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Lossless Codecs

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Autor
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Weggemann
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Jun 2005, 13:47
Hallo allerseits,
ich wollte mal fragen was eurer Meinung nach die besten Lossless Audio Codecs sind. Dies interessiert mich, weil ich die überlege meine CD-Sammlung auf den Rechner zu kopieren. Ich habe bisher FLAC und Monkeys-Audio ausprobiert, wobei mir aufgefallen ist, dass Monkeys-Audio beim Rippen schneller zu sein scheint.
Mich würde sehr interessieren wie eure Erfahrungen sind und worauf man eurer Meinung setzten sollte.
sAm_vdP
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 24. Jun 2005, 14:11
Erfahrungen kann ich leider keine Vorweisen, aber ich empfehle einen Blick in die Wikipedia (falls du's noch nicht getan hast):
http://de.wikipedia....ustfreie_Kompression
Für FLAC und Monkey's Audio gibt es auch jeweils noch ne kurze Pro-Kontraliste und technische Details.

Für welches du dich entscheidest, hängt im Prinzip ja auch davon ab, was du mit der Musik machen willst. Soll sie möglichst platzsparend archiviert sein, willst du sie auf nem mobilen Player spielen, etc. DEN Codec schlechthin gibt's nicht
Hyperlink
Inventar
#3 erstellt: 25. Jun 2005, 16:48
Ich benutze seit mittlerweile 2 Jahren FLAC. Den einzigen wirklich relvanten Vorteil gegenüber APE (Monkey's Audio) sehe ich darin, daß FLAC sehr viel robuster aufgrund ihrer Struktur sind. APE-Dateien gehen bei mir bei Dateitransfers mitunter auch mal kaputt aufgrund von Bitfehlern, danach lassen sie sich teilweise nicht mehr dekodieren. Flac hingegen lassen sich trotz dieser kleinen Bitfehler immer Dekodieren.

Wirklich große Geschwindigkeitsunterschiede beim Erstellen habe ich nicht bemerkt. Meist geht die Erstellung von FLAC schneller als mit LAME oder Vorbis.

Über die Lossless Varianten von Apple und Microsoft (ALAC und WMA Lossless) kann ich wenig sagen, da ich sie nicht im täglichen Einsatz verwende.

SHN ist aus der Mode gekommen und wurde durch FLAC ersetzt. Für WAVpack (Hybrid/Lossless) hatte ich bisher keine Verwendung.


[Beitrag von Hyperlink am 25. Jun 2005, 16:49 bearbeitet]
Audio_Monitor
Gesperrt
#4 erstellt: 25. Jun 2005, 19:51
Bei Transfers bekommen Dateien Bitfehler???

Das ist ja entsetzlich!
o0dno3
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 25. Jun 2005, 23:58

Audio_Monitor schrieb:
Bei Transfers bekommen Dateien Bitfehler???

Das ist ja entsetzlich!



das risiko lässt sich aber eindämmen.. zumindest wenns von pc zu pc geht.

man kann die datei (am besten mit einer prüfsumme) archivieren , und mit entprechendem programm nochmal prüfen..
in der regel gibt es dann keine fehler in der datei selber, ausser das ganze archiv (zip, rar, ace etc) geht kaputt bei der übertragung.
das passiert aber höchstens wenn mal die verbindung beim übertragen abreisst.

hab ich bisher nur einmal erlebt...

mfg
Audio_Monitor
Gesperrt
#6 erstellt: 26. Jun 2005, 06:41
Hallo,


o0dno3 schrieb:
das risiko lässt sich aber eindämmen.. zumindest wenns von pc zu pc geht.


Das Risiko ist bei PC nicht vorhanden. Wenn doch, dann ist er kaputt. Dateikopien erzeugen keine Bitfehler.

Regs, Andreas
Hyperlink
Inventar
#7 erstellt: 26. Jun 2005, 18:20

Audio_Monitor schrieb:
Das Risiko ist bei PC nicht vorhanden.


