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Bose 601

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docschneider
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Apr 2004, 14:22
Hallo Leute,
bin durch Zufall an ein Paar Bose 601 Bj.:1978 gekommen.Weiss zwar nicht ob die als Klassiker gehandelt werden, bräuchte aber Infos zu den guten Stücken da die Bässe an den Rändern gerissen sind und ich sie gerne restaurieren möchte.
Welche Möglichkeiten hab ich denn da überhaupt ?
Und wer kann mir vielleicht ein paar passende Chassis empfehlen ?

Gruß doc
docschneider
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 23. Apr 2004, 14:24
Ach so !
Vielleicht hat ja auch irgendjemand Infos zur Weiche usw.

Gruß doc
Tommy_Angel
Inventar
#3 erstellt: 27. Apr 2004, 16:02
einfach bei Bose in Oberursel anrufen, da hab ich die Tieftöner für meine 301 noch nach 28 Jahren bekommen!
Michael-Otto
Stammgast
#4 erstellt: 27. Apr 2004, 16:38
Hallo docscneider,

Hier die Daten.

Quelle: Bose Prospekt von 1980.

TECHNISCHE DATEN Bose 601
Abstrahlcharakteristik: Asymmetrisches Design für optimale Stereowiedergabe. BOSEDirect/Reflecting' System. Durch direkt/indirekte Abstrahlung gleichmäßige Schallenergieverteilung über den ganzen Raum. Von den vier Hochtönern jedes Lautsprechers strahlen drei den Schall indirekt über Rück- und Seitenwand ab, einer direkt in den Raum. Von den zwei Baßsystemen strahlt einer indirekt und der andere direkt.
Asymmetrieschalter: Zwei Schalterpositionen: ASYMMETRIC und SYMMETRIG. ASYMMETRIC, wenn die Lautsprecher in der Nähe von reflektierenden Seitenwänden stehen.SYMMETRIC, wenn reflektierende Seitenwände fehlen
Bestückung:4 identische Hochtonsysteme hoher Effizienz. Membrandurchmesser: 7,6 cm. Zwei Baßsysteme hoher Effizienz. Langhuber. Membrandurchmesser: 20,5 cm. Keramikmagnete.
Alle sechs Einzellautsprecher sind akustisch gekoppelt. Daher hörbar resonanzfreie Wiedergabe über den gesamten Frequenzbereich.
Gehäuse:Offenes Gehäuse für maximalen Wirkungsgrad und minimale Membranauslenkung. Frequenzweiche:Übergangsfrequenz 2 kHz,
Impedanz: 8 Ohm.
Verstärkerleistung: Minimum 20 Watt rms. Dauerleistung: 100 Watt rms.
Abmessungen: 64,8 cm x 38,1 cm x 33,1 cm (HxBxT)
Gewicht: 16,3 kg.

Gruß

Michael-Otto
Badhabits
Inventar
#5 erstellt: 27. Apr 2004, 20:46
Hallo Docschneider

Also wenn nur die Sicken (Ränder) der LS-Chassis defekt sind und zu bröseln beginnen, brauchst Du nicht gleich das ganze Chassis zu ersetzen. Es genügt, wenn Du Dir neue Sicken besorgst. z.B. hier: www.newfoam.com

Gruss Badhabits
docschneider
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 28. Apr 2004, 08:56
Vielen Dank,
damit kann ich jetzt erst mal überlegen wies weitergeht.
Werd jetzt erst mal bei Bose anfragen was Ersatz kostet und dann je nachdem wie teuer der ganze Spass werden soll vielleicht selber flicken.
Auch nochmal Danke für die Details hab mich schon gewundert wozu dieser symetric/asymetric Schalter gut sein soll

Gruß doc
docschneider
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 28. Apr 2004, 11:30
hallo Männers,
hab mal bei Bose angefragt.Die Ersatzchassis kosten pro Stück alles in allem so um die 70EUR,die haben aber nur 4 Ohm weshalb ich sie in Reihe schalten müßte.
Kann mir einer von euch sagen ob das irgendwelche Nachteile hat ? Vielleicht bekomm ich ja aber auch für das Geld ein paar passende 8 Ohm Lautsprecher?

Gruß doc
Master_J
Moderator
#8 erstellt: 28. Apr 2004, 11:44

Die Ersatzchassis kosten pro Stück alles in allem so um die 70EUR,die haben aber nur 4 Ohm weshalb ich sie in Reihe schalten müßte.
Kann mir einer von euch sagen ob das irgendwelche Nachteile hat ?

Bei gleichen Chassis gibt das Null Nachteile.


Willst Du mal die Frequenzweiche der 701 sehen?



