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Onboard-Soundkarten in Notebooks

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Autor
Beitrag
Platten-Spieler
Stammgast
#1 erstellt: 08. Dez 2011, 11:14
Hi, Leute,

Ich hab verschiedene alte Notebooks, von denen ich eines für die Digitalisierung von Analogquellen
einrichten möchte.
Da sind z.B. drei alte Toshiba-Sattelite-Notebooks der 200 - 300 MHz-Klasse (noch irgendwo rumliegend),
die sich als Musikmaschinen doch noch gut gebrauchen lassen würden und eins davon auch schon einige
Parties mit Musik berieseln durfte.
Die Toshibas haben meiner Erinnerung nach Yamaha-Soundchips/karten eingebaut. Bei MP3-(Decoding)
hackeln sie aber manchmal ein bischen...
Dennoch - vielleicht haben ja die die besten Wandler.

Dann hab ich noch ein Sony Vaio PCG505SN (400 MHz) und ein IBM Thinkpad R31 (1.13 GHz), das als
einziges auch gleich einen Brenner eingebaut hat.

Kann jemand die Soundkarten/Wandler dieser Geräte aus audiophiler Sicht einschätzen?
Empfielt sich evtl eine externe (USB)-Soundkarte, oder ist "onboard" gut genug?
Oder weiß jemand, ob es irgendwo eine Vergleichsliste für die (Hifi-)Qualität älterer Notebooks gibt?

Schöne Grüße,
Andreas
Angrosch
Stammgast
#2 erstellt: 08. Dez 2011, 14:23
Hi!

Aus der Erfahrung raus gesagt: die Qualität von Onboard-Soundkarten schwankt ziemlich stark. Selbst bei den gleichen Chips können die Signalwege grosse Unterschiede im Klang ausmachen.

Um die Qualität ohne grossen Aufwand einschätzen zu können, würde ich testweise eine Original-CD via Analogeingang digitalisieren und diesre dann auf einen einigermassen guten Audio-Rohling brennen. So kann man anschliessend das Original mit der "analog" aufgenommenen CD vergleichen und einschätzen ob einem das Ergebnis taugt.

Mit einer guten externen Soundkarte bist Du auf der sicheren Seite und hast sehr wahrscheinlich die beste Qualität - auch gegenüber relativ guten Onboard-Lösungen. Wenn Du viel digitalisieren willst, lohnt sich das eigentlich immer.

Wegen dem hakeln - das decodieren übernimmt in der Regel die CPU, nicht die Soundkarte. Die wandelt nur die digitalen Informationen in analoge Signale um. Beim digitalisieren genau anderstherum. Die digitalen Informationen werden in der Regel erst direkt an die Festplatte durchgereicht (WAV) und anschliessend nach Vorgabe komprimiert oder umgewandelt (mp3, FLAC etc). Das dürfte also keine grossen Probleme bei der Aufnahme machen, da die Kompression/Codierung ja nicht in Echtzeit erfolgen muss wie bei der Wiedergabe.

Gruss, Angrosch


[Beitrag von Angrosch am 08. Dez 2011, 14:25 bearbeitet]
Platten-Spieler
Stammgast
#3 erstellt: 09. Dez 2011, 01:57
Hallo Angrosch,
vielen Dank für Deine Anregung.
Das mit der analogen Probeaufnahme ist eine Superidee und ich werd das mal so durchziehen, wie Du es beschrieben hast.
Schöne Grüße,
Andreas
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