Klangbild von AV Receivern

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*KHM*
Neuling
#1 erstellt: 07. Jul 2019, 14:50
AV Receiver sollen "hart" klingen...
Meine TAGMcLaren Kombi (ein Traum) mit 5.1. Martin Logans macht nach 17 Jahren "Probleme"...Fehlermeldung 33...schaltet manchmal nicht mehr ein...und das wars jetzt...
Ich schaue idR TV, Dab+,Stereo und BlueRay, Sky Sport!!
Ton wird über optical an TAG verbunden, Bild direkt auf Epson 3200
Will auf Receiver wechseln, können AVs z.B. Yamaha 3080 auch tollen Sound zaubern?
erddees
Inventar
#2 erstellt: 08. Jul 2019, 06:06
Aber ja doch ...
gapigen
Inventar
#3 erstellt: 08. Jul 2019, 06:17

AV Receiver sollen "hart" klingen...

... was m.E. großer Unsinn ist. Geh doch am besten mal Probehören und mache Dir ein eigenes Bild.
kobold58
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 08. Jul 2019, 06:21
AVR klingen überhaupt nicht nicht. Sie verstärken Signale und haben eine Reihe Zusatzfunktionen. Der Klang kommt von den Boxen und vom Raum.
Prolly
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Jul 2019, 19:22

kobold58 (Beitrag #4) schrieb:
AVR klingen überhaupt nicht nicht. Sie verstärken Signale und haben eine Reihe Zusatzfunktionen. Der Klang kommt von den Boxen und vom Raum.



Jein...
wenn man von den ganzen Modis etc absieht,
und auch von den einzelnen Herstellern untereinander.
kobold58
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 08. Jul 2019, 19:36
gapigen
Inventar
#7 erstellt: 09. Jul 2019, 06:30

wenn man von den ganzen Modis etc absieht,
und auch von den einzelnen Herstellern untereinander.

So kann man das natürlich auch sehen🤪😉
Malcolm
Inventar
#8 erstellt: 10. Jul 2019, 08:51
Der "Klangeinfluss" entsteht letztlich durch die DSPS / Raumkorrektur der Receiver. Und hier ist jedes Einmess-System sehr unterschiedlich.

Meine Erfahrungen kurz zusammengefasst:

Dank DynEQ klingen die Denon/Marnatz-Modelle auf kleinen Systemen und bei niedriger Lautstärke am vollsten / kräftigsten. Allerdings nimmt Audyssey bei sehr großen Systemen gerne auch den Druck im Tiefbass raus -> hier kann man aber über die Audyssey-App nachhelfen.

Yamaha korrigiert den Bass so gut wie gar nicht, ist entsprechend für große Systeme in guten Räumen eine tolle Plug&Play Lösung, wenn aber z.B. der Woofer zum dröhnen neigt aufgrund der Raummoden ist oftmals Zusatzequipment hilfreich, z.B. ein Antimode.

Für versierte Nutzer besser ist Dirac, dieses kann man sehr genau und präzise einstellen, dafür ist es aber komplizierter in der Bedienung. Durch den Einsatz beliebiger Mikrofone (z.B. Umik 1) und besserer Korrektur lassen sich hier aber extrem gute Ergebnisse erzielen - nach umfassender Einarbeitung.

MCACC ist irgendwo dazwischen -> Phasenkorrektur ist super, ansonsten vermurkst es aber gerne den Klang. Und MCACC Pro ist dann wieder sehr komplex in der Handhabung. Beste Ergebnisse hatte ich immer im Bypass L/R-Modus, dafür muss aber Box, Aufstellung und Raum gut harmonieren.

Trinnov schön und gut, ich mag die Einrichtung via iPad aber nicht, zudem ist Trinnov insgesamt aber sehr teuer (nur als Vorstufe erhältlich etc.), so dass ich hier derzeit Dirac 2.x vorziehen würde.

Ich selbst nutze einen Arcam AVR390 mit einer Mehrkanal-Rotel-Endstufe. Diese Kombi bietet für mich das beste Preis/Leistungsverhältnis.
Fuchs#14
Inventar
#9 erstellt: 10. Jul 2019, 09:22

Prolly (Beitrag #5) schrieb:
Jein...

und auch von den einzelnen Herstellern untereinander.

