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was läuft zunehmend schief im Geschäftsfeld HIFI?+A -A |
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8erberg
Inventar |
#2758
erstellt: 30. Apr 2026, 18:58
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Hallo, die "klassischen" Moog die noch mit Stecker "programmiert" wurden gehen heute für Unsummen weg (OK, bekannt u.a. durch "Popcorn", den ersten Synthie-Hit). In München hab ich 50 k€ an einer gesehen Peter |
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NoControl2560
Schaut ab und zu mal vorbei |
#2759
erstellt: 30. Apr 2026, 19:13
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Sowas wird nicht mehr gebaut. Die analogen Moogs (Pink Floyd läßt grüßen) hatten einen selbst von den besten digitalen Synths nicht darstellbaren Sound. |
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jandus
Stammgast |
#2760
erstellt: 30. Apr 2026, 19:22
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https://www.thomann.de/de/behringer_poly_d.htmDen habe ich mir gekauft, weil ich großer Mini Moog Fan bin,den Mini Moog kannst du immer noch kaufen https://www.thomann....B_qJa4xoCWxAQAvD_BwEEs gibt Synthesizer auch Software basiert https://www.keyboard...oftware-synthesizer/ [Beitrag von jandus am 30. Apr 2026, 19:26 bearbeitet] |
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NoControl2560
Schaut ab und zu mal vorbei |
#2761
erstellt: 30. Apr 2026, 19:35
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Krass was das für Preise geworden sind. Ich hatte in den 80igern Klipsch Hereseys für 600 DM das Stück, heute glaube ich 5000 Euronen. |
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NoControl2560
Schaut ab und zu mal vorbei |
#2762
erstellt: 30. Apr 2026, 19:36
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Es sind tolle Instrumente, auf jeden Fall. |
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jandus
Stammgast |
#2763
erstellt: 30. Apr 2026, 19:50
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![]() Nachtrag: Hier das Moog Modular System von Keith Emerson Hier ein VST Plugin https://www.pluginbo...Ns4e3ZBoCNkQQAvD_BwEEntschuldigung, aber durch 8erberg sein Beitrag, hat er mich getriggert [Beitrag von jandus am 30. Apr 2026, 20:01 bearbeitet] |
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distain
Inventar |
#2764
erstellt: 30. Apr 2026, 19:54
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Mal kurz ein Erlebnis - war gestern bei einem Händler mit dem ich einiges an Geschäften gemacht habe. Extra unangemeldet, um nur vorbeizuschauen und mir Ideen zu holen. Nächster freier Termin zur Hörprobe im Juli 2026. Heute bei einem Händler gewesen und wieder unangemeldet aufgeschlagen. Eher weniger mit dem gemacht! Sofort Kaffee bekommen und uns ausgetauscht - konnte nach der Vorstellung meiner Ideen, eine faire Beratung erhalten, und natürlich Probe hören. Fazit: der erste Händler als Eindruck chaotisch und nicht wirklich einladend das Geschäft. Sicherlich Toppreise und ein der ganz großen Kistenschieber auf dem Markt, jedoch werde ich wohl keinen Termin dort machen. Will und werde das Geschäft nicht schlecht reden! Wenn ich das als AB-Vergleich bewerte, dann habe ich folgende Erkenntnis: Zweite Händler: sehr schönes Geschäft und alles professionell strukturiert bzw. auch ein aufgeräumter Eindruck. Tolle Beratung und Austausch auf Augenhöhe, einhergehend mit fairen Preisen. Wenn der Chef von selbst erwähnt, dass die UVP keine Marktpreise sind, dann finde ich das zeitgemäß! Übrigens, für jeden der beiden Händler fahre ich ca. 200 km und um die zwei Stunden einfache Fahrtzeit. Für die Zukunft werde ich eher weniger mich mit „Exoten“ im HiFi beschäftigen und es gibt genügend Alternativen auf dem Markt! |
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NoControl2560
Schaut ab und zu mal vorbei |
#2765
erstellt: 30. Apr 2026, 20:07
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Ich finds klasse, wenn man für etwas brennt. Keine Entschulding nötig. Verstehe dich. |
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8erberg
Inventar |
#2766
erstellt: 30. Apr 2026, 21:22
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Hallo, sorry... Meine Begeisterung für die Technik war groß, nur nix Kohle oder Kenne. Wir löteten damals die ersten VCO zusammen... Analog wie der Name ja sagt! Was kam raus? Sinus, Sägezahn... Und ein paar Jahre später macht das ein C64 "einfach so"... Nur "was rumpoken" Peter |
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Mechwerkandi
Inventar |
#2767
erstellt: 01. Mai 2026, 08:23
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... sagte der Verurteilte zum Henker. Selten so gelacht.
