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HDCD und Noiseshaping-Test

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LogicDeLuxe
Stammgast
#1 erstellt: 03. Jun 2008, 23:48
Wie ihr sicher wisst, verfügt die original HDCD-Hardware zwar über Dither, aber leider nicht über Noise-Shaping.
Hier ist mein erster Versuch eines HDCD-kompatiblen Masters mit hochwertigem Noise-Shaping. Wenn Ihr das mal ausprobieren könntet, vorallem den Vergleich mit und ohne HDCD-Decoder bzw. HDCD-fähigen DACs. Natürlich würde ich auch gerne erfahren, falls es nicht funktioniert.

Dazu sollte noch erwähnt werden, daß das Mastering nicht besonders optimiert ist, sondern so gestaltet, daß der Effekt des HDCD-Decoders möglichst deutlich wird. Ist, wie gesagt, nur ein Test.
Hier das HDCD-kompatible Master (FLAC, 3:53, 26MB): http://www.sendspace.com/file/lj5r83

Musik: Nine Inch Nails - "Ghosts", erschienen unter der Creative Commons BY-NC-SA Lizens.
HiFi_Addicted
Inventar
#2 erstellt: 04. Jun 2008, 07:50
Mit was hast du den das Encoding gemacht?

MfG Christoph
LogicDeLuxe
Stammgast
#3 erstellt: 04. Jun 2008, 08:38

HiFi_Addicted schrieb:
Mit was hast du den das Encoding gemacht?
Selbst entwickelt. Deshalb würde ich auch gerne wissen, ob es auf gängiger Hardware funktioniert, und ob ein erwarteter Aha-Effekt vorhanden ist.
HiFi_Addicted
Inventar
#4 erstellt: 04. Jun 2008, 08:46
Am Wochenende wird dann getestet mit dem Harman HD750 wenn ich wieder mehr Zeit habe.

MfG Christoph
LogicDeLuxe
Stammgast
#5 erstellt: 04. Jun 2008, 11:36
Hier mal ein weiteres Beispiel aus der elektronischen Musik: http://www.sendspace.com/file/xtecq6
Musik: TNK - "Antares Rising"

So sieht das Ganze aus:

Die blaue Wellenform ist um 50% abgesenkt, um einen direkten Vergleich zu ermöglichen (-6 dB im Bild = 0 dB im FLAC-Master) Das grüne sind die erweiterten Peaks. Alle HDCD-Aufnahmen die ich bisher gesehen habe, verwenden entweder dauerhaft oder gar keine Peak-Extension.

Wie beim Dithering bin ich auch hier einen Schritt weiter:
Zum Verständnis: Bei Verwendung von HDCD-Peak-Extensions werden die oberen 9 dB in die oberen 3 dB der CD codiert, und nur der Teil unter -9 dB bleibt linear. Somit werden ohne HDCD-Decoder auch Signale zwischen -6 und -9 dB (zwischen 0 und -3 dB auf der CD) leicht verzerrt wiedergegeben, obwohl dies eigentlich nicht nötig wäre. Dies läßt sich Dank dynamischer Peak-Extension verhindern. Wie man an meinem Screenshot schön erkennen kann, gibt es in der ersten Hälfte weite Strecken, wo sich der Pegel zwischen -6 und -9 dB aufhält, und wie man sieht, sind keine grünen Pixel an diesen Stellen vorhanden.

Übrigens ist selbst die kodierte Aufnahme noch 2,8 dB leiser bzw. dynamischer als die offizielle MP3. Das mal so nebenbei zur Gesamtlautstärke und zum Thema Loudness War.
LogicDeLuxe
Stammgast
#6 erstellt: 13. Jun 2008, 19:22
Keiner?

Es ist immerhin so, daß ich das als Teil des Mastering anbieten könnte, wenn ich mich auf die Funktionalität verlassen kann.

Es würde der Anzahl HDCD konformer CDs auf dem Markt zu Gute kommen, und selbst wenn der Musiker/Produzent auf ein lautes Master bestehen sollte, würde das noch recht gut klingen, denn da wären immerhin noch 6 dB mehr Headroom als bei herkömmlich gemasterten CDs.

Und bevor jetzt jemand argumentiert, daß HDCD veraltet ist. Das mag zwar sein, aber man sollte bedenken, daß sich nicht jede Band ein Release auf mehreren Medien leisten kann oder will, und sich so auf das gängigste Medium, der CD beschränkt. Insbesondere abseits des Mainstream. Im Gegensatz zu den "CD-Nachfolge-Medien" ist eine CD mit "HDCD-Kompatibilität" eher ein beiläufiger Bonus, der bei mir nichts extra kosten wird.

Auf dem Windows Media Player brauche ich es zwar nicht getestet, aber für diejenigen, die gerne damit mal reinhören möchten, ein paar Tipps: Es ist zu beachten, daß WMP HDCD nur von CD als Quelle dekodiert. Daher ist ein CD-Emulator wie Daemon Tools notwending, sofern man nicht gerade vor hat, die Beispiele zu brennen. Außerdem muß die 24-Bit-Wiedergabe aktiviert werden, was nicht die Defaulteinstellung ist.
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