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Ein neues Feature "APPEND-PAUSE" für foobar2000

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anaono
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 14. Aug 2013, 10:22
Ein neues Feature: POSTGAP durch Benutzer wälhbar

Ich möchte nach einem neuen Feature in, oder einem Plugin für, fb2k fragen:

========================================
Edit (16.08.2013 19:25, TagNamen und Name für Menüeintrag geändert):

Das Audio-file-tag "%POSTGAP%" mit z.B. dem Wert "10.8" soll bewirken, dass eine zusätzliche Pause von 10,8 Sek. am Ende des Tracks angehängt wird, abhängig davon, ob der neue Menü-Punkt "Playback -> Use Tag Postgap" an- oder ausgeschaltet ist.

Normalerweise wird vor einem laufendem Track ein weißes Dreieck angezeigt (in der Playliste). Während die Pause läuft, soll dieses Dreieck ersetzt werden, durch eine runter zählende Zahl; für das Bsp. "10.8": "10 9 8 ... 1", danach schaltet foobar2000 weiter zum nächsten Track.

========================================
Edit (15.08.2013 08:23, diesen Abschnitt hinzugefügt):

"Track und angehängtes Postgap wieder trennen"

Eigentlich läuft es darauf hinaus die Pausen (die beim Rippen automatisch angehängt wurden), wieder von der Musik zu trennen.

Standardmäßig wird (beim Rippen einer CD) die Pause P zwischen zwei Tracks A und B an den 1. Track angehängt: A+P. Im folgenden beschreibe ich 2 Fälle, um A und P wieder zu trennen und zusätzlich die Möglichkeit zu geben, die Länge von P (z.B. 5,3 Sek.) durch einen eigenen Wert %POSTGAP% (z.B. 10,8 Sek.) zu ersetzen:


1. Fall (der einfache Fall):
%POSTGAP% = 10.8


Wirkung: fb2k spielt A+P wie normal (A und anschließend 5,3 Sek. Pause P). Danach 10,8 Sek. für die Benutzergewählte Pause (%POSTGAP%).

Dieser Fall ist zwar einfach, hat aber den Nachteil, dass die insgesamt gespielte Pause nicht 10,8 Sek. sondern 16,1 Sek. lang ist.


2. Fall (der "richtige" Fall):
%POSTGAP% = 10.8
und %POSTGAP-DEFAULT% = 5.3


Ein weiteres Audio-File-Tag "%POSTGAP-DEFAULT%" enthält P (= 5,3 Sek.), die Länge der Pause zwischen diesem und dem nächsten Track, die beim Rippen der CD an diesen Track angehängt wurde. "Default", weil dieser Gap gespielt wird, wenn %POSTGAP% deaktiviert ist.

Wirkung: fb2k spielt "normal" A+P und anschließend die noch fehlenden 5,5 Sek. (= %POSTGAP% - %POSTGAP-DEFAULT%) Pause.

Ist %POSTGAP% < %POSTGAP-DEFAULT%, dann wird A+P entsprechend früher abgebrochen (nämlich bei: A+P + %POSTGAP% - %POSTGAP-DEFAULT%). (Ist dabei ein fadeout notwendig, um ein Knacken zu vermeiden?)

Dieser 2. Fall ist nützlich für eine CD mit gapeless Tracks, bei deren Rip aber versehentlich Pausen (z.B. 2 Sek.) an jeden Track angehängt wurden. Dann könnte man den Fehler korrigieren mit %POSTGAP% = 0 und %POSTGAP-DEFAULT% = 2
Außerdem ist die tatsächlich gespielte Pause 10,8 Sek. = %POSTGAP%.


Eventuell wäre noch ein 3. Fall hilfreich, für "Abschneiden am Ende eines Tracks".

3. Fall (der "richtige" Fall mit Cut):
%POSTGAP% = 10.8
und %POSTGAP-DEFAULT% = 5.3
und %POSTGAP-FADEOUT% = 0.6


Das neue Audio-File-Tag %POSTGAP-FADEOUT% enthält die fadeout-time F (= 0,6 Sek.).

Wirkung: In jedem Fall wird die angehängte Pause P von A+P wieder abgeschnitten: Bei A+P - P beginnt ein fadeout der Länge F. Die fadeout-time F fängt also genau am Ende von A an. Danach wird A + %POSTGAP% gespielt. F findet also am Anfang von %POSTGAP% statt.

