Bühne "verbreitern"

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gapigen
Inventar
#51 erstellt: 13. Aug 2019, 08:07

Josef Salvat Diamants als Live Version.

Danke für den Tipp,
BassTrap
Inventar
#52 erstellt: 13. Aug 2019, 14:43

Philmop (Beitrag #50) schrieb:
Ein gutes Beispiel ist die Aufnahme, Josef Salvat Diamants als Live Version. Er geht manchmal mit dem Kopf zurück beim Singen und dann hört man auch den Raum wo aufgenommen wurde. Das Micro nimmt dann auch refektionen von der Decke mit auf. So wird der Raum auf einmal groß.

Du meinst diesen Sia-Song hier https://www.youtube.com/watch?v=eDEoC3Xr-fY ?
Ja, man hat schon deutlich den Eindruck, als höre man den Raum, wenn er das Mikro etwas weg nimmt und lauter mehr in den Raum singt. Ist das aber wirklich der Raum oder nur der Tontechniker bei der Postproduktion? Denn:
- ab 0:27, ab wo er "Find light in the beautiful sea" singt, hört man seltsames, flatterähnliches Echo, das beim nachfolgenden "I choose to be happy" komischerweise nicht auftritt
- beim darauffolgenden "You're a shooting star I see, a vision of ecstasy" höre ich ebenso echoähnliche Effekte, klingt hier aber wie Weißes Rauschen
- ab ca. 3:41 ist deutlich zu hören, daß auf die Stimme Hall draufgemixt ist.


[Beitrag von BassTrap am 13. Aug 2019, 14:52 bearbeitet]
Philmop
Stammgast
#53 erstellt: 13. Aug 2019, 16:53
An meiner Hauptanlage ist der Hall deutlich stärker und er steht klar vor dem Klavier. Auf der Zweitanlage ist der Hall Effekt nicht so ausgeprägt. Dazu hört es sich so an als ob er im Klavier sitzt. Die Aufnahme hat weniger tiefe. Ich höre auch Nebengeräusche, da schiebt einer einen Eimer oder ne Leiter im Hintergrund zur Seite.
Michi-S
Schaut ab und zu mal vorbei
#54 erstellt: 14. Aug 2019, 19:10
Habe nun wirklich viel mit verschiedener Winkel der LS und Position des Subs gespielt, auch etwas am EQ rumgefummelt(ich weiß, das ist keine Lösung).

Da mein Stereodreieck so suboptimal ist, bleibt es wohl bei etwa 10grad anwinkelung.
So ist der beste Kompromiss, was die Bühnenabbildung angeht.

Komisch ist, das bei einigen Klassik CD's die Bühne echt sehr schmal wirkt, dann hört man mal Steve Wonder oder ähnliches und die Bühne ist schön tief und Breit. Scheinbar einfach die Aufnahmen so extrem unterschiedlich.

Im Anhang mal meine ersten F-Gang Messungen...

20190814_190831

11


[Beitrag von Michi-S am 14. Aug 2019, 19:16 bearbeitet]
Philmop
Stammgast
#55 erstellt: 15. Aug 2019, 10:40
Bei den Aufnahmen gibt's riesen Unterschiede. Bitte nicht zu große Erwartungen an jede Aufnahme. Die Freqenzgangmessung sieht doch sehr gut aus.
13mart
Inventar
#56 erstellt: 15. Aug 2019, 13:16

Philmop (Beitrag #55) schrieb:
Die Freqenzgangmessung sieht doch sehr gut aus.


Wenn man von der riesigen Anhebung zwischen 35 Hz und 120 Hz absieht, ja.

Gruß Mart
Philmop
Stammgast
#57 erstellt: 15. Aug 2019, 14:33
Der wird aber gewollt ein ich denke das macht der Subwoofer.
Michi-S
Schaut ab und zu mal vorbei
#58 erstellt: 15. Aug 2019, 14:53
Ist nicht wirklich gewollt, war eine Micro kurve drin....

der Subwoofer steuert auch erst viel später bei, wird momentan getrennt bei 60Hz, macht aber in der Gesamtmessung über 40Hz keinen unterschied ob er spielt oder nicht...

Bei 30Hz und beim Bereich um 110-200Hz siehts einfach ganz schlimm aus, diese riesen senken müsste man irgendwie in den Griff bekommen...

hier die LS ohne Klangverzerrer vom Hörplatz gemessen...

