Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|

Das Problem mit dem Bass (Was sind Raummoden, Aufstellung eines Subwoofers)

+A -A
Autor
Beitrag
Poison_Nuke
Inventar
#1 erstellt: 23. Jan 2007, 15:51
In diesen Thread kläre ich auf, was man unter dem Begriff "Raummoden" versteht, wie diese sich ausprägen, und wie man sie durch geschickte Aufstellung des Subwoofersystems verhindern kann.

Was sind Raummoden?
In >diesem< Thread habe ich erklärt, wie stehende Wellen entstehen. Wenn man nun weiter zwei, zueinander parallele Wände hat, und eine Schallwelle wird zwischen diesen beiden Wänden hin und her reflektiert, dann entstehen vor beiden Wänden entsprechend stehende Wellen. Bei einer bestimmten Frequenz; 2 * Raumlänge = Lambda; passen beide stehende Wellen exakt übereinander und prägen sich voll aus. Bei Frequenzen, die nicht ein Vielfaches dieser Frequenz sind, befinden sich die Druck- und Schnellemaximas an verschiedenen Stellen, wodurch sich die Effekte zum Teil aufheben und sich keine stehende Welle ausprägen kann. Lediglich in der Nähe von Wänden wird man immer das erste Druck- und Schnellmaximum vorfinden. Diese Gesetzmäßigkeit ist auch die Grundlage für alle akustischen Maßnahmen in einem Raum (welche ich >hier< näher erläutert habe).



Die erste Raummode:



auf dem Bild sieht man, wie zwischen zwei Wänden eine stehende Welle sich voll ausprägen kann. An jeweils den Wänden befindet sich ein Druckmaximum, und in der Mitte des Raums ist das Schallschnellmaximum.

Bei welcher Frequenz die erste Raummode eintritt, wird mit folgender Formel berechnet

Frequenz = Schallgeschwindigkeit / (Raumabmessung*2)

Beispiel:
Raumlänge = 6,88m
344 / (6,88*2) = 25Hz

25Hz ist also die erste Raummode bei einem Wandabstand von 6,88m.


Man kann erkennen, dass diese Raummode gleichzeitig die tiefste liegende Raummode der jeweiligen Abmessung ist, weil sobald die Frequenzen noch tiefer werden, passt die Schallwelle nicht mehr zwischen die Wände. Wenn der Raum in einer andere Richtung noch eine größere Abmessung hat, dann kann sich die Schallwelle nun parallel zu den beiden Wänden ausbreiten, ohne dass sie zwischen ihnen hin und her reflektiert wird.
Wenn nun aber diese Raumabmessung der größten Abmessung des Raumes entspricht, dann erfolgt der Druckausgleich im Raum schneller, als wie der Druckerzeuger einen weiteren Druckunterschied erzeugen kann. Somit passt sich der Luftdruck im Raum immer konstant an und es gibt auch keine Schallwellen mehr bei dieser Frequenz.
Dieser Effekt wird Druckkammereffekt genannt. Unter idealen Bedingungen hätte dieser Effekt zur Folge, dass unterhalb der 1. Raummode im Raum der Schalldruck mit 12dB/Oktave nach unten ansteigt. Nehmen wir als Beispiel einen Raum mit maximal 4m Wandabstand. Die erste Raummode liegt ca. bei 43Hz. Unterhalb von 43Hz würde nun unter idealen Bedingungen der Druckkammereffekt eintreten. Wenn man nun also noch einen Subwoofer hätte, der linear bis 20Hz im Freifeld spielt, dann würde nun folgendes passieren: bei ca. 21Hz würde der Bass 12dB lauter sein, da ja 21Hz eine Oktave niedriger ist wie 43Hz.
Nun muss aber keiner Angst haben, dass bei ihm durch den Druckkammereffekt der Bass zu laut werden könnte, denn die wenigstens Räume sind als ideal anzusehen, denn sobald eine Tür/Fenster usw. drin ist, kann der Druckkammereffekt wenig oder gar nicht wirksam werden.
Wenn einem hingegen bekannt ist, dass der Druckkammereffekt funktioniert, könnte man dementsprechend die Lautsprecher/Subwoofer so auslegen, dass sie ab Beginn des Druckkammereffektes einen Lautstärkeabfall von 12db/Oktave haben. Wenn dieser Abfall konstant und die Bedingungen ideal wäre, wären theoretisch lineare 1Hz realisierbar. praktisch aber gibt es so einen idealen Raum nicht.



Die zweite Raummode:



Bei dieser Raummode hat man in der Mitte zwischen den Wänden ein Druckmaxima, dafür aber bei 1/4 Abstand zu den Wänden hat man dann das Schnellmaximum, bzw. Druckminimum.

Die zweite Raummode wird folgendermaßen berechnet:

Frequenz = Schallgeschwindigkeit / Raumabmessung

also ähnlich wie die erste, nur ohne die Verdoppelung der Raumabmessung.





Kommen wir zum entscheidenden Teil:

Die akustisch sinnvollsten Möglichkeiten der Subwooferplatzierung:


WICHTIG: ALLE NACHFOLGENDEN BETRACHTUNGEN GELTEN AUSSCHLIEßLICH FÜR EINEN QUADERFÖRMIGEN RAUM, BZW ZU TEILEN AUCH FÜR RÄUME MIT DACHSCHRÄGEN, AUF KEINEN FALL ABER FÜR RÄUME MIT NICHT ZUEINANDER PARALLELN WÄNDEN.

DIE perfekte Position für einen Subwoofer gibt es leider nicht, denn hier spielen sehr viele Faktoren rein, u.a. der Hörplatz und die Beschaffenheit des Raumes. uvm.

Grundsätzlich gilt:
wenn ein Subwoofer direkt an eine Wand gestellt wird, dann prägen sich die Raummoden maximal aus, d.h. die Intensität der stehenden Wellen wäre maximal. Das liegt daran, weil der Subwoofer nun durch die Rückwand eine saubere Schallwelle in eine Richtung des Raumes ausstrahlt und diese Schallwelle dann allein zwischen den Wänden hin und her pendelt und dabei für die Ausprägung der Raummoden sorgt.

Schiebt man nun den Subwoofer weiter in den Raum hinein, dann werden die nach hinten abgestrahlten Wellen nicht sofort wieder reflektiert um sich dann zu den nach vorn abgestrahlten hinzuzufügen, sondern sie kommen zeitversetzt hinterher. Dadurch entstehen die stehenden Wellen an beiden Wänden zu unterschiedlichen Zeitpunkten und gleichen sich damit gegenzeitig etwas aus.
Dieser Effekt tritt ideal in dem Schnellemaximum einer Raummode auf. Würde man nun also z.B. den Subwoofer in die Mitte vom Raum stellen, dann würden sich die Anteile bei der ersten Raummode gegenseitig aufheben und die erste Raummode sollte im Idealfall nicht mehr hörbar sein .
Problem ist nun aber, das in der Mitte vom Raum von der 2. Raummode ein Druckmaximum ist. Dadurch, dass bei der 2. Raummode nämlich eine komplette Welle in den Raum passt, erreichen sich nach der Reflektion zwei gleichartige Wellenberge, wohingegen bei der ersten Raummode ein Wellental auf den vom Subwoofer neu erzeugten Wellenberg trifft und damit die stehende Welle nicht entstehen kann.

Damit nun also bei der zweiten Raummode der Subwoofer diese nicht anregen kann, muss dieser hier also nun ebenfalls wieder im Schnellmaximum stehen, welches nun bei 1/4 Wandabstand ist. An dieser Position kann nun die 2. Raummode nicht mehr entstehen, dafür aber wird nun wieder die 1. Raummode zum Teil angeregt.
Da nun aber die 2. Raummode fast immer im relevanteren Frequenzbereich liegt, orientiert man sich daher bei der Aufstellung vorrangig auf die 2. Raummode.

