ist die Maxell UR90 wirklich die Letzte.

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plook
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Mai 2016, 15:34
Hallo,

ich stehe ja eher auf die Technik bei HiFi. Soll heißen 20kg schwere Receiver, ausgefallene Nischenlösungen, Lautstärkeregler aus Vollaluminium gefräst und nicht aus Plastik, Plattenteller die den Namen auch verdienen!...

Daher bin ich jetzt wieder auf den Kassettentrip gekommen. Vor ein paar Jahren habe ich mir unbedingt ein Dual C844 (das mit den 2 Geschwindigkeiten) eingebildet. Ich war hin und weg von dem Sound den man einer Kassette entlocken kann. Leider funktioniert das Deck nicht so astrein und ich hab noch keinen gefunden der sich diesem Schätzchen annimmt.

Jetzt habe ich ein Pioneet CT-449 und ein AKAI DX-49 ergattern können; beide mit Einmessfuntion; und möchte wieder voll einsteigen.
Dass die Typ2 Kassetten nicht mehr produziert werden war mir schon klar, aber bei den Typ1 gibt es wohl auch nur noch die Maxell UR90.
Bei den großen Online-Händlern ist nur noch diese gelistet. In den Geschäften gibt es gar keine Tapes mehr.

Gut! OK! mir ist klar. dass ich da immer gegen den Strom schwimmen muss! Und wenn alle von mp3 auf streaming umsteigen komme ich wieder zur MC!

Meine Fragen dazu:
Kennt jemand die Kassetten von Audio Service. Angeblich mit EMTEC Band und TypII erhältlich. Wäre ja eine ganz gute Sache für das Dual844 da dies ja wahrscheinlich auf BASF Bänder eingemessen wurde.

Ist die Maxell UR90 wirklich die einzige Kassette auf dem deutschen Markt? Restbestände zu exorbitanten Preisen mal aussen vor!

Kann ich mit den oben genannten Decks dank Einmesscomputer alles aus allen Tapes raus holen? Sprich: kann ich alle OVP TypII und IV Bänder bei ebay wild zusammenkaufen und einfach genießen?

Ist ein BIAS-Regler mit einem Einmesscomputer/Einmessfunktion gleichzusetzen? Sprich: reicht ein Deck mit BIAS Regler auch aus wenn man dann nach Gehör arbeitet?

Vielen Dank schonmal an die Kassetengeneration!


[Beitrag von plook am 17. Mai 2016, 15:35 bearbeitet]
Passat
Moderator
#2 erstellt: 18. Mai 2016, 14:11
Ein Gerät mit Einmeßcomputer ist i.d.R. einem mit Biasregler bzgl. der Einmessung überlegen.

Bei einem Gerät mit Biasregler kann man nur den Bias auf möglichst glatten Frequenzgang regeln.
Das klappt aber bei Zweischichtbändern nicht.
Diese haben i.d.R. eine leichte Präsenzsenke mit anschließendem Höhenanstieg.
Regelt man per Bias den Höhenanstieg weg, verstärkt sich die Präsenzsenke.
Bügelt man die Präsenzsenke glatt, verstärkt sich der Höhenanstieg.

Außerdem kann man bei Geräten mit Biasregler nicht den Pegel auf die Bandempfindlichkeit abstimmen.
Das ist aber wichtig für die korrekte Funktion von Dolby.

Ein Einmeßcomputer regelt nicht nur den Bias, sondern auch den Pegel und zusätzlich die Aufnahmeentzerrung.
Bei Zweischichtbändern wird z.B. per Bias die Präsenzsenke oder der Höhenanstieg weggeregelt und der Frequenzgang dann per Entzerrung wieder gerade gebogen.

Es gibt auch Einmeßcomputer, die den Bias auf optimale Aussteuerbarkeit einstellen und den dann evtl. krummen Frequenzgang per Entzerrung gerade biegen.

Grüße
Roman
plook
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Mai 2016, 14:56
Vielen Dank schon mal für deine Antwort,

Wie sind die beiden genannten Decks bzgl des Einmessens einzustufen?

Wie gesagt, ich habe in erster Linie großen Spaß an der Technik und an deren Benutzung.
Ich möchte gute bis sehr gute Aufnahmen machen, aber es muss nicht das aller Letzte rausgeholt werden!
Einfach mal ne LP auf MC spielen um die Platte zu schonen...
Der Einfachheithalber werde ich bei Mixtapes eh von PC FLAC über DAC einspeisen. 15x CD rein und raus ist mir doch zu zeitaufwändig...

