Was tun mit einer alten Nakamichi-Komplettanlage?

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Austro-Diesel
Stammgast
#1 erstellt: 22. Dez 2013, 17:22
Ein Hallo ins Forum,

ich habe hier ein bisserl gestöbert und bin aus dem wenigen Gefundenen zu meinem Anliegen nicht so recht schlau geworden. Voraus: Mein "Heimatforum" war in den letzten Jahren mehr der Car-HiFi-Bereich (notgedrungen wegen Frau und Kinder, denen gefällt Jazz nicht so sehr), aber was soll's.

Vor mir steht eine "angegraute" Nakamichi-Komplettanlage aus den 90er-Jahren, bestehend aus Amplifier1, CassetteDeck1, Tuner2 sowie CDPlayer2 mit den beiden Fernbedienungen. Und leider auch mit den bekannten Wehwehchen: der beiden krachenden Tonblende-Regler, des Tone-Schalters sowie eines "kontaktschwachen" Kanalwählers am Verstärker. Das feine TapeDeck1 arbeitete zuletzt völlig unauffällig und der Tuner2, na ja, was soll da schon kaputtgehen. Beim CDPlayer2 wurde einmal der lange Riemen zur Betätigung der Schublade gewechselt, weil ausgeleiert.

Am Verstärker wurde noch nichts gemacht, also kein mutwilliger "Zerstörungseinsatz" mit Kontaktspray oder anderen Chemikalien und auch keine "Bastelangriffe" an die Mechanik der Schalter und Potentiometer.

Fakt ist, dass der aktuelle bescheidene HiFi-Bedarf durch einen kleinen Teac-Kompaktreceiver aus dem Bestand absolut ausreichend befriedigt wird (TV, Hintergrund-Radiogedudel) und daher eine Reparatur bei einem Fachbetrieb nicht lohnt. Dazu kommt, dass ich selber zwar nicht ganz ungeschickt, aber doch unerfahren und wohl auch zu ungeduldig für eine ordentliche Überholung der Geräte bin, sowie auch Sorge habe, da mehr kaputt zu machen, als instandzusetzen.

Da ich die Geräte auch in nächster Zeit nicht wirklich brauchen werde und Stauraum rar ist, sollte ich mich wohl davon trennen, so gern ich diese ehemals recht teuren Sachen habe. Nun die Frage: besser in unrepariertem Zustand einem "bastelbegabten" Liebhaber anbieten oder vorher einem noch aufzustöbernden Fachmann für vermutlich ein paar hunderter Euro diese Gerätschaften zur Pflege anzuvertrauen -- mit ungewissem Ergebnis?

Die Geräte sind ja soweit gut beleumundet und haben mir akustisch immer ausnehmend gut gefallen. Die dezente Optik und der hohe Nutzungskomfort durch die Systemfernbedienung lassen die Geräte noch einigermaßen zeitgemäß wirken. Wegen Nichtraucherhaushalt auch "olfaktorisch unauffällig", auch keine Katzenhaare etc. als besondere Wertminderung. Ein paar Kratzer auf den Blechen, aber die Fronten und Bedienteile unbeschädigt; nur an der noch immer einwandfrei funktionierenden Fernbedienung sieht man die Benutzung etwas deutlicher, jedoch auch hier keine ausgelaufene Batterien oder ähnliche Katastrophen.

Was meint ihr?
Und was könnte man heute überhaupt noch für so ein Paket realistisch erlösen?

Danke für eure Meinung!

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[Beitrag von Austro-Diesel am 22. Dez 2013, 23:10 bearbeitet]
Austro-Diesel
Stammgast
#2 erstellt: 26. Dez 2013, 09:31
Keiner einen Tipp für mich?
Apalone
Inventar
#3 erstellt: 26. Dez 2013, 09:38
reparieren lassen und dann auf einen besseren Erlös hoffen, ist meistens mindestens ein Nullsummenspiel, wenn nicht gar ein Verlust.

Ich würde sie so anbieten.

Wieviel das Ding noch bringt? Wie immer: kaum benennbar! Abgelaufene Auktionen sichten, auch in Hinsicht auf Nakamichi Einzelbausteine.

