cinch kabel verlängern?

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marco_28
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 27. Sep 2009, 13:15
Hallo!!

bei meinem fisher plattenspieler ca 18 jahre alt, sind 2 cinch kabel(rot und weiß) und ein masse kabel!
kann ich die cinch kabel verlängern sonst reiche ich nicht zu meinem receiver mit dem phono eingang!!
oder geht da was an signal verloren???

und was mache ich mit dem masse kabel???

brauche ich das denn unbedingt???
mgki
Inventar
#2 erstellt: 27. Sep 2009, 13:32
Hallo!

Die Chinchkabel kannst du ohne Bedenken verlängern. Entsprechende Kabel gibt es in allen möglichen Längen z.B. bei Ebay.

Ob du das Massekabel brauchst, probierst du am besten aus. Wenn das Kabel nicht angeschlossen ist und bei der Schallplattenwiedergabe nichts brummt,ist alles gut. Falls doch ein Brummen auftritt,kannst du das Massekabel einfach mit Draht verlängern und an die Masseklemme deines Receivers anschließen.

Gruß,Stefan
marco_28
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 27. Sep 2009, 14:32
sind das besondere cinch kabel oder gibt es sowiso nur eine sorte von cinch??? von den farben her und querschnitt???
hifilegende
Stammgast
#4 erstellt: 27. Sep 2009, 15:29
Hi,

darüber gibt es ganze Bücher. Aus dem Baumarkt für 4,00 Euro ( völlig ausreichend im normalfall) bis einige Tausend Euro aus dem HigEnd Studio.

Man sollte aber schon Fledermausohren haben um Unterschiede
heraus zu hören.

Sven
mgki
Inventar
#5 erstellt: 27. Sep 2009, 16:17
Schwergewicht
Inventar
#6 erstellt: 28. Sep 2009, 12:08
Hallo,

wobei es aber zu 99 % ohne Massekabel brummen wird. Aber Probieren geht über Studieren.

marco_28
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 28. Sep 2009, 12:43
habe mir ein 2,5meter verlängerungskabel gekauft!
geht eigentlich was an signal verloren wenn das kabel so lang ist???????????????????
Schwergewicht
Inventar
#8 erstellt: 28. Sep 2009, 12:46

hifilegende schrieb:
Hi,

darüber gibt es ganze Bücher. Aus dem Baumarkt für 4,00 Euro ( völlig ausreichend im normalfall) bis einige Tausend Euro aus dem HigEnd Studio.

Man sollte aber schon Fledermausohren haben um Unterschiede
heraus zu hören.


Sven


@marco28: die Antwort wurde praktisch schon gegeben, da schließe ich mich inhaltlich an, mache nur hinter Fledermausohren ein :).



[Beitrag von Schwergewicht am 28. Sep 2009, 12:52 bearbeitet]
ruesselschorf
Inventar
#9 erstellt: 28. Sep 2009, 15:37
Hallo,

normalerweise kann man CinchKabel ohne Verlust bis 5 Meter verlängern, egal ob Baumarkt- oder Voodoostrippe.
Aber hier handelt es sich um einen Plattenspieler, wahrscheinlich mit hochohmigem MM-Tonabnehmer, jeder halbe Meter Verlängerung bringt hier schon einen hörbaren Höhenverlust. Auch Netzbrumm kann sehr schnell zum Problem werden. Nicht umsonst hatten Plattenspieler oft ein ab Werk fest angewachsenes Cinchkabel.
Also, wenns nicht anders geht, die Verlängerung so kurz wie wie absolut nötig halten, das separate Massekabel auch verlängern und am Chassis-Ground des Verstärkers befestigen

Gruß, Helmut
Capitol
Stammgast
#10 erstellt: 28. Sep 2009, 17:01
Hallo!
Ich hatte mal ein Phonokabel verlängert. Von 1,25m auf 2.5m.Das Resultat war: Etwas Höhenverlust und ich musste den Lautstärkeregler mehr aufdrehen. Ich höre kaum Unterschiede bei Kabel aber hier war es deutlich. Also so kurz wie möglich

Grüsse
Uwe
marco_28
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 28. Sep 2009, 18:53
also ich muss um 1 meter verlängern!!
ich lasse den plattenspieler über die canton movie 60sx laufen!! so groß wird der verlust doch nicht sein oda????
mgki
Inventar
#12 erstellt: 28. Sep 2009, 19:37
Ich hab mal ein Plattenspielerkabel um 75 cm verlängert und hab keinen Unterschied gehört.

