AMP Leistung =im verhältnis zu= Lautsprecher

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J4CKY_
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Jan 2007, 19:06
Hallo leute,
habe vor mir nen Subwoofer zu kaufen. Und daher möchte ich ein wenig was lernen/verstehen wie stark ein Subwoofer sein sollte/darf?

Ich habe ne Audio System F4-380 und will 2 kanäle brücken.
Gebrückt steht dann folgendes zur verfügung:
290 Watt RMS @ 4 Ohm Mono
440 Watt RMS @ 2 Ohm Mono


Beispiel:
375/250 Watt Impedanz 4 Ohm Audiosystem Radion 10 Plus
500/350 Watt Impedanz 4 Ohm Audiosystem Radion 12 Plus

was für eigenschaften hätte die anlage mit dem 10er und welche mit dem 12er


Ich hoffe ihr versteht was ich meine. und könnt mir aweng was erklären. bzw zeigen wo ich was nachlesen kann.
PS:ich will keine kaufberatung, die mach ich dann extra oder beim händler


Danke im Vorraus J4CKY_
bc2k1
Inventar
#2 erstellt: 22. Jan 2007, 19:14
In der Regel sagt man, dass die Leistung, die Der Amp abgibt um ca 20% höher sein soll, als das was die LS aufnehmen/verarbeiten können.

In deinem Fall wie folgt:

Amp hat bei 4Ohm ne Leistung von 290W. Der 10er hat ne RMS Leistungsangabe von 250W. Das würde genau hinhauen, wenn du den Amp voll aufdrehen wolltest.

Wenn du den Amp nicht voll aufdrehen willst, kannst du auch den 12 anhängen. Jedoch kommt die Endstufe bei der Zusammenstellung schneller ins Clipping, was dem Amp und dem Woofer schaden könnte.

Hoffe geholfen zu haben.


bc2k1
J4CKY_
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Jan 2007, 19:35
heißt das das wenn versärkerleistung gleich Wooferleistung +- tolleranz wäre man genau auf der clipping grenze?

ich hatte mal so ein billligteil von subwoofer von meinem bruder, da stand "300!!!" drauf keine ahnung wa der wirklich konnte. Hab ich geschrottet da ich einmal zu laut aufgedreht habe und denn bass zu stark eingestellt habe. kann mir das dann auch noch passieren? oder werd ich denn bass dann eh nicht so stark einstellen weil ich schon von vornherein mehr leistung habe?
altes gehäuse bandpass, neuer woofer soll in bassreflex
killmaster
Stammgast
#4 erstellt: 22. Jan 2007, 21:54
die Leistung sollte auch nicht zu hoch sein, da unerfahrene benutzer schnell einen sub durchschießen können!
Clipping wird ja nicht angezeigt, das kann vielleicht paar Std. gut gehen und beim zweiten Mal ist der Sub defekt!
Ich würde wirklich nur 10-20 % mehr Leistung auf den Sub geben, als die Amp wirklich macht.
----

Das Problem ist, die meisten billigen AMPs machen erstgarnicht soviel wie drauf steht, da kannst auch schlecht was zugeben für den SUB

Gruß
Bartek
Wallo18
Inventar
#5 erstellt: 22. Jan 2007, 21:58
Sooo kann man dass nicht sagen.
Man kann nicht einfach nach der Wattzahl gehen!

Würde dir raten das ganze von einem Fachmann einstellen zu lassen!
Dann kann man da auch nen 12er hinhängen!
Der hat dann auch ein bischen mehr Membranfläche
gruß wallo
bc2k1
Inventar
#6 erstellt: 22. Jan 2007, 22:28
Ein Woofer geht meistens kaputt, wenn er zu wenig Leistung bekommt. Und das ist Fakt.
Das Kliping ist des Woofers schnellster Tot. Klar kann man nen Woofer auch mit zu viel Leistung kaputt kriegen. Nur steht das in keinem Verhältnis.


bc2k1
killmaster
Stammgast
#7 erstellt: 22. Jan 2007, 22:32
Das stimmt, Clipping verursacht DC Spannung dadurch wird die Spule heiß und der SUB geht kaputt.

Gruß
Bartek
Amperlite
Inventar
#8 erstellt: 22. Jan 2007, 22:48

J4CKY_ schrieb:
Hallo leute,
habe vor mir nen Subwoofer zu kaufen. Und daher möchte ich ein wenig was lernen/verstehen wie stark ein Subwoofer sein sollte/darf?

Das hängt primär davon ab, wie laut gehört werden soll.
In einem meiner Einbauten reichen 2 mal 75 Watt an einem geschlossenen 25 cm Doppelschwingspulenwoofer für einen Pegel, bei dem mir nach 5 Minuten die Ohren das Pfeifen anfangen würden.

Da nutze ich die Leistung der Endstufe voll aus, der Subwoofer könnte aber noch etwas lauter. Muss er aber garnicht.