Ist die UR90 wirklich die einzige noch wirklich erhältliche Kassette?
Kennst du die Tapes von AudioService?

Grüße
Marsilio
Inventar
#4 erstellt: 18. Mai 2016, 20:49
Hi

Gemäss anderen Usern hier im Forum entsprechen die Bänder von Audio Service wirklich den BASF-Bändern. An Deiner Stelle würde ich mich jetzt aber nicht unbedingt auf diese Kassetten stürzen. In der Bucht findet man immer mal wieder nopch ziemlich gute NOS-Ware (Typ II) zu vernünftigen Preisen. Es muss ja nicht gleich die Maxell XLII-S und TDK SA-X sein. Für vergleichsweise kleines Geld werden immer mal wieder Fuji Z II, RAKS SD-X oder TDK CDing angeboten. Letztere haben leider nicht mehr die laufruhigen Gehäuse von früher, das Bandmaterial aber ist nach wie vor über jeden Zweifel erhaben. Die Fujis sind meines Erachtens so was wie ein Geheimtipp (Obacht. Zweischicht!)

Oder Du gehst wie ich Plan B und suchst nach gebrauchten Kassetten. Das ist natürlich immer mit einem gewissen Poker verbunden, mitunter erhält man nicht mehr brauchbares Material. Wenn der Zustand aber noch stimmt hat man mit gebrauchten Denon HD-8, BASF TP II Maxima oder auch Sony UX-Pro hervorragendes, hoch aussteuerbares Band.

LG
Manuel

PS: Bei Tapedecks OHNE Bandeinmess-Möglichkeit sind die profanen TDK SA ein heisser Tipp. Diese Bänder lagen offenbar am nächsten bei der einst festgelegten IEC-Norm; ergo funktionieren die praktisch immer gut.


[Beitrag von Marsilio am 18. Mai 2016, 20:50 bearbeitet]
plook
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Mai 2016, 23:34
Hallo und danke für deine Antwort,

das mit der NOS-Ware hab ich schon gesehen, aber teilweise ist das wirklich jenseits von Gut und Böse.
Ich hab kein wirkliches Vertrauen in Kassetten die 30 Jahre alt sind OVP hin oder her!

Warum sollte ich mich also nicht auf das AudioService Tape stürzen, wenn es momentan das einzig erhältliche TypII ist? Und die Decks aus Deutschland (Blaupunkt, Dual, BASF...) auf BASF eingemessen wurden. Wäre doch alles super...

Kennt jemand die Dinger hier?
http://www.amazon.de...1S3C82KD3C6E05KFGSE7

Dennoch habe ich mich etwas mit Altbeständen versorgt. Fuji DRII, TDK CDing, etc. Ich dachte da die zwei genannten Decks Einmesscomputer haben kann ich von allem etwas nehmen und ein wenig probieren. Wenn man das ein wenig bei ebay verfolgt wird man direkt süchtig danach Schnäppchen zu machen

Teilweise kann ich den Hype um die Gehäusequalität der SA90 nicht verstehen. Oft habe ich den Eindruck, dass viele Leute im Netz auch einfach nachplappern (ist aber nicht persönlich gemeint). Ich habe noch einige gebrauchte Kassetten aus meiner Jugend; dürfte so 1995 rum gewesen sein. Wenn man eine SA90 in die Hand nimmt kann man die ganz schön verbiegen. Am schlimmsten verbiegt sich die Philips CDone.
Nimmt man allerdings eine BASF CS II dann ist die steif wie ein Brett.
Das musste ich einfach mal los werden, da die BASF Tapes immer so schlecht gemacht werden.
Die Gehäuse sind meiner Meinung nach definitiv wertig, egal was andere schreiben!

Genauso verhält es sich mit geschraubten Gehäusen. Wenn ich in eine No Name Kassette Schrauben reindrehen würde bekäme ich bei ebay gleich 3x soviel!
Also ob man jeden Tag seine Kassetten zerlegen würde...
Marsilio
Inventar
#6 erstellt: 20. Mai 2016, 10:15
Ich habe hier haufenweise Kassetten, rund 100 davon hatte ich in den 80er- und frühen 90er-Jahren selbst neu gekauft, der Rest ist im letzten Jahr dazugekommen. Zudem habe ich mir den Spass gemacht, möglichst viele unterschiedliche Kassetten zu testen. Momentan fehlen mir noch einige Einzelexemplare, damit ich hier im Kassettentest-Thread dann die "Top 100 der Typ II-Kassetten" publizieren kann.

