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Was ist denn nun gute Musik?

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Beitrag
rniko
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 31. Aug 2005, 17:12

Hörzone schrieb:

Trotzdem bin ich heute unter anderem ein Käufer der guten Musik. Ich weiß zwar nicht wer darüber bestimmen mag was gute und schlechte Musik ist, aber scheinbar ist das möglich

Eine Auflistung zwischen Titeln guter und schlechter Musik wäre da sehr hilfreich.

Gruß
Reinhard


Also, wenn ich darüber nachdenke, ist gute Musik für mich wenn Sie mir gefällt, und schlechte Musik kann auch Musik sein, die mir gefällt.
Wiederspruch? Nein!
Ein Beispiel: "It´s my life" von Talk Talk ist ein starker Song. Bei "It´s my life" von dieser Gwen Stephanie kräuseln sich mir die Haare auf den Zehen. (Obwohl das nach SWR 3 eine kongeniale interpretation des Songs ist )

Aber, zB. die CD Golddiggas Headnodders & Pholk Songs von the Beautiful South finde ich, obwohl es nur Coversongs sind, saustark. Ebenso Joe Cocker, der mit seiner Interpretation einen Song neu entstehen lassen kann.

Was macht also nun gute Musik tatsächlich aus? Ist die Musik alter Meister wirklich ohne Zweifel gut und erhaben, weil dieser Musik ein E-Musik Stempel aufgedrückt wurde?

Wie kommt es, dass ein Hardcore-DeathMetaler am Pool von Spanien im Takt zum neuen spanischen Sommerhit mit den Bierglas wackelt?

Wieso ist man bei dem Wort "Jazz" sofort still, und verharrt in Ehrfurcht? Es gibt da doch so viele Varianten, wovon einige nur entfernt an konventionelle Musik erinnern und man als gänzlich uneingeweiter den Tierschutzverein anrufen möchte, weil man denkt, da würde ein Haufen Katzen aufs gröbste gequält



Also, gibt es Kriterien für Musik, und lohnt sich der teilweise hohe finanzielle Aufwand für Musikreproduktion eigentlich? Ist es gerechtfertigt für die Wildecker Herzbuben eine Burmeester Endtufe an B&W Nautilus Boxen anzusteuern? Oder wo ist die transparente luftige elfengleiche aber strammbestimmende Leichtigkeit einer Anlage hin, wenn entweder brachialisches Metal oder ein am Mac zusammengewurschtelter Housesample dröhnt?

ich finde Hörzone´s Frage spannend.
Ich fange mal an:

Aktuell kreist in meinem Player die "Come on feel the Illinoise" von Sufjan Stevens und "Lullabis to Paralyze" und "R" von QTSA.
Und ja, ich finde, dass ist gute Musik.

Schlechte Musik ist zur Zeit dieses "Gib mir ein O " von "wir sind Helden" weil Dilletantismus nicht immer charmant ist. Und die neue von den Stones, weil der alte Mann seit vierzig Jahren keinen Ton trifft, und die Combo sich seit mindestens 35 jahren nur noch selbst zitiert.
snark
Administrator
#2 erstellt: 31. Aug 2005, 17:22
Für mich ist die Definition vor allem, daß mich Musik emotional beeindruckt und bewegt.
Bei einem positiven Gefühl ist es "gute" Musik, bei einem negativen "Lärm", der Bereich dazwischen überwiegt leider bei weitem..


snark
NoFate
Inventar
#3 erstellt: 31. Aug 2005, 17:23
Eigentlich gibt es darauf ja wirklich keine Antwort, aber ich versuch´s trotzdem mal.

Also "gute Musik" ist für mich im großen und ganzen alles was noch mit richtigen Instrumenten zu tun hat. Für mich gibt es nichts lebloseres, als Musik aus dem Computer. Ich höre sehr gerne Sachen aus dem Bereich Rock, Hardrock und Metal, da in diesem Bereich zum großen Teil noch "handgemachte" Musik geboten wird.