Gruss
Jochen
wolfi
Inventar
#9 erstellt: 28. Apr 2004, 12:36
Hallo,
da hebt ja jemand alte " Warentest "- Hefte auf. Wenn es denn funktionieren würde, wäre gegen die Bastelei wenig einzuwenden.
MrPresident
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 02. Mai 2004, 17:08
also ich würde einfach mal auf http://www.dieboxhifi.de gehen,da gibts ne riesenauswahl und du bekommst sicher die passenden chassis!
docschneider
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 11. Mai 2004, 12:48
Hallo Leute ,
vielen DAnk für eure Tipps !
Hab mal bei Bose nachgefragt,ein Ersatzchassis würde ca. 70EUR kosten.
Mal schauen ob ich nicht was anderes finde, ich denk mal lohnen würde es sich auf alle Fälle.
Danke fürü das Bild der Frequenzweiche, Freiluftverdrahtung in Vollendung

Gruß Doc
knurri
Neuling
#12 erstellt: 11. Jun 2004, 11:37
Hallo Doc!

ich habe ebenfalls ein paar Bose 601, Bj. 1977. Bin daher jedem Tip zur Restaurierung dieser Schmuckstücke dankbar. Ich habe ebenfalls bei Bose angefragt und habe folgende Auskunft gekriegt:

Das von Ihnen angefragte Ersatzteil hat die Artikelnummer # 18482
> und kostet pro Stück 60,50 netto Euro zzgl. einmal 5,- Euro Fracht zzgl.
16%
> Mehrwertsteuer.
>
> Geliefert wird gegen Barnachnahme, d.h. Zahlung bei Lieferung an den
> Speditionsfahrer.
> Der Artikel ist vorrätig und kann gleich nach Auftragseingang versendet
> werden.
>
> Die Hochtöner sind haben die E-Teil-Nr.# 5900 und kosten netto pro Stück
> 33,55 Euro.
>
> Nur bei 601 Tiefton-Ersatzchassis zu beachten:
>
> Das originale Basschassis der 601 ist nicht mehr verfügbar.
>
> Der Artikel # 18482 ist ein Vergleichstyp mit halber Impedanz, daher
müssen
> die Basschassis alle komplett getauscht und dann in Reihe geschaltet
werden.
>
> Die Reiheschaltung geht folgendermassen:
>
> Vom Anschlussterminal Pluspol + an unteren Woofer + anschliessen. Der
> Minuspol - des unteren Woofer mit dem + des oberen Woofer verbinden. Den -
> des oberen Woofer mit dem - des Anschlussterminals verbinden.
>

Nun bin ich natürlich auf der Suche nach den technischen Daten für diese Ersatzteile - Bose kann (oder will) sie mir nicht geben. Da ich allerdings überhaupt keine Ahnung darüber habe, wie eine Box funktioniert (ich oute mich hiermit!), bin ich jetzt auf Hilfe von außen angewiesen.

Welche Alternativen zu den oben genannten Ersatzteilen gibt es? Hast du da schon etwas? Vielleicht auch in Bezug auf die Hochtöner?

Vielen Dank vorab!

Gruß Knurri
Danzig
Inventar
#13 erstellt: 11. Jun 2004, 11:55
bose halt
knurri
Neuling
#14 erstellt: 11. Jun 2004, 12:02
@Danzig

Wie ist deine Antwort zu verstehen?
burnout79
Neuling
#16 erstellt: 25. Feb 2005, 13:45
Hallo.
ich habe das gleiche Problem mit Bose 601 SERIES II Bj.1985
Kann es sein, dass Bose da schon 4 Ohm Chassis verbaut hat? Bei der Box sind die Tieftöner schon von Werk aus in Reihe geschaltet.
Hinten auf der Box steht aber 8 Ohm.


[Beitrag von burnout79 am 25. Feb 2005, 13:46 bearbeitet]
bose_601
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 17. Sep 2007, 12:57
hi da kommt der nächste mit 2 Bose 601 aus dem baujahr 1977 mit dem gleichen Problem ( sickes weg ;))

hab aber keine hanug wie ma wenn man sich neue gekauft hat die montiert ( bei mir rattert einer der tieftöner wollte nur malfragen ob das überhaupt was mit den sickes zu tun haben kann.)
Schwergewicht
Inventar
#18 erstellt: 17. Sep 2007, 14:44

bose_601 schrieb:
hi da kommt der nächste mit 2 Bose 601 aus dem baujahr 1977 mit dem gleichen Problem ( sickes weg ;))

hab aber keine hanug wie ma wenn man sich neue gekauft hat die montiert ( bei mir rattert einer der tieftöner wollte nur malfragen ob das überhaupt was mit den sickes zu tun haben kann.)


Hallo,

natürlich, die Schwingspule wird nicht mehr durch die Sicken "zentriert" und schleift, muss man reconen lassen.

eidannemo
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 24. Sep 2007, 21:19
Hallo,

an alle (Mit)leidendensgenossen, die wie ich, die Bose 601 Series I von 1977 mit defekten Sicken haben, in eBay werden zwar von Händlern Ersatlautsprecher angeboten, aber das Paar für unverschämte 49Euro, unverschämt deshalb, da ich nach langer Recherche rausgefunden habe, das es dieselben LS schon für schlappe 11,50/Stück gibt

Ein Händler bietet sogar die 601 mit diesen günstigen Bässen als resatauriert an, für derbe 549Euro :((

NUN, welche Wunderlautsprecher sind das?? ;)))

Rockwood / Senon DYG 820 A-W

Beschreibung:
weich, 12er Magnet, 89.8dB/W, fs:44.0Hz, Qts:0.53, Vas:31.9l, 80 W/8 Ohm, 1.97kg, Durchmesser 216mm/182mm, formschöner Korb, weisse Polypropylenmembran mit silbernem Phase Plug und Gummisicke, bis 4000 Hz einsetzbar
Einbau in 25 l geschlossen oder ultratief (-3dB bei 30 Hz) bei 70 l Bassreflex ! Mit diesen Daten zu diesem Preis ein absoluter Geheimtip !!