Dieser Fall ist für eine digitalisierte LP nützlich, um das Knistern am Ende eines Tracks abzuschneiden.


Außerdem sollte nicht nur das Format ss.mm (Sekunden.Millisekunden) unterstützt werden, sondern auch das Format mm:ss:ff (minute-second-frame, "mm:" darf weggelassen werden), das in Cue-Sheets z.B. für Index verwendet wird:

http://en.wikipedia....9#Essential_commands

Wenn ich das richtig verstanden habe ist 0 <= ff < 75.


Für den Fall, dass %POSTGAP% nicht existiert oder einen ungültigen Wert (z.B. -1) enthält, wird A+P normal gespielt (so als wäre der Menü-Punkt "Playback -> Use Tag Postgap" disabled/ausgeschaltet) und zwar unabhängig von %POSTGAP-DEFAULT% und von %POSTGAP-FADEOUT%.

Für den Fall, dass %POSTGAP-DEFAULT% nicht existiert oder einen ungültigen Eintrag enthält, wird %POSTGAP-DEFAULT% = 0 angenommen.


"%POSTGAP-DEFAULT% automatisch füllen"

Im Kontextmenü einer Gruppe markierter Tracks gibt es einen neuen Menü-Punkt "Utilities -> Identify Postgap (at Track end)", der einen Dialog zum Bestimmen der Längen der angehängten Pausen öffnet:

1. Möglichkeit:
Abbruch ==> Kein %POSTGAP-DEFAULT% Tag wird verändert.

Die 2. Möglichkeit:
fragt nach einem Cue-Sheet aus dem die Pausenlängen (der markierten Tracks) bestimmt und in das jeweilige %POSTGAP-DEFAULT% Tag eingetragen werden. Falls ein %POSTGAP-DEFAULT% Tag bereits einen Wert enthält, der nicht mit dem neu einzutragendem übereinstimmt, wird in einem Dialog gefragt "alten Wert (z.B. 0 Sek.) behalten" oder "mit neuem Wert (z.B. 2,3 Sek.) überschreiben".

Eventuell könnte eine 3. Möglichkeit angeboten werden:
Die Pausenlängen werden aus den Tracks abgeleitet, indem alles was am Track-Ende unterhalb eines Schwellenwertes liegt als Pause gezählt wird. Soll der Schwellenwert vom Benutzer eingestellt werden? Oder ist es möglich ihn automatisch zu bestimmen (durch Beobachtung der Pausenlänge bei wiederholten Mesungen mit langsam steigendem Schwellenwert)?

--------------------

Für den Anfang reicht es den ersten oder zweiten Fall zu implementieren.
========================================

Weiß jemand, in welchem/n Forum/en ich danach fragen kann?


[Beitrag von anaono am 16. Aug 2013, 17:18 bearbeitet]
nenkars
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Aug 2013, 10:46

anaono (Beitrag #1) schrieb:
Weiß jemand, in welchem/n Forum/en ich danach fragen kann?

Das offizielle Forum wäre sicherlich keine schlechte Idee...
anaono
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 14. Aug 2013, 11:20
nenkars
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 14. Aug 2013, 11:41
Ich verstehe ja immer noch nicht ganz, wozu das gut sein soll. Wieso möchtest du nach einem bestimmten Track genau 10,8 sec Pause und nach einem anderen vielleicht 4,2 sec?

foobar hatte mal in einer uralten Version einen DSP, der nach jedem Track eine bestimmte Pause eingefügt hat. Es gibt auch jetzt noch einen DSP der das macht, foo_dsp_silence. Aber der fügt eben nach jedem Track eine gleich lange Pause ein.

Vielleicht wäre es für dein spezielles Vorhaben einfacher, die Audiodateien selbst zu editieren, also z.B. mit Audacity oder Audition selbst die Pausen einzufügen, die du haben möchtest.
anaono
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 14. Aug 2013, 11:55
Ich mag es Stücke klassischer Musik mit einer zusätzlichen Pause zu trennen

Natürlich möchte ich nicht die Tracks selber verändern, denn dann funktioniert AccurateRip nicht mehr und außerdem würde es mir gefallen, diese zusätzliche Pause über das Menü (einfach) ein- und ausschalten zu können, je nach dem wie ich gerade hören möchte (oder andere hören möchten, wenn ich meine Musik an Freunde weiter gebe ).

