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Was ist "ehrliche" Musik?

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Autor
Beitrag
HansFehr
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 15. Feb 2012, 20:31
Ich lese den Begriff ehrliche Musik immer wieder mal.

Gerade jetzt in einer heutigen Münchner Tageszeitung. Der Ex-FC Bayern Scholl stellt sein Musiklabel so vor, dass Wert auf ehrliche Musik gelegt wird.

Ich frage mich, was ist unehrliche Musik?
Laowei
Stammgast
#2 erstellt: 15. Feb 2012, 20:37
Bei uns im Business wird als EHRLICHE MUSIK unverfälschte Musik bezeichnet. Musik wird ohne grosse elektronische Hilfsmitteln erstellt. Bsp.: Ein David Guetta hat noch nie ein Tonstudio mit Instrumenten und Musikern von innen gesehen, er generiert seine Songs komplett am PC. Ich denke das meint unser Scholli wenn er von ehrlicher Musik redet.
Laowei
Stammgast
#3 erstellt: 15. Feb 2012, 20:39
Fällt mir gerade noch ein: Wenn Du die Gitarre am PC generierst, dann hörst Du keine Griffwechsel welche bei selbst eingespielte Songs sehr oft hörbar sind.
kempi
Inventar
#4 erstellt: 15. Feb 2012, 20:59
Mit dem Begriff "ehrliche Musik" wird doch verbunden, dass der Musiker es ehrlich mit seinen Zuhörern meint. Soll heißen, er macht Musik um der Musik willen bzw. um seine Zuhörer zu erfreuen und nicht des schnöden Geldes wegen.
Heute ist das gerne mal Attitüde. Schauen wir uns mal Seasick Steve an. Dieser nette kauzige Kerl mit seinen zusammen geflickten Gitarren vom Sperrmüll. Wie ehrlich ist das denn, dass sogar in deutschen Vorstädten plakatiert wird, dass dieser Kerl eine neue Platte heraus gebracht hat?
Oder wie unehrlich -- weil nur geldgeil -- ist die Musik von Lady Gaga? All die verblendeten Kids, die ihr Taschengeld für Downloads einer unerträglichen Musik verschwenden.
Es ist alles eine Frage des Standpunkts. Und alles ist heute Business.

Love it, change it or leave it, heißt es. Jeder wie er mag

Laowei
Stammgast
#5 erstellt: 15. Feb 2012, 21:03
@Kempi
Gaga ist ein schlechtes Beispiel da "Stefani Joanne Angelina Germanotta" eine musikalische Ausbildung hat und im Gegensatz zu den anderen Hühnern noch selbst Songs schreibt!

Aber sonst gebe ich Dir Recht!!!!!!
kempi
Inventar
#6 erstellt: 15. Feb 2012, 21:13
@Laowei
"musikalische Ausbildung" schützt leider nicht. Auch Helge Schneider ist ein Virtuose, was er musikalisch macht, finde ich trotzdem unterirdisch. Diese Anbiederei ans Pubblikum ...........
Aber das ist meine persönliche Meinung.
Die Musiker -- ja, so würde ich sie bezeichnen -- der Einstürzenden Neubauten hatten keine musikalische Ausbildung. Ich glaube aber, dass jeder einzelne es auch heute noch "ehrlich" meint.

Ich sach mal: Kirsche Kirsche Dame

Laowei
Stammgast
#7 erstellt: 15. Feb 2012, 21:25
Ich verstehe Dich und glaube mir, ich wundere mich auch oftmals über die Entwicklung. Denke manchmal ob ich einfach zu eingefahren bin für die heutige Musikwelt. Die Eintagsfliegen hältst ja im Kopf nicht aus. Da werden richtig geile Songs gecovert und dann lasse sie sich feiern als ob sie den Song selbst geschrieben haben. Zur Gaga kann ich aber sagen, die kann selbst Acabella singen was die meisten nicht können. Glaub mir, wenn Du da in einem Übertragungswagen sitzt und die Stimme auf den Kopfhörer dir legst dann stellen sich die Nackenhaare hoch! Alle Ehre und Anerkennung der Person die den Hall erfunden hat
Laowei
Stammgast
#8 erstellt: 15. Feb 2012, 21:28

kempi schrieb:
Einstürzenden Neubauten
8)


Lebt der Christian Emmerich noch?
kempi
Inventar
#9 erstellt: 15. Feb 2012, 21:30
Jawoll
Und ich werde ihn sehen am 1April in Mannheim mit Alva Noto
Laowei
Stammgast
#10 erstellt: 15. Feb 2012, 21:36
Ich habe ihn das letzte mal vor langer Zeit in Peking im HardRockCafe im Kempinski getroffen. Müsste so +/- 2002 gewesen sein.

