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AUDIO CASSETTEN, NEUE PRODUKTION!

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bobileinchen
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 29. Aug 2011, 20:21
Hallo Gemeinde,
nachdem wir einen gewissen Nassabspieler in technisch abgeänderter Form wieder aufleben lassen.... brauchen wir jetzt echt Hilfe!!!!! Wir wollen ordentliche, leere Audio-Cassetten produzieren, bzw. labeln lassen. Ich habe schon einige der üblichen Verdächtigen kontaktiert. Habt Ihr noch Ideen / Möglichkeiten?? Es wird echt Zeit, diese Nische zu füllen!!!
Viele Grüße
Boris
ooooops1
Inventar
#2 erstellt: 30. Aug 2011, 11:49
Moin,

also:

1. Metal Cassetten (ev. verschiedene Ausführungen - Metal Gehäuse und Kunststoff Gehäuse / C60 / C90 ev. auch C100)

2. Normal Cassetten sind überflüssig

3. Chrom Cassetten siehe bei Metal.

Ooooops1
xutl
Inventar
#3 erstellt: 30. Aug 2011, 11:56
zu 1)
C46 fehlt, alles >90 hat schon immer keiner gebraucht bzw. (sinnvoll) benutzt

zu 2)
Einspruch!

zu 3)
Metallgehäuse wäre was zum Angeben, Kunststoff hat und sollte auch zukünftig reichen
luckyx02
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 30. Aug 2011, 13:16

2. Normal Cassetten sind überflüssig

...find ich nicht, gerade gute Ferrocassetten sind das Salz in der Suppe....
Svensonc2010
Gesperrt
#5 erstellt: 30. Aug 2011, 13:56
Ich habe mal ne technische bzw. herstellungstechnische Frage dazu.
Wie stellt man eigentlich Bänder wie Metalband her, wenn man kein Chemieunternehmen ist?
Macht man das im kleinen Labor oder wie muss ich mir das vorstellen? Oder geht man einfach an die üblichen Produzenten heran und beauftragt die? Wird das nicht zu teuer, wenn sowas in Kleinserie beauftragt wird? Ich meine, da muss ja ne ganze Produktionsstrasse bereitgestellt werden...
Oder irre ich da komplett?
Wie produziert man ordentliche, vibrationsarme Gehäuse ? Dazu braucht man doch auch Formen etc.
Die Produktion ist ja mehr oder weniger eingestellt und die Strassen sind doch sicher entweder nimmer da oder umgestellt.

Entschuldigt meine Unwissenheit. Aber die Idee dahinter hat was.

WENN, dann würde ich mich nur auf eine Sorte spezialisieren und die in mehfachen Ausführungen anbieten.
Passat
Moderator
#6 erstellt: 30. Aug 2011, 14:56
Kassetten werden ja noch hergestellt, wenn auch nur noch Typ I und II.

Ich sehe das Problem woanders:
Kaum ein Hersteller wird wohl extra ein Band auflegen, wenn es sich für ihn nicht rechnet.
Und ich glaube nicht, das ein Hersteller unter 10.000 Stück anfängt, darüber nachzudenken.
Ich denke eher, das man schon eher in die Größenordnung von 100.000 Stück gehen muß, damit man einen Hersteller findet, der so etwas überhaupt macht.

Im Übrigen sehe ich den Bedarf an Typ I und II weniger, denn da sind noch diverse Sorten am Markt.
Bei Typ IV sieht das anders aus, deren Produktion wurde schon vor vielen Jahren eingestellt.

Grüsse
Roman
ooooops1
Inventar
#7 erstellt: 30. Aug 2011, 15:03
Moin,

nichts gegen NORMAL Cassetten, aber welchen Sinn haben diese?
Die letzte davon habe ich ca. 1973 in einem Nordmende Radiorecorder benutzt und habe Mal Sondock - Discothek im WDR aufgenommen......
Seitdem benutze ich ausschließlich CR und Metal Cassetten.

Die Befürworter der Normal Cassette mögen mich also bitte aufklären, warum dieser Cassettentyp benötigt wird?

Ooooops1
Svensonc2010
Gesperrt
#8 erstellt: 30. Aug 2011, 15:10
Kompatibilität?

Ich denke, Normal-Cassetten sind einfacher herzustellen und sind weiter verbreitet als die and. beiden Arten.
Denn jedes Billigteil kann eben diese Art abspielen, aber nicht unbedingt II und IV.

Das mit der Produktion meine ich auch in der Art. Man muss dafür ja extra eine Produktion wieder einführen oder komplett neu anfahren, wenn die Produktion bereits komplett eingestellt wurde. Für ein paar tausend Cassetten dürfte der Endpreis zu teuer sein, wenn der Hersteller und auch der Verkäufer noch etwas verdienen möchte daran.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 30. Aug 2011, 15:21
FE Bänder habe den grossen Vorteil der wesentlich besseren Tieftonwiedergabe. Insgesamt über alles betrachtet ist die Wiedergabe auch insgesamt ausgewogener, zumindest bei meinen Nak's und Revox Geräten. Die BASF oder Maxell klingen auf diesen Decks überragend, da kommt kein Chromband mit....:prost
fordgranada23
Stammgast
#10 erstellt: 30. Aug 2011, 15:26
auf "made in china dot com" findet man alles ,
auch audio kassetten...
lg j