Hast Du nie bei Musik das Bedürfniss bestimmte Tracks (nicht alle!) durch eine Pause zu trennen, so dass Du besser ein Stück (mit mehreren Sätzen) so zu sagen als Ganzes wahrnehmen kannst?

Danke für den Hinweis auf das DSP-Modul, aber Du verstehst, dass das nicht ist was ich suche ...
Ich hätte diese Funktion gerne ganz einfach in das UserInterface integriert (und nicht etwas umständlich, z.B. über DSP).

Z.B. mag ich auch gerne die "playback queue": Nachdem ich mehrere Tracks markiert habe kann ich sie mit Strg-Return ein oder mehrmals zur "playback queue" hinzufügen und so z.B. mehrere Male ein Streichtrio hintereinander hören. Ich habe die beiden shortkeys

Strg-Return --> markierte Tracks zur "playback queue" hinzufügen und
Strg-Del --> markierte Tracks aus der "playback queue" entfernen selbst eingestellt.

http://www.foobar2000.org/components/view/foo_stop_after_queue

stellt mir einen neuen Menü-Punkt "Playback -> Stop After Queue" zur Verfügung, so dass nach dem mehrmaligem Abspielen des z.B. Streichtrios Stop ist. Total gut um neue Musik kennen zu lernen! (und vor allem einfach zu bedienen!) Und mit meinem Request hätte ich dann noch jedesmal nach dem das Streichtrio fertig ist eine zusätzliche Pause bevor es erneut abspielt. (Aber die einzelnen Sätze des Streichtrios werden nicht durch eine verlängerte Pause getrennt.)

Die variable(!) Pause, weil Aufnahmen bereits Pausen (unterschiedlicher Länge!) am Track-Ende besitzen. Diese sind aber fest vorgegeben und mit meinem Request kann jeder wählen, wie lange er die Pause haben möchte: so zu sagen Musik und angehängte Pause trennen und getrennt verwalten können.


[Beitrag von anaono am 15. Aug 2013, 06:01 bearbeitet]
nenkars
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 14. Aug 2013, 12:10

anaono (Beitrag #5) schrieb:
Hast Du nie bei Musik das Bedürfniss bestimmte Tracks (nicht alle!) durch eine Pause zu trennen, so dass Du besser ein Stück (mit mehreren Sätzen) so zu sagen als Ganzes wahrnehmen kannst?

Ganz selten mal, dann drücke ich auf Pause.

Ich bin eher ein Album-am-Stück-Hörer, da habe ich das Problem nicht wirklich.

Ich kann schwer einschätzen, was für ein Aufwand das für einen Programmierer wäre, sowas zu implementieren, aber ich vermute, dass er nicht ganz unerheblich wäre. Wenn du also nicht zufällig einen Entwickler findest, der ähnliche Hörgewohnheiten und selbst ein Interesse an einem solchen Feature hat, hast du vermutlich schlechte Karten.

Manchmal sehe ich hier manchmal Frank Bicking in der "Benutzer in diesem Forum:" Liste, er hat z.B. Facets und SimPlaylist geschrieben, vielleicht könnte er eine kurze Einschätzung abgeben.

Du könntest du ihm auch eine PM schicken, um ihn auf die Threads aufmerksam zu machen.

Hier: http://www.hifi-forum.de/index.php?action=profile&pID=52182
Oder bei HA: http://www.hydrogenaudio.org/forums/index.php?showuser=2776


[Beitrag von nenkars am 14. Aug 2013, 12:12 bearbeitet]
anaono
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 14. Aug 2013, 12:32
Danke für den Hinweis
Ich werde noch etwas warten und ihn dann mal per PM anschreiben ...
(Ich hoffe natürlich, dass das Implementieren (als Plugin oder direkt in fb2k) nicht zu aufwendig ist)

Eigentlich läuft es darauf hinaus die Pausen (die beim Rippen automatisch angehängt werden), wieder von der Musik zu trennen und darüber hinaus ihre Länge selber wählen zu können.

Ich hoffe das "Trennen von Musik und Pause" ist auch für andere Hörgewohnheiten nützlich ...
j!more
Inventar
#8 erstellt: 14. Aug 2013, 15:32
Bei jriver mediacenter kann man die Länge der Pausen zwischen 0,1 und 16 Sekunden einstellen, wenn man nicht lieber einen der gapless- und fader-Modi wählt. (Options, Audio, Track Change).