Viel Spass beim Konzert


[Beitrag von Laowei am 15. Feb 2012, 21:37 bearbeitet]
HansFehr
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 15. Feb 2012, 22:27
Ich freue mich über eure Kommentare. Auch wenn ich hier Namen lese, die ich nicht kenne. Sind "ehrliche" Musiker automatisch gewissermaßen Außenseiter?

Ich nenne jetzt einfach mal zwei Namen. Wie beurteilt ihr John Coltrane oder Joe Bonamassa in Sachen Ehrlichkeit?

PS. Von den Musikprojekten eines Mehmet Scholls halte ich gar nichts.
arnaoutchot
Moderator
#12 erstellt: 15. Feb 2012, 22:27
Ich denke schon, dass heute Musiker, die "ehrlich" ihren Gefühlen und ihrer inneren Vision folgen, eher Aussenseiter sind.

Coltrane ist für mich auf jeden Fall "ehrlich". Die Entwicklung der 10 Jahre seiner Karriere lassen sich ganz klar nachvollziehen. Insbesondere am Schluss musste er hörbar seinem inneren Drang folgen, wenn er unehrlicher und kommerzieller ausgerichtet gewesen wäre, hätte er eher bei einer Musik zwischen "Giant Steps" und "A Love Supreme" verharrt. Bonamassa hat für mich ganz gut angefangen, verzettelt sich aber im Moment ganz schön. Zu viele Projekte, zu viele Veröffentlichungen. Er sollte sich lieber mal wieder auf die Wurzeln konzentrieren.

Gruss Michael
Accuphase_Lover
Inventar
#13 erstellt: 15. Feb 2012, 22:43
Ich sehe "ehrlich" auch im Zusammenhang mit "authentisch".

Für viele Soulfreunde beispielsweise war ein James Brown aufgrund seiner Herkunft und Lebensumstände "authentischer" als ein Luther Vandross,
da so einige Musikfreunde Soul im Zusammenhang mit Tragik, Schmerz usw. sehen (wollen ! ).

Ein Rapper aus wohlsituierten Verhältnissen wird wohl auch weniger ehrlich / authentisch wahrgenommen als einer, der tatsächlich im Getto großgeworden ist, da man bei diesem voraussetzt, daß er auch weiß, wovon er rappt, so es denn die üblichen Texte sind.
Kommt noch der "adequate" Habitus hinzu.


Könnte mir auch vorstellen, daß Rock-Aficionados Keith Richards dem Rock-Business entsprechend (sic !) als ehrlicher ansehen als einen Mick Jagger, der sich ja nun Sir Mick nennen darf !
Was Keith dazu gesagt hat dürfte bekannt sein.


Ich kann mich natürlich auch sehr wohl einer Definition anschließen, derzufolge "ehrlich" das Ernstnehmen von Musik und Publikum zumindest mitdefiniert.
Was dann auch bedeutet, daß die Musik eine ernsthafte Aussage haben soll.
Laowei
Stammgast
#14 erstellt: 15. Feb 2012, 22:46
[quote="HansFehr"

Ich nenne jetzt einfach mal zwei Namen. Wie beurteilt ihr John Coltrane oder Joe Bonamassa in Sachen Ehrlichkeit? [/quote]

Beide haben als gemeinsamer Nenner "Miles Davis". Der eine den Vater, der andere den Sohn. Beide aber gute Musiker

Musik wird jeder anders bezeichnen bzw ist immer abhängig vom Geschmack und dem Moment. Selbst ich habe schon an mir festgestellt das Lieder mir erst gefallen haben weil irgendeine Situation oder ein Moment eintraf der das ganze unterstützte. Ich vertrete aber auch die Meinung man sollte bzw muss bei der Musik und deren vielen Richtungen bzw derer Arten immer tolerant sein. Sind wir doch froh das uns alle nicht das gleiche gefällt.

Scholli darf und soll unterstützen was er möchte. Er kommt doch musikalisch aus dem Dunstkreis der Sportfreunde Stiller die er mal eine Tourneelang sehr intensiv betreute. Die Sportfreunde zum Beispiel machen für mich auch ehrliche Musik in ihrem Rahmen mit ihren Möglichkeiten. Werde zb. nie vergessen, die gaben mal spontan ein Konzert mitten in Minga ohne irgendwelche elektrische Unterstützung und spielten ihre Songs bis irgendwann die Polizei die Veranstaltung beendete. War so Sommer 2008


[Beitrag von Laowei am 15. Feb 2012, 22:49 bearbeitet]
losAntonis
Stammgast
#15 erstellt: 16. Feb 2012, 11:11
Ehrlich vielleicht auch im Sinne der Songtext-Gefühlsebene.