Solltest du widererwarten doch einen klanglichen Verlust hören und hast absolut keine Möglichkeit den Plattenspieler näher an den Receiver zu stellen, bleibt dir nur die Option, einen Phonoverstärker zu verwenden.
Ich denke aber,daß der nicht nötig sein wird.

Allerdings solltest du keine 2,5m verwenden,wenn du nur 1m überbrücken mußt.
hifilegende
Stammgast
#13 erstellt: 28. Sep 2009, 20:12
Hi,

Ich schäme mich schon fast das folgenden zu schreiben, denn unter HiFi Fans ist das ja schon geistiges Allgemeingut wie ich erst gestern lesen mußte:

Die Kabel müssen natürlich erst eingespielt werden.



Sven
germi1982
Moderator
#14 erstellt: 28. Sep 2009, 20:34

hifilegende schrieb:
Hi,

Ich schäme mich schon fast das folgenden zu schreiben, denn unter HiFi Fans ist das ja schon geistiges Allgemeingut wie ich erst gestern lesen mußte:

Die Kabel müssen natürlich erst eingespielt werden.



Sven



Ja, die müssen erst einbrennen habe ich mal bei gewissen Leuten gelesen....

Alternativ auch für zwei Minuten bei Vollgas in die Mikrowelle, dann sind die auch eingebrannt...



Ich würde das Kabel nicht verlängern, und wenn, dann mit speziellem niederkapazitiven Kabel das man z.B. beim Conrad bekommt und noch die passenden Stecker usw. dazu und dann selber braten.

Tonabnehmer bei Plattenspieler oder Lautsprechermembrane bzw. die Gummisicken von denen, ja, die sollen eingespielt werden. Aber Kabel, das ist ein typischer Bullshit der sich in gewissen Kreisen gerne hält. Die hören auch den Unterschied ob das LS-Kabel schwarz oder blau ist...


[Beitrag von germi1982 am 28. Sep 2009, 20:53 bearbeitet]
detegg
Administrator
#15 erstellt: 28. Sep 2009, 20:38

marco_28 schrieb:
also ich muss um 1 meter verlängern!!
ich lasse den plattenspieler über die canton movie 60sx laufen!! so groß wird der verlust doch nicht sein oda????

... Leute - wie war das mit Eulen in die griechische Hauptstadt tragen?!

Gruß
Detlef
Claus-Michael
Inventar
#16 erstellt: 28. Sep 2009, 23:39
Moin,

germi1982 schrieb:
......
Tonabnehmer bei Plattenspieler oder Lautsprechermembrane bzw. die Gummisicken von denen, ja, die sollen eingespielt werden.


Aha? Und wieso das?

germi1982 schrieb:
Aber Kabel, das ist ein typischer Bullshit der sich in gewissen Kreisen gerne hält. .....


Und wieso das nicht? Sind doch bestimmt die selben Kreise wie oben, oder?

Gruß
Claus-Michael
germi1982
Moderator
#17 erstellt: 29. Sep 2009, 19:20
Weil bei Tonabnehmern die Dämpfer und bei den Lautsprechern die Sicken aus Gummi sind, das ist anfangs meist noch etwas härter und wird dann durch die Bewegung durchgewalkt und weicher. Das hat einen minimalen Einfluss, also großartige Änderungen des Klanges sind da nicht vorhanden, eigentlich nur minimal, aber trotzdem vorhanden. Es ist eine rein mechanische Angelegenheit im Gegensatz zum Kabel. Das Kabel ist nur ein elektrischer Leiter.