Somit können wir schlussfolgern, dass man einen Subwoofer zur Vermeidung der wichtigsten Raummoden an einer der folgenden Stellen im Raum aufstellt:



die Linien haben alle 1/4 der jeweiligen Raumabmessung Abstand zu den Wänden. Bei einem 4*4m Raum wäre es dementsprechend am einfachsten, der Subwoofer würde 1m von den Wänden entfernt stehen.
Wenn der Subwoofer so steht, sollten 2 Raummoden relativ gering angeregt werden, in dem Fall wären es die Quer- und Längsmode vom Raum.
Da die Decke und der Boden meist ebenfalls parallel zueinander sind, gibt es hier die gleichen Effekte, aber in den meisten Fällen ist Verhältnis von Raumhöhe und Kopfhöhe so günstig, das man dem keine weitere Beachtung schenken muss. Sollte es dennoch Probleme geben, gelten alle Gesetzmäßigkeiten natürlich auch für die vertikale Richtung.


Da auf diese Weise aber dennoch die Raummoden (vor allem die erste, aber auch die dritte zum Teil) angeregt werden, kann man mit einem Subwoofer niemals eine richtig saubere Wiedergabe erreichen.
Aus diesem Grund gibt es die Möglichkeit, mehrere Subwoofer zu verwenden:


Aufstellung mehrerer Subwoofer:

Wenn man durch Probleme mit Raummoden mehrere Subwoofer verwenden möchte, muss man folgendes beachten:
- es müssen IDENTISCHE Subwoofer sein, da verschiedene Modelle teilweise gravierende Unterschiede im Frequenzgang, aber vor allem auch in der Phasenlage haben, d.h. die Frequenzen werden nicht zum exakt gleichen Zeitpunkt abgestrahlt, sondern können teilweise später oder früher rauskommen.
- Die Subwooferanzahl ist immer ein Vielfaches von 2 (2,4,8,16), eine andere Anzahl wäre (eingeschränkt) nur mit einem SBA/DBA realisierbar, auf das ich gleich eingehen werde.




normale Subwoofer (d.h. keine Dipol Subs) haben eine kugelförmige Abstrahlung. D.h. man kann den Subwoofer als Punkt ansehen und der Tieftonschall wird gleichmäßig in jede Richtung des Raumes abgestrahlt. D.h. es ist erstmal völlig belanglos, wie rum der Subwoofer dasteht.
Da er nun aber auch kugelförmig abstrahlt, kann man nicht beeinflussen, dass alle Raummoden im Raum angeregt werden, da man den Schall nicht von bestimmten Wänden weglenken könnte. Dies kann man nun aber mithilfe von mehreren Subwoofern erreichen. Denn sobald man auf einer Raumseite mehrere Subwoofer aufstellt, werden diese in einem bestimmten Frequenzbereich kohärent arbeiten, was bedeutet, das nicht zwei getrennte Schallwellen entstehen, sondern es entsteht eine große Welle, welche im Bereich zwischen den Subwoofern die Kriterien einer ebenen Welle erfüllt. ebene Wellen haben in einem Raum den entscheidenden Vorteil, dass wenn sie selbst so breit wie der Raum sind, keine Querverlaufenden Reflektionen mehr erzeugen, sie verlaufen parallel zu den Seitenwänden, wodurch man zwischen diesen Wänden keine stehenden Wellen mehr hat, und zwar bei allen relevanten Raummoden zwischen diesen Wänden.
So sieht eine ebene Welle von oben aus betrachtet aus:



In diesem Bild stehen die Subwoofer aber wieder direkt an der Vorderwand vom Raum, wodurch die längsverlaufenden Raummoden maximal angeregt werden. Des Weiteren ist die ebene Welle nur in einer Dimension vorhanden, wenn man von der Seite draufschauen würde, würde es wie vorher aussehen: in der vertikalen hat man immer noch eine Schallabstrahlung in alle Richtungen, wodurch auch die vertikale Raummode noch voll angeregt wird.


Das SBA (Single Bass Array)

Damit nun also auch in der vertikalen eine ebene Welle entstehen kann, muss man nun das ganze so erweitern, dass man an der Vorderseite vom Raum insgesamt 4 Subwoofer anbringt. Von vorn betrachtet sieht es dann exakt so aus, wie auf der Skizze mit den 4 grünen Punkten: alle 4 Subwoofer haben 1/4 der jeweiligen Raumdimension Abstand zu den Seitenwänden. Dies hat aber einen anderen Grund: Die 4 Subwoofer arbeiten zusammen wie ein großer Subwoofer, unterhalb einer bestimmten Frequenz (Abstand der Subwoofer = Lambda/2 ), da die Seitenwände aber im Idealfall schallhart sind, wird der Schall von den Wänden so zurückreflektiert, als würde hinter der Wand noch ein weiterer Subwoofer arbeiten. D.h. für die Subwoofer sind die Seitenwänden wie Spiegel. Dies hab ich in der Skizze durch einen orange-farbenen Subwoofer hinter der Wand gekennzeichnet.


D.h. die Abstände der Subwoofer untereinander errechnet man bei einem SBA folgendermaßen (n ist die Anzahl der verwendeten Subwoofer)

Abstand_SubSub = Raumabmessung / n

Und der Abstand zu den Seitenwänden

Abstand_Seite = Raumabmessung / (n*2)


Wenn man nun also auf diese Art und Weite 4 oder mehr Subwoofer (Die Anzahl MUSS so gewählt werden, dass es in 2 Richtungen symmetrisch ist, also 4 (2*2), oder 6 (2*3), oder 8 (2*4), oder 12 (3*4) usw.) als Single Bass Array an der Vorderwand montiert, hat man bis zu der Frequenz Abstand_Subs = Lambda/2 eine ebene Welle, wodurch vertikale und querverlaufende Raummoden in diesem Frequenzbereich entstehen können.
Dadurch hat man nur noch in eine Richtung die Raummode. Da man das SBA aber theoretisch auch mit 1/4 Abstand zur Vorderwand aufstellen kann (praktisch schon wohl kompliziert durchzuführen), würde man den Bassbereich fast ideal haben, aber es geht noch viel mehr:


Das DBA (Double Bass Array)

wenn es schon ein einfaches Bass Array gibt, müsste es ja auch ein doppeltes geben. Richtig.

Wie funktioniert das aber genau:
man hat vorn im Raum ein SBA wie oben beschrieben und an der Rückwand noch mal genau das gleiche. Das vordere SBA erzeugt die Schallwellen, welche als ebene Welle durch den Raum schreiten. Normalweise würde diese nun an der Rückwand reflektiert werden und damit eine stehende Welle erzeugen. Bei einem DBA wird aber an der Rückwand genau zu dem Zeitpunkt, wo die Schallwelle hinten eintrifft, eine in der Phase gedrehte, identische Schallwelle erzeugt. Phase gedreht heißt, dass das Signal an sich genau das Gleiche ist, nur das Wellenberg und Wellental umgedreht wurden. Dadurch überlagern sich beide Signale, und da sie genau entgegengesetzt sind, löschen sie sich im Idealfall komplett aus, wodurch keine Schallwelle mehr zurückkommt und womit keine stehende Welle entstehen kann.
Der hintere Teil von einem DBA ist also rein zur Schallvernichtung zuständig und trägt nichts zur Lautstärke oder so bei.
Nur benötigt man dafür eine Elektronik, die das hintere SBA einzeln ansteuern kann, und zwar zeitverzögert und mit einer Phaseninvertierung.


