Könnte ein Canton Smart Amp 5.1 klanglich mit einem Yamaha RX-V767 mithalten?

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Levare
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Jan 2020, 13:30
Hallo Nutzer!

Ich habe in meinem Wohnzimmer noch immer einen alten Yamaha RX-V767 7.1 AV-Receiver stehen (7x145W, 6 HDMI in und 2 out, HDMI 1.4). Lautsprecher: Yamaha YST FSW 050 Subwoofer, 2 Heco Victa 700 Stand-LS (Front), Kenwood Series 21 (back and center).

Mir fehlen Netzwerk-Fähigkeiten (WLAN, Chromecast, Multiroom, etc.), weshalb ein neuer Receiver (4K!) her muss. Jetzt bin ich über Cantons neuen Smart Amp 5.1 gestolpert, der trotz seiner kompakten Maße eigentlich alles bietet, wonach ich suche. 5.1 reicht mir nämlich.

Aber: Während mein Yamaha RX-V767 7x145W leistet, schafft der Canton Smart Amp 5.1 "nur" insgesamt 600 Watt. Zitat: "So dient der kraftvolle 600 Watt starke Smart Amp 5.1 als Bindeglied zwischen Passivlautsprechern und Wireless Lautsprechern und lässt sich flexibel auf Ihren Hörraum anpassen."

Muss ich die geringere Wattleistung als Warnsignal verstehen? Kann der Canton es mit dem Yamaha aufnehmen? Mittelgroßes Wohnzimmer. Extreme Lautstärken sind hier nicht relevant. Hauptsache guter, kräftiger Kino- und Stereo-Sound mit großer Bühne und detailreichem Klang (was auch immer das für den individuellen Hörer bedeuten mag ;)).

Was meint ihr?

Grüße
lev


[Beitrag von Levare am 18. Jan 2020, 13:48 bearbeitet]
XN04113
Inventar
#2 erstellt: 18. Jan 2020, 13:39
und wie misst sich der Canton auf den Raum ein?
Atmos nur via Wireless Speaker
kein DTS-X
...
für die Hälfte des Geldes bekommt man einen Denon 1500 und für den gleichen Betrag einen x3500 mit XT32 Einmessung
wenn man als einzigen Anspruch Design hat kann man das Canton Teil kaufen, ansonsten gibt es bessere Alternativen


[Beitrag von XN04113 am 18. Jan 2020, 13:44 bearbeitet]
W1nter
Stammgast
#3 erstellt: 18. Jan 2020, 13:44
Hi

Canton: 2,64 kg Gesamt Gewicht. Jetzt gug mal was dein Yamaha wiegt.

bei 2.64 kg KANN da kein großes leistungsfähiges NT drinn sein, auch haben sie nicht angegeben wie sie die 600W ermitteln, wahrscheinlich ist das "Peak" Leistung

Einmessung hat der offensichtlich auch keine - also NEIN er kann es nicht mit deinem Yamaha aufnehmen, nicht mal Ansatzweise.

greetz
Levare
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 18. Jan 2020, 13:45
Tja. Äh. Gute Frage. Wäre das Fehlen eines Einmesssystems für dich ein klares Argument gegen den Kauf?
W1nter
Stammgast
#5 erstellt: 18. Jan 2020, 13:48
JA! Vor allem in Anbetracht des Preises von dem Ding.
happy001
Inventar
#6 erstellt: 18. Jan 2020, 13:54
Findet sich überhaupt ein Argument für den Canton? Eines, er ist klein
Dazu hat er laut BA eine Stromaufnahme von max. 400 Watt, wie er da 600 Watt ausgeben kann frage ich mich. 3 HDMI -Out ist auch etwas dürftig aber reicht in vielen Fällen.

Ich würde an deinem Yamaha ein Chromecast oder ähnliches verwenden, dann hast ein Einmesssystem und keine neumodische Krücke.
W1nter
Stammgast
#7 erstellt: 18. Jan 2020, 13:58

Dazu hat er laut BA eine Stromaufnahme von max. 400 Watt, wie er da 600 Watt ausgeben kann frage ich mich.


It´s magic
adiclair
Inventar
#8 erstellt: 18. Jan 2020, 13:59
Dann lieber einen Slim AVR!
Levare
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 18. Jan 2020, 14:02
Hm. Okayokay, überzeugt. Weg mit dem Canton.

Ich war halt auch von diesem Preview auf Areadvd etwas angefixt. Oder taugt das Portal eh nix?
adiclair
Inventar
#10 erstellt: 18. Jan 2020, 14:06
Was dort landet ist alles super duper wunderbar!


[Beitrag von adiclair am 18. Jan 2020, 14:08 bearbeitet]
W1nter
Stammgast
#11 erstellt: 18. Jan 2020, 14:09

Die große Überraschung erwartet uns, was die klanglichen Fähigkeiten betrifft. Im Zweikanal-Betrieb an der gigantischen Canton Reference 1 K liefert er eine großartige Dynamik, einen kraftvollen Bass, eine tolle Raumwirkung und eine überzeugende Detaillierung.


Das Fazit hat natürlich nix mit den LS zu tun, sondern ist nur diesem großartigen AMP zu verdanken
noch Fragen?
Levare
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 18. Jan 2020, 14:10

adiclair (Beitrag #10) schrieb:
Was dort landet ist alles super duper wunderbar!