Und wer keine Pause mag, kann "do not play silence" (am Anfang und am Ende eines Tracks) aktivieren.
nenkars
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 14. Aug 2013, 19:22
Mich hat der Thread irgendwie nicht losgelassen. Ich verstehe das Problem immer noch nicht.

Also ich verstehe, was du technisch machen willst, aber ich verstehe den Grund nicht.

Du hast geschrieben

Hast Du nie bei Musik das Bedürfniss bestimmte Tracks (nicht alle!) durch eine Pause zu trennen, so dass Du besser ein Stück (mit mehreren Sätzen) so zu sagen als Ganzes wahrnehmen kannst?


Wieso reicht dir dafür eine statische Pause von pauschal 10 oder 20 Sekunden nicht aus? Oder auch länger, wenn du die Zeit brauchst. Die tatsächliche Pause, also deine künstliche Pause + die sowieso auf der Aufnahme vorhandene, ist dann zwar nicht immer identisch, aber trotzdem würde das doch der Aussage in obigem Zitat gerecht werden.

Warum unbedingt eine bestimmte Pausenlänge pro Track?

Das würde ja gleichzeitig auch bedeuten, dass du deine komplette Musiksammlung manuell mit diesen Pausen-Tags versehen müsstest, was ich mir je nach Umfang verdammt aufwändig vorstelle.
anaono
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 15. Aug 2013, 05:55
@j!more: Danke für den Hinweis auf jriver mediacenter. (Wäre doch schön, wenn foobar so etwas auch, aber besser könnte )

@nenkars:
nenkars (Beitrag #9) schrieb:
Wieso reicht dir dafür eine statische Pause von pauschal 10 oder 20 Sekunden nicht aus? ...


Entschuldigung ich hatte gestern Nachmittag meinen Post nochmal bearbeitet (und habe darauf aber nicht hingewiesen ):
anaono (Beitrag #5) schrieb:
Z.B. mag ich auch gerne die "playback queue": Nachdem ich mehrere Tracks markiert habe kann ich sie mit Strg-Return ein oder mehrmals zur "playback queue" hinzufügen und so z.B. mehrere Male ein Streichtrio hintereinander hören. ... Und mit meinem Request hätte ich dann noch jedesmal nach dem das Streichtrio fertig ist eine zusätzliche Pause bevor es erneut abspielt.
Ich hoffe das ich damit Deine Frage beantworte. (Ein z.B. Streichtrio beitzt mehrere Sätze, die ich natürlich nicht durch eine lange Pause trennen möchte.)


nenkars (Beitrag #9) schrieb:
Das würde ja gleichzeitig auch bedeuten, dass du deine komplette Musiksammlung manuell mit diesen Pausen-Tags versehen müsstest, was ich mir je nach Umfang verdammt aufwändig vorstelle.

Nein nicht die komplette Musiksammlung; ich muss nur die Tracks ändern, bei denen ich das neue Feature nutzen möchte (keine veränderten Tags ==> keine zusätzlichen Pausen) ...

Das Verändern von Tags geht in foobar sehr komfortabel (Tracks markieren, alt-Return danach strg-N oder Kontextmanü -> Edit)!

---------

... Ich habe den Eingangs-Thread nochmal editiert und genauer beschrieben, wie man die beim Rippen angehängte Pause wieder vom eigentlichen Track trennen könnte.

Außerdem habe ich die Tag-Namen und den Menüpunkt-Namen geändert, Anregung von grimes:
http://foobar-users.de/index.php?topic=4353.msg22855#msg22855


[Beitrag von anaono am 15. Aug 2013, 09:55 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#11 erstellt: 15. Aug 2013, 09:09

anaono (Beitrag #7) schrieb:
Eigentlich läuft es darauf hinaus die Pausen (die beim Rippen automatisch angehängt werden), wieder von der Musik zu trennen und darüber hinaus ihre Länge selber wählen zu können.

Ich verstehe beim besten Willen den ganzen Thread nicht....
Wenn bei Dir beim Rippen Pausen angehängt werden, dann läuft bei Dir beim Rippen etwas falsch!

Und Pausen zwischen einzelnen Tracks habe ich noch NIE gebraucht. Ich finde es gibt nichts sinnloseres.
nenkars
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 15. Aug 2013, 09:47

HiLogic (Beitrag #11) schrieb:
Wenn bei Dir beim Rippen Pausen angehängt werden, dann läuft bei Dir beim Rippen etwas falsch!