Oft empfinde ich beim hören eines Titels mehr "Ehrlichkeint" wenn dieser vom Songschreiber selber vorgetragen wird. Im Sinne von "Ich erzähl Dir was ich fühle". Bei gecoverten Songs geht das Gefühl dann oft verloren, je nachdem ob der Titel nur lieblos abgedroschen ober liebevoll interpretiert wird.
HansFehr
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 16. Feb 2012, 11:40
Ein Blick zur klassischen Musik kann auch interessant sein.

Händel wollte bei der Feuerwerksmusik Streicher einsetzen. Der Auftraggeber König Georg II. wollte nur Bläser und Pauken.

Händel hat auf Streicher verzichtet. Unehrlicher Händel?
Steffen_Bühler
Stammgast
#17 erstellt: 16. Feb 2012, 11:46

Laowei schrieb:
Wenn Du die Gitarre am PC generierst, dann hörst Du keine Griffwechsel welche bei selbst eingespielte Songs sehr oft hörbar sind.


Deshalb gab's schon zu MIDI-Zeiten sehr bald einen Sound für genau dieses Quietschen, damit's "ehrlicher" klingt. Irgendwo hab ich noch was damit rumliegen. Klingt gar nicht so schlecht, obwohl's natürlich rauszuhören ist, daß es getürkt wurde.

Viele Grüße
Steffen
arnaoutchot
Moderator
#18 erstellt: 16. Feb 2012, 11:58

Laowei schrieb:

HansFehr schrieb:
Ich nenne jetzt einfach mal zwei Namen. Wie beurteilt ihr John Coltrane oder Joe Bonamassa in Sachen Ehrlichkeit?


Beide haben als gemeinsamer Nenner "Miles Davis". Der eine den Vater, der andere den Sohn. Beide aber gute Musiker


Sehe jetzt ehrlich gesagt nicht ganz den Link von Miles zu Bonamassa, aber nun gut.

Nur um mal ein paar Diskussionspunkte ins Rennen zu werfen: Ehrliche Musik machen oder haben gemacht ein Miles Davis, Tom Waits, Frank Zappa, im extremeren Bereich Cecil Taylor oder auch ein Peter Brötzmann. Mit Einschränkungen auch ein Charlie Parker oder Thelonious Monk. Alle haben sich bei ihrer musikalischen Entwicklung nie kommerziellen Erwägungen gebeugt.

"Unehrlich" finde ich gecastete Bands, die künstlich zusammengefügt werden, um ein kommerzielles Interesse zu befriedigen. In die gleiche Kategorie gehören die Reunions von Dinosauriern aus den 60er und 70er Jahren, die sich oftmals sichtlich feindselig zusammenfinden (oder zusammengeführt werden), um leere Bankkonten mit dem Ruhm aus alter Zeit zu füllen.
peacounter
Inventar
#19 erstellt: 16. Feb 2012, 12:05

HansFehr schrieb:
Ein Blick zur klassischen Musik kann auch interessant sein.

Händel wollte bei der Feuerwerksmusik Streicher einsetzen. Der Auftraggeber König Georg II. wollte nur Bläser und Pauken.

Händel hat auf Streicher verzichtet. Unehrlicher Händel? ;)


so siehts nämlich aus!
musik ist dienstleistung wie haare schneiden und wohnung malern.
der friseur weigert sich nicht, ne friese zu schneiden, die ihm nicht gefällt und der malermeister wird auch farben an die wand pinseln, die ihm zuwider sind.

wenn jemand sich selbst verwirklichen will, kann er das ja tun.
kann er aber auch als friseur oder anstreicher.

musiker werden überbewertet und daraus entsteht ein nicht einlösbarer anspruch.
wenn nur diejenigen "ehrlich" sind, die ihre musik selbst schreiben und hinter dem inhalt stehen, was ist dann mit den mitgliedern der londoner philharmoniker oder mit glen gould? alles verachtenswerte huren des entertainment-business?

und zu gaga:
klick mich hart !

P
Hüb'
Inventar
#20 erstellt: 16. Feb 2012, 12:09
Hallo Michael,

"Unehrlich" finde ich gecastete Bands, die künstlich zusammengefügt werden, um ein kommerzielles Interesse zu befriedigen. In die gleiche Kategorie gehören die Reunions von Dinosauriern aus den 60er und 70er Jahren, die sich oftmals sichtlich feindselig zusammenfinden (oder zusammengeführt werden), um leere Bankkonten mit dem Ruhm aus alter Zeit zu füllen.

volle Zustimmung.
Ich denke auch, dass die Abgrenzung was "ehrliche" und was "unehrliche" Musik ist, am besten von der negativen Seite aus gelingt.
Bei "ehrlicher" Musik steht für mich - genreunabhängig - die Musik für sich als Selbstzweck im Vordergrund, ohne dass der Künstler sich allzu sehr verbiegt (verbiegen muss, verbiegen lässt).
Bei den ganzen Casting-Shows und deren Produkten habe ich zu allermeist den Eindruck, dass die Kandidaten rein aus der Motivation heraus "ich will berühmt werden und viel Geld verdienen" ihrem "Traum" nachhängen. Das ist für mich aber etwas völlig anderes, als den Anspruch zu haben, "gute Musik" machen zu wollen bzw. sein Leben als Künstler an diesem Anspruch auszurichten. Klar, hehre, idealisierende Ziele. Wie so oft ist die Wahrheit individuell und dürfte "im Mittel in der Mitte" liegen.

musik ist dienstleistung wie haare schneiden und wohnung malern.