Mit 100 - 150 wäre ich hochzufrieden.
tophop
Stammgast
#4 erstellt: 26. Dez 2013, 12:30
moin moin,
für überholte geräte bekommst du nicht viel mehr lohnt den aufwand nicht.diese geräteserie war nicht gerade ein highlight von nakamichi jedoch gibt es genug nakamichisammler welche noch einiges für die anlage geben werden zumal ja alles noch funktioniert.solltest die teile getrennt anbieden da die leute nicht immer alle teile zusammen suchen bzw brauchen.
ciao frank
Apalone
Inventar
#5 erstellt: 26. Dez 2013, 14:13

tophop (Beitrag #4) schrieb:
.....solltest die teile getrennt anbieden da die leute nicht immer alle teile zusammen suchen bzw brauchen.


Stimmt, auf jeden Fall! Einzeln wird immer mehr erzielt als im Bundle.
the_maltese
Stammgast
#6 erstellt: 26. Dez 2013, 14:17
Täusche ich mich oder gibt es da Stilelemente, die später fast 1:1 von Harman Kardon übernommen wurden? Z.B. diese halbrunden Ausprägungen an den Fronten?
Austro-Diesel
Stammgast
#7 erstellt: 26. Dez 2013, 16:43
Ui ui ui, bei schlanken 150 Euro für alles zusammen im Einzelverkauf würde ich das Zeug direkt zum Mistplatz bringen, da ist mir der administrative Aufwand zu mühsam. Ich sag nur: "Was ist letzte Preissss ... "

Dass die Geräte technisch nicht so toll sind ist mir gar nie aufgefallen ... ... sicher nicht so aufwändig wie manche Serie davor, sicher auch kein High End, aber der Verstärker hat gute Kontrolle und ist die bessere Ausführung mit der 50-A-Stufe, soviel ich mich erinnern kann. Der Amplifier2 hatte da zartere Halbleiter, nur 35 A (oder waren es 35 und 20 A?).

Die Kosten lagen damals bei den meisten Komponenten um die 12.000 ATS (der Tuner2 war deutlich billiger), also 1.800 DM oder heute ca. 850 Euro ... na ja ist ja auch lange her, wohl gut 20 Jahre. Da war ein Euro auch noch mehr wert.

Egal. Danke für eure Infos, brauch jetzt einen Schluck.

Vermutlich werde ich den Verstärker selber zerlegen und versuchen, die Kontakte zu reinigen. Wirtschaftlich betrachtet kann ich ja nix kaputtmachen ...

Das CassetteDeck1 ist am ehesten separat verkäuflich, oder? Das Angebot hier lief mit 202 Euro ab:

http://www.ebay.at/i...&hash=item1c3a387b78

und ein deutlich einfacher gehaltenes CassetteDeck2 um 79 Euro, ein CDPlayer2 um 79 Euro.


[Beitrag von Austro-Diesel am 26. Dez 2013, 16:59 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#8 erstellt: 26. Dez 2013, 16:48

Austro-Diesel (Beitrag #7) schrieb:
....Das CassetteDeck1 ist am ehesten separat verkäuflich, oder?


Gerade bei Nakamichi kannst du Glück haben, dass der Donnerhall-Ruf des Dragon oder ZX 1000 noch nachwirkt; bei anderen Herstellern sind gerade die Decks nahezu unverkäuflich. Viele ehedem recht hochwertige Decks gehen f einstellige Eurobeträge weg.

Sichte mal die beendeten Ebay-Angebote!
Apalone
Inventar
#9 erstellt: 26. Dez 2013, 16:51

Austro-Diesel (Beitrag #7) schrieb:
....also 1.800 DM oder heute ca. 850 Euro ... na ja ist ja auch lange her, wohl gut 20 Jahre......


..... 850,-/Komponente?

Setz sie einzeln in Ebay rein und warte einfach ab.


[Beitrag von Apalone am 26. Dez 2013, 16:54 bearbeitet]
the_maltese
Stammgast
#10 erstellt: 26. Dez 2013, 16:52
Wenn ich richtig rechne, haben die Teile laut offizieller Preisliste rund € 3.000 ,- zusammen gekostet.
Und nun 150 € für alles zusammen? Erschließt sich mir nicht so recht.
Bevor Du das dann unter solche Geizkrägen verteilst, sollen die sich für das Geld eine 150 €-Mini-Anlage von Samsung für's gleiche Geld kaufen und dich in Ruhe lassen
So eine Samsung oder Hongshong-Mao-Anlage ist haptisch-qualitativ ja genauso gut und klanglich erst...!
Behalte die Teile, bring sie zum laufen und erfreue dich daran. Das hat sie verdient.
Austro-Diesel
Stammgast
#11 erstellt: 26. Dez 2013, 18:41
Ja, das Zeug war nicht billig. War sogar noch teurer ... habe noch die Handbücher und Kaufbelege:

CassetteDeck1 ... ATS 15.800 ... 01.07.1992
CDPlayer2 ... ATS 13.500 ... 05.03.1991
Tuner2 ... ATS 5.558 ... 22.01.1992
Amplifier1 ... ATS 12.900 ... 28.12.1990

An den Kaufdaten kann man schön sehen, wie ich mir das damals zusammengespart habe ...

