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Bose 901

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dr-dezibel
Stammgast
#1 erstellt: 03. Sep 2006, 19:23
Ich habe im Lautsprecher-Forum schon mal angefragt, aber kaum Resonanz erhalten, drum hier - weil die 901 ja doch auch schon ein HiFi Kassiker ist - nochmal im Klassiker-Forum die Frage:
Gibts hier im Forum eigentlich Bose 901 Besitzer?
Wer traut sich, hier über seine Erfahrungen/Erlebnisse mit der 901 zu berichten.
Gehört habe ich die Dinger selbst schon mal in den 80ern und war stark interssiert. Habe mich damals aber hauptsächlich wg. Preis anders entschieden.
Ich bin immer wieder auf der Suche nach richtigen Klassikern, die einfach die Jahre/Jahrzehnte überdauert haben und möchte mir jetzt eventuell ein Pärchen kaufen.
Was bewegt also den Bose-Enthusiasten, an seinen 901 festzuhalten? Immerhin wurden 1 Mio. Paare verkauft, so schlecht können sie also nicht sein.
Ich bin hier nicht an dem üblichen Bose-klingt-wie-Dose-blabla interessiert, sondern an echten Erfahrungen von 901-Besitzern.
Was ist von denen auf http://www.klang-stark.de/
zu halten (Preis/Qualität)?
Voice_of_the_theatre
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 03. Sep 2006, 19:48
Hallo,
mein Statmant dazu:

BOSE geht in die HOSE".

Vielleicht gibt dir jemand ja eine konstruktivere Antwort.
lolking
Inventar
#3 erstellt: 03. Sep 2006, 19:59
Ich habe diese "Schallwandler" mal gehört. Ein unheimlich auf Effekthascherei getrimmtes Teil. ICH würde mir sowas nicht hinstellen. Unter HIFI verstehe ich was anderes.

Die Bose hörten sich für mich an wie ein extrem Lautes Küchenradio, das mit Bass- und Höhenanhebung versucht sowas wie Stimmung aufkommen zu lassen.

Außerdem zerfallen die Sicken bei den älteren Modellen und du wirst ziemlich viel Zeit (oder einen dicken Geldbeutel) haben müssen um das wieder in Ordnung zu bringen.
Tommy_Angel
Inventar
#4 erstellt: 04. Sep 2006, 08:00
Ich habe keine 901, aber, mein Freund hat sie, die Version 5, glaube ich.

Zunächst mal muß gesagt werden, daß Bose nicht von vorneherein schlecht ist, teuer sin se allemal.

Ich habe die UR 301 zuhause und es ist der Lautsprecher für Vintage Receiver! Die acustimas 5 zum an die Decke hängen sind ganz praktisch fürs Schlafzimmer.

Zurück zur 901, man muß sie mit dem dazugehörigen Equalyzer betreiben , sonst klingen sie nicht. Da sie nach hinten wegstrahlt (nur zwei der Breitbandsysteme strahlen nach vorne) braucht man auch eine geeeignete Rückwand, also auch Abstand. Nach der Philosophie des Herrn Bose (den es wirklich gibt) werden durch die Reflexionen Konzertrsaalatmosphäre vermittelt. Ich halte dies doch für übertrieben und grade für klassische Musik verfärben sie doch ganz schön.

Anders bei Rock und Pop. Der Baß ist gewaltig und musikalisch sin se allemal. Schließlich, wer weis, wie eine Elektrogitarre klingt? Niemand! Also als Party- und Spaßboxen taugen sie sehr, gerade wegen ihrer Belastbarkeit. Die frühen Versionen waren ordentliche Wattfresser, die neueren brauchen wohl auch noch starke Amps.


[Beitrag von Tommy_Angel am 04. Sep 2006, 08:01 bearbeitet]
Schwergewicht
Inventar
#5 erstellt: 04. Sep 2006, 08:35
Hallo,
ich hatte die 901 auch einmal. Es ist einfach so, daß sie gegenüber gut klingenden Lautsprechern objektiv im direkten Vergleich kaum eine Chance haben. Deswegen werden objektive Klangbeschreibungen immer negativ über die 901 ausfallen, von den Sicken nicht zu reden, die sie dann auch extrem teuer werden lassen.

Alle positiven Reaktionen auf die 901 wurden, wenn man ins Detail ging, immer von Bose-Jüngern abgegeben, sie waren anderen Lautsprechern gegenüber nicht zugänglich und der fantastischen Marketingstrategie (kenne keine Bessere) von Bose, erlegen.

Nachdem die Sicken den Geist aufgaben, habe ich meine 901, die ich allerdings auch gebraucht gekauft hatte, wieder verkauft und sogar noch DM 200,-- seinerzeit dafür bekommen.

Also Klassiker sind die 901, ist ja auch klar, feiern nächstes Jahr ihr 40jähriges. Unter diesem Aspekt kannst du sie relativ teuer erwerben und dich daran erfreuen. Unter klanglichen Aspekten kauf dir andere Klassiker, aber keine Bose 901.

Hier noch einmal der Bose-Thread, steht auch sehr viel über die 901:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-101-232-8.html

Gruß
Klassik-Fan
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Sep 2006, 09:54
Hallo,

Über BOSE in diesem Forum zu schreiben, ist ein müßiges Unterfangen, da das Wörtchen BOSE wie ein Pawlow'scher Reflex bei den meisten sofort üble Reaktionen auslöst, die bis zu Beleidigungen, Diffamierungen und Haßtiraden reichen. Man bewegt sich also auf vermintem Gelände. Ferner werden ständig Äpfel mit Birnen oder Pflaumen oder - noch schlimmer - Gurken - miteinander verglichen, zum Beispiel die alten 901 mit den gegenwärtigen Plastikwürfeln, die ich mir noch nie anhören mußte.

Ich bin also ein BOSE-Eigner und betreibe seit 1974 BOSE 901 der Serie II. In diesem Jahr, also nach 32 Jahren, wurden die Sicken erneuert, die ja anscheinend bei allen Lautsprechern früher oder später erneuert werden müssen. Ansonsten gab es nichts zu reparieren. Vergleiche das mal mit einem preislich vergleichbaren hochwertigen Kühlschrank, der nach zehn Jahren entsorgt werden muß, von einem Auto ganz zu schweigen. Also, an der Qualität gibt es nichts zu rütteln.