Das hört sich mal gut an und habe soeben 4 Stück bestellt, reparieren kann ich die Originale ja immer noch

Hier gibt es die Alternativleutsprecher
http://www.hth-lautsprecher.de/

Hoffe, das hilft dem ein oder anderen

MFG
Eidannemo
Röhrender_Hirsch
Inventar
#20 erstellt: 25. Sep 2007, 10:08
Der Vorschlag die Sicken zu erneuern wurde schon mehrfach gepostet und ist die einzig mögliche Lösung.

Es mag bei diesen Boxen egal sein wenn irgendwelche physikalisch passenden Showlautsprecher von Rockwood eingebaut werden, aber zu empfehlen ist das nicht.
Hifionics
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 19. Okt 2007, 17:46
...wenn irgendwelche physikalisch passenden Showlautsprecher von Rockwood eingebaut werden, aber zu empfehlen ist das nicht...

Warum werden diese Ratschläge gegeben, wenn ich stark davon ausgehen muss, dass der Schreiber diesen Umbau noch niemals durchgeführt und dann im Vergleich selber gehört hat.

Ich tat dies an meinen 601 - trotz dieser oben gemachten Aussage - einmal versuchsweise mit vergleichbaren Tieftönern(augenscheinlich der gleiche Hersteller) und welch eine Überraschung. Die 601 klingen mit weiteren kleinen Optimierungen (Bedämpfung...) mit diesen Lautsprechern richtig gut! Eine wesentlich detailreichere und klare Wiedergabe, mit richtig tiefen, knackigen Bässen. Von Klassik bis Rock macht das Hören wieder richtig Spaß, bei einer entsprechenden Aufstellung natürlich.

So muss ich sagen, dass gerade diese Kombination definitiv besser passt, als die von Bose damals verbauten Originale.

Fazit: Bevor "Mann" diese allgemein wohl durchaus gültige Aussage - lieber Original erneuern - hier als unbedingt notwendig propagiert und die gemachten Erfahrungen anderer, die sich schon längere Zeit u.a. mit alten Bose beschäftigen als Humbug hinstellt, sollten dieser die so "gepimpten" Schallwandler zumindest einmal gehört haben!!!

DENON_GR-555
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 20. Okt 2007, 07:06
Man sollte nie vergessen, dass Höreindrücke subjektiv sind und das Wichtigste ist, dass Du Freude an Deinen 601 hast!

Ich habe mit meinen originalen 601 genau so viel Spass wie mit meinen 501 mit den von mir eingebauten und hier kritisierten Ersatzlautsprechern.

Die Klangbilder sind natürlich verschieden, aber ich geniesse diese Oldtimer sehr, egal ob Rock, Jazz oder Klassik.

Viel Vergnügen mit Deinen Oldies,


Christoph


[Beitrag von DENON_GR-555 am 20. Okt 2007, 07:08 bearbeitet]
eidannemo
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 20. Okt 2007, 08:41
Hallo,

ich kann mich Hifionics und Denon_GR555 nur anschließen, bie Bose haben einen Hammersound mit den Rockwood, bin äußerst zufrieden über das Ergebnis :).

Klar, hätte lieber meine Mainhattan Acoustics (dürften ähnlich , wie Boston Acoustics sein) eingebaut, aber leider hatte ich nur 2 Bässe davon und die Fa. gibt es ja auch nicht mehr

MFG


[Beitrag von eidannemo am 20. Okt 2007, 08:44 bearbeitet]
DENON_GR-555
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 20. Okt 2007, 09:23
Für 601 also die Rockwood/Senon DYG 820 A-W? Sind diese Treiber von HIGH-TECH-HIFI denn exakt die wie die angebotenen von Hillesheim und Stark? (die beiden Ebayer)

Die technischen Daten weichen geringfügig ab, deswegen frage ich.

Viele Grüsse


[Beitrag von DENON_GR-555 am 20. Okt 2007, 09:25 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#25 erstellt: 20. Okt 2007, 15:12
Hi Kollege DENON ,

gib mir doch bitte mal einen Link zu Hillesheim und Stark? (die beiden Ebayer)


[Beitrag von Compu-Doc am 20. Okt 2007, 15:13 bearbeitet]
DENON_GR-555
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 20. Okt 2007, 17:23
Werter Herr Doc-tor!