BEI EINEM DBA IST ES ZWINGED VORRAUSSETZUNG, DAS DER RAUM QUADERFÖRMIG IST.
Des Weiteren müssten die beiden SBAs DIREKT einmal an der Vorderwand und einmal an der Rückwand vom Raum stehen. Hier zählt: je geringer der Abstand der Subs zu den Wänden, desto besser.
Außerdem MÜSSEN das hintere und das vordere SBA absolut IDENTISCH sein, was in Betracht auf die Aufgabe auch logisch sein sollte, denn um das Signal des vorderen SBAs auszulöschen, muss das hintere SBA ein identisches Signal erzeugen, damit es seine Funktion auch richtig erfüllen kann.


Natürlich kann man ein DBA auch nur mit 4 Subwoofern aufbauen, welche dann entweder am Boden stehen, oder in der Mitte der Vorderwand hängen, nur ist hier dann halt zu beachten, dass halt die vertikalen Raummoden nicht beeinflusst werden und auch funktioniert die Auslöschung so gut wie überhaupt nicht, denn wenn man so ein 2*2 DBA von der Seite betrachtet, dann treffen da 2 Kugelwellen zusammen und überlagern sich zwar, nur sehr unvollständig und ungleichmäßig.
Daher sind für ein richtig funktionierendes DBA mindestens 8 Subwoofer notwendig.





Multisubwooferanordnungen
Wenn ein SBA oder DBA nicht realisierbar ist, oder der Raum nicht die Form dazu hat, dann kann man auch mit mehreren Subwoofern dennoch ein gutes Ergebnis erreichen.
Bei einer Multisubanordnung ist vor allem die Variante mit 4 Subwoofern die am besten geeignete. Diese 4 Subwoofer stellt man entweder wie recht weit oben in der ersten Skizze zur Aufstellung der Subs mit den 4 grünen Punkte, genau auf diese Stellen, also immer 1/4 Abstand zur Wand auf. Dadurch regt jeder Subwoofer für sich zwar die Raummoden an, aber da die stehenden Wellen zu unterschiedlichen Zeiten ausgeprägt werden, heben sich die Effekt fast komplett auf. Man kann das ganze auch als liegendes SBA ansehen, nur da die Wirkfrequenz meist sehr tief liegt durch die Raumabmessungen, funktioniert es selten wie ein SBA.

Weitere Möglichkeit für 4 Subwoofer wäre die Platzierung in dem Mittelpunkten aller 4 Wände.





Ausnahmen bei der Subwooferaufstellung


Es gibt Subwoofer, die von ihrer Lautstärke her so dimensioniert sind, dass sie nur mit dem zusätzlichen "Roomgain" durch die Raummoden ihren Pegel erreichen können.
Denn wenn man selbst an der Wand sitzt (idealen Hörplatz werd ich gleich noch darauf eingehen), erzielt man mit einem in der Ecke stehenden Subwoofer bis zu 9dB mehr Lautstärke (jedes Druckmaximum einer Raummode ist 3dB lauter als das Originalsignal, wenn sich mehrere Raummoden überlagern, können bis zu 9dB mehr Pegel herauskommen). Dies ist aber nur bedingt zu empfehlen. Beim Kauf des Subwoofers sollte man als möglichst darauf achten, das er nicht für eine Ecke konzipiert wurde, was häufig allein schon durch die Größe erkennbar ist.



Des Weiteren gibt es auch noch Dipolsubwoofer. Diese Subwoofer besitzen ein sehr kleines Gehäuse, mit dafür großer Membran, welche durch seitliche Schlitze hinten und vorne offen liegt. D.h. so ein Subwoofer ist eigentlich fast ein akustischer Kurzschluss, da es kein Gehäuse gibt, dass die Membran luftdicht einschließt. Aber ein Dipolsubwoofer hat den Vorteil, dass er nicht Kugelförmig abstrahlt, sondern in Form einer Doppelkeule. Denn er strahl in beide Richtungen zueinander gegenphasige Schallwellen ab, welche sich im Bereich neben dem Subwoofer sofort gegenseitig aufheben. Das was übrig bleibt, verteilt sich zwar im Raum, aber sobald es das erste mal reflektiert wurde, trifft der Schall wieder auf die gegenphasige Schallwelle von der anderen Wand, wodurch sie sich wieder aufheben. Dadurch können die Raummoden gar nicht erst angeregt werden.
Nachteil dieser Konstruktion ist aber, dass der erreichbare Pegel deutlich geringer ist wie bei herkömmlichen Subwoofern und man kann den Subwoofer nicht einfach irgendwo hinstellen, sondern man muss aufpassen, dass mindestens eine Öffnung in die eigene Richtung zeigt und das er nicht zu nah an einer Wand steht. Idealerweise steht so ein Dipolsub nicht weiter als 1-2m vom Hörer entfernt.





Auswahl des Hörplatzes

Wenn man nun für seine Verhältnisse eine Möglichkeit gefunden hat, einen oder mehrere Subwoofer aufzustellen, dann ist es immer noch entscheidend, wo man sich hinsetzt.
In den meisten Haushalten ist der Hörplatz in der Regel an der Rückwand. Genau hier aber hat man natürlich von allen stehenden Wellen die Druckmaximums. D.h. vor allem im Bassbereich wird man eine deutliche Überbetonung haben (welche meist als positiv empfunden wird).
Ein Nachteil im Bassbereich ist nun aber, dass Tieftonschallwellen lange brauchen, eh sie abgeklungen sind. D.h. gerade im Druckmaximum wird es lange dauern, bis ein Ton leiser wird, wenn kurz darauf ein gleichartiger Ton nachkommt, überlagert er sich noch mit dem alten, was dann zum Dröhnen führt.
Wenn man durch eine geschickte Aufstellung die Raummoden größtenteils minimiert hat, sollte das Dröhnen an der Rückwand weniger werden, aber dennoch ist dieser Platz zur hochwertigen Basswiedergabe nicht optimal.

Problem ist nun, dass man in der Mitte vom Raum ein Schalldruckminimum von der ersten Raummode hat, wenn man sich also hier hinsetzen möchte, müssen schon 2-4 Subwoofer im Einsatz sein, damit man überhaupt noch was hört.
Auch bei 1/4 Raumlänge von der hinteren Wand aus hat man wieder ein Minimum. Aus diesem Grunde hat sich eine Sitzposition mit 1/3 oder 1/5 Wandabstand von der Rückwand als gut erwiesen. Hier klingt der Bass zwar nicht mehr so phänomenal wie an der Rückwand, dafür aber hat man deutlich weniger Probleme mit Dröhnen usw.

Es ist zwar auch weit die Meinung vertreten, dass man sich an die Rückwand setzen kann, und mithilfe eines Equalizers den Frequenzgang einfach so anpasst, das alles wieder glatt ist, nur dadurch gehen dann die Töne verloren, die nur ganz kurz angespielt werden oder so. Denn wenn ein Ton nur so kurz dauert, dass es gar nicht erst zu einer stehenden Welle kommen kann, dann ist er dennoch durch den EQ leiser gemacht und dadurch u.U. nicht mehr hörbar.

Des Weiteren kann man direkt an einer Wand nur schwer ein Surroundsystem realisieren, weshalb man diese Position also meiden sollte.







Ich hoffe ich konnte euch in diesem Thread eine grobe Übersicht über die Probleme + Lösung in der Basswiedergabe geben. Auch hier gibt es keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Falls ihr Verbesserungen oder Anregungen usw. habt, dann nehme ich die gerne entgegen und versuch diese auch hier einzuarbeiten, soweit mir das Möglich ist.


