Verschleissprobleme beim Denon DCD-3560?

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schweintrueffel
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 26. Nov 2009, 18:58
Hallo zusammen!

Ich liebäugel mit dem Denon DCD-3560, da ich ausschließlich Klassik höre und mir gern mal eine optimale Kombination mit meinem Sennheiser-KH (HD 650) sowie Dynaudio-Boxen (Contour 1.4) leisten möchte. Das Modell ist ja nun schon etwas älter (ca. 18 bis 20 Jahre), hat aber hervorragende Bewertungen. Das Alter macht mir allerdings etwas Sorge, da CD-Player ja - anders als Tuner und Verstärker - einige bewegliche (Verschleiss-) Teile haben.

Kann mir jemand von Euch sagen, ob das Modell aufgrund seiner Bauweise irgendwie weniger verschleissintensiv als sonstige Player ist? Im Internet habe ich gelesen, dass diverse Bauteile anders sind als bei "gewöhnlichen" Playern (von damals und heute). Der DCD-3560 muss schon aufgrund seines Gewichtes von fast 20 kg ein echtes Geschoss sein. Bei einem so alten Gerät befürchte ich konkret Leseschwierigkeiten und Geräusche bei Wiedergabe (insbesondere regelmäßiges "Ticken" bei Wiedergabe der CD; macht mich immer wahnsinnig).

Und was wäre für ein gebrauchten 3560 mittlerer Art und Güte heutzutage ein angemessener Preis?

Über einen Tipp würde ich mich sehr freuen!! Vielen Dank schon jetzt!

Euer Schweintrueffel
Tommy_Angel
Inventar
#2 erstellt: 27. Nov 2009, 12:37
Ich besitze den 3560 als Erstbesitzer.

Bisher konnte ich nichts an Verschleiß feststellen außer daß die Klappe nach langer Nichtnutzung nicht immer gleich voll ausfährt. Nach mehrmaliger Betätigung geht das dann aber auch (ich höre nicht mehr soviel mit ihm).

Für Kopfhörer gibt es einen extra kleinen Einbauverstärker, der garnicht mal schlecht ist.

Neupreis damals DM 3.400,--.
schweintrueffel
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 27. Nov 2009, 15:13
Vielen Dank für die Hinweise! Dumme Frage: Ist der Einbauverstärker bereits eingebaut oder ist das eine Erweiterungsoption, um die ich mich erst noch kümmern müsste? Beste Grüße, Schweintrueffel
Tommy_Angel
Inventar
#4 erstellt: 30. Nov 2009, 09:36
ist eingebaut...
shabbel
Inventar
#5 erstellt: 30. Nov 2009, 11:13
Ich habe einen Denon DCD 810 in der Ecke stehen. Klanglich ist der super und hat den besten Kopfhörerausgang, den ich je an einem CD-Player gehört habe.

Meine Erfahrung ist, daß an alten CD-Playern irgendwann die Laserleistung nachläßt. Der Player liest dann nicht mehr. Die kann (bei alten Geräten) an einem Poti nachgeregelt werden (Meßgerät).
audiophilanthrop
Inventar
#6 erstellt: 01. Dez 2009, 16:30

shabbel schrieb:
Meine Erfahrung ist, daß an alten CD-Playern irgendwann die Laserleistung nachläßt. Der Player liest dann nicht mehr. Die kann (bei alten Geräten) an einem Poti nachgeregelt werden (Meßgerät).

Wenn der Laser schon soweit runter ist, dann ist er einfach fertig und wird bald ganz aufgeben. Es gibt aber durchaus noch genug andere Fehlermöglichkeiten (verdreckte Optik, abgeschlaffte Linsenaufhängung, Linsentrübung, unruhig laufender Spindelmotor, Abgleich weggelaufen, ...).

Die Lasereinheiten für diese Schlechtschiffe sind übrigens nicht mehr ohne weiteres aufzutreiben (das gilt ziemlich herstellerübergreifend). In dem Fall (KSS-151A) kann man wohl den Laser aus einem stinknormalen 150er umbauen, IIRC - absolut nix für Anfänger, klar.
Claus-Michael
Inventar
#7 erstellt: 01. Dez 2009, 17:18
Moin,

der DCD-3560 ist ein Edelteil, das ich damals bei Erscheinen mal eine Zeit hören durfte.

