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Progressive Musik, was sonst!

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Autor
Beitrag
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 16. Aug 2012, 07:26
Hallo miteinander

Der Threadtitel ist natürlich die Antwort auf die Frage "Welche Musik/-richtung magst/hörst du am liebsten?".
Deshalb ohne große Umschweife zum eigentlichen Thema des Threads. Ich bin ein glühender Fan von allem (naja, vom meisten) was irgendwie als "progressive" zu kategorisieren ist. Jedenfalls bin ich ständig auf der Suche nach neuem bzw. neuem altem oder abgefahrenem und dachte mir:

Machste einen Thread in dem Leute unbekannte und bekannte Bands bzw. Alben vorstellen können die sie besonders gut finden bzw. die sie besonders berührt haben.
Hier soll das Augenmerk zuerst auf der Musik und allerhöchstens sekundär auf der Aufnahmequalität bzw. Klangqualität liegen.

Progressiv bedeutet für mich das eine oder mehrere der folgenden Merkmale zutreffen:

- das Vermeiden oder Verschleiern (durch einfügen von neuen Elementen oder extremes Verlängern) von üblichen kommerziellen Songstrukturen (Strophe-Refrain-Bridge)
- längere Instrumentalpassagen die das/die klassischen Solo/Soli um z.B. Improvisationselemente (vgl. Jazz) erweitern
- die für das Genre klassische Instrumentierung erweitern (andere/ungewöhnliche Instrumente benutzen)
- Tempo-, Rhytmuswechsel oder generell ungewöhnliche Tempi und Rhytmen
- Melodien oder Harmonien die über das übliche des jeweiligen Genres hinausreichen
- das benutzen evtl. neuer oder obskurer Technologien in der Musik (vgl. Mellotron Ende der 60er oder die Hammond-Orgel oder Synthesizer)

Ich poste direkt in der Musik-Kategorie weil Progressive Musik/Aufnahmen sich duch quasie alle der anerkannten Standard-Genres zieht/ziehen.
Wenn ihr also mit der Idee was anfangen könnt dann wäre es sinnvoll wenn ihr
a) die Musikrichtung angeben könntet (z.B. Elektro/Metal/Extreme/Rock/Fusion/Funk/whatever)
b) auf Merkmale hinweist die anderen Menschen vielleicht Probleme bereiten könnten (wie Grunting oder Operettengesang oder minutenlange Dissonante Passagen)
c) evtl. einen Song der Platte zum reinhören verlinken könntet (z.B. auf Youtube)

Kritik ist natürlich ausdrücklich erlaubt. Nicht nur am Thread und z.B. meinen Kriterien sondern auch an den vorgestellten Alben/Interpreten. Aber bitte, bleibt sachlich und versucht es konstruktiv. Ein: "Ist nicht meins" kann man sich denken, muss es aber nicht schreiben. Ein: "Ist nicht meins weil ich die Art des Gesangs nich abkann bzw. weil das Gefrickel ab Minute 8 mich in den Wahnsinn treibt" ist natürlich gerne gelesen.
Auch darf man natürlich kritisieren wenn jemand mit Modern Talking oder was anderem auftaucht ohnel plausibel darlegen zu können warum ausgerechnet das vorgestellte progressiv sein soll. Die meisten Bands/Interpreten sprechen für sich. Bei denen wo man davon ausgehen kann das es nicht so ist darf man gerne ein zwei erläuternde Sätze schreiben.

Generell sollte man sich vielleicht auf 1-2 Alben pro Post beschränken. Also bitte keine Posts in denen einfach 25 Bands zum auschecken untereinandergereiht werden.

Ich hoffe das der Thread gedeiht und denke das Derjenige/Diejenige die es bis hierhin geschafft haben auch was schönes im Thread finden bzw. was nettes anzubieten haben.

aso, und noch ein Satz ganz zum Schluß: Ihr dürft gerne schreiben wenn euch was gefallen hat was ihr hier entdeckt habt. Einige der Bands/Interpreten können die Unterstützung eines Kaufs durchaus gebrauchen.


[Beitrag von blitzschlag666 am 16. Aug 2012, 08:22 bearbeitet]
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 16. Aug 2012, 07:26
Ich fang dann mal an

amazon.co.uk

In the Woods... - Omnio
Genre: Avantgarde Metal/Post Black
Achtung: Frauen und Männergesang, fürs Genre ungewöhnliche Gesangsharmonien
der Opener "299 796 km/s" zeigt sehr Eindringlich was die Platte zu bieten hat. Einzig der Rhytmus-Gitarrensound fällt als zu eintönig über die Ganze Platte auf.
http://www.youtube.com/watch?v=XCXUubXeL4s
MacClaus
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 16. Aug 2012, 07:49
Eines meiner Lieblingsprogalben



