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[Kaufberatung] Heimkino (5.1) für anspruchsvollen Hörraum

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Chairephon
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 15. Sep 2013, 20:19
Hallo zusammen,

ich beabsichtige die Anschaffung eines neuen 5.1 Systems (Boxen, Sub, AVR). Mein Budget liegt bei ca. 3500,- EUR. Wenn es ein wenig mehr wird, auch ok, wenn weniger, auch nicht schlimm

Durch die Lektüre der zahlreichen Beiträge hier habe ich viele gute Anregungen erhalten und weiß, dass 1. Lautsprecher persönlich gefallen müssen und 2. Probehören Pflicht ist.

Unser Wohnzimmer ist m.E. akustisch anspruchsvoll bzw. ein Alptraum, weil es nicht ganz so groß ist, um Boxen ideal stellen zu können (v.a. die Surroundboxen), und eine längere Fensterfront hat, die für die Schallreflexion nicht so optimal ist. Anbei zwei Bilder des Hörraums.

DSC_0442

DSC_0443

Die Heimkinoanlage soll genutzt werden für: 75% Film (davon 25% BD und 50% Fernsehen), 15% PS3 und 10% Musik (könnte mit den richtigen Boxen auch mehr werden). Mein Frau mag es nicht laut (und meine Nachbarn auch nicht), es soll, wenn beide mal nicht da sind, aber auch mal richtig krachen können.

Angedacht ist ein 5.1-System, was aber wegen der Platzverhältnisse für die Surroundboxen ein wenig schwierig wird. Zudem mag meine Frau keine Kabel quer durch die Wohnung

Aufgrund vieler Threads hier im Forum, sind folgende Boxen in die nähere Probehörauswahl gekommen:

Dali Zensor
Klipsch RF
Quadral Argentum
Wharfedale Diamond
B&W 684
Monitor Audio (Danke an Tony-Montana)
Nubert (vielleicht)

Beim Sub habe ich aufgrund der Empfehlungen hier im Forum an Jamo 660 oder Klipsch SW 115 gedacht, vielleicht auch ein Velodyne.

Beim AVR habe ich an einen neuen Denon (X3000 o.ä.) gedacht. 4K spielt im Moment noch keine Rolle, aber 3D müsste er durchreichen können. Die neuen HD-Tonformate wären auch nicht schlecht. Ein gutes Einmesssystem kann IMHO nicht schaden.

Nun meine Fragen, bei denen Ihr mir hoffentlich weiterhelfen könnt:

1) Ist angesichts des Hörraums ein (gutes) 5.1-System realisierbar? Oder, falls der Hörraum wirklich so ungünstig ist, wäre ein 2.1 bzw. 3.1-System (wegen Stimmwiedergabe) nicht die bessere Lösung?
2) Worauf muss ich achten, wenn ich meinen Raum beschallen möchte?
3) Gibt es noch empfehlenswerte Hersteller, die ich mir anhören sollte?
4) Falls 5.1 realisierbar, würdet Ihr mir zu einem Set raten oder die Komponenten einzeln auswählen (ein sukzessiver Ausbau ist möglich, wenn es etwas teurer wird)?

Vielen Dank im Voraus und einen schönen Sonntagabend!
Michael


[Beitrag von Chairephon am 15. Sep 2013, 21:11 bearbeitet]
Hifiheimkino
Stammgast
#2 erstellt: 15. Sep 2013, 20:33
Die Fenster sind nicht so schlimm wie du nun denkst....und sollte es doch zu Hallig sein....gibt es für wenig Geld sicher ne Möglichkeit nen Vorhang zum zu ziehen zu realisieren ?
Hifiheimkino
Stammgast
#3 erstellt: 15. Sep 2013, 20:34
Der jamo sub ist Super und günstig noch dazu
Tony-Montana
Inventar
#4 erstellt: 15. Sep 2013, 20:48
Guten Abend,

ich rate dir zum Jamo Subwoofer und bitte schau dich doch bei Monitor Audio um. Die RX Serie passt gut in dein Budget und ist wirklich sehr gut für ihr Geld.

Das übrig gebliebene Geld würde ich dann in den AVR stecken, aber das Hauptaugenmerk würde ich erstmal auf die Lautsprecher legen.

Ein Monitor Audio Set mit den RX 8, dem passenden Center und den RX1 als Rearlautsprecher und dazu den Jamo 660 liegst du bei knapp 3000€.
Bei knapp 500€ die übrig bleiben, würde ich mich nach einem Onkyo TX-NR818 umsehen der super ausgestattet ist! Allerdings kommt da wahrscheinlich nur was gebrauchtes in Frage oder du legst noch ein paar Euro drauf.

Probehören ist wie immer Pflicht, aber in deiner Liste bitte noch Monitor Audio hinzufügen :-)
sk223
Inventar
#5 erstellt: 15. Sep 2013, 21:05
Bezüglich der Kabel für die Rear-LS, da wo die Fritzbox hängt sieht wie ein Träger aus. Per Kabelkanal zur Decke hoch, oben lang nach hinten einmal für den rechten LS und an der Decke über das Fenster weiter zur anderen Seite zum linken LS.
Zumal die Rear-LS durchaus auch höher montiert werden können.

Stefan
Chairephon
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 15. Sep 2013, 21:09

Hifiheimkino (Beitrag #2) schrieb:
Die Fenster sind nicht so schlimm wie du nun denkst....und sollte es doch zu Hallig sein....gibt es für wenig Geld sicher ne Möglichkeit nen Vorhang zum zu ziehen zu realisieren ?


Das mit den Vorhängen wäre eine Möglichkeit. Ob es dann günstig wird, entscheidet meine bessere Hälfte Aber reichen da normale Vorhänge oder muss es da etwas Raumakustisches sein?
AVD
Stammgast
#7 erstellt: 15. Sep 2013, 21:22
N'Abend,

Canton auch auf die Liste.

X3000 reicht völlig aus, hat aber "nur" Audessey MultEQ XT.
XT 32 wie beim schon erwähnten Onkyo 818 wäre in deinem Raum aber schon besser.