Machte in Summe ATS 47.758 = EUR 3.470 aus. *schnauf*

Alleine die Verarbeitung ist ja gegen das, was man heute kriegt, ein Hammer. Krachen tun die Schalter aber leider genauso ...


[Beitrag von Austro-Diesel am 26. Dez 2013, 18:42 bearbeitet]
8bitRisc
Stammgast
#12 erstellt: 26. Dez 2013, 19:11
tophop schrieb:

..diese geräteserie war nicht gerade ein highlight von nakamichi..

Im Vergleich zu früheren Nakamichi Geräten mag das stimmen und nach dieser Serie kam von Nakamichi auch nichts mehr. Aber das Tapedeck und der Verstärker waren damals schon sehr gut. Das Besondere an der Anlage ist das Design. Soweit mir bekannt, gab es technisch identische Geräte im typischen Nakamichi Look welche parallel angeboten wurden. Ich kann mich erinnern wie damals der kleinste Nakamichi Verstärker IA-3 die Boliden von Yamaha, Sony etc. klanglich abhängte. Das bei Deinem Verstärker die Schalter und Potis Probleme bereiten hätte ich allerdings nicht gedacht. Ich habe hier so manche Japaner (nicht von Nakamichi) aus den 80ern und 90ern stehen. Keiner davon hat bisher diesbzgl. ein ernsthaftes Problem gehabt.

Gruß 8bitrisc
Austro-Diesel
Stammgast
#13 erstellt: 26. Dez 2013, 19:55
Ich glaube, das war die DR-Serie, optisch ganz anders als CassetteDeck1, 2 und 1.5, aber technisch ident als DR-1, DR-2 und DR-10. Ob auch andere Kompententen unter anderem Design vermarktet wurden weiß ich nicht.

Der Verstärker basiert zwar auf keiner "Stasis"-Schaltung, aber er bietet mit "Harmonic Time Alignment" akustisch so einiges.

Krachen tut's schon länger beim Tone-Taster und dem Treble-Regler, anfangs ging's mit etwas "Tasten-Gymnastik" weg, aber nun nicht mehr. Auch der motorisch betriebene Kanalwähler spinnt inzwischen komplett, das Kontrolllicht springt wild hin und her, eine Seite fällt oft aus etc.

Mein Bruder hat eine ähnlich alte, eher günstige Technics-Anlage, die zeigt dieselben Symptome, wird aber mangels Liebhaberei einfach mit Kontaktspray misshandelt ... das will ich der schönen Anlage nicht antun. Bin ja schon stolz darauf, dass in 23 Jahren nie die Batterien der Fernbedienung ausgelaufen sind.


[Beitrag von Austro-Diesel am 26. Dez 2013, 19:59 bearbeitet]
8bitRisc
Stammgast
#14 erstellt: 26. Dez 2013, 22:08
Apalone schrieb:

Gerade bei Nakamichi kannst du Glück haben, dass der Donnerhall-Ruf des Dragon oder ZX 1000 noch nachwirkt...

Nakamichi hat aber neben den genannten Modellen viele weitere interessante Sachen gebaut. Mir fallen da z.B.: die Wendetapes, ein Plattenspieler mit Zentrierautomatik und die Vor-/Endstufenkombi CA-/PA-7+ CR7 Tape und CD Player OMS-7E ein. Desweiteren hatten die mal einen High End DAT Recorder im Programm. Ich selber bin im Besitz der Nakamichi Recorder BX-300 und CR4e. Obwohl es nicht die Spitzenmodelle waren, sind diese Recorder den Geräten anderer Hersteller in Sachen Frequenzgang überlegen. Ein Nakamichi Tapedeck konnte ein 20KHz Signal wirklich ohne Pegelschwankungen aufnehmen. Ich habe das mal mit einem Sinusgenerator ausprobiert und war erstaunt wie alt dagegen meine Spitzenrecorder von Sony (TC-KA6es), Kenwood (KX-9010) und Denon (DR-M44hx) aussehen. Die legendären Crystalloy Tonköpfe machten es möglich. Ich persönlich war in meiner Jugend von den damals für mich unbezahlbaren Geräten von Nakmichi und Revox fasziniert.