Mein Lieblingspassage... Ende von Mirror und Übergang zu Lie. Die heavy Synth-Breaks sind einfach nur genial und dazu diese Gitarre... Wahnsinn. Ohne die Songs Innocence Faded u. Lifting Shadows Off a Dream wäre es das perfekte Prob-Metal Album. Im Gegensatz zu den späteren DT-Alben spielt Kevin Moore nicht diese verspielten Keyboardssounds a la Jordan Ruddess.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 16. Aug 2012, 07:51
weils so schön ist direkt noch eine (man möge mir verzeihen)

amazon.co.uk


Name: Shaolin Death Squad - Five Deadly Venoms
Genre: Avantgarde Metal/Post Metal
Abgefahrene Gesangsharmonien, die Platte strotzt vor ungewöhnlicher Sounds und Songideen. Unbedingt reinhören.
http://www.youtube.com/watch?v=x6g9aqQnxTo

edit: sorry, hatte das Bild vergessen


[Beitrag von blitzschlag666 am 16. Aug 2012, 08:02 bearbeitet]
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 16. Aug 2012, 07:56

MacClaus schrieb:
Im Gegensatz zu den späteren DT-Alben spielt Kevin Moore nicht diese verspielten Keyboardssounds a la Jordan Ruddess.


ja, fand das Spiel von Kevin Moore (mehr Texturing) auch wesentlich besser als das, oftmals, Genudel von Rudess.
Meine Lieblingsstelle von Awake ist ganz klar das Gitarrensolo gegen Ende von "Erotomania". Eigentlich ganz Metal-Cliche aber trotzdem gut.
Leider haben alle DT Alben den ein oder anderen Filler. Die späteren noch in größerem Maße als die früheren. Auch diese zwanghaften Balladen und Halbballaden
ZeeeM
Inventar
#6 erstellt: 16. Aug 2012, 08:00
kempi
Inventar
#7 erstellt: 16. Aug 2012, 08:01
Schöne Idee eines Threads, mal sehen, wie er sich entwickelt
Ich höre fast nur Musik, die den oben genannten Kriterien entspricht.
Die Väter aller progressieven Musik sind für mich bis heute die Einstürzenden Neubauten -- auch wenn es vorher auch schon intessante Musiker und -innen gab.
Kleiner Eindruck: http://m.youtube.com/watch?v=_LDfaTVvlTA
ZeeeM
Inventar
#8 erstellt: 16. Aug 2012, 08:04
MacClaus
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 16. Aug 2012, 08:09
Das "Problem" von DT... als Musiker von einer Musikhochschule haben sie nie einen "eigenen" gewachsenen Stil entwickelt. Sie klauen (Iron Maiden, Muse, Metallica, Yes, Queen) überall... und integrieren diese Sounds in ihren DT-Sound. Aber wenn sie sich dann selber zitieren, dann...
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 16. Aug 2012, 08:10

ZeeeM schrieb:
Das ist für mich so das Urprogalbum:
http://de.wikipedia.org/wiki/In_the_Court_of_the_Crimson_King


das sehe ich auch so. Fripp ist für mich eh eines der treibenden Genies der Musik des 20. und 21. Jahrhundert. Keiner hat die Grenzen der Genres so verschoben und ausgelotet wie er.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 16. Aug 2012, 08:18
so, mal ein Genre-Wechsel meinerseits (vom eher metallastigen Zeug zum jazzigen)

amazon.co.uk

Name: Herbie Hancock - Headhunters
Genres: JazzFusion
mMn die erste Jazz-Funk-Fusion Platte. Abgefahrener Groove und auch Soundtechnisch ganz brauchbar.
http://www.youtube.com/watch?v=ZTnKvJh-NZQ

um dann einen noch radikaleren Genre-Wechsel zu vollziehen

Pan Thy Monium - Khaoohs


Name: Pan Thy Monium - Khaoohs
Genre: öh, Extreme Experimental Post Metal oder so
2. Platte der Schweden deren Wahre Identitäten eigentlich bis zu ihrere Auflösung etwas später nicht bekannt waren. Wichtig ist vor allem natürlich der Name Dan Swanö der hier den Bass, die Keyboards und die Effekte beisteuert. Mit Sicherheit das abgefahrenste Projekt unter den vielen bei denen er an Bord bzw. der Initiator war. Hier gibts alles, JazzGuitar, abgefahrenes Saxophon, sphärische Keyboards, 80er Jahre Spielcomputersounds, brachiale Deathmetalriffs, grunzen bis der Notarzt auftaucht
Achtung: extremer Growlgesang (laut späteren Interviewaussagen gabs auch keine Texte. Die Stimmen wurden einfach als eine Art Instrument eingesetzt)
http://www.youtube.com/watch?v=dM-aVDDWcNE
meine Lieblingsstelle des Songs ist ganz klar das Discoähnliche Bassriff/-solo gegen Ende des Songs.