2
BassTrap
Inventar
#59 erstellt: 15. Aug 2019, 15:28

Michi-S (Beitrag #58) schrieb:
Bei 30Hz

Dort gibt vermutlich der Raum nicht mehr Tiefgang her.


und beim Bereich um 110-200Hz siehts einfach ganz schlimm aus, diese riesen senken müsste man irgendwie in den Griff bekommen...

Wieso? Das sind dort doch nur vielleicht 2dB weniger als durchschnittlich in den Mitten und Höhen.
Mich würde die bis +13dB Bassüberhöhung mehr stören.

Zeig die Kurve doch noch mal bitte ohne Glättung bis 300Hz.
hmt
Inventar
#60 erstellt: 15. Aug 2019, 15:28
Der Hochtöner ist imo echt schwach. -15db bei 20KHz.
Michi-S
Schaut ab und zu mal vorbei
#61 erstellt: 15. Aug 2019, 16:32
1/12 Glättung, rot ohne EQ, blau mit erstem EQ eingriff...
alles ohne sub
3


[Beitrag von Michi-S am 15. Aug 2019, 16:33 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#62 erstellt: 15. Aug 2019, 18:13
Kannst Du Dir von einem Bekannten mal probeweise einen AVR mit einer halbwegs vernünftigen Einmess-Möglichkeit ausleihen, z.B Audyssey XT32, um diese kruckelige Frequenzkurve testweise zu linearisieren. Die Anlage wird dann ganz anders klingen, vielleicht sogar besser.
love_gun35
Inventar
#63 erstellt: 15. Aug 2019, 18:56
Das kann sich nicht gut anhören, der Frequenzverlauf wird mit dem EQ nicht wirklich besser. Du solltest, wenn möglich, dir wirklich mal einen AVR mit vernünftiger Einmessung ausleihen. Am besten mit XT32.
13mart
Inventar
#64 erstellt: 15. Aug 2019, 21:41

BassTrap (Beitrag #59) schrieb:

und beim Bereich um 110-200Hz siehts einfach ganz schlimm aus, diese riesen senken müsste man irgendwie in den Griff bekommen...

Wieso? Das sind dort doch nur vielleicht 2dB weniger als durchschnittlich in den Mitten und Höhen.
Mich würde die bis +13dB Bassüberhöhung mehr stören.


So sehe ich das auch. Die Bassüberhöhung sollte vermindert werden,
alles Andere ist eigentlich akzeptabel. Und die 30 Hz? Vergiss es, da
spielt nicht die Musik.

Gruß Mart
Michi-S
Schaut ab und zu mal vorbei
#65 erstellt: 16. Aug 2019, 11:38
Wozu soll ich mir einen AVR ausleihen,welchen ich dann wieder zurück gebe - das habe ich jetzt nicht so ganz verstanden?
wäre dann doch die "Einmessung" sinnbefreit, da ja dann wieder mein alter Stereo Verstärker einzug nimmt.

habe gestern noch etwas weiter getestet, dabei habe ich bemerkt, das dieser brachiale anstieg im bassbereich nach unten geht und auch der 30HZ Bereich bespielt wird, wenn ich eines der beiden Bassreflexlöchern an den Heco's verschließe.
Ist das so normal und warum? irgendwelche Nachteile die daraus resultieren könnten?

weiters bemerkte ich, das die senke bei 120-200Hz völlig verschwindet, wenn ich mich nur knapp 30cm nach vorne setze.
werde also früher oder später irgendwie meine hörposition etwas nach vorne rücken müssen, leider einrichtungstechnisch echt bescheiden, muss ich mir noch etwas einfallen lassen,was man hinter der Couch plazieren könnte, um es ansehentlich werden zu lassen :-)
gapigen
Inventar
#66 erstellt: 16. Aug 2019, 14:03

Wozu soll ich mir einen AVR ausleihen,welchen ich dann wieder zurück gebe - das habe ich jetzt nicht so ganz verstanden?
wäre dann doch die "Einmessung" sinnbefreit, da ja dann wieder mein alter Stereo Verstärker einzug nimmt.

Dann siehst Du, was mit relativ einfach Mitteln möglich ist. Wenn Dir das Ergebnis richtig gut gefällt, dann hast Du auch die Lösung gefunden. Ok, in diesem Fall werden vielleicht 600€ für einen z.B. Denon X3500H fällig.