Verstehe. Das Gefühl hatte ich auf der Seite ehrlich gesagt schon öfter. Da scheint es enge Kooperationen mit Canton zu geben.
happy001
Inventar
#13 erstellt: 18. Jan 2020, 14:13
Area DVD finde ich jetzt nicht so schlecht. Manchmal ganz hilfreich aber etwas auskennen sollte man sich um gewisse "Details" einordnen zu können oder wissen warum manches nicht erwähnt wird.
pfeifix
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 04. Mrz 2020, 11:02
Eine Frage zu dem Smart Amp: Hat er einen Lüfter verbaut oder wird er passiv gekühlt?
M37in
Neuling
#15 erstellt: 01. Jul 2020, 13:45
Hallo, das ist mein erster Beitrag. Ich dachte jetzt ist es an der Zeit mal etwas zum Smart Amp zu sagen weil doch hier ziemlich viel falsche Aussagen im Raum stehen.

Ich habe mir den Samrt Amp bereits Ende letzten Jahres (19) gekauft. Ich hatte vorher einen yamaha rx 2067 mit 190W Ausgangsleistung gemäß Hersteller, also ein echter Bolide. Ich habe beide Receiver im direkten Vergleich gehabt.

Ganz ehrlich, der Smart Amp hat den Yamaha so etwas von weggepustet. Ich hatte zwei Nubert 381 Boxen im Stereobetrieb, hier war schon ein deutlicher Leistungsabfall beim Yamaha festzustellen. Anschließend habe ich mit Canton Ventos 891.2 DC geholt, was soll ich sagen, der Smart Amp ist einfach ein Genuss.

Also um die Frage zu beantworten, der Vergleich zu einem Yamaha RX-V767 ist nicht ganz fair und zwar ggü. dem Yamaha.

Hier wurde gesagt, das Atmos nur Wireless geht, das stimmt so nicht, jeder Ausgang lässt sich individuell konfigurieren. Heißt die 6 Ausgänge kann ich für jede Lautsprecherposition paarweise verwenden. Ich habe derzeit die Rears Wireless (Smartbox 3), und Atmos upfiring (Canton AR800) kabelgebunden.

Lüfter hat er nicht, braucht er auch nicht, die eingebauten Class D Verstärker entwickeln kaum Wärme.
Also klanglich ist der Smartamp über jeden zweifel erhaben, insbesondere im Stereomodus was für einen Sourroundreceiver in der Preisklasse doch eher die Ausnahme darstellt.

Jetzt zu den negativen Dingen, die Konfiguration (Master - Slave) ist eine echte Zumutung
Nicht alle Klangmodi laufen einwandfrei, heißt z.B. im Party Modus, wo eigentlich Stereo aus den Fronts und den Rears kommen sollen haben einen Bug, Ton kommt von Fronts und Upfiring den Canton irgendwie seit JANUAR nicht behoben bekommt.
Atmos ans Laufen zu bringen, braucht etwas Geduld, insbesondere da die Anzeige des aktuellen Tons nicht viel hergibt.
HDMI CEC ist etwas problematisch weil ich die Eingänge nur hoch oder runterschalten kann eine direkte Auswahl des Eingangs geht nicht, also geht meine PS4 immer an wenn ich den Eingang wechsele.
ER hat nur HDR10+ Passtrough (immerhin) und kein Dolby Vision.
Das sind alles echt nervige Dinge, aber weil er klanglich in der Preisklasse seines gleichen sucht, habe ich den Smart Amp behalten!

Hoffe geholfen zu haben. Bei Fragen einfach melden!
Denon_1957
Inventar
#16 erstellt: 01. Jul 2020, 18:30

M37in (Beitrag #15) schrieb:
Hallo, das ist mein erster Beitrag. Ich dachte jetzt ist es an der Zeit mal etwas zum Smart Amp zu sagen weil doch hier ziemlich viel falsche Aussagen im Raum stehen.

Ich habe mir den Samrt Amp bereits Ende letzten Jahres (19) gekauft. Ich hatte vorher einen yamaha rx 2067 mit 190W Ausgangsleistung gemäß Hersteller, also ein echter Bolide. Ich habe beide Receiver im direkten Vergleich gehabt.

Ganz ehrlich, der Smart Amp hat den Yamaha so etwas von weggepustet. Ich hatte zwei Nubert 381 Boxen im Stereobetrieb, hier war schon ein deutlicher Leistungsabfall beim Yamaha festzustellen. Anschließend habe ich mit Canton Ventos 891.2 DC geholt, was soll ich sagen, der Smart Amp ist einfach ein Genuss.

Also um die Frage zu beantworten, der Vergleich zu einem Yamaha RX-V767 ist nicht ganz fair und zwar ggü. dem Yamaha.

Hier wurde gesagt, das Atmos nur Wireless geht, das stimmt so nicht, jeder Ausgang lässt sich individuell konfigurieren. Heißt die 6 Ausgänge kann ich für jede Lautsprecherposition paarweise verwenden. Ich habe derzeit die Rears Wireless (Smartbox 3), und Atmos upfiring (Canton AR800) kabelgebunden.

Lüfter hat er nicht, braucht er auch nicht, die eingebauten Class D Verstärker entwickeln kaum Wärme.
Also klanglich ist der Smartamp über jeden zweifel erhaben, insbesondere im Stereomodus was für einen Sourroundreceiver in der Preisklasse doch eher die Ausnahme darstellt.

