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was läuft zunehmend schief im Geschäftsfeld HIFI?

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Yamahaphilist
Stammgast
#2607 erstellt: 22. Apr 2026, 07:48
Wilson will am 24. irgendwas neues vorstellen

https://www.lowbeats...n-den-startloechern/
rat666
Inventar
#2608 erstellt: 22. Apr 2026, 07:58
Ne große Innovation wird es nicht sein wenn sie schon die Füße der LS als Highlight zeigen.
Vermutlich wieder eine sehr teure Passivbox aber wir lassen uns überraschen.


[Beitrag von rat666 am 22. Apr 2026, 07:59 bearbeitet]
gyps_ruepelli
Ist häufiger hier
#2609 erstellt: 22. Apr 2026, 08:08

rat666 (Beitrag #2606) schrieb:

Nimm z.B.B. die oben im Bild gezeigten Hersteller Wilson und Accuphase, welche Innovationen haben die beiden in den letzten 10 Jahren gebracht?


Vermutlich keine. Aber vielleicht muss man auch die Frage stellen, ob in diesem Geschäftsfeld die Technik nicht ausgereizt ist. Die analoge Aufnahme und Wiedergabe hatten Firmen wie Revox und Nakamichi in den 70er und 80er Jahren schon mit ihren Bandmaschinen und Tapedecks an ihre Grenzen gebracht. Dann kam der digitale Innovationsschub. CDs, in ihren Nischen DAT und MiniDisc, später DVD und MP3. Für das nicht extrem gut geschulte Ohr brachten die gegenüber der Schallplatte kaum noch Klangverbesserungen. Sie waren "nur" robuster und boten eine bequemere Handhabung. Inzwischen sind selbst die digitalen Tontäger am Verschwinden und man kann die Musik streamen. Das Ganze läuft auf einen DAC - solche Einheiten sind lange völlig ausentwickelt und Massenware. Und der analoge Weg durch Vor- und Endstufe ist es wahrscheinlich schon sehr lange.

Vielleicht muss man sich mit dem Gedanken anfreunden, dass Innovationen in diesem Feld kaum noch möglich sind - von extrem aufwändigen, nur von wenigen Menschen wirklich hörbaren, Verbesserungen abgesehen. Und das ist ja nicht erst seit gestern so. Im Grunde sehe ich die Super-Audio-CD schon als eine solche Innovation an.
rat666
Inventar
#2610 erstellt: 22. Apr 2026, 08:31
Naja, Wilson könnte ja auch ne aktive Box mit DSP Weiche und integriertem Einmessystem rausbringen, das wäre schön innovativ (für Wilson).
Aber warum, wenn sich der "neuentwickelte" alte Wein in neuen Schläuchen offensichtlich auch verkaufen lässt.
puffreis
Inventar
#2611 erstellt: 22. Apr 2026, 12:52
Bei Accuphase weiß man wenigstens, dass die Ahnung von Technik haben.
Auch wenn unnötig und überflüssig.

Bei Wilson sehe ich nur prof. Gebastele.
Irgendwelche teuren Chassis von Focal, Scan Speak etc.
Verbunden mit diversen Verschraubungen, die natürlich teuer als Serviceleistung eingestellt werden müssen.
Gäääähn !

Erinnert mich an Ami-Schlitten-Tuning im Hartz4-Fernsehen.
Als erstes wird ein Schweißgerät angeschmissen.
rat666
Inventar
#2612 erstellt: 22. Apr 2026, 14:56
Hab wie bereits geschrieben die großen Wilson Dinger auf der Highend gehört.
Während dem Vorführer dem Gesichtsausdruck nach anscheinend mehrfach einer abgegangen ist empfand ich das Ganze als solide Hausmannskost aber auch nicht mehr. Da war jetzt nichts dabei was mein Geraffel in meinem Raum nicht ebenbürtig hinbekommen hätte.
HansFehr
Inventar
#2613 erstellt: 22. Apr 2026, 15:49
Dann hat sich der Vorführer der Lautsprecher falsch verhalten.

Bei meiner Musik, die ich bei meinem Händler abspielen durfte, wurde ich nie von jemandem abgelenkt. Gut, war ja auch kein Wunder. Anwesende bei verschiedenen Lautsprechervorführungen waren froh, wenn meine mitgebrachten Musikschnipsel zu Ende waren...
rat666
Inventar
#2614 erstellt: 22. Apr 2026, 16:19
Nun, mir ging es eher weniger um den Vorführer als mehr um meinen Klangeindruck der im Bezug auf den Anschaffungspreis eher enttäuschend war.
Dennoch bin ich eigentlich nur so lange in der Vorführung geblieben weil ich den Vorführer so amüsant fand.
Man hätte es auch als präejakulative Vorführtechnik bezeichnen können.

Edit: ich habe mir gerade mal die Accuphase Webseite angeschaut und nix innovatives gefunden.
Keinen Streamer, kein Einmessystem, keinerlei modernes Zeug.

Das einzig ist ein digitaler EQ wo man den gewünschten FG direkt aufs Display zeichnen kann und eine digitale Frequnzweiche.


[Beitrag von rat666 am 22. Apr 2026, 18:41 bearbeitet]
Rascas
Inventar
#2615 erstellt: 23. Apr 2026, 10:08
Na ja, es gab und gibt schon eine Innovation der letzten Jahre, die das Musikhören verändert hat und das Potenzial für weitere Veränderungen hat. Ich glaube, dass das Thema Musik in Dolby Atmos noch lange nicht ausgereizt ist. Apple Music streamt mit gerade mal 700 Kb/s während BluRay Audio bis zu 8000 kb/s liefern. Die Anwendungen reichen von 2 Kanal (z.B. über Apple Kopfhörer) mit Sonderfunktionen (die Musik bleibt vorne egal wie man den Kopf dreht) bis zu aufwendigen Heimkino-Lösungen. Die meisten „definieren“ Atmos darüber, dass da Höhen-Kanäle angesteuert werden. Ob das für Musik wirklich entscheidend ist, ist eine der Fragen. Dolby Atmos ist ein raumbasierend produziertes Ton-Signal. Mit anderen Encodern ist damit noch viel mehr möglich. Z.B. Bodenkanäle oder warum kein komplettes Raum-System? Ich habe vor x Jahren beim Fraunhofer Institut für Akustik ein solches System mal hören dürfen. Damit war man in der Lage, einen Klang im den Raum zu stellen. Da lief eine Dschungel-Szene und man konnte um einen Tiger herum gehen. Der blieb akustisch immer an der gleichen Stelle. Sehr beeindruckend! Natürlich waren dafür etliche Lautsprecher im Raum nötig. Das war ein Band, was einmal herum ging. Wenn das geschickt verpackt wird: warum nicht? Die heutigen 7.2.4 Systeme sind da eher klobig gegen.

