Bau eines richtigen Diffusors!!!

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Thiuda
Inventar
#1 erstellt: 29. Jan 2004, 01:36
Hallo liebe Forenmitglieder dies hier richtet sich an alle, die Ihr Regal oder Ihre Pflanzen mal durch einen "richtigen" Diffusor ersetzen möchten!


Ich hab mich die letzten Tage mal ausführlich mit Diffusoren befasst, die Wirkung der verschiedenen Bauarten und vorallem dem Selbstbau eines solchen Diffusors.

Quellen zum Selbstbau bzw. zur Berechnung zu finden erwies sich als euserst schwer!!!

Jedoch habe ich sie trotzdem gefunden



Man unterscheidet vorerst zwischen 5 Arten von Diffusoren!

Diese sind unter folgender Adresse aufgelisstet und erklärt: http://www.hunecke.de/german/infoline/diffusoren.htm


Die wirklich interessanten Diffusoren sind hierbei die, die auf Hernn Schröder basieren, sie zeichnen sich zum einen durch Ihre sehr breitbändige Diffusion und zum anderen durch ihre relativ preisgünstige und (soweit man das sagen kann) simple Herstellung aus!


Das währe zum einen der Maximalfolgen Diffusor und zum anderen der Quadratic Residue Diffusor (QRD).
Hier wird wieder zwischen eindimensionalen und zweidimensionalen Diffusoren unterschieden, da der Aufbau von zweidimensionalen Diffusoren (alles bei Hunecke nachzulesen) sehr komplex ist, habe ich mich auf die eindimensionalen beschränkt.

Ich habe mich dann in meiner Suche wiederum auf den QRD beschränkt, da dieser laut vieler Quellen im Internet der Wirkungsvollere ist und nebenbei einfacher umzusetzen ist!


Der QRD sieht folgendermaßen aus:



Der Aufbau ist recht simpel, der QRD besteht aus einer beliebigen Anzahl von Kammern, die eine beliebige Breite aufweisen (aber für alle Kammern gleich) und deren optimale Tiefe sich einfach berechnen lässt.

2 Grundsätze lassen sich grob aufstellen:

1)Je mehr Kammern der Diffusor (bei gleicher Breite) enthält, je breitbändiger ist die Diffusion (nach oben hin).

2)Je, tiefer der Diffusor ist, je tiefer reicht die Diffusion.


Jedoch steht die optimale Tiefe des Diffusors in direcktem zusammenhang mit dessen Außmaßen, allerdings ist die Anzahl der Kammern beliebig, sie wird über die gewünschte Breite der Kammern geregelt! (Je schmaler die Kammern (Bei einem Gewissen Grundmaß des Diffusors) je breitbändiger arbeitet er)


Die Berechnung ist ziemlich einfach:

Zuerst muss man das gewünschte Ausmaß des Diffusors wissen (Es ist zu bedenken, das er mit erhöhtem Ausmaß auch automatisch dicker wird), hierbei entspricht die Höhe der Breite.

Wir nehmen jetzt einfach mal 1m.

Also: Höhe = Breite = 1m

Als zweites muss man bestimmen wie breit eine der Kammern sein soll, ich will jetzt beispielsweise 8 Kammern haben und sage deswegen das jede Kammer 12.5cm haben soll (100cm / 8 ).

Schon habe ich alle zur Berechnung relevanten Daten!

Die Dicke (Tiefe) des Diffusors lässt sich jetzt berechnen, in dem man die Breite des Diffusors durch 4 teilt.

100cm / 4 = 25cm

Die Tiefe der acht Kammern wird wie folgt berechnet:

Kammer1: Keine vertiefung!
Kammer2: Tiefe % 4 -> 25 / 4 = 6.25
Kammer3: Tiefe % 1 -> 25 / 1 = 25
Kammer4: Tiefe % 2 -> 25 / 4 = 12.5
Kammer5: Tiefe % 2 -> 25 / 4 = 12.5
Kammer6: Tiefe % 1 -> 25 / 1 = 25
Kammer7: Tiefe % 4 -> 25 / 4 = 6.25
Kammer8: Keine vertiefung!


Nimmt man weniger Kammern als 8, dann bricht man die Reihe einfach früher ab, nimmt man mehr Kammern führ man sie von vorne fort!!!´


Die einzelnen Kammern müssen durch dünne Wände (Wie auf der Zeichnung zu sehen) getrennt werden. Die Dicke der Wände sollte ziemlich dünn, aber trotzdem relativ schallhart sein, so 0.5cm -1cm (Einen genauen Richtwert habe ich nicht gefunden).


Die Grenzfrequenzen des Diffusors, in denen er am Effektivsten arbeitet, lassen sich ebenfalls ziemlich einfach berechnen!

Die untere Grenzfrequenz:
Hierbei muß das Ausmaß des Diffusors (Breite bzw. Höhe) einfach der Länge der Schallwelle (Lambda, nicht 1/2 Lambda) entsprechen!
Hat der Diffusor also ein Ausmaß von 3,4m könnte er theoretisch bis 100Hz effektiv arbeiten.

Die obere Grenzfrequenz:
Hierbei muß die erwünschte obere Grenzfrequenz einfach durch 1,5 geteilt werden. Wollten wir also eine obere Grenzfrequenz von 1Khz müssten die Kammern jeweils eine Breite von ca. 22.67cm haben. (34cm / 1,5 = 22.66666667cm )



Jetzt fehlt nur noch ein wenig handwerkliches Geschick und dem optimalen Diffusor für seine eigenen vier Wände zu einem erschwinglichem Preis steht nichts mehr im Weg!!!