Das ist ja wirklich mal eine brandneue Info! Sofort kaufen!! Ich will die beste Anlage, um jeden Preis! (Jeden Preis habe ich schon erreicht...) Die Ideenlosigkeit, die Anspruchshörigkeit und die Selbstzufriedenheit, in der sich manche User eingerichtet haben, ist erschreckend. Da läuft nichts schief im Geschäftsfeld. Da läuft was schief bei den Kunden. |
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distain
Inventar |
#2768
erstellt: 01. Mai 2026, 08:28
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Erklär mal, Andi! Es freut mich absolut, wenn du lachst! Du bist ganz groß, indem du diesen Post sendest! Danke für Nichts! [Beitrag von distain am 01. Mai 2026, 08:29 bearbeitet] |
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DJ_Bummbumm
Inventar |
#2769
erstellt: 01. Mai 2026, 09:09
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Hängt sicherlich auch vom Habitus des Kunden ab. Vielleicht ist es heute anders, aber als ich noch Hifi-Läden heimsuchte, galt für einfache Kunden die UVP ohne Abzug, als hätte sie Moses höchstpersönlich als Steintafel vom Berge Sinai herabgetragen. BB |
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Zaianagl
Inventar |
#2770
erstellt: 01. Mai 2026, 09:44
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Das "unverbindlich" steckt doch schon im Kürzel... Sich damit zu profilieren dass man als Verkäufer das erwähnt find ich jetzt eher vordergründig bzw manipulativ denn vertrauenswürdig. Ich würde dem wahrscheinlich sichtlich verwundert mit einen "Hä??? Das ist doch klar dass eine UVP nicht den Marktpreis darstellt....!?" Den Laden würde ich, wenn er sich nicht durch andere Leistungen positiv darstellt nicht mehr betreten, da ich mich in einer gewissen Form beleidigt fühlen würde. Und von einem gereichten Kaffee lasse ich mich schon gar nicht beeindrucken, ich will wenn ich Beratung suche sachliche Kompetenz, und keine Blenderei! Ich bin da allerdings auch sehr klar und kritisch was solche Dinge betrifft. Finde das Ganze stellt schon in gewissen Sinne die Crux des Themas dar: Was früher noch als "Service" galt, wird heute auch mal negativ gewertet. Ich denke das liegt zum Einen an einem Informationsstand mit dem man den Laden betritt, und zum Anderen an der Erwartung des Kunden. Wo der Eine sich abgeholt fühlt, kommt sich der Andere verarscht vor... |
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NoControl2560
Schaut ab und zu mal vorbei |
#2771
erstellt: 01. Mai 2026, 10:12
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Jep, das trifft es. Es gibt ja auch die Tastatur-Talibans in den Foren bzw. Social Media. Das mit dem der Kunde sei König galt, als es noch andere Umgangsformen untereinander gab, um es mal sehr freundlich auszudrücken. Das mit dem Preisgesülze am Anfang einer Beratung ist auch mehr als unglücklich. |
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hifi_raptor
Inventar |
#2772
erstellt: 01. Mai 2026, 10:16
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Morgähn Auch bei Preisen gibt es zwei Sichten. Man stelle sich vor der Händler will mit dem Verkauf Geld verdienen! Es gibt Kunden die wollen feilschen, die anderen eben nicht. Der Händler kann beim Preis runter, muss er aber nicht! Wenn einem Kunden etwas zu teuer erscheint, lässt er es halt. So einfach ist das. Heutzutage kann sich der Kunde vorab live über Preise informieren. HiFi Gerätschaften kauft doch niemand sofort beim ersten mal, wenn er im Laden war. Wir haben doch schon festgestellt das "normale" HiFi Gerätschaften sowieso bei Temu billigst zu haben sind. Und genau solche HW kann ein traditioneller Händler nicht mehr verkaufen weil eben kein Gewinn mehr dabei rum kommt. Der Händler weicht dann auf höherpreisige HW aus. Die Kundschaft schrumpft deswegen auch nicht, denn die gibt es sowieso nicht mehr. Bei der Gelegenheit - ich möchte für meine Arbeit auch ordentlich bezahlt werden. Das sieht aber erfahrungsgemäß jeder AG anders. Trotz feilschen kostet die Naim Statement immer noch sechsstellig. Schönen Maifeiertag |