Wenn ich schreibe, dass die TDK SuperCDing nicht so laufruhig ist wie beispielsweise eine Denon HD8, dann beziehe ich diese Aussage nicht auf Biegfestigkeit und Robustheit des Gehäuses sondern effektiv auf das Laufgeräusch, das die Mechanik auf meinem Revox B215 in nicht bespielten Passagen verursacht. Wenn man wie ich relativ nahe am Kassettenlaufwerk sitzt hört man das zwischen den Songs (und mitunter in leisen Passagen).

Zum Thema Vertrauen in 30-jährige NOS-Ware: Punkto Kassetten kann ich Dich beruhigen, bei originalverpackter Ware habe ich bislang noch nicht ein einziges Exemplar erhalten, das nicht mehr gut gewesen wäre. Bei den von Dir verlinkten Amazona-Kassetten ist die Herkunft etwas unklar, vermutlich kommen sie aus Uganda. Da ich selber kein solches Exemplar habe plappere ich für einmal die Kommentare von Leuten nach, die sich solche schon gekauft haben: Mehrheitlich finden die sie nämlich brauchbar, aber nicht umwerfend.

Wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt neue Kassetten kaufen müsste, würde ich mich nicht auf das wenige stürzen, was aus mehr oder weniger aktueller Produktion noch verfügbar ist, sondern auf hochwertige NOS-Kassetten.

Hier drei Beispiele, wo meines Erachtens auch der Peis absolut in Ordnung ist:
- Fuji Z II: http://www.ebay.de/i...d:g:DYsAAOSwInxXL4Ng
- Maxell XLII-S (falls der Gesamtpreis unter 40.- bleibt): http://www.ebay.de/i...4:g:iZkAAOSw4hdXH7It
- Sony UX-S (falls der Gesamtpreis unter 18.- bleibt): http://www.ebay.de/i...d:g:WNIAAOSwH71XOgtH

Und hier noch ein Insidertipp (vier überdurchschnittlich gute Typ II-Kassetten von Basf, zudem hat da doch tatsächlich noch keiner gemerkt, dass auch noch eine rare MP IV-Studio darunter ist!):
http://www.ebay.de/i...4:g:U3wAAOSw2ENW8SvO

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 20. Mai 2016, 10:25 bearbeitet]
plook
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Mai 2016, 10:46
Hallo,

ich glaube dir sofort, dass die Qualität einer Kassette viel mehr ausmacht als ein biegesteifes Gehäuse.
Bei der Philips ists mir halt extrem aufgefallen, was nactürlich kein Wunder ist, war ja die Einsteigerkassette.

Es ist schon mal gut zu hören das man zu OVP NOS ohne Bedenken greifen kann.
Letzlich hab ich über kleinanzeigen ein paar CDing gekauft und bekam noch eine Zusatzkassette oben drauf.
Eine Fuji FR-II 60. Nichts besonderes aber wohl von 1988 und OVP...Da tut es mir direkt leid die auszupacken

Ich habe mir mal ein paar OVP Chrom Kassetten ergattert.
Darunter sind:
Sony UX-S (kannte ich noch von früher - waren eigentlich nicht so schlecht)
BASF hauptsächlich CS-II aber auch 2x TP-II und CM-II
TDK Super CDing-II udn SA
Fuji DRII K2 und Z2
Scotch XS II
10 Stück von Audio Service zum testen

Typ-I hab ich mir auch ein paar besorg, einfach so zum Spaß.
Maxell UR, Sony FX, BASF Sound I, Fuji DR -> für den täglichen Kassettenhunger

Also alles Allerweltskassetten, die beiden TP-II und die CM-II waren eher Zufall.

Ich muss demnächst bei meinen Eltern mal schauen, da dürfte noch eine Schachtel mit meinen alten Kassetten von damals sein. Hauptsächlich Sony und TDK, aber soviel ich mich erinnere hatte ich auch ein paar Metallbänder und Fuji Z2...
Die Kassetten dürften alle 1-2 mal bespielt worden sein...dürfte wohl keine Problem darstellen oder?

Welche fehlen dir noch für deinen Kassettentest? Lass mal hören, vielleicht hat jemand was doppelt...Zufälle gibts immer!