Wer z.B. Fates Warning oder Dream Theater schonmal live gesehen hat, versteht was ich meine

Gruß Micha
Martin_H
Stammgast
#4 erstellt: 31. Aug 2005, 17:58
gute musik ist ehrlich
kelt
Stammgast
#5 erstellt: 31. Aug 2005, 19:04
gute Musik...

...bewegt und setzt Emotionen frei
...schickt einen auf eine Reise
...verändert die Stimmung unabhängig wie diese vorher war
...kann man 1000 mal anhören
...wird auch nach dem 1000sten Durchgang immer noch Überraschungen bieten
...erzeugt eine Gänsehaut
...
..

wenn sich gute Musik auf diese Weise bemerkbar macht.. versteht man, daß es ein völlig subjektiver Prozeß im Hörer ist. -> es gibt kein Patentrezept für eine Gänsehaut...genausowenig wie es ein Patentrezept für gute Musik gibt.
Und genau diese Subjektivität verbietet es darüber zu diskutieren was man als "gute" oder "schlechte" Musik bezeichnen darf. Diese Entscheidung trifft jeder für sich selber...

IMHO
michael
rniko
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 31. Aug 2005, 19:13
O.K.
ich denke das ist es.
Gute Musik (Männer reden über Gefühle) kann dich nach Luft schnappen lassen oder dir Tränen in die Augen treiben. Oder sie treibt dir den Rythmus in die Glieder...
Na dann wird und kann´s wohl zu keiner Liste guter und schlechter Musik kommen


[Beitrag von rniko am 31. Aug 2005, 19:13 bearbeitet]
kelt
Stammgast
#7 erstellt: 31. Aug 2005, 19:34

rniko schrieb:
O.K.
ich denke das ist es.
Gute Musik (Männer reden über Gefühle) kann dich nach Luft schnappen lassen oder dir Tränen in die Augen treiben. Oder sie treibt dir den Rythmus in die Glieder...


... darum geht es doch bei Musik, oder? Ist doch sch***egal (entschuldigt bitte den Ausdruck...muss es aber so deutlich sagen) von welchem Geschlecht man ist.

Also .. stop mit dem "Kopfzerbrechen".. dreht einfach den Laustärkeregler nach oben ...

lg
Lord_Bre
Stammgast
#8 erstellt: 31. Aug 2005, 21:40

rniko schrieb:
Schlechte Musik ist zur Zeit dieses "Gib mir ein O " von "wir sind Helden" weil Dilletantismus nicht immer charmant ist.


O O O O...ich muss dir das hefigst widersprechen!!! An sich finde ich deutschsprachige Bands mit Frontfrauen auch eher schwierig - grausam, aber die neue Scheibe von
Wir sind Helden ist schon sehr genial. Ist halt vielleicht manchen zu monoton oder minimalistisch
pinkrobot
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 31. Aug 2005, 22:15

Martin_H schrieb:
gute musik ist ehrlich


was ist ehrlich??
"Computermusik" kann auch ehrlich sein. Es kommt immer darauf an, zu welchem Zweck die Musik gemacht wurde, da sind die Mittel im Grunde egal. Damit meine ich die Haltung des Künstlers zu seiner Musik. Macht er sie zum reinen Selbstzweck, oder um möglichst viele Platten zu verkaufen?
Gute Musik ist für mich, wenn ich merke, daß sich dahinter ein kluger Kopf verbirgt und ihm die Musik und seine persönliche Ausdrucksweise wichtig ist und nicht irgendein Konzept. Und wenn er damit auch noch schafft seinen Lebensunterhalt zu bestreiten: Hut ab!

Gruß
Andreas
Juno
Stammgast
#10 erstellt: 31. Aug 2005, 22:29
Hai,

gute Musik ist einfach etwas das einen mitreißt, das einen aus der Versenkung
empor an das Tageslicht hieft ,einem das Gefühl gibt zu Leben......