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NoControl2560
Schaut ab und zu mal vorbei |
#2773
erstellt: 01. Mai 2026, 10:29
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Ich hätte früher für einen Naim-Player getötet :-) Auch heute, kann ich mir das nicht leisten. Tolle Geräte. |
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sohndesmars
Inventar |
#2774
erstellt: 01. Mai 2026, 10:43
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[quote="Mechwerkandi (Beitrag #2767)"][quote="distain (Beitrag #2764)"] Austausch auf Augenhöhe ........ Die Ideenlosigkeit, die Anspruchshörigkeit und die Selbstzufriedenheit, in der sich manche User eingerichtet haben, ist erschreckend. Da läuft nichts schief im Geschäftsfeld. Da läuft was schief bei den Kunden.[/quote] Erinnert mich irgendwie an "Das Leben des Brian" > "jetzt geht er auch noch gegen die Vögel vor.....". Ja, das Leben des Händlers und Verkäufers könnte so schön sein, wenn es die blöden Kunden nicht gäbe. Als ehemaliger Händer im stationären Geschäft, mehr als dreißig Jahre, und nun im Onlinegeschäft: da läuft mächtig viel schief bei uns. Diese Diskussionen führe ich jetzt schon viele, viele Jahre. Und habe so manchen Händlerkollegen vor den Kopf geschlagen. Irgendwann haben sie es dann doch gesehen. Aber bitte, muss wohl ein Jeder für sich selbst erfahren. Und wenn nicht, dann ist es auch gut für den Jenigen, dann hat er wohl seine Vorteile aus der Situation gezogen. Auch in der Katastrophe finden sich Gewinner. [Beitrag von sohndesmars am 01. Mai 2026, 10:43 bearbeitet] |
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rat666
Inventar |
#2775
erstellt: 01. Mai 2026, 11:43
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Die Branche hat ein Problem und somit auch die Händler. Was sollen die Händler denn auch verkaufen wenn keine Innovationen von den Herstellern kommen, speziell im Highend Bereich. |
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stoske
Inventar |
#2776
erstellt: 01. Mai 2026, 11:53
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Welche Innovationen denn? Anhand des Bockmistes, den sich der „HighEnd“-Bereich schon ausdenken muss, ist doch erkennbar, dass es da gar keine „nützlichen“, „sinnvollen“ oder „vorteilsbringenden“ Innovationen mehr geben kann. Schon „HighEnd“ ist eine Erfindung mit dem Zweck den Kommerz anzukurbeln, aus dieser Not heraus. Mehr als Psychoakustik ist da nicht. |
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rat666
Inventar |
#2777
erstellt: 01. Mai 2026, 12:53
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Es würde doch schonmal reichen wenn man aktuelle Technologien aus dem HK / HiFi Bereich wie z.B. eine automatische Raumeinmessung übernehmen würde. Srtattdessen weren die seit 30 Jahren bekannten Technologien in neuem Gehäuse und mit "verbessertem Klang" und neuen esorterischen Bauteilen immer und immer wieder als neu verkauft. |
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Zaianagl
Inventar |
#2778
erstellt: 01. Mai 2026, 12:54
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Naja, bezogen auf aktive Raumkorrektur gabs ja schon den einen oder anderen Forstschritt. Ob man das jetz als Innovation sehen darf, soll, muss...hm... Aber das hat bezüglich Geschäftsfeld HiFi doch eher weniger Strahlkraft, ist im Einzelhandel nicht wirklich Geld mit zu machen und wird auch nicht wie vor nur bedingt beachtet. Ups, Post-Überschneidung... [Beitrag von Zaianagl am 01. Mai 2026, 12:55 bearbeitet] |