Das heißt du kannst raushören ob ein Yamaha oder ein Denon/Pioneer/Onkyo/Marantz AVR spielt? Schade das es Wetten das... nicht mehr gibt, das wäre eine spannende Wette gewesen, ich hätte zu 100% getippt du erkennst nicht einen.
gapigen
Inventar
#10 erstellt: 10. Jul 2019, 14:15
Für mich ist es erst einmal wichtig, die Raumakustik ohne elektronische Helferlein in den Griff zu bekommen. Die Kirche auf der Sahnetorte darf dann ruhig das Einmessen sein. Man muss nur aufpassen, dass nach dem Einmessen die Frequenzverläufe zwar wunderbar linear sein können, es aber „langweilig“ klingen kann. (So nutze ich das Einmessen nur für Heimkino und schalte es im Stereobetrieb beim Musikhören ab.)
Malcolm
Inventar
#11 erstellt: 10. Jul 2019, 16:24

Man muss nur aufpassen, dass nach dem Einmessen die Frequenzverläufe zwar wunderbar linear sein können, es aber „langweilig“ klingen kann.

Richtig. Genau das mag ich ja so an Dirac - die Frequenzgänge lassen sich sehr genau und komfortabel für alle Lautsprecher anpassen - "linear" gefällt mir nicht so gut wie eine kleine Bassanhebung und eine leichte Mittensenke
Prolly
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 10. Jul 2019, 23:12

Fuchs#14 (Beitrag #9) schrieb:

Prolly (Beitrag #5) schrieb:
Jein...

und auch von den einzelnen Herstellern untereinander.

Das heißt du kannst raushören ob ein Yamaha oder ein Denon/Pioneer/Onkyo/Marantz AVR spielt? Schade das es Wetten das... nicht mehr gibt, das wäre eine spannende Wette gewesen, ich hätte zu 100% getippt du erkennst nicht einen.



Gebe ich Dir auch vollkommen Recht,
nur erkennt man es sehr wohl, wenn man den Receiver in seinem eigenem System austauscht.

Und Jein...
ich wette, das es bestimmt solche Freaks auch noch gibt, die das können
Da musste ich gleich an den Jungen damals denken:

https://www.abendbla...ehrte-Millionen.html

"Der 15-Jährige aus Volksdorf hatte bei "Wetten, dass" gewettet, 175 Joghurt-Becher an ihrem Klang zu erkennen."
und war auch schaffbar
gapigen
Inventar
#13 erstellt: 11. Jul 2019, 16:33

Genau das mag ich ja so an Dirac - die Frequenzgänge lassen sich sehr genau und komfortabel für alle Lautsprecher anpassen

Dirac nutze ich nicht. Mit der Audyssey-App lassen sich die Frequenzgänge auch anpassen.

(Mögliches) Problem beim Einmessen und den damit verbundenen quasi unendlich vielen Konfigurationsmöglichkeiten ist, dass man nie zufrieden ist und glaubt, es ginge immer noch besser. Man muss aufpassen, dass man das nicht ein Leben lang tut.
Doppelsitzer
Stammgast
#14 erstellt: 03. Aug 2019, 14:34
Also ich behaupte mal das bei den AV-Receivern zumindest im Direkt Modus , egal Slimline oder Bolide keine Klangunterschiede feststellbar seien werden.
Zudem das beste Audyssey wird deine Raumprobleme nicht lösen, nur verlagern. Aber, wer Audyssey nutzt braucht keine aufwändigen ultralinearen LS, die werden von dem System sowieso verbogen/zurechtgebogen.
Ich nutze die AV-Receiver Funktion nur für die Laufzeitanpassung und schließlich im Kinobetrieb den Subwooferkanal.
gapigen
Inventar
#15 erstellt: 04. Aug 2019, 14:28
Eine auf linear getrimmter Frequenzgang muss nicht immer besser klingen. Man muss das wirklich für sich ausprobieren.
woody32
Inventar
#16 erstellt: 25. Aug 2019, 11:02
Genau aus diesem Grund habe ich mich in der Front für aktive DIY Lautsprecher entschieden. Die sind jetzt genau für mein Hörempfinden richtig auf dem Raum abgestimmt. Mit dem Yamaha 2080 dann eingemessen und so eingestellt das die Front nicht korrigiert wird und der Rest an die Front angepasst wird. So ist es zB. so das nun kein unterscheid bei Stereo zwischen Straight und PureDirect gibt..... Die einzelnen Scenen bei Yamaha kann man dann noch so konfigurieren das bei Filmen per Knopfdruck die ein teil des Frontsignal auf die Subs geht und der Subpegel ein wenig angehoben wird.... da ist man ganz Flexibel
gapigen
Inventar
#17 erstellt: 25. Aug 2019, 11:04
@woody, klingt gut, wenn Du damit eine für Dich optimale Lösung gefunden hast. Weiterhin viel Spaß,
woody32
Inventar
#18 erstellt: 25. Aug 2019, 11:18
Wollte damit ja nur klarmachen wenn du deine TAG Enstufe behältst und einen 3080 als Vorstufe einsetzt hört es sich genauso an wie jetzt wenn du es so möchtest....
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