M.f.G. Draic-Kin


[Beitrag von Thiuda am 29. Jan 2004, 04:26 bearbeitet]
lieberkater
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 04. Feb 2004, 22:49
Anleitung zum Bau eines 2-dimensionalen QRD-Diffusors:

http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&Sect2=HITOFF&p=1&u=/netahtml/search-bool.html&r=9&f=G&l=50&co1=AND&d=ptxt&s1=5,401,921&OS=5,401,921&RS=5,401,921

Oder einfach den Link des US-Patentamtes anklicken

http://www.uspto.gov/patft/index.html

und nach Patentnummer 5,401,921 suchen.

Anbieten oder verkaufen würde ich einen eventuellen Nachbau nicht, um Streit mit RPG Diffusor Systems zu vermeiden.

Es geht um folgendes Produkt: http://www.rpginc.com/products/skyline/index.htm

Sieht aus als würde Selberbasteln mit Arbeit verbunden sein... wird auch gerne schwer wenn nicht aus Hartschaum....

@ Draic-Kin: Die Tiefe der Kammern bestimmt auch die benutzbare Bandbreite des Diffusors. Halbe Wellenlänge <-> Tiefe.

Mehr Info und etwas Theorie unter
http://www.icmsstephens.com/acoustics1.html
sowie
http://www.iemb.de/veroeffentlichungen/infobl%E4tter/inf00_09.htm
Thiuda
Inventar
#3 erstellt: 06. Feb 2004, 19:50
@ lieberkater

Dein gesamter Beitrag bezieht sich auf den 2-dimensionalen QRD!!!

Mein Beitrag jedoch nur auf den 1-dimensionalen!!!


Der 1-dimensionale ist ziemlich einfach aus Holz herzustellen!!!!


Und was interessiert es mich bitte ob da irgendwelche Patentrechte vorliegen, ich bau das teil für mich selbst und habe garantiert nicht vor es zu vermarkten!!!



M.f.G. Draic-Kin


[Beitrag von Thiuda am 06. Feb 2004, 22:12 bearbeitet]
lieberkater
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 06. Feb 2004, 20:30
Nun, die 'eindimensionalen' QRDs sind richtungsabhängig, die zweidimensionalen nicht. Deshalb empfinde ich den Beitrag als sinnvolle Ergänzung zum Thema, besser hier zu posten als in einem neuen Thread... In Tonstudios kommen beide Modelle gleichzeitig zur Anwendung...

Es war in der tat nicht so einfach eine sinnvolle Anleitung für den 2D-QRD zu finden. Selber machen ist sicher aufwändiger als für 1-D, da hast du recht!

Zur Angabe des Patentes: ist bloss fair dies als Quelle anzugeben... weiss auch nicht ob die ein Firma ein europäisches Patent angemeldet hat.
Thiuda
Inventar
#5 erstellt: 06. Feb 2004, 22:13
Da hast du sicher Recht, der 2 dimensionale ist auf jeden Fall der bessere Diffusor, nur wie du schon sagtest sehr komplex..´. Wodurch er nur schwer selbst herzustellen ist.

Ach, die machen sowieso alle genug Geld, wenn ich die dreisten Preise für Absorber und Diffusoren auf dem Markt sehe wird mir schlecht!

Wenigstens beteiligt sich hier mal jemand, find ich gut!

Anscheiniend hat sich hier leider noch sogut wie niemand mit Diffusoren befasst, sodass niemand einen Produktiven Beitrag leisten kann (Du bist da wohl bisher die einzigste Ausnahme)


Aber gerade Diffusoren halte ich für die wesentlich sinnvollere Akustische Maßnahme, bis auf den direkten Nahbereich der LS (Die ersten Reflektionen) würde ich ausschlißlich zu Diffusoren greifen, da normale Wohnräume sowieso mit genug absorbierenden Gegenständen ausgestattet sind!


P.S. tut mir leid wenn ich dich gerade leicht angegangen bin, momentan hab ich einfach total schlechte Laune, aber das ist ne andere Geschichte...
Leisehöhrer
Inventar
#6 erstellt: 14. Feb 2004, 16:44
Hallo, ich würde mir gerne vernünftige Diffusoren bauen.
Was haltet ihr von Lochplattenschwingern und Lochblechkassetten ?
Aus was für einem Material habt ihr die Diffusoren gebaut ?
Sind die Grabenstruckturen hargenau berechnet oder geht das mit auch mit ganz anderen Vertiefungen ?
Das Thema finde ich hochinteressant. Wenn ich meine Akustikelemennte gebaut habe werde ich ausführlich berichten. Wiefiele Elemennte habt ihr bei euch angebracht ?

Gruss leisehörer
lieberkater
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 14. Feb 2004, 18:33
Gebaut habe ich noch keinen Diffusor, ist aber in Planung. Für einen 1-dimensionalen QRD würde ich Sperrholz nehmen, für den 2-dimensionalen Balsaholz.
Thiuda
Inventar
#8 erstellt: 16. Feb 2004, 02:36
Ich habe auch noch keinen gebaut, ist aber ebenfalls in Planung, bzw. 2 stück sind in Planung...

Wird aber noch ein paar Wochen dauern...


Ich würde sie aus MDF herstellen, mann kann aber theoretisch auch Spahnplatten nehmen ist nur nicht ganz so hochwertig...

Aber auf jedenfall HOLZ

M.f.G. Draic-Kin




Einen 2-dimensionalen halte ich aufgrund der Komplexität und dem damit verbundenen Aufwand als Selbstbauprojekt nicht für sinnvoll.


[Beitrag von Thiuda am 16. Feb 2004, 02:40 bearbeitet]
Leisehöhrer
Inventar
#9 erstellt: 16. Feb 2004, 23:28
Hi,

Das müsste doch mit sehr viel Wandstärke gebaut werden oder wie seht Ihr des ? Wenn das Holz zu dünn währe würden ja nur ganz hohe Frequennzbereiche beeinflusst ?
Ich stelle mir vor das die Diffusoren am meisten Wirkung haben wenn sie gar nicht hohl währen. Oder ausgefüllt mit
Dämmstoff. Habt Ihr mal an Lochblechresonatoren gedacht oder e.v.t.l.geplant es zu tun ?