Aufgrund der Bauweise und Geometrie der 901 ist bei der Aufstellung Sorgfalt angesagt. Idealerweise sollte das Zimmer mindestens 30 qm groß sein. Ich habe jedenfalls jahrelang bei jedem Umzug darauf geachtet, ein großes Wohnzimmer vorzufinden, um optimale Ergebnisse zu erhalten. Zur Zeit ist das Zimmer nicht so groß, deshalb habe ich die Lautsprecher an die Decke gehängt, im Idealabstand von der Wand, der Decke und den Fenstern. Ich habe aus der Not eine Tugend gemacht und mußte es nicht bereuen.

Über Geschmack läßt sich nicht streiten. Mein persönlicher Musikgeschmack wurde in Wien geprägt, wo ich jahrelang im Musikverein, in der Oper und in fast allen Konzertsälen, denen man die beste Akustik der Welt nachsagt, klassische Musik genießen konnte. Es war daher mein Ideal, dieser Qualität auch bei mir zuhause nahezukommen. Das ist mir jedenfalls annähernd geglückt, besser jedenfalls als mit zwei mannshohen Lautsprechern, der mir die Ohren zudröhnen. Ich habe jedenfalls 1974 die für mich ideale Konstellation erworben, die ich gerne noch zehn oder zwanzig Jahre benutzen möchte. Keine Grafik der Frequenzgänge, die ich sah, hat erreicht, daß die Lautsprecher besser oder schlechter klangen. Es war ihnen schlicht egal. Techno-Palaver war mir egal. Die Polemik gegen Bose gab es auch bereits in den 70er Jahren. Er hat immer polarisiert und damit gut verdient.

Klang-Stark kann ich empfehlen. Er hat meine Bose 901 zur vollsten Zufriedenheit restauriert (die Sicken) und mir fünf Jahre Garantie eingeräumt. Ich habe lediglich den Original-Equalizer gegen einen modernen Equalizer ausgetauscht. Mein Eindruck ist jetzt, daß die Lautsprecher noch nie so gut klangen. Man braucht lediglich einen nicht zu schwachbrüstigen Verstärker, von Marantz oder dieser Güteklasse.

Ich hoffe, daß ich zur Versachlichung dieser Thematik beitragen konnte.

Mit freundlichen Grüßen



PS:
lieber Vorschreiber. Ich kann es mir nicht verkneifen: "STATMANT" schreibt man im Englischen oder Neudeutschen "statement", egal ob es gegen Bose oder, wie hier, gegen Dich selbst gerichtet ist!
dr-dezibel
Stammgast
#7 erstellt: 04. Sep 2006, 16:52

Tommy_Angel schrieb:

Zurück zur 901, man muß sie mit dem dazugehörigen Equalyzer betreiben , sonst klingen sie nicht. Da sie nach hinten wegstrahlt (nur zwei der Breitbandsysteme strahlen nach vorne) braucht man auch eine geeeignete Rückwand, also auch Abstand.


Rückwand ist vorhanden, Abstand ist auch machbar.
Aber im Aufstellungsbereich habe ich zur linken Seite keine angrenzende Wand und rechts ist ein großes Fenster mit Vorhängen davor.
Kann ich die 901 so überhaut betreiben?


Tommy_Angel schrieb:

Nach der Philosophie des Herrn Bose (den es wirklich gibt) werden durch die Reflexionen Konzertrsaalatmosphäre vermittelt. Ich halte dies doch für übertrieben und grade für klassische Musik verfärben sie doch ganz schön.


Wenn sie so schlimm verfärben würden, würde der Klassik-Fan (s.unten) nicht schon seit 30 Jahren mit den Dingern hören.
Gröbere Verfärbungen würden im Übrigen auch bei Rock und Pop-Musik stören.
dr-dezibel
Stammgast
#8 erstellt: 04. Sep 2006, 17:00

Schwergewicht schrieb:
Hallo,
ich hatte die 901 auch einmal. Es ist einfach so, daß sie gegenüber gut klingenden Lautsprechern objektiv im direkten Vergleich kaum eine Chance haben. Deswegen werden objektive Klangbeschreibungen immer negativ über die 901 ausfallen, von den Sicken nicht zu reden, die sie dann auch extrem teuer werden lassen.

Alle positiven Reaktionen auf die 901 wurden, wenn man ins Detail ging, immer von Bose-Jüngern abgegeben, sie waren anderen Lautsprechern gegenüber nicht zugänglich und der fantastischen Marketingstrategie (kenne keine Bessere) von Bose, erlegen.

Nachdem die Sicken den Geist aufgaben, habe ich meine 901, die ich allerdings auch gebraucht gekauft hatte, wieder verkauft und sogar noch DM 200,-- seinerzeit dafür bekommen.

Also Klassiker sind die 901, ist ja auch klar, feiern nächstes Jahr ihr 40jähriges. Unter diesem Aspekt kannst du sie relativ teuer erwerben und dich daran erfreuen. Unter klanglichen Aspekten kauf dir andere Klassiker, aber keine Bose 901.

Hier noch einmal der Bose-Thread, steht auch sehr viel über die 901:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-101-232-8.html

Gruß



Das mit den Sicken hab ich mitgekriegt. Bei 18 Treibern kostet das bestimm richtig Kohle.
Darum würde ich nur welche kaufen, bei denen die schon erneuert sind oder neuere Gebrauchte aus der aktuellen Serie.

Danke für den Link, aber da gehts hauptsächlich darum die Accoustimass (zu Recht) in die Pfanne zu hauen. Zur 901 ist da wenig aufschlussreiches zu lesen. Darum habe ich einen eigenen Thread für die 901 eröffnet.
DrNice
Inventar
#9 erstellt: 04. Sep 2006, 17:41
Moin!