Apalone schrieb:

...bei anderen Herstellern sind gerade die Decks nahezu unverkäuflich. Viele ehedem recht hochwertige Decks gehen f einstellige Eurobeträge weg.

Einstellig ist sicherlich übertrieben, aber für 50-100€ kann man ehemalige Spitzenrecorder sicherlich bekommen. Man muß dazu aber sagen, daß nahezu jedes Tapedeck irgendwelche Reparaturen benötigt.

Gruß 8bitrisc
Apalone
Inventar
#15 erstellt: 26. Dez 2013, 22:30

8bitRisc (Beitrag #14) schrieb:
....Nakamichi hat aber neben den genannten Modellen viele weitere interessante Sachen gebaut. Mir fallen da z.B.: die Wendetapes, ein Plattenspieler mit Zentrierautomatik und die Vor-/Endstufenkombi CA-/PA-7+ CR7 Tape und CD Player OMS-7E ein. Desweiteren hatten die mal einen High End DAT Recorder im Programm. Ich selber bin im Besitz der Nakamichi Recorder BX-300 und CR4e. Obwohl es nicht die Spitzenmodelle waren, sind diese Recorder den Geräten anderer Hersteller in Sachen Frequenzgang überlegen. Ein Nakamichi Tapedeck konnte ein 20KHz Signal wirklich ohne Pegelschwankungen aufnehmen. Ich habe das mal mit einem Sinusgenerator ausprobiert und war erstaunt wie alt dagegen meine Spitzenrecorder von Sony (TC-KA6es), Kenwood (KX-9010) und Denon (DR-M44hx) aussehen. Die legendären Crystalloy Tonköpfe machten es möglich.......


Das wissen aber nicht viele.

Der erzielbare Preis wird nicht zuletzt davon induziert, wieviele potenzielle Kunden des Wert des Gerätes zu schätzen wissen.
DAS war doch vor 15 Jahren die Goldgrube Ebay!

100 - 150 für das Tape wäre ein Traumpreis!
OSwiss
Administrator
#16 erstellt: 26. Dez 2013, 23:55
Hallo,

die oben gezeigten Geräte gehörten zu der "Art Line", die Nakamichi von Ende 1990 bis ca. Anfang 1994 im Programm hatte.
Das recht konträre Design dieser Serie traf seinerzeit allerdings bei vielen Naka-Fans nicht auf sonderlich große Gegenliebe.

Dies war – neben den allgemein rückgängigen Absatzzahlen – auch der Grund, weshalb man relativ zügig (ab Anfang / Mitte 1993)
die Geräte der "Classic Line" unter den Kürzeln:

CD = CD-Player
DR = Tape Deck
IA = Vollverstärker
MB = CD-Wechsler
RE = Receiver
ST = Tuner

parallel auf den Markt brachte. Technisch gesehen waren beide Serien absolut baugleich.
Jedoch wollte man mit der "Classic Line" auch designtechnisch wieder an die Erfolge der älteren Geräte (z.B. 5er und 7er-Serie) anknüpfen.

Die jeweilige UVP der o.g. Geräte lag übrigens bei:

Amplifier 1 >> 1.698 DM
CassetteDeck 1 >> 1.998 DM, später auf 1.498 DM gesenkt.
CDPlayer 2 >> 1.998 DM
Tuner 2 >> 898 DM, später auf 745 DM gesenkt.


Austro-Diesel (Beitrag #7) schrieb:
Das CassetteDeck1 ist am ehesten separat verkäuflich, oder?

Das wäre zumindest empfehlenswert. Das entscheidende / gesuchte Feature des CassetteDeck1 (oder baugleichem DR-1)
ist die manuelle Wiedergabekopf-Einstellung ("Playback Azimuth Fine Tuning").

Dieses ist bei Tape-Decks höchst selten anzutreffen. Daher sind diese Geräte bei Fans & Sammlern (von denen es noch immer reichlich !! gibt)
recht begehrt und auch der Grund dafür, weshalb noch heute relativ hohe Gebrauchtpreise erzielt werden.


Gruß Olli.


[Beitrag von OSwiss am 27. Dez 2013, 02:04 bearbeitet]
Austro-Diesel
Stammgast
#17 erstellt: 27. Dez 2013, 09:06
Danke für den erhellenden Beitrag, Olli!