Gruss leisehörer
SV650
Stammgast
#10 erstellt: 17. Feb 2004, 11:40
Cool gar ned gewusst das es hier auch ein Akustik Forum gibt! NICE!!!
Klingt sehr Interessant euer vorhaben! die Stege sollen möglichst schmal sein, denke 2 millimeter Aluminiumblech sollte dafür optimal geeignet sein. (oder schon zu schmal?)
MDF dürfte wohl Preis/Leistungs mässig am besten sein!
Materialaufwand an Holz ist hald enorm!
Wie schaut es mit der Optimalen Positionierung im hörraum aus?
Will ja nicht den ganzen Raum zupflastern!


MfG Ralph


[Beitrag von SV650 am 17. Feb 2004, 11:54 bearbeitet]
SV650
Stammgast
#11 erstellt: 17. Feb 2004, 14:36
Da Holz in diesen Größenordnungen sehr teuer ist, denke ich momentan über die Verwendung von KömaCel nach. www.koemi.de
Auf der Seite stehen alle wichtigen Infos!
Preise sind mir momentan noch nicht bekannt!

MfG Ralph
martin
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 17. Feb 2004, 14:48
Hi,

einen Eindimensionalen QRD gibt es zum Beispiel hier:

http://www.primacoustic.com/razorblade.html

Im angehängten PDF-File steht auch der Preis. Wieviel der Deutsche Vertrieb draufschlägt, kann man ja in Erfahrung bringen. Zumindest kann man vergleichen, wieviel man im Selbstbau spart.

Grüße
martin
SV650
Stammgast
#13 erstellt: 18. Feb 2004, 15:17
D.h. Der optimale Diffusor sollte möglichst gross sein und die Kammern sollten möglichst schmal sein.
Damit er ein möglicht breites Frequenzspektrum abdeckt!


(Je schmaler die Kammern (Bei einem Gewissen Grundmaß des Diffusors) je breitbändiger arbeitet er)


Was ist das für ein Grundmaß?

MfG Ralph
Buddelfrosch
Stammgast
#14 erstellt: 18. Feb 2004, 17:43
Hallo,

habe gerade entdeckt, dass es hier ein Akustikteil im Forum gibt. Feine Sache.

Zu meinen Erfahrungen beim Bau meiner Diffusoren habe ich in einem anderen Forum schon mal was geschrieben. Vielleicht interessiert es ja auch hier:

http://www.audiomap.de/galerie/showphoto.php?photo=131&password=&sort=1&cat=500&page=1

http://www.audiomap.de/galerie/showphoto.php?photo=129&password=&sort=1&cat=500&page=1

Frohes Schaffen
Gábor

Ach so, zum Grundmaß: Damit der Diffusor einigermassen sinnvoll wirksam ist, sollte das Grundmaß min. 0,5m * 0,5m betragen. Je größer, desto besser.


[Beitrag von Buddelfrosch am 18. Feb 2004, 17:45 bearbeitet]
Thiuda
Inventar
#15 erstellt: 18. Feb 2004, 19:20
@ SV650

Vergiss das mit dem Grundmaß, ich wollte damals ursprünglich schreiben:

Je mehr Kammern bei einem gewissen Grundmaß je breitbändiger arbeitet er...

da ich aber geschrieben habe:

Je schmaler die Kammern...

ist das Grundmaß egal!



Ich würde die Kammern aber nicht zu schmal machen!!!

1. Durch zahlreiche Textilien etc. im Raum, werden die sehr hohen Frequenzen sowieso schon genügend absorbiert und durch Pflanzen etc. auch teilweise diffus verteilt. Daher müssen sehr hohe Frequenzen nicht zwingend durch einen speziellen Diffusor bekämpft werden.

2. Um so schmaler die Kammern sind, destso komplizierter bzw. aufwändiger wird die herstellung!


@ Buddelfrosch

Danke für die Links, werde sie mir nachher direckt mal durchlesen.

M.f.G. Draic-Kin
SV650
Stammgast
#16 erstellt: 18. Feb 2004, 19:55
naja, wie muss denn so ein teil aufgebaut sein??? ich hätte jetzt aus 3 cm dickem kömacell 1,5m hohe und dementsprechend breite stücke heraus gesägt, als dünne wände 2mm alu blech genommen, und das ganze auf eine MDF Platte geklebt und verschraubt.
also 3cm breite kammern. 1550,655Hz bei 22C° zimmertemperatur wenn ich mich nicht täusche!
Wenn nicht korrigiert mich bitte!

Achja netter Setzkasten!


MfG Ralph


[Beitrag von SV650 am 18. Feb 2004, 19:57 bearbeitet]
Thiuda
Inventar
#17 erstellt: 18. Feb 2004, 21:44
Wie es aufgebaut sein muss habe ich doch ganz am Anfang beschrieben, das Bild dient zur veranschaulichung.

Bei einer Kammerbreite von 3 cm, liegt die obere Grenzfrequenz bei 7644Hz!!!

Die untere Grenzfrequenz läge bei einem Diffusor mit den Maßen von 1,5m x 1,5m bei 229Hz!

Dementsprechend hätte er im Maximum eine Tiefe von 37,5cm, zum rechnen nimm ich jetzt mal 37cm. (150cm / 4 = 37,5cm)

Die Kammern müßten dann folgende vertiefungen aufweisen:

Kammer1: Keine vertiefung!
Kammer2: Tiefe / 4 -> 37 / 4 = 9.25
Kammer3: Tiefe / 1 -> 37 / 1 = 37
Kammer4: Tiefe / 2 -> 37 / 2 = 18.5
Kammer5: Tiefe / 2 -> 37 / 2 = 18.5
Kammer6: Tiefe / 1 -> 37 / 1 = 37
Kammer7: Tiefe / 4 -> 37 / 4 = 9.25
Kammer8: Keine vertiefung!