Apple und andere setzen meines Erachtens jetzt schon so sehr darauf, weil sie Anwendungen mit 3D-Brillen darin sehen. Reine Musik-Anwendungen sind da eher ein Neben-Effekt. Aber es wird weiter Einfluss auch darauf haben.

Ich habe bei der Wilson-Ankündigung zuerst gedacht, es geht um Steven Wilson…. Da würde ich eher etwas erwarten als von Wilson-Audio. Der Junge ist ja omnipräsent im Bereich Remastering und Dolby Atmos. Wobei er gerade in einem Interview gesagt hat, dass er keinen Unterschied zwischen CD-Qualität und HiRes im Bereich 2-Kanal hören würde. Er sagt aber auch, dass für den Produktionsprozess die bestmögliche Variante natürlich die Basis ist und das ist in der Regel und nach Möglichkeit HiRes. Ich sehe das ähnlich für die Archivierung von Musik-Daten. Je nach Anwendung kann man daraus die Datenrate hören, die jeweils am sinnvollsten ist. Anders herum funktioniert es aber nicht. Wer heute noch MP3s „archiviert“ wird eben niemals daraus höherwertigere Daten heraus filtern können. Ob man den Unterschied hören kann oder nicht ist ein ganz anderes Thema..

Zurück zur Zukunft von HiFi: die Zukunft von HiFi heisst nicht HiFi. HiFi ist ein uralter Standard, der mit heutigem Stereo nichts mehr zu tun hat geschweige mit anderen Formaten, die nichts mit 2 Kanal zu tun haben. Der Begriff hat sich zwar eingebürgert, aber hier wird meist eigentlich nicht über HiFi sondern über Stereo (also 2-Kanal) bei Musik gesprochen. Wobei meiner Meinung nach das, was Stereo eigentlich ausmacht, nur selten angesprochen wird. Die Themen Frequenzgang, Dynamikumfang, analog oder digital, class A oder A/B oder class D haben mit Stereo eigentlich nichts zu tun und/oder machen nicht den entscheidenden Unterschied. Bei Stereo geht es um die räumliche Darstellungs-Möglichkeit von Musik mit „nur“ 2 Kanälen. Ich glaube, dass das den meisten gar nicht mehr klar ist. Am simpelsten ist das nachvollziehbar, wenn man bei halbwegs richtiger Aufstellung der Lautsprecher eine Stimme nicht von rechts oder links hört sondern - oh Wunder - aus der Mitte zwischen den Lautsprechern. Das funktioniert im Idealfall mit allen Instrumenten/Effekten und zwar nicht nicht nur zwischen den Lautsprechern sondern auch ausserhalb und davor und dahinter. Das ist dann die berühmt berüchtigte Bühne, die Stereo erzeugen kann. Warum kann es das? Weil wir eben 2 Ohren haben und das rechte Ohr eben nicht nur den rechten Lautsprecher hört sondern auch leiser und zeitversetzt den Linken. Beim linken Ohr natürlich umgekehrt. Aus diesen Informationen kann das menschliche Gehirn eine Rauminformation erzeugen. Bei Kopfhörern funktioniert das natürlich nicht durch die „perfekte“ Kanaltrennung. Deshalb versuchen spezielle Schaltungen (SPL macht so was schon lange) oder binaurale Aufnahmen, das zu simulieren.

Wie hat ein Produzent von Dolby Atmos das mal formuliert: eigentlich reichen für die perfekte räumliche Wiedergabe 2 Kanäle. Wir haben ja schliesslich auch nur 2 Ohren… Wen man diese 2 Kanäle richtig nutzt, dann bekommt man alle Rauminformationen, die wir verarbeiten können. Deshalb steckt in 2-Kanal auch in Zukunft noch jede Menge Potenzial und z.B. Dolby Atmos in 2-Kanal kann noch überraschend spannend werden wenn das Thema mal von der Musik-Seite angepackt wird. Andererseits steckend da jede Menge Mehrkanal-Sonderthemen drin, die wir jetzt noch gar nicht erfasst haben. Das bleibt auf alle Fälle spannend.

Natürlich gibt es da auch jede Menge Irrwege: alte Aufnahmen mit Gewalt auf Dolby Atmos zu trimmen kann fürchterlich schief gehen. Ich habe, wie das raus kam, mal bei Apple Music in ein paar Sachen hinein gehört. Besonders gruselig fand ich „What’s going on“ von Marvin Gaye. Das hatte mit der Version, die ich davon kannte, herzlich wenig zu tun und Marvin Gaye stand völlig isoliert vom Rest der Musik in seiner Kabine. Alles, was die Musik ausmachte, war kaputt. Das mag technisch alles richtig sein, aber manchmal will man es gar nicht genau haben. Es geht ja nicht um Technik sondern um Musik. Steven Wilson hat, wie einige andere Produzenten, einen Dreh gefunden, diese Balance hinzubekommen. Aber seine Stereo-Versionen höre ich mindestens genau so gerne. Auch da steckt jede Menge Räumlichkeit drin, weil Stereo das eben auch kann. Und das mit viel simpleren Mitteln und viel weniger Aufwand (und damit weniger Fehlerquellen). 2-Kanal ist im privaten Umfeld viel einfacher und besser in den Griff zu bekommen ohne dass man dabei besondere Abstriche machen muss. Diese Simplizität muss man den Leuten aber auch näher bringen. Die Branche wollte viele Jahre immer mehr Technik und Lautsprecher in die Wohnungen bringen. Einerseits verständlich, aber eigentlich unnötig und am Ende abschreckend. Da hat man viele halt verloren. Weniger wäre da mehr gewesen…

