HIFI Klassiker:

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Dreizack
Stammgast
#1 erstellt: 08. Jul 2008, 17:15
Hallo,
stelle mir so manches Mal die Frage was unsere HIFI-Klassiker heute wohl kosten würden, wenn man diese noch kaufen könnte.
Die aufwendige mechanische Gerätekonstruktion und der Materialeinsatz beeindruckt mich immer wieder.
Insbesondere mein SABA 9241 digital mit seinem modularen Aufbau ist beeindruckend. Ich denke mal, daß dieser als Neugerät heute wahrscheinlich 2000 Euro kosten würde.
Ich habe mir mal zum Vergleich aktuelle Geräte aus dem Highend Lager in diversen Magazinen angeschaut.
Hier handelt es sich oftmals um Geräte mit spartaníscher Ausstattung (des Klanges wegen ??) und einfacher Gehäusekonstruktion.
Auch bei Plattenspielern finde ich es immer wieder erschreckend, wie einfach oftmals Dreher der Preisklasse von ca. 500-1000 Euro konstruiert sind. Mein alter Dual 601 ist bis auf die Kunststoff-Bodenplatte grundsolide verarbeitet. Würde heute wahrscheinlich 1000 Euro kosten. Eine Vollautomatik ließe sich zu diesem Preis aber wohl nicht mehr realisieren.

Gruß Dreizack
Stones
Gesperrt
#2 erstellt: 08. Jul 2008, 17:20
Hallo:

Ein wirklich sehr guter Klassiker, ich meine aus dem
Jahre 1979, ist der Kenwood KA-907 Vollverstärker:



Beste Grüße

Stones
Haiopai
Inventar
#3 erstellt: 08. Jul 2008, 17:25
Hi ,ganz so teuer sind die Dual Dreher nicht und Vollautomatik
gibt es auch noch ,trotzdem in meinen Augen überzogene Preise .

Dual Flyer (Vertrieb Sintron)


Gruß Haiopai
CyberSeb
Inventar
#4 erstellt: 08. Jul 2008, 17:47
Stones: Schickes Gerät, aber wie servicefreundlich ist es? Es sieht ziemlich eng gebaut aus ...


Die "modernen" Duals können aber meines Wissens nach nicht mit den alten nicht ganz mithalten. Haben die überhaupt noch Gussteller?

Dreizack hat sicherlich Recht: Solche Klassiker wird es wohl nie mehr geben, weil sie in der Produktion einfach viel zu teuer sind und kein Mensch es kaufen würde.

Überlegt doch auch mal, wie viel die Geräte früher gekostet haben. 1000 DM waren vor 30 Jahren irre viel Geld. Meine "kleine" Revoxanlage hat damals fast so viel wie ein Kleinwagen gekostet.

Oder ein anderes Beispiel: ein gutes Grundi-Tonbandgerät hatte in den 50ern mehr als einen Monatslohn gekostet. Natürlich hat man dafür Monate sparen müssen. Und man hat es sich vom Mund abgespart!

Heute ist das absolut undenkbar, man bekommt doch die Consumerelektronik regelrecht hinterhergeschmissen. Die Qualität - naja, mag ich nicht wirklich beurteilen. Und so wirklich sparen mag heute doch auch keiner mehr.

Die gloreichen Hifi-Zeiten sind seit ca. 30 Jahren leider vorbei. Nur gut, dass diese Geräte damals häufig gekauft wurden und wir sie heute spottbillig (ja, wirklich!) kaufen können.

Gruß
Sebastian
Stones
Gesperrt
#5 erstellt: 08. Jul 2008, 17:56
Naja, mal nach 10 - 15 Jahren das Gerät bei einem Fachhändler
nachmessen lassen und mal ein paar Kondensatoren oder
Elkos austauschen lassen, kostet sicherlich nun nicht die
Welt.Bei einem Auto muß ja auch mal das eine oder andere
Teil ab einem gewissen Alter ausgetauscht werden.

