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Klassiker-Vollverstärker - mit bestem Klang gesucht?

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classic70s
Inventar
#1 erstellt: 24. Mai 2010, 13:19
Ich bin klangtechnisch mal wieder auf der Suche nach bezahlbaren "echten Perlen" in Form von Klassiker Verstärkern aus den 70er Jahren.
Weil ich nur sehr selten herkömmliches Radio höre dennoch einige gute Receiver habe, möchte ich meine Sammlung nun endgültig umschichten, d.h. 2-3 Receiver verkaufen bzw. zu reinen Vollverstärkern wechseln.

Aktuell besitze ich einen Pioneer SA-9500 welcher für mich mit seiner Studio-Qualität wirklich perfekt klingt und deshalb als Referenz Verstärker für meine Frage steht. Meine angeschlossenen Referenz LS sind Yamaha NS-690II

Welche 70er Jahre Verstärker können es klangmässig zu 100% mit dem Pioneer SA-9500 aufnehmen und mithalten?
Wie würde sich in einem Vergleich z.B. ein Denon PMA-700Z behaupten? Welche Luxman Vollverstärker spielen in der gleichen Liga? Welche Sansui Verstärker kommen in Frage?
Wie ist ein Pioneer SA-9100 oder SA-8100 im Vergleich?

Was die Klangqualität der unterschiedlichen Marken von 70er Jahre Vollverstärker betrifft habe ich noch nicht genügend Geräte gehört, weshalb ich erfahrene Sammler, jedoch in erster Linie Klassiker-Freunde mit wirklich guten Ohren um Empfehlungen, bzw. freundliche Ratschläge bitte.

Ein 1A Klangbild hat für mich oberste Priorität, optisch bevorzuge ich Geräte mit silberner Aluminium Front, gerne mit Teil- oder Voll-Woodcase, ich lehne jedoch optisch andere Geräte nicht grundsätzlich ab.

Welche bezahlbaren, optisch ansprechenden TOP-KLANG Vollverstärker könnt ihr mir empfehlen?

Vielen Dank für eure Hilfe!
Gruß Dirk
charlymu
Inventar
#2 erstellt: 24. Mai 2010, 14:09
Ach Klangempfehlungen sind immer soo schwierig und völlig subjektiv.

Für mich hört auch immer das Auge mit..

Einer der schöneren und toll kingenden Vollverstärker ist für mich der Pioneer SA-9100:



Aber es gibt soviele..



auch - Dirk
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 24. Mai 2010, 14:44
Laut diesem Forum gibts gar keinen Verstärkerklang


Was heisst denn "bezahlbar? Ein sehr relativer Begriff.

Bei gutem Einkommen würde ich den Kenwood Supreme 600 empfehlen.

Bei mittlerem Einkommen evtl. den Kenwood KA-907.

Und der Preis/Leistungskiller ist meiner Meinung nach der Dual CV-1700 (gibts auch in silber). Mehr Klang fürs Geld gibts selten.

Gruß
HB
classic70s
Inventar
#4 erstellt: 24. Mai 2010, 14:59
Ja der 9100 gefällt mir auch sehr gut!
Als Vorgänger Generation zum 9500 könnte er durchaus gleichwertig klingen.

Du hast ja recht das Klangempfinden sehr subjektiv ist, dennoch kann man als "hörerfahrener" Audio Freak Geräte besser beurteilen als jemand der immer nur auf einer Anlage hört.
Ich höre mittlerweile am liebsten linear, genau an dieser Stelle merke ich recht schnell wie gut ein Gerät wirklich klingt.
Ich schätze Geräte von denen ich bereits ohne Nutzung der Klangregelung voll begeistert bin. Natürlich zählt auch der Punsch bzw. Druck mit welchem der Sound auch bei gemässigter Lautstärke rüberkommt.

"Hören" macht einfach Spass und wenn die Ohren eine gute Tagesform haben, hört man auch Unterschiede zwischen den Geräten.
classic70s
Inventar
#5 erstellt: 24. Mai 2010, 15:04

Fhtagn! schrieb:

Was heisst denn "bezahlbar? Ein sehr relativer Begriff.

Und der Preis/Leistungskiller ist meiner Meinung nach der Dual CV-1700 (gibts auch in silber). Mehr Klang fürs Geld gibts selten.