Jetzt zu den negativen Dingen, die Konfiguration (Master - Slave) ist eine echte Zumutung
Nicht alle Klangmodi laufen einwandfrei, heißt z.B. im Party Modus, wo eigentlich Stereo aus den Fronts und den Rears kommen sollen haben einen Bug, Ton kommt von Fronts und Upfiring den Canton irgendwie seit JANUAR nicht behoben bekommt.
Atmos ans Laufen zu bringen, braucht etwas Geduld, insbesondere da die Anzeige des aktuellen Tons nicht viel hergibt.
HDMI CEC ist etwas problematisch weil ich die Eingänge nur hoch oder runterschalten kann eine direkte Auswahl des Eingangs geht nicht, also geht meine PS4 immer an wenn ich den Eingang wechsele.
ER hat nur HDR10+ Passtrough (immerhin) und kein Dolby Vision.
Das sind alles echt nervige Dinge, aber weil er klanglich in der Preisklasse seines gleichen sucht, habe ich den Smart Amp behalten!

Hoffe geholfen zu haben. Bei Fragen einfach melden!

Hier ging es hauptsächlich um das Einmessystem da hat das Cantonteil dem Einmessystem von Denon XT oder XT32 nix gegen zusetzen und ein gutes Einmessystem zeichnet einen guten AVR nun mal aus.
Und deine Behauptung das ein AVR nicht gut Stereo kann halte ich für einen Witz was auch hier im Forum zig 10000 male wiederlegt wurde.
M37in
Neuling
#17 erstellt: 02. Jul 2020, 11:15
Hoffe geholfen zu haben. Bei Fragen einfach melden![/quote]
Hier ging es hauptsächlich um das Einmessystem da hat das Cantonteil dem Einmessystem von Denon XT oder XT32 nix gegen zusetzen und ein gutes Einmessystem zeichnet einen guten AVR nun mal aus.
Und deine Behauptung das ein AVR nicht gut Stereo kann halte ich für einen Witz was auch hier im Forum zig 10000 male wiederlegt wurde.[/quote]
M37in
Neuling
#18 erstellt: 02. Jul 2020, 11:40
Meiner Meinung nach wurde das Einmessystem als Contra Argument gegen den Canton verwendet, die ursprüngliche Frage war doch "ob ein Canton Smart Amp 5.1 klanglich mit einem Yamaha RX-V767 mithalten könne" Jetzt mag das Einmessytem ein Argument sein, dass lass ich auch gerne so stehen. Das ein gutes Einmessystem einen guten AVR auszeichnet ist deine Meinung. Es ist sicherlich für einige hilfreich bei etwas komplexeren Gegebenheiten was die Akustik angeht aber mitnichten für jeden Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung. Ich für meinen Teil konnte bisher mit dem Einmessystem kein besseres Ergebnis erzielen.

Zum Thema Stereo: Ein Witz für mich ist, dass du die Raumkorrektur als das ausschlagegebende Argument für einen AVR nennst. Wie soll das den bitte funktionieren, wenn man unverfälschten Stereoton hören will? Die Lösung der AVR Industrie: Pure Direct Modus um die Signalwege zu verkürzen. Wie verhält es sich dann mit deiner Einmessung?

Ehrlich Frage! ich befürchte jedoch, dass damit alle Klangkorrekturen verloren gehen.

Und ich bleibe dabei, dass mein 10 Jahre alter Stereoverstärker für 300€, jeden AVR bis 500€ im Stereobetrieb an die Wand spielt.
pfeifix
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 10. Jul 2020, 17:59
Also ich habe den Smart Amp auch seit wenigen Wochen an einem Teufel Ultima 40 5.1-System am Laufen. Ich bin begeistert von diesem AVR, sowohl klanglich wie funktionell. HDMI-CEC habe ich abgeschaltet, da dies vor allem in Verbindung mit einem angeschlossenen PC sowieso meistens nicht oder nicht gut funktioniert. Das Gesamtsystem (TV + SAT-Receiver + FireTV + PC) bediene ich über einen Harmony Hub mit einer einzigen Fernbedienung, was dank der einlernbaren Infrarotbefehle, mit der ich eine direkte Kanalanwahl am Amp realisiere, richtig gut funktioniert (Man muss so nicht durch alle Kanäle hindurchwechseln).
Eine Einmessfunktion vermisse ich auch nicht, immerhin sind die Abstände zu den einzelnen Lautsprechern individuell einstellbar.
Die Sound-Presets sind hervorragend, gerade für Musik ist neben dem Stereomodus auch die Wiedergabeform, die den Center- und die Surround-Lautsprecher dezent miteinbeziehen, super harmonisch und kraftvoll.
Dafür dass dies alles auf so wenig Platz (man betrachte die kompakten Geräteabmaße) ermöglicht wird, fragt man sich echt, warum beinahe alle sonstigen AVRs noch solche Boliden (vor allem in der Gerätetiefe) sind...


[Beitrag von pfeifix am 10. Jul 2020, 18:00 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#20 erstellt: 17. Jul 2020, 06:37
Die Vorteile v Einmesssystem sind mind. hundertfach diskutiert.