Und dann fängst du von vorne an!!! Bei 1,5m mit einer Kammerbreite von 3cm währen das dann 50 KAMMERN!!!!! Das ist schon ein Arbeitsaufwand!!!!
Thiuda
Inventar
#18 erstellt: 18. Feb 2004, 21:57
@ Buddelfrosch

Schöne Arbeit!

Die Konstruktion dieses Diffusors ist jedoch um einiges aufwändiger als die des 1-dimensionalen QRD!

Handelt es sich um einen geschlossenen 2-dimensionalen QRD oder ist es ein Maximalfolgendiffusor wie die Nachtigal von v-wier?

Aber wirklich eine schöne Arbeit!


Eine Frage hätte ich noch, habe ich das deinen Kommentaren im anderen Forum richtig entnommen, hast du die Diffusoren an den Seitenwänden zur unterdrückung (Streuung) der ersten Reflektionen verwendet?

Ich weiß jetzt nicht wie weit die Wände von den LS entfernt sind, aber man soll im direckten Nahbereich der LS (in der Regel ca. bis 2m), den Gebrauch von Diffusoren vermeiden, hier machen sich gezielt eingesetzte Absorber besser!

M.f.G. Draic-Kin


[Beitrag von Thiuda am 18. Feb 2004, 23:34 bearbeitet]
SV650
Stammgast
#19 erstellt: 18. Feb 2004, 23:47
Die mathematischen grundlagen habe ich schon verstanden, dann werde ich das wohl so bauen, und hoffe es lohnt sich!

MfG Ralph
Buddelfrosch
Stammgast
#20 erstellt: 19. Feb 2004, 11:12
@Draic-Kin

>Schöne Arbeit!
Danke

>Die Konstruktion dieses Diffusors ist jedoch um einiges >aufwändiger als die des 1-dimensionalen QRD!
Richtig. Dafür ist er auch um einiges wirkungsvoller als ein 1-dimensionaler QRD.

>Handelt es sich um einen geschlossenen 2-dimensionalen QRD >oder ist es ein Maximalfolgendiffusor wie die Nachtigal >von v-wier?

Ja, eine geschlossener 2-dimensionaler QRD.

>Eine Frage hätte ich noch, habe ich das deinen Kommentaren >im anderen Forum richtig entnommen, hast du die Diffusoren >an den Seitenwänden zur unterdrückung (Streuung) der >ersten Reflektionen verwendet?

>Ich weiß jetzt nicht wie weit die Wände von den LS >entfernt sind, aber man soll im direckten Nahbereich der >LS (in der Regel ca. bis 2m), den Gebrauch von Diffusoren >vermeiden, hier machen sich gezielt eingesetzte Absorber >besser!


Grundsätzlich hast du da Recht. Die Diffusoren sind vom LS ca. 2m entfernt. Allerdings muss man bei mir noch die konkreten weiteren räumlichen Gegebenheiten beachten. Irgendwie muss der Raum ja noch wohnlich bleiben. Das heißt auf der rechten Seite befindet sich an der Seitenwand der Schreibtisch sowie darüber angebrachte Bücher- und CD-Regale. Die wirken auch als Diffusoren. Daher wäre es nicht gut gewesen, auf der linken Seite einen Absorber anzubringen. Das Klangbild wäre zwischen den Kanälen zu unterschiedlich geworden. Daher also die Diffusoren. Denn besser als eine große kahle Wand ist es auf jeden Fall. Zwar werden die frühen Reflexionen nicht absorbiert, aber doch in weniger strörenden da diffundierte Einzelreflexionen zerlegt.

Wie du sicher bemerkt hast habe ich auch noch 2 Plattenschwinger und einen Helmholzres. bis ca. 100hz im Einsatz. Auch aus diesem Grund, wollte ich auf den Einsatz von Akustikschaumstoffen verzichten. Sind mir irgendwie susbekt (Achtung Vorurteil).
Wenn man sich aber dafür interessiert, dann bitte nicht bei Fast (weil zu teuer), sondern hier:

http://www.schalltechnik-mm.de/pages/spezialprodukte/spez_produkte5.html

zwei BASOTECT PRISMA 500 kosten hier ca.230,- EUR, also deutlich günstiger bei gleichem Material.

Weiterer Tipp für Mitteltonabsorbtion hier:
http://www.netzmarkt.de/thomann/takustik_basotect_50_100100_4er_pack_prodinfo.html?sn=30b1862cfe70149ebf05eb69f658f327


[Beitrag von Buddelfrosch am 19. Feb 2004, 11:17 bearbeitet]
SV650
Stammgast
#21 erstellt: 19. Feb 2004, 14:16
Müssen Die Kammern eigendlich nach oben und unten offen sein? oder kann man einen Rahmen rum bauen der mit der höchsten Fläche bündig aufhört?

MfG Ralph
Thiuda
Inventar
#22 erstellt: 19. Feb 2004, 15:13
> Dafür ist er auch um einiges wirkungsvoller als ein 1-dimensionaler QRD <


So würde ich das nicht sagen, der 2-dimensionale QRD hat hauptsächlich den Vorteil, das er den Schall auf 2 Dimensionen streut, also links/rechts und oben/unten.

Zwangsläufig ergibt sich dadurch natürlich eine etwas bessere Diffusion, aber um einiges wirkungsvoller ist sie sicher nicht.

Es ist immer die Frage ob der Arbeitsaufwand in Relation mit der Leistung / dem Ergebnis steht.



Aber der 2-dimensionale QRD ist zweifellos besser als der 1-dimensionale, desweiteren sieht er optisch besser aus, zumindestens meine Meinung.

Währe an den Bauplänen interessiert, könntest du mir diese vieleicht per E-mail schicken?