Starks Ebay-Name: klang-stark-hifi

Hillesheims Ebay-Name: www*bestvintageaudio*de

Gute Gesundheit wünscht

Christoph


Postscriptum ( ):

Stark schreibt in seiner Artikelbeschreibung (220136244507), dass die (mutmasslichen) 11-Euro-LS besser klängen als die Originale. Gut, es handelt sich hier nur (Grins, bzw.LOL) um Bose-Boxen, aber irgendwas kann doch da nicht stimmen, sage ich als Hifitechnik-Laie. Das halte ich dann doch nicht für möglich...


[Beitrag von DENON_GR-555 am 21. Okt 2007, 06:42 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#27 erstellt: 21. Okt 2007, 21:41
Dank´Dir 4 Info,werde die beiden Wege mal abschreiten!

Das der "11€-TT" besser klingen soll,als der orig.BOSE,halte ich auch für äusserst fragwürdig,aber die Pferde und die Apotheken sterben ja bekanntlich auch nie aus.

Vielleicht fahre ich mal 2-spurig mit meinen 601´ern,kaufe für 44€ die "Bucht-TT´s" und lasse ebenfalls meine orig.BOSE-TT´s reconen.
DENON_GR-555
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 22. Okt 2007, 11:52
Please, my dear, share your forthcoming 601 reconing or pimping experiences with us...

By the way - gestern gingen 601/I für 106 bzw. 139 Euros aus der Bucht, Sickenzustand unbekannt. Absurde Versandkosten in Höhe von 45 bzw. 50 Euro - Hermes macht´s in diesem Fall für zweimal zehn!

Ich hatte meine für 70 Euro ersteigert mit Original-LS und Topsicken, sahen aber aus, als hätten sie 30 Jahre im Hühnerstall gestanden!



Christoph


[Beitrag von DENON_GR-555 am 22. Okt 2007, 11:59 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#29 erstellt: 22. Okt 2007, 12:46
Also keine "Rat-Bikes",sondern Rat-BOSE´s

Wenn die Transformationen beendet sind,werde ich Lage Hörbericht posten!
DENON_GR-555
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 26. Okt 2007, 06:40
Thomas Herget (link bei #19) schreibt mir, dass man die 11 Euro Dinger nehmen kann, wenn man keinen Wert auf den ursprünglichen Klang legt.

Ansonsten sollten man die teureren Monacor SP-90 nehmen und nicht die DYG 820. Mit den Monacor bleibt der Originalklang erhalten.


[Beitrag von DENON_GR-555 am 26. Okt 2007, 06:42 bearbeitet]
eidannemo
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 26. Okt 2007, 08:26

DENON_GR-555 schrieb:
Thomas Herget (link bei #19) schreibt mir, dass man die 11 Euro Dinger nehmen kann, wenn man keinen Wert auf den ursprünglichen Klang legt.

Ansonsten sollten man die teureren Monacor SP-90 nehmen und nicht die DYG 820. Mit den Monacor bleibt der Originalklang erhalten.


Hmm,

auf Hergets HP schreibt er, das die Monacor für geschlossene Gehäuse bzw. Autoablagen geeignet sind.

Ob die Monacor denn wirklich besser in einem Bassreflexgehäuse klingen, wenn die für geschlossene Bauart gefertigt wurden??

Außerdem kriegt man aus dem billigsten LSP fast immer einen Top Klang raus, alles eine Frage der Weiche (vor allem, wenn diese hochwertige Bauteile hat und abgestimmt wurde) und eines gut berechneten Gehäuses ;).

Allerdings kann ich das nicht, aber mein Bekannter hat da schon Wunder vollbracht, den lasse ich irgendwann mal an die 601er ran

Ach ja, die Höreindrücke sind auch verschieden, sollte man auch in betracht ziehen...

MFG
DENON_GR-555
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 26. Okt 2007, 10:12
Wenn ich Deinen Beitrag so lese, kann ich nur hoffen, dass meine originalen Bauteile einschliesslich der Sicken noch eine Weile halten, da Du ja möglicherweise Widersprüchliches schilderst und mich dadurch etwas ratlos machst.

Viele Grüsse,

Christoph


[Beitrag von DENON_GR-555 am 26. Okt 2007, 10:15 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#33 erstellt: 26. Okt 2007, 10:20

eidannemo schrieb:
Außerdem kriegt man aus dem billigsten LSP fast immer einen Top Klang raus, alles eine Frage der Weiche (vor allem, wenn diese hochwertige Bauteile hat und abgestimmt wurde) und eines gut berechneten Gehäuses ;).

Allerdings kann ich das nicht, aber mein Bekannter hat da schon Wunder vollbracht, den lasse ich irgendwann mal an die 601er ran


Toll,d.h.,dein Bekannter baut dir um Deine-dann neu erworbenen-cheap-trick-Treiber-ein neu berechnetes (601-Style)Gehäuse,berechnet ebenfalls die F.-Weichen neu,........u.s.w.

Sorry,falscher Gedanke!!!