Und ich rede nur von komplett neuen Tonabnehmern und Lautsprechern. Klassische Geräte sind in der Hinsicht sicher schon ordentlich eingespielt...


[Beitrag von germi1982 am 29. Sep 2009, 19:26 bearbeitet]
Claus-Michael
Inventar
#18 erstellt: 29. Sep 2009, 19:47
Moin,

germi1982 schrieb:
.....Das Kabel ist nur ein elektrischer Leiter.
...


Und Gummi ist doch auch nur Gummi (das allerdings mit der Zeit auch wieder aushärten kann)!

Und dann stellt sich noch die Frage, was bei Klassikern passiert, die lange ungenutzt gebleiben sind. Müsste man die nicht auch wieder einspielen? Wahrscheinlich doch eh alles "Bull..."

Gruß
Claus-Michael
germi1982
Moderator
#19 erstellt: 29. Sep 2009, 21:02
Da sind die Gummis entweder nicht mehr so geschmeidig oder komplett hin, sie verspröden regelrecht....meistens in den Tonabnehmersystemen. Die klingen auch nicht mehr wie neu aus der Fabrik aus diesem Grund. Der Unterschied dürfte aber wie schon gesagt minimal sein, jetzt keine komplette Änderung des Klangbildes, sondern nur Nuancen.

Wobei das meist eher beim Tonabnehmer auffällt, bei Boxen ist diese Problematik mit dem Altern anscheinend nicht sooo gravierend, vielleicht auch eine andere Zusammensetzung bzw. wurden da sicher spezielle Additive hinzugefügt die den Gummi alterungsbeständiger macht.

Gummi reagiert auf Sauerstoff, Nässe, Ozon, UV-Licht, Kontakt mit reaktiven Metallen wie Kupfer oder Silber.

Aber Kabel ist wie schon geschrieben quatsch, da müssten sich ja die elektrischen Parameter des Kabels innerhalb kürzester Zeit ändern....da ändern sich eher mechanische Eigenschaften


[Beitrag von germi1982 am 29. Sep 2009, 21:03 bearbeitet]
DerBassmeister
Neuling
#20 erstellt: 22. Sep 2015, 14:48
Hallo zusammen,
ich nutze mal diesen alten Thread, da ich im Grunde dasselbe Problem habe.
Ich hab einen RP1 Plattenspieler von Rega und diesen bisher ohne Verlängerung an einen alten Yamaha Verstärker mit Cinch Eingängen angeschlossen.
Nach Umzug steht der Plattenspieler so weit weg, dass ich ein (billiges) 5 Meter langes Cinch Verlängerungskabel anschließen musste (andere Platz wg Freundin nicht verhandelbar ).
Nach Stöbern hier im Forum habe ich jetzt auch verstanden, warum sehr viel Brummen und wenig Musik dabei rauskommt, was mir jetzt noch fehlt ist ne Lösung, was würdet Ihr mir empfehlen?
- besseres Kabel?
- Pre-Amp, wenn ja was für einen?
- beides?
- noch ne ganz andere Idee?

Vielen Dank schonmal!


[Beitrag von DerBassmeister am 22. Sep 2015, 14:48 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#21 erstellt: 22. Sep 2015, 15:05
Hallo,

"besseres" Kabel gibt es nicht, nur passendes.

Es wird aber bei der Strecke immer ein Kapazitätsproblem geben, daher: Phonopre und danach hast Du kein Rauschproblem mehr...

Phonopre: wieviel Geld darf es denn sein? http://www.thomann.de/de/behringer_pp400.htm
ist die untere Grenze, nach oben ist alles offen, jedoch beim Standardabnehmer beim Rega (AT 91 mit "Rega"-Aufdruck) gibt es erst einmal andere Baustellen...

Peter
DerBassmeister
Neuling
#22 erstellt: 22. Sep 2015, 16:33
Hi Peter,
vielen Dank für Deine ausführliche Antwort! Ich probiers dann mal mit nem Phono-Pre.
Den Standardabnehmer hab ich nicht drauf, sondern den AT95-E, hoffe den siehst Du nicht auch als Baustelle
8erberg
Inventar
#23 erstellt: 22. Sep 2015, 16:35
Hallo,

wenn Du Glück hast mit der Nadel ist das AT 95E ganz gut...