Wenn ich dass nämlich richtig sehe hast du einen Fließenboden,
einen Glastisch, keine Vorhänge und große freie Wandflaechen.

Ein paar Mittelhochtonabsorber wären auch nicht schlecht.

Zwecks 5.1:
Couch ein Stück nach vorn?
Oder wenn möglich des "Zimmer" drehen?


[Beitrag von AVD am 15. Sep 2013, 21:24 bearbeitet]
Chairephon
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 15. Sep 2013, 21:22

Tony-Montana (Beitrag #4) schrieb:
ich rate dir zum Jamo Subwoofer und bitte schau dich doch bei Monitor Audio um. Die RX Serie passt gut in dein Budget und ist wirklich sehr gut für ihr Geld.


Ok, Danke für den Hinweis! Die Gold gefallen mir wegen des Bändchenhochtöners, aber dann wird es etwas teurer und ich müsste sukzessive ausbauen


Tony-Montana (Beitrag #4) schrieb:
Das übrig gebliebene Geld würde ich dann in den AVR stecken, aber das Hauptaugenmerk würde ich erstmal auf die Lautsprecher legen

Bei knapp 500€ die übrig bleiben, würde ich mich nach einem Onkyo TX-NR818 umsehen der super ausgestattet ist! Allerdings kommt da wahrscheinlich nur was gebrauchtes in Frage oder du legst noch ein paar Euro drauf.


Wenn es ein wenig teurer wird, ist das auch in Ordnung. Ich muss dann nur mehr Überzeugungsarbeit leisten
Tony-Montana
Inventar
#9 erstellt: 15. Sep 2013, 21:24
Nicht vom Bändchen blenden lassen, am besten mal gegeneinander Probehören. Die Gold ist allerdings erheblich teurer.
Persönlich finde ich, dass die RX Serie einen guten Hochton hat der mir gefallen hat.
Chairephon
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 15. Sep 2013, 21:49

AVD (Beitrag #7) schrieb:
Canton auch auf die Liste.


Canton Chronos (verschiedene) habe ich in einem anderen Kontext Probe gehört und gefielen mir alle nicht, deswegen stehen sie nicht auf der Liste.


AVD (Beitrag #7) schrieb:

X3000 reicht völlig aus, hat aber "nur" Audessey MultEQ XT.
XT 32 wie beim schon erwähnten Onkyo 818 wäre in deinem Raum aber schon besser.


Dann werde ich wohl das Budget ein wenig aufstocken müssen Den X4000 und 818 werde ich mir mal näher ansehen.


AVD (Beitrag #7) schrieb:
Wenn ich dass nämlich richtig sehe hast du einen Fließenboden,
einen Glastisch, keine Vorhänge und große freie Wandflaechen.


Ja, siehst Du richtig Ist alles nicht optimal.


AVD (Beitrag #7) schrieb:

Zwecks 5.1:
Couch ein Stück nach vorn?
Oder wenn möglich des "Zimmer" drehen?


Couch nach vorne wird nicht gehen, weil dann der Durchgang wegen der Ottomane zu klein ist. Zimmer drehen hatten wir vorher und ist ebenfalls keine Option, da die Boxen dann im Esszimmerbereich stehen, was Ärger mit dem Weibchen gibt.
AVD
Stammgast
#11 erstellt: 15. Sep 2013, 22:09
Wenn Canton dir nicht gefällt hast du ja trotzdem noch viel Auswahl.

Aber Vorhänge, vielleicht ein Läufer sowie paar Absorber gehören dazu,
wenn du schon hochwertige Sachen holst.

Ansonsten noch viel Spass beim Vergleichen.
Chairephon
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 16. Sep 2013, 08:29
Hat jemand vielleicht noch einen Tipp für empfehlenswerte Händler in NRW?
Ohrenschoner
Inventar
#13 erstellt: 16. Sep 2013, 09:15
Schluderbacher in Willich
AVS Oymann
Tony-Montana
Inventar
#14 erstellt: 16. Sep 2013, 19:11
Hifi-Circle in Bonn
Chairephon
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 19. Sep 2013, 13:05
Am Wochenende ist erst einmal Probehören angesagt (B&W, Dali, Klipsch und MA)

Ein Händler hat mir auch gleich ein Angebot (1250,-) für einen (gebrauchten) Velodyne SPL-1200 Ultra gemacht. Der Subwoofer ist nur wenig gebraucht und im August 2012 gekauft worden. Das klingt doch eigentlich ganz gut oder? Da könnte ich mir den Jamo und das Antimode sparen. Wird zwar dann insgesamt etwas teuerer, aber ein wenig Luft habe ich noch. Ich habe nur Bedenken, dass der Velodyne für meine zukünftiges Equipment zu oversized ist und ich den nicht ordentlich integriert bekomme. Was sagt Ihr?
Tony-Montana
Inventar
#16 erstellt: 19. Sep 2013, 16:55
Ich denke eher der Händler will einen Ladenhüter loswerden. Bitte nicht bequatschen lassen :-)

Als Herangehensweise würde ich sagen du fokussierst dich erstmal auf die Lautsprecher und triffst dort eine Entscheidung. Das restliche Kleingeld entscheidet dann über den Rest. Was bringt es dir 1200€ für den Subwoofer auf den Tisch zu legen und die fehlen dann am Ende?

Lautsprecher aussuchen, den Favoriten mit nach Hause nehmen und Probehören. Anschließend den AVR und Subwoofer. Wer weiß, vielleicht gefällt dir der Klang so gut, dass es erstmal gar kein Anti-Mode bedarf und der AVR gut genug einmisst.

AMGPOWER
Inventar
#17 erstellt: 19. Sep 2013, 23:34
Ladenhüter oder nicht, den Velo für den Preis finde ich schon spannend. Vielleicht geht sogar noch 50 oder 100€ runter mit handeln.
Chairephon
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 20. Sep 2013, 09:20

AMGPOWER (Beitrag #17) schrieb:
Ladenhüter oder nicht, den Velo für den Preis finde ich schon spannend. Vielleicht geht sogar noch 50 oder 100€ runter mit handeln.