Die Themen haben dann andere mit Brüllwürfeln und Soundbars u.ä. halt abgegriffen. Die Branche hat es versäumt, Stereo am Leben zu erhalten und statt dessen von Multikanal ohne Sinn und Verstand geträumt. HiFi ist so nur noch ein rückwärts gerichtetes Nischenthema für Nerds/Oldies. Ob Wilson-Audio etwas Neues bringt oder nicht interessiert aus verschiedenen Gründen doch nun wirklich niemanden ausser einer handvoll „Wissenden“. Da sind selbst die HiFi-Fans gespalten in Ihrer Meinung. Mich z.B. interessiert HiFi (eigentlich Stereo), aber Wilson-Audio überhaupt nicht. Steven Wilson dagegen schon, weil er mit seinen Remaster ein paar tolle Impulse gesetzt hat und ein paar der grössten Alben neues Leben eingehaucht hat und auch weiter wird. Als Musiker mag ich ihn nicht ganz so…anderes Thema.
8erberg
Inventar
#2616 erstellt: 23. Apr 2026, 11:20
Hallo,

naja, die Industrie um es jetzt einmal pauschal-platt auszurücken hat sich nie der neuen Möglichkeiten durch die Digitalisierung so richtig angeschaut, wollten erst den Lagerbestand verscherbeln, die Investition in bestehende Produktionsanlagen reinholen oder ähnliches...
Man könnte auch sagen "den möglichen Fortschritt einfach verpennt".

Entsprechende "Raumklangverfahren" gab es schon zu den analogen Zeiten - damals nicht wirklich gut - mit lausiger Kanaltrennung also überschaubarem "Effekt", dazu schweineaufwändig und - teuer.

Heute wäre es natürlich einfacher, nur ist die damalige Generation der "Spielkinder" entweder zu Kabel-, Röhren und sonstigen Tinnef abgewandert oder altersmäßig abgetreten - was "danach" gekommen ist hat kaum noch interesse daran sondern will größtenteils einfach nur Mucke hören.

Wir haben am Ort eine Truppe (überwiegend) netter Herren die sich regelmäßig treffen und neues zum Thema "Musik und auch Anlage" wechselseitig anhören, natürlich mit ausgewählten Getränken.
Nur kommt dort kein "Junior" und neue junge Gesichter mehr nach. Der jüngste ist 62 Jahre...

Natürlich gibt es Leute die glauben das der Tonträger das"heiliges Original" ist.
Aber werden das "mehr" nachdem in der populären Musik Remixe allgegenwärtig sind?

Letztlich ist Hifi für die Masse tot.
U-Elektronik jedoch äusserst präsent. Ich kenne Leute die 10 verschiedene Blauzahn-Lautsprecher haben, von für Fete in groß und laut bis fürs WoZi als Ersatz für die Tröten im TV und Klein fürs Freibad.

Also "zerfasert" der Markt und richtet sich danach was inzwischen zu 99 % abgespielt wird und das inzwischen überwiegend übers Netz, ob WLAN vielleicht vom NAS oder vom großen Server beim Streamingdienst oder Rundfunkgesellschaft ist doch egal.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 23. Apr 2026, 15:14 bearbeitet]
Scotti2705@
Stammgast
#2617 erstellt: 23. Apr 2026, 12:27
Also die native Mehrkanaltechnik bzw. deren Wiedergabe für Musik hat was für sich ...
Habe selbst einiges an Material hier vorliegen und genieße den Mehrwert durchaus. Da liegt sicher auch noch Potential.

Ob das allerdings den Markt retten wird, wage ich zu bezweifeln. Ich sehe nicht, dass junge Leute sich (mehrheitlich bzw. marktverändernd) mit tatsächlichen LS-Setups im Bereich 5.1.4 oder mehr beschäftigen werden. Genau so wenig wie mit hochwertigen HiFi-Equipment ...

Aber es erscheinen immer noch und wieder (vielleicht sogar immer mehr ...) neue Pure Audio BDs (auch älterer Aufnahmen), was auf einen tatsächlich vorliegenden Markt hindeutet.
gyps_ruepelli
Ist häufiger hier
#2618 erstellt: 23. Apr 2026, 13:16

Scotti2705@ (Beitrag #2617) schrieb:

Aber es erscheinen immer noch und wieder (vielleicht sogar immer mehr ...) neue Pure Audio BDs (auch älterer Aufnahmen), was auf einen tatsächlich vorliegenden Markt hindeutet.


Ja, aber das dürfte eine Nische sein. Die Herstellungskosten für digitale optische Datenträger dürften extrem überschaubar sein und Laufwerke sind überall vorhanden. Das ist selbst bei recht kleinen Auflagen wahrscheinlich leicht verdientes Geld. Die Masse der gehörten Musik wird aber heute sicher gestreamt oder - schon das wohl selten - von Festplatten kommen.
Werner_B.
Inventar
#2619 erstellt: 23. Apr 2026, 15:25

Scotti2705@ (Beitrag #2617) schrieb:
Ich sehe nicht, dass junge Leute sich (mehrheitlich bzw. marktverändernd) mit tatsächlichen LS-Setups im Bereich 5.1.4 oder mehr beschäftigen werden. Genau so wenig wie mit hochwertigen HiFi-Equipment ...

Oh je, immer die "jungen Leute" ... Wird das Wälzen von Vorurteilen nicht allmählich langweilig? Das ist doch bei älteren genauso; diejenigen, die sich den Aufwand überhaupt antun, sind in jeder Alterskohorte eine verschwindend kleine Minderheit. Ob nun 3% oder 0,5%, oder keine(r) mehr ist dann im Grunde wurscht. Ich kenne persönlich nicht mal jemand, der oder die mehr als Stereo hätte ... Ich kenne überwiegend vernünftige Leute, die nicht nur wohnen, sondern auch leben möchten ...

Gruss, Werner B.
skorpi1211
Stammgast
#2620 erstellt: 23. Apr 2026, 15:45
Hallo Rascas,

fast wäre es ein super guter Beitrag geworden...


Na ja, es gab und gibt schon eine Innovation der letzten Jahre, die das Musikhören verändert hat und das Potenzial für weitere Veränderungen hat. Ich glaube, dass das Thema Musik in Dolby Atmos noch lange nicht ausgereizt ist


Volle Zustimmung...