Mal schön die BOSE-Kirche im HIFI-Dorf lassen und entweder die "Brösel-Treiber" reconen,oder die o.a. Alternativen nehmen,sonst wird "der Bendel teurer als der Sack".
Hifionics
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 13. Dez 2007, 18:22
Hallo, möchte mich doch noch einmal zu Wort melden und gerne noch einmal zu den Meinungsäußerungen und den angesprochenen Bedenken bezüglich der Rockwood DYG 820 Stellung nehmen. Alsom, ich habe noch einmal bei meinen 601 nachgeschaut. Es sind tatsächlich die angesprochenen Rockwood. Sie wurden damals aber alle einzeln vom Verkäufer geprüft, und entsprechend beschriftet. Ich weis nun nicht, ob es nun an der besonderen Selektion hängt, ob es da ""Ausweichler" gibt...Nur eines bitte nicht ständig wiederholen, das die Teile auf Grund des Preises einfach nicht gut sein können, auch wenn es vielleicht nicht zum allgemein Gültigen zählt! Diese Teile verrichten in meinen 601 - nur da kann ich es beurteilen - ausgezeichnete Arbeit. Von irgendwelchen Billigteilen zu sprechen ist deshalb nicht angebracht!!! Ich habe erheblich teurere Chassis ausprobiert, die einfach nicht harmonierten. Jetzt kommt natürlich "erschwerend" hinzu, dass wie bereits beschrieben, die billig Tröten gerade besser klingen als die ursprünglich original eingebauten Bose Treiber. Mit den Bose Treibern klangen die "Schätzchen" irgendwie matschig. Natürlich ist alles Geschmacksache, aber eine Gitarre, oder Geige soll doch auch möglichst so aus den Schallwandlern klingen, wie in Natura. Nicht schrill, grell, dumpf...sondern einfach klar, deutlich und so, dass man ihnen Stunden lang zuhören kann. Und da leisten die angesprochenen Treiber richtig gute Arbeit von Rock, Jazz bis hin zu Klassik... Vielleicht nicht bei Tecno, denn das hören wir eher weniger...

Und den Zweiflern sei gesagt: Kauft Euch doch einmal solche Teile und probiert es aus. Sie sind ja mit def. Sicken mittlerweile schon preiswert zu bekommen. Ihr werdet erstaunt sein! Und denen die sich mit dem Gedanken tragen, probiert es aus und schreibt einfach über Eure Erfahrungen. Würde mich sehr interessieren, ob ich und meine Bekannten (welche die Schätzchen auch schon kennen lernen durften) mit unseren Ohren so daneben liegen. Übrigens spielen Sie an meiner "zweiten" Kette. Bei mir spielen auch noch von 4 x BOSE 901 mit Gummisicken, bedämpft und neu verkabelt (am Spatial Control) über N.E.A.R. 50-ME Serie II (auch traumhafte Schallwandler) bis zu den Quad ESL 63 mit Celestion 6000 Dipolern. Also mein Gehör ist schon einiges gewohnt und sehr flexibel...Audiophile Grüße
Krawl
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 04. Jan 2011, 13:38
Hallo,
das Thema ist zwar schon ne Weile her aber da ich diesem Thema dankbar bin und Hifionics schrieb er würde sich über Erfahrungen mit diesen Rockwood in den 601 freuen,geb ich mal meinen Senf dazu.
Ich habe mir von einem Bekannten ein paar Bose 601 erworben,wollte ich zuerst nicht da die original Bässe nicht mehr rerarabel waren,bin dann über Google bei diesem Thema gelandet und hab mir die Bose gekauft.
Jetzt habe ich diese Rockwood Tieftöner eingebaut und ich find es einfach klasse wie diese Bose rüberkommen,ok sie klingen anders als normale HiFi Boxen aber mir machen sie einen Heidenspass und ich meine die Rockwood passen super in die Box. Allerdings kenne ich den Klang der Bose nicht mit originalen Bässen.
Optisch passen sie nicht in die Box,aber da die Bespannung immer drauf ist sehe ich sie ja nicht.
Also, Bose 601 mit Rockwood Tieftönern: Saugeil !!!

Ohne die Beiträge in diesem Thema hätte ich jetzt keine Bose,dafür vielen Dank an alle.
Gruß Oliver

IMGP3651IMGP3651
goshen
Neuling
#36 erstellt: 31. Mrz 2011, 12:35
Hallo Leute,
ich bin gerade dabei ein Paar Bose 601 Bj.:1977 zu reparieren. Ich habe die Sicken aller vier LS-Chassis ausgewechselt. Die eine Box läuft und klingt gut (der Bass ist nen bisschen schwach). Bei der anderen Box funktionieren die Hochtöner nicht (die reparierten Bassl. gehen allerdingt). Die Hochtöner geben kein Laut von sich. Weiß jemand woran das liegen kann?

Ich vermute das es die Frequenzweiche ist. Hier ein Bild der Frequenzweiche der defekten Box. Ich glaube das eine Sicherung fehlt, ist die Ursache des Problems?