Finde ich eigentlich auch.

Ich werde versuchen, mich nicht bequatschen zu lassen Aber den Velo finde ich interessant, zumal er in den diversen Test durchweg gut abgeschnitten hat. Ich werde ihn auf jeden Fall auch zur Probe hören.

Morgen sind erstmal die Lautsprecher dran ... MA RX bei Heimkinoraum in Osnabrück und B&W sowie Dali bei Auditorium in Münster. Ich bin gespannt.


[Beitrag von Chairephon am 20. Sep 2013, 11:32 bearbeitet]
Tony-Montana
Inventar
#19 erstellt: 20. Sep 2013, 13:09
War auch nicht negativ gemeint in Bezug auf die Leistung des Subwoofers, nur eben die Priorität der Einkaufsliste
paul1
Stammgast
#20 erstellt: 20. Sep 2013, 13:38
Bei Deiner Raumsituation würde ich über Dipole als Rears nachdenken. Die könnten links + rechts von der Couch stehen.
Chairephon
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 21. Sep 2013, 20:02
Kleines Update:

Dali Zensor hat mir irgendwie nicht gefallen vom Ton (zu schwammig, keine schöne Bühne etc.) und von der Materialwertigkeit.

B&W ... naja ... da gibt's mehr für's Geld, dachte ich, nachdem ich die Monitor Audio gehört habe.

MA RX hatte der Händler nicht da, obwohl ich vorher gefragt hatte Stattdessen haben wir die MA GX 200 im Stereo-Betrieb mit einer Eagles-Live-CD (normale CD-Qualität) an einem Denon X4000 gehört. Und ich muss sagen, dass das sehr schön anzuhören war. Da war nüscht schwammig, Mitten und Höhen waren für meinen Geschmack glasklar und die Bühne war toll. Klar hat ein wenig der Bass gefehlt (bei den Dalis war es ein Surround-Setup), aber der Händler meinte, wenn die LS im Stereo-Betrieb gut klingen, werden sie im Surround-Betrieb nicht schlechter sein. Ach ja, die Radius-Serie hatter er auch da, hat mir aber tonal und optisch nicht gefallen.

Preislich liegt das zwar über dem zunächst anvisierten Budget, aber man kauft ja nicht jedes Jahr neue LS. Also die MA GX haben mir sehr gut gefallen und ich könnte mich auch mit der Idee anfreunden, mein Surround-Setup sukzessive aufzubauen.

Was sagt Ihr dazu? Gibt es in der (neuen) Preisregion vielleicht Alternativen, die ich mir unbedingt anhören sollte?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 21. Sep 2013, 20:47

Chairephon (Beitrag #21) schrieb:

Dali Zensor hat mir irgendwie nicht gefallen vom Ton (zu schwammig, keine schöne Bühne etc.) und von der Materialwertigkeit.


Das verwundert mich jetzt etwas, vielleicht waren der Raum, die Aufstellung und die Einstellungen des AVR nicht optimal, ich
habe schon so einige Boxen gehört und halte die Dali Zensor Serie in ihrer Preisklasse für ein gutes Angebot, allerdings kann
man sie natürlich nicht mit den gehörten MA GX 200 vergleichen, die zwar gut aber mMn auch sehr teuer sind.


Chairephon (Beitrag #21) schrieb:

Preislich liegt das zwar über dem zunächst anvisierten Budget, aber man kauft ja nicht jedes Jahr neue LS. Also die MA GX haben mir sehr gut gefallen und ich könnte mich auch mit der Idee anfreunden, mein Surround-Setup sukzessive aufzubauen.

Was sagt Ihr dazu? Gibt es in der (neuen) Preisregion vielleicht Alternativen, die ich mir unbedingt anhören sollte?


Na ja, als Surround Set mit Subwoofer und anständigem AVR darfst Du dein Budget dann in etwa verdoppeln, so gesehen gibt es da sicherlich
einen ganzen haufen gute Alternativen, ob sie Dir dann auch gefallen, kann keiner sagen und letztendlich kann Du die Lsp. erst abschließend
beurteilen, wenn Du sie in deinen eigenen 4 Wänden gehört hast, dazu rate ich Dir bei dem Preis bzw. bei den Voraussetzungen auch unbedingt!

Alternativen zum anhören:

Quadral Aurum Serie VIII
Phonar Vertias P8 Next
Tannoy Precision 6.4
Martin Logan Motion 40

Aber in den Preisregionen sollte man auch durchaus mal über Aktivlsp. nach denken bzw. sich welche im Vergleich anhören!

Saludos
Glenn
Hifiheimkino
Stammgast
#23 erstellt: 22. Sep 2013, 07:45
Falls dich tannoy interessiert....kannst du hier gerne vergleichen und auch mit nach Hause nehmen zum testen...Osnabrück ist ja nicht so weit weg von mir

Die Revulution Serie sprengt auch nicht dein Budget und ist wirklich toll....

Also Angebot steht.....

Hier kannst du auch nochmal die Dali im Stereo setup hören wenn du magst;)
paul1
Stammgast
#24 erstellt: 22. Sep 2013, 11:10
Da Du offensichtlich in Osnabrück wohnst, könnte ich Dir anbieten bei mir B+W anzuhören. Die Raumsituation ist bei mir ähnlich. Daher habe ich auch die Dipole empfohlen.
Einfach PN schicken
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 22. Sep 2013, 11:25
Moin Paul

Ich zitiere mal den TE:


Chairephon (Beitrag #21) schrieb:

B&W ... naja ... da gibt's mehr für's Geld, dachte ich, nachdem ich die Monitor Audio gehört habe.

Stattdessen haben wir die MA GX 200 im Stereo-Betrieb mit einer Eagles-Live-CD (normale CD-Qualität) an einem Denon X4000 gehört. Und ich muss sagen, dass das sehr schön anzuhören war. Da war nüscht schwammig, Mitten und Höhen waren für meinen Geschmack glasklar und die Bühne war toll. Klar hat ein wenig der Bass gefehlt (bei den Dalis war es ein Surround-Setup), aber der Händler meinte, wenn die LS im Stereo-Betrieb gut klingen, werden sie im Surround-Betrieb nicht schlechter sein.