Die letzten Posts gleichen regelmäßig denen, die sich nicht damit arrangieren können, dass sie sich Equipment zugelegt haben, das in fast allen Eigenschaften nunmehr eehr unterdurchschnittlich als überdurchschnittlich ist.

Wenn man mit den gekauften zufrieden ist, ist ja grundsätzlich alles OK.

Im absoluten Quervergleich gibt es aber eben gute Gründe, das Zeug nicht zu nehmen.
pfeifix
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 17. Jul 2020, 09:00

Apalone (Beitrag #20) schrieb:
[...] das in fast allen Eigenschaften nunmehr eehr unterdurchschnittlich als überdurchschnittlich ist. [...]

[...] das Zeug nicht zu nehmen. [...]


Mit solch undifferenzierten und verallgemeinernden Aussagen disqualifizierst Du Dich im Grunde nur selbst. Du beziehst Dich auf einen einzelnen Produktaspekt, über dessen Notwendigkeit man geteilter Meinung sein kann, der aber tatsächlich mit der Qualität der übrigen Komponenten des Systems überhaupt nichts zu tun hat. Ich wette, Du hast Dich mit dem hier behandelten Receiver auch noch gar nicht befasst, geschweige denn, ihn ausprobiert.
Apalone
Inventar
#22 erstellt: 17. Jul 2020, 10:27

pfeifix (Beitrag #21) schrieb:
.......Du beziehst Dich auf einen einzelnen Produktaspekt, über dessen Notwendigkeit man geteilter Meinung sein kann, der aber tatsächlich mit der Qualität der übrigen Komponenten des Systems überhaupt nichts zu tun hat.......


Die Vorteile eines leistungsfähigen Einmesssystems sollten mittlerweile unbestritten sein. Wenn das jemand in Frage stellt, indiziert das lediglich einen gewissen Sachstand, was Akustikkenntnisse angeht.

Dann leg doch mal nachvollziehbar dar, was denn jetzt das Gerät signifikant aus der Masse der anderen heraushebt!
Bei der Thematisierung von bereit gestellter Leistung war da schon mal nix...

bisher konnte ich kein Heraushebungsmerkmal feststellen...

möglicherweise unterschätzt du ja ein wenig die Erfahrung, die hier einige mit den Gerätegattungen haben.
pfeifix
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 17. Jul 2020, 16:24
Was das Gerät aus der Masse momentan ziemlich konkurrenzlos heraushebt sind dessen kompakte Abmaße, die es bspw. mir ermöglichen, dass es in meiner Hülsta-Schrank-/Regalkombi Platz findet (und nein, ich tausche nicht eine schicke Regalwand, damit ein "gängiger" Receiver darin Platz findet, wenn es die benötigte Leistung auch in passenden Abmaßen gibt).

Aber darum geht es gar nicht. Du scheinst zu verkennen, dass es einen Unterschied macht, ob man von "Heraushebungsmerkmalen" spricht (was hier keiner getan hat, es ging lediglich um's "Mithalten können") oder ob man ein Gerät wie Du mit Deinem letzten Beitrag total verallgemeinernd und unsachlich abwertet, nur weil es kein Einmesssystem mitbringt. Das entbehrt jeglichem Sachverstand. Da hilft auch Deine angebliche "Erfahrung" nicht weiter, wenn man blind beurteilt. Schau und vor allem hör Dir das Gerät an, alles andere ist mindestens unprofessionell.


[Beitrag von pfeifix am 17. Jul 2020, 16:26 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#24 erstellt: 17. Jul 2020, 20:23
Du scheinst weder das Maß des "Anhörens" bei Verstärkern noch den Wert des Einmesssystems überhaupt fachlich einordnen zu können.
Was soll mir das Anhören eines Verstärkers bringen?!?

Du willst nach den tausenden Threads zu Verstärkerklang und Hunderten zu Einmesssystem behaupten, dass dein Teil durch "Klang" die Einmessung saldiert??!?


Und die mechanischen Abmessungen sind dir tatsächlich eine fachliche Erwähnung wert?

Das v dir präferierte Gerät hat keinerlei Vorteile anderen gegenüber.
M37in
Neuling
#25 erstellt: 21. Jul 2020, 09:26
mal weg vom Einmesssystem, um abschließend meine persönliche Meinung zu den Vor- und Nachteilen des Smart Amps zusammenzufassen, falls sich jemand für das Gerät interessiert:

Pro
Leistung, unabhängig von den Angaben der Hersteller und irgendwelchen Pseudo Wattangaben betreibt der Smart Amp problemlos die Canton Ventos und hat noch ausreichend Reserveleistung, bei mittlerer Lautstärke ist bei mir Schluss weil dann im Wohnzimmer alles anfängt zu scheppern.

Sowohl bei meinen Nuberts als auch bei den Ventos ist dieser Receiver über jeden Zweifel erhaben.

Das für mich ausschlaggebende Argument sind die kabellosen Smart Komponenten. Die Soundbox von Canton ist klanglich sehr neutral eingestellt und meiner Meinung nach die Beste Smart Box auf dem Markt. Über die anderen Smartboxen von Canton brauchen wir erst gar nicht sprechen, da andere Preisklasse. Ich hatte bei meinen Vorstellungen, Teile der Lautsprecher kabellos anzusteuern die Wahl zwischen Sonos, Heos, Google und eben Canton. Ich bin immer noch der Meinung hier die richtige Wahl getroffen zu haben. Andere „offene“ Systeme, die in der Lage sind die Rears als Sourroundspeaker kabellos zu betreiben sind mir nicht bekannt. Andere geschlossene Systeme mit irgendwelchen Transmittern kamen für mich nicht in Frage.