Vielen Dank für eure Hilfe,
Chris

Frequenzweiche Bose 601 Serie I
ooooops1
Inventar
#37 erstellt: 31. Mrz 2011, 12:41
Moin,

ja, da fehlt eine Sicherung. Wie wäre es, wenn du einfach in der 2ten Box nachschaust, ob da eine Sicherung verbaut ist und wenn ja, welche.....
Ob die LS dann besser klingen, wenn die Hochtöner wieder laufen

Ooooops1
Heiok
Stammgast
#38 erstellt: 22. Feb 2014, 15:53
Ich habe auch ein Pärchen Bose 601 geerbt und die inzwischen vollkommen zerbröselten Sicken getauscht. Bei einem Hollänischen Anbieter bei ebay habe ich passende Ersatzsicken (4 Stück mit Kleber für etwa 35€) erstanden. Die Reparatur war nicht sonderlich schwierig.
Jetzt höre ich mit Freude den schönen Warmen Klang der Lautsprecher.
Werde sie aber dennoch verkaufen, weil sie optisch nicht in mein Wohnzimmer passen.

Kann aber jedem empfehlen, der so eine schöne Erbschaft macht, diese tollen Boxen aufzuarbeiten!
Stef-67
Neuling
#39 erstellt: 31. Dez 2016, 14:17
Hallo, hab mich mal hier angemeldet um meine Meinung zu den Tieftönern abzugeben.
ist zwar ein älteres Thema, aber die Bose 601 sind ja Zeitlos

meine Bose 601 sind Bj.77, vor ca. 20 Jahren wurden die guten Stücke restauriert.
Gehäuse in Klavierlack schwarz und neue Sicken bei den Tieftönern verwendet.
Jetzt musste ich feststellen das diese sich wieder aufgelöst haben,
Nochmal machen wollte ich die Tieftöner nicht mehr, die sind ja immerhin auch schon 40 Jahre alt.
Habe dann geschaut wo ich 4 neue Tieftöner herbekomme
und bin auf dieses Thema gestossen.
Wollte zuerst bei Bose 4 Stück bestellen, dachte mir aber nachdem ich hier und auch auf anderen Seiten
viel gutes zu den Rockwood gelesen habe, die teste ich einfach mal.
War erst skeptisch wegen dem günstigen Preis, wollte aber mal hören wie die so rüberkommen.
Etwas verwirrt von den ganzen Namen hab ich dann die KENFORD / Senson
DYG-820 A-W gekauft.
Scheinen aber gleich mit den Rockwood / Senon DYG 820 A-W zu sein.

Ich hab mir viele Sachen damit angehört und muss sagen, echt Top und das für den Preis. Respekt! hätte ich nicht mit gerechnet
Klar, ans Original kommen sie nicht ran, viel fehlt aber auch nicht....aber man wird ja auch älter und hört bestimmte Töne nicht mehr so wie früher
hätte zwar keine Probleme damit die teueren Tieftöner zu kaufen, aber nachdem ich diese habe will ich gar keine anderen mehr

Bose601


[Beitrag von Stef-67 am 31. Dez 2016, 14:21 bearbeitet]
Uwe_1965
Stammgast
#40 erstellt: 04. Jan 2018, 18:50
Hallo zusammen,
bin zur Zufall gerade eine Bose 601 1. generation am renovieren und mochte doch mal die in #36 gezeigte FQ ergänzen, weil da ist der Widerstand nicht zusehen.

FQ Bose 601

Gruß Uwe.


[Beitrag von Uwe_1965 am 04. Jan 2018, 19:00 bearbeitet]
Mechwerkandi
Stammgast
#41 erstellt: 04. Jan 2018, 22:09
Was wird mit dem 2-pol Um da eigentlich geschaltet?
Uwe_1965
Stammgast
#42 erstellt: 05. Jan 2018, 11:28
Da wird die Möglichkeit geschaffen, die Raumakustik etwas zu beeinflußen, so nenne ich das mal. Anbei die Seite 7 und 8 aus dem Manual, z.b. auch wenn seitlich von den Boxen Möbel stehen o.s.ä. kann man die Mitte etwas zurück nehmen. Bei mir habe ich sie derzeit aber so ungünstig stehen das beides wenig Einfluß hat, aber es funktioniert.

Bild Manual S.7

Manual S.8

Ansonsten, siehe auch #4, da wird der Symetric/Asymtetric Schalter auch erklärt.

Da bei meiner sind (leider) schon "neue Bass Chassis" vom Vorvorbesitzer gewechselt wurden, aber nicht die Empfohlenen Rookwood DYG 820 A-W sondern Rookwood NDY 810 (150 W 8 Ohm) bin ich etwas unsicher ob die richtig verkabelt sind. Derzeit sind sind sie parallel angeschlossen. Die Box kommt dann aber nur auf gesamt 4,7 Ohm, weiß jemand wieviel Ohm die Original Bass Chassis hatten?

Gruß Uwe.