Ich habe vor x Jahren beim Fraunhofer Institut für Akustik ein solches System mal hören dürfen. Damit war man in der Lage, einen Klang im den Raum zu stellen. Da lief eine Dschungel-Szene und man konnte um einen Tiger herum gehen. Der blieb akustisch immer an der gleichen Stelle. Sehr beeindruckend!


Denke, was fu da sehen und hören kontest ist der Raum mit der Wellenfeldsynthese..

Atmos ist dagegen, naja, die abgespeckte Variante der kleinsten Anordnung.
Han hat praktisch ein Lautsprecherband um einen herum.
https://www.tu.berli...nen-grossen-hoersaal

WAF Faktor gleich Scheidung und zack... arm...


Wie hat ein Produzent von Dolby Atmos das mal formuliert: eigentlich reichen für die perfekte räumliche Wiedergabe 2 Kanäle. Wir haben ja schliesslich auch nur 2 Ohren… Wen man diese 2 Kanäle richtig nutzt, dann bekommt man alle Rauminformationen, die wir verarbeiten können. Deshalb steckt in 2-Kanal auch in Zukunft noch jede Menge Potenzial und z.B. Dolby Atmos in 2-Kanal kann noch überraschend spannend werden wenn das Thema mal von der Musik-Seite angepackt wird. Andererseits steckend da jede Menge Mehrkanal-Sonderthemen drin, die wir jetzt noch gar nicht erfasst haben. Das bleibt auf alle Fälle spannend.


Was leider Quatsch ist.
Ein Auto das von hinten links kommt ist eine eingenständige Quelle, Regen, dass aufs Dach fällt auch eine eigenne. Kannst mit 2 Kanal vergessen.
Zum Schluss wird es durch die Anordnung der Ohrmuschel in den Gehörgang transportiert und das Gehirn enschlüsselt dann anhand von laufzeit und Lautstärke Abstand und Richtung..

Atmos Musik.
Hier muss man natürlich unterscheiden.
Richtige Atmos Abmischen oder aufgeblasen im Decoder.
Nehme ich die, jeder kennt Sie, The Dark Side of the Moon...
Damals Mehrkanalig abgemischt und auf Platte gepresst.
Dann als SACD, DTS 5.1 auch schon in Mehrkanal.
In Atmos haben Sie dann noch mal alles etwas verfeinert. und durch die Höhenkanäle klingen die Uhren bei Time (Meine Meinung) etwas noch besser.
Alte Hasen, die zu mir Besuch kommen, sagen... Gänsehautfaktor 10.

Gute Atmos Abmischungen sind richtig GEIL.
Nur, ich denke auch hier, wird der Atmos Begriff wie damals THX durch verwässerung entwertet.
Aus Sche...ise wird durch Atmos nix besseres... Und ich bin gespannt wenn ich mal wie bei DTS MA, mal lese Neu in DTS MA 1.0


Die Branche hat es versäumt, Stereo am Leben zu erhalten und statt dessen von Multikanal ohne Sinn und Verstand geträumt. HiFi ist so nur noch ein rückwärts gerichtetes Nischenthema für Nerds/Oldies.


Meiner Meinung ist Stereo ein totes Pferd, das kannst du nicht am Leben halten.
98% der Stereo konzepte ist Analog passiv angesteuert, ALT.
Bild und Ton kommen zusammen.....
Konzerte in Mehrkanal..... ob Klassik bis Rock..
Schon mal Schiller Atemlos in Mehrkanal DTS MA geschaut?
Das Konzert Vorort war auch in Mehrkanal... Nur zur Info, wenn jemand fragen sollte..

Das mal nur mal so....
sohndesmars
Inventar
#2621 erstellt: 23. Apr 2026, 19:05
ATMOS bzw. Vergleichbares höre ich im Kino. So ab 23 Soundkanäle wirds richtig irre.

Auch die Behauptung, zwei Kanäle sollten genügen für Rauminformationsübertragung, kann stimmen, wenn > Dazu bedarf es eines Kunstkopfes, der dem Kopf des Hörers in etwa gleich ist. Der Hörer muss die Aufnahme mit einem Kopfhörer hören, der in der Lage ist, den Kunstohren genau zu folgen.
Wenn jetzt noch die Kopfbewegung mit reingerechnet wird (Yamaha hat sowas im Angebot), dann wirds maximal realistisch.
Wenn das Ganze nicht in Echtzeit übertragen wird, wirds eine extrem aufwendige Geschichte.

Dann doch besser die Kinomethode mit reichlich Lautsprecher im Raum verteilt.
jandus
Stammgast
#2622 erstellt: 23. Apr 2026, 19:23

Im Gebäude sind etwa 164.000 Lautsprecher verbaut.Dieses Audiosystem umfasst 160.000 einzeln angesteuerte Lautsprecher, die in den X1 Matrix Array Lautsprechermodulen des Berliner Herstellers Holoplot, das Beamforming- und Wellenfeldsynthese-Technologien nutzt, montiert sind.und hinter der LED-Fassade montiert sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sphere_at_The_Venetian_Resort

Noch besser wäre dieses Projekt, ob es auch die Zukunft für Home Hifi ist?
adventure-team
Stammgast
#2623 erstellt: 23. Apr 2026, 19:28
@skorpi1211
Ist bestimmt schon 8 oder mehr Jahre her, da war ich auf einem Schiller-Konzert in Bremen. Das erste Drittel war der Klang noch ok, dann versank alles in einem dumpfen und matschigen Bass. Wir sind dann zur Halbzeitpause raus und haben die teuren Tickets auf der Straße für die zweite Hälfte verschenkt. Selten so einen schlechten Job eines Tontechnikers gehört. War in der Stadthalle.
Radiowaves
Inventar
#2624 erstellt: 23. Apr 2026, 22:42

Scotti2705@ (Beitrag #2617) schrieb:
Also die native Mehrkanaltechnik bzw. deren Wiedergabe für Musik hat was für sich ...
Habe selbst einiges an Material hier vorliegen und genieße den Mehrwert durchaus. Da liegt sicher auch noch Potential.