Oder du fummelst weiter an Deinem EQ.
Philmop
Stammgast
#67 erstellt: 21. Aug 2019, 10:51
@Michi-S,

Lass dir nicht zu viel versprechen. Frequenzgang Linearität und Klangqualität wird in diesem Forum immer gleichgesetzt. Es bringt dir nichts mit einer DSP den Frequenzgang auf Teufel komm raus zu glätten. Wenn das Signal durch die DSP läuft wird das Signal auch nicht besser, eher schlechter. Wenn die Bassreflexöffnung schließt dann hast quasi ein Geschlossenes Gehäuse. Klanglich die erste Wahl, der Bass sollte Prezierer werden. Mach doch mal drei Messungen, eine am jetzigen Hörplatz eine 50cm da vor und eine 50cm dahinter. Dann schaust dir die Kurven an, sie werden unterschiedlich sein. Und dann hörst dir ein Lied an allen drei Positionen an. Wenn du alle drei Positionen gleich gut findest, dann kannst dir ja ausmahlen das es vielleicht überbewertet wird etwas zu ändern. Bedenke um so näher du an die Lautsprecher rückst um so mehr Direktschall bekommst im vergleich zu den Refektionen im Raum.
13mart
Inventar
#68 erstellt: 21. Aug 2019, 15:13

Philmop (Beitrag #67) schrieb:
@Michi-S,

Es bringt dir nichts mit einer DSP den Frequenzgang auf Teufel komm raus zu glätten. Wenn das Signal durch die DSP läuft wird das Signal auch nicht besser, eher schlechter.


Nein, eine 'Glättung auf Teufel komm raus' muss nicht sein,
aber Überhöhungen im Bass sind per DSP gut korrigierbar.
Eine 'Verschlechterung des Signals' höre ich bei dem von
mir verwendeten DSP (antimode 2.0) bislang nicht.

Gruß Mart
gapigen
Inventar
#69 erstellt: 21. Aug 2019, 16:00

Lass dir nicht zu viel versprechen. Frequenzgang Linearität und Klangqualität wird in diesem Forum immer gleichgesetzt.

Das sehe ich ganz genauso. Das Einmessen verändert halt den Klang massiv bzw. kann dieses tun. Ich wäre halt persönlich neugierig, ob mir dieses bei z.B. einem akustisch schwierigem Raum weiterhilft oder nicht. Und das muss man selber vor Ort ausprobieren.
Philmop
Stammgast
#70 erstellt: 29. Aug 2019, 11:37
Wenn ein DSP das Analoge Signal in ein Digitales umwandelt und danach wieder in ein Analogsignal zurück Wandelt. Dann leidet das Signal, Punkt! Ob man das hört oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab.

Ich kenne keine DSP die bei mir Zuhause unhörbar ist. Sie haben alle den Mittel und Hochton verschlechtert. Es kann sein das wenn die Wandler im Player schlechter sind wie in der DSP das man dann keine Verschlechterung hört.
wing787
Stammgast
#71 erstellt: 29. Aug 2019, 13:27
Ich bringe mal noch eine unkonventionelle, aber gut passende Lösung ins Spiel: Ein MiniDSP mit Ambiophonics. Der lässt sich an dem Verstärker schön einschleifen (der Verstärker hat sogar die Spannungsversorgungsanschlüsse) und man kann sowohl EQ alsauch mit dem eigentlichen Plugin testen. Ich habe es probiert: Es funktioniert nicht, wie beschrieben bis 180° vorm Hörplatz, aber die Bühne wurde breiter als die Lautsprecher aufgestellt waren. Man hätte echt denken können, dass man ein echtes Stereodreieck hat. Das sind aber nur meine persönlichen Erfahrungen und meine Einschätzung.

So einen MiniDSP bekommt man aber auch gut wieder vertickt. https://www.minidsp.com/products/plugins/ambiophonics-detail
Michi-S
Schaut ab und zu mal vorbei
#72 erstellt: 31. Aug 2019, 22:19
Hey, vielen Dank, so ein MiniDSP klingt schon sehr interessant!
Ich denke den werde ich mir auf jeden Fall zulegen!

Ich habe jetzt mal ein wenig umgebaut um eine "bessere" Aufstelung zu bekommen.
Kam noch nicht wirklich zum testen, aber hier mal die ersten Messungen...