Auch eine Sichtweise. IMHO sollte die Beliebigkeit für den ernsthaften Künstler aber ihre Grenzen haben. Schaffen und Nachschaffen berühren aus meiner Sicht die Frage der Ernsthaftigkeit aber nur am Rande. Man kann auch "ernsthaft" interpretieren - ebenso wie dabei peinlich scheitern.

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 16. Feb 2012, 12:13 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#21 erstellt: 16. Feb 2012, 12:12

Hüb' schrieb:
Wie so oft ist die Wahrheit individuell und dürfte "im Mittel in der Mitte" liegen.


genau ! wie eben in jedem anderen job auch!

dienst am publikum und freude verbreiten sind was sehr ehrenvolles! auch am ballermann oder im karneval.

ob dem musiker die musik selbst gefällt ist zumindest dann zweitrangig, wenn er freude daran hat, seinem publikum einen guten abend zu bereiten und das haben die meisten von denen gemein.

P
Hüb'
Inventar
#22 erstellt: 16. Feb 2012, 12:15
Zwar aus meiner Sicht eine grundsätzliche Zustimmung, aber hier
auch am ballermann oder im karneval.

zeigt sich dann IMHO der Unterschied zwischen dem Meister und dem ungelernten Hilfsarbeiter.

Oder nochmal anders gedacht:
Gute, ehrliche Musik ist dies immer noch (vielleicht sogar: vor allem!), auch wenn sie nicht allen oder sogar nur wenigen gefällt. Erfolg ist mAn nur sehr bedingt ein Qualitätsindikator, auch wenn das elitär klingen mag.


[Beitrag von Hüb' am 16. Feb 2012, 12:17 bearbeitet]
georgy
Inventar
#23 erstellt: 16. Feb 2012, 12:18
Am Ballermann ist es egal ob die Musik echt ist oder nicht, bei 2 Promille interessiert das keine Sau.
Hüb'
Inventar
#24 erstellt: 16. Feb 2012, 12:21
Eben. Reine Gebrauchsmusik mit besonders niedrigen Anforderungen an die Schaffenden und Ausführenden. Gerade daher ehrlich-asi?
Gute Frage!


[Beitrag von Hüb' am 16. Feb 2012, 12:21 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#25 erstellt: 16. Feb 2012, 12:26
auch wenn ihrs nicht glaubt: gerade im karneval, am ballermann und beim apres-ski sind die musiker oft sowohl handwerklich excellent als auch kompsoitorisch voll auf der höhe.

so wie ein guter koch eben das letzte bischen aus den zutaten herausholt und so optimal die erwartungen des kunden erfüllt (und als "künstler" am herd sogar übererfüllt) schaffen es in diesen berreichen auch nur die, die was von ihrer arbeit verstehen.

und so wie der kellner, der das essen dann bringt, auch dann den gast anlächelt, wenn er ihn eigentlich nicht leiden kann, tun das eben auch gute musiker.
das ist nicht unehrenhaft sondern professionell.

P
Hüb'
Inventar
#26 erstellt: 16. Feb 2012, 12:30

peacounter schrieb:
auch wenn ihrs nicht glaubt: gerade im karneval, am ballermann und beim apres-ski sind die musiker oft sowohl handwerklich excellent als auch kompsoitorisch voll auf der höhe.

Das mag ja sein, ist aber doch angesichts des Publikums und dessen Erwartungshaltung "Perlen vor die Säue". Und wie kann man von "ehrlicher" Musik sprechen, wenn man den eigenen Anspruch an Musik als Künstler so weit herunterschrauben muss, damit sie (die Musik) im Sinne einer Dienstleistung zielgruppengerecht Freude bereitet?