Gruß
HB


bezahlbar heisst für mich max. 500,- EUR am besten zwischen 150,- - 300,- EUR

Von Dual gibt es zwar recht gut klingende Geräte (den CV-1700 habe ich noch nicht gehört), mit meinem Pioneer konnte jedoch noch keins mithalten und optisch treffen sie nicht unbedingt meinen Geschmack, trotzdem Danke für deinen Tipp!
TShifi
Stammgast
#6 erstellt: 24. Mai 2010, 15:21


[Beitrag von TShifi am 24. Mai 2010, 15:29 bearbeitet]
marantzdohle
Stammgast
#7 erstellt: 24. Mai 2010, 17:09
Hurra, da kommt sie wieder, die Stelle mit der Gelegenheit,
es mal wieder anzubringen:

Cassic 70s, du hast doch den Marantz 2245 und 2275 !!

Reicht das nicht- was Besseres wirst du kaum finden,

jedenfalls nicht zwischen 150 und 300 €.

Meine feste Überzeugung.
TShifi
Stammgast
#8 erstellt: 24. Mai 2010, 17:11

marantzdohle schrieb:
Hurra, da kommt sie wieder, die Stelle mit der Gelegenheit,
es mal wieder anzubringen:



Junkie

marantzdohle
Stammgast
#9 erstellt: 24. Mai 2010, 17:54
Haste Recht.TShifi

Wer hilft mir und schenkt mir einen besser klingenden Pioneer ??
classic70s
Inventar
#10 erstellt: 24. Mai 2010, 18:45

marantzdohle schrieb:
Hurra, da kommt sie wieder, die Stelle mit der Gelegenheit,
es mal wieder anzubringen:

Cassic 70s, du hast doch den Marantz 2245 und 2275 !!

Reicht das nicht- was Besseres wirst du kaum finden,

jedenfalls nicht zwischen 150 und 300 €.

Meine feste Überzeugung.


Ja das sind zwei Top Geräte, ich möchte jedoch teilweise auf reine Vollverstärker umrüsten. Den Marantz 2275 werde ich wohl hergeben, den 2245 behalten. Ich bin mir schon bewusst das ich mit meinen Geräten zufrieden sein kann, was ich ja auch wirklich bin.

Mein Pioneer SA-9500 der sich nach über einem Jahr Testbetrieb und Vergleich mit all den anderen nun endgültig als mein bestes Gerät und Sieger heraus kristallisiert hat reicht ja im Prinzip absolut.

Als Liebhaber möchte ich nun zum Abschluß des ganzen seit 7 Jahren anhaltenden Ausprobier- u. Sammelwahn noch 1-2 gleichwertige Vollverstärker in meine Sammlung integrieren, dafür trenne ich mich auch von 2-3 guten Receivern.

Ich habe ernsthaft vor vielleicht schon dieses Jahr mit ca. 3-4 erstklassigen Vollverstärkern plus 3-4 Receiver meine Sammlung zu schließen, der Rest wird verkauft.
Ich habe dann fast 8 Jahre Spass gehabt, Erfahrungen gesammelt, viele Geräte besessen und gehört.
Das was dann noch bleibt ist für den Rest meines Lebens meine individuelle "Best Of" Sammlung aus ca. acht max. zehn Geräten.

Ich möchte nicht länger als Classic-Audio Junkie weitere Geräte kaufen, sondern dann nur noch Musik mit den tollen Geräten geniessen

...wie ist denn z.B. so ein DENON PMA-700Z? Gut aussehen tut er ja schon
stefan_4711
Inventar
#11 erstellt: 24. Mai 2010, 19:33
Hallo,
eine Variante wär es vielleicht vom SA-9500 zu einem SA-9900 aufzusteigen. Ob der klanglich besser ist weiss ich nicht, der SA-9900 ist aber das grösste Model dieser Serie und deshalb aus Klassiker und Sammlersicht bestimmt keine schlechte Wahl.
Unter den Vollverstärkern die ich besitze, ist mein persönlicher Favorit der Rotel RA-1412, danach kommt vielleicht der Luxman L-100...
classic70s
Inventar
#12 erstellt: 24. Mai 2010, 19:52

stefan_4711 schrieb:
Hallo,
eine Variante wär es vielleicht vom SA-9500 zu einem SA-9900 aufzusteigen. Ob der klanglich besser ist weiss ich nicht.