[Beitrag von HinzKunz am 28. Jan 2007, 18:04 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 07. Apr 2008, 21:39
Diese Nachricht wurde automatisch erstellt!

Das Thema wurde aufgeteilt und einige themenfremde Beiträge wurden verschoben. Das neue Thema lautet: "Problem mit Raummoden. Abhilfe durch andere Aufstellung der LS?"
mty55
Inventar
#4 erstellt: 29. Jul 2010, 12:00
Danke für Deine wertvollen Ausführungen Poisonnuke,
sehr gut verständlich, leicht zu lesen und doch fundiert.
Du solltest mal ein Buch herausgeben
bitmon
Inventar
#5 erstellt: 14. Okt 2010, 20:25
dankeschön wieder mal was gelernt!!!!!!
Deeepy
Stammgast
#6 erstellt: 05. Dez 2010, 18:02
Hallo,

ich habe diesen und die weiter oben verlinkten Beiträge mit Freude gelesen, Poison Nuke, vielen Dank.

Nun habe ich noch eine Frage:

Wenn ich diesem Link (Raummodenrechner)folge, kann ich mir meine Raummoden berechnen lassen. Hier werden aber zusätzlich zu den hier erwähnten Moden [1-0-0, 2-0-0), etc..] auch noch die (1 1 0), etc. aufgelistet. In keinem Thread, den ich bisher gefunden habe, hat man diesen Moden besondere Erwähnung geschenkt. Spielen sie in der Praxis keine Rolle?
Mwf
Inventar
#7 erstellt: 05. Dez 2010, 19:15

Deeepy schrieb:
... In keinem Thread, den ich bisher gefunden habe, hat man diesen Moden besondere Erwähnung geschenkt. Spielen sie in der Praxis keine Rolle?

Doch, aber weniger stark, lt.
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-raum-moden.htm
-3 dB (Tangential M.) bzw. -6 dB (Schräg M.).

Hier noch eine schöne Animation:
http://www.pia-alfa.de/de/anim.htm

Gruss,
Michael
rauschfrei
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 06. Dez 2010, 23:10
Raummoden sind ja jeweils recht schmalbandig, daher hoert man das (ausreichende Modendichte vorausgesetzt) normalerweise gar nicht.
tsieg-ifih
Gesperrt
#9 erstellt: 27. Dez 2010, 16:03
Vielen Dank für diesen sehr lesenswerten Beitrag!

Jetzt kann ich meine 2 Subs endlich fast raummodenfrei aufstellen (nachdem ich wieder alles geändert habe).
gsinthehouse123
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 22. Jan 2011, 23:55
interessante wissenschaft das mit dem schall und so.

mal ne ganz laienhafte frage:wenn die ideale position des subs irgendwo im raum ist, weshalb sind auch in den besten kinos und high-end heimkinos diese subs z.t. hinter der leinwand oder in der wand plaziert???das ist doch suboptimal, oder?
Mwf
Inventar
#11 erstellt: 23. Jan 2011, 02:05

gsinthehouse123 schrieb:
...wenn die ideale position des subs irgendwo im raum ist, weshalb sind auch in den besten kinos und high-end heimkinos diese subs z.t. hinter der leinwand oder in der wand plaziert???das ist doch suboptimal, oder?

Wenn der Raum größer ist, z.B. kleinste Abmessung mehr als 7 m, dann fallen die störendsten Moden in den subsonischen Bereich (<25 Hz), spielen also kaum noch eine Rolle, sodass die Positionierung ohne Nachteil nach anderen Gesichtspunkten erfolgen kann.

Ähnliches gilt für Bass-akustisch behandelte sowie allgemein Räume mit nicht-hart-gemauerten Begrenzungsflächen, auch großen Fenstern oder Türen.
Hier sind die Eigenschwingungen des Raumes nicht so stark ausgeprägt.

Die Positionsabhängigkeit des Basses von Hörort und Sub-Position ist fatalerweise gerade in kleinen bis mittelgroßen, massiv gemauerten Räumen (Europa) am auffälligsten.
Besonders heftig: Kellerräume
alpenpoint
Inventar
#12 erstellt: 19. Mrz 2011, 20:04

Mwf schrieb:

Wenn der Raum größer ist, z.B. kleinste Abmessung mehr als 7 m, dann fallen die störendsten Moden in den subsonischen Bereich (<25 Hz), spielen also kaum noch eine Rolle, sodass die Positionierung ohne Nachteil nach anderen Gesichtspunkten erfolgen kann.

Ähnliches gilt für Bass-akustisch behandelte sowie allgemein Räume mit nicht-hart-gemauerten Begrenzungsflächen, auch großen Fenstern oder Türen.
Hier sind die Eigenschwingungen des Raumes nicht so stark ausgeprägt.

Die Positionsabhängigkeit des Basses von Hörort und Sub-Position ist fatalerweise gerade in kleinen bis mittelgroßen, massiv gemauerten Räumen (Europa) am auffälligsten.
Besonders heftig: Kellerräume


Hallo,

wie schaut das denn mit meinem Raum aus?

Wohnzimmer-Heimkino

Vor den großen Fenstern sind Lamellenvorhänge. Ist der Raum eher kritisch oder kann man da evtl. auch mit einem SUB leben?

lg
lan300
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 28. Mrz 2011, 14:12

alpenpoint schrieb:

Mwf schrieb:

Wenn der Raum größer ist, z.B. kleinste Abmessung mehr als 7 m, dann fallen die störendsten Moden in den subsonischen Bereich (<25 Hz), spielen also kaum noch eine Rolle, sodass die Positionierung ohne Nachteil nach anderen Gesichtspunkten erfolgen kann.

Ähnliches gilt für Bass-akustisch behandelte sowie allgemein Räume mit nicht-hart-gemauerten Begrenzungsflächen, auch großen Fenstern oder Türen.
Hier sind die Eigenschwingungen des Raumes nicht so stark ausgeprägt.

Die Positionsabhängigkeit des Basses von Hörort und Sub-Position ist fatalerweise gerade in kleinen bis mittelgroßen, massiv gemauerten Räumen (Europa) am auffälligsten.
Besonders heftig: Kellerräume


Hallo,

wie schaut das denn mit meinem Raum aus?

Wohnzimmer-Heimkino

Vor den großen Fenstern sind Lamellenvorhänge. Ist der Raum eher kritisch oder kann man da evtl. auch mit einem SUB leben?

lg



Hallo und wie hört sich es an mit dem Subwoofer bzw. kein brummen in der Küche???
Gruß
tsieg-ifih
Gesperrt
#14 erstellt: 28. Mrz 2011, 15:15
Vorteilhaft wenn die Küche direkt nebenan ist,
dann muss die Frau beim Kabelklang nicht soviel rennen
alpenpoint
Inventar
#15 erstellt: 28. Mrz 2011, 19:45
Na ihr Scherzkekse ,

nein im Ernst, ich stand noch nie in der Küche wenns anständig rummst , da sitz ich am Sofa !