Welche MWSt. war damals in Deutschland gülitg, waren das damals noch 16%? Denn dann passen die genannten Preise mit den von mir bezahlten (Österreich hatte schon länger 20% MWSt.) recht gut zusammen. Auf jeden Fall ist erkennbar, dass ich nicht zuwenig bezahlt habe ...

Ja, das CassetteDeck ist wirklich recht gut. Von CD auf Typ-IV-Tape mit Dolby C überspielte Musiktitel waren für den Laien praktisch nicht unterscheidbar, bei hohen Pegeln nur das leichte "Hissss" des Bandes (bei Typ II zischte es schon ein wenig mehr, dafür klang nach meinem Gefühl alles feiner aufgelöst, vom Kassettenpreis wollen wir gar nicht reden).

Die alten Aufnahmen von vor 20 Jahren haben übrigens kaum nachgelassen, zumindest nicht mehr als meine Ohren ... ein bisserl dumpfer ist die Welt geworden. Und das "ssssss" hab ich jetzt schon leicht fest verdrahtet im Kopf ... (leichter tagesverfassungsabhängiger Tinitus)


[Beitrag von Austro-Diesel am 27. Dez 2013, 09:14 bearbeitet]
OSwiss
Administrator
#18 erstellt: 27. Dez 2013, 09:42

Austro-Diesel schrieb:
Welche MWSt. war damals in Deutschland gülitg, waren das damals noch 16%?

Es waren tatsächlich "nur" 14 % (1983-92) bzw. 15 % (1993-98).
the_maltese
Stammgast
#19 erstellt: 27. Dez 2013, 09:56
hossomat
Stammgast
#20 erstellt: 04. Jan 2014, 14:10
Ich würde die Teile auch einzeln anbieten.

Für Amp1 und Cassette Deck 1 solltest Du schon je 150 Euro bekommen. Dass Du aus AT kommst, ist ein kleiner Nachteil, dadurch wird der Versand deutlich teuerer, denn Deine Käufer dürften wahrscheinlich aus Dt. kommen.

CD-Player und Tuner? gefühlt vll. auch 150 EUR bzw. knapp 100 Euro. Ungefähre Taxe.

Den Verstärker würde ich an Deiner Stelle sehr wohl einmal mit Kontaktspray bearbeiten, das wirkt beim motorgetriebenen Eingangswahlschalter Wunder (in die Löcher des Gehäuses sprühen), auch die Toneregler nebst Schalter sollten nach einer Behandlung wieder funzen.(z.B. Kontaktchemie Tuner 600, da habe ich schon gute Erfahrungen mit gemacht).

Gute Bilder machen und ab in die Bucht damit (Bilder richtig herum einzustellen hilft).

Hatte den Amplifier 1 selbst 1991 gekauft, mit 17 Jahren. Ist ein richtig guter Verstärker.

Mein Tipp: Alle Teile mit einem Sofortkauf-Preis einstellen, mit Preisvorschlag. CD, Tape, Amp, jeweils 200 Euro, den Tuner für 125 Euro. Achtung: Die Ebay Gebühren sind mittlerweile bestialisch. Ggfs. erstmal einen Testballon mit den kostenlosen Kleinanzeigen machen. Dauert allerdings u.U. sehr lange!
8bitRisc
Stammgast
#21 erstellt: 07. Jan 2014, 19:47

Mein Tipp: Alle Teile mit einem Sofortkauf-Preis einstellen, mit Preisvorschlag. CD, Tape, Amp, jeweils 200 Euro, den Tuner für 125 Euro.

Wer das bezahlt muß schon ein echter Sammler oder Liebhaber sein. Aber bei eBay ist ja alles möglich.

Auf der hifimuseum.de Seite gibt es interessante Statements zum Thema eBay Auktionen.
Hier ein Link:

eBay Erlebnisse
hossomat
Stammgast
#22 erstellt: 07. Jan 2014, 22:08
...manch Einer steht dann ob des erzielten Verkaufserlöses mit nach unten geklappter Kinnlade da.

Wenn ich für den Amp mind. 150 EUR erzielen möchte, setze ich ihn halt für 200 Euro mit Preisvorschlag rein. Bei guter Präsentation ohne Defekte des Gerätes sollte das schon klappen. Gilt auch für die anderen Preisvorgaben, die ich gemacht habe.