Der SA-9900 kann und wird klangmässig garantiert nicht besser sein, er hat ausser etwas mehr an Leistung und einem kitschig, beleuchteten Volume Regler keinen weiteren Unterschied zum SA-9500
Meinen 9500 möchte ich überhaupt nicht ersetzen, sondern mit optisch anderen Geräten welche qualitativ in der gleichen Liga spielen ergänzen.
Rotel gefällt mir optisch nicht so gut. Von Luxman liest man viel gutes, ich habe jedoch noch keinen gehört


[Beitrag von classic70s am 24. Mai 2010, 20:01 bearbeitet]
bulletlavolta
Stammgast
#13 erstellt: 24. Mai 2010, 19:58

classic70s schrieb:

...wie ist denn z.B. so ein DENON PMA-700Z? Gut aussehen tut er ja schon :)

Da ich einen besitze: Der sieht nicht nur gut aus, sondern klingt (in meinen Ohren) auch sehr gut. Ich würde dir aber eher einen PMA-850 empfehlen, der hat noch etwas mehr Punch und dürfte dir - soweit ich es hier so herausgelesen habe, sehr gut gefallen. Ich werde beide Denon-Verstärker nie wieder hergeben.
Jeremy
Inventar
#14 erstellt: 24. Mai 2010, 20:02
Marantz Model 1200B - hat noch schönere Klangfarben, als die Pioneer-Amps - wäre eine ernsthafte Option. Aber halt verdammt selten im Angebot.
Vielleicht könnte auch ein Luxman L-58A-Besitzer noch was zum Klang dieses Amps schreiben. Dürfte auch hervorragend sein.
Und ebenso auch die neueren - L-530 etc. (sind ja häufger im Angebot) - dürften v. großem Interesse sein.
Daß alle Gen. top-generalüberholt u. abgeglichen sein müssen, um zu eindeutigen klangl. Urteilen zu gelangen, ist selbstveständlich Voraussetzung

BG
Bernhard


[Beitrag von Jeremy am 24. Mai 2010, 20:05 bearbeitet]
classic70s
Inventar
#15 erstellt: 24. Mai 2010, 20:07
der Denon PMA-850 sieht zumindest auf Fotos nicht so gut wie der Denon PMA-700Z aus, in original könnte er mich eventuell jedoch ansprechen,da Fotos und das Original immer anders wirken.
Beide Geräte sind seit geraumer Zeit in meinem Focus
classic70s
Inventar
#16 erstellt: 24. Mai 2010, 20:13

Jeremy schrieb:
Marantz Model 1200B - hat noch schönere Klangfarben, als die Pioneer-Amps - wäre eine ernsthafte Option.
BG
Bernhard


Ich habe noch einen kleinen Marantz 1060 dem man auch sehr gute Klangeigenschaften nachsagt zum testen in meinem Fundus stehen...ja so ein Marantz 1200B oder 1250 im Woodcase wäre ein schönes Teil
bulletlavolta
Stammgast
#17 erstellt: 24. Mai 2010, 20:13
Der PMA-700Z ist ohne Zweifel der hübschere Verstärker. Das war auch für mich mit ein Grund, mir einen zuzulegen. Das habe ich bis heute nicht bereut und halte diesen Verstärker für erstklassig. Das Design des PMA-850 ist wohl Geschmackssache und du hast Recht: in natura gefällt der mir viel, viel besser als auf Fotos.

Wie auch immer: Beide Verstärker kann ich uneingeschränkt empfehlen. Der PMA-700Z ist übrigens auch einfacher und günstiger aufzutreiben.
Siamac
Inventar
#18 erstellt: 25. Mai 2010, 07:27

marantzdohle schrieb:

Cassic 70s, du hast doch den Marantz 2245 und 2275 !!

Reicht das nicht- was Besseres wirst du kaum finden,

jedenfalls nicht zwischen 150 und 300 €.

Meine feste Überzeugung.



Wer einen Pioneer SA-9500 hat, will wohl lieber mit dem Müsik hören, als mit den beiden Receivern, gerade wenn man kaum oder gar kein Radio hört.