Wenn wir Film schauen hält sich niemand auf in der Küche und somit kein Problem. Allerdings hab ich auf meinem Hörplatz bei ca. 40Hz einen zu lauten Bass (dröhnen). Mit dem Yamaha bei dieser Frequenz -6db eingestellt jetzt ist es besser. in der Raummitte habe ich ein Bassloch, da hört man nicht viel Bass.

lg, Alpi
lan300
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 28. Mrz 2011, 21:14
hallo,
nein ich bin kein scherzkeks, ich bin auch mit dem sound sehr zufrieden.
es ist tierisch trocken,und sehr hart nein nicht was ihr denkt..ich meine den bass

nur halt was mich stört oder meiner frau, wenn wir mal in der küche sind oder auf unser gästtoilette dann rappels der massen schon etwas sehr pervers.
im raum wo die anlage steht ist es geil, auch über video man kommt in manchen filmen an zu schwitzen es ist schon beklemment, oder beim film pearl harbor kapitel 7. es ist so als wen die bombe in dein wohnzommer einschlägt mit voller kraft.
ich mußte mal vorher raus aus, es war furchtbar in den anderen räumen mehr als krieg als war am scheppern einfach möderisch.
ich weiß viele haben daran spass, ich auch aber trotzdem hane ich das problem. das im essbereich bei solchen filmen keiner mehr sitzen kann, oder gästklo,oder in der küche das hämmern,brummen usw. ist so krass.
okay, wir haben keine probleme mit nachbarn weil die es nicht mehr so mit bekommen.......
ich bin sonst sehr zufrieden mit dem sound, aber unser wohnzimmer ist halt so 40-50 qm groß und die anlge und lautsprecher sind nicht auf dem kompletten raum verteilt.
sondern nur auf die hälfte, der ander teil ist das esszimmer.
und da haben ich halt das problem............
Mwf
Inventar
#17 erstellt: 28. Mrz 2011, 23:51
Hi,

wie hier schon öfter beschrieben:
Der erste Schritt zur praktischen, bezahlbaren Lösung solcher Probleme ist ein zweiter Sub ,
den man,
mit entsprechenden Kabeln versehen, variabel aufstellen kann.

Es geht darum, den bevorzugten Hörbereich bassmäßig in die Zange zu nehmen,
den Eigenschwingungen des Raumes in allen drei Richtungen Kontra geben...,

daher einen vorne, einen hintern Hörplatz, am besten diagonal, plazieren,
konsequenterweise auch einen davon unter die Decke schrauben(!), zumindest versuchsweise mal auf einen Hocker anheben... ... um zu sehen ob es sich lohnt...
je nach (Bass-) Schwing-Eigenschaften der Decke,
in Beton-Kellerräumen ist die Deckenmontage eines Subs ein Muss...,
zum Glück genügen generell kleinere Subs, wenn man mehrere hat, aber das glaubt ja keiner...

Der Extraschub durch zwei Subs, die Füllung des Basslochs in Raummitte...
kann dann dazu genutzt werden, letztlich den Pegel für beide Subs deutlich zu reduzieren...

Ziel:
weniger Dröhnen im Abseits trotz vollem Pegel am (mittleren) Hörplatz.


--------------------
Wenn partout kein zweiter Sub möglich:

Sub möglichst dicht an den Hörplatz stellen...
Leider auch nicht immer machbar...
und, je nach elektr. (Korrektur-) Einstell-Möglichkeiten, klanglich nicht jedermanns Sache


[Beitrag von Mwf am 28. Mrz 2011, 23:57 bearbeitet]
Nickon
Inventar
#18 erstellt: 12. Apr 2011, 08:50
hallo zusammen,

ich komme eher aus dem car-hifi sektor beschäftige mich aber dort aktuell auch mit dem topic. ich habe mir die erklärungen im obern teil durchgelesen und bin soweit im bilde, dennoch würde ich gern eine aussagekräftige meinung wissen, ob in dieser gehäuseart eine stehende welle entstehen kann.

der teil den man sieht entspricht einem 4th order bandpass wessen ventilierung im hinteren teil nach oben gerichtet stattfindet.

das gehäuse entspricht einem rechteck, geradezu schlauchartig.

wenn ich die erklärung im oberen teil richtig verstehe, sollten hier wohl keine stehenden wellen auftreten können, bzw. eher nur in einem bereich der für die tieftonwiedergabe nicht relevant ist.

gibt es denn eine möglichkeit stehende wellen zu messen?

snc00186k

snc00192
Mwf
Inventar
#19 erstellt: 13. Apr 2011, 00:02

Nickon schrieb:
...gibt es denn eine möglichkeit stehende wellen zu messen?...

Ja,

sowohl Schalldruck (Mikrophon dicht am Treiber und/oder Port-Öffnung),
als auch die Impedanzkurve
zeigen -- bei ausreichender Auflösung, ohne Frequenzmittelung --,
eine (kleine bis mittelgroße) Störung (Stufe bzw. Schlenker in der Kurve).
Nickon
Inventar
#20 erstellt: 16. Apr 2011, 10:21
danke . wie würde ein solcher schlenker aussehen?
alpenpoint
Inventar
#21 erstellt: 18. Apr 2011, 19:52

Mwf schrieb:
Hi,

wie hier schon öfter beschrieben:
Der erste Schritt zur praktischen, bezahlbaren Lösung solcher Probleme ist ein zweiter Subimages/smilies/insane.gif ,
den man,
mit entsprechenden Kabeln versehen, variabel aufstellen kann.
Es geht darum, den bevorzugten Hörbereich bassmäßig in die Zange zu nehmen,
den Eigenschwingungen des Raumes in allen drei Richtungen Kontra geben...,


Kann man nicht mit anderen billigeren Mitteln (Absorber usw.) Raumakustisch was machen um sich den 2ten SUB zu sparen?
Ich habe ein dröhnen im linken Eck neben der Couch und wir sitzen oder liegen auch mal in der linken Ecke. Wenn ich den SUB rechts neben die Couch stelle ist wieder zu wenig Bass, wenn ich ihn so wie auf der Zeichnung stelle etwas zuviel. Deswegen mißt mir der Yamaha RX-V2067 auch den SUB auf -10db ein.


Mwf schrieb:


daher einen vorne, einen hintern Hörplatz, am besten diagonal, plazieren,


Ja ich kann mir schon vorstellen dass das bei mir was bringen könnte. Einen SUB vorne und einen hinten links im Eck. Aber so zum probieren mal 500Euro ausgeben ist halt auch sehr riskant.
Wie schauts denn mit dem Antimode 8033 aus? Eigentlich sollte ja mein Einmessystem des Yamaha den parametrischen EQ so stellen dass er ählich dem Antimode den Bass bei den Frequenzen (bei mir zw. 35 und 40HZ) etwas rausnimmt. Ich kann das auch nachträglich manuell aber da kommt mir dann oft vor als würde etwas "bumms" abgehen.



Mwf schrieb:


konsequenterweise auch einen davon unter die Decke schrauben(!), zumindest versuchsweise mal auf einen Hocker anheben... ... um zu sehen ob es sich lohnt...
je nach (Bass-) Schwing-Eigenschaften der Decke,
in Beton-Kellerräumen ist die Deckenmontage eines Subs ein Muss...,


Habe eine Holzdecke und bei mir würde das einfach nicht möglich sein.


Mwf schrieb:

zum Glück genügen generell kleinere Subs, wenn man mehrere hat, aber das glaubt ja keiner...


Doch ich glaubs und zu 90% würde das wahrscheinlich mein "Problem" lösen.


Mwf schrieb:

Der Extraschub durch zwei Subs, die Füllung des Basslochs in Raummitte...
kann dann dazu genutzt werden, letztlich den Pegel für beide Subs deutlich zu reduzieren...

Ziel:
weniger Dröhnen im Abseits trotz vollem Pegel am (mittleren) Hörplatz.


--------------------
Wenn partout kein zweiter Sub möglich:

Sub möglichst dicht an den Hörplatz stellen...
Leider auch nicht immer machbar...
und, je nach elektr. (Korrektur-) Einstell-Möglichkeiten, klanglich nicht jedermanns Sache


Genau in der Mitte habe ich auch ein Bassloch was mir aber egal ist weil da niemand sitzt und hört!

