Welche Powercap zum betrieb einer Endstufe an Schaltnetzgerät?

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X-x--DOMI--x-X
Stammgast
#1 erstellt: 19. Jul 2011, 12:42
Hi,

Ich habe eine Sinuslive SL A-500 Endstufe, mit der ich einen Omnes Audio sw 12.01 pc betreiben möchte. Die Endstufe möchte ich an einem Schaltnetzgerät betreiben, das an stabilisierten 13,8V bis zu 40A liefern kann ( http://shop.lindinger.at/product_info.php?products_id=80202 ). Jedoch möchte ich die hohen Stromstöße bei den Bässen diesem Netzgerät nicht zumuten. Ich habe mal reingesehen, da sind nur 2 winzige Kondensatoren verbaut deshalb bin ich der Meinung, ne Powercap währe da ideal. Aber welche Powercap? In eBay bekommt man eine XENTRIX XC1000 schon um 19€ - was haltet ihr von solchen billigst Powercaps? Rausgeschmissenes Geld? Oder doch nicht? Könnt ihr mir gute, aber günstige empfehlen?

Vielen Dank im Voraus

MfG Domi


//EDIT:

Könnte man auch so nen Kondensator als Powercap nutzen? -> http://www.reichelt....134b194693677ac12ce2
Oder sollte man doch lieber ne richtige Powercap nehmen? Gibt es auch günstige Powercaps mit Ladeelektronik, die sich automatisch langsam Laden sobald ich das Netzgerät einschalte und dann auf normalbetrieb umschalten?


[Beitrag von X-x--DOMI--x-X am 19. Jul 2011, 21:51 bearbeitet]
DerWesti
Inventar
#2 erstellt: 20. Jul 2011, 06:30
Normalerweise reicht das Netzteil auch so.
Kannst ja mal messen ob du Spannungseinbrüche hast.

Grüße Tobi
X-x--DOMI--x-X
Stammgast
#3 erstellt: 20. Jul 2011, 08:35
Um das zu messen würde ich wrascheinlich ein Oszilloskop oder ein Analoges Multimeter benötigen. Beim Oszilloskop sollte im Idealfall nur eine gerade Linie zu sehen sein, wenn es keine Spannungseinbrüche gibt und beim analogen Multimeter würde die sich Nadel im Basstakt bewegen, wenn es Spannungseinbrüche gibt. Beim digitalen Multimeter (wie ich es habe) bezweifle ich ehrlichgesagt das ordentlich messen zu können, aber versuchen kann ich es ja mal. Ergebniss werde ich in den nächsten Minuten hier posten

Ich würde trozdem gerne eine Powercap verwenden. Wasshalb? Bei einem starken Basschlag saugt die Endstufe ne gewaltige Menge Strom, die der Powercap liefern kann, anders kähme die gesammte Belastung auf das Netzgerät. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es auf dauer gut ist, wenn die Transistoren im Netzgerät ununterbrochen nachregeln müssen, damit die Spannung nicht einbricht.

MfG Domi


[Beitrag von X-x--DOMI--x-X am 20. Jul 2011, 08:36 bearbeitet]
Böötman
Inventar
#4 erstellt: 20. Jul 2011, 08:41
Wielange kann das Netzteil den Maximalstrom aufrechterhalten? Welche Impendanz hat der angeschlossene LS? (bei 2 oder 4 Ohm wirst du keinen Cap brauchen da der Amp 1 Ohm stabiel ist und das gerademal mit ner 40er Absicherung)

mfg

PS: Caps bringen erst was wenn die Spannung beginnt einzubrechen
X-x--DOMI--x-X
Stammgast
#5 erstellt: 20. Jul 2011, 09:27
Laut meinen Messungen bricht die Spannung nicht ein. Es kann allerdings auch gut sein, das sie für einige Millisekunden einbricht und dann von den Transistoren im Netzgerät wieder nachgeregelt wird, soetwas kann ich mit meinem Multimeter aber nicht messen.
Was ich aber messen konnte ist, dass das Chassis ab ca. 103dB (gemessen in 1m entfernung) und +-12mm hub zu verzerren beginnt und dabei die Endstufe einen durchschnittlichen Stromverbrauch von 3A hatte. Allerdings zeigte mir mein Multimeter auch einige male "OVER" für overload an, also sind auch Ströme über 10A vorhanden. Die Spannung blieb laut meinem Multimeter aber bei konstanten 13,91V

Das Netzgerät sollte theoretisch unendlich lange einen Dauerstrom von 40A liefern können. In der Praxis hat sich aber schon anderes erwiesen. Ich habe es mal einige Minuten mit ~38A belastet, dann war der Strom weg. Sicherung vom Netzgerät durchgebrannt, Fi gefallen und das letzte Stündlein für mindestens ein Bauteil hat geschlagen. Ich schätze mal, eine Dauerlast von 30A könnte es packen.