Der Nachteil der Marantz Receiver ist der einfache Volumeregler. Es macht einfach mehr Freude den tollen Stufevolumregler mit Mögllichkeit der Mutingabsenkung des Pioneers zu bedienen. Gerade bei Anschluß von digitalen Quellen, CD-Player etc. ...

wergel
Stammgast
#19 erstellt: 25. Mai 2010, 08:05
Keiner von den Sansui-Jüngern unterwegs ? Dann übernehm ich das Mal. Ich kann das mit dem "Schließen der Sammlung mit ein paar Top-Geräten" schon nach kürzerer Sammelzeit nachvollziehen. Im Endzustand werden bei mir sicherlich einige Sansuis überleben. Sowohl der Au 9500 als auch der Au 7500 setzen sich mit der kristallklaren Knackigkeit deutlich von Marantz, Pio und Denon ab (Gilt übrigens auch für den 9090). Ob besser ist damit nicht gesagt. Aber wenn ich mir ein paar Geräte ins Wohnzimmer stelle, dann finde ich es schon interessant, wenn sie unterschiedlich klingen. Und das tun die Sansuis.
andisharp
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 25. Mai 2010, 08:37
Zu Yamaha passt am besten Yamaha. Bei mir läuft seit Jahren ein CA-2010 an den NS-690 II. Das Gerät ist luxoriös ausgestattet, hat eine hervorragende Phonovorstufe und voll gekapselte Potis für Lautstärke und Klang. Im Winter lässt es sich in Claas-A betreiben, sehr angenehm.
classic70s
Inventar
#21 erstellt: 25. Mai 2010, 11:41
Welche Yamaha Serie ist besser die ältere mit der Endung "00" oder "10" oder "20"?

Sansui AU-9500 oder 8500 würde ich schon gerne mal hören.

Es geht mir übrigens nicht darum etwas besseres als den Pioneer SA-9500 zufinden, sondern lediglich um gleichwertige Geräte.

"Besser" als der SA-9500 dürfte eh kaum machbar sein, es sei denn man verfälscht den Klang mittels Klangregelung und findet das Ergebnis toll.
Ich stehe auf eine unverfälschte detailgetreue Wiedergabe auf höchstem Niveau und sowas sollte ein gutes Gerät auch ohne das betätigen der Klangregelung liefern.


[Beitrag von classic70s am 25. Mai 2010, 11:49 bearbeitet]
armin777
Gesperrt
#22 erstellt: 25. Mai 2010, 12:39
Hallo Dirk,

die besseren Varianten waren die mit der 10er Endung bei YAMAHA.

Aber mal im Ernst: wer einen SA-9500 besitzt und damit die absolut fantastischen NS-690 betreibt - der braucht sich doch wirklich nur noch Sorgen um die Software zu machen. Hardwaremäßig ist da, zumindest auditiv, nichts mehr zu verbessern!

Ich erinnere mich an einen Bericht über eine Hörsession in Österreich, wo man nur so zum Spaß einen SA-9500 in die Garde der superlativen anderen Verstärker stellte und selbiger nach der Meinung aller Anwesenden, den besten Klang von allen hatte.

Dirk, Du glaubst gar nicht, wie ich mich 1981 geärgert habe, als ich den SA-9500 wieder verkaufte, weil er auf der Funkausstellung in Berlin als Negativreferenz für den Nachfolger SA-9800 dort als "herkömmlicher" Verstärker stand und irgendwelche Verzerrungen machte, die der 9800 nicht machte - die aber ohnehin keiner hörte. Aber ich war stinksauer auf die PIONEER-Leute! Dummerweise habe ich auch noch den PL-630, den TX-8500 und das CT-F900 weg gegeben.
Hätte ich die Anlage heute noch - ich wüßte, ich brauche nichts anderes - nur noch viel mehr Platten und CD's.

Beste Grüße
Armin


[Beitrag von armin777 am 25. Mai 2010, 14:25 bearbeitet]
classic70s
Inventar
#23 erstellt: 25. Mai 2010, 13:06

armin777 schrieb:

Aber mal im Ernst: wer einen SA-9500 besitzt und damit die absolut fantastischen NS-690 betreibt - der braucht sich doch wirklich nur noch Sorgen um die Software zu machen. Hardwaremäßig ist da, zumindest auditiv, nichts mehr zu verbessern!