Erzähl das nicht mir, sondern denjenigen die ihre APE-Dateien auf DVD sichern und beim Zurückspielen Dateifehler haben. Oder denjenigen, die sie durchs Netzwerk verschieben und auch mithilfe von Prüfsummen feststellen müssen, daß Bitfehler nach der Übertragung festzustellen waren, von größeren FTP und P2P-Transfers mal ganz abgesehen.

Nicht ohne Grund ist die legale Bootleg-Scene mittlerweile komplett auf FLAC umgestiegen. Oder meinste wir tun sowas, um uns hier einen vom Pferd erzählen zu lassen.


[Beitrag von Hyperlink am 26. Jun 2005, 18:21 bearbeitet]
o0dno3
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 26. Jun 2005, 19:07

Hyperlink schrieb:

Audio_Monitor schrieb:
Das Risiko ist bei PC nicht vorhanden.


Erzähl das nicht mir, sondern denjenigen die ihre APE-Dateien auf DVD sichern und beim Zurückspielen Dateifehler haben. Oder denjenigen, die sie durchs Netzwerk verschieben und auch mithilfe von Prüfsummen feststellen müssen, daß Bitfehler nach der Übertragung festzustellen waren, von größeren FTP und P2P-Transfers mal ganz abgesehen.

Nicht ohne Grund ist die legale Bootleg-Scene mittlerweile komplett auf FLAC umgestiegen. Oder meinste wir tun sowas, um uns hier einen vom Pferd erzählen zu lassen. ;)



das ape dateien empfindlicher sind als flac sei mal dahingestellt, hab die codecs nicht wirklich verglichen daher erlaube ich mir kein urteil...

aber das durch bitfehler beim übertragen irgendwelche dateien kaputtgehen passiert meiner erfahrung nach extrem selten... und selbst wenn es mal passiert gibt es tools um diese kaputten stellen zu reparieren bzw. ersetzen... habs vor ein paar monaten mal machen müssen und es funktionierte einwandfrei... dummerweise ist mir der name dieses tools entfallen :-/

aber abgesehen davon bin ich trotzdem der meinung das ein archiv a la rar die dateien ziemlich gut schützt auch beim brennen auf dvd und wieder auf pc spielen. allerdings darf man sich dann auch beim brennen der dvd nicht zum brennen mit max. speed hinreissen lassen...
ich hab jedenfalls mit der kombination bisher NUR gute erfahrungen gemacht. mal sehen wanns das erste mal schiefgeht...

mfg
Hyperlink
Inventar
#9 erstellt: 26. Jun 2005, 19:28

o0dno3 schrieb:
mal sehen wanns das erste mal schiefgeht... :cut


Ich hoffe Du mußt Deine Meinung nie revidieren. Ich habe obiges auch nur geschrieben, damit nicht der Eindruck entsteht, Audio-Dateien seinen vor Bitfehlern gefeit, dem ist nämlich im Bereich MPEG und bei APE überhaupt nicht so. Treten Bitfehler so kann man eigentlich MPEG-Dateien wegwerfen, weil sie desynchronisieren. Je nach Größe des Schadens kann man lediglich den zugehörigen Decoder anweisen diese Fehler zu übergehen, handelt es sich um sehr kleine Fehler, so gescheiht dies fast unhörbar, treten diese jedoch häufiger auf, sodaß der Decoder irgendwann kapituliert und einen herzhaften "Klicks" produziert oder das Dekodieren ganz abbricht, weil er die Orientierung im Zeitindex der MPEG-Datei verliert.

Streaming-Formate wie FLAC sind hier wegen ihres internen Stream-Index im Vorteil, weil diese Bitfehler nicht zum desynchronisieren führen.

Wer mag kann sich ja mal mit seinen gedownloadeten MP3 aus dem Filesharing beschäftigen.

Diese Anleitung enhält einige Tools wie zB mp3utility, die es ermöglichen Dateien mit Bitfehlern zu finden und anhand des Zeitindexes an den genauen Punkt zu zappen und akustisch zu kontrollieren bei welchen Fehlern hörbare Schäden an der Musik auftreten.