[Beitrag von blitzschlag666 am 16. Aug 2012, 09:44 bearbeitet]
kempi
Inventar
#12 erstellt: 16. Aug 2012, 10:52

blitzschlag666 schrieb:
Ich fang dann mal an

amazon.co.uk

In the Woods... - Omnio
Genre: Avantgarde Metal/Post Black
Achtung: Frauen und Männergesang, fürs Genre ungewöhnliche Gesangsharmonien
der Opener "299 796 km/s" zeigt sehr Eindringlich was die Platte zu bieten hat. Einzig der Rhytmus-Gitarrensound fällt als zu eintönig über die Ganze Platte auf.
http://www.youtube.com/watch?v=XCXUubXeL4s


Imo eine durchschnittliche Bombastrocknummer mit stimmlich schlechtem Gesang. 13 Minute hab ich mich gequält.
chriss71
Inventar
#13 erstellt: 16. Aug 2012, 11:04

blitzschlag666 schrieb:
so, mal ein Genre-Wechsel meinerseits (vom eher metallastigen Zeug zum jazzigen)

amazon.co.uk

Name: Herbie Hancock - Headhunters
Genres: JazzFusion
mMn die erste Jazz-Funk-Fusion Platte. Abgefahrener Groove und auch Soundtechnisch ganz brauchbar.
http://www.youtube.com/watch?v=ZTnKvJh-NZQ



Mal kurz eine Frage, blitzschlag666. Was soll hier diskutiert werden, Prog? Herbie Hancock ist jetzt schon Prog? Ich kenne Headhunters seit Jahrzehnten, aber eines ist es sicherlich nicht, Prog! Das ist klassischer Jazzrock.

Nichts für ungut, aber irgendwie kapier ich denn Thread nicht...



[Beitrag von chriss71 am 16. Aug 2012, 11:05 bearbeitet]
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 16. Aug 2012, 11:05
heh, hättest dich nicht quälen müssen

Geschmäcker, auch was Prog angeht, sind glücklicherweise verschieden

so kann ich nichts bzw. kaum was mit den Einstürzenden Neubauten anfangen
CrimsonAC
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 16. Aug 2012, 11:06
Meines Erachtens recht unbekannt, aber ziemlich interessant:
Riverside, eine polnische Prog-Metal Band

Probesong auf Youtube


Ich persönlich bin allerdings von Dream Theater absolut begeistert.
Ich mag einfach dieses Gefrickel. Am meisten noch wenn es harmonisch bleibt. Ewig lange Keyboard-Einlagen, die dann von Petruccis Gitarre weitergeführt werden, usw.
Und LaBrie hat für mich einfach eine super passende Stimme.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 16. Aug 2012, 11:11

chriss71 schrieb:
[

Mal kurz eine Frage, blitzschlag666. Was soll hier diskutiert werden, Prog? Herbie Hancock ist jetzt schon Prog? Ich kenne Headhunters seit Jahrzehnten, aber eines ist es sicherlich nicht, Prog! Das ist klassischer Jazzrock.

Nichts für ungut, aber irgendwie kapier ich denn Thread nicht...

:prost


naja, auf die Platte treffen zumindest 4 der oben genannten Kriterien zu. JazzRock ist Fusion und Fusion ist die Progression des Jazz mit Rock-Instrumentierung bzw. die erweiterung um Rockelemente oder anders herum die Anreicherung des Rock um Jazzelemente. Im speziellen Fall hier spielt noch ne gehörige Portion Funk rein.

Ich versehe nicht warum Jazz bzw. gerade JazzRock-Fusion kein Prog sein sollte. Gerade JazzRock-Fusion erfüllt doch alle Kriterien um beide, den Jazz und den Rock in eine andere Richtung zu lenken bzw. neue Wege aufzuzeigen.

Für mich sind z.B. Platten wie "Bitches Brew", "Birds of Fire", "Heavy Weather", "Romantic Warrior" oder ähnliche allesamt sowas von Prog das ichs garnicht mit Worten beschreiben kann.

edit: aso, wenn natürlich mehrere Leute der Meinung sind das einige vorgestellte Platten/Bands hier nix zu suchen haben dann werde ich dem natürlich nachkommen und die entfernen bzw. die Original-Poster bitten dies zu tun.


[Beitrag von blitzschlag666 am 16. Aug 2012, 11:20 bearbeitet]
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 16. Aug 2012, 11:14

CrimsonAC schrieb:
Meines Erachtens recht unbekannt, aber ziemlich interessant:
Riverside, eine polnische Prog-Metal Band

Probesong auf Youtube


absolute Zustimmung

Wäre auch einem meiner nächsten Posts aufgetaucht. So solls laufen, Danke


CrimsonAC schrieb:

Und LaBrie hat für mich einfach eine super passende Stimme.

hihi, siehste, so unterscheiden sich die Geschmäcker. Obwohl ich "Images and Words" gerade auch gesanglich perfekt finde geht mir LaBrie auf allen anderen Platten mal mehr, mal weniger auf den Sack. Und seine Live-Darbietungen sind fast zu 100% unter aller Kanone
CrimsonAC
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 16. Aug 2012, 11:40
So ist das mit Geschmäckern.