Musikalische Grüsse Juno
2001stardancer
Inventar
#11 erstellt: 31. Aug 2005, 22:35
Aus meiner Sicht gibt es weder gute noch schlechte Musik!!!

Ich habe mir angewöhnt den Musikgeschmack anderer zu akzetieren und Musik in "gefällt mir" und "gefällt mir nicht" einzuordnen. Mit dieser Einstellung kann man genauso gut über Musik/Musiker diskutieren und seine Meinung zum Ausdruck bringen.
Ich habe meinen Musikgeschmack über Jahre hinweg entwickelt und bin auch heute noch für neue Stilrichtungen offen. Hauptsächlich höre ich aber Musik, die ich (für mich ganz allein) als "ehrlich" beschreiben würde. Ein Paradebeispiel hierfür ist für mich immer wieder die erste Scheibe von Led Zeppelin, die in sehr kurzer Zeit live im Studio eingespielt wurde.
pinkrobot
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 31. Aug 2005, 22:45

Juno schrieb:

...einem das Gefühl gibt zu Leben......


oh ha, das hört sich nicht gut an... ich fühle mich auch ohne Musik sehr lebendig. Obwohl...

Gruß
Andreas
vismars
Stammgast
#13 erstellt: 31. Aug 2005, 22:49
Ehrlich ist für mich Musik die ein wirkliches Gefühl transportiert, Musik die von der Marketingabteilung diktiert wird kann das nicht.

Für mich liegt der Wert der Musik in der Fähigkeit mich qualitativ zu stimulieren.
Was aber die Qualität eines Stimulus ausmacht ist die "Resonanz" die in meinem Gehirn stattfindet.
Das kann ein Gefühl sein, ob freudig oder melancholisch. Es kann aber auch ein Gedanke sein, eine Anregung durch eine Idee oder zu einer Idee.

Für mich ist gute Musik z.B.:

Patti Smith - Horses : Power
Lauryn Hill - Unplugged : gute Texte, viel gefühltes, erlebtes, teils Religiöses
Joni Mitchell - Blue : positives Gefühl aber auch Melancholie
Dresden Dolls - beide Alben : Scheitern und Wiederaufraffen, Bipolarität / Symmetrie
Luigi Nono - Il canto Sospeso + Mahler - Kindertotenlieder : Verlust, Tod, Holocaust
Hope Sandoval & the warm Inventions : Wärme, Weite (obgleich ein bisschen die Weite und Wärme der Wüste), Aufbruch, Freiheit

"Rein" Audiophile Musik ist davon leicht abzugrenzen, es kann aber auch mal Spass machen einfach nur zu denken "Das klingt ja geil!". Nur mit solcher Musik lässt sich aber für mein Leben kein Soundtrack zusammenstellen.

Letztlich machts der Mix, zum Bügeln und Aufspülen würde ich sicher nicht Nono spielen ;o)

mfg Tom
Juno
Stammgast
#14 erstellt: 31. Aug 2005, 22:56

pinkrobot schrieb:

Juno schrieb:

...einem das Gefühl gibt zu Leben......


oh ha, das hört sich nicht gut an... ich fühle mich auch ohne Musik sehr lebendig. Obwohl...

Gruß
Andreas



Ohne Musik "lebt man"...gerade so,

mit Musik....."Richtig!!"

Grüsse Juno
pinkrobot
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 31. Aug 2005, 23:04

Juno schrieb:

pinkrobot schrieb:

Juno schrieb:

...einem das Gefühl gibt zu Leben......


oh ha, das hört sich nicht gut an... ich fühle mich auch ohne Musik sehr lebendig. Obwohl...

Gruß
Andreas



Ohne Musik "lebt man"...gerade so,

mit Musik....."Richtig!!"

Grüsse Juno :prost


stimmt!

Gruß
Andreas
rniko
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 31. Aug 2005, 23:31

kelt schrieb:

... darum geht es doch bei Musik, oder? Ist doch sch***egal (entschuldigt bitte den Ausdruck...muss es aber so deutlich sagen) von welchem Geschlecht man ist.