20190831_220742

IMG-20190831-WA0018

20190831_220646
gapigen
Inventar
#73 erstellt: 01. Sep 2019, 08:51
Schaut zumindest optisch schon ordentlich aus👍 (Die asymmetrischen Regalböden über dem TV sind sicher Geschmacksache😉)
Reference_100_Mk_II
Inventar
#74 erstellt: 03. Sep 2019, 17:16

Philmop (Beitrag #70) schrieb:
Wenn ein DSP das Analoge Signal in ein Digitales umwandelt und danach wieder in ein Analogsignal zurück Wandelt. Dann leidet das Signal, Punkt!

Dies halte ich für, so pauschal wie es von dir dargestellt wird, absolut unwahr.
Man ist heute längst so weit, dass das was vorne reingeht auch genau so wieder hinten raus kommt.
(von den gewollten Änderungen durch den DSP mal abgesehen)

Das ist einfachste Wandlertechnik, bekannt und ausgereizt seit Jahrzehnten.
"Gäbe es da was" was zu optimieren wäre, dann hätten die Entwickler es längst einfließen lassen --> weil Centbeträge
(wenn man sich auf die reine Bestückung bezieht, die aber freilich kaum was ändert)

Das ist hier ein Teilchenbeschleuniger, sondern ein Massenprodukt einfachster Bauart.
Klingt A nicht so wie B dann ist mit einem von beiden etwas nicht in Ordnung.
Das kann man ich als technisch denkender Mensch noch als Argument gefallen lassen.
Oder es ist bewusstest, Hersteller-seitiges Sounding - auch nicht unüblich bei gewissen Komponenten.


Philmop (Beitrag #70) schrieb:
Ob man das hört oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab.

Ach ja?
Die wären?
Ob man den Preis des kleinen bösen Kästchens kennt oder was soll es sein?



@TE:
Ein MiniDSP ist ein toller Einstieg um hier und da noch was rauszuholen.
Gerade was extreme Spitzen und Überbetonungen betrifft ist das ein wahrlich preiswertes und probates Mittel zur Abhilfe.
Philmop
Stammgast
#75 erstellt: 04. Sep 2019, 14:06
[quote="Reference_100_Mk_II (Beitrag #74)"]
Das ist einfachste Wandlertechnik, bekannt und ausgereizt seit Jahrzehnten.
"Gäbe es da was" was zu optimieren wäre, dann hätten die Entwickler es längst einfließen lassen --> weil Centbeträge
(wenn man sich auf die reine Bestückung bezieht, die aber freilich kaum was ändert)

Das ist hier ein Teilchenbeschleuniger, sondern ein Massenprodukt einfachster Bauart.
Klingt A nicht so wie B dann ist mit einem von beiden etwas nicht in Ordnung.
Das kann man ich als technisch denkender Mensch noch als Argument gefallen lassen.
Oder es ist bewusstest, Hersteller-seitiges Sounding - auch nicht unüblich bei gewissen Komponenten.
[/quote]

Mit dieser Aussage behauptest du das ein 100€ CD Player nicht anders klingen kann wie ein 1000€ Player! Oder kommen die Klangunterschiede vom Netzteil und vom Laufwerk?


[quote="Reference_100_Mk_II (Beitrag #74)"][quote="Philmop (Beitrag #70)"]Ob man das hört oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab.[/quote]
Ach ja?
Die wären?
Ob man den Preis des kleinen bösen Kästchens kennt oder was soll es sein?[/quote]

Nein, angefangen mit den Ohren vom Tester, natürlich auch von Qualität der Lautsprechern, der Raum usw.


[Beitrag von Philmop am 04. Sep 2019, 14:09 bearbeitet]
Pigpreast
Inventar
#76 erstellt: 04. Sep 2019, 14:31

Philmop (Beitrag #75) schrieb:
Mit dieser Aussage behauptest du das ein 100€ CD Player nicht anders klingen kann wie ein 1000€ Player! Oder kommen die Klangunterschiede vom Netzteil und vom Laufwerk?

Wie schon in einem anderen Thread angemerkt: Erst einmal sollte feststehen, ob Klangunterschiede tatsächlich real existieren und nicht nur subjektiv empfunden sind, bevor man ihnen technische Ursachen unterstellt, von denen noch nicht einmal klar ist, wie sie sich auf den Klang auswirken sollen. Und ja, wenn es keinen technisch plausiblen Grund zur Annahme von Klangunterschieden gibt, stellt auch der Preisunterschied kein Argument dar. Suggestionseffekte sind bis zum Beweis des Gegenteils die wahrscheinlichste aller Erklärungen.