Ich glaube daher nicht, das ihn eine B&W da noch überzeugen kann, zu mal er das Budget dann nochmal kräftig aufstocken müsste!

Saludos
Glenn
paul1
Stammgast
#26 erstellt: 22. Sep 2013, 11:30
Es geht nicht darum jemand zu überzeugen. Ich bin ja schließlich kein Händler.
Es geht vielmehr um die Dipole.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 22. Sep 2013, 11:40
Es ging mir auch nicht darum dein Angebot zu diffamieren sondern viel mehr darum die Frage aufzuwerfen wie viel Sinn das macht,
wenn man die Post des TE aufmerksam gelesen und verstanden hat, das es Dir dabei um die Dipole geht, habe ich dann aber wohl
nicht so ganz geschnallt!

Allerdings muss ich auch anmerken bzw. ich habe schon darauf hingewiesen, nur nicht ganz so deutlich, ob ein transparent und klar
abgestimmter Lsp. wie die MA bei den großen Fensterflächen nicht vielleicht zu viel des Guten ist, daher sehe ich "Akustik-Vorhänge"
schon fast als Pflicht an, oder man entscheidet bzw. probiert auch einen Lsp. der wie die B&W eine dunklere, gefälligere Abstimmung hat!

Saludos
Glenn
Tony-Montana
Inventar
#28 erstellt: 22. Sep 2013, 12:02
Bei der Preislage ändert sich ja nun wirklich wieder einiges

Ich werfe dann mal die Sonus Faber Venere 2.5 oder gar 3.0 in die Runde, welche mir damals sehr gut gefallen haben.

Bei Phonar könnte man sich ebenfalls angucken und Focal hat ja mit der Aria auch eine neue Serie auf den Markt gebracht, vielleicht auch ein Hörtest wert?
Chairephon
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 22. Sep 2013, 13:12
Ich sehe schon, wer die Wahl hat, hat auch die Qual


GlennFresh (Beitrag #22) schrieb:

Na ja, als Surround Set mit Subwoofer und anständigem AVR darfst Du dein Budget dann in etwa verdoppeln, so gesehen gibt es da sicherlich
einen ganzen haufen gute Alternativen, ob sie Dir dann auch gefallen, kann keiner sagen und letztendlich kann Du die Lsp. erst abschließend
beurteilen, wenn Du sie in deinen eigenen 4 Wänden gehört hast, dazu rate ich Dir bei dem Preis bzw. bei den Voraussetzungen auch unbedingt!

Alternativen zum anhören:

Quadral Aurum Serie VIII
Phonar Vertias P8 Next
Tannoy Precision 6.4
Martin Logan Motion 40

Aber in den Preisregionen sollte man auch durchaus mal über Aktivlsp. nach denken bzw. sich welche im Vergleich anhören!


Ja, da hast Du sicherlich recht. Ich denke, dass auch der Händler einsehen wird, dass ein Probehören der Lsp. in den eigenen 4 Wänden in den Preisregionen zwecks Raumakustik Pflicht ist. Ich kaufe ja nicht die Katze im Sack.

Nun ja, mich drängt jetzt nichts, gleich ein komplettes Surround-Set kaufen zu müssen. Das ist mein Ziel. Wenn der Weg dahin etwas länger ist, weil ich sparen muss, dann ist das in Ordnung. AVR und 2 Lsp. ggf. Sub wären ein Anfang.

Also die MA Gold GX haben mir wie gesagt gut gefallen (tonal, optisch, Material - waren hochglanzlackierte Schwarze). Die GX 200, die ich zur Probe gehört habe, waren neu und noch nicht lange bespielt. Ich liebäugele ja mit den GX 300, die von den Werten nochmals etwas tiefer kommt und ein wenig mehr "Dampf" hat. Ich plane längerfristig.

Danke für die Auswahl, GlennFresh. Die Auswahl kann ich jetzt nur hinsichtlich ihrer technischen Daten bewerten und diesbezüglich würden mich die Quadral Aurum Serie VIII (aber welche?) und Tannoy Precision 6.4 interessieren.

Hinsichtlich Aktivlsp. bin ich überfragt. Was wäre hier der Vorteil und welche sind empfehlenswert?


Hifiheimkino (Beitrag #23) schrieb:
Falls dich tannoy interessiert....kannst du hier gerne vergleichen und auch mit nach Hause nehmen zum testen...Osnabrück ist ja nicht so weit weg von mir

Die Revulution Serie sprengt auch nicht dein Budget und ist wirklich toll....

Also Angebot steht.....

Hier kannst du auch nochmal die Dali im Stereo setup hören wenn du magst;)


Das Dali-Angebot ist nett von Dir, aber die sind draußen. Gefallen meiner Frau auch optisch nicht. Das Tannoy-Angebot würde ich gerne wahrnehmen, wenn Du besagte Precision 6.4 in der Vorführung hast. Die Anschrift kannst Du mir ja per PN zukommen lassen.


paul1 (Beitrag #24) schrieb:
Da Du offensichtlich in Osnabrück wohnst, könnte ich Dir anbieten bei mir B+W anzuhören. Die Raumsituation ist bei mir ähnlich. Daher habe ich auch die Dipole empfohlen.
Einfach PN schicken


Vielen Dank für das nette Angebot, aber soweit bin ich noch nicht Später würde ich gerne auf das Angebot zurückkommen. Dann kann ich mir auch gleich einmal das Erich-Marie-Remarque-Haus anschauen.


GlennFresh (Beitrag #27) schrieb:
Es ging mir auch nicht darum dein Angebot zu diffamieren sondern viel mehr darum die Frage aufzuwerfen wie viel Sinn das macht,
wenn man die Post des TE aufmerksam gelesen und verstanden hat, das es Dir dabei um die Dipole geht, habe ich dann aber wohl
nicht so ganz geschnallt!