Also .. stop mit dem "Kopfzerbrechen".. dreht einfach den Laustärkeregler nach oben ...

lg


Hi Kelt,
dieses "Männer reden über Gefühle" ist eine Comedy in SWR 3. Seit ich vor 14 Jahren mit Geld gezwungen wurde, in den wilden Süden umzuziehen, vergesse ich ab und an das der lokale Blödsinn nicht immer über die Grenzen bekannt ist.

Aber zum Thema, deswegen liebe ich ja diese Mehrkanalaufnahmen. Ich sitze da meistens im Dunkel, habe die Füße auf meinem Tisch und lausche der Musik. Und bei Mehrkanal ist auf der einmal der ganze Raum in Musik getaucht. Da läuft einem bei einer emotionalen Gesangspassage oder einem Soli die Gänsehaut über den Rücken.
Seit ich gehört habe, dass die Genesis Alben The Lamb, Foxtrott und Nursery Crime als SACD im 5.1 Mix erscheinen soll, mag ich sie in Stereo nicht mehr in den Player legen.
Klangwolke
Stammgast
#17 erstellt: 01. Sep 2005, 00:28
Vor bald zehn Jahren war ich mit ein paar Kollegen an einem mehrtägigen Open Air, die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Einer der Kollegen fragte mich dann, was für mich gute Musik sei (ja, wirklich, er hat die Frage so gestellt). Nun, die Antwort war ganz einfach:

Gut ist sie, wenn sie gut ist.

Das vermochte er nicht zu akzeptieren, ich könne ja nicht gut durch gut definieren. Ich entgegnete ihm dann, dass ich ja noch längst nicht alles kenne, und wenn ich jetzt irgend eine Schublade, eine Stilrichtung oder sonstwas nennen müsste, vieles Gute ausschliessen würde.

Vor drei Jahren dann (am 3. September exakt, "it was the 3rd of september, the day i'll always remember...") war ich an einem Musikfestival, traf dort noch einen ehemaligen Arbeitskollegen. Er meinte, dass ich noch etwas dort bleiben solle, die nun folgende Band sei wirklich gut. Das hatte ich ja schon häufig gehört, traf aber voll ins Schwarze. Innerhalb eines Jahres dann fast zehn Mal live gehört, es war jedes Mal wieder wie beim ersten Konzert.

Ich habe mir schon häufig überlegt, woran es bei dieser Gruppe liegt, vielleicht mal ein paar Punkte:

- Handwerkliche Präzision und Professionalität, ohne seelenlos oder mechanisch zu wirken
- Vier (mittlerweile drei) Persönlichkeiten ohne Personenkult
- Starke, überraschende emotionale Wechsel während des Konzerts, welche augenblicklich auf das Publikum rüberspringen
- Eigene Songs, welche die wenigen Coverversionen an Raffinesse meist und an Originalität sowieso übertreffen, das ist sehr selten
- Eine Stilrichtung, welche in dieser Form bisher noch nicht existierte
- Keine Ausrichtung auf ein bestimmtes Publikum (Szene, sonstige musikalische Vorlieben, Alter usw.)und doch kein Mainstream - scheinbar ein Paradoxon, aber meiner Meinung nach gelöst

Momentan findet dieses Festival wieder statt, und ich war heute abend dort. Es spielte ein Band mit guten lokalen Musikern, welche mich auch schon begeisterten - heute aber hat's bei mir nicht gefunkt, ich ging vor Konzertende nach Hause. Auch das kann geschehen, die Möglichkeit einer Neuentdeckungen ist für mich mehr wert als ein verpatzter Abend. Den Kollegen, welcher mir vor Jahren die Frage nach guter Musik stellte, sah ich übrigens beim Nachhausegehen in einem Strassenrestaurant sitzen...