Du musst dir dir Leistungskurve etwa wie eine Exponentialkurve vorstellen.
Der Bereich von ganz leise bis "meine Mutter würde sich nicht mehr ins Auto setzen" umfasst vielleicht einen Leistungsbereich von 30 Watt.
Danach geht die Leistung aber steil nach oben.

Willst du vom Lautstärkebereich "an der Ampel hört mich auch mit geschlossenen Fenstern jeder" (dazu reichen dir 300 Watt locker) hoch zu "auch 2 Ampeln weiter hört mich noch jeder", steigt die Leistung sprunghaft an.
Da brauchst du schnell mal eine Null mehr hinter der Zahl, um nur minimal hörbare Lautstärkeunterschiede zu erreichen.

Aber wir sind ja nicht beim dB-Drag, oder?

Fazit:
Schwieriges Thema, muss im Einzelfall besprochen werden.
strahlemanni
Stammgast
#9 erstellt: 23. Jan 2007, 18:47
jo doppelte lautstärke = 10db mehr = 10x mehr leistung


deswegen ist es ziemlich egal ob man 290w oder 350 hat, die 0,1db mehr hört man ehh nicht nur zur info doppelte leistung = 3db mehr


[Beitrag von strahlemanni am 23. Jan 2007, 18:48 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#10 erstellt: 23. Jan 2007, 19:45

strahlemanni schrieb:
nur zur info doppelte leistung = 3db mehr :.

Leistungsverhältnis logarithmisch:
interest
Inventar
#11 erstellt: 24. Jan 2007, 07:42
und das auch nur unter optimalen Bedingungen, also nicht wundern wenn man die doppelte Leistung drauf haut und es keine 3db lauter wird

grüsse
gznw15
Inventar
#12 erstellt: 27. Jan 2007, 00:23
Also zu der Geschichte mit 20%mehr Leistung von der Endstufe:
Ich denke, daß mehr besser ist! Sauberer Klang z.B.!
Außerdem kommt noch dazu, daß der woofer einen enormen Impedanz-Anstieg im Resonanzbereich hat!
Ich habe meinen GZNW15 mal in einem 80Liter Gehäuse auf 42Hz abgestimmt ausgemessen. Beide Schwingspulen parallel, also Nennimpedanz 4Ohm!
Im Resonsanzbereich stieg die Impedanz auf ca. 28Ohm!!
Das heißt also enorm weniger Leistung!
An meiner Endstufe habe ich dann mal 120Veff gemessen im Resonanzfall. Kleine Rechnung:
an 4Ohm (Phasenverschiebung gering, daher vernachlässigt):
Leistung=Spannung*Spannung / Impedanz
Leistung= 120V*120V/4Ohm = 3600Watt

So, man könnte also denken, daß der woofer gerade 3,6kW verarbeitet, dem ist aber ganz und gar nicht so:

an 28Ohm:

Leistung = 120V * 120V / 28Ohm = 514Watt.
Das ist die Ernüchterung..
Der Woofer arbeitet dabei aber schon richtig gut, weil es eben echte effektive 500Watt sind.

Je geringer die Leistung (an selber Impedanz), desto geringer ist natürlich auch die Spannung. daer ist eine wesentlich stärkere Endstufe keinesfalls schlecht. Man muß aber aufpassen.
Da die Impedanz so extrem ansteigt, betreibe ich den woofer auch hin und wieder an 1Ohm Nennimpedanz, denn so kann man dem woofer auch genug Leistung zuführen. Hier ist aber extrem viel Vorsicht wichtig!
Also ruhig eine wesentlich größere Endstufe anschließen.

Und die Sache mit der "doppelten Lautstärke". das habe ich noch nie so ganz verstanden: Wie hört sich bitte doppelt so laut an? 3dB mehr, das ist ein recht großer Unterschied, 10dB mehr ist sehr viel lauter. Wonach geht das denn? nach der Leistung ja nicht, nach dem Druck auch nicht, ich kann nicht doppelt so laut oder halb so laut sagen.
Amperlite
Inventar
#13 erstellt: 27. Jan 2007, 00:36
Und jetzt denken wir nochmal nach, wie sich die Amplitude im Resonanzbereich gegenüber dem Rest verhält.

Die Impdanz steigt, aber wird der Woofer dadurch leiser?


[Beitrag von Amperlite am 27. Jan 2007, 00:37 bearbeitet]
gznw15
Inventar
#14 erstellt: 28. Jan 2007, 01:16
ja, das ist ja der Grund weshalb das ganze überhaupt so ist!
Amplitude steigt selbstveständlich! Aber welche! Nicht die Membranauslenkung! Die ist nämlich relativ gering!!
und wenn man da mehr Leistung anliegen hat, dann kann man das ganze natürlich auch viel besser nutzen.
Habe ich etwas anderes gesagt? dann nehme ich das zurück!
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