Unterm schreiben habe ich noch deinen Rat den SUB neben den Hörplatz zu stellen ausprobiert und es ist wirklich viel besser! Noch nicht optimal aber besser, da vibriert sogar die Couch ab und zu etwas mit!

CIMG3399



Hier ist der SUB zwar etwas eingeengt aber trotzdem ist das Ergebnis besser! Bitte nicht auf den "LS Ständer" schauen, den richtigen habe ich grad in Arbeit.

lg, Alpi


[Beitrag von alpenpoint am 19. Apr 2011, 13:00 bearbeitet]
Altgerätesamler
Inventar
#22 erstellt: 03. Aug 2011, 14:50
Hallo zusammen.

Ich habe heute ein wenig mit der Aufstellung des Subwoofers in meinem Zimmer (mit Dachschräge) experimentiert..

Und ihr werdet es nicht glauben, aber das beste Ergebnis habe ich erhalten, als ich den Subwoofer Richtung Wand aufgestellt habe.

Also fürs Verständnis. Ich habe den Subwoofer gedreht (Lautsprecher an die Wand).

Wenn ich Ihn an die Wand stelle, Lautsprecher Richtung Raum, dann habe ich an den Wänden entlang kräftigen Bass, in der Mitte des Raumes kaum.

Hier ein Bild:


Subwoofer aufstellung


Der Subwoofer (orange eingekreist) steht jetzt gerade Richtung Wand. Das war bisher das beste Ergebnis. Kann mir jemand sagen, warum?

Gruss Manuel
tsieg-ifih
Gesperrt
#23 erstellt: 03. Aug 2011, 17:53
Du könntest die Phase umdrehen und hören ob's besser wird.

In den Ecken und zwischen den LS addieren sich die Bässe und in der Raummitte entsteht ein Bassloch was durch Raummoden , Reflexionen und Schallauslöschungen bedingt ist, besonders wenn der Raum quadratisch ist.

Dann könnte man nicht nur die Boxen verschieben, auch die Hörposition zB. nach hinten an die Wand, da wo sich die Bässe "sammeln".

Ich habe meine Sitzposition trotzdem in der etwas hinteren Raummitte wegen dem optimalen Stereodreieck und Sweet-Spot meiner Breitbänder im RL Horn eingerichtet und nicht umsonst zwei aktive Subs direkt neben dem Hörsessel stehen
Altgerätesamler
Inventar
#24 erstellt: 03. Aug 2011, 20:03
Hallo

Danke dir für die Antwort.

Das drehen der Phase bringt leider keine Besserung.

Wie bereits gesagt, solange ich den Subwoofer so aufstelle, wie auf dem Bild, ist der Bass auch in der Mitte des Raumes gut.

Sobald ich Ihn aber drehe Richtung Raummitte, ist der Bass in der Mitte des Raumes kaum zu hören, und in Wandnähe ist er kräftig vorhanden.

Daher belasse ich es momentan einfach so..

Wenn ich die Anlage in einer Aula oder Turnhalle verwende. z.B. auf einer Bühne. Ist der Bass immer kräftig.. Egal wo man im Raum steht..
Altgerätesamler
Inventar
#25 erstellt: 03. Aug 2011, 20:15
Hallo nochmals

Habe jetzt noch einmal umgestellt.

Hier ein Bild:

P1010950
Jetzt ist der Bass in der Mitte des Raumes auch kräftig. Ich konnte die Lautstärke für den Bass sogar regulieren, und das nur, weil ich ihn jetzt in den Ecken gestellt habe.

Schon krass was die wenigen cm ausmachen.


Edit:

Tut mir leid wegen der Unordnung.
Das räume ich dann noch weg.


[Beitrag von Altgerätesamler am 03. Aug 2011, 20:16 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#26 erstellt: 03. Aug 2011, 23:27
Das sehe ich jetzt erst. Die Hornöffnung war ja vorher verkehrt herum direkt an der Wand.
Jetzt kommt sogar noch die Ecke dazu wo jeder Bass prinzipiell verstärkt wird und du somit im Bass baden kannst

Ich weiss dass die räumlichen Verhältnisse der Flaschenhals sind, aber bringt es eine positive Klangveränderung wenn du die Lautsprecher etwas von der Wand wegrückst oder läuft die Musik nicht über die roten Hörner ?


[Beitrag von tsieg-ifih am 03. Aug 2011, 23:28 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#27 erstellt: 03. Aug 2011, 23:50

Altgerätesamler schrieb:
... Kann mir jemand sagen, warum?...

Nee.
Um nicht nur zu spekulieren:
-- was für ein Sub ist das genau? (ggfs. mit link, Abstimmfrequenz?)
-- wie sind Bass-mäßig deine Wände beschaffen, wie stabil ist Unterkonstruktion der Holzdecke


-------------
ooops, ja, eine Bass-Rutsche.
Gibts dazu Messungen oder Simus, das ist doch partiell ein Dipol?
Übergangsfrequenz zum Main? (auch ne Rutsche!)

Dipol-Verhalten und Absorption der Begrenzungsflächen im Bass überfordern einfache Raumakustik-Modelle...

Hat hier jemand CARA o.ä.?

----------------------
Freu dich dass es gut klingt ,
Aber Vorsicht mit generellen Schlussfolgerungen. Ich ahne das ist alles sehr speziell......


[Beitrag von Mwf am 04. Aug 2011, 00:08 bearbeitet]
Altgerätesamler
Inventar
#28 erstellt: 04. Aug 2011, 11:03
Hallo zusammen


oder läuft die Musik nicht über die roten Hörner ?


Es sind alles Boxen auf dem Bild angeschlossen.


ber bringt es eine positive Klangveränderung wenn du die Lautsprecher etwas von der Wand wegrückst


Probiere ich mal aus.


was für ein Sub ist das genau? (ggfs. mit link, Abstimmfrequenz?)


Die roten Hörner und das rote Basshorn sind selbst gebaut.
Ich kann dir höchstens die Daten vom Lautsprecher geben.

Das ist ein Eminence Gamma 15
Eminence Gamma 15 Daten


Gruss Manuel
Mwf
Inventar
#29 erstellt: 04. Aug 2011, 22:45

Altgerätesamler schrieb:
...Die roten Hörner und das rote Basshorn sind selbst gebaut.

Einfach so?
Ohne genauen Bauvorschlag (link), Simulation, Messung?
Altgerätesamler
Inventar
#30 erstellt: 05. Aug 2011, 10:07
Hallo

Nein, natürlich nicht.

Cyburgs Viech Sind die roten Hörner.

Basshorn

Aber beim Basshorn muss ich zugeben, dass ich es aufgrund des Designs gebaut habe, und dann den Eminence Gamma 15 als Subwoofer-Lautsprecher gewählt habe.

Der Aufbau ist ja ähnlich wie bei den Viechern, daher dachte ich, dass wird schon gut klingen..
Und er klingt ja auch super..
Mwf
Inventar
#31 erstellt: 05. Aug 2011, 23:28

Altgerätesamler schrieb:
...Und er klingt ja auch super..

Das ist nicht die Frage.
Ich denke nur, dass viele Mitleser aus...

... ihr werdet es nicht glauben, aber das beste Ergebnis habe ich erhalten, als ich den Subwoofer Richtung Wand aufgestellt habe.
Also fürs Verständnis. Ich habe den Subwoofer gedreht (Lautsprecher an die Wand).

