PC/Gehäuse für Musikserver - Grundsätzliches

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xlupex
Inventar
#1 erstellt: 09. Okt 2005, 13:02
Hallo!
Da ich technisch nicht viel weiss, mal eine ganz grundsätzliche Frage an euch: Worauf ist zu achten, wenn man einen PC bzw. das Gehäuse speziell auf hochwertige Musikwiedergabe abstimmen will.
Gelesen habe ich von Mikrofonie bzw. von Strahlungen im Gehäuse. Die versch. PCI-Karten sollte voreinander abgeschirmt werden.
Ist es sinnvoll Komponenten auszulagern?
Bei Gehäuseselbstbau wäre das möglich, z.B. die Festplatten oder das Netzteil.

Grüsse
ROBOT
Inventar
#2 erstellt: 09. Okt 2005, 13:48
Hallo,

soll das ein PC nur für Musik sein? Und DU willst das Gehäuse selber bauen? Soll das Teil direkt bei der Anlage stehen?
Gehst Du analog oder digital raus?

Bei modernen Boards hat man eigentlich nicht mehr viele PCI Karten - ist ja fast alles onboard.

Bei einem reinen Musiksystem bietet sich ein externes Netzteil (wie bei Laptop) an mit der entsprechenden Hardware die sehr wenig Leistung zieht (VIA EPIA z.B.).

Grundsätzlich bietet sich ein relativ HF-dichtes Gehäuse an, mit wenig Öffnungen, wie etwa die Firma HUSH das anbietet (nur komplett). Der Haken an der Geschichte ist aber wieder die Wärmeabfuhr - entweder teuer oder leistungsarm.

DIe Festplatten auszulagern bringt im Prinzip nix. Sehr gut kann man die Gehäuse dämmen mit den erhältichen Bitumen/Schaumstoffmatten.

Aber grundsätzlich müsstest Du mal posten, was das Teil alles können muss (und was das kosten darf!), dann könnte man speziellere Tipps geben. Ich habe in den letzen Monaten 6 verschiedene solcher Media-PC gebastelt - und musste auch schmerzhafte Erfahrungen machen.
xlupex
Inventar
#3 erstellt: 09. Okt 2005, 15:02
Hi Robot!
Meine Vorstellungen und Ansprüche sind vermutlich weitaus geringer als du dir denkst.
Verwenden will ich meine bisher vorhandenen Komponenten, Asrockboard, Sempron Proz., Brenner, Festplatten (wechselbar), Soundkarte, externer Wandler.

Meine Gehäuse ist sehr alt, Netzteil und Lüfter ebenfalls. Ich bin davon ausgegangen, dass ich auch einen neuen Proz. bräuchte, ist aber nicht so.

Grundidee, "Optimierung" Richtung Audioqualität - falls es sowas gibt.
Selbstbau ausschließlich mit Holz, da ich nur das verarbeiten kann (du siehst, geringe - optische - Ansprüche.
Evtl. könnten "sinnvolle" Ideen umgesetzt werden, z.B. liegendes Gehäuse, so stehen die Karten (Grafikkarte) senkrecht, die Kühlung (passiv) müsste so besser funktionieren.
Ausgelagerte Festplatten hätten den Vorteil, dass ich mir keine Wechselrahmen kaufen muss, die Kühlung würde vermutlich auch besser klappen.

Grüsse
ROBOT
Inventar
#4 erstellt: 09. Okt 2005, 15:47
Hi,

achso - hmm Holzgehäuse.
Soll da auch ein Display rein oder wie willst Du das bedienen - wahrscheinlich über den TV.

Also Holz - ich weiss nicht. Da ist ja überhaupt keine EMV Schirmung gegeben. Akustische Dämmung allerdings besser als bei Blech.

Wenn das Ganze auch sehr leise werden soll, kommst Du sicher um ein neues NT nicht herum.
Ich empfehle z.B. die Teile von BeQuiet, die haben auch eine integrierte Lüftersteuerung für bis zu 3 zusätzliche Lüfter, das macht Sinn, da viele langsame Dreher sicherlich besser sind als ein Hektiker.

Abgesehen davon haben neue NT die entsprechende aktive PFC verbaut, diese sorgt immerhin dafür dass Deine Netzspannung am Standort nicht zusehr mit Störungen verseucht wird. Und hochwertige NT haben auch an sich eine bessere Spannungsqualität / EMV Schirmung. Denke das die hardwaretechnisch beste Verbesserung wenn Dein NT "sehr alt" ist.

Den Sempron wenn geht undervolten / untertakten - hmm sonst fällt mir jetzt nix bedeutendes ein, denn zum Thema Holzgehäuse kann ich nix sagen. Da du ehh digital rausgehst, würde ich mir um die analogen Ausgänge keine Gedanken machen.

mittlerweile gibt es schicke ATX-Gehäuse im "HiFi" Format und Optik. Solche verwende ich, unter Einsatz exzessiver Dämmung ist das Ergebnis recht gut, aber auch teuer.

Einiges kann man sicher auch noch bei der Software anstellen, alles was unnötig Last verursacht rausschmeißen.

Welches Dateiformat verwendest Du für die Musik?
xlupex
Inventar
#5 erstellt: 09. Okt 2005, 18:01
Hallo Robot!
Ich nutze Flac.
Display ist mein Monitor, der steht daneben. Ich kann damit fernsehen, für das bischen TV das ich kucke reicht das völlig. (Wenn ich mal was aufnehmen will, geht das natürlich auch, TV-Karte sei dank - demnächst hoffentlich externe Sat"karte"/Hauppauge).
Was ist PFC?
Grüsse
ROBOT
Inventar
#6 erstellt: 10. Okt 2005, 01:30
Hallo,

PFC = Power Factor Correction
Damit sollen die die Phasenverschiebungen, die ein Netzteil zwischen Strom und Spannung erzeugt, vermindert werden (das ist einerseits gut für die Stromversorger, denn so entsteht weniger Blindleistung, andererseits ist es aber auch für Zuhause gut, da weniger Störungen).

FLAC ist gut, ich sehe ein Audiophiler
Ich nutze MPC Monkeys Audio.
Wir nehmen doch kein schnödes MP3 oder OGG...

Übrigends lässt sich FLAC gut nutzen mit der HTPC Software "TV Central" www.sceneo.de falls da noch Bedarf wäre. DIE Alternative zu MCE. Richtig schön mit Cover Einblendung und so weiter. Die ganze Sache ist dann auch sehr einfach fernbedienbar mit der Streamzap FB für 29,- Euro.

Also Monitor daneben, willst Du dann die Kiste ganz verstecken und die Optik spielt überhaupt keine Rolle?
xlupex
Inventar
#7 erstellt: 10. Okt 2005, 17:57
Hei!
Die Optik spielt keine Rolle - bzw. muss sie nicht.
Ein Freund von mir hat schon so einiges zusammengekloppt (!) und wir hatten damit damals schon Rechner, die definitiv nicht zu hören waren, als alle kaufbaren PCs noch wegen akustischer Körperverletzung hätten verhaftet werden müssen.
Ruhe ist also wichtig, klar, kein Wunder wenn mit dem PC Musik gehört werden soll.
Mein altes Netzteil ist im übrigen auch noch wesentlich leiser als das teure Enermax das ich mir mal extra gekauft hatte - und am nächsten Tag wieder zurück gebracht habe.
Grüsse
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