@ SV650

Die Kammern müssen nachoben hin offen sein, also eine einbuchtung der Oberfläche, zur Wand hin sollten die Kammern massiv sein, entweder aus purem Holz, Sand oder anderen Schallharten objekten die leichter sind... z.B. schallisolierender Styropor etc.

M.f.G. Draic-Kin


[Beitrag von Thiuda am 19. Feb 2004, 15:15 bearbeitet]
Buddelfrosch
Stammgast
#23 erstellt: 19. Feb 2004, 16:05
So würde ich das nicht sagen, der 2-dimensionale QRD hat hauptsächlich den Vorteil, das er den Schall auf 2 Dimensionen streut, also links/rechts und oben/unten.

Zwangsläufig ergibt sich dadurch natürlich eine etwas bessere Diffusion, aber um einiges wirkungsvoller ist sie sicher nicht.


O.k. da hab ich mich wohl missverständliche Ausgedrückt. Mein es aber schon so wie du es nun beschreibst.

Währe an den Bauplänen interessiert, könntest du mir diese vieleicht per E-mail schicken?

Schau mal in deine Mail

Gruß
Gábor
SV650
Stammgast
#24 erstellt: 19. Feb 2004, 16:28
Wenn du mal wieder dabei bist würde ich mich freuen wenn du mir auch ne version zuschicken könntest!

Ich Wollte nicht auf die front eine platte kleben. Wie soll man das am besten erklären!?!?
Ich wollte so eine art Rahmen rund herum bauen, damit die unschönen seitenflächen aweng schöner werden, so dass quasi die kammern an den enden nicht in den freien raum über gehen, sondern durch einen Rahmen begrenzt werden!
Quasi statt 3 offene flächen nur eine!
Hoffe das versteht mal einer!


MfG Ralph
Buddelfrosch
Stammgast
#25 erstellt: 19. Feb 2004, 17:10
Hallo Ralf,

ich hätte es ja gemacht...aber(lufthol) mit der Mailfunktion hier im Forum kann ich keine Attachments verschicken (oder doch? wie?). Ich brache daher deine richtige Mailadresse.

Offen ins Forum will ich die Pläne nicht stellen, da sie nicht auf meinem Mist gewachsen sind

Das mit dem Rahmen ist für die Funktionsfähigkeit des Diffusors ohne Belang. Kannst du also machen.

Gruß
Gábor
SV650
Stammgast
#26 erstellt: 19. Feb 2004, 17:38
Sie haben post! Eine PN um genau zu sein!
Thx for the info!

MfG Ralph
Buddelfrosch
Stammgast
#27 erstellt: 19. Feb 2004, 18:13
Ich glaube, du hast jetzt einen Plan

Gruß
Gábor
Leisehöhrer
Inventar
#28 erstellt: 21. Feb 2004, 20:36
Hallo Buddelfrosch,

ich habe mir Deinen Diffusor in der Bildergallerie des Audiomap Forum`s angesehen. Kannst Du mir bitte sagen wie die Vertiefungen berechnet werden ?
Wie gross sollte ein Kässtchen den wenigstens sein ?
Ist das Massivholz in den nicht so tiefen Kässtchen ?
Wie tief ist Dein Diffusor gebaut ? Würdest Du bitte mal die Auswirkung Deines Diffusors auf den Klang beschreiben ?
Ich bin ja sooo froh das es dieses Akustikforum gibt.
Endlich mal Hififans die da ettwas ändern wollen wo es am meissten bringt.

Gruss leisehörer
Buddelfrosch
Stammgast
#29 erstellt: 22. Feb 2004, 12:06
Hallo Leisehörer!

Kannst Du mir bitte sagen wie die Vertiefungen berechnet werden ?

Nein kann ich leider nicht. Weiß auch nicht wie es geht. Weiter oben ist ja die ganze Sache für den eindimensionalen QRD beschrieben. Beim zweidimensionalen habe ich damals bei meiner Recherche keine Formel gefunden. Auch im Akkustik-Lehrbuch war nichts brauchbares. Ich habe die Pläne dafür dann gekauft. Dort ist zwar keine Formel dabei, aber man weiß, wie es gebaut wird
Schick mir dein Mail als PM und morgen hast du die Pläne in .pdf.

Wie gross sollte ein Kässtchen den wenigstens sein ?

Je kleiner desto besser, aber auch um so aufwendiger zu bauen. Bei mir sind die Felder ca. 6,5 * 6,5. Irgendwer hat mal vorgeschlagen, einen kompiniertes CD-Regal-Diffusor zu bauen. Also die voll gefüllten Fächer mit CDs zu füllen. Die Fächer wären dann 13 * 13 groß. Weiß nicht ob dann noch die volle Effektivität gegeben ist.

Ist das Massivholz in den nicht so tiefen Kässtchen ?

Ja, ich hatte mir einfach Kantholz besorgt, dass von den Abmessungen her genau in die Fächer gepasst hat. Dann einfach auf die richtige Länge gebracht und eingeklebt. Nachteil, die Sache wird ziemlich schwer.

Wie tief ist Dein Diffusor gebaut ?

Meiner ist 14 cm tief!

Würdest Du bitte mal die Auswirkung Deines Diffusors auf den Klang beschreiben ?

Schwer! Die Wirkung ist weniger spektakulär, als z.b. bei einem Absorber. Weniger Dröhnen im Bass ist jedem klar. Bei Diffusoren dagegen gewinnt eher die Räumlichkeit der Darstellung. Die Bühne geht z.b. deutlich über die Lautsprecher nach außen hinaus. Wenn es die CD hergibt, scheint die Musik von überall her zu kommen (Kirchenschiffe, Orgel). Ich bin immer wieder erstaunt, dass man mit Stereo soweit kommen kann. Ein Bad in der Musik
Aber bitte nicht auf einzelne Formulierungen festnageln, Klang ist schwer zu beschreiben

Gruß
Gábor


[Beitrag von Buddelfrosch am 22. Feb 2004, 12:08 bearbeitet]
Richrosc
Inventar
#30 erstellt: 30. Mrz 2004, 19:28
Hallo,

geben eingentlich Pflanzen gute Diffusoren ab, oder wäre das nur ein Notlösung?

