welchen schutz vor entladung?

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gottschi0109
Stammgast
#1 erstellt: 31. Mai 2005, 10:38
hallo,

wenn mein auto eine längere zeit steht (über 1 woche), habe ich das problem, dass die batteriespannung zu niedrig ist, um den wagen zu starten, was höchstwahrscheinlich an meiner anlage liegt (kriechstrom etc.).
nun meine frage. was kann ich machen, damit die anlage, wenn der motor nicht läuft bzw. das radio nicht an ist, keinen strom ziehen kann? ich möchte keine zweite batterie verbauen, sondern zb. einen schalter haben, der die stromzufuhr, wenn das radio aus ist, unterbricht und wenn ich das radio dann wieder anmache, wiederherstellt.

danke im voraus für eure hilfe
Soundscape9255
Inventar
#2 erstellt: 31. Mai 2005, 11:44
Das Remote-Kabel läuft aber schon übers Radio!?!?

Kannst du mal den Strom messen der von der Batt abgezogen wird???
DaNi_
Inventar
#3 erstellt: 31. Mai 2005, 11:59
Scheint mir auch eher so als ob du das Remote-Kabel falsch angeschlossen hast, so dass die Anlage nicht automatisch ausgeht sobald die Zündung aus ist... wo hast du denn das Remotekabel angeschlossen? Normalerweise hast du am Radio einen direkten Remoteanschluss oder einen elektrischen Antennenanschluss, woran du das Remotekabel anschliesst.
gottschi0109
Stammgast
#4 erstellt: 31. Mai 2005, 13:13
nene, das passt schon, keine sorge :). kondensator und die beiden endstufen schalten ab. habe ich schon nachgeschaut.
strom ist zw. 0,5mA und 80mA.
wollte ja auch nicht wissen was man dagegen tun kann, sondern was es für schalter dafür gibt.
kann man ein trennrelais benutzen, das man mit remote des radios steuert oder geht das nur mit 2.batterie?
tretmine
Inventar
#5 erstellt: 31. Mai 2005, 18:12
Ein Trennrelais oder schalter geht schon. Nur bekämpft es die Auswirkung und nicht die Ursache und es erhöht künstlich den Innenwiderstand. Ich denke nämlich, dass auch das nix nützen wird.
Hast du schon mal deine Bat überprüft? Häge einfach mal einen Pol ab und schaue ob sie nach einer Woche immernoch intakt ist.
Weiter kannst du auch schauen ob nicht ein anderes Gerät dir den Saft zieht. Einfach mal die Sicherung raus nehmen und schauen ob es wirklich an den Stufen liegt. Ich kann mir das nämlich nur schwer vorstellen.

MfG Phil
gottschi0109
Stammgast
#6 erstellt: 31. Mai 2005, 19:14
also ohne sicherung habe ich ein kriechstrom von 0,5mA und das kann nicht zu viel sein. mit sicherung zwischen 0,8mA und 80mA. also kann es nur die anlage sein :).
tretmine
Inventar
#7 erstellt: 31. Mai 2005, 19:22
Aso...
Dann messe mal an den Amps nach, welche so viel verbraucht. Und dann schickst du diese ein.
Ich habe noch im Kopf, dass AFAIR bei Helix das öfters auftritt und sie das anstandslos reparieren/neu einstellen.
Ich würde eben zuerst den Hersteller anhauen, bevor ich mir meine Verkabelung möglicherweise verpfusche...

MfG Phil
gottschi0109
Stammgast
#8 erstellt: 31. Mai 2005, 20:21
also die endstufen sind gebraucht gekauft und haben auch keine garantie mehr. zudem, was heiß verpfuschen? der innenwiderstand eines trennrelais kann doch nicht soo erheblich sein.
tretmine
Inventar
#9 erstellt: 31. Mai 2005, 20:45
Würde ich nicht sagen. Ich habe hiervon keine Angaben. Aber durch Funkenschlag&co können dir langsam die Kontakte veröden. Also ich würde es eben so gut wie möglich umgehen. Wenn es natürlich nicht anders geht, dann würde ich auch ein starkes Trennrelais einbauen. Klar...