Grüße
Marsilio
Inventar
#8 erstellt: 20. Mai 2016, 11:15
Da hast Du schon mal gute Sachen erwischt. Die BASF TPII sind Spitzenklasse, die Basf CM II, Fuji Z II und Sony UX-S sind sehr gut. Auch die anderen sind allesamt absolut brauchbar. Selbst die alte Fuji FR II ist schon sehr ordentlich. Fuji steht (zu Unrecht) gerne etwas im Schatten der Platzhirsche TDK, Maxell und Basf, was heisst, dass gerade von dieser Marke noch schöne Schnäppchenkäufe möglich sind.

Noch fehlen mir eher mehrheitlich exotische Modelle: Lazer CS, Dessauer Chroma Tape (DMB, nicht die Polimer- sondern die deutsche oder chinesische Variante), Memorex Chromium Dioxide II (Gehäuse in blau), Memorex Chrom II (silbernes Etikett), SK CX, Philips Ultra Chrome, Philips UC II, PDM (nur in der Dessauer Variante), Watson Typ II, Magna Typ II (nur die Klarsichtvarianten von Polimer und ICM), Fuji K2.

Mehrfaches Bespielen geht eigentlich problemlos, vorausgesetzt das Band ist noch in Ordnung. Was in erster Linie von der Lagerung und den Geräten abhängt, auf denen die Kassetten abgespielt wurden. Da habe ich schon alles gesehen...

LG!
Manuel

EDIT zur Basf TP II Maxima: Genau das meine ich unter geilem Gehäuse. Die Dinger laufen ultraleise, zwischen den Songs hört man praktisch nichts, und auch der schnelle Vor- und Rücklauf geht im Flüstermodus vonstatten, keinerlei Rattern und Rasseln!


[Beitrag von Marsilio am 20. Mai 2016, 11:31 bearbeitet]
plook
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 20. Mai 2016, 11:46
Servus,

zufälligerweise habe ich die Lazer die letzten Tage gefunden...aber naja man muss ja nicht alles kaufen
http://www.ebay.de/i...e=STRK%3AMEBIDX%3AIT

Die Fuji ZII habe ich noch etwas günstiger gefunden für 4EUR pro Stk. Da hab ich gleich mal 5 Stück geordert.
http://www.ebay.de/i...8:g:TvsAAOSwfZhXMjqq

Der gleiche Anbieter hat auch die von dir gesuchte K2 allerdings zum gleichen Preis wie die Z2 obwohl die K2 unter der Z2 angesiedelt war...
http://www.ebay.de/i...8:g:DSkAAOSwF0NXL0Ch
Die K2 dürfte aber auch nicht so selten sein denke ich...
Pd-XIII
Inventar
#10 erstellt: 20. Mai 2016, 12:02
Ich hab neulich auf Youtube ein Video aus UK gesehen wo als Bezugsquelle TapeLine empfohlen wurde. dort gibt es neben NOS auch Typ IV Tapes nach Maß. Da die Seite auch auf deutsche Sprache umstellbar ist, gehe ich mal davon aus, dass das auch mit dem Versand kein allzu großes Problem darstellt. Selbst getestet habe ich das noch nicht, da ich immer noch auf der Tapedeck suche bin. habe zwar zwei Einsteiger-Decks, möchte mir aber demnächst ein größeres Gerät anlachen.
Marsilio
Inventar
#11 erstellt: 20. Mai 2016, 12:29
Nun, in der Bucht schwimmen ab und zu Lazer-Kassetten herum. Für mein "Test" reicht ein Exemplar aber aus, da lohnt sich ein Zehnerpack nicht zumal das definitiv nicht die besten Kassetten sind. K 2 gibt's wie Sand am Meer, da greife ich bei Gelegenheit mal zu wenn jemand Gebrauchte anbietet, vielleicht kann ich auch mal tauschen. Die Z II sind Zweischicht-Bänder, die K 2 - Irrtum vorbehalten - nicht. Ausserdem dürften die K 2 bereits nicht mehr (komplett) von Fuji produziert worden sein. Ein Teil der Charge stammt ziemlich sicher von SKC aus Korea (wie auch die DR II), bei einem anderen Teil der Charge versuche ich es noch herauszufinden von wem die sind.