Ich durfte im Februar mal 12-kanaliges Audio in Originalqualität direkt beim Mastering-Ingenieur im Studio hören über Geithain-Abhöre - das war schon phänomenal, zumal es sich um Aufnahmen aus einem exzellenten Saal handelte und ich den Saal aus eigenem Anhören auch ein kleinwenig kenne. Ich bestellte mir dann von ihm eine Stelle, an der nicht musiziert wird, sondern im Saal herumgelaufen und gesprochen (während Proben). Das machte es nochmals krasser. Augen zu und ich war in besagtem Saal.

Btw., die Raumakustikerin, die diesen Saal und die anderen im Hause gerechnet und geplant hat, ist heute 100 Jahre alt geworden.

https://www.rbb-onli...-funkhaus-sound.html

Das war schon genial und beeindruckend, braucht aber eben ein entsprechend umfangreiches und hochwertiges Lautsprecher-Setup und ich vermute sehr stark auch einen Raum, der dafür eingerichtet ist und kaum eigene Rückwürfe von der Rückwand produziert - von dort soll schließlich vorrangig das kommen, was die entsprechenden hinteren Kanäle der Aufnahme selbst liefern. Genaugenommen gilt gleiches für die Seitenwände. Was bei simplem Stereo an Raum-Rückwürfen noch als "macht es etwas räumlicher" durchgehen mag (aber falsch ist, da nicht zur Aufnahme gehörend), ist bei Setups mit rückwärtigen Kanälen ja nun völlig fehl am Platze. Der Raum, in dem ich hören durfte, war in den späten 1980er Jahren als Referenzhörraum des Rundfunks der DDR genutzt worden und entsprechend raumakustisch behandelt. Da ging das. Aber im durchschnittlichen Wohnzimmer? Vielleicht noch mit offener Küche dran und hochgradig unsymmetrischer Raumeinrichtung? Was bleibt da noch übrig?

Meine Frage: was und wieviel ist eigentlich kommerziell zu haben in dieser Richtung (Multichannel)? Ich habe mich nie nie damit befasst, deshalb Null Ahnung davon. Normale aktuelle Pop-Musik ist doch da gewiss weiterhin nur in Stereo zu haben, wer erstellt denn da mit viel Aufwand eine "3D"-Fassung? Bei Klassik und anderen "Naturaufnahmen" (also Mikrofonierung in gutem Saal) würde ich da am ehesten was erwarten.

Kann man sowas über irgendeinen der gängigen Dienste streamen? In welchem Format / welchem Codec läuft sowas?


sohndesmars (Beitrag #2621) schrieb:
Auch die Behauptung, zwei Kanäle sollten genügen für Rauminformationsübertragung, kann stimmen, wenn > Dazu bedarf es eines Kunstkopfes, der dem Kopf des Hörers in etwa gleich ist.

Wers nicht kennen sollte: https://youtu.be/M_Kck6RmXEc?t=358 ab 5:58 - mit Kopfhörer natürlich. Ich nutze das inzwischen, um Menschen, die Kunstkopf nicht kennen (die Kunstkopf-Zeit ist ja seit gefühlt 3 Jahrzehnten vorbei, wenn es überhaupt mal eine gegeben hat, Kunstkopf-Hörspiele gab es in den 80er Jahren), mal wenigstens den Effekt vorzuführen. Bei mir klappt das mit diesem Beispiel sehr gut, die Hinten-Lokalisation ist perfekt. Geht also unter bestimmten Bedingungen (Mitnahme der Außenohr-Übertragungsfunktion) wirklich mit nur 2 Kanälen.


sohndesmars (Beitrag #2621) schrieb:
Auch die Behauptung, zwei Kanäle sollten genügen für Rauminformationsübertragung, kann stimmen, wenn > Wenn jetzt noch die Kopfbewegung mit reingerechnet wird (Yamaha hat sowas im Angebot), dann wirds maximal realistisch.


Hatte da AKG nicht mal was gemacht in den frühen 90er Jahren? K-1000 und irgendeine Elektronik, mit der man (im Labor) beliebige Ringsum-Lokalisation machen konnte? Dunkel erinnere ich mich an Tests in HiFi-Vision etc. Ich kann mich aber nicht mehr an das Funktionsprinzip erinnern.

Hatten die das nicht in eskalierter Version auch auf eine Weltall-Mission mitgenommen? Ahh, doch, da war was: https://www.austromir.at/experiment-audimir/


adventure-team (Beitrag #2623) schrieb:
Ist bestimmt schon 8 oder mehr Jahre her, da war ich auf einem Schiller-Konzert in Bremen. Das erste Drittel war der Klang noch ok, dann versank alles in einem dumpfen und matschigen Bass.

Ich habe aus der Zeit um die Jahrtausendwende einige Alben von Schiller als CD hier. Soweit ich mich erinnere waren die teils sehr unangenehm verzerrt. Das war keine Freude.


[Beitrag von Radiowaves am 23. Apr 2026, 22:48 bearbeitet]
sohndesmars
Inventar
#2625 erstellt: 24. Apr 2026, 06:20
Leider sind gute Kunstkopfaufzeichnungen rar. Es könnte so manchem die Augen, nee, besser die Ohren öffnen.
Unsere Hörgewohnheiten sind aber weit entfernt von realistischer Stereowiedergabe, ich habe die Hoffnung aufgegeben, da noch was bewirken zu können.
Viele HIFI-Ketten und deren Interaktion mit dem Raum in dem sie stehen sind so beschaffen, dass es am besten wäre, damit mono zu hören.

Meine Intention war es mal, da beratend aktiv zu werden, leider ohne hinreichend Resonanz.
skorpi1211
Stammgast
#2626 erstellt: 24. Apr 2026, 07:13

Ist bestimmt schon 8 oder mehr Jahre her, da war ich auf einem Schiller-Konzert in Bremen. Das erste Drittel war der Klang noch ok, dann versank alles in einem dumpfen und matschigen Bass. Wir sind dann zur Halbzeitpause raus und haben die teuren Tickets auf der Straße für die zweite Hälfte verschenkt. Selten so einen schlechten Job eines Tontechnikers gehört. War in der Stadthalle.


Was sehr schade ist, weil man ja auch kein schlechtes Geld bezahlt.