Ich finde die 901 toll - als Spaßlautsprecher. Nicht zum konzentrierten Hören, aber wenn man einfach mal Black Sabbath aufreißen und sich dazu das eine oder andere Pils gießen will: prima! Aber dafür natürlich zu teuer.
hf500
Moderator
#10 erstellt: 04. Sep 2006, 18:53
Moin,
es gab da frueher mal ein Lautsprecher-Sonderheft als Sonderausgabe einer der
"Fachzeitschriften", als sie noch eine Fachzeitschrift war.
Man hat sich viel Muehe gegeben, jeden vorgestellten Lautsprecher anhand von Begriffspaaren (z.B. verfaerbt/verfaerbungsfrei)
nachvollziehbar zu beschreiben. Kein Wort von heutiger blumiger Beschreibungssprache; das Heft kam so '81/82, glaube ich)

Dort wurde u.a. auch die Bose beschrieben.
Zuerst muss gesagt werden, dass dazu ein Equalizer gehoert, ohne den die Dinger noch schrecklicher sind.
Der Verstaerker muss mit einem speziell entzerrtem Signal gefuettert werden, das der Eq liefert.

Im Hoervergleich wurde sie nicht als echter HiFi-Lautsprecher angesehen, dafuer war sie nicht verfaerbungsfrei genug.
Aber sie hat die Eigenschaft, auch grosse und verwinkelte Raeume mit hohem Schalldruck fuellen zu koennen.

Partylautsprecher also...

Vor ueber 10 Jahren musst eich mal eine ueberholen, Sicken broeselig.
Fuer ein Chassis wurden um 170DM in Rechnung gestellt, bei 8 oder 9 Stueck pro Box ein teures Verguegen ;-)

73
Peter
dr-dezibel
Stammgast
#11 erstellt: 04. Sep 2006, 19:25

Klassik-Fan schrieb:
Hallo,

Über BOSE in diesem Forum zu schreiben, ist ein müßiges Unterfangen, da das Wörtchen BOSE wie ein Pawlow'scher Reflex bei den meisten sofort üble Reaktionen auslöst, die bis zu Beleidigungen, Diffamierungen und Haßtiraden reichen. Man bewegt sich also auf vermintem Gelände. Ferner werden ständig Äpfel mit Birnen oder Pflaumen oder - noch schlimmer - Gurken - miteinander verglichen, zum Beispiel die alten 901 mit den gegenwärtigen Plastikwürfeln, die ich mir noch nie anhören mußte.

Ich bin also ein BOSE-Eigner und betreibe seit 1974 BOSE 901 der Serie II. In diesem Jahr, also nach 32 Jahren, wurden die Sicken erneuert, die ja anscheinend bei allen Lautsprechern früher oder später erneuert werden müssen. Ansonsten gab es nichts zu reparieren. Vergleiche das mal mit einem preislich vergleichbaren hochwertigen Kühlschrank, der nach zehn Jahren entsorgt werden muß, von einem Auto ganz zu schweigen. Also, an der Qualität gibt es nichts zu rütteln.

Aufgrund der Bauweise und Geometrie der 901 ist bei der Aufstellung Sorgfalt angesagt. Idealerweise sollte das Zimmer mindestens 30 qm groß sein. Ich habe jedenfalls jahrelang bei jedem Umzug darauf geachtet, ein großes Wohnzimmer vorzufinden, um optimale Ergebnisse zu erhalten. Zur Zeit ist das Zimmer nicht so groß, deshalb habe ich die Lautsprecher an die Decke gehängt, im Idealabstand von der Wand, der Decke und den Fenstern. Ich habe aus der Not eine Tugend gemacht und mußte es nicht bereuen.

Über Geschmack läßt sich nicht streiten. Mein persönlicher Musikgeschmack wurde in Wien geprägt, wo ich jahrelang im Musikverein, in der Oper und in fast allen Konzertsälen, denen man die beste Akustik der Welt nachsagt, klassische Musik genießen konnte. Es war daher mein Ideal, dieser Qualität auch bei mir zuhause nahezukommen. Das ist mir jedenfalls annähernd geglückt, besser jedenfalls als mit zwei mannshohen Lautsprechern, der mir die Ohren zudröhnen. Ich habe jedenfalls 1974 die für mich ideale Konstellation erworben, die ich gerne noch zehn oder zwanzig Jahre benutzen möchte. Keine Grafik der Frequenzgänge, die ich sah, hat erreicht, daß die Lautsprecher besser oder schlechter klangen. Es war ihnen schlicht egal. Techno-Palaver war mir egal. Die Polemik gegen Bose gab es auch bereits in den 70er Jahren. Er hat immer polarisiert und damit gut verdient.

Klang-Stark kann ich empfehlen. Er hat meine Bose 901 zur vollsten Zufriedenheit restauriert (die Sicken) und mir fünf Jahre Garantie eingeräumt. Ich habe lediglich den Original-Equalizer gegen einen modernen Equalizer ausgetauscht. Mein Eindruck ist jetzt, daß die Lautsprecher noch nie so gut klangen. Man braucht lediglich einen nicht zu schwachbrüstigen Verstärker, von Marantz oder dieser Güteklasse.

Ich hoffe, daß ich zur Versachlichung dieser Thematik beitragen konnte.

Mit freundlichen Grüßen



PS:
lieber Vorschreiber. Ich kann es mir nicht verkneifen: "STATMANT" schreibt man im Englischen oder Neudeutschen "statement", egal ob es gegen Bose oder, wie hier, gegen Dich selbst gerichtet ist!



Ganz toller Bericht!
Über 30 Jahre mit den selben Lautsprechern, Wahnsinn!!!
Bei mir waren bisher immer so nach 5 Jahren neue fällig.
Klassik-Fan
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 04. Sep 2006, 21:42
Hallo Dr. Decibel,

Schöner Nick. Der Einbau der 18 neuen Sicken samt Vermessen kostet bei Klang-Stark 320 €. Für ein generalüberholtes Paar 901 der Serie III (hat eine gefälligere Optik) muß man netto ca. 700 € hinblättern, für die urige Serie II ca. 400 €. Wenn sie dann, wie bei mir, 30 Jahre + Verlängerung lang halten, hast Du ein günstiges Preis/Leistungsverhältnis. Dazu kommen noch ca. 100 € für einen Studio-Equalizer. Die alten Bose-Equalizer waren nicht so das Gelbe vom Ei.

Eine Seitenwand im Zimmer brauchst Du nicht unbedingt. Durch geringfügiges Verdrehen der Lautsprecher auf den Ständern oder an der Decke kannst Du Probleme im Zimmer gut ausgleichen. Im übrigen ist Sound im Überfluß vorhanden. Am besten fährst Du mal in Langgöns (bei Gießen) vorbei und hörst Dir die verschiedenen Konstellationen an.