Beste Grüße
Armin und Lennart
:prost


Armin du hast ja vollkommen recht!
Ich bin absolut zufrieden mit dem Traumgespann und suche KEINE Verbesserung. Ich möchte meine Sammlung schließen und vorher noch 1-2 gleichwertige Vollverstärker dazu tun.
Ich habe über das Pfingstwochenende teilweise sehr intensiv feine Akustik-Musik von Cassandra Wilson, Neil Young etc. über den 9500er mit den Yamahas gehört.
Es ist immer wieder ein Hochgenuss das feinste Geräusch eines ganz leisen Hauch mit dieser Kombination noch wahrzunehmen und dies mit abgeschalteter Klangregelung!
So kam ich zu dem Entschluss aus Liebhaberei mir noch was gleichwertiges für die Zukunft "zu sichern" um dann endgültig nur noch Musik zu geniessen.

Ich gestehe es ist schon ein wenig Sucht immer weiter zu probieren und zu kaufen.
Genau damit werde ich recht bald aufhören, da ich mich wirklich glücklich schätzen kann mit dem was ich da zum Hören habe.

es ist so eine Art "last order or last shopping" vor dem schließen meiner Sammlung

Gruß Dirk
marantzdohle
Stammgast
#24 erstellt: 25. Mai 2010, 13:37
Eure Beiträge finde ich gut, sie haben mich nachdenklich gestimmt-

ich werde mich nach einem SA-9500 umsehen.

Jetzt will ich's auch ausprobieren ( und meine Marantzbrille absetzen )
Siamac
Inventar
#25 erstellt: 25. Mai 2010, 20:30
Einen PIONEER SA-9500 hatte ich noch nicht aber den SA-9900. Ein wunderbarer Verstärker und der Traum meiner Jugend.

Musik höre ich aber mit der aufgetrennten Version (Spec-1 + Spec-2). Klanglich bestimmt auch nicht schlechter.



classic70s
Inventar
#26 erstellt: 25. Mai 2010, 21:06
Hier der bis auf etwas geringere Leistung und ohne beleuchteten Volume-Regler, ansonsten identische SA-9500

Gudde
Stammgast
#27 erstellt: 25. Mai 2010, 22:10
Hallo Dirk,

ich habe einen Sansui AU11000 bei mir im Keller vor meiner Frau versteckt. Wenn es bißchen wärmer wird, könnte ich ihn mal vorbeibringen und Du(wir) könnte(n)st einen Vergleich wagen.

Gruß
Harry
classic70s
Inventar
#28 erstellt: 25. Mai 2010, 22:31

Gudde schrieb:
Hallo Dirk,

ich habe einen Sansui AU11000 bei mir im Keller vor meiner Frau versteckt. Wenn es bißchen wärmer wird, könnte ich ihn mal vorbeibringen und Du(wir) könnte(n)st einen Vergleich wagen.

Gruß
Harry


Hallo Harry, der Sommer geht gerade erst los, ist eine sehr gute Idee, es wäre in der Tat ein interessanter Vergleich.
Alles weitere wenn es soweit ist über PM
Das Ergebnis werden wir nach einem solchen Test natürlich für alle Member veröffentlichen

P.S zum Glück brauche ich vor meiner Frau keine Geräte zu verstecken, sie hat mich solange machen bzw. kaufen lassen bis der Keller voll war und nun wirklich nichts mehr rein geht, deshalb muss nun auch endlich mal Schluß damit sein


[Beitrag von classic70s am 25. Mai 2010, 22:33 bearbeitet]
nonogoodness
Stammgast
#29 erstellt: 26. Mai 2010, 14:13

wergel schrieb:
Keiner von den Sansui-Jüngern unterwegs ? Dann übernehm ich das Mal. Ich kann das mit dem "Schließen der Sammlung mit ein paar Top-Geräten" schon nach kürzerer Sammelzeit nachvollziehen. Im Endzustand werden bei mir sicherlich einige Sansuis überleben. Sowohl der Au 9500 als auch der Au 7500 setzen sich mit der kristallklaren Knackigkeit deutlich von Marantz, Pio und Denon ab (Gilt übrigens auch für den 9090). Ob besser ist damit nicht gesagt. Aber wenn ich mir ein paar Geräte ins Wohnzimmer stelle, dann finde ich es schon interessant, wenn sie unterschiedlich klingen. Und das tun die Sansuis.