Ich gehe recht selten in Konzerte.
Ist mir zu viel Stress, und auch oft , wie bei Dir, das Geld nicht wert.
Klang habe ich einen besseren, als dort.
Ist aber auch eher eine Beschallung.. die da machen...
Und der Ehenhalber muss ich auch sagen, es gibt genug Scheiben mit verkorstem Klang.
Es sitzen eben Menschen hinter dem Pult. und das bei den Möglichkeiten heute... Schande..

Skorpi1211
skorpi1211
Stammgast
#2627 erstellt: 24. Apr 2026, 07:18

Meine Frage: was und wieviel ist eigentlich kommerziell zu haben in dieser Richtung (Multichannel)? Ich habe mich nie nie damit befasst, deshalb Null Ahnung davon. Normale aktuelle Pop-Musik ist doch da gewiss weiterhin nur in Stereo zu haben, wer erstellt denn da mit viel Aufwand eine "3D"-Fassung? Bei Klassik und anderen "Naturaufnahmen" (also Mikrofonierung in gutem Saal) würde ich da am ehesten was erwarten.


Es gibt sehr viel sogar..

einfach mal

http://www.hifi-foru...d=51&thread=2772&z=1

schauen. viel Spass...

oder

http://www.hifi-foru...id=7&thread=1339&z=1
8erberg
Inventar
#2628 erstellt: 24. Apr 2026, 08:54

skorpi1211 (Beitrag #2626) schrieb:

Ist bestimmt schon 8 oder mehr Jahre her, da war ich auf einem Schiller-Konzert in Bremen. Das erste Drittel war der Klang noch ok, dann versank alles in einem dumpfen und matschigen Bass. Wir sind dann zur Halbzeitpause raus und haben die teuren Tickets auf der Straße für die zweite Hälfte verschenkt. Selten so einen schlechten Job eines Tontechnikers gehört. War in der Stadthalle.


Was sehr schade ist, weil man ja auch kein schlechtes Geld bezahlt.

Ich gehe recht selten in Konzerte.
Ist mir zu viel Stress, und auch oft , wie bei Dir, das Geld nicht wert.
Klang habe ich einen besseren, als dort.
Ist aber auch eher eine Beschallung.. die da machen...
Und der Ehenhalber muss ich auch sagen, es gibt genug Scheiben mit verkorstem Klang.
Es sitzen eben Menschen hinter dem Pult. und das bei den Möglichkeiten heute... Schande..

Skorpi1211


Hallo,

das Allerschlimste war eine völlig verhunzte erste "Halbzeit" eines Bon Jovi-Konzerts in Frankfurt in der Festhalle in den 90ern.

Selbst John Bon Jovi war sichtbar angesäuert, so dauerte die "Halbzeitpause" auch eine 3/4 Stunde - danach war es ok (aber nicht wirklich dolle, dabei kann man wohl aus der Festhalle war rausbekommen, wenn ich an andere Konzerte dort denke, z.B. Scorpions oder The Who).

Hübsch waren immer die Konzerte in der heimatlichen Stadthalle, die in den 80ern komplett neu gebaut wurde und über verstellbare Akustikelemente verfügt (Decke, Seitenwände) und so wirklich für ein 40 k-Seelen-Kaff "gut aufspielt".
Leider wurde die Philharmonia Hungarica 2001 aufgelöst, die sahen in der Stadthalle den "2. Heimatsaal" und ich erinnere mich an wirklich sehr sehr gute Konzerte.

Heutzutage kommen keine Weltstars wie in der Anfangszeit (u.a. Depeche Mode) nach uns, und irgendwie ist mir nicht nach "Musicalhöhepunkten" oder "den Amigos" der Sinn...

Peter
puffreis
Inventar
#2629 erstellt: 24. Apr 2026, 09:24
Einmal im Konzert gewesen (Depeche Mode), nie wieder!
Dann lieber in mehrere DVDs/BluRays investieren.

Stichwort Kopfhörer:
Bis vor kurzem konnte man für schmales Geld einen Sennheiser Ambeo smart headset holen.
Der Abverkauf lag bei 50€.
Es war wirklich beeindruckend.
Das ging so weit, dass ich an die Haustür ging um vermeintliche Besucher reinzulassen.
Beaufighter
Inventar
#2630 erstellt: 24. Apr 2026, 09:31
Moin,

Konzerte empfinde ich eher als Highlight des Musikhörens.
Allerdings sind Amigos, apre Ski oder Ballermann Mukke keine echte Option.

Das Blues Festival in Grolloo kann ich durchaus empfehlen. Ob ich da nun so sehr auf den Hifidelen Klang achte? Eher nicht.
Es ist die Atmosphäre die Laune und tolle Musik. Ob es einem das Wert ist? Das muss jeder selber entscheiden.


Bon Jovi-Konzerts

Tja, manchmal muss man seinen Kadaver vielleicht doch mal beim Soundcheck vorm Konzert blicken lassen.
8erberg
Inventar
#2631 erstellt: 24. Apr 2026, 09:42
Hallo,

ja, seitdem Konzerte die Haupteinnahmequelle für Musiker geworden sind ist das alles ein großer Zirkus... früher war es ja umgekehrt, da waren die Konzerte PR für die Alben die man dann kaufte

Naja, die Zeiten ändern sich.

Depeche Mode war damals in der Erinnerung nicht einmal so übel. Vielleicht weil es das erste Konzert in Deutschland der damaligen Tournee war und man sich Mühe gab... danach habe ich sie nie wieder live gesehen.

Aber was bedeutet dabei auch "Klang"? Wer weiß wie der Synthie richtig eingestellt sein sollte??

Peter
adventure-team
Stammgast
#2632 erstellt: 24. Apr 2026, 10:07
Wir versuchen immer so 2 bis 3 Konzerte in Deutschland zu besuchen. Oft sind die Open Air klanglich besser, als die Hallen. Im Freifeld haben die Tontechniker wohl weniger Probleme. Roger Waters in der Lanxess Arena in Köln blieb ziemlich hinter den tonalen Erwartungen zurück. Fischer-Z auf Burg Wilhelmstein bei Würselen war wieder richtig gut. Da wir mit dem Womo genau auf den Womoparkplätzen der Burg standen, war der Soundcheck am Nachmittag schon erfolgversprechend.
Klanglich am meisten hatte uns ein Konzert in 2014 von Roger Hodgson im Königlichen Reichstheater überzeugt. Eine erstklassige Akustik und tolle Arbeit der Tontechniker. Die alten Säle klingen einfach toll. Das zweite war das Rhytm and Blues Festival in Halle von Bowers&Wilkins. Perfekter Klang bei allen Künstlern.
Es gibt leider aber auch viele Clubs und Diskotheken, welche gruselig, eingestellte Anlagen haben.