[Beitrag von Pigpreast am 04. Sep 2019, 14:34 bearbeitet]
Reference_100_Mk_II
Inventar
#77 erstellt: 04. Sep 2019, 14:33
Wenn es tatsächlich (Klang-) Unterschiede zwischen playern diverser Preisklassen gibt,
dann hängt dies entweder mit dem Hauseigenen Sounding zusammen
oder eines der Geräte ist pedantisch konstruiert hinsichtlich der Anpassung an folgende Geräte.

Man stelle sich vor bei der Datenübertragung würde jedes mal was anderes rauskommen,
dass deine Steuererklärung auf ein mal ein Minus von 10.000 Euro aufweist und beim Namen einen Hans Mustermann nennt.
Was wäre dann?
Ein Glück nur, dass sie das nicht tut.

Und auch die folgende Stufe, das Tiefpassfilter, ist kein Geheimnis.
Wirklich nicht.

Dass da immer so ein Bohei drum gemacht wird, kaum auszuhalten.
Da fliegt man zum Mond,
lässt für 15 Jahre lang auf fremden Planeten Roboter herumfahren die dort eigentlich nur 4 Monate dort bleiben sollten,
kann autonom fahren, kann höchst-präzise Tumore entfernen - technisch unterstützt,
man kann Gene manipulieren, digitale Linsen ins Auge einsetzen,
integrierte Schaltkreise mit unter 10nm Strukturgröße herstellen, usw usf
Aber der CD-Player, DAS ist das sagenumwobene Geheimnis der Menschheit!!!11

Da ist NIX aber auch wirklich GAR NIX mehr dran, was noch irgendwie "auszureizen" oder zu verbessern wäre.
Stell dir ein 5€ Lite-On PC-Laufwerk aus den Kleinanzeigen hin und nutz das als digitale Quelle,
es wird exakt genau so klingen wie alles andere.

Außer natürlich du bildest dir ein, dass dem nicht so ist...

Dass der Kopier-Chinese da unter Umständen hier und da noch mchtig was vergeigen kann ist natürlich nicht zu verhindern.
Aber ich denke darüber ist sich hier jeder, auch du, im Klaren.

Also: Ja, ich sage, dass es zwischen einem 100€ und einem 1.000€ Player keine Unterschiede gibt, außer sie sind bewusst eingebracht worden.





Ach so.
Die Ohren.
Ja. Gut. Wenn meine Großmutter halt nur noch 6kHz hört, dann klingt das für sie schon anders als für mich. Klar.

Oder wie meinste das?
Das ewig geschulte Gehör? Ach ja. Weil das bei Goldohren auch ja immer so schön ausgebildet ist.
Was auch immer das heißen mag.



Die Lautsprecher?
Ja, die klingen auch.
Haben aber glaub ich keinen Einfluss auf den CD-Player.

Und der Raum auch nicht.

Dass aber diese beiden Faktoren einen um das Vielfachen Einfluss auf das Gesamtgebilde haben, ist dir schon klar, oder?
Aber das ist eine andere Baustelle...


[Beitrag von Reference_100_Mk_II am 04. Sep 2019, 14:36 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#78 erstellt: 04. Sep 2019, 16:01
Warum nur können diese elendigen Klangdiskussionen über DACs, Kabel, Netzteile etc. pp. nicht im Voodoo-Bereich geführt werden, also da, wo sie auch hingehören
Pigpreast
Inventar
#79 erstellt: 04. Sep 2019, 18:49
Weil die, die dergleichen behaupten, es nicht für Voodoo halten. Sonst gäbe es die Diskussion ja nicht.
Reference_100_Mk_II
Inventar
#80 erstellt: 05. Sep 2019, 10:31
Per PM erhalten, gehört aber vollumfänglich hier hier:


Reference_100_Mk_II (Beitrag #77) schrieb:
Wenn es tatsächlich (Klang-) Unterschiede zwischen playern diverser Preisklassen gibt,
dann hängt dies entweder mit dem Hauseigenen Sounding zusammen
oder eines der Geräte ist pedantisch konstruiert hinsichtlich der Anpassung an folgende Geräte.