Hi,

ich bin ja bekennender Sansui Jünger, aber ich beschäftige mich ja ausschliesslich mit Receivern.
Mit Aussagen bester,tollster,schönster bin ich aber mittlerweile zurückhaltend geworden. Ich habe eine wirklich schöne Sansui Sammlung und habe auch meine besten Geräte.
Aber das sind einfach fast alle. Es kommt wirklich darauf an wie gut der Verstärker mit den LS harmoniert, so habe ich je nach Ls eine oder mehrere besten Receiver. Welcher gerade der beste an dem jeweiligen Lautsprecher ist, kommt dann doch stark auf die Musik die Qualität der Aufnahme, meine aktuelle Tagesform und viele anderen Dinge an.
Die Aussage das die Sansuis unterschiedlich klingen, kann ich jedoch bestätigen



lg

peter
@drian
Inventar
#30 erstellt: 26. Mai 2010, 14:44

Fhtagn! schrieb:


Bei gutem Einkommen würde ich den Kenwood Supreme 600 empfehlen.



Auch meine Empfehlung , sehr guter Vollverstärker, meiner Meinung nach nur schwerlich in Sachen Optik & Haptik sowie Klangqualität zu toppen.

Archibald
Inventar
#31 erstellt: 26. Mai 2010, 19:16
Hallo zusammen,

da bis dato nur ein europäisches Gerät genannt wurde, möchte ich hier nun das zweite nennen : Tandberg TIA 3012 A ist ein gegenkopplungsfreier Vollverstärker mit Power-MOSFETs, der für mich erste Wahl wäre, wenn ich meinen Receiver irgendwann ablösen wollte. Auch wenn ich nur wenig Radio höre, wird das aber in absehbarer Zeit nicht passieren

Gruß Archibald
Zulu110
Inventar
#32 erstellt: 28. Mai 2010, 13:55
Ich würde auch mal gerne etwas einwerfen. Wie wäre es denn mit einem Kenwood KA-8150?
Ich besitze einen und bin von der Qualität und dem Klang einfach begeistert. Er spielt schön warm und druckvoll.
Die Anfassqualität ist auch sehr gut und die Bedienung macht einfach Spass. Die Tasten rasten schön satt ein und der Lautstärkeregler ist auch fein gerastet.

Ich habe hier leider nur ein paar Bilder von dem Zweitgerät welches ich vor kurzem verkauft habe. Hier fehlt leider der Speakerknopf. Ich denke in gutem Zustand müsste der auch für etwa 150-200€ zu haben sein.
Er hat einen Doppelmonoaufbau und wiegt 14,5kg.



Grüße, Marcel


[Beitrag von Zulu110 am 28. Mai 2010, 13:57 bearbeitet]
classic70s
Inventar
#33 erstellt: 28. Mai 2010, 14:02
welche "alten" Kenwood Verstärker ausser dem seltenen 600er der mir sehr gut gefällt sind noch erstklassig in Klang und Verarbeitung ?

Der KA-8150 sieht ganz gut aus, nur die Farbe gefällt mir überhaupt nicht, es gibt ihn jedoch bestimmt auch in silber.
Mit Woodcase wäre es mir natürlich noch lieber
Siamac
Inventar
#34 erstellt: 28. Mai 2010, 14:43
Gibt es Beides, Woodcase + silber. In silber heißt der KA-8100.

Der größte der Serie war der KA-9100 in Gunmetal KA-9150.
Hier mit KT-7550.





[Beitrag von Siamac am 28. Mai 2010, 14:44 bearbeitet]
Zulu110
Inventar
#35 erstellt: 28. Mai 2010, 15:28
@Siamac
Sind die Füsse unter deinem 9150 original? Und wenn nicht, wo hast du die her? Die würden sich bei meinem KA-8150 bestimmt auch gut machen.

Grüße, Marcel
Siamac
Inventar
#36 erstellt: 28. Mai 2010, 16:17
Nein, die habe ich aus Hong-Kong.
Gibt es aber auch im deutschen Ebay.

classic70s
Inventar
#37 erstellt: 28. Mai 2010, 18:13

Siamac schrieb:
Nein, die habe ich aus Hong-Kong.
Gibt es aber auch im deutschen Ebay.

:prost


vermutlich identisch mit Standard-CD Player Füßen von Technics, also einfach von nem alten CD Player abschrauben!
philanthus
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 28. Mai 2010, 19:46

Siamac schrieb:
Gibt es Beides, Woodcase + silber.
Der größte der Serie war der KA-9100 in Gunmetal KA-9150.
Hier mit KT-7550.