[Beitrag von fordgranada23 am 30. Aug 2011, 15:39 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 30. Aug 2011, 15:39

fordgranada23 schrieb:
auf made in china dot com findet man alles ,,
auch audi kassetten...
lg j


Ebay ist auch voll damit von Chrome maxima bis Metal gibts alles, reine Preisfrage....
Svensonc2010
Gesperrt
#12 erstellt: 30. Aug 2011, 15:43
Ich glaub, das war nicht der Tenor des Threaderstellers.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 30. Aug 2011, 16:00
.,..ich glaube doch, geht es doch darum abzuklopfen wer was kauft. Ich will hier gar nicht alles posten was man in den diversen Shops rund um den Globus noch alles NEU an Leercassetten kaufen kann.
Soll er tun was er nicht lassen kann. Wenns gut und günstig ist kaufe ich da sogar was.
ooooops1
Inventar
#14 erstellt: 30. Aug 2011, 17:05
Moin,

ich habe letztens eine Maxell Metal Vertex C90 Original verpackt für 61,-€ verkauft.

ICH denke also der Markt für eine gute Metal Cassette um die 10,-€ Stk. ist vorhanden. Nicht jeder (siehe oben) ist bereit für sein "Hobby" soviel Geld auszugeben.

Ooooops1

P.S.
Die Kompatibilität NORMAL Cassette sehe ich ein und ist ein gewichtiges Argument.
Allerdings hat auf meinen diversen Tapedecks noch keine Normal Cassette besser geklungen als eine CR oder Metal.
Alpage AL 80
JVC KD A7
Nakamicht LX3
Akai GX95

alle Decks habe ich NEU selber erworben und benutzt....

Ooooops1


[Beitrag von ooooops1 am 30. Aug 2011, 17:06 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 30. Aug 2011, 17:42
...och diese "ich habe den Längsten" Posts, finde ich doof. Im allgemeinen kommen "schlechtere" Decks weniger gut mit FE Band zurecht wie Spitzentapedecks.

Das nächste ist der musikalisch und auch für die räumliche Wiedergabe so wichtige Grundtonbereich, wie bei den hier so allseits beliebten MC Systemen von Plattenspielern, fällt das eben nur auf Anlagen ins Gewicht, die sich in diesem Frequenzband keine Blösse geben.

Für mich definieren sich gute Ketten ausschliesslich über die Fähigkeiten in diesen Bereich entsprechendes aufzulösen und auch darzustellen. Egal ob es sich um Dreher, Cassettenrecorder oder CD Player oder sonstwas handelt. Alles andere ist technisch relativ "einfach" lösbar.

Aber das ist meine persönliche Sicht der Dinge, das mag jeder halten wie er mag.
ooooops1
Inventar
#16 erstellt: 30. Aug 2011, 18:01
Moin,

luckyx02

DU hast den "Längsten" oder verstehe ich jetzt was falsch? Das gehört doch aber garnicht zum Thema. Dafür gibt es "Spezial-Foren".....

Ansonsten habe ich es NICHT nötig den "Längsten" zu haben, über das Alter bin ich weit hinaus :), falls du mir das unterstellen willst. Seit wann darf man nicht mehr die Geräte posten, die man in seinem bisherigen Leben mal besessen hat ( und alle NACHEINANDER - gekauft im jeweiligen Herstellungsjahr und dann gegen das andere Modell getauscht)? Und das mit der Maxel Vertex war nur ein Beispiel für die doch große Nachfrage nach vernünftigem Cassettenmaterial...

Jetzt habe ich mich genug vor DIR gerechtfertigt. Ich möchte diesen netten Thread nicht mit weiteren Äußerungen zerschreddern, die nicht hierher gehören. Du kannst mir gerne eine PM schicken, wenn du mehr über den "Längsten" und andere Probleme loswerden möchtest......

Ooooops1


[Beitrag von ooooops1 am 30. Aug 2011, 18:05 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 30. Aug 2011, 18:20
..schöne Einsicht, mir scheint sie kommt etwas spät....

Ansonsten möchte ich nicht mit dem "Gegenaufzählen" beginnen, sondern dir nur ERKLÄREN wie du es in #7 gefordert hast, warum FE Cassetten etwas taugen und wo sie anderen überlegen sind ! Klar soweit ?


[Beitrag von luckyx02 am 30. Aug 2011, 18:21 bearbeitet]
termman
Inventar
#18 erstellt: 02. Sep 2011, 19:31
Falls zu diesen Kollegen von "audio service Tonträgerproduktion" bereits Kontakt besteht, diesen Post einfach ignorieren, ansonsten vielleicht mal mit denen kurzschliessen.

highfreek
Inventar
#19 erstellt: 03. Sep 2011, 11:22
Klar gibt es auch recht gute Taps die mit Normal besser klingen wie mit Chrom.
In Erinnerung sind mir z.B. die Technics RS-M235(DB)X bis 275 X geblieben.
Mit diversen Chrom klangen die zu höhenarm.

Chrom bänder sind im Einzelhandel aber mittlerweile schlecht zu bekommen, Normal findet man noch öfter. Diese werden aber in den bekannten billig Ländern produziert. Auch wenn z.B. Sony draufsteht.

gruß
WinfriedB
Inventar
#20 erstellt: 05. Sep 2011, 07:33

Svensonc2010 schrieb:
Ich habe mal ne technische bzw. herstellungstechnische Frage dazu.
Wie stellt man eigentlich Bänder wie Metalband her, wenn man kein Chemieunternehmen ist?
Macht man das im kleinen Labor oder wie muss ich mir das vorstellen?