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 16. Feb 2012, 12:31 bearbeitet]
georgy
Inventar
#27 erstellt: 16. Feb 2012, 12:34
Es kommt doch darauf an welche Einstellung des Komponisten bzw. des Musikers dahinter steckt.
Da spielt es weniger eine Rolle ob Ballermann oder Oper.
peacounter
Inventar
#28 erstellt: 16. Feb 2012, 12:44

Hüb' schrieb:
Und wie kann man von "ehrlicher" Musik sprechen, wenn man den eigenen Anspruch an Musik als Künstler so weit herunterschrauben muss, damit sie (die Musik) im Sinne einer Dienstleistung zielgruppengerecht Freude bereitet?


so wie man auch von einem künstler am herd sprechen kann, wenn er zielgruppengerecht freude bereiten kann.
dasselbe beim starfriseur.

scooter, bohlen und wolle petry werden von vielen gut ausgebildeten und "anspruchsvollen" profi-musikern sehr geachtet. auch von prog-rockern oder jazzern.



georgy schrieb:
Es kommt doch darauf an welche Einstellung des Komponisten bzw. des Musikers dahinter steckt.
Da spielt es weniger eine Rolle ob Ballermann oder Oper.
yep !

P


[Beitrag von peacounter am 16. Feb 2012, 12:44 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#29 erstellt: 16. Feb 2012, 12:48

scooter, bohlen und wolle petry

Ich würde das eher als "Müll" bezeichnen - mag er noch so gut und zielgruppengerecht gemacht sein.

Vielleicht ist "ehrliche" Musik auch nur für ein "ehrliches" Publikum möglich.


[Beitrag von Hüb' am 16. Feb 2012, 12:49 bearbeitet]
georgy
Inventar
#30 erstellt: 16. Feb 2012, 12:52
HP Baxter steht voll hinter dem was er macht, insofern würde ich das schon als ehrliche Musik bezeichnen, wenns auch nicht mein Fall ist.
bytelutscher
Stammgast
#31 erstellt: 16. Feb 2012, 12:56
Ich glaube, dass der hier ehrliche Musik macht.
peacounter
Inventar
#32 erstellt: 16. Feb 2012, 13:23

georgy schrieb:
HP Baxter steht voll hinter dem was er macht, insofern würde ich das schon als ehrliche Musik bezeichnen, wenns auch nicht mein Fall ist.


genau bei dem ist das in der branche bekannt.
der ist ehrlich und hat spaß dabei.
und sein publikum auch.


bytelutscher schrieb:
Ich glaube, dass der hier ehrliche Musik macht. :)

der typ spielt gerade einen typischen mitstampfer-oldie.
wenns ihm und seinem publikum spaß macht, erfüllt er die krieterien. sehr richtig!
aber er hat das stück nicht komponiert und bedient gerade erwartungshaltungen der eher stumpfen art.
who cares?


Hüb' schrieb:
Vielleicht ist "ehrliche" Musik auch nur für ein "ehrliches" Publikum möglich.
:prost
und was ist ein "ehrliches" publikum?

P
georgy
Inventar
#33 erstellt: 16. Feb 2012, 13:26
Wenn Hüb mich in eine Wagneroper mitnimmt ist er vielleicht ehrliches Publikum, ich sicher nicht.
Hüb'
Inventar
#34 erstellt: 16. Feb 2012, 13:32
Also ich mag übrerwiegend keine Opern.
Zu den Meistersingern würde ich mich vielleicht breitschlagen lassen.

und was ist ein "ehrliches" publikum?

Vielleicht eines, dass sich aus Musikliebhabern rekrutiert, für die Musik nicht bloß temporäre Unterhaltung, Untermalung, "Gebrauch" ist.
bytelutscher
Stammgast
#35 erstellt: 16. Feb 2012, 13:41

peacounter schrieb:

der typ spielt gerade einen typischen mitstampfer-oldie.
wenns ihm und seinem publikum spaß macht, erfüllt er die krieterien. sehr richtig!
aber er hat das stück nicht komponiert und bedient gerade erwartungshaltungen der eher stumpfen art.
who cares?



Mir ging es eher weniger um den Musiker als Person als um diesen Typus. Um so Musik zu machen, muss man, denke ich, mit sehr viel Herzblut, Freude und Engagement dabei sein.
Und da ist es vermutlich egal, ob man eigene oder fremde Stücke spielt.
Das ist eben noch Hand- und Footmademusik und für mich das, was ich mit "ehrlicher Musik" verbinde.
Dass man dabei und damit und davon auch noch seinen Lebensunterhalt finanziert ist doch ok.



[Beitrag von bytelutscher am 16. Feb 2012, 13:42 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#36 erstellt: 16. Feb 2012, 14:17
ach quatsch!

ob man als handwerkszeug ne gitarre oder nen computer nimmt, macht keinen unterschied.
inspiration und können braucht man auch als digital-musiker.

P
peacounter
Inventar
#37 erstellt: 16. Feb 2012, 14:20

Hüb' schrieb:


und was ist ein "ehrliches" publikum?