Ich habe seit 1992 den DCD-2560, der vor drei Jahren seitens des Lasers zu schwächeln anfing (CD-Rs).
Ein "neuer" Gebrauchter mit neuem Laser, aber defekter Schublade (nicht mehr lieferbares Zahnrädchen) wurde mittels eines gekauften Teileträgers via Zahnradtausch wieder fit gemacht und verwöhnt mit tollem Klang.
Gerät 1 spielt jetzt im Nebenraum neben den DCD 1460.


Der Hinweis bzgl. Lieferbarkeit eines neuen KSS-151A ist richtig.

Gruß
Claus-Michael
gdy_vintagefan
Inventar
#8 erstellt: 01. Dez 2009, 18:06
Ich hatte mal den DCD-1015 (Bj. 1995). Nach ca. 8 Jahren fing der Laser an zu schwächeln ("Nebengeräusche" beim Abspielen von CD-R). Er war bis dahin etwa 3 bis 4 Stunden täglich im Einsatz.
Claus-Michael
Inventar
#9 erstellt: 01. Dez 2009, 20:08
Moin,

da ja hier die Frage nach Verschleißproblemen beim DENON DCD-3560 gestellt wurde (liebäugle nämlich auch mit diesem CD-ler): wer noch hat denn Langzeiterfahrungen mit diesem Modell gesammelt?

Gruß
Claus-Michael
Gooseman1986
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 07. Dez 2009, 22:14
Hallo,
ich hatte vor ca. 2 Jahren einen Denon DCD 3560. Habe ihn dann verkauft und bin auf einen Marantz CD 11 LE umgestiegen, nach Marantz CD 94 und Sony CDP X 7 ESD bin ich nun wieder bei Denon gelandet.
Im Moment habe ich einen DCD 3520 und einen DCD 3300 (sogar mit Holzseitenteilen).
Laufen beide ohne Probleme, lesen schnell ein, leises Laufwerksgeräusch (3520 noch leiser als 3300er).

Klingen beide sehr sehr gut. 3560 ist noch einen Touch besser, nimmt sich aber nicht viel im Vergleich zum 3520, da bis auf leicht geänderte Wandler baugleich.

Preise für den 3520er wenn sehr guter Zustand mit OVP und Fernbedienung etc. ca 500-550 Euro.
3560er um die 600 Euro.

Schöne Grüße:

gooseman1986
UriahHeep
Inventar
#11 erstellt: 07. Dez 2009, 22:58
Kann leider nur auf Erfahrungen meines 1560 zurückgreifen.Wenn ich überhaupt eine Schwachstelle ausmachen kann dann den Riemen der Lade.
Sonst alles im grünen Bereich.Optisch,vor allen mit den Seitenteilen sowieso schwer zu schlagen.



Compu-Doc
Inventar
#12 erstellt: 08. Dez 2009, 15:25
guuuhhht das Du diese Modellreihe hier einflechtest, daher "Kurz~OT":

Mein 1560 ist krank , die CD schabt beim abspielen.

Vor einiger Zeit habe ich die Info erlesen, daß es mit der Aufhängung der Schublade zusammenhängt, kann aber den Link/Info nicht mehr finden!

Frage: Wer hat das gleiche Problem mit seinem DENON CD-Player und weiss Rat?

edit: An sonsten ein sehr guter CDler.
Claus-Michael
Inventar
#13 erstellt: 08. Dez 2009, 15:47

Compu-Doc schrieb:
:. guuuhhht das Du diese Modellreihe hier einflechtest, daher "Kurz~OT":

....



Sind der hier besprochene 3560 und Dein/Euer 1560 nicht aus unterschiedlichen Modellreihen?