Peter
DerBassmeister
Neuling
#24 erstellt: 23. Sep 2015, 15:39
Danke für den super Tipp mit dem PP400 Peter!
Funktioniert hervorragend, trotz der 5 Meter Kabel.
Jetzt macht das Vinyl wieder Spaß
mAwA88
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 31. Dez 2016, 04:13
Hallo,

Ich nutze das ganze hier mal weiter. Habe auch den RP 1 aus dem. Jahr 2016. Müsste nun auch den Dreher woanders platzieren und somit ist er zu weit weg vom verstärker. Ist ein technics Sa Dx 930. Jetzt habe ich hier gelesen das man wenig Strecke Kabel als Verlängerung nehmen soll. Denke die Strecke wäre ca 70cm mehr. Was hat es dann mit dem PP400 aufsich? Wird dieser zwischen meinem verstärker und dem Dreher geschaltet oder dient er dann ausschließlich als verstärker? Möchte mein technics schon wieder nutzen.
WBC
Inventar
#26 erstellt: 31. Dez 2016, 12:03
Moin,

ein Prepre wird immer zwischen Verstärker und Plattenspieler geschaltet - idealerweise sehr nah am Plattenspieler - danach ist die Kabellänge egal...

der Prepre verstärkt und entzerrrt das Phonosignal - nur so kann der eigentliche Verstärker (ohne eingebauten Prepre) seinen Dienst tun...


LG Carsten


[Beitrag von WBC am 31. Dez 2016, 12:03 bearbeitet]
mAwA88
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 31. Dez 2016, 13:10
Oke dann habe ich das ja richtig verstanden. Wie wird das ganze angeschlossen? Kommt quasi das original Dreher Spieler dann in den prepere und das verlängerte Kabel geht dann vom prepere zum verstärker? Eine weitere Frage noch. Wie läuft es dann mit der Erdung? Am rp1 ist zumindest davon nichts sichtbar
WBC
Inventar
#28 erstellt: 31. Dez 2016, 13:24
genauso wie Du schreibst.

Erde vom PS kommt an die Erdungsklemme des Prepre, bei einem Amp mit eingebautem Prepre ist dort ein Erdungsanschluss vorhanden. Willst Du diesen nicht nutzen sondern einen externen Prepre, dann siehe ersteres...


Ich gehe jetzt mal davon aus,. dass der von Dir erwähnte RP1 ein Plattenspieler ist und nicht ein Kerosinähnliches, flüssiges Kohlenwasserstoffgemisch - Dein Plattenspieler hat kein Erdungskabel??? Kaum zu glauben...


[Beitrag von WBC am 31. Dez 2016, 13:27 bearbeitet]
mAwA88
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 31. Dez 2016, 13:35
Zumindest hat er kein sichtbares. Das einzige was dort zu sehen ist sind eben die chinch Stecker welche dann in den verstärker kommen mehr nicht. Deshalb ja die Frage wegen der Erdung.
WBC
Inventar
#30 erstellt: 31. Dez 2016, 13:41
Plattenspieler ohne Erdung habe ich noch nie gesehen oder gehört - schließ ihn an und Du wirst hören, was passiert...

Dann muss man ggf. eine Erde installieren und wie zuvor geschrieben anschliessen...

Hast Du den PS neu gekauft?


[Beitrag von WBC am 31. Dez 2016, 13:42 bearbeitet]
mAwA88
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 31. Dez 2016, 13:44
Ja ist neu gekauft bei Fono.de. Auch in der anleitung stand nichts das man eine Erdung anschließen muss. Man musste nur das Stromkabel und die chinch Stecker verbinden. Gut möglich das im. Inneren was verbaut ist?
WBC
Inventar
#32 erstellt: 31. Dez 2016, 13:54
Dann wäre es Schwachsinn, es nicht rauszuführen - und was sollte denn da verbaut sein ? - wenn Erde vorhanden, muss diese auch raus aus dem Gerät...


vielleicht kommen speziell zu dem Dreher hier noch Kommentare von Leuten, die das Gerät kennen...
CxM
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 31. Dez 2016, 14:31
Hi,

ich würde einen Phono-Vorverstärker nehmen.
Bei Ebay werden gerade z.B. ein NAD PP2 oder ein Thorens MM 002 angeboten.
Der NAD kann auch mit MC Systemen umgehen.