Vielleicht eines, dass sich aus Musikliebhabern rekrutiert, für die Musik nicht bloß temporäre Unterhaltung, Untermalung, "Gebrauch" ist.
:prost


also das publikum von scooter lebt für die musik.
die zeigen die verbundenheit mit den künstlern durch aufkleber am auto, treffen sich stunden vor dem konzert in der nähe der halle und feiern und wenn dann das konzert losgeht, haben sie leuchtende augen und sind voll und ganz bei der sache.

ist das "nur" gebrauch?
Laowei
Stammgast
#38 erstellt: 16. Feb 2012, 15:11

arnaoutchot schrieb:

Laowei schrieb:

HansFehr schrieb:
Ich nenne jetzt einfach mal zwei Namen. Wie beurteilt ihr John Coltrane oder Joe Bonamassa in Sachen Ehrlichkeit?


Beide haben als gemeinsamer Nenner "Miles Davis". Der eine den Vater, der andere den Sohn. Beide aber gute Musiker


Sehe jetzt ehrlich gesagt nicht ganz den Link von Miles zu Bonamassa, aber nun gut.


Schau hier:
Joe Bonamassa wurde am 8. Mai 1977 in New Hartford geboren, wo sein Vater ein Gitarrengeschäft besaß. Er begann im Alter von vier Jahren mit einer in kleinem Maßstab gefertigten Chiquita-Gitarre das Gitarrenspiel. Als er 12 Jahre alt war, spielte er schon mit B. B. King zusammen. Mit 14 Jahren wurde er eingeladen, eine Veranstaltung des Musikinstrumentenherstellers Fender zu begleiten. Während dieser Reise an der Westküste lernte er Berry Oakley jr., den Sohn des Allman-Brothers-Bassisten, kennen. Bonamassa und Oakley gründeten zusammen mit Erin Davis, Sohn von Miles Davis, und Waylon Krieger, Sohn von Robby Krieger, die Band Bloodline, mit der sie ein Album bei EMI herausbrachten, auf dem die zwei Chart-Singles Stone Cold Hearted und Dixie Peach enthalten waren. (Auszug Wikipedia)
HansFehr
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 16. Feb 2012, 15:17

Laowei schrieb:
Erin Davis

Das ist ja ein Grund, warum ich weiter oben gerade Bonamassa ausgesucht habe.

Dunstkreis der Davis Family.
peacounter
Inventar
#40 erstellt: 16. Feb 2012, 16:27
na, dann nehme ich das mal (ohne hernn bonamassas künstlerische wertigkeit bestreiten zu wollen) auseinander:


Laowei schrieb:
Schau hier:
Joe Bonamassa wurde am 8. Mai 1977 in New Hartford geboren, wo sein Vater ein Gitarrengeschäft besaß. Er begann im Alter von vier Jahren mit einer in kleinem Maßstab gefertigten Chiquita-Gitarre das Gitarrenspiel.


soso, papa hatte also kontakte zu gitarrenfirmen und konnte seinem junior für kleines geld ne kindergitarre stricken lassen. (oder er hat sie selbst gebaut. so schwer ist das nicht).
dass der kleine dann mit 4 auf der klampfe rumgestümpert hat, ist sowas besonderes auch nicht.
wann er "ernsthaft" angefangen hat, läßt sich daraus nicht ableiten.
wer mit 10 anfängt, kann auch schon mit 12 ganz passabel sein.


Laowei schrieb:
Als er 12 Jahre alt war, spielte er schon mit B. B. King zusammen.

b.b. king war wie viele andere zu der zeit (auch james brown etc) ein echter entertainer, der gespielt hat, was ankam und seinen eigenen geschmack zu recht untergeordnet betrachtet hat.
einen 12jährigen auf die bühne zu holen, kommt immer gut an und das wird auch herr king gewußt haben.
wenn der kleine dann mal ein bischen übt, kriegt er auch eine passable leistung hin (gerade beim blues nicht so wirklich schwer) und das publikum erinnert sich noch lange an den abend (boah, der kleene... is ja toll...und voll nett von dem b.b., dass er den mitspielen läßt... etc).


Laowei schrieb:
Mit 14 Jahren wurde er eingeladen, eine Veranstaltung des Musikinstrumentenherstellers Fender zu begleiten.


sowas ist keine seltenheit und die firmen zahlen gut dafür. ich seh jedes jahr auf musikmessen mind. einen, der an nem stand von ner renommierten gitarrenfirma rumdudelt und den kinderbonus zu werbezwecken einsetzt.
und auf solchen workshop-touren, wo firmen ihr zeug loswerden wollen, ist das erst recht beliebt, denn da kommt noch weniger fachpublikum und noch mehr leute, die sich "verzaubern" (oder eben einwickeln) lassen.
sehr unwahrscheinlich, dass er auch eingeladen worden wäre, wenn er zu dem zeitpunkt schon 20 gewesen wäre.