Wenn Pflanzen eine gute Lösung sind, müssen es dann echte Pflanzen sein, oder können es auch heute gebräuchliche Kunstpflanzen sein??

Weiß jemand etwas darüber??

Viele Grüße - Richard
Thiuda
Inventar
#31 erstellt: 30. Mrz 2004, 19:34
Nein, sie sind kein wirklich guter Diffusor, sie arbeiten aufgrund ihres geringen Volumens (Der dünne von Blättern und Stiehl) nur im extremen Hochtonbereich!

Da ist jedes CD-Regal oder ein anderer großere Gegenstand ein besserer Diffusor.

Da macht es auch keinen Unterschied ob es echte oder Kunstpflanzen sind!
Richrosc
Inventar
#32 erstellt: 30. Mrz 2004, 20:08
Danke und viele Grüße - Richard
Leisehöhrer
Inventar
#33 erstellt: 15. Apr 2004, 11:21
Hallo,

ich muss nochmal ein paar Fragen stellen weil mir der Bau eines eindimensionalen Diffusors so einfach gar nicht erscheint. Und zwar :
1. Wenn aus Holz dann muss es sehr starkes Holz sein weil dünnes Platten sogar sehr hohe Frequenzen wenig beeinträchtigen oder ?
2. Das sind ja 17 Holzplatten Zuschnitte wenn ich ihn nach der ersten Abbildung baue. Was für holz und wie stark würdet ihr empfehlen ?
3. Was haltet ihr davon den Diffusor so stark zu bauen das er voll mit Quarzsand aufgefüllt wird ?
4. Oder lieber Dämmplatten reinlegen ?
5. Sind die käuflichen Diffusoren innen hohl oder mit Dämmstoff gefüllt ?
Wo denkt ihr das Diffusoren am meissten bringen, Decke oder Wände oder beides ?

Gruss leisehörer
Patrick
Stammgast
#34 erstellt: 15. Apr 2004, 13:50
Es ist eigentlich nur das Profil wichtig und das wird mechanisch fast nicht belastet. Ich würd das Holz nur ein paar mm dick machen. Am einfachsten ist es wenn man die Kammern so breit macht wie die Trennbretter. Dann muss man nurnoch die Trennbretter in der richtigen Tiefe einkleben, wenn man einen Fräser hat könnte man Nuten fräsen und sie dort einstecken.

Da das Holz akustisch undurchlässig ist bringt Dämmstoff dahinter nicht viel. Bei sehr großen Diffusoren könnte man den Raum dahinter als Helmholzresonator nutzen.
Thiuda
Inventar
#35 erstellt: 15. Apr 2004, 17:08

Ich würd das Holz nur ein paar mm dick machen. Am einfachsten ist es wenn man die Kammern so breit macht wie die Trennbretter.

Da das Holz akustisch undurchlässig ist bringt Dämmstoff dahinter nicht viel.



Das sehe ich aber ganz anders!

1. Sollten die Trennbretter sehr dünn sein, die Kammern, je nach gewünschtem Diffusionsbereich, aber einigermaßen breit.

2. Das Holz ist sehrwohl "akustisch durchlässig", selbst eine Wand ist "akustisch Durchlässig", es kommt hierbei nur auf die Tiefe der Frequenz an, Tiefe Bässe mit einer hohen Wällenlänge gehen sogar durch Wände.
Sicherlich würde der Diffusor aus dünnem Holz den sehr hohen Hochtonbereich gut "verteilen" aber im Mitteltonbereich ist er wahrscheinlich weniger effektiv



@ Leisehöhrer

Zu deinen Fragen:

1. Jain, du solltest nicht zu dünnes Holz nehmen, aber er muss auch nicht massiv sein, da du die kammern beispielsweise mit Sand füllen kannst, das ist günstiger. Der Bauschaum, ich glaube der heißt PU-Schaum, könnte auch geeignet sein und macht den Diffusor nicht so schwer, ich weiß allerdings nicht wie dessen akustische Eigenschaften sind.

2. Ich würde 2cm Spanplatten nehmen, die sollten ausreichen.

3. Wie schon in 1 Gesagt, ist das gut, kannst aber auch andere Schallundurchlässige materialien nehmen, die den Diffusor nicht so schwer machen.

4. Keihne Ahnung, weiß nicht wie deren Absorptionsgrad st, wenn sie nicht Absorbieren sollte es ok sein.

5. Soweit ich informiert bin lezteres.



Den Diffusor solltest du nicht in der nähe der LS anbringen, an stellen der ersten Reflektionen hat er nichts zu suchen.
Optimal ist an den Seitenwänden auf Ohrhöhe im Bereich des Sitzplatzes oder ein wenig dahinter.

An der Rückwand solltest du lieber einen guten Absorber anbringen.


M.f.G. Draic-Kin
Patrick
Stammgast
#36 erstellt: 15. Apr 2004, 18:42
Hmm, ich sollte mehr aufpassen, du konntest mich gleich 2 mal falsch verstehen. Ich meinte luftundurchlässig und die Kammern so breit wie die Trennbretter in die Tiefe gehen. Alle Bretter gleich lang, gleich dick und gleich breit. Nicht zur Maximierung der Wirkung, sondern zur Minimierung der Arbeit.

http://www.acoustics.salford.ac.uk/research/arc/cox/interdisciplinary/inter_science_reviews.pdf

Die Diffusoren sollte man nicht identisch nebeneinander aufreihen sondern normales Profil und inverses Profil zufällig wechseln.
Die primitive-root-Folge scheint mir für Diffusoren an der Rückwand günstiger zu sein als die quadratische Restfolge. Bei der primitive-root-Folge wird die direkte Reflektion unterdrückt.