Wenn ich Ihn an die Wand stelle, Lautsprecher Richtung Raum, dann habe ich an den Wänden entlang kräftigen Bass, in der Mitte des Raumes kaum.
...Jetzt ist der Bass in der Mitte des Raumes auch kräftig. Ich konnte die Lautstärke für den Bass sogar regulieren, und das nur, weil ich ihn jetzt in den Ecken gestellt habe.
Schon krass was die wenigen cm ausmachen.

... für sich ableiten könnten, dass nur das Umdrehen eines Subs (bei dir ca. 50 cm Positionsveränderung) genügt, störende Raummoden (z.B. Bassloch in Raummitte) günstig zu beeinflussen.

Deine Situation halte ich jedoch für sehr speziell wg.
- Bass-Rearloaded Hörner (mehrere!) mit Dipol-Eigenschaften (= scharfe Richtwirkung) schon im Mittel-Bass (geschätzt 50 - 70 Hz), nicht zu vergleichen mit typ. BR- oder CB-Subs

- unbekannte Bass-Absorption durch großflächige Holzdecke u. evtl. Leichtbauwände

-----------------
Schön, wenn einem die Akustik es manchmal auch vergleichweise leicht macht...
Altgerätesamler
Inventar
#32 erstellt: 06. Aug 2011, 12:12
Hallo



... für sich ableiten könnten, dass nur das Umdrehen eines Subs (bei dir ca. 50 cm Positionsveränderung) genügt, störende Raummoden (z.B. Bassloch in Raummitte) günstig zu beeinflussen.

Deine Situation halte ich jedoch für sehr speziell wg.


Naja, ich schreibe nur, was sich ändert, wenn ich den Subwoofer anders hinstelle. Warum jetzt bei mir das Bassloch in der Raummitte teilweise verschwindet, weil ich den Sub 50 cm verschiebe, weis ich auch nicht.

Auf alle Fälle kommt der Bass intensiver rüber, seitdem der Sub in der Ecke steht.

Gruss Manuel
Richi666-
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 15. Okt 2011, 14:08
Um sich das alles zu ersparen währe es einfach nur geil wenns ein programm gibt bei dem mann die masse eingibt vom raum eventuell eine skizze oder ähnliches erstellt und das programm sagt mir dann stellen sie die box weiter aussen auf oder weiter nach hinten egal. So kann mann nur auf gut glück hoffen das mann bessere ergebnisse erziehlt ! Wir können heute schon in den Weltraum fliegen und jeden kak gibts nur sowas nicht !
Mwf
Inventar
#34 erstellt: 15. Okt 2011, 23:02

Richi666- schrieb:
...wenns ein programm gibt bei dem mann die masse eingibt vom raum eventuell eine skizze oder ähnliches erstellt und das programm sagt mir dann stellen sie die box weiter aussen auf oder weiter nach hinten egal...

Schon etwas älter, und daher nicht ganz so easy, ... die Eingabe unregelmäßiger Räume dauert...
http://www.cara.de/GER/index.html
-- die Analogie ist übrigens nicht ... "zum Mond fliegen", sondern "Börsenkurse" ! ...

und für Subwoofer hilft ganz praktisch, ...d.h., das Beste aus Gegebenheiten machen:
http://www.hifi-foru...um_id=93&thread=5666
Sonisoni
Neuling
#35 erstellt: 15. Mrz 2012, 14:59
Hallo!!

Ich hab da eine generelle Frage, und zwar kann ein Bassverlust entstehen wenn der Raum eine "zwischendecke" hat? Sprich sagen wir ein 4 Meter hoher Raum und in der Höhe von 3 Meter wird eine Strohdecke eingezogen.
lg
Mwf
Inventar
#36 erstellt: 17. Mrz 2012, 02:30

Sonisoni schrieb:
...Ich hab da eine generelle Frage, und zwar kann ein Bassverlust entstehen wenn der Raum eine "zwischendecke" hat? Sprich sagen wir ein 4 Meter hoher Raum und in der Höhe von 3 Meter wird eine Strohdecke eingezogen...

Ja.
Ich würde das aber nicht negativ sehen.
Die vertikalen Moden in hart begrenzten Räumen sind oft besonders störend. Dazu evtl. Halligkeit.
Mit so einer Decke kann der Raum akustisch in mehrfacher Sicht an Qualität gewinnen.
Und Bassmenge sollte angesichts preisgünstiger Aktivsubs heutzutage kein Problem mehr sein.
CU2N8
Schaut ab und zu mal vorbei
#37 erstellt: 13. Mai 2012, 21:10
Hallo miteinander,
hab da so ein kleines Akustik-Problem mit dem Bass in meinem Raum!
Es wird am Sitzplatz die Frequenz zwischen 40- ca 60 komplett ausgelöscht! Man hört absolut nichts,wogegen wenn man aufsteht oder den Kopf einen Meter nach vorne bewegt alles wieder da ist!
Aber egal wie ich die Lautsprecher oder Bässe verrücke,am Sitzplatz kommt nichts an!
Die Maße des Raums sind : Deckenhöhe 2,4m, Stirnseite 4,8m breit, Rückseite 5,3m breit, Seitenlänge 5,5m, sitzabstand Frontlautsprecher 3,1m, Wände sind verputzt und der Boden ist aus Hilz! jeweils vorne rechts und hinten links in der Ecke einen SUB! Sonst hört man keinen Bass!
Vielleicht kennt jemand ein solches Problem und kann mir eventuell weiterhelfen!!??
Mit besten grüßen
Boris
TasteOfMyCheese
Stammgast
#38 erstellt: 17. Mai 2012, 21:01
Hey,
ich würde die Subs auf jeden Fall mal nicht in die Ecke stellen, das wird sich mit Sicherheit recht negativ auf den Klang auswirken. Woher weißt du denn, dass es sich um genau diesen Frequenzbereich handelt? Hast du das gemessen? Den Hörplatz kannst du aber nicht ohne weiteres verändern, oder?
Kannst du eventuell eine Skizze des Raums inklusive Lautsprechern und Hörplatz und Abmessungen posten?

Grüße
Berti
ingo74
Inventar
#39 erstellt: 17. Mai 2012, 21:04
CU2N8
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 23. Mai 2012, 19:31
Hi,
ja ich ne Test-DVD von der AUDIO und genau die Frequenzen von 40-ca 60 Hz sind am Sitzplatz weg!!!
In der alten Wohnung hab ich fast gar keinen extra SUB gebraucht da meine 802D da schon so viel Bums hatten!!!
Und jetzt nichts mehr
Also ich schreib jetzt mal die mase auf den übers iPhone dauert mir das andre zu lang!
Stirnwand 4,8m breit
Rückwand 5,3m breit mit großem Fenster
Seitenwände 5,5m
Sitzabstand zur Stirnwand 4m
Sitzabstand LS 3,1m
LS stehen ca 1m von der stirnwand etwas eingedreht mit jeweils 1,23m Abstand zu den Seitenwänden
SUB1 vorne Rechte Ecke,SUB2 hinten linke Ecke
Decke ist 2,4 hoch und mit rigips abgehängt,Wände sind verputzt!
Boden ist Eiche-Holz
Hoffe das hilft!?
Beste Grüße Boris
ingo74
Inventar
#41 erstellt: 23. Mai 2012, 19:45
du hast halt in dem bereich eine auslöschung, dh deine ls/subwoofer stehen für deinen raum falsch. es gibt ein paar möglichkeiten, das abzuschwächen - darf es was kosten..? wenn nein hilft nur eine andere sitzposition / aufstellung.

hast du den stereoplay raumrechner mal ausprobiert..?

ansonsten lies zb mal hier:

http://mindaudio.de/...icle&id=10&Itemid=12
http://mindaudio.de/...rticle&id=1&Itemid=4

ansonsten hilft auch der anfang des threads zur erklärung warum das so ist...