Ich hab mal irgendwo gelesen, wie der Gründer von Sony seinerzeit die ersten jap. Magnetbänder mehr oder weniger in der Küche hergestellt hat.

Heutzutage dürfte es das aber kaum bringen. Eine andere Methode als die industrielle zur Magnetbandherstellung kann ich mir kaum vorstellen. Und für Disketten-Magnetfolie gab es schon in den 90ern, als das Disketten-Geschäft noch brummte, weltweit nur noch eine Handvoll Hersteller, die sämtliche damals noch recht zahlreichen Diskettenhersteller versorgt haben. Heute dürften davon kaum noch welche übrig sein - und noch weniger Hersteller für Audio-Magnetbänder.


Svensonc2010 schrieb:


Wie produziert man ordentliche, vibrationsarme Gehäuse ? Dazu braucht man doch auch Formen etc.
Die Produktion ist ja mehr oder weniger eingestellt und die Strassen sind doch sicher entweder nimmer da oder umgestellt.

Das ist alles andere als einfach. Schon normale Kunststoffteile sind in der Herstellung recht aufwendig. Ich hatte mal mit der Diskettenherstellung zu tun. Meine Kollegen brauchten schon einigen Grips und Erfahrung, um Diskettengehäuse verzugsfrei herzustellen. Gemacht wird das mit dem Spritzgußverfahren. Präzise Formen dafür sind extrem teuer, kosteten schon in den 90ern teilweise 5stellige Beträge. Außerdem brauchst du natürlich erstmal Fertigungsunterlagen (Zeichnungen usw.). Und die Form ist nur 1 Teil, eine Spritzgußmaschine und Rohmaterial (geeignetes Granulat) brauchts auch noch. Und Leute, die so ein Teil handhaben können, sonst werden die Gehäuseschalen krumm wie Bananen.

Man kann natürlich auch Kunststoff- oder Metallgehäuse aus dem vollen fräsen, das bringts aber nur bei Kleinstückzahlen.

Natürlich auch noch Vorrichtungen (wenn nicht automatische Anlagen) zur Cassettenmontage (eine Montageanlage für 3,5"-Disketten paßt in größeren Wohnungen vielleicht in den Flur). Usw. usf.

Fazit: Für komplette Laien ist das nix, bis die erste Cassette (vielleicht) mal hergestellt ist, sind mit Sicherheit einige -zig Tausend EUR ausgegeben.
Passat
Moderator
#21 erstellt: 05. Sep 2011, 07:50
Die Bandproduktion selbst ist nicht das große Problem.
Da gibt es noch Hersteller, da im EDV-Bereich noch vielfach Bänder zur Datensicherung eingesetzt werden.

Grüsse
Roman
WinfriedB
Inventar
#22 erstellt: 05. Sep 2011, 08:36

Passat schrieb:
Die Bandproduktion selbst ist nicht das große Problem.
Da gibt es noch Hersteller, da im EDV-Bereich noch vielfach Bänder zur Datensicherung eingesetzt werden.

Grüsse
Roman


Diese Bänder dürften aber ziemlich andere Parameter haben. Da rein digitale Signale, dürfte z.B. der Rauschpegel kaum eine Rolle spielen.

Ein weitläufiger Verwandter betreibt ein Ton- und Videostudio, er sagte mir, daß schon vor Jahren die Fertigung von Audiobändern (Spulen) eingestellt wurde und bestenfalls noch welche NOS verfügbar sind.
WinfriedB
Inventar
#23 erstellt: 05. Sep 2011, 08:39

highfreek schrieb:
;) Normal findet man noch öfter. Diese werden aber in den bekannten billig Ländern produziert. Auch wenn z.B. Sony draufsteht.

gruß


Auch Disketten wurden seinerzeit teilweise in Billiglohnländern hergestellt, wir haben seinerzeit eine Fertigung in der Ukraine installiert. Die Magnetfolien kamen aber praktisch immer von den großen Herstellern. Könnte mir vorstellen, daß die Bänder für Sony-Cassetten, egal wo sie hergestellt werden, immer noch von Sony selbst produziert werden (die waren übrigens auch einer der wenigen Hersteller von Disketten-Magnetfolien).
Passat
Moderator
#24 erstellt: 05. Sep 2011, 08:43
Da täuscht du dich.
Datenbänder müssen einen gewissen Rauschabstand haben, damit ein korrektes Auslesen der Daten möglich ist.

Und es kommt bei Datenbändern noch hinzu, das da die Fehlerkorrektur nicht die Möglichkeiten wie bei Audioaufzeichnung hat.
Bei digitaler Audioaufzeichnung kann man mit Interpolation arbeiten, falls Daten nicht lesbar sind.
Bei Daten kann man nicht mit Interpolation arbeiten, da kommt es auf jedes Bit an.
Schon ein einziges falsches Bit kann eine ganze Datei unbrauchbar machen.

Deshalb werden an Datenbänder deutlich höhere Anforderungen gestellt als an Audiobänder.