Dafür hat man aber auch einen Klassiker, der eine Materialanmutung hat, die heute fast unbezahlbar ist.
CyberSeb
Inventar
#6 erstellt: 08. Jul 2008, 18:01
Ja, da hast Du vollkommen Recht. Sowas lohnt sich auf jeden Fall. Ideal ist es halt, wenn man es selber machen kann ...

Vielmehr ist so ein Gerät nicht nur ein Klassiker, sondern ein seriöses "Werkzeug" (*). Von den "neumodischen" High-End Sachen kann man das sicherlich nicht sagen.

Gruß
Sebastian


(*) das im Falle Deines Kenwoods auch noch RICHTIG gut aussieht.
Stones
Gesperrt
#7 erstellt: 08. Jul 2008, 18:02
Hey:

Ich habe nicht den Kenwood, sondern ein guter Freund
von mir.
Hape1238
Stammgast
#8 erstellt: 08. Jul 2008, 18:07
Hallo!

@SyberSeb
2x150W an 8Ohm, 26Kg, irgend woher muß das ja kommen!

Ich finde, die Entwicklung im Stereosektor ist abgeschlossen. So etwas wie vor 30 Jahren wird es nicht mehr geben, wo sich die Firmen noch gegenseitig zu übertreffen versuchten. (Receiverkrieg)

Schön ist, das nicht Alles verschwindet.
Dank Uns Verrückten...

Gruß Hape!
Stones
Gesperrt
#9 erstellt: 08. Jul 2008, 18:08
Ich habe mich seinerzeit für ein, ja man kann schon fast
sagen, Youngtimer entschieden, und zwar den Denon PMA S10 II.
Dieser wurde von 1997 - 2001 hergestellt.

Nettogewicht = 30kg.



[Beitrag von Stones am 08. Jul 2008, 18:09 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#10 erstellt: 08. Jul 2008, 19:03
Ich weiß nicht ,ich finde nicht ,das man unbedingt bei den Klassikern suchen muss um gut verarbeitete und hochwertige Geräte zu finden .

Zu seiner Zeit war es der Kenwood ,den stones eingestellt hat .In den 80ern zum Beispiel die Nakamichi Vor und Endstufen ,Anfang der 90er zum Beispiel auch mein Technics SU-V900 doppel Mono 21 Kg oder wer erinnert sich noch an die Jubiläums
Anlage von Yamaha ,meine Güte was für eine Materialschlacht .
Ende der 90er dann die ersten China Geräte ,gerade vom Preis her der helle Wahnsinn ,eine Class A Endstufe mit über 30 KG Kampfgewicht für 2000 DM (SP61) Listenpreis ,sowas hatte es davor und bis heute nie wieder gegeben .

Und jetzt aktuell ,die Yamaha Stereo Linie ,Design der 70er ,Modernste Technik und auch locker über 20 Kg die Verstärker ,Verarbeitung vom feinsten .

Jede Zeit hatte finde ich seine herausragenden Geräte ,ob von der Verarbeitung ,Qualität oder Preis/Leistungsverhältnis .

Gruß Haiopai
highfreek
Inventar
#11 erstellt: 09. Jul 2008, 16:26
Hallo,
ich denke, für ein Preis/aufwands-verhältniss zwischen alten Geräten ( z.B. KA-907) und neuen zu bekommen, kann man sich gut die heutigen Accuphase Modelle ansehen, da ist der Aufwand ähnlich und die preise sprechen für sich......

Gute heutige Geräte mit relativ guten Aufwand, sind z.B. Denon PMA 500/700/1500/2000 und diverse direkte konkurrenten z.B.von Onkyo
Stones
Gesperrt
#12 erstellt: 09. Jul 2008, 17:41
Highfreek schrieb:

Gute heutige Geräte mit relativ guten Aufwand, sind z.B. Denon PMA 500/700/1500/2000 und diverse direkte konkurrenten z.B.von Onkyo

Sehe ich genauso.Denon und Onkyo Geräte bieten wirklich
sehr gute Verarbeitung zu einem noch bezahlbaren Preis
für Ottonormalverbraucher.Die neuen Yamaha Geräte
würde ich auch noch mit einbeziehen.

Viele Grüße

Stones
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