...und hier die Kombi in Silber:



...mit Woodcase:



...und hier der mustergültige Doppelmono-Aufbau des KA-9100:



Hatte ich schon erwähnt, dass ich immer noch sehr angetan bin vom KA-9100? Habe nicht die Vergleichsmöglichkeiten wie ihr, aber nach meinem Empfinden toppt er klangmäßig meinen Sony TA-F 690 ES (von Optik und Haptik ganz zu schweigen), von daher: Ganz klare Empfehlung meinerseits.



Gruß
Martin
stefan_4711
Inventar
#39 erstellt: 28. Mai 2010, 20:00
Soweit ich weiss haben etliche Kenwoods wie z.Bsp. der KA-9100 oder 9150 Hybrid Endstufen. Davon würde ich die Finger lassen...
semmeltrepp
Gesperrt
#40 erstellt: 28. Mai 2010, 20:03

stefan_4711 schrieb:
Hybrid Endstufen. Davon würde ich die Finger lassen...



Wenn sie laufen, ist doch o.K. Aber wehe, wenn sie kaputt gehen. Ersatz gibbet nimmer.
stefan_4711
Inventar
#41 erstellt: 28. Mai 2010, 20:20
Um eine Vollverstärkersammlung abzurunden... wär ein Sansui AU-20000 (den suche ich selber schon länger) oder ein AU-9500 (denn besitze ich) mit Sicherheit kein Fehler... ein absolutes Highlight wär wohl auch ein AU-111...
classic70s
Inventar
#42 erstellt: 28. Mai 2010, 20:21

stefan_4711 schrieb:
Soweit ich weiss haben etliche Kenwoods wie z.Bsp. der KA-9100 oder 9150 Hybrid Endstufen. Davon würde ich die Finger lassen...


und wenn die kaputt gehen, kann man wirklich nichts mehr machen??
Wie merkt man das die Teile kaputt gehen?
Gibt es da Vorwarnzeichen??


[Beitrag von classic70s am 28. Mai 2010, 20:22 bearbeitet]
stefan_4711
Inventar
#43 erstellt: 28. Mai 2010, 20:29

classic70s schrieb:

stefan_4711 schrieb:
Soweit ich weiss haben etliche Kenwoods wie z.Bsp. der KA-9100 oder 9150 Hybrid Endstufen. Davon würde ich die Finger lassen...


und wenn die kaputt gehen, kann man wirklich nichts mehr machen??
Wie merkt man das die Teile kaputt gehen?
Gibt es da Vorwarnzeichen??


Machen kann man wohl immer was... aber normalsterbliche Elektroniker wie ich... die tuen sich so etwas nicht an... einer der Vorteile von den Klassikern aus den 70ern ist ja die Tatsache das die in der Regel komplett diskret aufgebaut sind... es für fast alle Bauteile noch Ersatztypen gibt...
philanthus
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 28. Mai 2010, 20:57

semmeltrepp schrieb:

stefan_4711 schrieb:
Hybrid Endstufen. Davon würde ich die Finger lassen...


Wenn sie laufen, ist doch o.K. Aber wehe, wenn sie kaputt gehen. Ersatz gibbet nimmer. ;)


Hallo,

ja, das Argument hört man immer wieder. Aber erstens sind diese "Hybrid-Endstufen" TA-100WA(=Transistor-Arrays in einem speziellen Gehäuse zur optimierten Wärmeabführung, wohl von Sanken hergestellt)offenbar nicht anfälliger als Endstufen mit Einzeltransistoren, schließlich werden ja regelmäßig solche technisch einwandfreien Kenwoods angeboten (z.B. auch KA-7300 mit TA-80WA, KA-8300, KR 9600 mit TA-200WA, IIRC). Durchbrennen tun die doch nur, wenn man die Lautsprecherterminals kurzschließt, was sich ja wohl vermeiden lässt.

Und natürlich gibt es Ersatz, nämlich in Form eines äußerlich heruntergekommenen KA, dessen Endstufenmodule aber noch funzen.

Ansonsten kann die Audioklinik in das TA-100WA-Gehäuse neue MOS-FET-Transen einbauen, was aber wohl mehr kostet als ein Schlachtgerät.

OK, ich hatte Glück und besitze nun zu meiner Beruhigung zwei KA-9100 im Top-Zustand, einen im Blech- und einen im Holzkleid

Gruß
Martin
Siamac
Inventar
#45 erstellt: 28. Mai 2010, 21:07

philanthus schrieb:


Ansonsten kann die Audioklinik in das TA-100WA-Gehäuse neue MOS-FET-Transen einbauen, was aber wohl mehr kostet als ein Schlachtgerät.