Gruß
Claus-Michael
Compu-Doc
Inventar
#14 erstellt: 08. Dez 2009, 16:06
Das weiss ich nicht, daher ja "Kurz~OT", will keinen Extrastrang aufmachen, wenn hier Info-Input stattfidet.
audiophilanthrop
Inventar
#15 erstellt: 08. Dez 2009, 21:49
Wie, unterschiedliche Modellreihen? Ist doch alles ein Jahrgang (siehe Katalogseite)....
Compu-Doc
Inventar
#16 erstellt: 08. Dez 2009, 22:46
.....habe den Brummer jetzt erst mal aus der Kette genommen und werde am WE der Sache nachgehen, vermutlich Lagereinheiten schwach geworden!
Claus-Michael
Inventar
#17 erstellt: 08. Dez 2009, 23:27

audiophilanthrop schrieb:
Wie, unterschiedliche Modellreihen? Ist doch alles ein Jahrgang ...


Im Prospekt wohl ja, aber in Sachen Erscheinungsdatum dürfte der 1560 wohl etwas neuer als die 1460-, 2560- und 3560-Geräte sein. Zumindest stellt das Front-Design die neuere Designlinie der Denon-Geräte dar. Inwieweit da auch technische Veränderungen/Verbesserungen einher gehen, vermag ich nicht zu sagen, da nur der 2560 als auch der 1460 in meinem Besitz sind.

Gruß
Claus-Michael
sonyfreak
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 13. Dez 2009, 17:01
Wie klingen denn die dicken DENON Player im Vergleich zu den SONY Geräten der ES Serie. Meinetwegen SONY CDP X 707ES
zu DENON DCD 3560 ? Ich war mit den SONY Geräten eigentlich immer zufrieden. Nur das Problem mit den Lasereinheiten. Aber das scheint ja für DENON auch zu gelten.
In den Mitten Klingen die SONY-Geräte insbesondere bei Klassik immer etwas verhangen. Sind wohl eher auf Bass und höhenlastige Popmusik gezüchtet.Habe zur Zeit einen SONY CDP X 333 ES und einen SACD-Player SCD 555 ES. Marantz hat mich bisher auch noch nicht richtig überzeugt. Klingt zwar wärmer als SONY, klingt aber nicht so räumlich und spielt nicht so gut auf den Punkt (marantz CD 17).
Monkey_D._Ruffy
Inventar
#19 erstellt: 14. Dez 2009, 08:55
Ich hatte leider noch keinen der dicken Denons, aber dafür lange genug den CD-94II und immernoch meinen Sony CDP-X707ES

Bis jetzt hält sich hier der Sony ungeschlagen. Wobei mich schon länger die großen Accuphase Kombis aus Wandler/Laufwerk interessieren (ist mir aber noch zu teuer) und ob das klangliche Unterschiede macht sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall ist die Verarbeitung halt nochmal eine andere


[Beitrag von Monkey_D._Ruffy am 14. Dez 2009, 08:56 bearbeitet]
citation-fan
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 19. Dez 2012, 14:40
Ist zwar etwas spät ,aber ich teile meine Erfahrung mit dem DCD3560 trotzdem gerne mit anderen Interessierten:
Ich besitze dieses Gerät seit 1995, habe ihn damals aus erster Hand für 1200 DM gekauft. Er lief bis 2004 ohne Murren, dann wurde recht schnell der Laser
immer schwächer in der Auslesung bis zum Totalausfall.
Ich konnte damals einen Laser Sony KSS151A neu für 150Eur übers I-Net kaufen. Ich brachte das Gerät samt neuem Laser zu einer entsprechenden Werkstatt am Ort, die stellte beim Einbau leider fest, daß der neue Laser ebenfalls ohne Funktion war, die Werkstatt hat aber bei der Firma wo der Laser herkam wie durch ein Wunder mit der orginalen Rechnung einen neuen im Austausch ohne Aufpreis erhalten.
Mein DCD läuft bis heute einwandfrei, aus Spaß an der Freud habe ich über die Jahre ein komplettes Re-Capping aller Kondis vollzogen und eine L-Clock von Feikert wurde ganz am Anfang (2002) schon eingebaut, bin immer noch sehr zufrieden mit dem Klang, auch im Vergleich zu einem kurz parallel besessenen modifikationsmäßig unangeasteten DCD3560 spielte meiner freier mit deutlich breiterer und tieferer Bühne, dank neuer Elkos im Netzteil auch noch mit deutlich kräftigerer Bass reproduktion.


[Beitrag von citation-fan am 19. Dez 2012, 14:48 bearbeitet]
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