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stoske
Inventar |
#2779
erstellt: 01. Mai 2026, 13:00
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Da zerbrechen sich zahllose Leute seit Dekaden die Hirne, was man noch alles tun könnte und was sich verkaufen liesse. Alles was geht, wird längst gemacht. Irgendwie albern, zu glauben, es würde bloß eine Idee oder Tat fehlen, die ausgerechnet hier jemand hat oder nur gelesen werden müsste. |
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rat666
Inventar |
#2780
erstellt: 01. Mai 2026, 13:16
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Durch eine Tat oder eine Idee lässt sich die Branche nicht retten. Aus meiner Sicht lässt sie sich in der jetzigen Form gar nicht retten. Hifi findet unterwegs oder im Auto statt, zu Hause reicht maximal die Soundbar. Der verbliebene Markt wird von den Chiesen übernommen werden (ist ja jetzt schon absehbar) und der Rest stirbt aus, vielleicht rettet sich der eine oder andere ins Profisegment rüber. LS Hersteller wie Nubert oder Teufel werden es imho allerdings noch recht lange machen. |
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8erberg
Inventar |
#2781
erstellt: 01. Mai 2026, 13:41
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Hallo UVP gilt die ersten Wochen bei Neuvorstellung, dann geht's doch schon nach unten... Peter [Beitrag von 8erberg am 01. Mai 2026, 14:22 bearbeitet] |
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flexiJazzfan
Inventar |
#2782
erstellt: 01. Mai 2026, 14:17
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Wir haben doch jetzt einiges hin- und hergewälzt: die Krise des traditionellen Einzelhandels allgemein, der Produktlebenszyklus von Audiogeräten im Besonderen, die Schwächen des Marketings (wie soll ich Klang beschreiben?), der Mangel an „echten“ = hörbaren Innovationen, die Angewohnheit jüngerer Kunden alles im Netz zu ordern … Eigentlich durchzieht den ganzen Thread die Sehnsucht nach den traditionellen Elektrofachgeschäften und den großen Marken, wo gerade in Deutschland (oder England) eine Vertrauensbasis zwischen Hersteller, Vertrieb und Kunden bestand. Ein Vertrauensverhältnis, das eigentlich noch auf die Zunftorganisation und letztlich die eigentliche Handwerkskunst zurückging. Die zynische Sicht dieser Beziehung nach der es dabei keine Win-Win Situation geben kann, sondern immer alles auf ein Nullsummenspiel hinausläuft, beruht auf den neuen Theorien der sogenannten Wirtschaftswissenschaften. Die jahrtausendenalten Handelspraktiken zwischen Menschen aller Zeiten und Regionen werden da auf so ein Fingerhakeln reduziert, bei dem jeder das Messer zwischen den Zähnen hat. Wenn es in Zukunft einen Bedarf gibt, eine „Hausmusik“ ohne Smartphone und In-Ears zu hören, wird es auch die entsprechende Industrie geben, die im Kontakt mit dem Kunden passende Geräte anbietet. In Deutschland gibt es lt. KI 11685 Musikvereine, die wissen und vermitteln wie Musik ohne elektronischen Firlefanz klingen kann – es kommt alles wieder. Gruß Rainer |
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rat666
Inventar |
#2783
erstellt: 01. Mai 2026, 14:30
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In meinem Fall ein klares Nein zu dieser Aussage, mir fehlen weder die großen Marken noch die arroganten Händler. |
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sohndesmars
Inventar |
#2784
erstellt: 01. Mai 2026, 15:44