Dass der Kopier-Chinese da unter Umständen hier und da noch mchtig was vergeigen kann ist natürlich nicht zu verhindern.
Aber ich denke darüber ist sich hier jeder, auch du, im Klaren.

Also: Ja, ich sage, dass es zwischen einem 100€ und einem 1.000€ Player keine Unterschiede gibt, außer sie sind bewusst eingebracht worden.

Ach so.
Die Ohren.
Ja. Gut. Wenn meine Großmutter halt nur noch 6kHz hört, dann klingt das für sie schon anders als für mich. Klar.


Die Lautsprecher?
Ja, die klingen auch.
Haben aber glaub ich keinen Einfluss auf den CD-Player.

Und der Raum auch nicht.

Dass aber diese beiden Faktoren einen um das Vielfachen Einfluss auf das Gesamtgebilde haben, ist dir schon klar, oder?
Aber das ist eine andere Baustelle...


Wenn es so leicht ist wie funktioniert den Sounding? Macht man da einfach mal Widerstand x um 10% größer?

Und du Widersprichst dich total, wir fliegen zum Mond usw. aber die Chinesen die können es bis heute nicht. Mensch müssen die doof sein ist doch ganz leicht.

Und du bist gar nicht Arrogant? Deine Oma,............ wer sagt den das du keine Holzohren hast, dir aber einbildest alles zu hören?

Zum Thema Lautsprecher, jeder Voodoo Gegner beurteilt seine Lautsprecher immer am Frequenzgang. Dumm nur das der Wandler einen Sinus generiert der mehr oder weniger Sauber ist. Über die Frequenzmessung aber nur die enthaltene Energie gemessen werden kann. Aber nicht die Sauberkeit Es gibt halt Lautsprecher die mehr oder weniger auf diese Unterschiede im Sinus reagieren.

Sounding geht über die Werteveränderung von Bauteilen an klangbeeinflussenden Stellen.
Oder eben durch das gezielte Einbringen solcher Bauteile/Schaltungen.
Man kann es auch mit einem DSP machen, über den ja mittlerweile nahezu jedes Gerät verfügt.

Solls ein bisschen fetter klingen wird der Frequenzgang nach oben raus halt einfach leicht fallend designed.
Soll es schön brillant/spritzig oben rum sein kommt ein Peak bei 10kHz mit drauf.



Dass der Kopier-Chinese immer noch Fehler machen kann ist doch nichts was meine Punkte voll-umfänglich entkräftet?!
Natürlich kann das vorkommen. Entweder weil er nicht ganz verstanden hat was er da tut oder weil das Ding halt so billig werden musste wie nur irgendwie möglich.

Aber von solchen Geräten reden wir hier ja auch gar nicht.
Es ist wohl jedem hier bewusst, dass billig-Kopien auch oftmals Fehler aufweisen, die das original nicht hat.



Auf den Vorwurf der Arroganz gehe ich nicht weiter ein.

Aber ich sage von mir selbst weder dass ich ein Gold- noch ein Holzohr bin.
Nur bin ich keinesfalls für esoterische Argumente zugänglich, mit denen Goldohren immer um sich werfen.
Scheint wohl damit zusammenzuhängen, dass ich persönlich/beruflich komplett technisch geprägt bin.
Esoterik ist nichts was ich "verbauen" und dann messen kann, dass es irgendwas geändert hat.
Also bringts nichts, also wirds ignoriert.

Wenn sich der ein oder andere besser fühlt wenn er Globuli schluckt und an <beliebige Gottheit> glaubt - schön für ihn.
Aber solange er mir nicht objektiv beweisen kann, dass sich nun irgendetwas geändert hat, schalte ich auf ignore um.



Ich weiß nicht was du mit dem ganzen Sinus-Geschwafel sagen willst, vermutlich Ausflüchte, aber ein Lautsprecher hat noch viele weitere Kennwerte an denen man seine Qualität messen kann.
Abstrahlverhalten, Klirr, Wasserfall, Zeitrichtigkeit & Phasenverhalten, ... Und das alles natürlich im Zusammenspiel mit dem Hörraum ...
Der Frequenzgang ist nur ein Kennwert, aber keinesfalls DER Kennwert.