[Beitrag von ingo74 am 23. Mai 2012, 19:46 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#42 erstellt: 23. Mai 2012, 20:06

Es wird am Sitzplatz die Frequenz zwischen 40- ca 60 komplett ausgelöscht! (...) jeweils vorne rechts und hinten links in der Ecke einen SUB!

Ich kann mir gut vorstellen dass wenn die Subs über Kreuz stehen in der Mitte etwas ausgelöscht wird.

Am besten wäre die zwei Subs so geeignet zu positonieren dass alle Frequenzen da sind. Da die Kabel lang genug sind, dürfte ein schnelles Ausprobieren kein Problem sein.

Ich hatte ein ähnliches Problem und erst als ich meine zwei Subs direkt hinter dem Hörsessel ÜBEREINANDER gestellt hatte war ich alle Probleme los und es funzt wunderbar sogar mit kostenloser Rückenmassage. Da die Stereoortung unter 100 Hz vernachlässigbar ist, können die zwei Subs ruhig zusammenstehen, wenn die Raumakustik andere Verhältnisse nicht erlauben. Mit Rollen drunter gehts noch schneller und einfacher
CU2N8
Schaut ab und zu mal vorbei
#43 erstellt: 23. Mai 2012, 21:05
Hallo,
hatte ja schon einige Positionen probiert zb vorne bei den LS mal innen,mal außen,weiter vorne und und und...nix hat was gebracht! Probiere das mal aus hinter der Couch!!!! Ich wred die 2 825er mal dort hin stellen und hören!!!
Nur wenn ich Stereo hören mag hab ich gleiche Problem mit den LS!!!!
Den rechener hab ich noch nicht ausprobiert da er nicht auf meinem iPhone läuft!
Werd das am PC nachholen!!!
Danke für die Infos
Gruß Boris
Mwf
Inventar
#44 erstellt: 23. Mai 2012, 22:27

tsieg-ifih schrieb:
...Ich kann mir gut vorstellen dass wenn die Subs über Kreuz stehen in der Mitte etwas ausgelöscht wird...

Ich eher nicht.

Zwei identische Subs, die im Takt schieben /ziehen, du dazwischen,
da muss schon ein extrem heftiger, asymmetrischer Raumeffekt dagegenarbeiten.
In der Theorie ziehst du für Bassfrequenzen eine unsichtbare Wand (in der Symmetrieebene) durch den Raum und sitzt direkt dran /drin

Aber schön dass du bei Dir eine Lösung gefunden hast.
Oft stört am meisten eine vertikale Mode.
Da ist das Anheben eines Subs vom Boden weg, genau richtig.
CU2N8
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 23. Mai 2012, 22:48
Ich muss da aber noch was klar stellen: bei mir ist der Effekt der Auslöschung nicht erst als die SUBs über Kreuz stehen!!!!
Es war genauso als die beide vorne neben den LS standen oder auch an anderer Stelle!Hab sie schon einige male verstellt!
Sollte ich jetzt doch mal die Position hinter der Couch oder die höhere Aufstellung testen???
Gruß Boris
Hannibal014
Stammgast
#46 erstellt: 26. Okt 2012, 18:08
Hallo ich habe ein problem

ich habe einen XTZ 12.16 Subwoofer und finde das er sich ein wenig Schwach anhört, auch bei voller lautstärke am Subwoofer.

wie sollte ich ihn am besten stellen ?? mein Raum ist

7,35 m lang und 5,38 m breit.

ich habe an meinem Subwoofer folgende einstellmöglichkeiten: Volumen, Frequenz und Phase.
von den 2 Bassreflexroheren ist eines offen, das andere verschlossen.

wäre sehr nett wenn mir jemand helfen könnten da ich keine Ahnung habe wie ich Raummode oder soetwas berechne.

Kann mir vill. noch jemand sagen, was das mit der Frequenz auf sich hat , die ich am sub einstelle. Weil am Onkyo 616 kann ich ja auch ne subwoofer Frequenz einstellen.

Momentan sind die einstellungen so ( Jamo 608 HCS)
Die Großen Standlautsprecher ( Teiftöner von einander abgewendet richtung wand schauend) sollte ich die mal rum drehen ?

Subwooferes
Front ; 40 hz
Center 40 Hz
Surround 50Hz
Front Hight; Keine
Surround Back: Keine
LPF des LFE : 120 HZ

die Front könnte ich aber auch auf Breitband stellen.

was meint ihr ??
ich hab keinen Plan
ingo74
Inventar
#47 erstellt: 26. Okt 2012, 18:11
...dann lies dir mal auf mindaudio.de die links im linken reiter grundlagen durch
Hannibal014
Stammgast
#48 erstellt: 26. Okt 2012, 18:32
Ja hab ich schon aber es geht ja um mehr als nur um den subwoofer
ingo74
Inventar
#49 erstellt: 26. Okt 2012, 18:56
dann hast du entweder es nicht gelesen oder verstanden..
Hannibal014
Stammgast
#50 erstellt: 26. Okt 2012, 21:40
Ja wenn ich es verstanden hätte, dann müsste ich mich ja wohl kaum an das Forum wenden oder ?
TheBigW
Stammgast
#51 erstellt: 25. Nov 2012, 19:29
Erstmal Danke an den Ersteller des initialen Artikels! Das hat super fuer ein schnelles Verstaendnis gesorgt.
In meinen Kellerraeumen (Musik/Heimino) hatte ich auch massive Raummoden. Also habe ich zunaechst auch penibel nach 1/4 und spaeter nach anderswo beschriebener 1/5 Regel aufgestellt. Im Ergebnis war das besser als vorher, aber immer noch mit recht extremen 30Hz Moden.
Ich habe dann im Netz weitergesucht und war schon kurz davor etwas Aufwand in Corner traps zu stecken. Dann habe ich irgendwo gelesen das 1/2 der Raumlaenge einen Versuch Wert waere. Siehe da - in beiden Raeumen sowiet Ok - kleine Basssenke bei 40Hz aber keine Ueberhoehung mehr die mich im Heimkino bei Explosionen aus dem Sessel kippt - und das Obwohl beide Betonellerraeume IMO extrem kritisch sind.
Richi666-
Ist häufiger hier
#52 erstellt: 27. Nov 2012, 21:52
Wie oft lässt ihr eigentlich eure Boxen einmessen ? Im jahr öfters oder ?
Suche:
Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|
Das könnte Dich auch interessieren:
Akustischer Hilferuf aus Raum Aachen
suche Lautsprecherstandfuß wie z.B. bei der Kef Q900
Positionierung der Lautsprecher im Zimmer
Reflektionen: Wie schädlich ? Wie nützlich ?
RoomEQWizard V5.01 beta17
Messablauf
Delikat: Klo, Akustikvorhang? Schalldämmung Tür
Bass nur ausserhalb des Zimmers gut
Verständnisfrage. Wellenlänge im Raum.
Akustische Beratung für einen Flügel und Stereo-Lautsprechern

Top Hersteller in Akustik Widget schließen

  • Yamaha
  • Canton
  • Denon
  • Heco
  • Dali
  • Bose
  • Marantz
  • Quadral
  • Magnat

Neueste Beiträge Widget schließen

Mehr...

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder732.424 ( Heute: 1 )
  • Neuestes Mitgliedwillivommarsoderjupi...
  • Gesamtzahl an Themen1.195.483
  • Gesamtzahl an Beiträgen15.068.276