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Mir fehlt eigentlich und endlich ein HIFI-, oder schreiben wir besser, ein UE-Händler, der mir beratend zur Seite steht, wenn es um guten Ton und gutes Bild im Wohnzimmer, oder besser, Medienzimmer geht. Bei gutbürgerlichen Haushalten in der Vergangenheit gab es Raucher- und Lesezimmer. Heute gibt es bei den besser Situierten Film- und Musikzimmer. Die wollen speziell ausgestattet sein. Aber auch ein nomales Wohnzimmer kann zum korrekten Musikhören und für Kinoerlebnisse hergerichtet werden. Gehe ich zu einem der aktuellen Händler, werden mir irre Geschichten erzählt, die Notwendigkeit teurer Kabel eingebläut, die teuersten High End Geräte aufgenötigt und es wird behauptet, dass es erst ab einer fünfstelligen Summe zu einigermaßen Klang und Bild kommen kann. Absolut absurd. Zuallererest kommt der Raum, der muss akustisch und optisch so gestaltet werden, dass das Gewünschte überhaupt möglich ist. Und dann reichen oft recht bescheidene Mittel, um die Elektronik dafür zu beschaffen. Verdient der Händler daran soviel, dass es auch nur wirtschaftlich für ihn ist? NEIN, ich habe es ausprobiert, lange, sehr lange. Wir haben unter Händlerkollegen lange beraten und diskutiert, es geht nicht. Letztendlich kommt das Geld über die Margen und die Preise der Geräte und des Zubehörs rein, (ehrliche) Beratung will keiner bezahlen. Dann verkaufe ich als stationärer Händler also Accuphase, McIntosh, Vincent und Co. Und nicht Denon, oder gar die im Onlinehandel preiswerten Chinageräte, die mir nur minimale Gewinne ermöglichen. Stellt euch vor ihr geht zum Autohändler, den alten Passat oder Golf ersetzen. Und als Angebote nur Ferrari, Lamborghini, Rolls Royce.... Und dazu unbedingt vergoldete Felgen, Spezialsprit usw. Und es wird behauptet, nur so kann man einigermaßen sicher, komfortabel und gesittet Auto fahren. Würdet ihr da von einem seriösen Händler reden? [Beitrag von sohndesmars am 01. Mai 2026, 15:45 bearbeitet] |
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rat666
Inventar |
#2785
erstellt: 01. Mai 2026, 16:23
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Es gibt selbstverständlich Installer die dein komplettes Projekt von der Planung über die Installation inkl. akustischer Maßnahmen bis hin zur Einmessung und Optimierung übernehmen. Die Kohle kommt hierbei nicht durch den Verkauf sondern die Dienstleistung. Kostenlose Anleitungen zum selber basteln und ein bissl Materialverkauf ist halt brotlose Kunst, deshalb macht es keiner. |
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flexiJazzfan
Inventar |
#2786
erstellt: 01. Mai 2026, 17:02
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Ich kann weder die Erfahrung mit der Arroganz der Händler noch die Unterstellung der Unseriosität nachvollziehen. Es liegt vielleicht daran, dass ich im südlichen Teil Deutschlands unterwegs war und bin. Dass jemand die von ihm vertriebenen Produkte gut findet, kommt mir selbstverständlich vor und dass man mich zu Anlagen gedrängt hätte, die mein Budget überschreiten, habe ich nicht erlebt. Meine Erfahrung ist vielmehr, dass die Händler zu selten mal ihre „Superanlage“ vergleichshalber vorgeführt haben. Im übrigen halte ich auch die akustische Optimierung einer Wohnung oder eines Hauses für eine besondere Dienstleistung - die eigentlich der Architekt bringen müsste, denn ein Wohnzimmer,in dem man keine Musik hören kann ist auch schon für die normale Verständigung sehr lästig. Gruß Rainer |
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rat666
Inventar |
#2787
erstellt: 01. Mai 2026, 17:15
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Normale Architekten für Privathäuser kennen sich in der Regel nicht mit Akustik aus. In vielen Fällen läuft auch die gute Akustik konträr zum Design und der Raumvorstellung des Bauherrn. Im Falle von Bestandsimmobilien muss das eh im Nachhinein gemacht werden.