MfG Phil
gottschi0109
Stammgast
#10 erstellt: 01. Jun 2005, 17:25
echt, wusste garnicht, dass ein trennrelais solche nebeneffekte hat. sollte das der widerstand darin nicht verhindern? mhm, dann muss ich wohl nochmal gucken, wie man das noch machen könnte. was ist mit nem batteriewächter oder sowas?
tretmine
Inventar
#11 erstellt: 01. Jun 2005, 18:31
Batteriewächter geht auch nicht. Du musst ja irgendwie deine Anlage dann vom Stromkreis trennen. Und das kannst du nur, wenn der Batteriewächter dann ein Trennrelais schaltet... Also gleiches Problem.

Was meinst du mit "Widerstand vermeiden"? Ein Trennrelais ist im Grunde nix anderes, als ein überdimensioniertes Relais. Und Relais haben nunmal den negativen Aspekt, dass sie Kontaktschalter sind und somit einen Widerstand haben.

Aber: Ein Trennrelais würde ich schon nicht ganz so schlecht sehen. Klar: Wie ich sagte ist es nur ein weiterer Widerstand in der Leitung. Nur besser so etwas in der Leitung, anstatt die Batterie tiefentladen.

Aber eines darfst du dann _nie_ machen: Schalte niemals das Trennrelais bevor deine Anlage nicht vollkommen aus ist. Sonst funkt es im Relais und die Kontakte verbruzeln. Das ist dann schlecht. Leider gibt es noch etwas: Durch das Aufladen der Kondensatoren der Amps beim Einschalten hast du zwangsläufig auch wieder eine Schaltung unter Belastung.

Ich würde das so machen:
Schalte das Trennrelais mit dem Remote. In das Remote hängst du zuerst eine Diode und danach einen kleinen Kondensator.
Der kondensator bewirkt, dass das Relais erst später abschaltet, wenn die Stufen schon 100%ig ausgeschalten sind. Die Diode verhindert, dass die Stufen per Remote vom Kondensator auch "angesprochen" werden und sich auch erst später abschalten. Somit hast du schon mal kein Problem mit dem Ausschaltvorgang.

Nun kommt der Einschaltvorgang. Perfekt wäre eine Schaltung die erlaubt, das ca. 1/4 Sekunde ein dünnes Überbrückungskabel geschalten wird, das das Relais überbrückt und somit die Kondensatoren in den Endstufen schon aufgeladen sind. Danach erst zieht das Relais an und gibt den Stufen die Versorgungsspannung.
Da alle Stufen eigentlich einen Soft-Start haben macht die 1/4 Sekunde nix aus, wenn nur das dünne Kabel Saft liefert.

Nur jetzt ist die Frage: Wie macht man so etwas?
Ich selber habe keine Ahnung aber eine Idee:
Müsste man mit nem Timer-IC machen, mit dem man das Remote zum großen Relais verzögert, und hierzu das genaue LC-Glied hinknallen. Dann sollte man über das normale Remote ein Transistor ansteuern. Da das kleine Relais zum Überbrücken aber nur Kurz dran sein soll, könnte man einen in Reihe geschaltenen Kondensator nehmen, der nur durch den Ladestrom den Transistor ansteuert. (Sprich wenn geladen ist, dann fließt auch kein Strom mehr, der Transistor sperrt und das kleine Überbrückungsrelais fällt wieder ab.

Oder du könntest so einen Timer in die Remote-Schaltung der Amps einbauen. Dann hat das Trennrelais schon geschalten und vollen Kontakt. Somit kommt es auch fast nimmer zu einer Zerstörung beim Einschalten. Wäre sogar einfacher...

Btw: Das hört sich jetzt aufendiger an, als es ist!
Solltest du damit nix anfangen können, dann frage einmal ein paar Hobby-Bastler oder Elektroniker. Irgendjemand in deinem Freundeskreis kennt sich mit der Materie doch aus, oder?

Somit könnte man die Funkenbildung beim Schalten verhindern. Wer bei seiner Anlage schon mal ne Sicherung gewechselt hat, der weiß wie es kurz beim neuen Einsetzen der Sicherung funkt. Das macht jeden Schaltkontakt mit der Zeit kaputt.

Ach ja: Caps ohne richtige Ladeelektronik sind dann aber leider unnütz.

Ich glaube du siehst, dass hier viel mit zusammenhängt

MfG Phil
gottschi0109
Stammgast
#12 erstellt: 02. Jun 2005, 17:36
ok, danke erstmal für die ausführliche erläuterung. dann werde ich mich mal daran machen :). wenn ich nicht weiterkomme, kann ich ja mal nen paar kumpels fragen. also, vielen dank!
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