PS: genauere Informationen zum Netzgerät gibt es hier: http://www.graupner....e4/6461/product.aspx

MfG Domi


[Beitrag von X-x--DOMI--x-X am 20. Jul 2011, 09:34 bearbeitet]
DerWesti
Inventar
#6 erstellt: 20. Jul 2011, 09:49
Könnte auch an der Kabelstärke liegen. Wie lang und dick sind die Kabel?
Der Woofer hat nach meiner Recherche 4OHM. Also Netzteil völlig ausreichend. Evtl. falsch eingepegelt?
X-x--DOMI--x-X
Stammgast
#7 erstellt: 20. Jul 2011, 10:17
Oh, sorry, die Ohm wollte ich auch hin schreiben, habe aber vergessen. 4Ohm sind richtig.

Kabel vom Netzgerät zur Endstufe: ~2mm Durchmesser (ohne Isolierung), 70cm lang
Kabel von der Endstufe zum Sub: ~3mm Durchmesser (ohne Isolierung), 3m lang
Kabel vom Sub Gehäuse zum Chassis: ~2mm Durchmesser (ohne Isolierung), 50cm lang
Kabel von Audioquelle zur Endstufe: 1,5m 0815 Klinke zu Cinch kabel

Meinst du, dass das Verzerren von den Kabeln kommt? Darüber währe ich froh, denn Kabel tauschen währe schnell erledigt

Ok, also ausreichend ist das Netzgerät. Aber kann es nicht trozdem durch die Vielen, starken Stromstöße die Lebensdauer verkürzen?

Und zum Einpegeln - das habe ich garnicht... wie macht man das?

MfG Domi


[Beitrag von X-x--DOMI--x-X am 20. Jul 2011, 10:24 bearbeitet]
DerWesti
Inventar
#8 erstellt: 20. Jul 2011, 10:36
Einpegeln für Carhifi hier über die Suche, geht hier genauso.

Die Stromkabel sind viel zu dünn. Würde hier min. 10mm², besser 16mm² nutzen. Dann würds passen.

Grüße Tobi
X-x--DOMI--x-X
Stammgast
#9 erstellt: 20. Jul 2011, 10:49
Meinst du das Lautsprecherkabel, oder Stromkabel? Ich könnte das Kabel einfach halbieren und beide Paralell nehmen. Dann müsste ich beim Lautsprecherkabel auf 14mm² kommen, sofern ich mich nicht verrechnet habe.
DerWesti
Inventar
#10 erstellt: 20. Jul 2011, 10:53
Ich mein das Stromkabel von Netzteil zu Endstufe. Das muss bedeutend dicker sein. Egal ob jetz mehrere Dünne oder ein Dickes. Der Querschnitt sollte mindestens 10mm² betragen.
Sierra111
Inventar
#11 erstellt: 20. Jul 2011, 10:55
Bei dem Aufbau kann er ja auch schnell mal messen, wieviel Spannung übers Kabel verloren geht...vergleich mal die Spannung am Netzteil, mit der an der Endstufe (unter Last natürlich)...würd mich mal interessieren, wieviel da flöten geht.
DerWesti
Inventar
#12 erstellt: 20. Jul 2011, 11:09
Selbst wenn da von 13,91V nur 13V über bleiben ist das für den Aufbau irrelevant. Aber die Kabel müssen trotzdem den Strom transportieren und da sind saubere Kontakte mit Ringkabelschuhen an Netzteil pflicht. Solche Übergangswiderstände sind m.E. wichtiger dass man sie ausschließt.
Böötman
Inventar
#13 erstellt: 20. Jul 2011, 11:41
Das Netzteil reicht da der Amp bei 4 Ohm mit 150 W rms angegeben ist. Wenn du kein Stromkabel kaufen möchtest dann nimm das Vorhandene und verlege das 2-3mal parallel.
X-x--DOMI--x-X
Stammgast
#14 erstellt: 20. Jul 2011, 13:38
Vom Netzteil zur Endstufe gehen jetzt je 2x 2,5mm Durchmesser (ohne Isolierung) also insgesammt ~ 10mm²