Warst du in letzter Zeit mal in neu gebauten Privathäusern und Wohnungen? Die Verständigung wenn meherere Personen reden ist schwierig weil der Raum meist groß und leer ist, dazu kommen noch ausgeprägte Glasflächen. |
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DerHilt
Inventar |
#2788
erstellt: 01. Mai 2026, 17:37
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Seltsame Vorstellungen hier von Aufgaben der Architekten. Die sind natürlich nicht für die Akustik in Wohnhäusern zuständig, die ist nämlich Nutzerabhängig. Was hier anfällt, ist Schallschutz zwischen zwei oder mehreren Einheiten. Und darum kümmern sich die beteiligten Sachverständigen für den Schallschutz. Und entsprechende Akustkfachleute dann bei besonderen Anforderungen an die Akustik, z.B. in Kinos, Vortragssälen, Konzerthäusern etc. Womit nicht gesagt ist, dass ein Architekt nicht auch Staatlich anerkannter Sachverstandiger für Schall- und Wärmeschutz sein kann, oder über besondere Kenntnisse in Raumakustik verfügen kann. Das taucht nur nicht im Leistungsbild der Architekten auf. |
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Beaufighter
Inventar |
#2789
erstellt: 01. Mai 2026, 17:57
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Hier labern wir alten Säcke über unser schon totes Geraffel und dabei sollten wir hier jungen Leuten die richtige Elektronik empfehlen. Wir sind schon lange tot. |
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skorpi1211
Stammgast |
#2790
erstellt: 01. Mai 2026, 18:01
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https://edition.page...77-88d8-c6a96bbf87e5Der Installer ist aus Deutschland... Leider will die Mehrheit Dienstleistung, wie Planung, installieren und einstellen in den meisten Fällen nicht bezahlen.. Henne und Ei Problem...... |
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NoControl2560
Schaut ab und zu mal vorbei |
#2791
erstellt: 01. Mai 2026, 18:15
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haha, irgendwie, ja |
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flexiJazzfan
Inventar |
#2792
erstellt: 01. Mai 2026, 19:15
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Ich weiß nicht, was hier mit einer "Wohnhausarchitekten" gemeint ist. Im Architekturstudium muss und wird die Akustik in der Bauphysik behandelt. Ansonsten gibt es auch Akustikvorschriften für Wohnhäuser wie z.B. Trittschalldämmung und erst recht für gewerblich genutzte Räume, wobei es in der Tat häufig um Abgrenzung und weniger um Wohlfühlen geht. Allerdings habe ich moderne Wohnungen selbst genutzt oder besichtigt, die kaum bewohnbar waren. Stichworte : lackierte Betonwände, offene Stahlkonstruktionen, nicht gedämmte Betondecken, große Glasflächen dazu Fliesenboden, Metallregale, Glastüren ... . Der User ist immer der Dumme aber der Veranwortliche bleibt für mich der (dumme) Architekt. Gruß Rainer |
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DerHilt
Inventar |
#2793
erstellt: 01. Mai 2026, 20:30
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Als Architekt (AKNW) stelle ich mal richtig: es gibt keine Vorschriften zur Akustik, wohl aber zum Schallschutz. Dazu gehört auch die Trittschalldämmung von Böden, unter denen Aufenthaltsräume sind. Ebenso Anforderungen an Trennwände zu Aufenthaltsräumen, an bestimmte Bauteile (Auflagerung von Treppen und Treppenraumwände in MFH), ggf. an Fenster. Der Architekt berät die potenzielle Bauherrschaft und erstellt eine von der Bauherrschaft und genhmigungsfähige Anlage. Beim Entwurf bindet er die Sachkundigen/Sachverständigen für Standsicherheit, Schall- und Wärmeschutz ein, die Fachbeiträge für das baurechtliche Verfahren liefern. Wenn eine weitere Beauftragung erfolgt, erstellt er Ausführungspläne, hilft bei der Ausschreibung und der Vergabe der Aufträge. Sodann wird die Ausführung überwacht, soweit beauftragt. Am Ende schlössen sich Abnahmen und Dokumentationen an, so das denn beauftragt wird. Soweit dazu, was der Architekt macht. Wenn die Bauherrschaft akustische Anforderungen