LG
Manuel
plook
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 20. Mai 2016, 13:12
Hier gibts auch ein einzelnes Exemplar
http://www.ebay.de/i...0:g:yvUAAOSwezVWz1Wb

Ich hätte zwei K2 - wenn du tauschen möchtest kannst du mir ja ein Angebot machen.
Eine (OVP) würde ich abgeben...
AUDIO-VIDEO-GARY
Neuling
#13 erstellt: 06. Jun 2016, 19:44
MAXELL UR-90 scheinen tatsächlich die letzten Kassetten zu sein, welche noch in der Produktion (Juni 2016) sind! Ich habe mir 5 Stück zum Testen (fast zum ALDI Preis) hier gekauft: www.electro-lagune.de/product_info.php?info=p3979
Allerdings die Kassetten aus den 90en Jahren waren, nach meiner Meinung, deutlich besser!
plook
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 09. Jun 2016, 11:17
Ich habe meine hier gekauft.
Ich glaube günstiger findet man sie nicht mehr...nur die Versandkosten sind recht hoch.

http://www.voelkner....vAms0CFawy0wodQjMNYQ
MC-Liebhaber
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 17. Jun 2016, 21:09
Heute habe ich mal ab CD etwas auf zwei verschiedene UR Maxells aufgenommen. Einerseits auf die aktuell bei Conrad und co noch erhältliche UR-Kassette. Andererseits auf eine selten gehörte UR mit dem grünen Original-Schriftzug. Die Qualität ist leicht vermindert bei der neuen UR, aber nicht massiv. Zugegeben mein Equipment ist auch nicht das Beste was es gibt. .
Tauern
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 04. Jul 2016, 20:45
Hallo,

letzter Beitrag ist schon ein paar Tage her. Ich mache aber mal weiter. Habe mit dem Typ II Band von Audio Service nicht so gute Erfahrungen gemacht. Schwer gängige Mechanik und sehr dumpfer Klang. Mag sein, dass ich eine Niete gezogen habe. Aber ich habe daraufhin das ganze 10er Pack zurückgegeben. Der Vertrieb hat aber keine Probleme gemacht und war sehr freundlich. Da ist die UR90 aus meiner Sicht klar besser. Mit meinem Pioneer CT-656 und Yamaha K-540 habe ich damit schon sehr ansprechende Aufnahmen gemacht. Klar hätte ich auch gerne TDK zurück. Die Preise für NOS sind teilweise heftig. Eine 10er Pack UR 90 gibt´s bei Amazon bei einem Medizin-Vertrieb für ca. 12 EUR versandkostenfrei. Da besorg ich mir die Dinger immer.

Grüße

Tauern
Marsilio
Inventar
#17 erstellt: 04. Jul 2016, 20:54
Es gibt schon noch sehr leckere NOS-Ware zu bezahlbaren Preisen. Diese Fuji Z II hier kosten das Stück zwar 4.-, sie nehmen es aber locker mit der TDK SA-X und der Maxell XLII-S auf:
http://www.ebay.de/i...e:g:DYsAAOSwInxXL4Ng

Das sind sehr gute Zweischicht-Bänder in bester Typ II-Manier. Würde ich der UR und auch der Audio Service in jedem Fall vorziehen.

Wenn man es gerne billiger mag: Für 3.- (also 1,50 pro Stück) gibt es die einfacheren Fuji DR II aus koreanischer Produktion mit ordentlichem Band:
http://www.ebay.de/i...c:g:oBAAAOSwt7pXL2Vz

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 04. Jul 2016, 21:00 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 04. Jul 2016, 22:13
Hallo Manual,

hab` auch noch drei Super CDing und acht Maxell SQ und eben eine "gewisse Reserve" an UR 90;)

Aber die Tipps für NOS in diesem Thread sind gut.

Aber meistens wandert die CD eben doch in den Rechner und den Rest erledigt Nero...

Grüße

Tauern
Tronicle
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 22. Jan 2018, 11:29

EDIT zur Basf TP II Maxima: Genau das meine ich unter geilem Gehäuse. Die Dinger laufen ultraleise, zwischen den Songs hört man praktisch nichts, und auch der schnelle Vor- und Rücklauf geht im Flüstermodus vonstatten, keinerlei Rattern und Rasseln!


Diese Laufgeräusche stören aber wirklich nur in Geräten mit "offenem" Kassettenfach (ohne Kassettenklappe, z. B. Revox B215). Und auch darin ist die oben genannte BASF-Cassette nicht immer lewise. Bei allen anderen Geräten (mit Klappe) hört man nichts. Normalerweise werden diese Geräusche von der Musik übertönt. Beim Spulen ist es unterschiedlich, da sind die BASF-Cassetten (die mit den Zähnchen drin) manchmal sogar am Lautesten, weil die Zähne klappern.