@ Dr. Nice - welche Inflation von falschen Doktortiteln heute abend: Spaßlautsprecher für Parties? Daß ich nicht lache!

Herzliche Grüße
baumi88
Inventar
#13 erstellt: 04. Sep 2006, 22:48

Klassik-Fan schrieb:
Ferner werden ständig Äpfel mit Birnen oder Pflaumen oder - noch schlimmer - Gurken - miteinander verglichen
[...]
Vergleiche das mal mit einem preislich vergleichbaren hochwertigen Kühlschrank, der nach zehn Jahren entsorgt werden muß, von einem Auto ganz zu schweigen. Also, an der Qualität gibt es nichts zu rütteln.

Ich weiss ja nicht...aber irgendwie passt das nicht zuasmmen


Und zu deinem Argument beim Boxen-Kühlschrank-Auto Vergleich
Ich weiss jetzt ned was da dran so besonders ist, dass nur die Sicken mal gewechselt werden mussten (was ja kein ganz billiges Unterfangen is)
Von meiner Mutter die alten JBL L36 laufen auch noch wunderbar. (mussten nur vor einiger Zeit mal die Sicken (eventuell warens auch gleich die ganzen Bass Chassies) gewechselt werden, kann aber ned sagen wie teuer des war)
Die Canton LE600 von meinem Vater laufen auch noch wie am ersten Tag...
Und die SABA Hifi 50K von meinem Opa gehn auch noch wunderbar.


Was sollte denn, abgesehn von altersbedingten Ausfällen, wie z.B. den Sicken, an ner qualitativ minderwertigeren Box (keine billig-Box) kaputt gehn?


edit: Ich will hier nix gegen die Boxen sagen, kenn sie ja nichtmal und wies aussieht ist sie im Gegensatz zu den aktuellen 5.1 Hupen und 3-2-1-Pseudo-Surround-Würfeln sogar recht brauchbar.
Hab den Thread hier eigentlich nur gelesen um mal zu sehn, was die Profis hier über die älteren Bose Lautsprecher so zu sagen haben...
Aber dein Argument kann ich ned so ganz nachvollziehen


[Beitrag von baumi88 am 04. Sep 2006, 23:25 bearbeitet]
fritzmüller
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 04. Sep 2006, 23:08

hf500 schrieb:

Aber sie hat die Eigenschaft, auch grosse und verwinkelte Raeume mit hohem Schalldruck fuellen zu koennen.

Partylautsprecher also...



früher in den 70' gab's mal in LU eine disco,
die hatten da einen echt geilen sound ...

und da waren vier 901 am laufen.
klaus_moers
Inventar
#15 erstellt: 04. Sep 2006, 23:09
Hi,

ach ja die 901.

In den richtigen Räumen klingt sie klasse. Sie verfolgt nur eine gänzliche andere Hörphilosphie als andere Hersteller.

Hier geht es um Raumklang und Raumakustik. Bei herkömmlichen Lautsprechern musst Du wirklich am Sweetpoint bleiben, um Musik richtig geniessen zu können. Das ist bei der 901 schon anders. Sie klingt, wenn richtig aufgestellt, überall recht gut.

Am Anfang war Mono, dann Stereo, dann Quattro, dann zurück zum Stereo, dann Mehrkanalmusik, ... so geht das immer weiter.

Es muss einfach gefallen. Ich höre gerne auch mal vier Lautsprecher im Raum. Zwei L800 von vorne und zwei CL400 von hinten. Das Klangbild ist wesentlich dichter. Klingt einfach schön.

Ich finde bei dem Thema wird immer wieder zu sehr polarisiert. Es gibt HIGH-END Lautsprecher, die nerven schon nach einer Stunde. Auch wenn Sie optimal stehen. Das wird bei einer Bose unter ähnlichen Situationen kaum passieren.

Klassik-Fan
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 05. Sep 2006, 07:40
Hallo Baumi80,
Wie jeder Vergleich hinkt auch meiner ein bißchen, aber die Richtung stimmt. Ohne ein Fachmann zu sein, der noch nie einen Lautsprecher von innen gesehen hat, weiß ich, daß an Lautsprechern vieles kaputtgehen kann, was dann richtig ins Geld geht: nicht nur die üblichen Sicken, die man wohl als Verschleißteile ansehen muß, sondern auch die Membranen, Driver, die Verkabelung, vom Äußeren ganz zu schweigen (Furniere, Stoffbezüge usw.). Wenn ich aber auf über 30 Jahre alte Lautsprecher nach der Erneuerung der Sicken wieder fünf Jahre Garantie kriege wie damals auf die neuen, dann ist das mit Sicherheit kein Zeichen von Schwäche oder ein Marketing-Gag. Es gibt also erfreulicherweise auch gute Ausnahmen, und da können wir beide von Glück sprechen. Ich habe auch noch ein Pärchen wunderschöne kleine 20W-Sansui aus den 70er Jahren bei mir im Arbeitszimmerchen laufen. Die haben 18 Jahre lang aus Platzgründen in einem feuchten Keller überlebt. Als ich sie auspackte, anschloß und dann sicherheitshalber noch durchprüfen ließ, liefen sie wie damals. Ich freue mich darüber fast täglich.
Schöne Grüße.
baumi88
Inventar
#17 erstellt: 05. Sep 2006, 10:08
Hi


Auch ich bin kein Fachmann und hab (mal abgesehen von meinem beiden Viechern und ein paar Creative Brüllwürfeln) auch noch keine Boxen von innen gesehen.

Aber ich denke, dass Lautsprecher bei normaler Benutzung (nicht überlasten, kein Clipping, keine mechanische Beschädigung)und ein wenig Pflege durchaus halten müssten.

Die 5 Jahre Garantie sind natürlich durchaus ein Vorteil wobei ich jedoch davon ausgehe, dass der Lautsprecher mit den neuen Sicken weitere 30 Jahre halten sollte...



Eine Frage hätte ich noch...
Wenn ich mir z.B. bei Google Bilder von der BOSE 901 ansehe sehen die so aus wie etwas größere Kompaktboxen...dann les ich aber dass 9 Chassies pro box verbaut sind...
Wie groß ist die Box denn?
dr-dezibel
Stammgast
#18 erstellt: 05. Sep 2006, 10:54

baumi88 schrieb:
Hi

Eine Frage hätte ich noch...
Wenn ich mir z.B. bei Google Bilder von der BOSE 901 ansehe sehen die so aus wie etwas größere Kompaktboxen...dann les ich aber dass 9 Chassies pro box verbaut sind...
Wie groß ist die Box denn?