[Beitrag von Uwe_1965 am 05. Jan 2018, 11:42 bearbeitet]
Mechwerkandi
Stammgast
#43 erstellt: 05. Jan 2018, 11:39
Danke für den Input, interessant.
Mir sind vor > 30 Jahren mal ein Paar "Universum" 3-Weg-Standboxen über den Weg gelaufen, die rückseitig einen ähnlichen Umschalter mit der Beschriftung "Normal <> Disco" hatten.
Bei näherer Betrachtung stellte sich dann heraus, das in der der Schaltstellung "Disco" einfach der Mt abgeschaltet wurde.

Dieser Glaskörper auf der Platine, ist das eine Sicherung üblicher Art oder eine Sofitte (Hochtonschutz)?
Zumal im Manual noch eine extra-Sicherung erwähnt wird, wenn ich das richtig interpretiere.
Uwe_1965
Stammgast
#44 erstellt: 05. Jan 2018, 13:14
Ist wohl eine 2A Sicherung von Buss AG oder AGC Serie, habe mich aber noch nicht näher damit beschäftigt, weil noch i.O.

Die Beschreibung gibt es hier .

Gruß Uwe
Mechwerkandi
Stammgast
#45 erstellt: 05. Jan 2018, 13:57
Lt. Onkel Gurgel läuft dieses Glasdings bei Bose unter der Bezeichnung:
"Bose Tweeter Protection Bulb",
also wohl eine Sofittenlampe als Hochtonschutz, hab ich auch schon öfter mal in semi-professionellen Anordnungen gesehen.
Bei Überlast fängt die in Reihe geschaltete Lampe das Leuchten an, wird damit hochohmig und begrenzt den Strom durch den Tweeter.
Das dabei die Trennfrequenz der Weiche wegläuft, scheint keinen groß zu stören.

Leider hab ich nirgendwo einen Schaltplan von der 601 Weiche gefunden, das Ding ist ja mal echt spooky...
Die Basslautsprecher müssen irgendwo bei 1,5 kHz einen definierten rolloff haben, dann lassen wir sie doch gleich mal ungebremst bis nach oben durchlaufen.
Oder hat es da irgendwo noch eine Induktivität?
Der klassische "Hochtöner" fehlt eigentlich völlig, eher eine Kombi aus Bass & Breitband...
Uwe_1965
Stammgast
#46 erstellt: 05. Jan 2018, 14:08
Könnte auch ne Kombi aus Mittel und Hoch sein

Ist erst Versuch 1, habe mir mal die FQ aufgezeichnet, ist aber wie gesagt 1 Versuch, muss es noch ins Reine bringen

Da bei einer Box 3 Hochtöner kaputt waren kam ich mit dem Durchmessen des Schalter noch nicht weiter

Plan 1 fq

Gruß Uwe

Habe mir auch gedacht, sieht aus wie eine Sofitte.
Original Trennfrequenz 2kHz, der jetzige Tieftöner geht bis 4,5 kHz


[Beitrag von Uwe_1965 am 05. Jan 2018, 14:13 bearbeitet]
Mechwerkandi
Stammgast
#47 erstellt: 05. Jan 2018, 14:44

Uwe_1965 (Beitrag #46) schrieb:

[...], der jetzige Tieftöner geht bis 4,5 kHz

Kann schon sein, aber mit was für einem Pegel? -3 dB sicher nicht...

Wie ich schon schrob, das ist echt spooky. Typisch Bose, könnte man fast behaupten, nach dem man versucht hat, die Beweichung von der 802 zu analysieren.

802 schltpln

zurück zur 601:
Wenn ich die Skizze richtig interpretiere, dann sind die Ht paarweise in Reihe geschaltet und mit -6 dB/Okt. und einer kleinen Pegelanpassung beweicht.
In der Schaltstellung "A" wird letztere wohl abgeschaltet/gebrückt.
Uwe_1965
Stammgast
#48 erstellt: 05. Jan 2018, 15:37
Also, ich bin mir noch nicht sicher, aber bei S [Symetrisch) werden die beiden parallenen 3µF und 3,4 µ weggeschaltet , die ja parallel zu dem Widerstand 3,6 OHm 15 Watt liegen.

Gruß Uwe
Uwe_1965
Stammgast
#49 erstellt: 05. Jan 2018, 18:05
Doppelt Post ist zwar blöd, aber geht gerade nicht anderster.
Auch mit neuem Plan wird es nicht besser.

Plan  fq

Ich habe jetzt mal meinen Sinusgenerator dran gehängt und ich kann bei Asym und Sym keinen Unterschied feststellen, habe es bei 2, 4, 6, 8 jetzt wird es spannend 10 und 12 kHz probiert, nichts. Entweder bei beiden der Schalter kaputt oder die Kondensatoren sind hin, oder alles gefakt oder der Unterschied ist so gering das man es Ohrtechnisch garnicht auf die Reihe bekommt. Erwartet hätte ich, das beim z.B. Linker LS wenn ich auf Asym gehe, der Front L und der Rear L gegenüber Front R und Rear R leiser sind, es gibt leider keine dB Angabe oder ähnliches.

Gruß Uwe

Edit 19:55, habe mal das Oszilloskop dran gemacht, man sieht einen minimalen Amplituden Rückgang, kaum zu erkennen, aber da.