Muchos saludos vom Vulkan

P.S. Was bedeutet das nun wieder für unser Ursprungsthema? Wenn die Konzerte schlechter werden, sollten wir uns wieder mehr den HiFi-Geschäften nähern und dort unser Geld lassen


[Beitrag von adventure-team am 24. Apr 2026, 10:11 bearbeitet]
skorpi1211
Stammgast
#2633 erstellt: 24. Apr 2026, 15:19
Was für Spielkinder...ähhh Männer....

https://www.youtube.com/watch?v=jia5y_TXY_4


HansFehr
Inventar
#2634 erstellt: 24. Apr 2026, 18:02
"Flagship" der Marke.

Gibt es auch in anderen Produktbereichen.
jandus
Stammgast
#2635 erstellt: 24. Apr 2026, 18:27

Das Flaggschiff-Produkt als Akt der Verzweiflung.

https://www.avguide....DcH0MhNAohiCGbvpBSKa
8erberg
Inventar
#2636 erstellt: 25. Apr 2026, 10:07
Hallo

Ja. Kurz vor Schluss...

Peter
DJ_Bummbumm
Inventar
#2637 erstellt: 25. Apr 2026, 10:33

skorpi1211 (Beitrag #2620) schrieb:

Meiner Meinung ist Stereo ein totes Pferd, das kannst du nicht am Leben halten.
98% der Stereo konzepte ist Analog passiv angesteuert, ALT.
Bild und Ton kommen zusammen.....
Konzerte in Mehrkanal..... ob Klassik bis Rock..

Aber was hilft Mehrkanal dem Otto Normal?
Das ist doch nur was für Leute, die über einen Hörraum verfügen.

BB
skorpi1211
Stammgast
#2638 erstellt: 25. Apr 2026, 12:09

Aber was hilft Mehrkanal dem Otto Normal?


Gibt es auch für den Otto normal Bürger


Das ist doch nur was für Leute, die über einen Hörraum verfügen.


Ich habe keinen extra Hörraum.

Man kann alles natürlich auf die Spitze treiben.
DJ_Bummbumm
Inventar
#2639 erstellt: 25. Apr 2026, 13:25
Für die meisten ist es schon schwer genug, ein Stereo-Setup in einem ordinären Wohnraum angemessen zu platzieren.
Mit Mehrkanal steigt der Schwierigkeitsgrad noch einmal.

BB
rat666
Inventar
#2640 erstellt: 25. Apr 2026, 14:08
Es ist doch fast egal, ob jetzt ein Stereosetup oder ein Mehrkanalsetup suboptimal im nicht optimierten Raum steht.

Im Wohnraum sind die Kompromisse einfach sehr groß, weshalb sich für beides ein extra Raum epfiehlt.
Bei mir hat sich aus optischen Gründen die Frage mit dem Wohnraum nie gestellt.

Spaß kann trotzdem beides auch im Wohnraum machen, man muss halt klanglich mal fünfe gerade sein lassen und sich über das freuen was man hat.
DJ_Bummbumm
Inventar
#2641 erstellt: 25. Apr 2026, 16:58

rat666 (Beitrag #2640) schrieb:

Spaß kann trotzdem beides auch im Wohnraum machen, man muss halt klanglich mal fünfe gerade sein lassen und sich über das freuen was man hat.

Aber der Mehrwert von Equipment oberhalb der Konsumentenklasse wird nicht realisiert!
Der Kaufanreiz entfällt.

BB
skorpi1211
Stammgast
#2642 erstellt: 25. Apr 2026, 17:32
Ich weiß wirklich nicht, auf was du raus willst.

Wenn ich den Markt so überschaue.

Wieviel stellen sich noch große Standlautsprecher in den Raum.... ???
Wo möglich in den Ecken, asymetrisch angeordnet....zu oft gesehen...

Sehe ich die ganzen Wohnzimmer mit einer Atmosanlage oft unscheinbar integriert.

Jetzt nimm mal 5x ne Ascedo THE6 Pro, dazu 4 THE 6 Keil und zwei Subwoofer...

https://www.aia-cinema.com/products/the6-pro-passive-wall

https://www.aia-cinema.com/products/the6-passive-wedge-30

dann hast du ein Atmos 5.2.4 System das du nicht einmal groß siehst.

Da hast du mal richtig guten Klang und Spass...
DJ_Bummbumm
Inventar
#2643 erstellt: 25. Apr 2026, 17:52

skorpi1211 (Beitrag #2642) schrieb:
Ich weiß wirklich nicht, auf was du raus willst.

Sowohl Hifi und noch mehr Surround scheitern bei den normalen Bürgern an den Aufstellungsmöglichkeiten.
Dabei denke ich an Otto Normal und sein 30-qm-Wohnzimmer in der Mietskaserne, achter Stock.

Das mag dem bessergestellten Hifi- oder Surround-Fan nicht bewusst sein, wenn aber diskutiert wird, warum Hifi am Löwenanteil der Bevölkerung vorbeigeht, ist es ein wichtiger Punkt.

BB
8erberg
Inventar
#2644 erstellt: 25. Apr 2026, 18:42

skorpi1211 (Beitrag #2642) schrieb:


dann hast du ein Atmos 5.2.4 System das du nicht einmal groß siehst.

Da hast du mal richtig guten Klang und Spass...


Aber nix für dicke Hose um zu zeigen was für toller Kerl man ist...

Peter
Mechwerkandi
Inventar
#2645 erstellt: 25. Apr 2026, 18:57

skorpi1211 (Beitrag #2633) schrieb:

Was für Spielkinder...ähhh Männer....

Der 1000ste Papplautsprecher in verkaufsfördernder Umverpackung.
Kuckt Euch bei 2:36 an, wie er an der Kurbel dreht.
Wie das Ding eiert. Lausige Werkstattarbeit, mit einer 20 ct Gewindestange.