Wieso, wie machst du das denn bei Rips? Es gibt massig CDs, die Pausen zwischen den Tracks haben, manchmal sogar gefüllt mit Audiodaten (z.B. bei Live Aufnahmen, wo dann während Applaus nach einem Track in der Pause die Zeit bis zum nächsten Track runtergezählt wird). Mit EAC hat man 3 Möglichkeiten: Pausen entfernen, Pausen an den vorherigen Track hängen oder vor den folgenden Track hängen.

Wer die Pausen entfernt, macht etwas falsch, denn dann fehlt ein Teil der CD. Die Pausen an den folgenden Track zu hängen macht auch nur in den seltensten Fällen Sinn, folglich ist in den meisten Fällen beste Option, die Pausen an den vorherigen Track anzuhängen, was ja auch die Standardeinstellung von EAC ist. Das macht foobar meines Wissens genauso. So ist das Hören des Rips praktisch identisch zum Hören der CD.
anaono
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 15. Aug 2013, 10:05

nenkars (Beitrag #12) schrieb:
... Mit EAC hat man 3 Möglichkeiten: Pausen entfernen, Pausen an den vorherigen Track hängen oder vor den folgenden Track hängen.


Soweit ich weiß hat EAC noch eine 4. Möglichkeit "Indexbasiertes Auslesen" per Menü "Aktionen -> Kopiere gewählte Tracks Indexbasiert". Dann werden sowohl die einzelnen Index-Marken innerhalb eines Tracks als auch die Gaps zwischen den Tracks (und der Pregap vor dem ersten Track), in einzelne Dateien gerippt. Ich habe das aber noch nicht ausprobiert.


[Beitrag von anaono am 15. Aug 2013, 10:14 bearbeitet]
nenkars
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 15. Aug 2013, 10:15
Das stimmt, aber Index-basiert zu rippen halte ich nur in seltenen Spezialfällen für sinnvoll. Wenn man jede einzelne Pause als einzelnen Track vorliegen hat, ist das ja schon mit den Tags alleine eine Katastrophe...
HiLogic
Inventar
#15 erstellt: 15. Aug 2013, 11:26

nenkars (Beitrag #12) schrieb:
Es gibt massig CDs, die Pausen zwischen den Tracks haben, manchmal sogar gefüllt mit Audiodaten (z.B. bei Live Aufnahmen, wo dann während Applaus nach einem Track in der Pause die Zeit bis zum nächsten Track runtergezählt wird).

In den Fällen ist es sinnvoll sie mitzunehmen, ja. In allen anderen Fällen aber NICHT.
Die Zwangs-Index-Pause gehört in meinen Augen nicht zum Audio-Track und stammt aus der CD-Steinzeit!


nenkars (Beitrag #12) schrieb:
Wer die Pausen entfernt, macht etwas falsch, denn dann fehlt ein Teil der CD.

Seh ich anders... Die Zwangspausen in denen wirklich nix zu hören ist braucht kein Mensch!
Warum sollte man darauf bestehen!? Völliger Nonsense! Schafft nur probleme wo es eigentlich keins gibt.


[Beitrag von HiLogic am 15. Aug 2013, 11:29 bearbeitet]
nenkars
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 15. Aug 2013, 12:35

HiLogic (Beitrag #15) schrieb:

Seh ich anders... Die Zwangspausen in denen wirklich nix zu hören ist braucht kein Mensch!
Warum sollte man darauf bestehen!? Völliger Nonsense! Schafft nur probleme wo es eigentlich keins gibt.

Welche "Probleme" schafft es denn, die Pausen mitzunehmen, wenn sie auf dem Original auch vorhanden sind?

Vielleicht sind es einfach andere Hörgewohnheiten, die da die Präferenz ausmachen. Ich habe auch etliche Alben, die tw. Pausen zwischen den Tracks haben, die da auch unbedingt hingehören. Würde ich die Pause entfernen und die Tracks praktisch nahtlos ineinander übergehen lassen, hört sich das "verkehrt" an. Da ist die Zwangspause, wie du es nennst, völlig bereichtigt.

Oder auch bei Compilations... Wenn völlig unterschiedliche Titel von verschiedenen Interpreten aufeinander folgen, ist die Standard 2 sec Pause doch auch völlig sinnvoll.

Wenn man nur einzelne Tracks hört, macht das natürlich keinen Unterschied.
HiLogic
Inventar
#17 erstellt: 15. Aug 2013, 12:49

nenkars (Beitrag #16) schrieb:
Welche "Probleme" schafft es denn, die Pausen mitzunehmen, wenn sie auf dem Original auch vorhanden sind?