Grüsse
Roman
WinfriedB
Inventar
#25 erstellt: 05. Sep 2011, 09:20

Passat schrieb:
Da täuscht du dich.
Datenbänder müssen einen gewissen Rauschabstand haben, damit ein korrektes Auslesen der Daten möglich ist.

Und es kommt bei Datenbändern noch hinzu, das da die Fehlerkorrektur nicht die Möglichkeiten wie bei Audioaufzeichnung hat.
Bei digitaler Audioaufzeichnung kann man mit Interpolation arbeiten, falls Daten nicht lesbar sind.
Bei Daten kann man nicht mit Interpolation arbeiten, da kommt es auf jedes Bit an.
Schon ein einziges falsches Bit kann eine ganze Datei unbrauchbar machen.

Deshalb werden an Datenbänder deutlich höhere Anforderungen gestellt als an Audiobänder.

Grüsse
Roman


Abgesehen davon, daß es auch bei reiner Datenaufzeichnung möglich ist, Bitfehler aufgrund von intelligenten Prüfsummenalgorithmen in gewissem Rahmen zu korrigieren:

Wir haben seinerzeit Disketten auf Bitfehler bzw. zufällige Bits (drop-out und drop-in) getestet. Dabei gab es natürlich auch eine Bezugsgröße (von der PTB hergestellte Prüfdisketten), von der die Normpegel auf die Testgeräte übertragen wurden.

Die Disketten wurden erstmal mit einem Bitmuster beschrieben und dann der Ausgangspegel beim Lesen gemessen. Bei Premium-Qualität reichten 80% des Bezugspegels aus. Anschließend wurden die Disketten gelöscht und nochmals überprüft. Waren noch Signale vorhanden, die 20% des Bezugspegels erreichten, war die Diskette fehlerhaft - alles unter 20% war OK. D.h. der erlaubte Rauschabstand war 20% des Bezugspegels. Rechne das mal in db um, dann bekommst du das kalte Grausen... Und Pegelschwankungen von 20% (verwertbare Nutzsignale von 80 ... 100% des Bezugspegels) sind bei Audio auch kaum tolerierbar.

Wie gesagt, die Disketten wurden mit Normsignalen getestet, dazu wurden Schreib- und Löschströme der Köpfe angepaßt. Bei normalen Diskettenlaufwerken wird das nicht gemacht und die Disketten bekommen eine Magnetisierung verpaßt, daß wahrscheinlich auf einem Bierdeckel noch was hängenbleibt.

Die Anforderungen an Drop-outs (fehlende Bits) sind bei Datenbändern sicher höher als bei Audiobändern (bei Disketten entsprach das Bitmuster einer Schreibfrequenz von um die 100kHz, wenn ich recht erinnere), aber die Anforderungen an den Rauschabstand können wesentlich geringer sein, da beim Lesen grundsätzlich mit Schwellwerten gearbeitet wird. Alles, was unter dem zulässigen Rauschpegel (s.o.) ist, wird eh abgeschnitten und nicht verwertet.
Passat
Moderator
#26 erstellt: 05. Sep 2011, 09:23

WinfriedB schrieb:
Abgesehen davon, daß es auch bei reiner Datenaufzeichnung möglich ist, Bitfehler aufgrund von intelligenten Prüfsummenalgorithmen in gewissem Rahmen zu korrigieren:


Ja, die gibt es auch bei Audio.
Aber bei Audio kommt anschließend, wenn diese Algorithmen den Fehler nicht mehr korrigieren können, die Interpolation.
Und das geht bei Daten nicht mehr.

Grüsse
Roman
WinfriedB
Inventar
#27 erstellt: 05. Sep 2011, 09:56

Passat schrieb:


Ja, die gibt es auch bei Audio.
Aber bei Audio kommt anschließend, wenn diese Algorithmen den Fehler nicht mehr korrigieren können, die Interpolation.
Und das geht bei Daten nicht mehr.

Grüsse
Roman


Richtig. Wir sprechen hier aber von normalen TB-Cassetten, und da ist die Aufzeichnung immer noch analog. Und an Material für analoge Datenaufzeichnung werden nun mal höhere Ansprüche gestellt als für digitale Aufzeichung, da man bei letzterer mit Schwellwerten für gültige und ungültige Bits arbeiten kann. Dadurch kann die Latte für den notwendigen Rauschabstand wesentlich niedriger gehängt werden.

Auch einige andere Parameter dürften bei Bändern für dig. Aufzeichnung anders sein, so ist z.B. kein allzuweiter Freq.bereich gefordert, da die Bitmuster stets mit der gleichen Frequenz (Datenrate) geschrieben werden. Daher erscheint es mir mehr als fraglich, ob Bandmaterial für dig. Aufzeichnung, wie es noch produziert wird, für Analogsignale, speziell Audio, brauchbar ist.