Gruss Jürg
Lord_Bre
Stammgast
#18 erstellt: 01. Sep 2005, 00:34
Ehhm --- hab ich's überlesen oder bleibst du uns den Namen der Grupppe schuldig?
Klangwolke
Stammgast
#19 erstellt: 01. Sep 2005, 07:25
Nein, ich habe ihn nicht erwähnt, ging mal davon aus, dass die meisten die Gruppe nicht kennen und es schwer ist, sich unter dem Bandnamen was vorzustellen. Sie heissen hop o' my thumb, im Web unter

www.hop.ch

zu finden.

Gruss Jürg
kelt
Stammgast
#20 erstellt: 01. Sep 2005, 10:09

rniko schrieb:

kelt schrieb:

... darum geht es doch bei Musik, oder? Ist doch sch***egal (entschuldigt bitte den Ausdruck...muss es aber so deutlich sagen) von welchem Geschlecht man ist.

Also .. stop mit dem "Kopfzerbrechen".. dreht einfach den Laustärkeregler nach oben ...

lg


Hi Kelt,
dieses "Männer reden über Gefühle" ist eine Comedy in SWR 3. Seit ich vor 14 Jahren mit Geld gezwungen wurde, in den wilden Süden umzuziehen, vergesse ich ab und an das der lokale Blödsinn nicht immer über die Grenzen bekannt ist.

Aber zum Thema, deswegen liebe ich ja diese Mehrkanalaufnahmen...


.. versteh schon...wusste ich leider wirklich nicht... war aber auch nicht so gemeint...hab zudem etwas zu "harte" Worte gewählt. Ist nur eben meiner Meinung nach der Sinn den die Musik für mich hat... transmit a feeling.

btw: mir gehts mit Mehrkanal-Aufnahmen genau gleich. Deshal hab ich das hier für dich. Ich weiss nicht ob es deinen Musikgeschmack triff aber von der Klangqualität ist mir im 5.1 - Bereich noch wenig Gleichwertiges untergekommen.

lg michael


[Beitrag von kelt am 01. Sep 2005, 10:23 bearbeitet]
snark
Administrator
#21 erstellt: 01. Sep 2005, 10:17

kelt schrieb:
Deshalb hab ich das hier für dich.


Die Buben bringen das übrigens auch live in Topqualität rüber, hatte dieses Jahr schon das Vergnügen, mir die Stachelschweinbäume in Frankfurt anzutun ..


snark
Muesligurke
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 01. Sep 2005, 10:30
gute musik braucht meiner meinung nach definitiv keine mehrkanalaufnahme. gute musik vermag es mich auch wenn ich gerade noch so mies drauf bin, wieder nach oben zu ziehen.
gute musik macht, dass ich plötzlich ne gänsehaut bekomme dass es fast weh tut. gute musik trifft mich. mich persönlich. es ist für mich gute musik wenn ich mich damit identifizieren kann. auch wenn die musik in irgend einem heruntergekommenen laden aus den abgewracktesten boxen kommt, an sich nich wirklich schön klingt, aber ich dabei trotzdem was empfinde, ist sie für mich gut.

ich denke es gibt grundsätzlich 2 verschiedene wege musik zu beurteilen:
1. ist die musik "qualitativ hochwertig", also vom spielerischen können her.
2. löst die musik bei mir persönlich was aus

ebenfalls sehr wichtig ist glaube ich was man mit einem lied verbindet.

zuviel geschwafel...

mfg
rniko
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 01. Sep 2005, 11:03

kelt schrieb:


btw: mir gehts mit Mehrkanal-Aufnahmen genau gleich. Deshal hab ich das hier für dich. Ich weiss nicht ob es deinen Musikgeschmack triff aber von der Klangqualität ist mir im 5.1 - Bereich noch wenig Gleichwertiges untergekommen.