Das kann jeder Verstellspiegel im Auto inzwischen besser. Incl. Memo.
skorpi1211
Stammgast
#2646 erstellt: 26. Apr 2026, 08:28

Sowohl Hifi und noch mehr Surround scheitern bei den normalen Bürgern an den Aufstellungsmöglichkeiten.
Dabei denke ich an Otto Normal und sein 30-qm-Wohnzimmer in der Mietskaserne, achter Stock.


Sorry dass ich das jetzt genau so schreibe.

Wo willst Du denn hin??
Du suchst doch jetzt verzweifelt Beispiele um die Sache zu zerreden.
Was kommt nach diesem Betrag?
Ja aber.... die Oma will doch keine Lautsprecher vor ihre Biedermeier Möbel stellen...
Da kann der Opi noch noch viel schwätzen....
Ja aber der von Bürgergeld lebende kann doch sich das gar nicht leisten??

Wir hier sind die Nische der Nische....
97% der Leute ziehen die Augenbrauen hoch, wenn Sie sich manch Anlage anschauen..Und ich auch teilweise auch....
Ich kenne jemanden der wohnt in einem Mehrfamilienhaus.
Er darf bis 22Uhr sein Kino benutzen. Sonntags ist Heimkinofrei.
Ich wohne zur Miete. Auch kein Problem. Probleme haben eigentlich nur die, die mit den Nachbarn eh nicht gut auskommen...
Andere laden die Nachbarn ins Heimkino ein und schauen zusammen Filme...

Das sehe ich generell, dass im Bereich Heimkino offen umgegangen wird.

In Sachen Hifi eher zurück gezogen gelebt wird... Das bedeutet für mich, Heimkino und Mehrkanal verbindet...
S04-Hotspur
Inventar
#2647 erstellt: 26. Apr 2026, 08:34
Berauschendes Konzert für sehr kleines Geld gefällig?

Wer Orgelmusik mag: Bald beginnt wieder der "Baumberger Orgelsommer". Die neue Fleiter-Orgel im Billerbecker Dom gehört zu den besten Instrumenten in Deutschland. Dementsprechend auch die Klasse der Organisten, die aus New York und Paris nach Billerbeck kommen, um diese Orgel zu spielen. Freier Eintritt und um eine Spende wird gebeten.

Vor oder nach dem Konzert: Fünf Cafes von der traditionellen Konditorei über das italienische Eiscafe bis zum Öko- und Wohnzimmercafe zwischen beiden Kirchen fußläufig in fünf Minuten. Oder Abendessen rund um den Dom: Domschenke, Homoet, Billerbecker Hof. Eine Wochenendtour wert. Besonders für Fahrradtouristen.

Schönen Sonntag, Andreas
Yamahaphilist
Stammgast
#2648 erstellt: 26. Apr 2026, 09:05
Akustik vom Feinsten.
sohndesmars
Inventar
#2649 erstellt: 26. Apr 2026, 09:14
Was mich immer wieder erdet beim Musikhören sind Straßenbands in den Fußgängerzonen oder Parks in vielen Großstädten. In Wien, München, Köln, Berlin zum Beispiel. In Straßburg wollten wir eigentlich wieder den Dom besuchen, es waren aber sehr viele Touristen da. Ich hörte in einer Nebenstraße Straßenmusikanten mit Handpans und blieb da regelrecht hängen.
Leider finde ich es in meiner Heimatstadt immer seltener, in Hamburg. Dabei ist zwischen Rathaus und Bahnhof so viel Raum dafür (Binnenalster).


[Beitrag von sohndesmars am 26. Apr 2026, 09:15 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#2650 erstellt: 26. Apr 2026, 09:16
Hallo

Billerbeck nennt man nicht umsonst "Perle des Münsterlandes"

Peter
DJ_Bummbumm
Inventar
#2651 erstellt: 26. Apr 2026, 15:53
"Bamberger Orgelsommer" und "Perle des Münsterlandes" mögen sich in gewissen Zirkeln völlig zurecht großer Beliebtheit erfreuen, der Bezug zum gesetzten Thema jedoch (zur Erinnerung: zunehmender Schieflauf im Geschäftsfeld HiFi) bleibt im Dunkeln.

BB
Yamahaphilist
Stammgast
#2652 erstellt: 26. Apr 2026, 19:57
Nun, unkonventionelle Events mobilisieren für recht spezielle Musik. Orgelmusik ist jetzt nicht jedermanns Favorit, aber ein Orgelkonzert in einem Dom, allein wegen der Akustik, der Stimmung, des Besonderen, …
Das darbende HiFi Wesen könnte entsprechend veranstalten, musikalische Themenwochen in besonderen Lokalitäten, …
8erberg
Inventar
#2653 erstellt: 26. Apr 2026, 20:11
Hallo

Denke nein: wer das wirkliche Erlebnis eines Orgelkonzerts kennt weiß und akzeptiert das eine Hifi-Anlage dies niemals wiedergeben kann.

Keine. Niemals.

Peter
DJ_Bummbumm
Inventar
#2654 erstellt: 26. Apr 2026, 20:37
Keine Hifi-, aber eine High-End-Anlage doch sicherlich?
Ihr kennt die großen Namen, die solches bewirken können, besser als ich.

BB
AusdemOff
Inventar
#2655 erstellt: 26. Apr 2026, 20:46
Du suggerierst das High-end irgendwie geartet über Hifi steht. Das kann man absolut kontrovers diskutieren.

Eine Orgel im heimischen Wohnzimmer erklingen zu lassen ist rein technisch eine echte Herausforderung.
Schonmal die Pfeifen einer Orgel gesehen, bessser davor gestanden? Ich meine insbesondere die für die tiefen Töne
unterhalb des Kammertons A. Da werden Luftmassen bewegt die das Wohnzimmer zum Atmen bringen würden.

Ganz so radikal wie 8erberg würde ich es nicht sehen. Insbesondere mit dem niemals. Keiner weiß von uns was so in vlt. 100 Jahren so erfunden wird.
B-Bear
Stammgast
#2656 erstellt: 26. Apr 2026, 20:47

DJ_Bummbumm (Beitrag #2654) schrieb:
Keine Hifi-, aber eine High-End-Anlage doch sicherlich?

Wo ist denn da der Unterschied?
flexiJazzfan
Inventar
#2657 erstellt: 26. Apr 2026, 20:57
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