Wieso keine Diffusoren an ersten Reflektionen? Besser als eine nackte Wand ist es sicher und mit primitive-root-Folge noch etwas besser als mit QRD. Wie kommst du auf die feste Überzeugung, dass Absorber besser sind?


[Beitrag von Patrick am 15. Apr 2004, 19:19 bearbeitet]
Thiuda
Inventar
#37 erstellt: 17. Apr 2004, 15:04
Hier ist die Frage was besser ist, ob man sich einmal die Arbeit macht und einen Diffusor richtig baut, oder ob man schlunzt, sich etwas Arbeit spart und dafür einen uneffektieveren ´Diffusor baut.

Ich würde klar zu ersterem tendieren.


Zu der Frage mit der Rückwand, die wird momentan schon ausgiebig hier diskutiert.
http://www.hifi-forum.de/viewthread-72-134.html

Ich sage nur soviel vorweg, ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das sich bei mir eine Absorbation an der Rückwand bewährt hat. Nicht über die ganze Rückwand verteilt, sondern auf einem bestimmten Stück.
Ich habe auch nichts gegen Diffusoren, ganz im Gegenteil. Jedoch finde ich es sinnvoller, sie an den Seitenwänden, außerhalb des Bereiches der ersten und vorallem verfrühten Reflektionen anzubringen.
crizzlee
Neuling
#38 erstellt: 14. Jul 2004, 20:02
HI!
ich wollte mir nen 2 dimensionalen diffusor bauen.
man muss ja entweder die quadratische restfolge oder die folge primitiver wurzeln ausrechnen.
da ich die primitivwurzeln nicht so auscheck hab ich mir mal die quadratischen restfolgen für verschiedene primzahlen ausgerechnet.
so , jetzt weiß ich die längen von den einzelnen quadraten , die herausragen , für die erste reihe.
muss ich jetzt bei der 2. reihe irgendetwas beachten oder kann ich einfach die quadratische restfolge von einer anderen primzahl benutzen?oder sogar von der gleichen nur verschoben?
wer plan davon hatt darf gerne mal posten.
schonaml DANKESCHÖN im vorraus fürs durchlesen!

mfg
crizzlee
PMag
Neuling
#39 erstellt: 30. Okt 2006, 10:15
hey leute bin mir auch am planen einen zu bauen in absehbarer zeit und hatte eigentlich vor den hinter ca 2 m hinter die abhöre an die wand zu montieren
(2 nebeneinanderliegende 1m x 1m kästen) und oben drüber bis zur decke hin absorber anzubringen an die wand.
lese doch aber hier das es nich hinter der abhöre sein soll, kenne das aber so aus grossen studios
ich bin mir auch unsicher darüber welche namen zu welcher bauart gehören http://www.hunecke.de/images/infoline/p-3d-qrd-7-7.gif das is was ich mir vorgestellt habe und ich weiss auch nich ob die art regal mit trennwänden oder das 3d prinzip mehr diffusion schaft? wenn mich jemand aufklären könnte...wär cool danke


[Beitrag von PMag am 30. Okt 2006, 10:27 bearbeitet]
x-rossi
Inventar
#40 erstellt: 30. Okt 2006, 20:20

PMag schrieb:
ich bin mir auch unsicher darüber welche namen zu welcher bauart gehören http://www.hunecke.de/images/infoline/p-3d-qrd-7-7.gif das is was ich mir vorgestellt habe und ich weiss auch nich ob die art regal mit trennwänden oder das 3d prinzip mehr diffusion schaft?

wenn du runterscrollst, steht der name gleich unterm gif: http://www.hunecke.de/german/infoline/qrd.htm

diffusoren sollten nach meinung einiger user hier bei heimkino nicht verwendet werden, denke aber, dies ist geschmacksache. in welcher art studio warst du? film oder musik?

für mich sieht das jedenfalls schon nach film aus:




bau dir so einen:



gruß
o.
PMag
Neuling
#41 erstellt: 30. Okt 2006, 21:56
in einem musik studio...doch meiner meinung nach tuen sich diffusoren im heim kino bzw vorführräumen ebenfalls ganz gut weil beim film defuser klang erwünscht ist....was ich nich verstehe ob ein diffusor so: http://www.audiomap.de/galerie/data/500/4879Diff1.JPG
oder so: http://www.hunecke.de/images/infoline/p-3d-qrd-7-7.gif
aussehen muss oder es egal is und wenn, was davon wirkungsvoller is? das meinte ich mit regal oder 3d...ob 3d stiel oder eher der trennwand stiel...
nochmal in 2 anderen bildern:
so: http://www.hunecke.de/images/infoline/p-3d-mld-7-7.gif
oder: http://www.hunecke.de/images/infoline/p-3d-qrd-7-7.gif


[Beitrag von PMag am 30. Okt 2006, 21:59 bearbeitet]
x-rossi
Inventar
#42 erstellt: 30. Okt 2006, 22:45
ja was soll ich dir jetzt noch sagen ...

allein bilder gucken is nich. unter den gifs stehen die namen der dinger und rechts davon schöner text im flattersatz.

los, trau dich!
PMag
Neuling
#43 erstellt: 30. Okt 2006, 23:29
ihr versteht nich was ich genau meine denk ich...
krokofox
Neuling
#44 erstellt: 05. Nov 2007, 10:36
Hi,

hab mal ne Frage zu dem Selberbau teil. oder 2

Und zwar würde mich interessieren ob iuch das richtig verstanden habe. Wenn ich inen Diffusor mit 1x3m baue müsste er dann 75cm Tief sein ? (bisschen brutal?!)