lg michael



Hallo Kelt,

danke für den Tip. Ich glaube, Du hast bei mir tatsächlich ins Schwarze getroffen. Ich habe mir letzte Woche die Deadwing von Porcupine Tree bestellt. Wenn mir die zusagt, kommt natürlich auch die in Absentia dazu. Ich bin übrigens mit Pink Floyd, den alten Genesis und Queen großgeworden. da trifft fast jede Scheibe auf denen die Songs länger als 8 Minuten sind meinen Geschmack
BIG_G_24
Inventar
#24 erstellt: 01. Sep 2005, 11:16
Hi Freunde der guten Musik,

für mich ist das reine Gefühlssache. Gute Musik ist für mich, wenn ich auf dem Sofa sitze, die Musik um mich herum spielt, ich die Augen schließe und ich eine Gänsehaut (Hühnerfell) bekomme. (So gestern Abend geschehen bei Rime Of An Ancient Mariner. ) Dann ist es Gute Musik.

Gruß
jimmy_goes_to_musicland
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 18. Okt 2005, 16:05
Es ist nicht einfach aber ich versuche es einmal mit meinen Worten zu beschreiben was ich dabei empfinde.

Gute ist noch untertrieben ich würde sagen "Geniale Musik" ist

wenn mir dabei ein Schauer über den Rücken läuft und ich auch nach Jahren bei manchen Liedern auch nach Jahrzehnten immer noch Gänsehaut bekomme weil es der Song schafft Emotionen zu übertragen und zu vermitteln das man wie gebannt einfach hinhören muß und man nichts anderes mehr um sich herum wahrnimmt.

So geht es zumindest mir und dabei denke ich speziell an ein Lied siehe meine Signatur.Wenn ich dieses Lied einmal "LIVE"
hören dürfte gesungen von John Miles mit einem tollen Orchester zusammen dafür würde ich alles geben.Vielleicht wird ja mein Traum irgendwann Wirklichkeit.
Juno
Stammgast
#26 erstellt: 18. Okt 2005, 19:47
Hallo,


jimmy_goes_to_musicland schrieb:
So geht es zumindest mir und dabei denke ich speziell an ein Lied

siehe meine Signatur.Wenn ich dieses Lied einmal "LIVE"
hören dürfte gesungen von John Miles mit einem tollen Orchester zusammen dafür würde ich alles

geben.Vielleicht wird ja mein Traum irgendwann Wirklichkeit.


Einmal durfte ich dieses tatsächlich "Live erleben"!!

In 25m Entfernung ,angefeuert von "Riesigen-JBL-Hörner" ,kam ich mir vor,
als wollte ich auf Wolken schweben !!


Einfach "gigantisch" ,ein Sound ,ungeahnter Präzision und in einer Laustärke ,
daß es einen nur so mit "Elefanten-Pickel" ,die Steigerung von Gänzehaut ,
überzog !!


Diese Livekonzert am Bieberer-Berg in Frankfurt ,war einfach der "Hammer" !!

Grüsse von Juno ,den seit diesem Tag "MUSIK" nicht mehr aus dem Kopf geht.
sidsel
Stammgast
#27 erstellt: 18. Okt 2005, 20:16
Hallo zusammen,

wenn ich mich den ganzen Tag schon auf eine Musik freue, die ich am Abend hören möchte, kann die doch so schlecht nicht sein, oder?

Und da spielt es für mich keine Rolle, ob es eine Puccini-Oper, eine Björk-CD oder irgendeine Jazz-CD ist.

Allerdings kann ich mit dem, was ständig im Radio runtergespielt wird, kaum etwas anfangen.

Gruß
Sidsel
jimmy_goes_to_musicland
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 18. Okt 2005, 20:32
Hi Juno,

ich beneide dich du Glückspilz ja was wären wir auf dieser Erde ohne Träume.Meine erste Erfahrung mit diesem Lied war im Radio bei der Sendung "PoP nach Acht" 1977 damals moderierte noch der Tommy Gottschalk ja das waren noch Zeiten.Der alte Gauner findet dieses Lied auch wirklich überragend ein Meilenstein in der Musikgeschichte sagte er immer.Es ist wie eine Sucht wenn man dieses Lied einmal gehört hat kommt man nicht mehr davon los es fesselt einen immer wieder.