Weiter + Punkt sind die Abmessungen. Ich hatte vorher eine getrennte Vor- und Endstufe von Emotiva sowie Nubert Lautsprecher mit aktiven Tuningmodul sowie einen Klipsch Sub.

Jetzt habe ich halt die Canton Ventos + Soundbox in Verbindung mit dem Smart Amp und brauche das ganze Gedöns nicht mehr. Alles sehr minimalistisch, klanglich habe ich den Eindruck mich deutlich verbessert zu haben und das gegen eine >1,5k Vor- Endstufenkombination. Jetzt mag das auch an den Vetos liegen, aber auch bei den Nubert hatte ich den Eindruck hier eine Verbesserung auszumachen.

Negativ
Wie bereits gesagt, die Einstellung mit Master und Slave ist nicht ganz intuitiv und nicht sehr variabel, hier würde ich mich über eine eigene App freuen. Die Einstellung über Google Home ist nicht gerade Luxus.
Die Anzeige bei den Soundboxen ist eine echte Zumutung, man muss quasi immer das Handbuch zur Navigation zur Hand haben weil die Abkürzungen in dem kleinen Display jetzt nicht gerade selbstsprechend sind.
pfeifix
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 23. Jul 2020, 16:24

Apalone (Beitrag #24) schrieb:
Du scheinst weder das Maß des "Anhörens" bei Verstärkern noch den Wert des Einmesssystems überhaupt fachlich einordnen zu können.
Was soll mir das Anhören eines Verstärkers bringen?!?

Du willst nach den tausenden Threads zu Verstärkerklang und Hunderten zu Einmesssystem behaupten, dass dein Teil durch "Klang" die Einmessung saldiert??!?


Und die mechanischen Abmessungen sind dir tatsächlich eine fachliche Erwähnung wert?

Das v dir präferierte Gerät hat keinerlei Vorteile anderen gegenüber.


Was geht denn mit Dir, nimmst Du irgendwas?

Leg doch mal Dein Einmesssystem zur Seite, um das es hier einfach nicht ging. Und auch nicht irgend eine "Wettmachung" desselben. Ordne nicht Geräte in eine Deiner Schubladen ein, die Du weder gesehen noch gehört hast. Klang ist ohnehin subjektiv, aber man muss den Verstärker schon gehört haben um sich ein Urteil erlauben zu können. Warum auch räumliche Abmessungen keinen fachlichen Aspekt darstellen sollen, weißt auch nur Du selbst. Dass das Gerät keine Vorteile gegenüber anderen haben soll ist schlichtweg objektiv falsch. Geh mal von Deiner aggressiven Herangehensweise in Zukunft etwas weg und sieh solche Sachen einfach nüchterner. Ich werde zumindest auf Deine Unterstellungen keinen Bezug mehr nehmen.

Und nimm Dir ein Beispiel am letzten Beitrag (von M37in). So geht eine fachliche und emotionslose Stellungnahme.


[Beitrag von pfeifix am 23. Jul 2020, 16:28 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#27 erstellt: 23. Jul 2020, 19:24
[quote="pfeifix (Beitrag #26)"][quote="Apalone (Beitrag #24)"].....aber man muss den Verstärker schon gehört haben um sich ein Urteil erlauben zu können. .....[/quote]

cisse
Stammgast
#28 erstellt: 14. Sep 2020, 20:52
hab mir den smart amp gekauft.
ich möchte meinen yamaha rx-v 475 damit ablösen.

grund: ich habe relativ hochwertige lautsprecher von nubert im 3.0 betrieb und hatte immer das gefühl, dass mein yamaha 475 nie in der lage sein würde, das potenzial der lautsprecher halbwegs auszuschöpfen.

nubert nubox 325 jubilee im stereo, nuline cs 44 als center.

sound: der canton smart amp spielt wesentlich druckvoller und präsenter. in meinem wohnzimmer hab ich nicht das gefühl, dass durch fehlende einmessung die klangqualität flöten geht.
der pegel an sich ist viel höher. beim canton smart amp drücken 50% der lautstärke enorm.
der klang wirkt auf mich (bin kein super-audiophiler user) sehr erfrischend.
auch der kino sound (center-stimmen) ist top.
also ja - soundtechnisch ist der smart amp sehr stark. die geringe größe überrascht hier wirklich.
der yamaha 475 hat überhaupt keine chance (ist aber auch eine total andere preisklasse)
das gerät erfüllt meine erwartungen. kleine abmessungen und deutliches upgrade beim sound !!!

negativ:
liebe zum detail: ja - spotify connect funktioniert. aber die darstellung am TV?
kein cover, kein artist, kein titel, kein album. einfach ein total schwarzer bildschirm mit 0 inhalt.
links unten "spotify connect" als quelle; rechts unten die aktuelle laudstärke. that's it.
es ergibt keinen sinn. wenn man spotify connect ansteuert, wird mein samsung 4K automatisch eingeschaltet, weil ein signal erkannt wird am eingang (hdmi CEC).
und was macht canton mit den 8,3mio pixel, die zur verfügung stehen? NICHTS

ebenso bei google cast - 0,0 darstellung.

mein yamaha 475 ist 7 jahre alt und kann bei spotify connect zumindest den aktuellen titel anzeigen. canton kann es 7 jahre danach nicht.

bedienung:
ich habe ein geschlossenes rack. wenn ich TV schaue, ist es kein problem, weil mein TV via hdmi cec die eingaben der bedienung automatisch weiterreicht.
ABER: wenn ich musik hören will (TV ausgechaltet), dann kann ich den smart amp nur steuern, wenn ich das rack öffne. die fernbedienung funktioniert noch mit infrarot - ziemlich old-school.