Laowei schrieb:
Während dieser Reise an der Westküste lernte er Berry Oakley jr., den Sohn des Allman-Brothers-Bassisten, kennen. Bonamassa und Oakley gründeten zusammen mit Erin Davis, Sohn von Miles Davis, und Waylon Krieger, Sohn von Robby Krieger, die Band Bloodline, mit der sie ein Album bei EMI herausbrachten, auf dem die zwei Chart-Singles Stone Cold Hearted und Dixie Peach enthalten waren. (Auszug Wikipedia)

das man auf so einer tour kinder anderer guter musiker trifft und dann daraus eine instrumentalisten-boygroup wird, ist ebenfalls nichts ungewöhnliches.
man hat ja schon einen fuß in der tür und die eltern haben kontakte, um ihre kleinen im business unterzubringen, selbst, wenn die nur guter durchschnitt sind.
und mit dieser förderung und etwas talent, wird da fast immer was draus.



Laowei schrieb:
die Band Bloodline, mit der sie ein Album bei EMI herausbrachten, auf dem die zwei Chart-Singles Stone Cold Hearted und Dixie Peach enthalten waren.


"emi" und "single-charts"... beides indizien für cleveres marketing.


Laowei schrieb:
(Auszug Wikipedia)

wiki... die plattform, wo sich die einträge hervorragend dazu eignen, den anschein von objektivität zu erwecken und dann damit umso perfider werbung zu machen.


nichts für ungut.
nichts von meinem geschreibsel spricht gegen das können dieses musikers, aber ob da was "ehriches" oder "echtes" dran ist, läßt sich eben nicht so einfach herausfinden.
kann auch genausogut unehrlich und seelenlos sein!

grüße,

P


[Beitrag von peacounter am 16. Feb 2012, 17:19 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#41 erstellt: 16. Feb 2012, 21:24

Laowei schrieb:
Bonamassa und Oakley gründeten zusammen mit Erin Davis, Sohn von Miles Davis, und Waylon Krieger, Sohn von Robby Krieger, die Band Bloodline, mit der sie ein Album bei EMI herausbrachten


ok, das wusste ich nicht, danke für die Aufklärung. Gefühlt finde ich Bonamassa aber nicht soo unehrlich, egal wie das nun zusammenging. Da fand ich andere weisse Blues-Jünglinge schlimmer (zB Kenny Wayne Shepherd, Johnny Lang). Die Sloe Gin finde ich nach wie vor gut.
HansFehr
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 16. Feb 2012, 21:52
Wir können mein Thema vor gut 24 Stunden gerne abschliessen.

Gestern hat mich in der Tageszeitung einfach dieser Ex-Fußballer Mehmet gereizt. Er gibt sich auch jetzt im Zusammenhang mit seinen mickrigen TV-Engagements aufreizend unkonventionell. Etwa so: Ich, ich ziehe mich an, wie ich will.

Das ist nicht reif. Und dann noch eben das mit seiner ehrlichen Musik.

Also, nichts für ungut. Ich hätte das Thema gar nicht aufbringen sollen.
georgy
Inventar
#43 erstellt: 16. Feb 2012, 21:55
Wenn man ein Thema eröffnet muss man halt damit rechnen dass Leute was dazu schreiben.
HansFehr
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 16. Feb 2012, 22:00
Das ist richtig gut.
captain_carot
Inventar
#45 erstellt: 16. Feb 2012, 22:40
Das war, ganz ehrlich, mal eine sehr gute Frage. Ist ehrliche Musik eine mit bloß nicht allzu großer Zielgruppe oder zumindest Musik, die nicht mehr in der breiten Masse aktuell ist? Solche, die hoch konzentriert wird? Oder einfach Musik, bei der der Musiker und zumindest ein großer Teil des Publikums wirklich dahinter stehen bzw. wirklich zuhören?

Ersteres sehe ich als ziemlich blödsinniges, elitäres Denken an. Besonders, wenn es um "alte" Musik geht kommt noch dazu, dass sie in ihrer Hochphase oft sehr erfolgreich und eben Musik für die Massen war.

Bei letzterem steht der Musiker einfach hinter dem, was er macht, unabhängig vom Erfolg. Da kann auch eine selbst schreibende Lady Gaga ehrliche Musik machen, auch wenn ich die nicht mag. Und da können auch genug Hörer ernsthaft zuhören. Die muss also nicht unehrlicher sein als der Singer/Songwriter im Pub oder eine mäßig bekannte Jazzcombo, die so gerade ihren Lebensunterhalt als Musiker bestreiten kann.

Im Gegensatz dazu stehen dann die, die wegen des Erfolgs auf den Guettazug aufspringen, reine Produzentenmusik, die nur auf Abverkäufe zielt oder eben der Schlagersänger, der den Mist eigentlich zum Kotzen findet aber eben gutes Geld damit macht.