Die Qualität der Cinchkabel ist dann eher nebensächlich.
Die billigsten nehme ich für sowas nicht, aber auch keine >50€ Strippen...

Ciao - Carsten
Albus
Inventar
#34 erstellt: 31. Dez 2016, 15:25
Tag,

Moment bitte, Massekabel - ist bei einem der Rega-Plattenspieler als separates Kabel nicht vorgesehen und nicht benötigt: die Masse wird Tonarm-intern auf den Rückleiter des linken Kanals gelegt (mit Blau also verbunden). Das funktioniert typisch einwandfrei (ja, von Ausnahmen abgesehen).
Der Technics SA-DX930 verfügt (nach Service Manual, Hifiengine, Library) über einen ordentlichen Phono-Schaltkreis, dieser mit nur nominell 190 pF an Eingangskapazität. Eine Verlängerung des Rega-Kabels (typisch 120 pF) um 70 cm eines ordentlichen Koaxialkabels (ordentliche Abschirmung) über eine einfache RCA/Cinch-Kupplung ist aussichtsreich. Versuchsweise hatte ich vor wenigen Tagen eine derartige Verlängerung um 1,20 m unternommen. Ohne jegliche Störung.

Freundlich
Albus
mAwA88
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 31. Dez 2016, 16:21

Albus (Beitrag #34) schrieb:
Tag,

Moment bitte, Massekabel - ist bei einem der Rega-Plattenspieler als separates Kabel nicht vorgesehen und nicht benötigt: die Masse wird Tonarm-intern auf den Rückleiter des linken Kanals gelegt (mit Blau also verbunden). Das funktioniert typisch einwandfrei (ja, von Ausnahmen abgesehen).
Der Technics SA-DX930 verfügt (nach Service Manual, Hifiengine, Library) über einen ordentlichen Phono-Schaltkreis, dieser mit nur nominell 190 pF an Eingangskapazität. Eine Verlängerung des Rega-Kabels (typisch 120 pF) um 70 cm eines ordentlichen Koaxialkabels (ordentliche Abschirmung) über eine einfache RCA/Cinch-Kupplung ist aussichtsreich. Versuchsweise hatte ich vor wenigen Tagen eine derartige Verlängerung um 1,20 m unternommen. Ohne jegliche Störung.

Freundlich
Albus



das hört sich sehr gut an. Also brauche ich auch nicht den Prepere ? Hast du eventuell n Link von deinem Kabel welcxhes du zur Verlängerung genommen hast ? Oder eine Empfehlung ?


[Beitrag von mAwA88 am 31. Dez 2016, 16:29 bearbeitet]
WBC
Inventar
#36 erstellt: 31. Dez 2016, 17:23
ich sagte doch, dass sich nur jemand der Technikfraktion hierzu melden muss...

Im nachhinein fällt mir auch wieder ein, dass da mal was mit der Erde auf einem Kanal war - mit mal mehr und mal weniger Erfolg...



LG Carsten
Albus
Inventar
#37 erstellt: 31. Dez 2016, 18:28
Tag,

die Bezeichnung meines Bestands-Kabels hilft dir nicht weiter (Chord Company, Great Britain, 1,20 m mit 103,7 pF = 86,5 pF/m) oder Sony RK-C77, 100 cm mit 77 pF/m. - Du benötigst ja nur 70 cm oder eben 100 cm mit Kapazität in Grenzen und tauglicher Abschirmung. Man kann bei dem Hersteller Sommercable suchen oder bei einem der Sommer-Händler, Thomann.de.

Oder jemand liefert eine direkte Problemlösung?