PS.Habe noch einen eigenen Thread laufen wo ich dieses Lied in besserer Klangqualität suche als das Original von 1976.Vielleicht weiß ja jemand hier im Forum ob es davon eine digital aufbereitete Version gibt natürlich die Langversion.


Liebe Grüße
vom Jimmy
BIG_G_24
Inventar
#29 erstellt: 18. Okt 2005, 22:54

Juno schrieb:

Diese Livekonzert am Bieberer-Berg in Frankfurt ,war einfach der "Hammer" !!
:prost


Hi Juno, ist der Bieberer Berg net in Offebach? Da wo die De..en vom OFC spiele dun??

Gruß vom Eintracht-Fan
snark
Administrator
#30 erstellt: 19. Okt 2005, 09:08

BIG_G_24 schrieb:
Hi Juno, ist der Bieberer Berg net in Offebach? Da wo die De..en vom OFC spiele dun?


Genau. In der nächsten Saison gegen die abgestiegene Eintracht..

snark
BIG_G_24
Inventar
#31 erstellt: 19. Okt 2005, 09:22

snark schrieb:

BIG_G_24 schrieb:
Hi Juno, ist der Bieberer Berg net in Offebach? Da wo die De..en vom OFC spiele dun?


Genau. In der nächsten Saison gegen die abgestiegene Eintracht..

snark

Wie denn? Der OFC steigt doch auch ab

Gruß BIG G
sonic1
Inventar
#32 erstellt: 19. Okt 2005, 12:58
hallo,

was für eine Frage, wie definiert sich gut oder schlecht. garnicht, ist rein subjektiv und vom hörer abhängig. ich glaube die frage könnte aus dem technik forum sein, was sind gut ls, die aussagen hierauf entspringen auch meist subjektiven eindrücken.
gute musik ist wenn sie dem hörer gefällt, unabhängig von einer platzierung in den top ten oder sonstigen charts, unabhängig von emmy, mtv award oder ähnlichem schrott.
man beachte das lauren hill seinerzeit ich glaube 5 emmys für ihr album bekommen hat, da frag ich mich obwohl ich ihre musik mag, warum? gleiches gilt für oskars, für mich nur schwer nachzuvollziehen, beispiel: julia roberts für erin bronkovich, ja nicht schlecht der film aber oskarreife leistung? hatten die leute aus der jury gelb - schwarze binden an den ober armen?
ja ich könnte noch weitermachen wäre aber alles nur subjektiv erzählt keine fakten, denn die gibt es nicht.
man bedenke einen erfolg von trio in den 80 ern mit da da da, top ten international, war das gute musik? nein aber es wurde gehört, ähnlich wie die ballermankracher schrott strand gegurke, buahhhhhh ui ich glaub ich muss jetzt ruhig sein sonst ......
ich denke man kann eine solche frage nicht beantworten, nicht objektiv weil wir vorlieben haben, etc.

gruss

sonic
hybridTherapy
Stammgast
#33 erstellt: 20. Okt 2005, 17:21
Ich denke schon, dass man (zumindest ein wenig) sagen kann, was gute und was schlechte Musik ist. Wenn du Musiker keine Ahnung von Musik haben, dann können die für mich keine gute Musik machen. Im rep ist es halt oft so, dass ein Schlagzeug den (meist simplen) Rythmus schlägt und ein Typ irgendwelches Zeug schwafelt. Das würde ich als schlechte Musik definieren (kenn aber nur ein paar Stücke, heißt nicht dass rep generell scheiße ist). Gute Musik hat für mich entweder einen komplizierten Rythmus, hohe Geschwindigkeit, oder einen Ohrwurm. Bei allem sollten dann auch noch ein paar Instrumente dabei sein, dass das nicht so "flach" wirkt. Wenn man dann noch ein paar technisch Anspruchsvolle Sachen macht, die gut zur Musik passen, dann ist es besser als gut (Voricht: nicht mit Technik überladen. Aber da fängt es dann schon an: Ab wann ist zu viel Technik und zu wenig Musik drin???). Wenn die Bedingungen erfüllt sind, kann man für mich erst über den Stil reden (Ich bevorzuge Metal).
Ist aber nur meine Meinung
sonic1
Inventar
#34 erstellt: 20. Okt 2005, 20:36
@hypertherapie
ich will mal so sagen, das wort ohrwurm würde ich nie mit guter musik in einem satz nennen, wenn beides zutrifft, ist doch wohl eher zufall.
zum thema rap, es gibt da schon einige ausnahmen und damit meine ich nicht 50 groschen,