53,3 x 32,2 x 32,4 cm (B x H x T)

Die Breitbandchassis sind jeweils nur etwa 11 cm, 1 vorne und 8 hinten.
Klassik-Fan
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 05. Sep 2006, 13:09
Richtig, und auch ganz wichtig: 15 kg Gewicht pro LS dank der kräftigen Magnete.
dr-dezibel
Stammgast
#20 erstellt: 05. Sep 2006, 19:25

Klassik-Fan schrieb:


Eine Seitenwand im Zimmer brauchst Du nicht unbedingt. Durch geringfügiges Verdrehen der Lautsprecher auf den Ständern oder an der Decke kannst Du Probleme im Zimmer gut ausgleichen. Im übrigen ist Sound im Überfluß vorhanden. Am besten fährst Du mal in Langgöns (bei Gießen) vorbei und hörst Dir die verschiedenen Konstellationen an.




Ich dachte die Seitenwände werden benötigt um die Schallwellen in Richtung Hörer zu reflektieren?
Zumindest schaut es auf den Bose-Schaubildern so aus.

Welche Erfahrungen/Vergleiche hast du mit anderen Lautprechern gemacht?
Was sind deiner Meinung nach die entscheidenden Vorteile der 901 gegenüber den anderen?
Klassik-Fan
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 05. Sep 2006, 21:26
Das ist eine schwierige Frage für einen Laien, da es viel mit Akustik zu tun hat. Die acht hinteren Lautsprecher sind auf der geknickten Rückwand zu zwei Gruppen à vier Lautsprechern angeordnet. Der Knick beträgt, so habe ich irgendwo gelesen, 120 Grad, was den Messungen entsprechen soll, die von Bose und Team damals in den Konzertsälen gemacht wurden, wonach nur 11 Prozent des Sounds direkt, die restlichen 89 Prozent aber indirekt auf die Ohren des Hörers treffen (ich referiere hier einfach die diversen Abhandlungen dazu). Wenn Du jetzt Deinen Lautsprecher an einer guten reflektierenden Wandfläche aufstellst, dann hast Du keine Probleme. Du hältst einen Abstand von ca. 30 cm von der Wand ein, das war's. Wenn Du eine ungünstige Wand hast, eine Heizung oder Glastür in der Nähe ist oder ein Schrank, dann veränderst Du einfach den Winkel auf der Rückseite, damit die vier nicht voll auf die ungünstige Fläche abstrahlen können. Der Sound kommt dann überwiegend von den anderen vier Lautsprechern, von den Wänden, der Decke und allem, was reflektieren kann.
Der Nachteil der 901 ist das hohe Gewicht und die Fummelei beim Aufstellen der Lautsprecher bei einem ungünstigen Grundriß des Zimmers. Der Vorteil ist der unglaubliche Sound im ganzen Zimmer (es gibt kein Stereo-Loch), der ein bißchen Konzertsaalatmosphäre schafft. Man kann unglaublich leise, aber auch fürchterlich laut spielen, ohne daß man sich angebrüllt fühlt oder einen Hörsturz kriegt, wie das bei manchen Stereotürmen der Fall sein soll. (Ich verfluche nur die superlauten Bässe in vorbeifahrenden Golfs).
Die heutigen Preise kenne ich nicht, auch nicht die der Konkurrenz, aber in gebrauchtem und renoviertem Zustand sind sie erschwinglich (Serie II und III). Man müßte wissen, was normale Lautsprecher kosten, die man mit bis zu 270 Watt belasten könnte, obwohl man schon mit 30 W pro LS gute Ergebnisse erzielt. Ich weiß es nicht, habe mich auch seit dem Kauf meiner Bose 1974 überhaupt nicht mehr dafür und für HiFi generell interessiert, weil ich die für mich und meine Frau optimale Konstellation gefunden hatte, wobei natürlich auch die anderen Geräte eine wichtige Rolle spielten.
Vor den Bose hatte ich vier Lautsprecher von Sansui mit 100 bzw. 80 Watt mit einem sehr starken Quadro-Verstärker von Sansui, QR 6500 oder so. Da hatten wir auch Sound im Überfluß (in einer Mietwohnung mit lauter Musikliebhabern reihum!), aber irgendwann entschieden wir uns halt für Marantz und die Bose 901 (plus Dual 701 plus 901 plus TEAC 3340 etc.). Der Reiz des Neuen, die innovative Technik, die überschwengliche Fachpresse in den USA und im UK, das Quadro-Feeling, der Musikgenuß pur... Bereut haben wir es nie, obwohl dadurch manchmal die Wohnungssuche etwas komplizierter war.
Mehr kann ich Dir zu den akustischen Feinheiten leider nicht erzählen. Ich war halt immer mehr für das Musikhören, und da wird eh alles reine Geschmackssache, die sich nicht erklären läßt oder rechtfertigen muß.
Sorry wegen der Länge und Gruß!
dr-dezibel
Stammgast
#22 erstellt: 07. Sep 2006, 17:07
Danke, Klassikfan, für deine ausführlichen und aufschlussreichen Berichte.
Deine Einstellung zu Hifi-Technik ist hier im Forum wohl einmalig.
Ist schon erstaunlich, wenn jemand 30 Jahre mit demselben Equipment zufrieden Musik geniest.

Für mich steht zwar auch die Musik im Vordergrund, aber Technik fasziniert schon auch immer wieder. Und von Zeit zu Zeit will ich dann immer wieder mal was Neues.

Wer weis, wenn ich mir eine 901 kaufe, vielleicht bin ich dann auch am Ende der Suche.
Mein Alter 41 + 30 Jahre = 71, dann nochmal Sicken erneuern, noch ein paar Jährchen, dann sterben und vererben?
klaus_moers
Inventar
#23 erstellt: 07. Sep 2006, 17:54
Das war doch ein schöner Beitrag zum Thema 'Musik hören'. Ich habe zwar meine 901 (Serie VI) ausgemustert, aber nicht weil ich unzufrieden war, sondern weil ich ein schwierigere Raumakustik bekam.