Allerdings muss ich auch anmerken bzw. ich habe schon darauf hingewiesen, nur nicht ganz so deutlich, ob ein transparent und klar
abgestimmter Lsp. wie die MA bei den großen Fensterflächen nicht vielleicht zu viel des Guten ist, daher sehe ich "Akustik-Vorhänge"
schon fast als Pflicht an, oder man entscheidet bzw. probiert auch einen Lsp. der wie die B&W eine dunklere, gefälligere Abstimmung hat!


Ja, das habe ich beim ersten Mal auch überlesen.

Nun ja, ich werde dort sicherlich nicht ewig wohnen, so dass ich wie gesagt etwas längerfristiger plane. So ein Akustik-Vorhang ließe sich sicherlich machen.


Tony-Montana (Beitrag #28) schrieb:
Bei der Preislage ändert sich ja nun wirklich wieder einiges

Ich werfe dann mal die Sonus Faber Venere 2.5 oder gar 3.0 in die Runde, welche mir damals sehr gut gefallen haben.

Bei Phonar könnte man sich ebenfalls angucken und Focal hat ja mit der Aria auch eine neue Serie auf den Markt gebracht, vielleicht auch ein Hörtest wert?


Irgendwelche Empfehlungen, wo man die Sonus Faber und Focal in NRW Probehören kann?
Tony-Montana
Inventar
#30 erstellt: 22. Sep 2013, 13:33
Da die Focal erst neu erschienen ist, müsste man wohl erstmal etwas Geduld haben bis die bei den Händlern eingezogen sind.

Hier könntest du allerdings mal bzgl. der Focal anfragen: http://www.liedmann.de in Bochum oder www.aura-hifi.de in Essen.

Zu den Sonus Faber kann ich dir http://knopf-hifi.de/ in Düsseldorf empfehlen. Sehr netter Ansprechpartner! Ich konnte dort damals die Sonus Faber ganze 4 Stunden hören ohne bequatscht oder gestört zu werden und sind auch offen für Preisvorschläge

Desweiteren halte ich die Sonus Faber für einen gute Allrounder der zudem auch noch richtig lecker aussieht.


Hattest du eigentlich erwähnt, welche Musikrichtung hauptsächlich gehört wird?
Chairephon
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 22. Sep 2013, 16:11

Tony-Montana (Beitrag #30) schrieb:
Da die Focal erst neu erschienen ist, müsste man wohl erstmal etwas Geduld haben bis die bei den Händlern eingezogen sind.

Hier könntest du allerdings mal bzgl. der Focal anfragen: http://www.liedmann.de in Bochum oder www.aura-hifi.de in Essen.

Zu den Sonus Faber kann ich dir http://knopf-hifi.de/ in Düsseldorf empfehlen. Sehr netter Ansprechpartner! Ich konnte dort damals die Sonus Faber ganze 4 Stunden hören ohne bequatscht oder gestört zu werden und sind auch offen für Preisvorschläge

Desweiteren halte ich die Sonus Faber für einen gute Allrounder der zudem auch noch richtig lecker aussieht.


Hattest du eigentlich erwähnt, welche Musikrichtung hauptsächlich gehört wird?


Danke für die Links. Wegen der Sonus Faber werde ich mal fragen.

Nun ja, vordergründig gedacht ist das Setup eigentlich für Surround (wenn es fertig ist). Beim Probehören hatte ich eine Eagles Live-CD am Start. Ansonsten ist mein Musikgeschmack breit gefächert und reicht von Alternative Hip-Hop bis Trash Metal. Warum?

Von den Daten scheinen die Sonus Faber Venere 3.0 (38-25kHz 3dB) nicht ganz soweit nach oben zu gehen wie die MA GX 300 (30-60kHz). Mir fehlt zwar noch der Vergleich, aber inwieweit ist das zu gewichten? Ist mehr bzw. weiter gleich besser?


[Beitrag von Chairephon am 22. Sep 2013, 16:28 bearbeitet]
Tony-Montana
Inventar
#32 erstellt: 22. Sep 2013, 16:53
Unser Gehör setzt da selber die Grenzen und ich würde nicht allzu viel auf Datenblätter der Hersteller geben, letztlich entscheidet nun mal der Geschmack.

Zum Probehöre würde ich mehrere CD´s einpacken, ich ziehe zB. auch mal gerne mit 10 CD´s los die meine Lieblingstracks beeinhalten um mir ein besseren Eindruck verschaffen zu können.

Ich höre auch gerne "breit gefächert" und beim Probehören müssen die Lautsprecher schon manchmal leiden
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 22. Sep 2013, 18:43

Chairephon (Beitrag #29) schrieb:

Die Auswahl kann ich jetzt nur hinsichtlich ihrer technischen Daten bewerten....


Die aber oft das Papier nicht wert sind auf dem sie stehen und da der Raum, die Aufstellung usw. ebenfalls noch einen weit aus größeren Einfluss
haben als viele vermuten, sollte man die Lsp. ganz sicher nicht nach diesen Aspekten auswählen, das Probe hören ist nach wie vor unumgänglich!


Chairephon (Beitrag #29) schrieb:

diesbezüglich würden mich die Quadral Aurum Serie VIII (aber welche?) und Tannoy Precision 6.4 interessieren.


Von der Quadral Aurum Serie haben mich alle Lsp. überzeugt, in dein Budget fallen die beiden Modelle Wotan und Orkan!

Die Tannoy Precision 6.4 kenne ich nicht, aber die kleineren Modelle der Serie machen auch schon viel Spaß, wenn das
Topmodell also nochmal einen drauf setzt, lohnt sich mMn ein Probe hören auf jeden Fall.

Aber auch die neuen Veritas Modelle von Phonar sollte man nicht außen vor lassen, hier bekommt man ebenfalls viel Lsp.
fürs Geld, ihre Abstimmung ist perfekt fürs Langzeit hören ohne Ermüdungen geeignet!