Dann hast Du vielleicht für Periphery was übrig.
Die waren auf der aktuellen Tour Vorband von DT.
Haben mir vom Stil her nicht besonders zugesagt, aber eventuell kannst Du mehr damit anfangen.

http://www.youtube.com/watch?v=IzlOdkEVHtg
2001stardancer
Inventar
#19 erstellt: 16. Aug 2012, 12:08
...denn will ich mal was aus deutschen Landen in den Ring werfen - wobei ich selbst nicht so recht weiß welche Schublade (Prog-, Kraut-, Psychedelischer Rock) die richtige ist

Kin Ping Meh - Fairy Tales http://www.myvideo.ch/watch/7906055
(von Kin Ping Meg / 1972)


Für mich auf jeden Fall progressiv ist dieser Titel

Manfred Mann's Earthband - Father of day, father of night http://www.youtube.com/watch?v=hJzaGyxTEjA
(von Solar Fire / 1973)


[Beitrag von 2001stardancer am 16. Aug 2012, 12:12 bearbeitet]
CrimsonAC
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 16. Aug 2012, 12:33
Als etwas weniger düster als der übliche Prog-Metal-Kram könnte ich Ayreon empfehlen, sofern noch nicht bekannt.

Beispiel gefällig ?
http://www.youtube.com/watch?v=tIqRsl8Vm-Q

Ayreon ist ein Projekt vom holländischen 'Mastermind' Arjen Lucassen.
Im Grunde eine Metal-Opera mit jeder Menge Gastmusikern aus allen Richtungen. Eine meiner Favorites.
arnaoutchot
Moderator
#21 erstellt: 16. Aug 2012, 12:38

blitzschlag666 schrieb:
Für mich sind z.B. Platten wie "Bitches Brew", "Birds of Fire", "Heavy Weather", "Romantic Warrior" oder ähnliche allesamt sowas von Prog das ichs garnicht mit Worten beschreiben kann.


Also ich neige ja schon dazu, in den Threads, die ich begründet habe, sehr weite Auslegungen zuzulassen, aber diese Alben wären mir jetzt unter "Prog" als Abkürzung von progressiver Rockmusik auch nicht eingefallen. Ich glaube aber, Du meinst mit "Prog" eher progressive Musik als Ganzes, also jegliche Art von Musik, die über die Grenzen eines definierten Stils springt - ?

Zu den Prog-Klassikern im engeren Sinn habe ich fast all mein Pulver schon in dem "Aufbau einer audiophilen Classic-Rock-Sammlung"-Thread verschossen. Ich werde mal überlegen, ob mir noch einige Leckerbissen einfallen.

Das neuere Zeug wie Dream Theater hat mir - trotz mehrerer Anläufe - nichts gegeben. Auf Dauer hat sich übrigens nach anfänglicher Begeisterung auch Porcupine Tree/Wilson bei mir etwas abgenutzt, zwei bis drei Alben lang fand ich den eklektizistischen Stil von Steven Wilson interessant, aber lange Werke wie "Grace of Drowning" sind einfach ... naja, sagen wir zu lang !
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 16. Aug 2012, 12:46

arnaoutchot schrieb:
Ich glaube aber, Du meinst mit "Prog" eher progressive Musik als Ganzes, also jegliche Art von Musik, die über die Grenzen eines definierten Stils springt - ?

ja genau, Genre interessiert nur insofern das man es bitte bei der Empfehlung mit angeben sollte. Hier darf alles genannt werden was irgendwie eine der Kriterien im Eröffnungspost bedient und letztlich nicht das Mißfallen der Gemeinde auslöst.


arnaoutchot schrieb:

Zu den Prog-Klassikern im engeren Sinn habe ich fast all mein Pulver schon in dem "Aufbau einer audiophilen Classic-Rock-Sammlung"-Thread verschossen. Ich werde mal überlegen, ob mir noch einige Leckerbissen einfallen.


na da freu ich mich doch

immer rein in die gute Stube
CrimsonAC
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 16. Aug 2012, 12:49
Porcupine Tree ist bei mir auch so eine on/off Nummer.
Eine Zeit lang konnte ich das jeden Tag hören. Danach hat mich das irgendwie so sehr genervt, dass ich die Alben fast 1 Jahr gar nicht mehr laufen hatte. Danach find ich die Songs wieder klasse, usw...

Das hab ich bei Dream Theater oder Ayreon zum Beispiel nicht.


Da fällt mir gerade noch was ein: Shadow Gallery
http://www.youtube.com/watch?v=-pQaXwWKeM0

Das Debut-Album war leider eine extrem schlechte (leise) Produktion. Musikalisch ist das genau mein Fall. Leider hat man seit dem Tod des ehemaligen Sängers Mike Baker nicht mehr sonderlich viel von denen gehört.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 16. Aug 2012, 12:54

CrimsonAC schrieb:

Das Debut-Album war leider eine extrem schlechte (leise) Produktion. Musikalisch ist das genau mein Fall. Leider hat man seit dem Tod des ehemaligen Sängers Mike Baker nicht mehr sonderlich viel von denen gehört.