Fuego
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 07. Sep 2006, 20:21
Hallo,

ich hatte in den 80er Jahren ein Paar Bose 901 IV und Bose 901 V. Ich habe sie mit einem Sansui AU 717 Vollverstärker sowie mit einer Kombination aus Grundig MXV 100 Vorstufe und MA 100 Endstufe betrieben. Montiert waren sie entweder auf den originalen Trompeten-Füßen oder an der Wand mit den originalen Metall-Haltern.
Ich bin der Meinung, dass die Bose sehr wenig Verstärkerleistung benötigen, da sie diese nicht in der Frequenzweiche in Verlustwärme umwandeln. Durch die Breitband-Systeme brauchen sie schlicht keine Frequenzweiche, müssen dafür aber durch den aktiven Equalizer klanglich wieder hingetrimmt werden.

Ursprünglich wollte ich mir damals nach dem Verkauf meiner Sansui-Lautsprecher ein gebrauchtes Paar ESS AMT 1C kaufen. Die waren aber durch ihren HEIL-Air-Transformer bei der Aufstellung noch viel kritischer als die Bose 901 - besonders in kleinen Räumen. Die ESS-Boxen sind übrigens inzwischen ebenfalls gesuchte Klassiker!

Doch zurück zur Bose 901: Das erste Paare habe ich damals gebraucht gekauft. Der Verkäufer war nicht mal in der Lage, den Equalizer richtig anzuschließen und wunderte sich über den schlechten Klang!

Wie bereits angesprochen, kann man mit den Bose 901 sehr lange Musik hören - und das macht im Gegensatz zu vielen hochgezüchteten Mehrwegelautsprechern meistens auch Spaß und nervt nicht.
Ich habe damals hauptsächlich Pop- und Rockmusik über die Bose 901 gehört. Bei manchen Stücken klangen sie etwas töpfern und verfärbt, meistens jedoch eher rund und homogen mit einem für die Größe phänomenalen Bassfundament.

Nach den Bose 901 habe ich mir 1990 ein Paar JBL 250ti gekauft. Die machen auch Spaß, haben auch ein gewaltiges Bassfundament, bringen aber wesentlich mehr Details. Durch die Titan-Hochtöner können sie bei manchen Stücken aber auch nerven. Die Sicken der Tieftöner mussten bei den JBL nach 12 Jahren ebenfalls ersetzt werden, was mit original JBL Ersatzteilen in einer Fachwerksatt ca. 500 Euro kostete.
Fazit: Den ideal klingenden unkaputtbaren Lautsprecher gibt es wohl nicht

Viele Grüße

Fuego


[Beitrag von Fuego am 07. Sep 2006, 20:26 bearbeitet]
dr-dezibel
Stammgast
#25 erstellt: 09. Sep 2006, 07:27
Gibst eigentlich herausragende Modelle und solche, die man besser meiden sollte?

Also die ganz alten Serien I und II kommen aus optischen Gründen für mich nicht in Betracht.
MAC666
Inventar
#26 erstellt: 09. Sep 2006, 07:56
Hmm, ich glaube ja nicht so an die 901, aber ich werd mal zu Klang-Stark düsen, da fahr ich öfter dran vorbei...
MAC666
Inventar
#27 erstellt: 09. Sep 2006, 08:07
Nochwas: sagt mal, gab es von den 901ern eine outdoor-PA-Version oder zumindest was, was ähnlich wie die 901er aussieht? Mein Vadder Is Musiker und ich meine mich erinnern zu könnten, dass die die Dinger damals auf der Bühne hatten, aber die waren optisch vom Gehäusematerial wie andere PAs, so Flightcase ähnlich. aber form und gestaltung wie die 901...
Herbert
Inventar
#28 erstellt: 09. Sep 2006, 09:04
Ja, diese hier Modell 800, Modell 802, einfach nur mies - hab sie schon mehrfach kurz hören müssen, länger hält man die Dinger sowieso nicht aus.

Gruss
Herbert


[Beitrag von Herbert am 09. Sep 2006, 09:05 bearbeitet]
klaus_moers
Inventar
#29 erstellt: 09. Sep 2006, 10:32

Herbert schrieb:
Ja, diese hier Modell 800, Modell 802, einfach nur mies - hab sie schon mehrfach kurz hören müssen, länger hält man die Dinger sowieso nicht aus.

Gruss
Herbert


Also, ich habe früher viele Konzerte mit diesen Lautsprechern geniessen können. Und ich hatte nie den Eindruck, dass sie miess sind. Diese Lautsprecher wurden früher sehr oft eingesetzt.

Vielleicht würdest Du einmal beschreiben, wie Du zu diesem Resultat gekommen bist.



[Beitrag von klaus_moers am 09. Sep 2006, 10:33 bearbeitet]
Herbert
Inventar
#30 erstellt: 09. Sep 2006, 11:12

klaus_moers schrieb:
Vielleicht würdest Du einmal beschreiben, wie Du zu diesem Resultat gekommen bist.

:)


Ich habe einen topfig-blechernen Klang in Erinnerung, nicht angenehm zu hören.

Gruss
Herbert
Herrsuhrbier
Neuling
#31 erstellt: 09. Sep 2006, 15:37
Moin Dr-Dezibel,

wie mit allem ist das Gesamtkonzept ausschlaggebend. Was nutzen Dir Highend Verstärker wenn am Ende 60 Watt Plärrer dranhängen. Ich betreibe seit Jahren Bose 901 der Serie VII. Und das in Verbindung mit Denon DAP 2500 Vorverstärker und Kenwood Basic M2. Für mich eine optimale Kombination für Rockmusik. Kaputt war noch garnichts. Obwohl ich teilweise stundenlang ziemlich aufdrehe. Zum ganz leise hören sind die 901er wohl auch nicht gedacht und der druckvolle Sound kommt auch wirklich erst wenns mal lauter wird. Das dürfte bei allen Bassreflexboxen wohl logisch sein. Die Größe des Raums ist in der Tat mitendscheidend. Ebenso der Platz rund um die Boxen.
Wer harte Bässe nicht mag und auf Piezohochtöner steht ist mit 901ern sowieso nicht gut beraten und sollte lieber Passivboxen mit geschlossenem Gehäuse oder doofe Aktivboxen kaufen.
Ich habe den Kauf jedenfalls nicht bereut und empfinde den Preis als angemessen.