Freundlich
Albus
WBC
Inventar
#38 erstellt: 31. Dez 2016, 18:34
wenn die Kapazität so gering wie möglich sein soll, kommt man an einem RG62 mit seinen 45 pF/m nicht vorbei - zwar nicht mehr die neueste Konstruktion und durch den Stahlleiter ziemlich unflexibel aber schön brillant im Klang...
mAwA88
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 31. Dez 2016, 19:19

WBC (Beitrag #38) schrieb:
wenn die Kapazität so gering wie möglich sein soll, kommt man an einem RG62 mit seinen 45 pF/m nicht vorbei - zwar nicht mehr die neueste Konstruktion und durch den Stahlleiter ziemlich unflexibel aber schön brillant im Klang...



Kannst du das eventuell verlinken? Wenn ich es suche tauchen sehr viele auf und bin dann da unsicher welches ich nehmen muss
Albus
Inventar
#40 erstellt: 31. Dez 2016, 21:20
Tag,
und Tag mAwA88,

kommt auch selbst konfektionieren in Betracht? - Ja, dann schlage ich das Belden 1505F vor (ein RG-59 mit 53 pF/m, F steht für flexibel), bei Conrad Electronic angeboten. Oder ein RG-180, dünn, 3,58 mm Durchmesser, flexibel, 49 pF/m (Belden 83266).
RG-62, dick, 6,15 mm, Belden 9862, 44,3 pF/m, wenn die Sucherei zum Erfolg führt?
Merke, bitte: auf irgend 10 oder 20 pF kommt es nicht an.

Freundlich
Albus
mAwA88
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 31. Dez 2016, 22:03

Albus (Beitrag #40) schrieb:
Tag,
und Tag mAwA88,

kommt auch selbst konfektionieren in Betracht? - Ja, dann schlage ich das Belden 1505F vor (ein RG-59 mit 53 pF/m, F steht für flexibel), bei Conrad Electronic angeboten. Oder ein RG-180, dünn, 3,58 mm Durchmesser, flexibel, 49 pF/m (Belden 83266).
RG-62, dick, 6,15 mm, Belden 9862, 44,3 pF/m, wenn die Sucherei zum Erfolg führt?
Merke, bitte: auf irgend 10 oder 20 pF kommt es nicht an.

Freundlich
Albus

Danke für die Antwort aber selbst konfektionieren auf keine Fall. Möchte einfach eines kaufen was ich anschließe und gut ist. Hast du da auch ne Idee :-)
Albus
Inventar
#42 erstellt: 01. Jan 2017, 14:43
Frohes Neues Jahr,

ein kurzes Vorwort:
Die Alternativen des Ermöglichens sind doch
1. Rega mit Tonabnehmer (welcher? Rega Carbon oder Ortofon oder Bias oder Elys?) und Kabel (120 pF) an Cinchadapter (Doppelkupplung) daran Verlängerungskabel mind. 0,70 m, an Technics mit 190 pF.
Als Kabel kämen in Betracht Oehlbach NF 1 Master 1,00 m, Kapazität 59 pF/m, Preis 42 Euro (0,70 m gibt es nicht fertig konfektioniert). Die Cinch-Doppelkupplung kostet 0.30 oder 0,50 Euro (die RADIO SHACK-Version).
Der Gesamtaufwand ca. € 45 (Versandkosten unterstellt).

2. Rega RP1 wie oben, aber an ART DJ PRE II, aktueller Preis bei Musikhaus Thomann € 48, Artikelnummer 180352, die anschließende Verkabelung zum Technics-Verstärker, Anschluss AUX oder Tape Playback, ist einfach, beinahe jegliche Kabelware taugte, Preis belanglos.
Der Gesamtaufwand ca. € 50 (ein Einfachkabel ist ein 'Pfennigartikel').