[Beitrag von WinfriedB am 05. Sep 2011, 10:21 bearbeitet]
analogeeeer
Neuling
#28 erstellt: 22. Sep 2011, 16:26
hy,
ich bin auf der dringenden suche nach CAD datensätzen von audio kassetten...mit innenleben und allem drum und dran...kann mir da jemand was sagen wo ich was finde, oder hat vielleicht irgendwer diese daten?
luckyx02
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 22. Sep 2011, 17:55
Wenn es Antworten dazu gibt dann sicher im "Spezialistenforum"
Tapeheads.nét

http://www.tapeheads.net/forumdisplay.php?f=6
bobileinchen
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 24. Sep 2011, 19:12
Es ist zum Krätze kriegen! Natürlich kann man sich Cassetten produzieren lassen. Ich habe in den letzten Wochen einiges an Kontakten gecheckt und Angebote bekommen.... es wird eng.
Die Hersteller fahren beharrlich die Produktion runter, die Cassetten-Gehäuse werden immer einfacher. Metallband ist verschwunden, es gibt weltweit ein Chromband. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Es wird zwar BASF/Emtec-Chrom-Super genannt, doch es hat mit den letzen produzierten, gleichnamigen, nicht viel gemein (habe ich messen lassen!!)
Was tun, sprach Zeus...
Viele Grüße
Boris
Mais
Stammgast
#31 erstellt: 25. Sep 2011, 12:31
Die Produktionsstraßen sollten doch noch da sein - oder täusch ich mich da? Wird ja nicht alles verschrottet sein...

Hat ja auch funktioniert, den Sofortbildfilm wieder auferstehen zu lassen. Dann sollten wir doch den Mondpreisen für alte Metallbänder auch ein Schnippchen schlagen können
Svensonc2010
Gesperrt
#32 erstellt: 25. Sep 2011, 12:52
Danke für Eure Beiträge. Interessant zu lesen, vor allem über die Problematiken.

Scheint doch nicht so einfach zu sein, wenn man nicht noch alte Anlagen hat....

@Mais
Ich wäre mir da nicht so sicher, da hier eine Umstellung von analog auf digital vollzogen wurde.
Inwieweit sich Produktionsstraßen ähneln, wenn man z.B. Magnetbänder für dig. Backups herstellt (gibt es das noch?), kann ich nicht beurteilen.

@bobileinchen
Sowas hatte ich befürchtet. Wenn man nun selber was bewegen will, dann dürfte das auf Grund der hohen Kosten sich nicht rentieren. Ausser man hat n paar Mio zum reinen Verpulvern übrig.

Hier kommt ja noch erschwerlich hinzu, dass wir eine Wandlung von analog auf digital durchgemacht haben.
Ich sehe das hier ähnlich wie bei den Röhren-TVs, wo die Produktion einfach wie bei Sony nimmer stattfindet und man somit auch nicht mehr auf diese Produktionsstrassen bauen kann. Neu Fabs werden hier aktuell für OLED hochgefahren, die gänzlich anders aufgebaut sind als Fabs für Röhren-TVs.


btw. Ich habe ne Frage zu ALTEN Cassetten.
Ich habe noch über hundert Cassetten noch, wo ich meine HR3 Clubnight Anfang der 90er aufgenommen habe. DA, wo der Techno noch gut war.
Ich möchte die irgendwann mal auf Platte bringen.
Gibt es irgendeine Methode, die Bänder zu "revitalisieren"?
Also, ich muss sicher die Bänder vorher einige Mal durchspulen, damit die nicht pappen während der Wiedergabe, oder?
Zuletzt wurden die vielleicht vor 10 Jahren abgespielt. Auf Grund MP3-Player, mit denen ich so um 2000 angefangen habe, habe ich die Cassetten zwar alle noch da, aber eben nimmer abgespielt.


[Beitrag von Svensonc2010 am 25. Sep 2011, 13:05 bearbeitet]
DOSORDIE
Inventar
#33 erstellt: 25. Sep 2011, 21:35
Nee, Quark, wenn das gute Bänder sind, dann pappt da nix und 10 Jahre ist nicht wirklich alt für Cassetten. Ich hab hier welche, die sind 40 Jahre alt und älter und sind zwischendurch 20 Jahre und länger nicht gelaufen, die liefen sofort wie am Ersten Tag.

Einmal hin und herspulen sollte man aber trotzdem, damit das Band ordentlich aufgewickelt wird und angeblich verschwinden dadurch auch ab und an Doppler Effekte. Es kommt drauf an, ob du ein gutes Tapedeck benutzt hast. Dazu kommt dann natürlich noch der Empfang des UKW Signals, wenn das schlecht oder nur Mono war wird der Sound digital auch nicht besser.

Sowas würde ich nur machen wenn es wirklich TOPP Aufnahmen sind, die nicht oft gespielt wurden und wenn nur in guten Geräten, weil sonst jeder Dropout mit auf die Platte kommt, oder wenns halt unwiederbringliche Sachen sind, die man nicht mehr beschaffen kann. Ausserdem ist es dann auch wichtig vor der Digitalisierung zu prüfen ob der Tonkopf 100%ig auf die Cassette justiert ist, sonst haste Phasenfehler. Es gibt ne Seite wo man alte Clubnights runterladen kann, ich glaub sogar ab der Ersten und irgendwo hab ich auch noch ein Marusha Set von DT64.

Digitale Nachbearbeitung wäre halt Schneiden, Fade Out, Fade In, mit nem Equalizer kann man auch Einiges rausholen, wenn das Tapedeck nicht auf die Bandsorte eingemessen war oder bei Höhenverlust durch starke Magnetfelder. Rauschfilter gibts auch, die sind auch sehr effektiv, manchmal funktionieren sie auch ganz gut, kommt aber halt immer aufs Material an, das kann auch viel kaputt machen, damit muss man vorsichtig sein, sonst klingts hinterher wie aus der Dose.

