Strom-Messung im KFZ. Es muss doch eine Lösung geben.

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Kekskopf
Stammgast
#1 erstellt: 03. Sep 2011, 13:17
Hi Community,

meine Carhifi-Anlage erfährt bald ein upgrade, unter anderem wollte ich ein Led-Voltmeter und ein Led-Amperemeter (oder ein Wattmeter) fürs Dashboard installieren.

Led-Voltmeter gibs in allen schicken Variationen wie Sand am Meer nur in Sachen Amperemeter finde ich fürs KFZ fast überhaupt nichts.

Eine Messung via Magnetfeldauswertung (wie z.b. ein Zangenamperemeter) wäre sinnvoll.

Die gibt es ja auch schon für feste Installation im Schaltschrankbau (z.b. Siemens). Da wird einfach der Leiter durch einen Magnetfeldmessring geführt, dieser ist an eine Anzeige in der Schaltschranktür gekoppelt und hat eine externe Stromversorgung (glaub 230V, weis nicht was es da so gibt).

Warum gibt es sowas nich auch fürs KFZ?
Es gibt ja auch Battariebetriebene Zangenamperemeter für DC...

Messbereich so bis 100-120 A würde ich benötigen.

Bin ich nur zu blöde sowas zu finden?


Hab ein paar Messeinheiten gefunden, die funktionieren aber alle mit Parallelwiederstandprinzip... wäre eher die Notlösung.


[Beitrag von Kekskopf am 03. Sep 2011, 13:18 bearbeitet]
SeinEwigDunklerSchatten
Inventar
#2 erstellt: 03. Sep 2011, 13:30
Ich bin gerade dabei mir sowas zu entwickeln, eben weil es nichts schickes gibt.
Das beste ist die Strommessung über Halleffekt-Sensor, da hat man keinen Spannungsverlust wie bei der Shunt-Messung.

Bei mir soll ein Lem HTFS zum Einsatz kommen mit integrierter Signalaufbereitung. Die gibts mit 200, 400 und 800A Messbereich. Als Ausgang bekommst du eine Referenzspannung, und eine Spannung proportional zum fließenden Strom.
Damit kann man dann auf den ADC eines Microcontrollers gehen, und die Anzeige entsprechend aussteuern.

Wenn du also fit in Elektronik und Programmierung bist, kannst du dir sowas ganz nach deinen Wünschen selbst bauen...

MfG
Kekskopf
Stammgast
#3 erstellt: 04. Sep 2011, 10:22
Yau das is schonmal vielversprechend!
Das meinte ich übrigens mit Magnetfeldüberwachung xD

Der HTFS-200 P wäre recht geeignet, wo bei die im unteren Breich ne recht happige Abweichung haben... (z.B. bei 30A über 26 %)
dafür geht der Messbereich von -300 - 300A

In Elektronik bin ich mehr oder weniger fit, jedenfalls nicht fit genug, um mir aus eingener Kraft nen Controller zu suchen und den dafür zu Programmieren
Kenn mich nur weng mit S-7 Programmierung aus *hust*.

Du kannst mich ja mit deinem Projekt auf dem laufenden halten und mich zum Nachbau animieren, brauch halt etwas stütze :>

Grüße

Edit:
Das wäre ja dann quasi das Thema?


[Beitrag von Kekskopf am 04. Sep 2011, 10:39 bearbeitet]
SeinEwigDunklerSchatten
Inventar
#4 erstellt: 04. Sep 2011, 16:47
Wo hast du die 26% Abweichung bei 30A her?
Im Datenblatt steht, dass die Abweichung kleiner 1% ist...

Man könnte natürlich auch andere Sensoren verwenden, diesen hab ich aus zwei Gründen gewählt:

1. Er hat schon die ganze analoge Verarbeitung eingebaut. Es gibt auch Sensoren, die nur einen Stromwandler beinhalten (quasi nur ein Kern mit ein paar Wicklungen drauf, durch den das Kabel gesteckt wird). Aber bei denen muss dann noch ein OpAmp als Verstärker nachgeschaltet werden, der muss abgeglichen werden etc. Und der Analogkram liegt mir nicht so besonders, digital ist einfacher zu bemessen...
Da zahl ich lieber 20Öre für einen komplett abgeglichenen und spar mir den Ärger.

2. Durch den HTFS passt locker ein Kabel mit angecrimptem 50mm² Rohrkabelschuh, bei anderen ist die Durchführungsöffnung kleiner.

Wenn du dir das komplette Aufbauen und Programmieren eines µC nicht zutraust (C ist halt doch etwas anders als ne S7 ), wäre vielleicht folgende Lösung einfacher:
Du nimmst den Stromwandler und baust mit einem OpAmp einen Differenzverstärker auf, der die Differenz von Referenz- und Signalausgang bildet.
Also dass z.B. bei gemessenen 200A dann z.B. 200mV ausgegeben werden.
Mit diesen 200mV gehst du dann auf ein fertig erhältliches LED-Spannungsmess-Modul, z.B. so eins.
Damit hast du dann eine Stromanzeige ohne Programmieraufwand, nur "etwas" Analogtechnik wird benötigt.
Das ist aber nur ein theoretisches Gedankenspiel von mir, ohne konkrete Berechnungen etc.

Mein Projekt wird wohl leider noch etwas dauern, da ich jetzt erst mal meine Anlage ein bisschen optimieren will.
War bei mir als Projekt für zu kalte Tage angedacht (und als kleines Gimmick), wenn ich draußen eh nichts machen kann...

MfG
Kekskopf
Stammgast
#5 erstellt: 04. Sep 2011, 17:45
Puuuuhh, ja würde gehen aber das is mir etwas zu wild glaub ich mal fast...

zur Abweichung:
Hab da noch die Toleranz der Referenzspannung (+ - 0,025V) eingerechnet...

Danke für deine Tipss, vllt werde ich das iwann mal in Angriff nehmen.
LexusIS300
Inventar
#6 erstellt: 05. Sep 2011, 08:57
Könnte auch hilfreich sein...:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-123-1627.html
soundvernatiker
Inventar
#7 erstellt: 15. Sep 2011, 13:20
sehr interressante sache ... bin schon lange auf der suche nach ner gescheiten Strommessung fürs auto=)
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