+: keine app am handy. ich nutze die yamaha app manchmal, um eine kurze einstellung vorzunehmen.
canton bietet dahingehend nichts. im jahr 2020 für 700 eur ?!


kurzum: der sound wirkt auf mich toll. die abmessungen sind ein vorteil. ich liebe das schlichte gerät. ich brauche keine Zone A, B, 2, schnick schnack. ich war auf der suche nach einem puristischen gerät, welches die wichtigsten funktionen beherrscht.
spotify JA, aber nicht schick.
bedienung ja, aber nicht schick/praktisch.
google cast ja, aber nicht schick.

ich kann noch nicht sagen, ob ich bei 700 EUR zufrieden sein kann.
top sound ist eine sache, aber die bedienung spielt im alltag (für mich) auch eine gewichtige rolle.
schade, dass canton hier etwas patzt.

meine meinung: wenn man sich lizenzen für spotify connect etc. leistet, dann sollte man auch das maximum damit rausholen. ein schwarzer bildschirm mit 0,0 inhalt = MINIMUM.

lg



ps: es ist kein workaround, spotify connect mit der samsung spotify app zu nutzen, um dann den sound indirekt an den verstärker zu geben. irgendwo geht qualität verloren. der sound wirkt bei mir immer besser, wenn ich die spotify connect funktion direkt ansteuere, anstatt den umweg über die samsung app zu gehen.
warum dem so ist? digitaler AC vom samsung tv ?? eine erklärung wäre interessant. Danke.
michaellang
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 06. Dez 2020, 12:44
Hallo,
zum letzten Post.
Der Smart Amp ist kein Streaming-Amp!

Das heißt, dass er zwar Spotify Connect beherrscht, man aber Spotify über die entsprechende App auf dem Smartphone oder Tablet bedient . Es gibt keine eigenständige Software/App auf dem Verstärker. Das wird von Canton auch nicht beworben.

Das funktioniert bei mir tadellos, wenn in der Spotify App als Ausgabegeröät der Amp angewählt wird. Auf dem Tablet habe ich dann Cover etc. und kann das bequem fernbedienen. Den TV habe ich dabei nie an, da darüpber logischerweise nichts ausgegeben wird.
Klang ist tadellos, da Spotify direkt auf dem Amp ausgibt.

Man braucht das TV-gerät aber zwingend für die Einrichtung. Danach ausser zum Filme schauen nicht mehr.

Das sollte einem aber klar sein. Wie gesagt klein Streaming-Amp (die bringen eigene Apps mit).
Für mich paßt das aber total. Einfach einzurichten, guter Klang, durch die Möglichkeit Smart-Boxen anzusteuern sehr flexibel.

Ein tolles Gerät.

Gruß
Michael
Brummelix1302
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 15. Dez 2020, 21:53
Kann der Smart Amp Dolby Atmos skalieren, sprich aus 5.1 Ton auf Atmos ?
michaellang
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 30. Jan 2021, 11:55
Wenn kein Atmos-Signal anliegt, kommt auch kein Atmos raus.

Die Atmos LS funktionieren doch nur, wenn ein entsprechendes Signal vorliegt.
Ich wüßte auch nicht, dass das irgendein System simuliert bzw. hochrechnet.
Atmos ist ja objektbasiert.
/Alex101/
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 19. Feb 2021, 16:25
So wie ich den Areadvd Test verstanden habe, kann der amp Atmos über Virtualizing
Mich würde auch interessieren, ob man die analog Ausgänge von Center und Sub umwidmen könnte als Atmos Ausgänge ? Hat da jemand ne Antwort drauf
Gruß
Alex
Denon_1957
Inventar
#33 erstellt: 19. Feb 2021, 19:10

/Alex101/ (Beitrag #32) schrieb:
So wie ich den Areadvd Test verstanden habe, kann der amp Atmos über Virtualizing
Mich würde auch interessieren, ob man die analog Ausgänge von Center und Sub umwidmen könnte als Atmos Ausgänge ? Hat da jemand ne Antwort drauf
Gruß
Alex

Ja die Nubert Hotline
/Alex101/
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 19. Feb 2021, 19:20
Nubert Hotline? Kein Anschluss unter dieser Nummer.....
muellmailer
Neuling
#35 erstellt: 16. Jul 2021, 10:38

M37in (Beitrag #25) schrieb:
mal weg vom Einmesssystem, um abschließend meine persönliche Meinung zu den Vor- und Nachteilen des Smart Amps zusammenzufassen, falls sich jemand für das Gerät interessiert:

Negativ
Wie bereits gesagt, die Einstellung mit Master und Slave ist nicht ganz intuitiv und nicht sehr variabel, hier würde ich mich über eine eigene App freuen. Die Einstellung über Google Home ist nicht gerade Luxus.
Die Anzeige bei den Soundboxen ist eine echte Zumutung, man muss quasi immer das Handbuch zur Navigation zur Hand haben weil die Abkürzungen in dem kleinen Display jetzt nicht gerade selbstsprechend sind.