Ich habe mir originalen Japancassetten (TDK, Maxell, Sony, Denon usw.) nur gute Erfahrungen gemacht. Habe eine große Sammlung von mir bespielter Cassetten (gemischte Hersteller) dieser Art. Teilweise über 35 Jahre alt. Die laufen und klingen wie am ersten Tag (in meinem Revox B215S und Braun C4) und wenn ich die alten Schätzchen dann neu bespiele ist es ganz genauso, alles passt, auch beim Einmessen. Das kann man von den derzeit als neu verkauften "Marken"-Cassetten nun wahrlich nicht immer sagen. Die früher originalen Hersteller haben wohl scheinbar oft Ihre Markennamen verkauft an dubiose andere Klitschen. Ein guter eingemessener und gepflegter Cassettenrecorder mit guter Rauschunterdrückung (z. B. High-Com) und guter Originalcassette (auch gebraucht) steht klanglich in meinen Ohren den CD`s kaum nach. Blind wird dann kaum jemand sagen können was welche Quelle ist. Manche CD`s klingen dann scheinbar sogar besser (analoger). Ein guter Recorder gibt einen guten Analogfilter ab.
Die Probleme die es mit alten Bändern für Bandmaschinen gibt, gibts bei Cassetten scheinbar nicht. Die Bänder in den Cassetten wurden lange Zeit weiterentwickelt, die Großen Bänder scheinbar kaum oder nicht. Warum auch? Gute Cassettenrecorder schlagen/schlugen ab einem bestimmten Zeitpunkt die Daten der Bandmaschinen in fast allen Belangen. Und das hörbar.
SR2245
Stammgast
#20 erstellt: 22. Jan 2018, 16:53

Gute Cassettenrecorder schlagen/schlugen ab einem bestimmten Zeitpunkt die Daten der Bandmaschinen in fast allen Belangen. Und das hörbar.


Nein, ganz gewiss nicht!


[Beitrag von SR2245 am 22. Jan 2018, 16:57 bearbeitet]
Tronicle
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 23. Jan 2018, 15:54
Dann solltest Du mal die Daten vergleichen. Z. B. einen Revox B 215 mit einer Revox A oder B 77 (oder ähnlich). Natürlich, da das bei allen der letzten Cass.-Recorder Standart war, den Recorder mit eingeschaltetem Dolby C. Das Bandgerät, wie bei den Kassetten auch 4 Spur.

Revox A77, 2 Spur:

Laufwerk
Antriebsprinzip: 3-Motoren-Laufwerk. Elektronisch geregelter Tonmotor
Bandgeschwindigkeit: 19 cm/s und 9,5 cm/s, elektronisch umgeschaltet. Toleranz der Sollgeschwindigkeit ± 0,2%
Tonhöhenschwankungen: bewertet
bei 19 cm/s besser als ± 0,08 %
bei 9,5 cm/s besser als ± 0,1 %
Schlupf: max.0,2 %
Frequenzgänge: über Band gemessen
bei 19 cm/s 30 Hz - 20 kHz + 2 / -3 db
50 Hz - 15 kHz ± 1,5 db
bei 9,5 cm/s 30 Hz - 16 kHz + 2 / -3 db
50 Hz - 10 kHz ± 1,5 db
Entzerrung: bei Aufnahme nach NAB*; bei Wiedergabe nach NAB* oder IEC umschaltbar
*(DIN 45513/H)
Klirrfaktor: über Band gemessen und Vollaussteuerung bzw. Aussteuerung 0 VU (1000 Hz): bei 19 cm/s besser als 2% bzw. 0,6%
bei 9,5 cm/s besser als 3% bzw. 1 %
Geräuschspannungsabstände: über Band gemessen, bewertet nach ASA-A
bei 19 cm/s besser als 66 dB
4-Spur besser als 62 dB
bei 9, 5 cm/s besser als 63 dB
4-Spur besser als 59 dB
Übersprechdämpfung: bei 1000 Hz und Mono-Betrieb besser als 60 dB, Stereo-Betrieb besser als 45 dB
Oszillatorfrequenz: 120 kHz (Gegentaktoszillator)
Übersteuerungssicherheit der Eingänge 40 dB

Revox B 215MkII
Modell: B 215 MkII
Technische Daten
Ausgänge (bez 200 nWb/m):
LINE OUTPUT: 0,775 V / R i = 1,5 k0hm
PHONES: max. 2,8 V / Ri = 220 Ohm einstellbar in 7 Stufen