Was die Hörer angeht, da gibt es definitiv genug, die etwa höchst konzentriert Goa hören oder eben einfach Lady Gaga. Was das nun für Musik ist, selbst wenn´s Funmetal ist, ist da erstmal Nebensache.

Was Dinge wie Bandrevivals angeht, da will ich mich eigentlich gar nicht auslassen. Da mag der eine vor allem auf den Kontostand schielen, während es dem anderen primär um die Musik geht.
Mr._Lovegrove
Inventar
#46 erstellt: 17. Feb 2012, 07:34
Interessante Fragestellung. Ich muß gleich ganz ehrlich arbeiten und werde mir bis morgen früh mal Gedanken um das Thema machen.
hamburg22
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 17. Feb 2012, 17:14
Es gibt keine "ehrliche" oder "unehrliche" Musik. Musik ist eine Kunstform und als solche ist sie moralischen Kriterien entzogen. Eine Diskussion darüber führt ins Nichts, da jeder Verfasser sich nur über seine eigenen moralischen Maßstäbe ausbreitet, ein Erkenntnisgewinn zur Musik hingegen nicht erzielt wird.

Sehr wohl gibt es dagegen allerdings gute und schlechte Musik. Diese Einstufung ist allerdings in der ganz überwiegenden Anzahl der Fälle so stark subjektiv, dass eine Diskussion darüber genauso wenig bringt.
peacounter
Inventar
#48 erstellt: 17. Feb 2012, 19:47

hamburg22 schrieb:
Es gibt keine "ehrliche" oder "unehrliche" Musik. Musik ist eine Kunstform und als solche ist sie moralischen Kriterien entzogen. Eine Diskussion darüber führt ins Nichts, da jeder Verfasser sich nur über seine eigenen moralischen Maßstäbe ausbreitet, ein Erkenntnisgewinn zur Musik hingegen nicht erzielt wird.


volle zustimmung!


hamburg22 schrieb:
Sehr wohl gibt es dagegen allerdings gute und schlechte Musik. Diese Einstufung ist allerdings in der ganz überwiegenden Anzahl der Fälle so stark subjektiv, dass eine Diskussion darüber genauso wenig bringt.

da muß ich aus meiner sicht einschränken.
diese einstufung ist imo IMMER subjektiv und daher ebenfalls obsolet.

grüße,

P
captain_carot
Inventar
#49 erstellt: 17. Feb 2012, 20:45
Eine Einschränkung. Musik ist, ebenso wie Literatur, Malerei, Film etc. nicht unbedingt Kunst, es kann auch aus rein gewerblichem Interesse produziert werden.
georgy
Inventar
#50 erstellt: 17. Feb 2012, 20:49
Man kann durchaus auch bei Kunst moralische Kriterien anwenden, denn der Urheber kann auch da gewisse Interessen vertreten.
Ich schenke es mir mal Beispiele anzugeben...
Mr._Lovegrove
Inventar
#51 erstellt: 18. Feb 2012, 07:37
Auch ich bin der Meinung, dass es ehrliche Musik nicht gibt. Ich glaube; der Mehmet der Scholl stellt sich ehrliche Musik so wie ehrliche, harte Arbeit vor. Ein paar durchgeschwitzte Typen, die mit ihren Instrumenten auf der Bühne oder im Studio stehen und ernst ihre selbst geschriebenen Lieder mit übermäßiger, biermentaler Inbrunst brüllen. So E-Street- Band -in-den-70ern mäßig.
Hamburg22 hat eigentlich in seinen wenigen Sätzen schon alles gesagt. Musik ist grundsätzlich eine Kunstform, der aber durchaus sehr häufi kalkulierte, kommerzielle Interessen vorstehen. Die Frage, die noch viel wichtiger ist und die die Eingangsfrage noch viel mehr ad absurdum führt, ist die nach der Wirkung beim Hörer. Schließlich entscheidet einzig und alleine der Hörer, ob er der gehörten Musik Glauben schenken will oder ob sie für unglaubwürdig und kalkuliert hält. Ich rede hier nich von gut oder schlecht, sondern davon, ob ich als Hörer der Musik und den Musikern das abnehme, was sie tun. Teenager mögen Lady Gaga das abnehmen, andere finden schon gewisse Bob Dylan Platten für unglaubwürdig.
Natürlich gibt es ganze Genres, die mit reinem Kalkül und vorprogrammierten Formeln arbeiten (und ich rede nicht von Werbemusik und Jingles), aber selbst z.B. bei der Volksmusik schenken Millionen Fans ihren Stars den Glauben, an das, was diese tun; egal wie kalkuliert und vorformuliert ihre Floskeln sind.

Diese Diskussion führt auch in meinen Augen ins Nichts, und ist deshalb doch so interessant.
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