Naja, die haben ne neue Platte rausgebracht -> "Digital Ghosts". Stilistisch wie die "Room V". Der neue Sänger passt sehr gut. Ansonsten hört man leider nix von denen weil die noch nie live aufgetreten sind
CrimsonAC
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 16. Aug 2012, 12:58
Stimmt fast. Eine kleine Tour haben die 2010 sogar gemacht, mit dem neuen Sänger. Die CD kenn ich. Ist ganz ok, kommt für mich aber nicht an die Legacy ran.

Der neue Sänger erinnert mich übrigens stark an Geoff Tate von Queensryche, die früher auch richtig geil waren, aber stark nachgelassen haben.
HansFehr
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 16. Aug 2012, 13:12

chriss71 schrieb:
Herbie Hancock ist jetzt schon Prog?

Ich staune auch. Wie bei Bitches Brew als Prog.

Threads mit Stilrichtungen als Thema sind immer "gefährlich".
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 16. Aug 2012, 13:20
Ich habe extra darauf verzichtet Prog-Rock zu schreiben. Es gibt auch Genres die Progressive-Electronic oder ähnlich heißen. die haben auch mit Rock nix am Hut. Löst euch doch von dem Gedanken das Prog nur in Verbindung mit Rock geht bzw. das Jazz nicht progressiv sein kann.
Das könnt ihr natürlich handhaben wie ihr wollt. Vielleicht einfach nochmal den Eröffnungspost lesen.
kempi
Inventar
#28 erstellt: 16. Aug 2012, 14:19

blitzschlag666 schrieb:
Ich habe extra darauf verzichtet Prog-Rock zu schreiben. Es gibt auch Genres die Progressive-Electronic oder ähnlich heißen. die haben auch mit Rock nix am Hut. Löst euch doch von dem Gedanken das Prog nur in Verbindung mit Rock geht bzw. das Jazz nicht progressiv sein kann.

Da stimme ich Dir erst mal zu


blitzschlag666 schrieb:

Progressiv bedeutet für mich das eine oder mehrere der folgenden Merkmale zutreffen:
- das Vermeiden oder Verschleiern (durch einfügen von neuen Elementen oder extremes Verlängern) von üblichen kommerziellen Songstrukturen (Strophe-Refrain-Bridge)
- längere Instrumentalpassagen die das/die klassischen Solo/Soli um z.B. Improvisationselemente (vgl. Jazz) erweitern
- die für das Genre klassische Instrumentierung erweitern (andere/ungewöhnliche Instrumente benutzen)
- Tempo-, Rhytmuswechsel oder generell ungewöhnliche Tempi und Rhytmen
- Melodien oder Harmonien die über das übliche des jeweiligen Genres hinausreichen
- das benutzen evtl. neuer oder obskurer Technologien in der Musik (vgl. Mellotron Ende der 60er oder die Hammond-Orgel oder Synthesizer)

Deine Kriterien reichen imo nicht aus. Zur progressiven Musik gehört der unbedingte Willen des/der Musiker Neuland zu betreten. Das einfache Anreichern altbekannter Musikstrukturen und -stile mit ein paar Effekten reicht da nicht.
Was ich meine? Schau/t Dir/Euch das hier an. Ab 1:55 sucht Fred Frith in einem Laden was aus, das er ab 3:13 in Schüsseln zum klingen bringt und ab 3:52 auf einer selbst gebauten Gitarre weiter benutzt. Fred Frith ist immer schon ein Grenzgänger gewesen.



blitzschlag666 schrieb:

Für mich sind z.B. Platten wie "Bitches Brew", "Birds of Fire", "Heavy Weather", "Romantic Warrior" oder ähnliche allesamt sowas von Prog das ichs garnicht mit Worten beschreiben kann.

Diese Musik war in den 70er Jahren des letzten Jahrhundert sicher progressiv und man kann sie auch heute noch gut finden. Aber heute ist das alles ganz normal. Auch die aktuelleren Platten, die Du genannt hast, sind imo nicht progressiv.


[Beitrag von kempi am 16. Aug 2012, 14:43 bearbeitet]
Jugel
Inventar
#29 erstellt: 16. Aug 2012, 14:54
Höre gerade In the court of the crimson king in MCh und freue mich daher besonders, dass im Oktober die Lark´s tongue... von KC endlich auch in MCh erscheinen soll.

Gruß
Jugel
arnaoutchot
Moderator
#30 erstellt: 16. Aug 2012, 19:16

Jugel schrieb:
Höre gerade In the court of the crimson king in MCh und freue mich daher besonders, dass im Oktober die Lark´s tongue... von KC endlich auch in MCh erscheinen soll.