[Beitrag von Uwe_1965 am 05. Jan 2018, 20:01 bearbeitet]
Mechwerkandi
Stammgast
#50 erstellt: 06. Jan 2018, 13:48
Wie ich schon schrob: Typisch Bose, primitiv aber tricky.
>> Die Basslautsprecher laufen ungebremst von unten nach oben durch. die Dinger werden systembedingt bei ~ 1,5 kHz recht heftig abfallen, wozu dann noch eine Weiche?
>> Die MHt-Paar sind in Reihe geschaltet, mit Mittelabgriff.
>> Die Weiche ist ein einfaches Hochpass-Filter -6dB/Okt. Der Widerstand ist imho eine Pegelanpassung.
>> Bei der Betätigung des Schalters ändert sich die Trennfrequenz der Weiche (Parallelschaltung von Kondensatoren: Kapazitäten addieren sich >> Trennfrequenz sinkt)

Kannst Du eine Impedanzmessung durchführen? Das wäre wirklich mal interessant, und da müsste man eigentlich auch deutliche Unterschiede sehen können.
Weil: Über diese Konstruktion mit dem Mittelabgriff verändern sich die Pegel an den MHt unterschiedlich.
Ich habe in Deiner Skizze mal etwas herumgemalt, es wird dann übersichtlicher, ich bitte um Entschuldigung. Der Schalter ist zwar ein 2-pol UM, wird aber nur als 2-pol AUS genutzt.
601cn

Cooles Thema, da geht's mal so ein bisschen ans Eingemachte...


[Beitrag von Mechwerkandi am 06. Jan 2018, 13:50 bearbeitet]
Uwe_1965
Stammgast
#51 erstellt: 06. Jan 2018, 14:59
Hallo,
ja ist schon ein komisches Gewurschtel. was ist bestätigen kann ist die recht (hörtechnische) abrupte Trennfrequenz von ~1,5 kHz.

Ich habe auch in der Zwischenzeit versucht dem Schalter auf die Schliche zukommen, habe die Sofittte/Fuse rausgemacht, an den MTH Töner den + abgelötet. um dem Schalter auf die Schliche zu kommen. Bei der ganzen Geschichte habe ich aber wohl übersehen, das die beiden noch angeklemmten parallel Bässe vielleicht auch noch eine Verbindung darstellen. weil die Kontakte am Schalter untereinander auch über kreuz im pf Bereich Verbindung haben.
Bisheriges Ergebnis aber ist, das die Kondensatoren in Ordnung sind. Der Widerstand ist auch o.K.

Aber danke das Du Dich meiner annimmst, ist sehr freundlich

Eine Impedanzmessung habe ich noch nie wirklich durchgeführt, ich hatte mal so ein Programm von Hobbybox, habe es aber wieder weggelegt, weil die Soundkarte irgendwas hatte. Was brauche ich eigentlich dafür, Lastwiderstand 8 Ohm 400 W oder 4 Ohm 200 W ist vorhanden, Sinus Gen. 2 Kanal Oszi, Multimeter auch Frequenz geignet, irgendwo habe ich doch auch ein Bild...

F-Geber mit Multimeter 8RW400

Gruß Uwe


[Beitrag von Uwe_1965 am 06. Jan 2018, 15:01 bearbeitet]
Uwe_1965
Stammgast
#52 erstellt: 06. Jan 2018, 16:23
Zwischenbericht:
Habe die 2 Tieftöner komplett ausgebaut. Jeweils an den Plus + an den Hochtöner abgelötet. Sofitte ist draußen.

KrokoKlemme an den Kondensator 3,4µ ich nenne ihn mal C1 ( der zwischen Sofitte und Schalter) und dann Krokoklemme jeweils an die freien Kabel Rot (Front L) und Orange (Rear L) jeweils auf Stellung Sym / Asym 3,343 µF.
Dann an die freien Kabel Weiß/Rot (Front R) und Weiß/Orange ( Rear R) bei Asym 1,694 µF und bei Sym 27pf.
Bestätigt auch das Ergebnis, welches ich schon vorher mit Tieftöner hatte und auch jeweils an den Pin Kontakten 3/5 direkt am Schalter hatte.
Also es tut sich schon was.

BildPlanFQ-M1

Ich habe doch nochmal mein Bild genommen, weil ich habe etwas, was ich nicht erklären kann. wenn ich ausgehend von der Messmarke vor C1 ausgehe und messe dann erhalte ich auf Pin 2 bei Asym 1,694µF und bei Sym 3,344 µF
Wenn ich auf Pin 1 also nach C1 umklemme und wiederum bei Pin 2 messe, bekomme ich bei Asym 3,424 µF (also C2) und bei Sym nur Werte zwischen 4,3 und 5,31 Ohm also R1 das beschäftigt mich gerade etwas

Gruß Uwe

Edit. Habe es beim Schreiben bemerkt, daß ist ja das abschalten Manchmal sieht man vor lauter Bäumen den...


[Beitrag von Uwe_1965 am 06. Jan 2018, 18:10 bearbeitet]
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