erwähnt, wird der Architekt Fachleute vorschlagen, die dann ihre Beiträge in die Planung einfließen lassen. Alles passiert auf Wunsch der Bauherrschaft. Unter Einhaltung der einschlägigen Gesetze. Und im Rahmen des vorgegebenen Budgets im gewünschten Zeitrahmen. Der so nett „User“ genannte Bewohner ist entweder Mieter und hat auf all das ohnehin keinen Einfluss, oder Eigentümer, dann hat er gebraucht oder vom Bauträger gekauft und hat auch keinen Einfluss. Nur wer selber baut, kann Einfluss nehmen, oder auch nicht. Dann gibt‘s Standardware oder es wird eben teurer. Da der Architekt berät, gilt es also, rechtzeitig die richtigen Fragen zu stellen und Sonderwünsche rechtzeitig anzumelden. |
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Mechwerkandi
Inventar |
#2794
erstellt: 01. Mai 2026, 21:31
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Der Kunde steht im Mittelpunkt. Und damit allen im Weg. |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#2795
erstellt: 01. Mai 2026, 22:31
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Apropos Trittschalldämmung. Man könnte überhaupt im Musik Zimmer die Styropor Dämmung unterm Estrich verdoppeln. So als neue DIN Norm. |
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DerHilt
Inventar |
#2796
erstellt: 01. Mai 2026, 23:28
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Erhöhten Schallschutz kann man als Bauherrschaft einfach beauftragen. Braucht man keine Norm für. Kann man auch selber machen. Und wenn man schlau ist, nimmt man Mineralfaser. |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#2797
erstellt: 02. Mai 2026, 05:31
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Genau, aber bei nachträglichen Änderungen verändert sich das Raumhöhenmass incl. der Türhöhen, recht aufwändig. |
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skorpi1211
Stammgast |
#2798
erstellt: 02. Mai 2026, 06:56
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Sind jetzt die Architekten schuld an dem Niedergang der Hifi Läden??? Oder doch die Ohrenärzte, die sagen, sie brauche kein Hifi mehr, Ihr Gehör ist zu schlecht.... |
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Beaufighter
Inventar |
#2799
erstellt: 02. Mai 2026, 07:11
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Normale Menschen hören Musik, Audiophile hören alles außer Musik. |
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skorpi1211
Stammgast |
#2800
erstellt: 02. Mai 2026, 07:19
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Heißt es nicht: Normale Menschen hören Musik, Audiophile hören Ihre Anlage. Wobei dann eben die BT Box ausreichend wäre... |
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DJ_Bummbumm
Inventar |
#2801
erstellt: 02. Mai 2026, 09:12
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Der Anteil der Interessierten an Geräten speziell zur(!) Musikreproduktion (also keine Kleintelephone !!) wird auf < 5% geschätzt (Normalos) bzw. < 10% (bessere Kreise.) Aus Sicht des Geschäftsfelds sind diese Zahlen alarmierend. BB |
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sohndesmars
Inventar |
#2802
erstellt: 02. Mai 2026, 10:03
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Ich arbeite im Onlinehandel für Audio-UE. Das läuft zur Zeit auch nciht wie geschnitten Brot, ist um diese Jahreszeit unter den gegebenen Bedingungen der Kaufzurückhaltung wegen Verunsicherung auch nicht anders zu erwarten. Was ich aber sehe, BT-Lautsprecher und Kopfhörer gehen nach wie vor gut. Und es gehen bei uns auch immer noch Surroundreceiver und Plattenspieler raus, was mich verwundert, ist aber Tatsache. Was kaum mehr geht ist höherpreisiges Stereo-HIFI. Ich denke, da hat aktuell sicher gerade eine Firma wie Nubert zu leiden. Da die vor einige Zeit ein High-End-Manager (von Burmester) als zweiten CEO (ich vermute es, vielleicht auch nur CFO) an der Spitze haben, ist mit einer weiteren Ausrichtung nach oben zu rechnen. Ob das gut geht? Man hat zunehmend das Gefühl, die Eliten und Entscheider spucken immer öfter auf uns kleine Verbraucher. Den Markt mit uns überläst man den Discountern, dem Onlinehandel im Massenmarkt und den Südostasiatischen Staatsmärkten. Ist wirklich so viel Marktmacht bei den Käufern im Hochpreissektor? |