Laufwerk
4-Motoren Laufwerk
DC-Motoren über Mikrocomputer geregelt,
2 einzeln geregelte, direkt antreibende Capstan Motoren Bandsortenwahl:
Aussteuerungsanzeige: 200 nWb/m bei 0 dB-Marke
Frequenzgang (über Band, nach aut. Einmessung):
Type I: 30 Hz - 18 kHz +2/-3 dB
Type II: 30 Hz - 20 kHz +2/-3dB
Type IV: 30 Hz - 20 kHz +2/-3dB
Tonhöhenschwankungen (DIN 45507 / IEC 386): 0,1 % für C-60 und C-90
Klirrfaktor (k von 315 Hz/0 dB):
Type I: < 0,8 %
Type II: < 1,5 %
Type IV: < 1,0 %
Geräuschunterdrückung
Dolby B / C umschaltbar (beide für Aufnahme und Wiedergabe getrennt)
Geräuschspannungsabstand bezogen auf 3 % Klirr mit Dolby C ein:
Type I: > 70 dB(A)
Type II: > 72 dB(A)
Type IV: > 72 dB(A)
Übersprechdämpfung: > 40 dB bei 1 kHz
Vormagnetisierungs und Löschfrequenz: 105 kHz
Löschdämpfung: > 70 dB bei 1 kHz Dolby-C NR ein

Noch besser: Bewerten nach Gehör. Andere Bandgeräte gleicher Klasse haben ähnliche Werte wie die B77. Bei anderen Kassettenrecordern (aus der Klasse) ist es auch ähnlich dem B215MK2 (z.B. Braun C4, Eumig FL 1000, ASC 3000, Nakamichi usw.

Bei den Bandmaschinen ist das Problem mit dem Bandmaterial sehr groß. Im Gegensatz zu den Kassettenbändern geben die alten Bändern langsam den Geist auf (Kleber des Trägermaterials löst sich auf). Neue zu beschaffen ist schwierig. Die Entwicklung der Bänder ist stehen geblieben. Einfaches Einmessen wenn man mal ein paar gute Bänder ergattert hat ist schwierig, aber bei jedem Wechsel der Bandsorte unbedingt erforderlich. Letzteres ist bei den genannten Recordern (und vielen Anderen) kein Problem.
Passat
Moderator
#22 erstellt: 24. Jan 2018, 12:39
Nimm doch einmal eine moderne Bandmaschine und nicht so ein historisches Gerät wie die A77.

Beispielsweise die TEAC X-2000R:
Gleichlaufschwankungen 19 cm/s = < 0,03%, 9,5 cm/s = < 0,04%
Frequenzgang 19 cm/s = 30 - 40.000 Hz (40 - 33.000 Hz +-3 dB bei -20 dB)
Frequenzgang 9,5 cm/s = 30 - 24.000 Hz (40 - 22.000 Hz +-3 dB bei -20 dB)
Rauschabstand ohne Rauschunterdrücker = 65 dB (19 und 9,5 cm/s)
Rauschabstand mit dbx = 100 dB (19 und 9,5 cm/s)
Klirrfaktor: 0,4% (1 kHz bei 185 nWb/m = 0 VU)
Kanaltrennung 50 dB

Alle Werte für den 4-Spur Betrieb.

Grüße
Roman
Wolfram.
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 26. Feb 2018, 22:02
Abseits von irgendwelchen technischen Daten kann die Cassette dem Tonband schon aus mechanischen Gründen nicht das Wasser reichen: Eine höhere Bandgeschwindigkeit bedeutet automatisch eine geringere Drop-Out-Anfälligkeit, eine Bandführung allein durch das Gerät statt durch Gerät und Cassettengehäuse bedeutet automatisch eine bessere Azimutkonstanz.

Was ist denn das Hauptproblem des Cassettenfreundes? Rauschen? Zuviel Klirr? Verbogener Frequenzgang? Oder vielmehr eine mechanisch aus welchen Gründen auch immer (schlecht gefertigt, verzogen durch Hitze, Toleranzen im Zusammenspiel zwischen Gerät und Gebäuse) instabile Wiedergabe?
Passat
Moderator
#24 erstellt: 26. Feb 2018, 22:55
Das Azimuthproblem hat Philips auf 2 verschiedenen Wegen angegangen:
1. Automatische Nachführung des Wiedergabekopfes bei der Wiedergabe
2. Feste Bandführung am Tonkopf

Das erste System wurde beim Nakamichi Dragon (dort per Motor, genannt NAAC) und beim Maratz SD-930 (dort per Piezo, genannt MAAC) verwirklicht.
Das System ist eine Erfindung von Philips und wurde an Nakamichi lizensiert.
An Marantz brauchte es nicht lizensiert zu werden, denn Marantz war damals eine 100%ige Philips-Tochter.