Bei Aktivlsp. muss man in der Preisklasse größere Abstriche bei der Optik machen, da dies aber bei Dir ein wichtiger Punkt
zu sein scheint, glaube ich nicht, das sie dein Interesse wecken werden, aber technisch sind die Lsp. den passiven Modellen
durchaus überlegen und die Frequenzangaben sind dort meist realistischer als bei den passiven Kollegen, warum auch immer.

http://www.justhifi....?r=gei6913&var=20924
http://www.thomann.de/de/neumann_kh_310_a_right.htm
http://www.thomann.de/de/adam_s3xv.htm


Chairephon (Beitrag #31) schrieb:

Von den Daten scheinen die Sonus Faber Venere 3.0 (38-25kHz 3dB) nicht ganz soweit nach oben zu gehen wie die MA GX 300 (30-60kHz). Mir fehlt zwar noch der Vergleich, aber inwieweit ist das zu gewichten? Ist mehr bzw. weiter gleich besser?


Du kennst schon das Hörvermögen eines Menschen?

Sollten die 60 khz für Dich den Unterschied machen, nenne ich Dich ab sofort Fledermaus!

Ach ja, die 30 Hz (ohne db Angabe, üblich sind -3db) schafft die MA GX 300 nicht, da sind die 38 Hz (-3db) der Sonus Faber doch schon etwas realistischer,
trotzdem würde ich mich nicht all zu sehr darauf verlassen, zu mal das sicherlich nicht kauf entscheidend ist, optisch und von der Haptik sind die Lsp. sowieso
ein Augenschmaus, aber dafür ist die Marke ja bekannt!

Saludos
Glenn
Chairephon
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 22. Sep 2013, 19:26

GlennFresh (Beitrag #33) schrieb:

Die aber oft das Papier nicht wert sind auf dem sie stehen und da der Raum, die Aufstellung usw. ebenfalls noch einen weit aus größeren Einfluss
haben als viele vermuten, sollte man die Lsp. ganz sicher nicht nach diesen Aspekten auswählen, das Probe hören ist nach wie vor unumgänglich!


Klar, Papiertiger gibt es überall Ohne ausgiebiges Probehören vor Ort und in den eigenen 4 Wänden kommt mir nichts ins Haus.


GlennFresh (Beitrag #33) schrieb:

Von der Quadral Aurum Serie haben mich alle Lsp. überzeugt, in dein Budget fallen die beiden Modelle Wotan und Orkan!


Ok, danke für die Info. Die Orkan VIII werde ich mir, glaube ich, mal antun.


GlennFresh (Beitrag #33) schrieb:

Bei Aktivlsp. muss man in der Preisklasse größere Abstriche bei der Optik machen, da dies aber bei Dir ein wichtiger Punkt
zu sein scheint, glaube ich nicht, das sie dein Interesse wecken werden, aber technisch sind die Lsp. den passiven Modellen
durchaus überlegen und die Frequenzangaben sind dort meist realistischer als bei den passiven Kollegen, warum auch immer.


Mir ist die Optik eigentlich Schnuppe, meinem Weibchen nicht, so dass ich Lsp. mit WAF um des Hausfriedens willen bevorzuge


GlennFresh (Beitrag #33) schrieb:

Du kennst schon das Hörvermögen eines Menschen?

Sollten die 60 khz für Dich den Unterschied machen, nenne ich Dich ab sofort Fledermaus!

Ach ja, die 30 Hz (ohne db Angabe, üblich sind -3db) schafft die MA GX 300 nicht, da sind die 38 Hz (-3db) der Sonus Faber doch schon etwas realistischer,
trotzdem würde ich mich nicht all zu sehr darauf verlassen, zu mal das sicherlich nicht kauf entscheidend ist, optisch und von der Haptik sind die Lsp. sowieso
ein Augenschmaus, aber dafür ist die Marke ja bekannt!


Ja, das kenne ich Mir war irgendwie so: mehr Hz im kHz-Bereich = verzerrungsfreier. Aber ich lasse mich da auch gerne eines Besseren belehren. Zudem muss ich auch auf meine Frau Rücksicht nehmen. Sie ist Jazzmusikern mit einem äußerst empfindlichen Gehör, die zumindest im Hochtonbereich mehr wahrnimmt als ich

Folgende Lautsprecher werde ich noch einmal ausgiebig zur Probe hören:

Monitor Audio Gold GX 300
Tannoy Precision 6.4
SonusFaber Venere 3.0
Phonar Veritas P8
Quadral Orkan VIII


[Beitrag von Chairephon am 22. Sep 2013, 19:38 bearbeitet]
std67
Inventar
#35 erstellt: 22. Sep 2013, 20:20
Hi

nur weil die GX jettzt teurer würde als gedacht musst du deine Auswahl nicht generell verteuern

Als Alternative zur GX200 würde ich mal die XTZ99.36 nennen. Machten auf mich, in verschiedenen Hörräumen, einen recht ähnlichen Eindruck. Die XTZ kosten aber nur die Hälfte, wobei die Qualitätsanmutung bei der XTZ ebenfalls nicht schlechter ist
manitou0482
Stammgast
#36 erstellt: 22. Sep 2013, 20:41
Ich schicke mal die elac 240 Serie ins Rennen. Vielleicht sogar die 400.

Den Jet Muss man mögen, es kann allerdings sein,
dass gerade die Feinzeichnung und die generell eher analytische bzw sehr klare Abstimmung der Elac passt.
Im direkten Vergleich mit den elac klingen viele Ls für mich als wären sie mit einem Tuch abgedeckt.
Zum Sub würde ich eher zu 2 kleineren tendieren um den Raum etwas gleichmäßiger anregen zu können.
Viel Spaß beim probehören.


[Beitrag von manitou0482 am 22. Sep 2013, 20:52 bearbeitet]
Chairephon
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 24. Sep 2013, 12:43
So, Termin für's Probehören bei Knopf Hifi ist gemacht leider erst am 07.10. und mit den "kleinen Geschwistern" (nochmal MA GX 200, SonusFaber Venere 2.5, Phonar Veritas P4 etc.).

Audio Physic sowie kleine, in Deutschland nicht so gängige Lsp. könne ich mir auch mal anhören, so der Kontakt am Telefon. Ich bin gespannt und befürchte, dass es mir am Ende noch schwerer fällt, mich zu entscheiden

Momentan denke ich auch über eine Aufteilung des AVR/Verstärker-Equiptments nach (einen für Stereo, einen für Surround). Was meint ihr?