Gruß
Jugel


Nicht nur Du . Noch die "Thrak" in Mehrkanal, dann wäre ich saturiert.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 16. Aug 2012, 20:39

kempi schrieb:

Diese Musik war in den 70er Jahren des letzten Jahrhundert sicher progressiv und man kann sie auch heute noch gut finden. Aber heute ist das alles ganz normal. Auch die aktuelleren Platten, die Du genannt hast, sind imo nicht progressiv.
8)


Ich denke das man da geteilter Meinung sein kann. Sicherlich sind die meisten der Bands und Songs nurnoch progressiv in der Bedeutung des Genres und nichtmehr in der Bedeutung des Wortes selbst. Aber bis auf wenige Ausnahmen waren das auch die Genregrößen vergangener Tage nicht. Fripp und Crimson fallen mir als einzige "populäre" und bekanntere Band ein die kontinuierlich progressiv waren. Allerdings ist sowas auch nur möglich wenn man der Versuchung des Geldes nicht erliegt. Und gerade King Crimson sind es die mich auch an der Sinnhaftigkeit deines genannten Kriteriums zweifeln lassen. Bill Bruford nannte als den Hauptgrund für das Verlassen von Yes das ihn die Art des Songwritings so dermaßen angewidert hat das er es nichtmehr ausgehalten hat. Yes wollten nämlich zwanghaft progressiv sein. Da wurde dann stundenlang über einzelne Noten oder Saitenanschläge diskutiert. Zugegeben gabs da auch viel beeindruckendes als Ergebnis. Allerdings gab es auch nicht mehr vieles was nach Brufords Weggang noch wirklich als progressiv zu bezeichnen wäre. Auch alles nur lauwarme Aufgüsse der eigenen Rezepte.
Bei Crimson gab es offensichtlich einen Flow, da ist das einfach passiert. Es gab keine Grenzen die um alles in der Welt gebrochen werden mussten. Auch Miles Davis hat sicherlich nicht primär daran gedacht den Jazz wieder zu revolutionieren (naja, vielleicht schon). Er hat Alben wie "In a silent Way" und "Bitches Brew" gemacht weil ihn populäre Musiker wie Hendrix und Cream und ihre Art des Bluesrock stark beeindruckt haben. Das macht doch eigentlich die progression aus. Neues zu implementieren, zu kombinieren weil es Sinn macht und nicht weil es sein muss bzw. soll. Man kann ja gerne auf der ständigen Suche nach neuen Klängen sein und diese nach Regeln oder ohne Regeln kombinieren. Ob das wirklich progressive Musik ist oder eher eine Art künstlerische Ausdrucksform die mit viel Glück oder Zufall evtl. eine neue Form anerkannter Musik hervorbringen könnte?


Allerdings verstehe ich durchaus was du meinst. Nur zu einem progressiven Genre gerechnet zu werden macht die Musik nicht wirklich progressiv. Trotzdem finde ich es richtig auch heutige Bands die innerhalb ihres Genres eines oder mehrere der genannten Kriterien erfüllen durchaus als progressiv zu bezeichnen.
z.B. die erste von mir verlinkte Band (In the Woods...) die aus der norwegischen Blackmetal Bewegung hervorgegangen ist und diese z.T. sehr primitive Musik um Elemente des 70's Progrock und der Operette bzw. der Klassik generell erweitert hat bis vom der ursprünglichen Musik nur noch schemenhaft Bestandteile zu erahnen waren. Sie haben nur bekannte Komponenten gemischt aber herausgekommen ist etwas neues.

Mir persönlich reicht es auch durchaus wenn etwas meinen Erfahrungshorizont erweitert. Da ist es mir egal ob der Auslöser der erste seiner Art war (also progressiv in der Bedeutung des Wortes) oder ob es jemand anderes war der nur die Idee des Originators aufgriff und diese vielleicht weiterentwickelt hat oder sogar nur dreist kopiert hat.
Selbst die Neo-Progrock Bands der 80er Jahre (obwohl ich kein allzugroßer Fan dessen bin) waren mir bzw. sind mir progressiv genug obwohl sie nur die Elemente ihrer Vorbilder mit dem miesen Sound der 80er verbunden haben

Jetzt ists ja doch einiges an Text geworden. Habs extra nochmal mehrfach gelesen obs auch alles irgendwie Sinn ergibt. Ich denke ja. Die Meinung muss man allerdings nicht teilen.
Aber ich freue mich über jedwede Beteiligung hier und sehe mir auch gerne jedes Video an um zu checken obs meinen Geschmack trifft.