Das von mir beschriebene Phänomen ist übrigens keine Erfindung von mir, sondern etwas was hinlänglich als "Download-Gaps" bekannt ist. Mithin war es auch Grund dafür, daß die Mehrzahl der heutigen Dateiübertragungs-Werkzeuge nicht nur im Filesahring, sondern in der Netzwerktechnik überhaupt, mit Hashsummen unterschiedlicher Art die Dateiübertragung überwachen. Selbst auch einem lokalen PC wenn man Dateien hin und herschiebt können solche Fehler durch Kontrollerfehler auftreten, das sind noch nicht mal "Worst Case-Scenarien".


[Beitrag von Hyperlink am 26. Jun 2005, 19:37 bearbeitet]
o0dno3
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 26. Jun 2005, 21:20
ups.. das flac auch streamfähig ist hab ich nicht gewusst, das ändert die sachlage natürlich zugunsten dessen...

muss allerdings mal wenn ich zuviel langeweile hab bissl experimentieren was man machen muss bis ne datei wirklich putt ist (ape) bin nu neugierig geworden
Hyperlink
Inventar
#11 erstellt: 27. Jun 2005, 09:25
Ressourcen zu Flac:
http://flac.sourceforge.net/features.html
http://flac.sourceforge.net/documentation.html


Hinweise die Robustheit von Flac im Vergleich zu anderen Formaten betreffend, finden sich im angloamerikanischen WWW relativ leicht wenn man in Suchmaschinen FLAC in Kombination mit folgenden Worten kombiniert.

- error resistant
- robustness

Nachfolgend noch mal die Hauptvorteile von FLAC


Notable features of FLAC:

* Lossless: The encoding of audio (PCM) data incurs no loss of information, and the decoded audio is bit-for-bit identical to what went into the encoder. Each frame contains a 16-bit CRC of the frame data for detecting transmission errors. The integrity of the audio data is further insured by storing an MD5 signature of the original unencoded audio data in the file header, which can be compared against later during decoding or testing.
* Fast: FLAC is asymmetric in favor of decode speed. Decoding requires only integer arithmetic, and is much less compute-intensive than for most perceptual codecs. Real-time decode performance is easily achievable on even modest hardware.
* Hardware support: Because of FLAC's free reference implementation and low decoding complexity, FLAC is currently the only lossless codec that has any kind of hardware support.
* Streamable: Each FLAC frame contains enough data to decode that frame. FLAC does not even rely on previous or following frames. FLAC uses sync codes and CRCs (similar to MPEG and other formats), which, along with framing, allow decoders to pick up in the middle of a stream with a minimum of delay.
* Seekable: FLAC supports fast sample-accurate seeking. Not only is this useful for playback, it makes FLAC files suitable for use in editing applications.
* Flexible metadata: New metadata blocks can be defined and implemented in future versions of FLAC without breaking older streams or decoders. Currently there are metadata types for tags, cue sheets, and seek tables. Applications can write their own APPLICATION metadata once they register an ID
* Suitable for archiving: FLAC is an open format, and there is no generation loss if you need to convert your data to another format in the future. In addition to the frame CRCs and MD5 signature, flac has a verify option that decodes the encoded stream in parallel with the encoding process and compares the result to the original, aborting with an error if there is a mismatch.
* Convenient CD archiving: FLAC has a "cue sheet" metadata block for storing a CD table of contents and all track and index points. For instance, you can rip a CD to a single file, then import the CD's extracted cue sheet while encoding to yield a single file representation of the entire CD. If your original CD is damaged, the cue sheet can be exported later in order to burn an exact copy.
* Error resistant: Because of FLAC's framing, stream errors limit the damage to the frame in which the error occurred, typically a small fraction of a second worth of data. Contrast this with some other lossless codecs, in which a single error destroys the remainder of the stream.
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