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raindancer
Inventar |
#2803
erstellt: 02. Mai 2026, 10:46
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Akustisch wirkungslos, kostenerhöhend, und es entsteht eine Stufe also Stolperfalle zum Rest des Fußbodens. |
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DJ_Bummbumm
Inventar |
#2804
erstellt: 02. Mai 2026, 11:31
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Die Eliten und Entscheider haben den Bezug zu den Wünschen und Möglichkeiten der Massen verloren, weil sie sich selbst - als Privatleute - im Hoch- und Höchstpreissektor tummeln. BB |
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flexiJazzfan
Inventar |
#2805
erstellt: 02. Mai 2026, 12:21
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Also in praktisch allen Threads hier im Forum tauchen immer wieder die Experten auf, die darauf hinweisen, dass die akustische Verbesserung des Wohn/Hörraums einen entscheidenden Anteil an der Qualität des Musikhörens hat. Ich füge (für alle Loft- und Ziegelmauerbesitzer) regelmäßig an, dass das gleiche auch für die ganz normale Wohnqualität gilt. Ich finde es erstaunlich, wie beherzt und mit welchen Argumenten Architekt und Händler hier ihre eigene Zuständigkeit für dieses Thema ablehnen, ja sogar Ansätze von Hilfsbereitschaft vermissen lassen. Es mag ja sein, dass die „echten“ Hifi-Fans nur ca. 1% der Erwachsenen ausmachen, aber steht nicht in jeder Wohnung, wenn nicht jedem Zimmer, ein Fernseher, der eigentlich auch dauernd „Musik“ macht: bei jedem Film, bei jeder Werbung, Reportage, Comedyshow … ? 120cm OLED mit 80cm Surrounddröhnbalken , kein Ansatzpunkt für gute Hifi Aktivlautsprecher? Nein, Fernseher machen wir nicht, höchstens Kino, aber dann mit „amtlichem“ Beamer und 6 Subwoofern … . Gruß Rainer |
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DerHilt
Inventar |
#2806
erstellt: 02. Mai 2026, 14:11
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Weil man als Architekt mit Errichtung einer Anlage fertig und nicht auch noch für die individuelle Nutzung und Einrichtung von Wohnungen zuständig ist. Und weil es natürlich Bereiche gibt, für die Fachwissen von Spezialisten gebraucht wird, z.B. Akustiker. Warum zur Hölle, sollte ich als Architekt den Leuten auch noch erklären, wie sie sich für bestimmte Nutzungen sinnvoll einzurichten haben (das würde z.B. ein Innenarchitekt machen) oder welche Maßnahmen sie für einen privaten Spaß sinnvoller Weise zu treffen hätten? Wenn an mich jemand solcherlei Fragen richten würde, weil "du bist doch Architekt", wäre meine Antwort: "genau, ich bin Architekt und damit würde ich bei der Erstellung deiner Anlage bei Erfordernis Fachleute kontaktieren und deren Fachbeitäge zusammen fügen. Jetzt musst du dich selber um deine Angelegenheiten kümmern. Ich empfehle dir X und/oder Y und Z". Wow, Eigeninitiative und -verantwortung. |
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8erberg
Inventar |
#2807
erstellt: 02. Mai 2026, 14:33
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Hallo, anders gesagt: "macht Kollega von annere Baustelle" und der sagt dann auch "nicht mein Kram". Ist klar... Der Drü... im "Fachgeschaft" fabuliert davon das ein richtiges Kabel 10 x wichtiger ist... Bleibt nur der Gang zum richtigen Fachmann, also z.B. https://auriakustik.de/Peter [Beitrag von 8erberg am 02. Mai 2026, 14:38 bearbeitet] |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#2808
erstellt: 02. Mai 2026, 16:35
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Raumakustik zu optimieren ist das eine, die eigenen Ohren zuvor auf Einschränkungen untersuchen zu lassen das andere. Im Idealfall klingt es für jeden, der den Raum nutzt, anschließend besser und nicht nur für einen. |
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