[Beitrag von blitzschlag666 am 16. Aug 2012, 20:47 bearbeitet]
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 16. Aug 2012, 21:01
vorm schlafengehen noch schnell die nächste Empfehlung:

amazon.de



Name: Haken - Aquarius
Genre: Heavy ProgRock
Achtung: seltene Growls die Storytechnisch wohl wichtig sind. Ist halt ein Konzeptalbum

http://www.youtube.com/watch?v=IkwGlPgPERw
CrimsonAC
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 17. Aug 2012, 05:39
Da Du ja hier progressiv nicht nur in Richtung ProgRock oder Metal siehst, hier mal ein ganz anderer Einwurf.

http://www.youtube.com/watch?v=ueV0G4aKbCc&feature=related
Name: The Best Pessimist - This silence will never left us
Genre: Post-Rock

Man muss sich schon auf den Stil dieses Genres einlassen.
Könnte insofern progressiv sein, weil man seine Musikerfahrung damit erweitern kann. Ich hatte, bis ich diese Band zufällig gefunden habe, keinen Kontakt zu diesem Genre gehabt und einen Standardaufbau, à la Intro, Strophe, Refrain, Solo, Refrain, Outro gibts hier auch nicht.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 17. Aug 2012, 08:07
moin, danke CrimsonAC. kannte ich noch nicht die Band. hört sich ganz nett an. einige/viele Post Rock Scheiben gehören für mich definitiv hier rein.

z.B. auch

amazon.de

Name: Ulver - Shadows of the Sun
Genre: Post Rock
Ulver, die ja auch als 2nd Wave Black Metal Band entstanden sind haben mehrfach ihren Stil gewechselt. Mittlerweile gibts Ambient und Post Rock auf die Ohren. Band Leader Christopher Rygg (aka Garm aka Trickster G.) ist sicher ein großer Innovator der norwegischen Metal/Rock Szene der 90er und des neuen Jahrhunderts.
Eos - http://www.youtube.com/watch?v=Xax4S-vXUe0


wo wir gerade von Christopher Rygg sprechen

amazon.de

Name: Arcturus - The Sham Mirrors
Genre: Avantgarde Metal
Achtung: Ein Song der Platte (Rough Cut) wird von Ihsahn (Emperor) eingesungen (also eingekreischt, heh). mMn der definitive Black-Metal Song (und der hat sogar Keyboard-Solos). Sowas von untrue.
Generell eine wirklich atemberaubende Platte. Stilistisch nicht wirklich zuzuordnen. Kein Song gleicht dem anderen. Geniales Drumming (Hellhammer), sphärische, sperrige Keyboards, ungewöhnlich theatralischer Gesang von Rygg (allerdings weniger als auf dem Vorgängeralbum).
Kinetic - http://www.youtube.com/watch?v=XPndARZaNVk


[Beitrag von blitzschlag666 am 17. Aug 2012, 08:08 bearbeitet]
CrimsonAC
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 17. Aug 2012, 08:39
Hm, von Ulver hab ich auch schon lange nichts gehört.
Klingt interessant. Das muss ich mir mal nach der Arbeit 'richtig' anhören.

Mir fällt gerade noch das hier ein:
http://www.youtube.com/watch?v=Pg8ZELHPL5g
Name: Transatlantic - Duel with the Devil
Die Band besteht neben dem Kopf Neal Morse z.B. aus ex-Dream Theater Drummer Mike Portnoy.
Eine zum Teil ziemlich ungewöhnliche Mischung aus Prog-Metal, Jazz-Elementen und einigen Spielereien.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 17. Aug 2012, 08:48
hab die Transatlantic Alben hier stehen. Mag die Musik auch (obwohls quasie "nur" eine Melange der Hauptbands ist).
Allerdings geht Neal Morse seit seiner Erleuchtung gar nicht mehr. Alle(!) seine Texte sind nur noch religiös missionarischer Bullsh*t.
CrimsonAC
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 17. Aug 2012, 09:02
Stimmt, das geht mir auch tierisch auf die Nüsse.
Da kommt seit langem einfach nur noch Gedudel mit religiösen Texten bei raus.
Grendel82
Inventar
#38 erstellt: 17. Aug 2012, 12:26
Wenn jemand Transatlantic mag, könnten ihm auch die Belgier M!ndgames gefallen.
CrimsonAC
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 17. Aug 2012, 12:30
Cool, gleich nachher mal reinhören.

Gerade in meiner Random-Playlist aufgetaucht:
http://www.youtube.com/watch?v=zacMimSpDQo
Name: Everon - Under skies .. of blue
Genre: Prog-Rock - Prog-Metal
Die Jungs (aus Deutschland) gibt es schon eine ganze Weile. Und meines Erachtens bringen die immer mal wieder was schönes zustande.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 17. Aug 2012, 13:52
so, vielleicht auch mal was elektronisches. Habe da persönlich nicht so viel Auswahl.

amazon.de


Name: Tangerine Dream - Rubycon
Genre: Progressive Electronic
http://www.youtube.com/watch?v=ihO30kl_gIM
arnaoutchot
Moderator
#41 erstellt: 17. Aug 2012, 16:46
Hier läuft gerade King Crimson - Live in Argentina (2 DVD-Audios 4.0, zwei Shows mit ziemlich identischem Programm). Mannomann, da zeigen die alten Herren den NeoProggern aber, wo der Hammer hängt !

jpc.de
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 17. Aug 2012, 22:28
wo du gerade den Fripp wieder ins Spiel bringst hab ich, zu später Stunde, die Lizard hervorgekramt. Wenn ich dran denke wie oft ich dieses Album gehört habe bevor es klick gemacht hat. Unglaublich. Das abgefahrenste was Fripp & Co. je verbrochen haben. Nix für mal zwischendurch zu hören.