Ich hatte zerkratzte Plattenaufnahmen, die klangen hinterher fast knackfrei, andere waren dann total zerhackt und Scheiße.

So... Zum eigentlichen Thema:

Ich finde gute Ferrobänder auf jeden Fall wichtig. Sowas wie TDK D oder Sony HF, BASF Ferro Extra oder Scotch BX oder wie die hieß waren Topp Cassetten und die noch erhältlichen sind auch immernoch Topp, auch wenn die Gehäuse nicht verschraubt sind und das Abschirmblech fehlt, aber die klingen trotzdem gut, nur sind die über die 90er leider immer hässlicher geworden.

Ich brauche keine 50 verschiedenen Sorten, 3 solide Grundtypen würden mir völlig ausreichen. Mein GX75 mag so megateure mehrschichtige Exoten sowieso nicht, das kommt am Besten mit Standarttypen klar, wie TDK SA oder Maxell XL II, wenn man es aufmacht und ein Bisschen am Bias schraubt mag es auch die liebenswerten BASF Cassetten, die auch fast alle sehr gut sind.

Ich finde die Cassetten sind über die 90er immer hässlicher geworden. Ich würde mir welche wünschen, die aussehen wie die klassischen Leercassetten der 80er. Die alte orangene Sony CHF finde ich z.B. sehr hübsch, oder die goldenen SA(X) und XL II(S), die End 80er Ausführung des eckigen BASF Gehäuses, die sahen dann ja bis auf den Schriftzug und die Farbe des Labels alle gleich aus, bis auf die Chrom Maxima II. Ja, das waren hübsche Cassetten.

Anfang der 90er die sind teilweise auch noch schön, aber da war halt nix mehr mit Papierlabels.

Geschweißte Gehäuse haben auch ihre Vorteile, die sind wesentlich Steifer und gehärteter, geschraubte Gehäuse lassen sich einfacher biegen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gute Ferrobänder erst sehr spät in die Sättigung gehen, vor Allem bei Basslastiger Musik kann man die schon echt Quälen, wo man bei Chrom schon vorsichtig sein muss, trotzdem rauschen sie natürlich lauter, auch wenn man vielleicht höher aussteuern kann und im Hochtonbereich hört man dann ihre Begrenztheit, auch wenn der Recorder weit nach oben kommt, klingen sie trotzdem nicht ganz so präzise wie Chrom Bänder. Zwischen Chrom und Metal höre ich nicht wirklich nen Unterschied, muss ich ehrlich sagen, ich empfinde den Sound von Metalband sogar irgendwie "härter", aber das ist vielleicht auch Einbildung. Ich habe mir auch nur selten mal eine Metallcassette gegönnt. Von Maxell gabs dann später so ganz billige mit langen Spiellängen für 5 oder 6 Mark, das Band war aber trotzdem gut, nur hatte ich keine wirklich guten Tapedecks zu der Zeit ^^.

Spiellängen über 90 Min sind überflüssig? Was solln das? Ich fand 120 Min Cassetten schon immer total cool und die sind auch spätestens seit den 80ern gar nicht mehr so labil wie sie das irgendwann in der Anfangszeit mal waren. Bei mir ist jedenfalls nie eine kaputt gegangen, selbst die aus meiner Kindheit laufen noch genau so tadellos wie jede andere auch. Ich würde mir schon wünschen, dass es wieder 100 und 120 Minuten Cassetten gibt. Von TDK gabs ja sogar mal 110er, ne Zeit lang hatten die auch irgendwie Alles dazwischen, AGFA hatte 60 und 90+6.

Ich brauche unter 90 Minuten eigentlich keine Cassetten. Ich benutzen selten C60 weil ich meistens sowieso Mixtapes aufnehme und da ist es mir gerade unterwegs ganz lieb, wenn die ne möglichst lange Spieldauer haben. Die 120er haben aber mittlerweile Mondpreise und im Laden gibts keine mehr, ich habe auch nicht wirklich viele, deshalb hat sich das Thema für mich ziemlich erledigt. Wär cool wenn man die wieder kaufen könnte.

Die Leercassetten bei dem Audio Service sehen halt nach bespielten Kaufcassetten aus, ist doof, wenn man da keine Labels für hat, so ganz blank wirkt das ziemlich billig und unprofessionell, so als hätte man bei ner alten Hörspielcassette das Label abgerissen und was anderes drauf aufgenommen, aber die Preise sind natürlich topp, wenn man da 10 Stück fürn paar Cent das Stück bekommt und die Bandqualität gut ist, die Gehäuse sind in Ordnung, mit den letzten Europa Cassetten (Die drei ???) hatte ich auch nie Probleme, das sind ja wahrscheinlich ähnliche Quellen, wo die herkommen.

Schade, dass man nicht einfach die schönsten Formen von son paar Klassikern irgendwo kaufen kann und dann fertigt man halt einfach auf Wunsch in XL II Form oder in CS II Form, oder in CHF Form etc...

Wobei die 70er Jahre Cassetten hatten ja auch noch kein wirklich spezielles Gehäusedesign wie später, da gabs eben große Fenster, kleine Fenster und abgerundete Fenster. Dann noch eckige oder runde Umrandungen um das Fenster und die Spulen. Und im Großen und Ganzen bei Leercassetten ungefähr 2 Farben. Schwarz und Weiß/Grau. Wenn man nun so Billig Cassetten beim Audio Service ordert und da so BASF artige Chromdioxid End 70er Labels für druckt - ihr wisst schon, diese silbernen, die sehen voll cool aus - dann würden die Dinger auch nach was aussehen.