Was machte einen Unterschied, wenn man von den € 5 absieht des Gesamtaufwandes?
1. Der Tonabnehmer würde mit ca. 375 pF belastet, was für ein Rega Carbon, ein Ortofon 2M Red zu Verfärbungen führte, je nach Einstellung zur Musik wird das störend oder fällt nicht auf. Ein Rega Bias oder Elys wäre damit nicht irgend übermäßig belastet.
Das Potential einer solchen Verlängerung könnte in der Zukunft nur durch Kauf eines eingepassten Tonabnehmers ausgeschöpft werden. Der Aufwand liegt bei € 70 - 100 - 130, je nach Anspruchsklasse.

2. Über den soliden ART DJ PRE II erhält ein gegebener Tonabnehmer eine reelle Chance, noch im Rahmen der Tauglichkeit für praktische Alltagsansprüche zu leisten. Dass, ob nun ein Rega Carbon oder Ortofon 2M Red oder Rega Bias oder Elys. Ferner ist die Potentialität für zukünftige Tonabnehmer weit gesteigert. Die Einstellungen des ART ermöglichen diese Aussichten.

Praktisch-alltägliche Summe:
Es spricht für die Alternative 2
-- die Investitionserhaltung in RP1 mit Tonabnehmer, die ohne negative Effekte bleiben.
-- der ART DJ PRE II ist aktuell beim Musikhaus Thomann günstig angeboten, dazu eröffnet dieser Phono-Vorverstärker weitere zusätzliche Wahlmöglichkeiten für Tonabnehmer.

Und nun kommst du.

Freundlich
Albus
mAwA88
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 01. Jan 2017, 17:03

Albus (Beitrag #42) schrieb:
Frohes Neues Jahr,

ein kurzes Vorwort:
Die Alternativen des Ermöglichens sind doch
1. Rega mit Tonabnehmer (welcher? Rega Carbon oder Ortofon oder Bias oder Elys?) und Kabel (120 pF) an Cinchadapter (Doppelkupplung) daran Verlängerungskabel mind. 0,70 m, an Technics mit 190 pF.
Als Kabel kämen in Betracht Oehlbach NF 1 Master 1,00 m, Kapazität 59 pF/m, Preis 42 Euro (0,70 m gibt es nicht fertig konfektioniert). Die Cinch-Doppelkupplung kostet 0.30 oder 0,50 Euro (die RADIO SHACK-Version).
Der Gesamtaufwand ca. € 45 (Versandkosten unterstellt).

2. Rega RP1 wie oben, aber an ART DJ PRE II, aktueller Preis bei Musikhaus Thomann € 48, Artikelnummer 180352, die anschließende Verkabelung zum Technics-Verstärker, Anschluss AUX oder Tape Playback, ist einfach, beinahe jegliche Kabelware taugte, Preis belanglos.
Der Gesamtaufwand ca. € 50


Und nun kommst du.

Freundlich
Albus


Würde Variante zwei nehmen. Habe dir aber noch ne pn gesendet.
Albus
Inventar
#44 erstellt: 01. Jan 2017, 21:39
Guten Abend,

und so ist es dann der ART DJ PRE II, hier der Link zum Angebot: https://www.thomann....rslt_180352_180352_0

Dazu kommt dann ein Audiokabel, die Länge 1 m wird wohl reichen, welches die Verbindung von den Buchsen des ART hinten mit der Bezeichnung "PREAMP LINE OUT" zu einem Buchsenpaar des Techncis SADX930, Eingang AUX herstellt.
Der Plattenspieler ist an die Buchsen "PREAMP LINE IN" anzuschließen, Rot an Rot = Rechter Kanal, Weiß an Weiß = Linker Kanal.
Die Ground-Schraube am ART bleibt hier frei (ist Rega-Intern erledigt).

Ein einfaches Audiokabel muss ich erst bei Thomann noch suchen, der Link folgt noch für den Fall, es ist keines zur Hand. Dieses für € 3,90 sollte genügen können: https://www.thomann.de/de/the_sssnake_cck1.htm

Also: RP1 an ART LINE IN, von ART LINE OUT an Technics AUX. Die Einstellung Kapazität vorn am ART auf 100 eingedrückt, die Taste LOW CUT nicht eindrücken. Den Verstärkungssteller auf Position 0 = Mitte. Das wär's dann erst einmal.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 01. Jan 2017, 21:48 bearbeitet]
mAwA88
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 02. Jan 2017, 00:57
@albus. Ich danke dir das hilft mit weiter. Dann kommt jetzt das passende wandregal und dann setzte ich deinen Vorschlag um.