Das zweite System gabs nur bei Philips-Geräten und nannte sich AZTEC.

Durch die Bandführung auf beiden Seiten des Tonkopfes wurde das Band mechanisch in die korrekte 90°-Position gezwungen.
aztec

Das erste System hatte seine Vorteile bei fremdbespielten Kassetten.

Grüße
Roman
Wolfram.
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 26. Feb 2018, 23:13
Das sind aber beides Krücken. Die Dragon-Nachregelung war doch wohl ein bisschen zu aufwändig, sonst hätte man sie sicher an mehr Geräten gefunden. Und das mechanische Erzwingen konnte mit geknickten Bandkanten enden. Ich kann mich konkret an ein Grundig CF-5100 erinnern, das Bänder genau an der Stelle zerstörte, obwohl es auch nur eine Führung an einer Seite hatte (wie auch alle anderen Decks, die ich heute noch habe).

Im Grund hätte man videorecordermäßig das Band aus dem Gehäuse ziehen müssen, um Azimutfehler auf Bandmaschinenniveau zu bringen. Oder gab's das mal?
Passat
Moderator
#26 erstellt: 26. Feb 2018, 23:40
Nein.

Aber es gab die ELCASET.
Die sollte die Vorteile des Bandgeräts mit denen einer Kassette kombinieren.

Das System ist aber gefloppt.

Grüße
Roman
Wolfram.
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 26. Feb 2018, 23:58
Ah, danke! Hatte da irgend so eine dunkle Erinnerung...

Wie dem auch sei: Ich bin auf diesen Thread gestoßen, weil ich nach Erfahrungen mit den aktuellen UR suchte. Vielleicht sollte ich einfach mal eine überschaubare Investition riskieren... Aber bisher habe ich mich immer gegen UR/Audio Service/Tyrolis entschieden, weil man auch jetzt immer noch für weniger Geld gute gebrauchte Typ-II-Bänder bekommt, bei denen man sicher kann, dass die Mechanik stimmt (wenn die Cassetten nicht gerade mal bei 90 Grad in der Sonne auf dem Armaturenbrett lagerten...).
Tronicle
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 28. Apr 2018, 18:16

Beispielsweise die TEAC X-2000R

Die Unterschiede zur B77 sind eher marginal. Dass das deutlich hörbar ist wage ich zu bezweifeln. Zu der höheren Bandgeschwindigkeit lese ich in Fachbeiträgen immer, dass die Dropouts in der Praxis stärker wirken als bei langsamen Geschwindigkeiten, kommt wohl auch darauf an ob der Flusen etc. beim Kopfspalt hängen bleibt oder nicht, aber der Frequenzgang wird besser. Dazu kommt, dass die guten Recorder oft mit einem Doppelkapstan arbeiten, das minimiert die Dropouts wirklich und das findet man bei Bandmaschinen eher selten. Ich habe die beiden Revox miteinander verglichen, weil sie aus der Zeit stammen um die es geht. Danach entwickelte Bandmaschinen halte ich eher für Exoten, zumal die mangels weiterentwickeltem Bandmaterial, ihre Stärken nicht auspielen können. Das Bandmaterial der Kassetten dagegen wurde aber noch jahrelang weiter entwickelt. Die Metallbänder sind da mehr als ebenbürtig.


Was ist denn das Hauptproblem des Cassettenfreundes?

Mit einem guten Recorder gibts für mich keinerlei Probleme. Im Gegensatz zur Bandmaschine. Ich habe inzwischen alte, selbstaufgenommene Kassetten in digital umgewandelt. Im direktem Vergleich zur CD klingt die in digitale gewandelte Aufnahme eher besser. Verglichen mit der Schallplatte gleichgut. Dropouts kenne ich nur von Bandmaschinen oder ungpflegten (z. B. im Auto gelagerten) Kassetten.


[Beitrag von Tronicle am 28. Apr 2018, 19:56 bearbeitet]
Passat
Moderator
#29 erstellt: 28. Apr 2018, 21:01
Das Bandmaterial wurde schon weitereintwickelt.
Beispielsweise gabs ab Anfang der 80er das EE-Band als weitere Bandsorte.
Damit können ältere Maschinen nichts anfangen, weil ihnen der Bandsortenumschalter fehlt.
Aber bei damaligen Tests kam heraus, das das EE-Band so gut wie nichts bringt.
Deshalb hat es wohl kaum eine größere Verbreitung erfahren.

Grüße
Roman
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