Hallo
Habe vielleicht vor mir auch einen smart amp zuzulegen.
Daher die Frage was ist mit
"... Einstellung mit Master und Slave..."
genau gemeint?
Und haben sich mittlerweile andere Positive wie Negative Dinger ergeben?
VG
p.s.
Es soll laut canton service bald eine leicht neue Version auf den Markt kommen. Mit eARC, . . . mehr habe ich mir leider nicht gemerkt.
Snewi
Stammgast
#36 erstellt: 14. Dez 2021, 01:41
Hallo, kann man am Amp auch ein weiteres Stereopaar (wie Zone 2) anschließen? Also im Wonzimmer
seine Smartboxen und im Garten ein Stereopaar?
LG
XN04113
Inventar
#37 erstellt: 14. Dez 2021, 03:03

Snewi (Beitrag #36) schrieb:
Hallo, kann man am Amp auch ein weiteres Stereopaar (wie Zone 2) anschließen?


wie oft willst Du diese Frage nocht stellen statt mal selbst aktiv zu werden?
link


[Beitrag von XN04113 am 14. Dez 2021, 03:03 bearbeitet]
Henningi
Neuling
#38 erstellt: 09. Jan 2022, 19:54
Seit gestern bin ich Besitzer des Canton Smart Amp 5.1. in der ersten Version.
Um auf die Eingangsfrage zu antworten: Ich bin mir ziemlich sicher. Den Yamaha kenne ich nicht. Aber in meinem Setup hat mich der Canton doch sehr überrascht. Vorher hatte ich meine Canton Ergo 102 DC an zwei Rotel Endstufen (RB 1050) angeschlossen, pro Lautsprecher eine Endstufe, d.h. 140 Watt Nennleistung auf jeder Seite (Bi-Amping / Bi-Wiring). Das Upgrade von einer auf zwei Endstufen bedeutete vor Jahren einen nicht unerheblichen Gewinn in Sachen Klangtrennung; auch die Dynamik war ein wenig besser, da mehr Leistung pro Lautsprecher. Der Canton Verstärker (wirklich erstaunlich klein!) löst nicht weniger fein auf, die räumliche Staffelung ist eher besser. Der Klang gefällt mir auch besser; die Mitten erscheinen auf mich wärmer / voller (daher werden Gesangsstimmen markanter abgebildet), der Bass ist druckvoller. Und das alles ohne Bi-Amping!
Nun ist mir bewusst, dass Zuspieler (eine Squeezebox Touch) und die Raumakustik hineinspielen, so dass mein Eindruck nicht allgemein verbindlich ist. Auch ist der Vergleich insofern ein wenig unfair, als ich die Rotels per analoger Cinch-Verbindung, die Canton per Coaxial (digital) an die Squeezebox angeschlossen habe (deren DAC allerdings selbst von Hifi-Enthusiasten immer noch gelobt wird).
Nun fällt mir der Abschied von den Rotels (die ich bei nächster Gelegenheit in die Bucht stellen werde) doch sehr viel leichter. Ich bin eigentlich nur auf den Canton gekommen, weil wir mit Beamer und Leinwand in ein größeres Zimmer umziehen und ein stärkerer Verstärker her musste für die dort bereits befindlichen großen Ergo 102 DC. Für Heimkino-Enthusiasten ist der Smart Amp 5.1 vermutlich nicht die erste Wahl, da haben andere mehr Optionen anzubieten. Da ich aber einerseits einen sehr guten Klang für Stereo suchte UND eine Möglichkeit, in 5.1. Filme aus der Mediathek bzw. per Computerkarte am PC aufgenommene Spielfilme akustisch ansprechend wiederzugeben (und daher nicht die neueste Dolby-was-weiß-ich-Technologie brauche), bin ich mit diesem Kompromiss äußerst zufrieden.
Zweierlei stört mich aber doch am Canton: Erstens hat er keine Kopfhörerbuchse, zweitens sind die Lautsprcheranschlüsse viel zu klein; für meine dicken Kabel werde ich also Bananenstecker an die Kabel löten müssen.


[Beitrag von Henningi am 09. Jan 2022, 22:36 bearbeitet]
cisse
Stammgast
#39 erstellt: 09. Feb 2022, 12:29
ich hatte vorher den Yamaha rx v475
hab mir jetzt gebraucht den smart amp 1. generaton geholt.

sound ist besser, lauter, schöner und druckvoller.

Bedienung = naja
HDMI CEC etc...das ging beim Yamaha alles geschmeidiger.
Könnte auch am Samsung TV liegen. Ich bin noch am tüfteln.

LG
Rascas
Inventar
#40 erstellt: 13. Mrz 2022, 13:04
Ich habe für mein "Nischen"-Hobby Mehrkanal-Musik einen passenden Verstärker gesucht.

Meine Konstellation vorher war: Cambridge Audio BD 752 und Amp Station (als Endstufen) von Teufel.