Kann man auch 3x 1x1m Diffusoren bauen (25cm tief) und die dann einfach neben ein ander hängen das man wieder auf die 3m breite kommt? oder ist das technisch dann nicht ok!?

Bei dem bild im oberen beitrag sieht man den 1D Diffusor hinter den sesseln SENKRECHT. ist es besser den diffusor hinter sich Vertikal oder Horizontal ?!

ausserdem interessiert mich noch die Berechnung der unteren GrenzFreq. was ist Lambda ? und wieso 3.4m ?! wie berechne ich das für 1x3m Diffusor. (beiu den 8 kammern.

Ich habe vor einen 1mx3m Diffusor zu bauen welcher 16 kammern hat. Könnte mal jemand anhand dieser zahlen die rechnung oben noch einmal aufstellen ? Zumindest die obere und untere grenzfrq. bereiche.

Danke schon mla im vorraus

Greets


[Beitrag von krokofox am 05. Nov 2007, 10:41 bearbeitet]
Kay*
Inventar
#45 erstellt: 05. Nov 2007, 23:00
guckst du hier


http://www.mhsoft.nl/AcousticTreatment.asp

da finden sich Berechnungsmakros
eassun
Neuling
#46 erstellt: 14. Mai 2009, 23:14
ist noch jemand am bau eines diffusors interessiert??

wieso ist die seite http://www.mhsoft.nl/AcousticTreatment.asp
offline??
Matzusch
Neuling
#47 erstellt: 09. Okt 2012, 18:08
Hallo zusammen!

Entschuldigt, dass ich einen so alten Thread ausbuddel. Allerdings ist das eines der wenigen sinnvollen Diffusor-DIY-Diskussionen, die ich im Netz gefunden habe und erschien mir von allen die fundierteste. Erschien deswegen, weil sich mein physikalisches Grundwissen doch sehr in Grenzen hält
Ich habe die mathematischen Berechnungen eingangs gelesen, möchte hiermit aber einfach die Frage stellen, ob man mit dem gleichen Prinzip aber in etwas "unordentlicherer" Ausführung nicht qualitativ nur unwesentlich geringere Lösungen bauen kann.

Trotzdem erstmal direkt meine laienhafte Zusammenfassung dessen, was ein Diffusor zu tun hat, nur damit wir uns nicht grundsätzlich missverstehen:
- Keine Absorption, sondern Reflexion
- Reflexion nicht geradlinig wie bei einer ebenen Fläche, sondern mit verschieden großen Verzögerungen.
- Diese Verzögerungen sollten eine gewisse Größe nicht unterschreiten
- Je größer / je mehr Kammern, desto diffuser >> besser das Ergebnis

Soweit korrekt?

Zu meiner Frage:
Ich sehe total den Sinn der Schachbrett-Form, frage mich allerdings, ob es da wirklich eckig zugehen muss?!

Dem zugrunde liegt ein Bar-Besuch, bei dem wir uns plötzlich in einem Hinterzimmer wiederfanden, in dem die Akustik wahnsinnig war. Trotz Musik und weiterer Gäste kein rumgeschreie, kein "gaststätten-Lärm". Trotzdem war der Raum nicht tot.

Die Wände des Raumes waren komplett mit Pappröhren beklebt, die mit der Öffnung in den Raum zeigten.
Die Röhren waren unterschiedlich lang, unterschiedlich im Durchmesser und hatten unterschiedliche Wandstärken. Alles sehr deutlich oberhalb der Größe "Küchenrolle".

Wenn man diese Konstruktion auf einem Brett nachbaut, würde dadurch nicht auch ein gestreuteres und - zugegebenermaßen auch - gedämpfteres Klangbild entstehen? Oder fällt das tatsächlich eher unter die Sparte "Absorber", da Karton doch eher schluckt und sich die Schallwellen, wenn sie nicht gerade Kerzengrade auftreffen - wohl eher in den Röhren tot-reflektieren?

Würde man die Röhren unterschiedlich hoch mit Gips o.ä. befüllen, würde das eventuell zum gewünschten Ergebnis führen? Oder gehe ich richtig in der Annahme, dass die Wahl des Werkstoffes Holz auch einfach größtenteils aufgrund der "schönen" Reflektion geschieht?


Noch eine Idee:

Backsteine, kreuz und quer übereinandergeschichtet/gestapelt/gemauert. Cool? Also mit willkürlichen Winkeln, lediglich mit den immer gleich großen Flächen. Wenn man das mit ein wenig Holz ergänzt sollte das doch eigentlich auch ein schönes Klanbild ergeben?!

Grund meiner Frage ist schlicht: Beides ließe sich wesentlich einfacher und preiswerter bauen, als eine Setzkasten-Konstruktion. Und müsste u.U nicht einmal irgendwie geklebt oder zementiert werden, sondern man könnte einfach munter drauflos stapeln.

Zu guter Letzt:
Das große Ikea Expedit-Regal bietet doch eigentlich ein sehr schönes Grund-gerüst.
http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/40047675/
Feuerholz kaufen und in entsprechend pro Fach unterschiedlichen Längen in die Fächer schichten - yeah! Oder da eben die Platten reinbauen.

Oder Quatsch?

Beste Grüße und ich bin gespannt

Mathias


[Beitrag von Matzusch am 09. Okt 2012, 18:09 bearbeitet]
Andy4u
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 27. Okt 2016, 21:40
Hi matzusch, Die Sache mit den Papp röllchen klingt super interessant. Konntest du mittlerweile persönliche Erfahrungen damit sammeln?

Ich vermute sehr stark das sich der Schall in den Röhren " verfängt" und sich dort "tot läuft "besonders die hohen Frequenzen je nach dem wie der aufgebaut ist kann ich mir teilweise auch difuse Reflexion vorstellen.

Ist sicher interessant leider ist auch mein physikalisches know How nur im Basic bereich vorhanden...
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