Aber im Netzgerät selber sind auch nur so dünne Leitungen, wie ich sie zuvor hatte, ca. 10cm lang.
DerWesti
Inventar
#15 erstellt: 20. Jul 2011, 13:46
Die 10mm² sollens aber nicht insgesamt sein sondern je .
Im Netzteil kann ich mir das nicht vorstellen, dann treffen die 40A Dauerlast nicht zu. Oder sie sind echt so knapp bemessen dass es gerade so reicht. 10cm zu 70cm ist aber auch immer noch 700% Unterschied von der Länge.
X-x--DOMI--x-X
Stammgast
#16 erstellt: 20. Jul 2011, 14:04
Das Netzteil ist insgesammt ziemlich kanpp bemessen. Da bleiben keine Leistungsreserven...
Hir sieht man die Kabel:
DSC02624

Ne, ich meine je 2x 5mm², also insgesammt 10mm² zwischen Plus und Plus und 10mm² insgesammt zwischen Masse und Masse

Aber am verzerren hat das auch nichts geändert, ich glaube der Subwoofer kann einfach nicht mehr.

Nen thread wegen Gehäusevorschläge habe ich auch schon aufgemacht, in der Hoffnung, dass das Chassis in nem anderen Gehäuse lauter ist, habe aber noch keine Antworten bekommen.
( http://www.hifi-foru...m_id=159&thread=6776 )

Dass keine Powercap benötigt wird glaube ich euch ja, aber währe es nicht trozdem besser für das Netzgerät, wenn da ein Puffer dazwischen ist?
Gibt es da jemanden, der sicher sagen kann, "nein, das bringt nichts", oder "ja, das würde das Netzgerät schon schohnen"??

MfG Domi


[Beitrag von X-x--DOMI--x-X am 20. Jul 2011, 14:14 bearbeitet]
DerWesti
Inventar
#17 erstellt: 20. Jul 2011, 14:19
Schonen schon aber effektiv wirst du keinen Unterschied merken.
Für 40A ist da wirklich nicht viel drin
WarlordXXL
Inventar
#18 erstellt: 20. Jul 2011, 15:39
Hehe normal bei den billig Schaltnetzteilen. Wenn du was ordentlich dimensioniertes haben willst, musst du tiefer in die Tasche greifen.


Noch besser wäre ein gutes altes Analoges NT......aber da ist der Preis gleich noch höher.

Den Lüfter find ich auch niedlich. Pustet auf die Rückseite der Kühlkörper. Der Effekt wäre wohl um einiges höher, wenn die Kühlkörper anders herrum montiert wären. Aber da hat jemand beim Layout wohl net dran gedacht.

Bei den billigen Schaltnetzteilen würd i übrigens schon n 1Farad billig Cap dazu packen. Die mögen die Impulsbelastung auch net so gern....muss dadurch ständig hoch und runterregeln. Das kann zwar gut gehen aber dennoch würde 1F net schaden

MFG

Micha
X-x--DOMI--x-X
Stammgast
#19 erstellt: 20. Jul 2011, 15:53
Ja, über den Lüfter musste ich auch schon lachen

Und genau das mit dem rauf und runter regeln meinte ich
Deshalb kahm ich ja auf die Idee mit der Powercap, nicht so sehr wegen der Befürchtung, die Spannung könne einbrechen.

Ja, ich weiß, die guten alten Analog Netzteile
Da hat man noch ordentliche Leistungsreserven und meist sind die auch für die Ewigkeit gebaut, leider aber auch bleischwer. Ein kumpel hat eines. Das wird zwar ziemlich heiß unter Belastung, aber das hat schon so einiges mitgemacht

Naja, tief in die Tasche greifen will ich nicht, da könnte ich nen Verstärker, der für den Heimgebrauch gedacht ist auch schon verwenden. Das Netzgerät war schon vorhanden.

Wieder zurück, zu den Powercaps. Billig, oder Teuer? Wie groß sind die Unterschiede? In eBay bekommt man ja schon welche um 19€, es gibt aber auch welche um über 100€.
Ideal währe eine mit Ladeelektronik, damit nicht bei jedem einschlaten das Netzgerät aus allen Himmeln fällt
Ansonsten müsste ich selber ne Ladeelektronik bauen. z.B. den Ladewiderstand dauerhaft angeschlossen lassen und ne Schaltung bauen, die die Spannung am Cap misst und sobald der eine gewisse Spannung hat, wird die Verbindung zwischen Cap und NT geschlossen oder anders gesagt, der Ladewiderstand kurzgeschlossen.

Ich möchte so wenig Geld wie möglich, aber so viel wie nötig ausgeben.

MfG Domi


[Beitrag von X-x--DOMI--x-X am 20. Jul 2011, 16:03 bearbeitet]
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