Viele Grüße HerrSuhrbier
klaus_moers
Inventar
#32 erstellt: 09. Sep 2006, 23:40
Hallo Herrsuhrbier....,

seit wann gibt es denn die Serie VII??? War mit noch nicht bekannt. Ich dachte, aktuell wäre die Serie VI.
Schwergewicht
Inventar
#33 erstellt: 10. Sep 2006, 06:50
Hallo Herrsuhrbier
und von doofen Aktivboxen habe ich auch noch nichts gehört, etwas sachlicher bitte.

Gruß
Fuego
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 10. Sep 2006, 07:19
Hallo,

haben Lautsprecherboxen künstliche Intelligenz - oder sind sie doof

Fakt ist, dass Aktivboxen die intelligentere Lösung darstellen, die sich aber (wie so oft) nicht durchgesetzt hat. Bei Aktivlautsprechern hat jedes Chassis einen eigenen Verstärker, der zudem nicht den gesamten Frequenzbereich verstärken muss.
Die Bose 901 stellen wegen der Verwendung von Breitbandlautsprechern in Verbindung mit einem aktiven Equalizer eine Zwischenlösung dar. Passivlautsprecher mit vielen Systemen und Frequenzweichen, die es dem Verstärker erschweren, die Lautsprecher-Chassis zu kontrollieren sind technisch grundsätzlich eine suboptimale Lösung (um es mit den Worten unseres Ex-Kanzlers zu sagen).
Passivlautsprecher haben sich aber - wie Microsoft Windows - durchgesetzt.

Viele Grüße

Fuego
Schwergewicht
Inventar
#35 erstellt: 10. Sep 2006, 08:19
Hallo Fuego,
Passivlautsprecher habe sich vor allen Dingen aufgrund des Preises durchgesetzt. Wenn Aktivlautsprecher ihre konstruktionsbedingten Vorteile ausspielen wollten, mußten sie aufwendig konzipiert sein und dann waren sie teuer. Preise so ca. ab DM 10.000,-- waren die Regel. Ich selbst habe 2 Aktivlautsprecher T & A Soitaire OEC 2000 (NP DM 21.000,--). Außerdem fehlte sehr vielen der optische Reiz durch die fehlende Endstufe. Man bezahlte viel Geld und hatte wenig stehen, für sehr viele ein Argument.

Letztendlich wird sich immer das Konzept durchsetzen, was für die "breite Masse" (nicht abwertend gemeint) bezahlbar ist, alles Andere sind, wie überall (Möbel für 200.000,-- Euro z.B. wer hat die? Es gibt sie aber.), reine Nischenprodukte.

Gruß
Fuego
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 10. Sep 2006, 08:39
... und wenn man eine Volksbefragung darüber gemacht hätte, was Michelangelo an die Decke der Sixtinischen Kapelle malen soll, hätte die Mehrheit einen Kühlschrank gewählt

Viele Grüße

Fuego
dr-dezibel
Stammgast
#37 erstellt: 10. Sep 2006, 15:38

MAC666 schrieb:
Hmm, ich glaube ja nicht so an die 901, aber ich werd mal zu Klang-Stark düsen, da fahr ich öfter dran vorbei...



Vergiss bitte nicht, hier zu berichten!!
Compu-Doc
Inventar
#38 erstellt: 10. Sep 2006, 17:14

Herrsuhrbier schrieb:
und der druckvolle Sound kommt auch wirklich erst wenns mal lauter wird. Das dürfte bei allen Bassreflexboxen wohl logisch sein.

Nennt die Firma BOSE ihre Schallwandler(901-I-->VII) wirklich
Bassreflexboxen?

Ich dachte immer die heissen Direct Reflecting Systhem,o.ä.!

LS-Systheme mit (8+2) Breitbandchassies haben doch gar keine Basschassies,oder?

Oder bringt der Herrsuhrbier hier ein par Fachbegriffe etwas durcheinander?

M.d.B.u.A.verbleibe ich m.f.G.,......d. 8)C.-D.

PS
901-II an MARANTZ 2600 klingt saftig!
Herrsuhrbier
Neuling
#39 erstellt: 10. Sep 2006, 17:15

klaus_moers schrieb:
Hallo Herrsuhrbier....,

seit wann gibt es denn die Serie VII??? War mit noch nicht bekannt. Ich dachte, aktuell wäre die Serie VI.



... natürlich Serie VI.
Hätte ich Bose 911 geschrieben, dann hätte ich mich noch mehr über einen Hinweis gefreut.

Viele Grüße

HerrSuhrbier
klaus_moers
Inventar
#40 erstellt: 10. Sep 2006, 17:26
Welches Modell fährst Du denn?
Herrsuhrbier
Neuling
#41 erstellt: 10. Sep 2006, 17:27
Nennt die Firma BOSE ihre Schallwandler(901-I-->VII) wirklich
Bassreflexboxen?

Nein, die nennen die Lautsprecher, weil sie laut sind.

Ich dachte immer die heissen Direct Reflecting Systhem,o.ä.!

Nein !! Die heißen Helmut und Erwin und sind Zwillinge

LS-Systheme mit (8+2) Breitbandchassies haben doch gar keine Basschassies,oder?

Nein, bei 901ern entsteht der Bass aus dem nichts. Wie durch Zauberei.


Oder bringt der Herrsuhrbier hier ein par Fachbegriffe etwas durcheinander?

Ich könnte auch mal ein bischen klugsch.. aber das mache ich nur Montags.



M.d.B.u.A.verbleibe ich m.f.G.,......d. C.-D.

PS
901-II an MARANTZ 2600 klingt [b]saftig![/b][/quote]

Seit wann stellt Marantz Saftpressen her ???
Oder verwechseln wir da was ?!?

HerrSuhrbier (..hilft Dir)
Herrsuhrbier
Neuling
#42 erstellt: 10. Sep 2006, 17:32

Schwergewicht schrieb:
Hallo Herrsuhrbier
und von doofen Aktivboxen habe ich auch noch nichts gehört, etwas sachlicher bitte.

Gruß


Aber verstanden ham wir es doch. Dann wars doch garnicht so unsachlich.

Viele Grüße

HerrSuhrbier
Schwergewicht
Inventar
#43 erstellt: 10. Sep 2006, 19:51

Herrsuhrbier schrieb:

Schwergewicht schrieb:
Hallo Herrsuhrbier
und von doofen Aktivboxen habe ich auch noch nichts gehört, etwas sachlicher bitte.