Wegen Raumakustik habe ich bei meinem Frauchen auch schon einmal vorgefühlt ... wird heikel


[Beitrag von Chairephon am 24. Sep 2013, 12:45 bearbeitet]
std67
Inventar
#38 erstellt: 24. Sep 2013, 15:54
Hi

halte ich für Unsinn, sofern man nicht getrennt je ein Musik- und ein iKinozimmer aufbauen will (aus welchen Gründen auch immer)
In einem Raum macht solch eine Trennung IMOkeinen Sinn

Wie kommst du auf den Gedanken?
Chairephon
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 24. Sep 2013, 17:33

std67 (Beitrag #38) schrieb:
In einem Raum macht solch eine Trennung IMOkeinen Sinn


Könntest Du mir das bitte näher erläutern?


std67 (Beitrag #38) schrieb:
Wie kommst du auf den Gedanken?


Keine Ahnung. Hatte ich, glaube ich, hier irgendwo gelesen.


[Beitrag von Chairephon am 24. Sep 2013, 17:38 bearbeitet]
std67
Inventar
#40 erstellt: 24. Sep 2013, 17:37
ja wo sollte der Sinn sein in einem Raum zwei verstärker zu betreiben?
Weil AVR angeblich nicht so gut klingen bei Stereowiedergabe?
manitou0482
Stammgast
#41 erstellt: 24. Sep 2013, 19:31
Genau deshalb. Letzten Endes muss man das einfach ausprobieren ob es für einen selbst einen Unterschied macht.
Ich habe in einem Raum sowohl Avr sowie einen Stereo Amp. Dem Avr fehlt es einfach an Substanz bei Musik.


[Beitrag von manitou0482 am 24. Sep 2013, 19:33 bearbeitet]
Chairephon
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 24. Sep 2013, 20:28
Abgesehen vom möglichen Verstärkerklang (den jeder selbst beurteilen mag), welche anderen Vor- oder Nachteile hätte eine solche Dual-Lösung?
manitou0482
Stammgast
#43 erstellt: 25. Sep 2013, 09:37
Das kann man so einfach nicht beantworten. Ich glaube das es was mit dem Gefühl für die Musik zu tun hat.
Da kann man weniger von Vor und Nachteil reden. Ich für meinen Teil genieße das Hören von Vinyl mit meinen 70 Jahre Verstärker mehr als das Streamen vom Avr.
std67
Inventar
#44 erstellt: 25. Sep 2013, 12:36
Hi

bei einem Stereoverstärker hast du halt keine Möglichkeit eine Anpassung an den Raum vorzunehmen, es sei denn wieder durch externe Geräte
Die besseren AVR haben dagegen heutzutage alle eine Raumkorrektur. Und gegen die Verfälschungen des Raumes sind Klangunterschiede der Verstärker an sich völlig irrelevant (so es diese Unterschiede denn gibt)
manitou0482
Stammgast
#45 erstellt: 25. Sep 2013, 13:54
@ std67 deiner Signatur stimme ich uneingeschränkt zu.
Den Vorteilen eines eines Einmesssystems alla Audysssey bei der Stereo Wiedergabe stehe ich eher zweifelnd gegenüber.
Die Frequenzanpassung ist in den meisten Fällen nur sehr schwer nachvollziehbar bzw ersichtlich.
Deshalb kann es sein, dass eine Einmessung der Ls in dem einem Raum eine Verbesserung mit sich bringt in einem anderen jedoch nicht.
std67
Inventar
#46 erstellt: 25. Sep 2013, 14:01
ja

das ist der Nachteil bei Audyssey, man hat keinen Einfluß auf das Ergebnis. Man muss einfach damit leben oder einen AVRmit anderem Einmeßsystem testen

Ich bin halt gleich aufs Antimode Dualcore gegangen. Da kann ich nach der autom. Einmessung nachregeln.
Alternativen wären DIRAC, braucht leider nen PC in der Kette, oder AVRvon Anthem.

MCACC von Pioneer wäre im Ansatz gut, aber spart leider den wichtige Bassbereich aus

Aber meiner Meinujng nach gibt es zielführendere Wege als nwn separaten Stereoverstärker
Alfo84
Inventar
#47 erstellt: 25. Sep 2013, 14:07

std67 (Beitrag #46) schrieb:
ja

das ist der Nachteil bei Audyssey, man hat keinen Einfluß auf das Ergebnis. Man muss einfach damit leben oder einen AVRmit anderem Einmeßsystem testen


Stimmt so nicht unbedingt. Bei meinem Denon X1000 kann ich die Audyssey Flat Kurve in den manuellen EQ kopieren und anpassen. Dann entfallen allerdings die restlichen Audyssey Features wie Dynamic EQ oder Dynamic Volume.
paul1
Stammgast
#48 erstellt: 25. Sep 2013, 14:41
Als aussenstehender finde ich diese Diskussion zum einen interessant aber auch irgendwie absurd.
Der eine sagt ein grundsolider 70er Jahre Verstärker ohne jeglichen Schnickschnack klingt einfach irgendwie besser.
Der andere sagt ein gutes Einmessystem ist ein Muss.

Ich würde sagen hier treffen zwei Welten aufeinander. Auf jeden Fall wird der TE nun ziemlich verwirrt sein.

Im Prinzip ist es meiner Meinung nach irgendwie ohnehin absurd. Da gibt es sogenannte High End Hersteller die für abertausende von Euro hochgelobte Vollverstärker verkaufen die alle kein Einmessystem besitzen.

Auf der anderen Seite wird hier im Forum darüber gestritten welches Einmessystem nun das beste ist und das ohne System alles Käse ist.