Danke auch an alle anderen für die Hilfe.
mAwA88
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 05. Jan 2017, 19:37

Albus (Beitrag #44) schrieb:
Guten Abend,

und so ist es dann der ART DJ PRE II, hier der Link zum Angebot: https://www.thomann....rslt_180352_180352_0

Dazu kommt dann ein Audiokabel, die Länge 1 m wird wohl reichen, welches die Verbindung von den Buchsen des ART hinten mit der Bezeichnung "PREAMP LINE OUT" zu einem Buchsenpaar des Techncis SADX930, Eingang AUX herstellt.
Der Plattenspieler ist an die Buchsen "PREAMP LINE IN" anzuschließen, Rot an Rot = Rechter Kanal, Weiß an Weiß = Linker Kanal.
Die Ground-Schraube am ART bleibt hier frei (ist Rega-Intern erledigt).




So nun mal mein Bericht. Habe es so gemacht wie Allbus vorgeschlagen hat. Vorweg erstmal Danke an alle für ihre Hilfe. Mit dem Pre hat leider nicht geklappt, habe auf Stufe Null des Pre und "normale" Lautstärke meines Technics extremes Brummen. Klar lauter ist es dann allemal, jedoch nicht hörbar. Wieso es so ist weiss ich nicht. Habe jetzt einfach ein Chinch von meinem Vater bekommen welches er noch übrig hatte. Dieses habe ich dann mit Rega Chinch verlängert ( Chinch Adpater) und dann habe ich kein Brummen. Komischerweise hatte ich mit dem Regaoriginal Chinch welches aus dem Dreher kommt ab einer gewissen Lautstärke ein hörbares Brummen. Jetzt wo ich das ganze verlängert habe habe ich egal wie hoch die Lautstärke ist, kein Brummen mehr.




Wieso weshalb kann ich nicht sagen...


Was ich mich allerdings frage ist, ob ich nun überhauopt nochmal die Möglichkeit habe eine Vorverstärker anzuschließen oder ob diese dann auch "Brummen" ? Da der Preamp den mit Allbus empfholen hat doch recht gut ist was die Bewertungen angehen.





Albus (Beitrag #44) schrieb:


Also: RP1 an ART LINE IN, von ART LINE OUT an Technics AUX. Die Einstellung Kapazität vorn am ART auf 100 eingedrückt, die Taste LOW CUT nicht eindrücken. Den Verstärkungssteller auf Position 0 = Mitte. Das wär's dann erst einmal.

Freundlich
Albus


Habe vom ART LINE OUT zum PHONO des Technics da ich kein AUX am Technics habe .



Ebenfalls villt noch interessant. Der Technics DC 930 ist nicht geerdet zumindest ist der Anschluss hier frei. Liegt es villt daran ? Jedoch hätte ich doch sonst auch ohne den ATR ein Brummen oder etwa nicht ?


[Beitrag von mAwA88 am 05. Jan 2017, 21:35 bearbeitet]
Albus
Inventar
#47 erstellt: 05. Jan 2017, 21:53
Guten Abend,

jetzt bitte einmal innehalten: Wenn kein AUX(iliary) = Zusätzlicher Eingang vorhanden ist (ich kann nicht alles im Kopf haben), dann den ART PREAMP LINE OUT an den Technics SA-DX930 TAPE IN. Nicht (niemals) einen Phono-Ausgang an einen Phono-Eingang anschließen.

Also: ART PREAMP LINE OUT per Kabel an TECHNICS SA-DX930 TAPE IN. - Eine separate Masseverbindung gibt es vom RP1 nicht, was schon einmal gesagt worden war (ist Rega-intern erledigt).

Auf ein Neues, aber bitte jetzt richtig.

Freundlich
Albus
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