Man könnte sich ja nen Brand ausdenken, einen für Ferro, einen für Chrom und einen für Metal, sich bei dem Audio Service die Cassetten bestellen, Leercassetten Labels und passende Inlays kreiieren und die dann günstig weiter verkaufen, für 1,50 oder so. Fehlt immernoch die Quelle für Metallband... aber da findet sich bestimmt auch noch was....

So ich geh mal schlafen

LG, Tobi
Svensonc2010
Gesperrt
#34 erstellt: 26. Sep 2011, 14:53
Danke Dir. Tapedeck war damals ein AIWA AD-F880 bzw. 850.

btw. Ich weiss, ich habe fast alle Clubnights auf den Seiten finden können. Meine Aufnahmen waren aber oftmals besser, da ich zumeist auf Chrom (zumeist Maxell XL II S) bzw. Metal aufgenommen habe.

btw. Die Metal-Bänder "sollen" einen besseren Dynamikumfang haben und bessere Frequenzwerte.
Ich konnte zumindest die Metal-Bänder ohne Probleme besser aussteuern, als obige Maxell-Bänder.
Das hat man schon gemerkt.
Wie das beim Grundrauschen aussah, keine Ahnung. Ich glaube, einige Chrom-Bänder waren ganz schöne Rauscher.

btw. Mit BASF-Bändern hatte ich an sich immer Schwierigkeiten. Keine Ahnung, die Teile hatten irgendwan Drop Outs und Schwankungen. Aber ich glaube, bereits in den Mitte der 90er haben die Hersteller schon irgendwie teilweise andere Gehäuse verbaut. Selbst bei den besseren Marken.


[Beitrag von Svensonc2010 am 26. Sep 2011, 15:03 bearbeitet]
DOSORDIE
Inventar
#35 erstellt: 26. Sep 2011, 15:41
Also ich merk da kaum nen Unterschied, weder zwischen den SA und SA-X noch zwischen SA und MA, das sind wirklich höchstens Unterschiede von einem Segment in der Pegelanzeige und die machen sich nicht durch einen drastisch geringeren Rauschpegel bemerkbar. Aber wie gesagt, das AKAI mag (wie viele andere Tapedecks davor) die Mehrschichtbänder nur bedingt. Komisch, hier behaupten viele Probleme mit BASF gehabt zu haben, hatte ich nie, selbst mit 40 Jahre alten Bändern nicht, eher von AGFA.

Die Gehäuse jeglicher Hersteller haben sich ungefähr alle 2 Jahre verändert. Bei BASF kam 1990 etwa dieses diagonale Design mit den Streben. Die erste Ausführung war komplett grau oder schwarz (je nach Bandsorte) und hatte nur in der Mitte ein durchsichtiges Fenster. In der Version danach mit den Digit artigen Zahlen für die Längenangabe waren nur noch die Streben grau oder schwarz und der Rand, der Rest des Gehäuses war von da an durchsichtig. Dieses Grunddesign hat sich noch bis in EMTEC Zeiten herein gehalten, nur gabs immer mal wieder Versionen mit oder ohne Schrauben, die Schriften und die Optik der Inlays veränderte sich, es gab dann auch Slim Cases und unterschiedlich bedruckte Cassetten ungefähr in den letzten 2 Jahren hat sich die Optik dann nochmal verändert, es kam ein EMTEC eigenes Design, das mit den alten CS II nichts mehr zu tun hatte.

Die Cassetten waren immernoch gut, aber weder das Band, noch das Gehäuse erinnerte noch an die originale CS II von BASF, wie es sie bis Ende der 90er gab.

Bei TDK ist der Werdegang ähnlich und auch bei Maxell. Die SA sieht immernoch genau so aus wie ab Mitte der 90er, nur dass die Schrift und die Bedruckung sich immer wieder verändert hat. Die Super CDing sahen ja genau so aus, wie die jetzige SA.

Da hattest du natürlich ein feines Tapedeck, da kann ich mir vorstellen, dass die Aufnahmen noch sehr gut erhalten sind.

LG, Tobi
Svensonc2010
Gesperrt
#36 erstellt: 26. Sep 2011, 15:46
Ich dächte aber, dass sich bei mir einige Gehäuse verzogen haben mit der Zeit und die dann gequitscht haben oder so. Mir war so, als wenn ich sowas damals so vor n paar Jahren bei nem Test da was gehört hatte.

Könnte man sich so eine Art Referenzgehäuse zusammenbasteln?

Ich hab damals aus Ostzeiten sogar noch so n Bastelkit mit Stiften, Folien, Vorband und co.
DOSORDIE
Inventar
#37 erstellt: 26. Sep 2011, 15:46
Nachtrag:

Hier kann man den Werdegang vieler bekannter Leercassetten bis zu ihrem "Ableben" nachvollziehen. Sie sind allerdings in OVP abgescannt, bei den älteren ist aber fast immer die Cassette zu sehen...

http://www.vintagecassettes.com/

Und ich habe richtig getippt, die SA hat seit 1995 dieses Design.