Gruß


Aber verstanden ham wir es doch. Dann wars doch garnicht so unsachlich.

Viele Grüße

HerrSuhrbier

Hallo,
Herrsuhrbier, mit solchem provokanten Ton werden Sie sich in diesem Forum kaum Freunde machen. Mit Förmchen wird im Sandkasten gespielt, hoffentlich haben Sie verstanden, was ich damit meine.

Gruß
Compu-Doc
Inventar
#44 erstellt: 10. Sep 2006, 20:35
..........no comment!


Gott schütze Dich



Edit:
Hormonell bedingte Menstruationsbeschwerden können auch psychosomatisch bedingt sein.
Der Besuch bei einem Artzt Ihres Vertrauens wird dringend angeraten.


[Beitrag von Compu-Doc am 10. Sep 2006, 20:41 bearbeitet]
dr-dezibel
Stammgast
#45 erstellt: 11. Sep 2006, 14:04
Mal wieder zurück zum Thema?

Meine Frage war:


Gibst eigentlich herausragende Modelle und solche, die man besser meiden sollte?

Also die ganz alten Serien I und II kommen aus optischen Gründen für mich nicht in Betracht.


Vielleicht kann jemand dazu Auskunft geben?
klaus_moers
Inventar
#46 erstellt: 11. Sep 2006, 14:22
Hi,

wenn Du optische Ansprüche hast, dann kann ich Dir meine alten Schätzchen wärmstens empfehlen.
Es handelt sich um die Serie VI und hat schwarzen Klavierlack. Sie stehen auf Trompetenfüsse und sehen ganz adrett aus.
dr-dezibel
Stammgast
#47 erstellt: 11. Sep 2006, 19:18

klaus_moers schrieb:
Hi,

wenn Du optische Ansprüche hast, dann kann ich Dir meine alten Schätzchen wärmstens empfehlen.
Es handelt sich um die Serie VI und hat schwarzen Klavierlack. Sie stehen auf Trompetenfüsse und sehen ganz adrett aus. :)



Mir wäre Nussbaum am liebsten.

Aber schick mir doch trotzdem mal ein PM mit Beschreibung wie Alter/Zustand/Preisvorstellung.
dr-dezibel
Stammgast
#48 erstellt: 15. Sep 2006, 05:58
Hat jemand Testberichte zu der 901 und würde mir die zukommen lassen (PDF)?
klaus_moers
Inventar
#49 erstellt: 15. Sep 2006, 10:15
Da ist mir leider aktuell nichts bekannt. Ich weiss jedoch, dass es früher einmal einen Testbericht gab.

Vielleicht einmal mal Bose anschreiben.

Hörma
Schaut ab und zu mal vorbei
#50 erstellt: 16. Sep 2006, 06:53

dr-dezibel schrieb:
Mal wieder zurück zum Thema?

Meine Frage war:


Gibst eigentlich herausragende Modelle und solche, die man besser meiden sollte?

Also die ganz alten Serien I und II kommen aus optischen Gründen für mich nicht in Betracht.


Vielleicht kann jemand dazu Auskunft geben?


Hallo,

habe selbst noch bis letzten Sommer die 901/II betrieben. Wollte dann doch nach 27 Jahren was neues. Hab sie erstmal eingelagert. Kann mich noch nicht davon trennen. Die Serien I und II besitzen nach meinem Kenntnisstand Gewebesicken, die unkaputtbar sind. Ich hatte nie Probleme mit den Sicken. Dafür brauchen sie aber mehr Leistung. Erst ab Serie III hat Bose Kunststoffsicken verbaut, die auch mit geringerer Leistung auskommen, aber nach einigen Jahren zerbröseln.

Klanglich und optisch ist das Ganze selbstverständlich Geschmackssache, kultig sind sie aber auf alle Fälle.

Gruß
Achim
Schwergewicht
Inventar
#51 erstellt: 16. Sep 2006, 07:42

dr-dezibel schrieb:
Hat jemand Testberichte zu der 901 und würde mir die zukommen lassen (PDF)?

Hallo,
erspare dir lieber die Testergebnisse, denn danach kann man mit den Bose 901 alles machen, man darf sie nur nicht kaufen.

Stereoplay 01/80, Test: Bose 901 IV, Testergebnis: Mittelkasse 2. Diese Klangklasse erziehlten damals auch Boxen, die ein Viertel des Bose-Preises kosteten.

Stereoplay 06/84, Test: Bose 901 V, Testergebnis: Mittelklasse 1. Diese Klangklasse erziehlten damals auch Boxen, die ein Viertel des Bose-Preises kosteten.

Audio 06/98, Test: Bose 901, Paarpreis DM 4.600,-- !!! Testergebnis: 55 Klangpunkte (für das Geld unerreicht miserabel). Um einiges besser im Klang war z.B. mit 58 Klangpunkten eine Canton Fonum 330 (Audio Test 07/98), deren Paarpreis bei DM 800,-- !!! lag.

So viel zum Thema Klang der 901 in Testzeitschriften. Ich habe, da ich die Boxen selbst schon hatte meine eigene Meinung, die leider auch nicht besser ist. Leider zieht die 901 in einem direkten Klangvergleich gegenüber guten Lautsprechern immer !!! den kürzeren, was in praktisch jedem direkten Vergleich sofort hörbar ist. Die Bose-Jünger sehen das natürlich anders und wollen eigentlich auch gar nicht vergleichen. Übrigens kamen diese Testergebnisse zustande, obwohl Bose fleißig in Audio und Stereoplay inserierte !!!

Allerdings lassen sich mit 2 Bose 901 wirklich große Schallpegel mit dann wirklich noch annehmbarer Soundqualität erzeugen (Veranstaltungen, Kirmes), dafür sind die Boxen geeignet, keine Frage. Dies meine ich jetzt nicht abwertend, sondern habe da meine Erfahrungen (Veranstaltungen).

Ich selbst habe übrigens in meiner "Jugend" diese direkt/indirekt-Philosophie einige Jahre vertreten und versucht, die Leute davon zu überzeugen, ja und dann hörte ich 2 Braun L 710 und dann war die Bose-Geschichte vorbei.

Gruß
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