Sie sind ja nicht im Original weil sie kein Teil des Audio-Tracks sind!
Es sind zwangs-Index-Pausen aus der CD Steinzeit und nur deswegen vorhanden weil es der Red-Book Standard so vorgegeben hat! Diese Zwangs-Pause war schon im Red-Book Standard Schwachsinn und ist es heute immernoch.

Und falls Du dich jetzt wunderst: Ja, jede Gapless CD (z.B. endlos Mixes) war und ist nicht Red-Book Konform. Zum Glück, weil: Wenn sich alle Hersteller strikt an diesen Unsinn gehalten hätten, gäbe es heute keine lückenlosen CDs...


nenkars (Beitrag #16) schrieb:
Oder auch bei Compilations... Wenn völlig unterschiedliche Titel von verschiedenen Interpreten aufeinander folgen, ist die Standard 2 sec Pause doch auch völlig sinnvoll.

Nein, die Pause ist nie Sinnvoll. Die meisten Lieder faden sowieso aus und / oder haben von Haus aus eine beabsichtigte Pause am Ende, wenn das Studio der Meinung war, dass diese nötig ist. Dafür braucht man keine Zwangs-Pausen aus der CD-Steinzeit!



Wikipedia zum RedBook Standard schrieb:
Eine CD nach Red-Book-Standard darf maximal 99 Tracks (Titel) enthalten. Jeder Track muss mindestens vier Sekunden lang sein. Zwischen den Spuren befindet sich der Track Pre-Gap, der bei standardkonformen Audio-CDs eine Länge von mindestens zwei Sekunden haben muss und den Audio-Ruhepegel haben muss.


[Beitrag von HiLogic am 15. Aug 2013, 13:05 bearbeitet]
nenkars
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 15. Aug 2013, 13:09

HiLogic (Beitrag #17) schrieb:
Sie sind nicht im Original weil sie kein Teil des Audio-Tracks sind!
Es sind zwangs-Index-Pausen aus der CD Steinzeit und nur deswegen vorhanden weil es der Red-Book Standard so vorgegeben hat! Diese Zwangs-Pause war schon im Red-Book Standard Schwachsinn und ist es heute immernoch.

Mag ja sein, dass es eine dämliche Idee war, aber viele CDs kommen heute halt immer noch im Red Book und verwenden teilweise indexierte Pausen. Und manch einer soll sogar auch noch ältere Pressungen rippen.


HiLogic (Beitrag #17) schrieb:
Und falls Du dich jetzt wunderst: Ja, jede Gapless CD (z.B. endlos Mixes) war und ist nicht Red-Book Konform (zum Glück!)

Ja, und? Die sind beim Rippen doch dann umso unkomplizierter, wunderbar.


HiLogic (Beitrag #17) schrieb:
Warum sollte das Sinnvoll sein!? Die meisten Lieder faden sowieso aus und haben von sich aus eine beabsichtigte Pause am Ende... Dafür brauche ich keine Zwangs-Pausen aus der CD-Steinzeit!

Meiner Erfahrung nach faden die meisten Lieder eben nicht aus und haben auch keine relevante Pause am Ende des Tracks, sondern nur die Index-Pause bis zu Beginn des nächsten Tracks. Und wenn ich die beim Rippen weglasse und hinterher den Rip anhöre, dann sind die Tracks direkt aneinander geklatscht. Dann pappe ich mir lieber die Zwangs-Pause ans Ende des vorangehenden Tracks. Dann habe ich beim Hören das "Original Feeling", auch wenn im Original die Pause nicht Teil des Tracks war, who cares?

Wie gesagt, es ist die Standardeinstellung von EAC und ich denke, das hat auch seine Berechtigung.

Können wir es dabei belassen? Der Thread ist schon reichlich OT...
anaono
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 15. Aug 2013, 13:13
Um wieder zurück zum Thema zu kommen, wenn Jemand die Pausen weghaben möchtest, dann ist doch mein Vorschlag flexibel genug, genau das zu erreichen

Schließlich möchte ich die Original-Pause von der CD im Tag %POSTGAP-DEFAULT% speichern und die neue Pause (gespeichert im Tag %POSTGAP%) kann ja 0 sein.

Siehe den 2. und 3. Fall!


[Beitrag von anaono am 16. Aug 2013, 17:43 bearbeitet]
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