gerade in den anfängen hat es sehr viele gute rapper gegeben, ist allerdings auch nur eine stilrichtung,
too short, kurtis blow, etc etc. so ende 70 in den 80er und vieles auch von den 90 die nicht so oberflächlich über sexy mädels, geld und schnelle autos gesungen haben.

gute musik, nur klassik, nein, nur heavy metal, nein überall gibt es gute so wie schlechte interpreten oder interpretationen der stilrichtung.
alles geschmacksache, die einen brauchen ein super orchester, die anderen einen dicken bass, wieder andere langhaarige zottelböcke die wie wild auf ihren instrumenten herumprügeln und dabei noch wirklich gute stücke zum besten geben.
gleiches gilt auch für langsame schmusemusik, manche dieser titel verleiten mich immer nach dem wischmop zu greifen um vor den ls den schleim wegzuwischen.......

aber nicht alle wohlgemerkt, mein musikgeschmack ist sehr breit gefächert, reicht von billy idol, über kate bush, katie melua, grace slicks, alan parson, dire staits, led zeppelin, depeche mode, puccini, marvin gaye, temptations, r-kelly, auch vieles aus den aktuellen hitparaden (kauf ich mir eher selten, da man es ja oft genug im radio hört) etc etc, einfach sehr viel und ich denke es geht den meisten so.


gruß

gordon

hybridTherapy
Stammgast
#35 erstellt: 21. Okt 2005, 12:04
Hab ja auch nicht gesagt, dass rap generell scheiße ist. Mit rap kenn ich mich sowieso nicht so aus, aber das was ich bisher gehört habe fand ich erbärmlich. Glaub dir gerne, dass es auch guten Rap gibt. Hab auch gar nicht behauptet, dass nur Metal gut sei. Gibt auch gute Sachen, die nicht mein Stil sind, aber eben trotzdem gut .
BIG_G_24
Inventar
#36 erstellt: 21. Okt 2005, 14:04

hybridTherapy schrieb:
Hab auch gar nicht behauptet, dass nur Metal gut sei.

Schaaaaaaade
Gruß BIG G
timmkaki
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 26. Okt 2005, 06:50
Hi

na da soll mein Senf auch dazu

ich mach's mir ganz einfach:

- Gute Musik ist das, was mir im Moment gefällt.
- Gute Musik ist die CD, die ich eben aus der Schublade nehme - manchmal überhaupt nicht wissend, warum ich mir grad die gegriffen habe.
- Gute Musik ist heute dies und morgen das - je nach Lust und Laune.
- Gute Musik ist selten das, was Andere dafür halten oder als solches deklarieren.
- Gute Musik ist meine ganz persönliche Meinung und Vorliebe.
- Gute Musik ist die Freiheit, heute etwas ganz toll zu finden und morgen als den größten Schwachsinn zu betrachten.

BASTA

Gruß TImm
Juno
Stammgast
#38 erstellt: 09. Nov 2005, 01:44
Hallo,

BIG_G_24 schrieb:
Hi Juno, ist der Bieberer Berg net in Offebach?

(Entschuldige,hatte ich ganz vergessen)

Jau ,ist aber eigentlich um die Ecke.

-------------------
Zum Thema

Gute Musik ist ,wenn es einem eiskalt beim Hören den Rücken runterläuft..

Grüße Juno..
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