amazon.de

Name: King Crimson - Lizard
Genres: hmm, Fusion Prog würd ich die Platte für mich kategorisieren
Achtung: Wirklich schwer zugänglich, kann einen wirklich um den Verstand bringen.
Cirkus - http://www.youtube.com/watch?v=ukvu-CS822Y
arnaoutchot
Moderator
#43 erstellt: 17. Aug 2012, 23:27
... aber immer noch meine absolute KC Lieblings-Platte
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 17. Aug 2012, 23:35
ja, ist auch das Album (von den ersten 7) das sich bei mir am wenigsten abgenutzt hat (musikalisch). Kein Song den man mal skippt weil man grad kein Bock drauf hat oder weil er langweilig ist.

Fripp ist der Lizard King. Der kann wirklich alles (um Morrisons Worte mal eine Bedeutung zu geben)

edit: bissl Syntax korrigiert. War wohl der ein oder andere Schluck Single-Malt zu viel heut abend

gute Nacht Forum


[Beitrag von blitzschlag666 am 17. Aug 2012, 23:51 bearbeitet]
osixoseven
Stammgast
#45 erstellt: 18. Aug 2012, 11:33
Hallo!
Auch ich bin ein grosser Prog Fan! Allerdings mehr der 70er und 80er.
Einer meiner Lieblingssongs aus dieser Zeit, war der hier:
Birthcontroll - Gamma Ray
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 18. Aug 2012, 18:35
danke für die Nennung von "Birth Control"

da wir ja wieder voll in der 70er Prog-Rock Szene gelandet sind mach ich mal weiter mit dem eponymen Album des Prog-Rock

amazon.de


Name: Yes - Close to the Edge
Genre: Progressive Rock
Achtung: die ersten paar Minuten von Close to the Edge machen meine Frau Wahnsinnig
ganzes Album - http://www.youtube.com/watch?v=kS0rGykUBFM
osixoseven
Stammgast
#47 erstellt: 18. Aug 2012, 18:58
Für mich ist dies die beste Scheibe von YES.
Einfach klasse!!!
osixoseven
Stammgast
#48 erstellt: 18. Aug 2012, 19:11
kempi
Inventar
#49 erstellt: 18. Aug 2012, 19:37

blitzschlag666 schrieb:
......... die ersten paar Minuten von Close to the Edge machen meine Frau Wahnsinnig ......

ich erkläre mich hiermit zum Leidensgenossen Deiner Frau

Ach ja, Beatles, Elvis, Heino, mit der einen oder anderen Platte fallen die doch sicher auch unter "prog". Und wenn man es genau nimmt, dann war Dein Hinweis auf Dieter Bohlen vielleicht doch nicht ganz verkehrt ........


[Beitrag von kempi am 18. Aug 2012, 19:41 bearbeitet]
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 18. Aug 2012, 22:58

kempi schrieb:

blitzschlag666 schrieb:
......... die ersten paar Minuten von Close to the Edge machen meine Frau Wahnsinnig ......

ich erkläre mich hiermit zum Leidensgenossen Deiner Frau

bist vermutlich nicht alleine in dem Club


kempi schrieb:

Ach ja, Beatles, Elvis, Heino, mit der einen oder anderen Platte fallen die doch sicher auch unter "prog". Und wenn man es genau nimmt, dann war Dein Hinweis auf Dieter Bohlen vielleicht doch nicht ganz verkehrt ........ :L


Natürlich waren die Beatels progressiv. im höchsten Maße sogar. Elvis sicher auch. Heino hatte sicher auch progressive Momente (für sein Genre). Bohlen war allerdings nie progressiv. weder mit der einen, noch mit der anderen Band. Allerdings darfst du das gerne anders sehen und auch entsprechend hier posten.

Warum du jetzt allerdings versuchst einen unnötigen Streit bzw. unnötig Spannung hier reinzubringen versteh ich nicht. Oder wars nur ein versehen das so provozierend zu schreiben?
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 18. Aug 2012, 23:11
so, vorm schlafengehen noch schnell was fetziges. Myrath aus Tunesien die progressiven Powermetal mit arabischen Folklore verbinden. Ist meine absolute Lieblingsscheibe in den letzten 3 Monaten.

amazon.de


Name: Myrath - Desert Call
Genre: Progressive Metal mit orientalischem Touch
Achtung: es wird teilweise in Arabisch gesungen. Soll ja Leute geben die sowas ablehnen.
Die Platte hat eigentlich alles. geiles Drumming, sehr guter Bassist, guter Gitarrist, nette Keyboards, starker Gesang. Und die arabischen Einflüsse treffen genau meinen Geschmack. Könnte bissl dynamischer gemastert sein.
Forever and a Day - http://www.youtube.com/watch?v=uRdf5dcZdJE
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