LG, Tobi
blauescabrio
Stammgast
#38 erstellt: 28. Sep 2011, 09:36
Ja was wird denn nun? Lässt jemand noch ein paar Cassetten produzieren/einspulen oder nicht? Aber wenn es sowieso nur noch ein einziges Chromband weltweit gibt, muss es ja auch in der TDK SA drin sein, die man immer noch bei REWE für 1,49 Euro kaufen kann. Fehlt dann zwar das Abschirmblech aber naja.

Ich persönlich hätte ja Interesse an C120. C90 lohnt sich ja nur, wenn sie billger sind als die TDK von REWE.

Gruß
Stefan
blauescabrio
Stammgast
#39 erstellt: 28. Sep 2011, 09:40

highfreek schrieb:
;)
Chrom bänder sind im Einzelhandel aber mittlerweile schlecht zu bekommen


Zumindest die TDK SA gibt es hierzulande bei REWE, Herkules und Müller Drogeriemarkt.

Gruß
Stefan
Passat
Moderator
#40 erstellt: 28. Sep 2011, 10:06
Ja, die TDK SA und Pro SM (gibts nicht in Europa) ist die einzige verbliebene Typ II-Kassette.
Die TBS von Bluthardt gibts nur noch als Typ I und auch nur noch als Restbestand.

Und selbst bei Typ I gibt es nur noch eine kleine Auswahl:
TDK D, Sony HF, Sony EF (Habe ich noch nie gesehen, steht aber auf der Homepage drauf) und Maxell UR.

EMTEC und FUJI produzieren keine CCs mehr.

Grüsse
Roman
termman
Inventar
#41 erstellt: 28. Sep 2011, 10:10
Ich hab noch ne 20er Packung (aktuelle) 120er EMTEC Chrom von den weiter oben von mir verlinkten "audio service Tonträgerproduktion" rumliegen, allerdings war ich bisher zu faul, die mal durchzuprobieren.

Hab grad mal eine in die Hand genommen - zwar auch nur noch verschweisst/verklebt, aber zumindestens ist hinter der Andruckfilzfederung ein Abschirmblech verbaut und auf beiden Bandseiten ist eine "gewellte Sauberaufspulfolie" eingelegt.



EDIT: Passats Post stand noch nicht da, als ich geschrieben hab - ich wollte Dir nicht in die Parade fahren und behaupten, EMTEC würde aktuell noch produzieren.
Ich hab halt die 20er Packung vor paar Monaten gekauft und festgestellt, dass man bei "a. s. T." noch "neu" bestellen kann.


[Beitrag von termman am 28. Sep 2011, 10:24 bearbeitet]
blauescabrio
Stammgast
#42 erstellt: 28. Sep 2011, 11:10
Wie wirkt sich das Abschirmblech eigentlich in der Praxis aus oder meinetwegen auch in der Theorie?

OT: Hat jemand auf die Schnelle ein Tapedeck, das früher (oder auch heute) als Referenz, Standard oder zumindest sehr gut galt/gilt als Empfehlung?

Grüße
Stefan
xutl
Inventar
#43 erstellt: 28. Sep 2011, 11:52
Tandberg TCD 3004
blauescabrio
Stammgast
#44 erstellt: 28. Sep 2011, 12:05


Und eine (oder zwei) Spur(en) ordinäer/günstiger?

Gruß
Stefan
xutl
Inventar
#45 erstellt: 28. Sep 2011, 12:12

blauescabrio schrieb:
Und eine (oder zwei) Spur(en) ordinäer/günstiger?


TCD 340


blauescabrio schrieb:
OT: .... ein Tapedeck, das früher (oder auch heute) als Referenz, Standard oder zumindest sehr gut galt/gilt als Empfehlung?
termman
Inventar
#46 erstellt: 28. Sep 2011, 14:49
TEAC V-970X ist nicht das Schlechteste...

blauescabrio
Stammgast
#47 erstellt: 28. Sep 2011, 15:15
Seufz.. Habt Ihr denn keine gängigeren Empfehlungen? Dagegen bekommt man ja Nakamichis nahezu an jeder Ecke. Aber lassen wir das, ist ja nicht der eigentliche Thread hier.

Grüße
Stefan
termman
Inventar
#48 erstellt: 28. Sep 2011, 15:28
So selten sind die doch gar nicht.

Als ich vor paar Wochen (oder schon wieder Monaten?) meins aus den Kleinanzeigen gefischt hab, hab ich vorm Anruf kurz bei Ebay nachgeschaut, "ob sichs lohnt / ob ich es bei Nichtgefallen nur mit Verlust wieder loskriege" und zu dem Zeitpunkt war mindestens 1 Auktion aktiv.

blauescabrio
Stammgast
#49 erstellt: 21. Okt 2011, 20:38
Gibt es sowas wie dealextreme auch für Korea? Dann würden mich nämlich mal die Dinger hier interessieren:
http://www.saehanmedia.com/english/product/product02_04.html

Grüße
Stefan
Passat
Moderator
#50 erstellt: 21. Okt 2011, 21:15
Sind aber auch nur Typ I und II.

Grüsse
Roman
blauescabrio
Stammgast
#51 erstellt: 21. Okt 2011, 21:53
Wo siehst Du das? Da es alle drei Typen in allen Bandlängen gibt, bin ich davon ausgegangen, dass es sich um Normal, Chrom und Metal handeln würde.

Grüße
Stefan
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