Ich für meinen Teil muss sagen, das ich von diesen Systemen auch nicht sehr viel halte. Sowohl bei meinem ehemaligen Denon 4306 als auch bei meinem derzeitigem Pioneer SCLX85 bringt das System nicht viel und macht vor allem bei Stereo den Klang eher schlechter.
Also sollte man diese Einmessgeschichten meiner Meinung nach nicht überbewerten bzw. keine Wunder hiervon erwarten.
manitou0482
Stammgast
#49 erstellt: 25. Sep 2013, 15:05
Letzten Endes ist es doch immer der Fall, das man sich als Hifi bzw Musik affiner Mensch sein eigenes Urteil bilden muss.
Man kann sich in einem Forum immer nur Anregungen holen.
Chairephon
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 07. Okt 2013, 22:48
So, kleines Update ...

Wir waren heute in Düsseldorf und haben ausgiebig zur Probe gehört (3,5h). Mein erster Eindruck vom Händler (Knopf Hifi) war überaus positiv. Anstatt gleich mit dem Hören zu beginnen, sind wir erst einmal nach unseren Vorstellungen, bereits vorhandenem Equipment und dem Hörraum (große Glasfront im Rücken und gefliester Boden) gefragt worden. Das fehlte uns beim letzten Händler.

Musik hatte ich in Form von ALAC-Files auf dem iPhone dabei. Ich weiß, dass das nicht optimal ist, aber es ging leider nicht anders. Dass das nicht optimal ist, bestätigte mir auch der Händler, dessen via Netzwerk gestreamtes Material (dasselbe Lied; ob es jetzt in Wav oder AIFF war, weiß ich nicht mehr genau, 16bit und 44,1kHz) sich mit demselben Setup einfach noch ein bisschen besser anhörte, so dass wir im weiteren Verlauf auf die Auswahl vom Händler ausgewichen sind.

Als Zuspieler und Verstärker diente ein Naim NDS

1) SonusFaber Venere 2.5

Hier fiel sowohl meiner Frau als auch mir sofort der fehlende Bass auf. Mitten und Höhen waren klar und differenziert, wobei ich den Eindruck hatte, dass die Mitten z.T. sehr präsent waren. Irgendwie schien das Verhältnis von Höhen und Mitten nicht so recht zu passen. Seltsam war, dass der Bass, als wir auf Netzwerkzuspielung wechselten, zwar immer noch "schwach" war, aber präsenter als bei meinen ALAC-Files WAF-Faktor war zwar vorhanden, aber der Händler meine, dass man dem China-Block (so ähnlich drückte er sich aus) sein Ursprungsland leider anhört.

2) Monitor Audio Gold GX 200

Hier bestätigte sich der bisherige Eindruck - klar und transparent.

Zur Phonar und Tannoy kamen wir nicht, da nun auch meine Frau mit der Sprache herausrückte, so dass wir dass Setup grundsätzlich klären mussten Akustikvorhänge möchte sie definitiv nicht. Der Händler meinte, dass dann viele Lautsprecher aufgrund unserer Raumakustik wegfallen würden (z.B. die mit Bändchenhochtöner) und wir glücklicher wären, wenn wir einen Lautsprecher mit einer wärmeren Abstimmung wählen würden. Da meine Frau sehr empfindlich auf Lautstärke (insbesondere im Bassbereich) reagiert, meinte sie, wenn ich richtig Pegel haben wolle, könne ich doch ins Kino gehen. Im Prinzip hat sie damit recht und die Nachbarn werden es uns danken, aber ich handelte auf der anderen Seite, als Ausgleich sozusagen, einen neuen Beamer heraus. Mit diesem Kompromiss kann ich leben Gesucht waren also 2 Stereo-Standlautsprecher und ein entsprechender Zuspieler. Der Händler empfahl den Naim, an dem wir bisher zur Probe gehört hatten. Da unsere Zuspieler daheim alle Downmix beherrschen, dürfte das auch kein Problem darstellen. Nur ein Toslink-Switch müsste noch angeschafft werden. Zudem gefiel mir das Streamen vom Server via UPnP. Ich selbst verwende als Daten- und Medienserver ein NAS-Selbstbau auf Linux-Basis.

Nachdem das grundlegend geklärt war, brauchte der Händler die bisher kleinsten Lautsprecher in den Vorführraum.

3) Spendor A6R

Unscheinbar und unauffällig eroberten die "kleinen" Lautsprecher unsere Ohren. Wir hörten erneut die Auswahl und wurden mit einem nicht nervenden, weicheren und geschmeidigeren, aber trotzdem klaren und differenzierten Klang beschenkt. Das Ganze hörte sich einfach runder an. Die Instrumente waren besser ortbar und die Bühne stand sofort vor Augen. Auch im Bassbereich enttäuschten die Lautsprecher nicht. Selbst bei Webradio (Jazz und Pop) machten sie eine gute Figur. Ich war erstaunt, wie viel Musik aus den "kleinen" Lautsprechern kam, ohne den Pegel hochdrehen zu müssen.

4) Piega 5.2

Die Höhen und Mitten klangen nicht schlechter als die bei der Spendor, jedoch fiel uns beiden sofort der kältere, trockenere und z.T. blecherne (s meine Frau) Klang auf. Im Bassbereich machten die Piega mehr Dampf als die Spendor, wodurch der Bass aber dröhnender und weniger differenziert erschien. Der Händler meinte beiläufig, falls es diese werden sollten, müsste man unbedingt an der Fensterfront etwas machen, sonst klingt es nicht. Er meinte, dass man irgendetwas (Kleines) diagonal in die Fenster kleben müsste, führte das aber nicht weiter aus.


[Beitrag von Chairephon am 08. Okt 2013, 11:32 bearbeitet]
Chairephon
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 08. Okt 2013, 10:35
Was meint Ihr dazu? Ich möchte mir nichts aufschwatzen lassen. Würde ein gutes 2.0-System es denn nicht genauso gut tun? Natürlich bekomme ich damit keinen Raumklang, aber was nützt mir schlechter Raumklang, wenn ich dafür besseres Stereo bekomme, zumal wir im Haupteinsatz sowieso momentan mehr TV als BD schauen und ich raumakustische Verbesserungen nur bedingt bzw. gar nicht vornehmen darf. Mir fehlen da einfach die Erfahrungswerte.
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