Gruß
Martin


Stimmt nicht ganz. Die rechte Endstufe eines meiner KA-9150 wurde in der Audioklinik für einen sehr humanen Preis repariert. Das Ergebnis war top - wie neu.
Für das Geld gibt es kein Schlachtgerät.


[Beitrag von Siamac am 28. Mai 2010, 21:13 bearbeitet]
philanthus
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 28. Mai 2010, 22:26
Das ist schön zu hören.

Gruß
Martin
Zulu110
Inventar
#47 erstellt: 29. Mai 2010, 02:04

philanthus schrieb:


Hatte ich schon erwähnt, dass ich immer noch sehr angetan bin vom KA-9100? Habe nicht die Vergleichsmöglichkeiten wie ihr, aber nach meinem Empfinden toppt er klangmäßig meinen Sony TA-F 690 ES (von Optik und Haptik ganz zu schweigen), von daher: Ganz klare Empfehlung meinerseits.



Gruß
Martin


Ich habe den auch, aber die kann man auch schlecht vergleichen. Der Kenwood stammt aus den letzten 70ern, der Sony aus Anfang der 90er.
Trotzdem muss man sagen, bzw. kann ich sagen, dass der Sony noch sehr gut verarbeitet worden ist. Auch wenn er hier natürlich nicht rein passt.

Marcel
Siamac
Inventar
#48 erstellt: 29. Mai 2010, 09:12
In der gefragten Preisregion ist noch der SONY TA-F6B zu empfehlen; mit dem tollsten Volumeregler, den ich kenne.



philanthus
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 29. Mai 2010, 14:54

Zulu110 schrieb:

philanthus schrieb:

...angetan vom KA-9100...
...toppt er klangmäßig meinen Sony TA-F 690 ES...

Ich habe den auch, aber die kann man auch schlecht vergleichen. Der Kenwood stammt aus den letzten 70ern, der Sony aus Anfang der 90er.
Trotzdem muss man sagen, bzw. kann ich sagen, dass der Sony noch sehr gut verarbeitet worden ist. Auch wenn er hier natürlich nicht rein passt.
Marcel


Hallo,
ja klar, ich kann dir voll zustimmen! Ich hatte den Vergleich angestellt,
1. weil ich zur Zeit keine anderen direkten Vergleichsmöglichkeiten habe,
2. um zu zeigen, dass mbMn eine für mich (in meiner Anlagenkonfiguration) deutlich hörbare "Klangverbesserung" (wie immer man das auch definieren mag) durch die Weiterentwicklung der Verstärkertechnik in den 15 Jahren, die zwischen diesen beiden Geräten liegen, für mich nicht feststellbar ist,
3. um zu zeigen, dass auch über 30 Jahre alte Verstärker im gepflegten Originalzustand mit neueren Geräten durchaus mithalten können, trotz des Alters der verbauten Elkos und der anderen elektronischen Bauteile.

Das wesentliche Problem dieser alten Geräte ist über wohl alle Hersteller hinweg die Korrosion der Schalter, Regler und Relais, was aber ja in den Griff zu kriegen ist.

Gruß
Martin

P.S: Der Sony TA-F6B würde mir auch gefallen...
classic70s
Inventar
#50 erstellt: 29. Mai 2010, 23:11
nochmal kurz zu Kenwood

welche besonders guten alten Kenwood Verstärker ohne "Hybrid-Endstufen" gibt es überhaupt?
Hat der seltene Kenwood 600 auch welche? Welche 1A Kenwood Modelle ohne "Hybrid-Endstufen" könnt ihr empfehlen?
Dino_J
Stammgast
#51 erstellt: 30. Mai 2010, 08:31
Der schon angesprochene KA-8100 ist ohne und der - meiner Meinung nach der schönste dieser Serie - KA-7100 ist ebenso diskret aufgebaut.

Letzterer ist nicht Doppelmono, jedoch sehr gut in Klang und Leistung. Er ist halt nicht so überladen mit Funktionen und Schaltern. Der Aufbau ist sehr übersichtlich und großzügig. Sämtliche Elektronikbauteile sind immer noch erhältlich.
Sehr schönes Detail ist die Glasskala am Lautstärkeregler.

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