Für viele derer die den Klangeinfluss von wasauchimmer bejubeln wäre eine Ausbildung/ein Studium in Elektronik/Nachrichtentechnik nicht verkehrt.
Aber das bedeutet ja, dass man Zeit aufwenden muss und sein Gehirn anstrengen muss.
Geht gar nicht sowas, oder?
ostfried
Inventar
#81 erstellt: 05. Sep 2019, 11:06
Dir fehlt halt die Kette.
Reference_100_Mk_II
Inventar
#82 erstellt: 05. Sep 2019, 11:08
Ja, hab ich mir auch schon gedacht. Kein Wunder dass ich das alles nicht höre.

Da fehlt noch was von Linn, das bewirkt bekanntlich wunder.
Besser noch von Sony, dann hat man eigentlich das Gipfelkreuz erreicht.
Philmop
Stammgast
#83 erstellt: 05. Sep 2019, 11:57
Dan erklär doch mal was eine DSP so macht? Wir wollen ja zum Thema Räumlichkeit weiter kommen. Erzähl doch mal wie die DSP hier helfen soll?
Daundweg
Stammgast
#84 erstellt: 05. Sep 2019, 13:46
Beweislastumkehr hatten wir doch heute schon im anderen Fred.
Philmop
Stammgast
#85 erstellt: 05. Sep 2019, 14:06
Rede doch nicht um den heißen Brei. Mit Floskeln kommen wir nicht weiter. Wie kann man die Bühne verbessern mit einer DSP?
Passat
Moderator
#86 erstellt: 05. Sep 2019, 14:29
So ein DSP kann ja das Signal bearbeiten.
Z.B. mit der Phase spielen etc.
Und damit kann man auch die Bühne verbreitern.

Das ist uralte Technik, konnten schon zu Analogzeiten viele Radiorekorder (schaltbare Basisverbreiterung, um die nahe beieinander liegenden Lautsprecher virtuell auseinander zu ziehen).

Grüße
Roman
oto1
Hat sich gelöscht
#87 erstellt: 05. Sep 2019, 15:04

Reference_100_Mk_II (Beitrag #77) schrieb:

Aber der CD-Player, DAS ist das sagenumwobene Geheimnis der Menschheit!!!11

Da ist NIX aber auch wirklich GAR NIX mehr dran, was noch irgendwie "auszureizen" oder zu verbessern wäre.

Philmop
Stammgast
#88 erstellt: 05. Sep 2019, 15:06
@Roman,
sie kann die Phase drehen, aber halt nur für alle Frequenzen. Laufzeiten verändern, wenn man unterschiedlich weit weg sitzt vom linken oder rechten Lautsprecher. Und man kann verschiedene Frequenzen lauter oder leiser machen. Aber die Bühne verbreitern Oder anders es geht nicht breiter wie es ohne DSP spielen würde wenn man im Perfekten Dreieck sitzen würde.
wing787
Stammgast
#89 erstellt: 06. Sep 2019, 10:49

Philmop (Beitrag #88) schrieb:
@Roman,
sie kann die Phase drehen, aber halt nur für alle Frequenzen. Laufzeiten verändern, wenn man unterschiedlich weit weg sitzt vom linken oder rechten Lautsprecher. Und man kann verschiedene Frequenzen lauter oder leiser machen. Aber die Bühne verbreitern Oder anders es geht nicht breiter wie es ohne DSP spielen würde wenn man im Perfekten Dreieck sitzen würde.

Du weißt, was ein Allpass ist? Hast du jemals mit Ambiophonics gespielt? Wenn du diese beiden Fragen mit "JA!" beantworten kannst, würdest du sowas nicht schreiben!
Philmop
Stammgast
#90 erstellt: 06. Sep 2019, 11:15

wing787 (Beitrag #89) schrieb:
Du weißt, was ein Allpass ist? Hast du jemals mit Ambiophonics gespielt? Wenn du diese beiden Fragen mit "JA!" beantworten kannst, würdest du sowas nicht schreiben!


Bis gerade kannte ich es nicht. Es hört sich aber interessant an. Ich mache mich mal schlau zu dem Thema. Jetzt kommt aber die Frage in den Raum,....... Welche DSP ist mit Allpass ausgestattet und mit wie vielen? DSP sagt ja nur Digital Sound Prozessor, man hätte als nicht DSP angeben müssen um die Bühne zu verbreitern sondern Allpass
wing787
Stammgast
#91 erstellt: 06. Sep 2019, 14:12
Willst du nur meine Antwort schlecht reden oder kannst du auch einsehen, dass ein DSP zum Probieren hier helfen kann?