Damit ließ sich alles einstellen, was es für Musik braucht.

Und dann kam Apple Music... Dort gibt es neben losless und HiRes seit letztem Jahr Musik in Dolby Atmos.

Und natürlich wollte ich das in meiner Nische auch nutzen. Deswegen habe ich mich umgeschaut, was es für Alternativ-Geräte gab. Dabei bin ich über den Canton gestolpert. Eigentlich hätte es auch die Vorstufe getan, aber mir ist dann der AMP zum gleichen Preis über den Weg gelaufen. Da ich die Amp Station nicht mehr brauchte und verkaufen konnte, bin ich in etwa +/- Null dazu gekommen.

Ich finde, dass der Canton in meiner Nische konkurrenzlos ist.

Was mir auffiel: die technischen Daten der Endstufen sind bei Canton und der Amp Station ziemlich identisch. Der Canton scheint eine moderne Form des Teufel Konzepts aus Decoder - und Amp-Station zu sein. Würde mich nicht wundern, wenn das miteinander zu tun hat. Teufel hat das nicht weiter verfolgt. Vielleicht ist Canton auf den Zug aufgesprungen?

Ich habe ziemlich wirkungsgradstarke Frontlautsprecher (hORNS FP 10). Da kam die Amp Station genau so locker mit zurecht wie jetzt der Canton. Die Bedienung ist eigentlich simpel. Natürlich brauche ich dafür einen Kontrollmonitor am Hörplatz, da ich ja keinen Fernseher in dieser Anlage betreibe.

Die Einrichtung ist für einen "AVR" simpel. Ja, es fehlt die Raumeinmessung. Dafür kann man Abstände zu den Boxen eingeben und Lautstärkeunterschiede ausgleichen. Da mein Ansatz mehr vom HiFi kommt, reicht mir das.

Für meinen Aufbau bin ich happy. Hatte vorher parallel gerne einen Analog-Verstärker laufen. Zuletzt eine Röhre, die einen schönen Kontrast bildete. Aber der Canton ist so gut, dass ich die jetzt abgebaut habe. Machte die Bedienung auch nicht wirklich einfacher...

Der Canton Amp ist ein schönes Spielzeug, der sich einfach und schön bedienen läßt. Trotzdem gibt es 2, 3 Sachen, die auch mich stören: Das Gerät hat sich bis jetzt 2 x selbst zurück gesetzt. Das heißt, alle meine Lautsprecher-Einstellungen waren plötzlich weg. Beide male habe ich gedacht, ich hätte was an der Ohren, weil plötzlich von hinten nichts mehr kam.... So richtig nachvollziehen kann ich das nicht, aber ich vermute, dass das im Zusammenhang mit Updates passierte, die das Gerät im Hintergrund gemacht hat...

Die Anzeige ist nicht optimal. Da stehen kryptische Kürzel, weil nur 3 Zeichen möglich sind. Immerhin kann man die selbst umbenennen...

Was mich richtig nervt: bei Betrieb blinkt eine grüne LED auf der Vorderseite. Zwar kann man diese im Menü ausschalten. Das führt dann dazu. dass sie rot leuchtet und man nicht mehr weiß, ob das Gerät jetzt an oder aus ist. Das hat dann dazu geführt, dass ich einmal dachte , es wäre aus und gleichzeitig hatte die Putzfrau die Lautstärke am Gerät auf "volle Pulle" gestellt hat. Klassiker! Ich habe mir ernsthaft Sorgen um meine Boxen gemacht, aber es ist zum Glück nichts passiert. Ausser, dass die Putze jetzt endgültig Putzverbot an meiner Anlage hat.... Und ich mit der blinkenden LED lebe. Warum leuchtet die im Betrieb nicht einfach dauerhaft grün und gut ist?

Ob ich mir den Canton für eine kleine aber ernsthafte Heimkino-Anlage kaufen würde? Wahrscheinlich eher nicht. Wenn es wirklich ernsthaft wäre, würde ich in den sauren Apfel beissen und einen "richtigen" AVR kaufen. Obwohl ich die Dinger von der Einrichtung, Bedienung, Komplexität und nicht zuletzt Optik (extrem niedriger WAF) echt doof finde. Von der Warte ist der Canton sympathischer (zumindest für mich). Meine Frau weiß gar, was das für ein "Klotz" ist. Dass das der "Mittelpunkt" meiner Anlage sein soll ist von außen auch nicht zu erkennen... Sie dachte wohl immer, dass der Röhrenverstärker das wäre. Den fand sie als einziges HiFi-Gerät sogar "schön". Warum das jetzt trotzdem läuft, obwohl der weg ist? Die Frage kam noch nicht. Vielleicht oder wahrscheinlich ist er Ihr aber auch egal. Ob das jetzt für oder gegen den Canton spricht? Keine Ahnung...
Honda_Steffen
Inventar
#41 erstellt: 13. Mrz 2022, 16:51
Ich kann dir nur sagen, das meine amp die ich zwar gerade verkauft habe, kein blinkendes grünes licht vorne hatte. Es war dauernd grün wenn sie on war, jnd rot im standby.

Auch deine resetts hatte ich nicht. Es werden auch keine updates im hintergrund gefahren. Das gerät hat seit ca oktober 2020 keins bekommen.

Aber ansonsten passt das was du schreibst
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