Ich muss mich hier nicht rechtfertigen! MiniDSP mit Ambiophonics könnte eine Lösung sein. Mehr schreib ich hier nicht mehr.
Philmop
Stammgast
#92 erstellt: 06. Sep 2019, 15:44
Keines wegs, ich will deine Antwort nicht schlecht reden. Wenn es sowas gibt finde ich es sogar interessant. Hätte nur gerne gewusst in was für einem Gerät sich sowas finden lässt.
BassTrap
Inventar
#93 erstellt: 06. Sep 2019, 18:41

Philmop (Beitrag #90) schrieb:
DSP sagt ja nur Digital Sound Prozessor

Nö, Digital Signal Processor. Der manipuliert digitale Signale. Sound wird im Gehirn erzeugt, durch Schwingungen der Luft, Trommelfell, usw.
Pigpreast
Inventar
#94 erstellt: 06. Sep 2019, 22:59

BassTrap (Beitrag #93) schrieb:
Sound wird im Gehirn erzeugt, durch Schwingungen der Luft, Trommelfell, usw.

Und das ist noch der leicht zu verstehende Teil davon.


[Beitrag von Pigpreast am 07. Sep 2019, 14:51 bearbeitet]
music12
Stammgast
#95 erstellt: 07. Sep 2019, 08:24
Mutec MC-3+ Smart Clock
https://www.thomann.de/de/mutec_mc_3_smart_clock_black.htm

oder

Eventide 2016
https://www.thomann.de/de/eventide_2016.htm

oder beides zusammen - geht auch


[Beitrag von music12 am 07. Sep 2019, 08:36 bearbeitet]
Philmop
Stammgast
#96 erstellt: 09. Sep 2019, 10:25
Das zweite Gerät kostet jetzt auch keine dreimarkfünfzig Zu mindestens zu viel um es zu bestellen und mal zu probieren.
sealpin
Inventar
#97 erstellt: 09. Sep 2019, 10:52
zum Spielen kannst Du ja mal hiermit anfangen:
FX2000

Das kann aber schon ein wenig mehr, als nur die Stereobreite verändern...
Michi-S
Schaut ab und zu mal vorbei
#98 erstellt: 13. Apr 2020, 12:40
Hallo,

ich habe es nicht aufgegeben und Stück für Stück ein wenig erweitert und rumgespielt.

Die Grundaufstellung wurde mal auf etwa 2,4m LS zu LS erweitert und die Sitzposition um 30cm naach vorne gezogen(noch langee kein optimales Stereodreieck, aber mehr ist nicht möglich).
Weiters habe ich mit Vorhängen, Teppich und ein wenig Bassotech experimentiert.

Zur Kette:

Yamaha CDC 675 Wechsler
2xYamaha AX 592 Amp (1xHochton, 1xTiefmittelton)
1xMiniDSP 2x4HD (Ch1+2 Front LS, Ch3 aaktiv Sub)
1paar Heco Aleva 400
1xYamaha YST SW300 aaktiv Sub

Ich habe mich mal an die ersten Einstellungen und Messungen getraut und muss sagen, die Möglichkeiten sind schon sehr interessant.
Es ist bestimmt noch nichts optimal, aber es geht in eine angenehmere Richtung.
Vielleicht kann mir jemand mit der Auswertung der GD, Spektrum und des Wasserfalls behilflich sein, da dies absolutes Neuland ist.



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Screenshot (3)

Screenshot (4)


[Beitrag von Michi-S am 13. Apr 2020, 14:04 bearbeitet]
Penny09
Stammgast
#99 erstellt: 13. Apr 2020, 13:33
Mach doch mal bitte richtige Screenshots (Capture oben rechts. Die Kamera). So kann man wirklich nix erkennen.
Michi-S
Schaut ab und zu mal vorbei
#100 erstellt: 13. Apr 2020, 14:04
Bilder sind nun Screenshots, ich hoffe es ist besser.
Philmop
Stammgast
#101 erstellt: 13. Apr 2020, 15:03
Du hast sicher beide Lautsprecher zusammen gemessen richtig? Wenn du sie zusammen misst dann hast Auslöschungen über 10.000.

Aber mal ne Dumme frage, wer sagt das der Frequenzgang was mit der Bühnendarstellung zu tun hat. Nochmal du misst nur die Lautstärke der Töne an der Hörposition.

Misst du mit dem Micro zur Decke hin oder zu den Lautsprechern hin?
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