Soll jeder so machen, wie er mag, Du kannst Deine Naks ja für 50 Euro verticken, hau rein, der Nächste freut sich darüber.
Auditore
Stammgast
#23 erstellt: 10. Jan 2014, 20:31
Hier wird übers Verkaufen debattiert, aber keiner kommt auf die Idee, die Geräte wieder herzurichten.
Krachen, Knacken Knistern und Co lassen auf Kontaktprobleme schließen. Mit etwas Kontakt WL und Kontakt 61 oder Oszilin t6 ist das Thema innerhalb von zwei Stunden für alle Geräte erledigt. Dann brauchst Du Dir auch keine Gedanken über Mindererlöse zu machen.
Wenn Du dann immer noch verkaufen willst, kannst Du daach immerhin Geräte ohne Einschränkung verkaufen. Das hebt den Preis doch.


[Beitrag von Auditore am 11. Jan 2014, 16:31 bearbeitet]
Austro-Diesel
Stammgast
#24 erstellt: 10. Jan 2014, 22:04
Das wäre ja nicht das Problem, doch lese ich hier im Forum, dass man genau mit diesen "Mittelchen" langfristig mehr Schaden anrichtet als das Problem saniert. Ich kann den Wahrheitsgehalt nicht einordnen und habe Sorge, die gute Substanz zu schädigen und damit den "Sammlerwert" zu ruinieren.

Andererseits: Wie soll man da was ordentlich "restaurieren" (= zerlegen, mechanisch reinigen, konservieren)? Den Kanalwähler kann man nicht öffnen, die Potis wohl ebenfalls nicht, alles verpresst und ziemlich hermetisch geschlossen.
Auditore
Stammgast
#25 erstellt: 10. Jan 2014, 22:42
Da macht man gar nichts mit kaputt - wenn man die Mittel nimmt, die ich aufgezählt habe.
Und bei jedem Poti gibt es eine Wartungsöffnung. Selbst bei den sogenannten geschloßenen Potis. Bei den Kippschaltern findet sich ebenfalls immer etwas. Verschlimmbessern kannst Du nichts - nur gewinnen.
Ich pflege meine Geräte schon seit Jahrzehnten so.
hossomat
Stammgast
#26 erstellt: 11. Jan 2014, 00:02

hossomat (Beitrag #20) schrieb:
Den Verstärker würde ich an Deiner Stelle sehr wohl einmal mit Kontaktspray bearbeiten, das wirkt beim motorgetriebenen Eingangswahlschalter Wunder (in die Löcher des Gehäuses sprühen), auch die Toneregler nebst Schalter sollten nach einer Behandlung wieder funzen.(z.B. Kontaktchemie Tuner 600, da habe ich schon gute Erfahrungen mit gemacht).


@Austro-Diesel: Diesen Post gelesen? Scheinbar nicht. Der Eingangswähler hat 100pro Löcher, wo das Kontaktspray reinkommen könnte. Auch in das geschlossene Poti kriegt man das Zeugs rein.

Auch zum besseren Verkauf hast Du von mir Tipps bekommen - keine Reaktion.

Verkauf den Krempel doch einfach auf dem Flohmarkt.

@Auditore: Der TE hat doch am Anfang klar geschrieben, dass er die Teile verkaufen möchte. Darauf habe ich geantwortet.

Ich würde die Teile auch nicht verkaufen und durch einen kleinen TEAC Receiver ersetzen.

Aber hey, jeder so, wie er will.

Ich bin hier durch. Mir geht's einfach nur auf den Sack, wenn man Tipps gibt und diese vom jeweiligen Fragesteller einfach ignoriert werden.
sky55
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 11. Jan 2014, 01:22
Wieder mal ein halbes Dutzend verschiedene Meinungen,Ok normal.
Was soll den der Te nun machen?
Meine persönliche Meinung, die auf Erfahrung beruht wenn man die Geräte behalten will dann lohnt sich nur das zerlegen der Potis und Schalter und Reinigung mit nicht aggressiven Mitteln.
Ich nehme dafür Isoprophylalkohol (gibt bestimmt noch andere Mittel).
Fürs Verkaufen muss dann halt Testanol oder Kontakt-Chemie herhalten,
hält solange wie es halt hält, man kann die Geräte dann aber ohne Defekte veräußern.
Ich persönlich, wenn ich die Geräte haben wollte würde ich dafür locker mindestens 500€ ausgeben
Vielleicht hilft das ja ein wenig weiter!!!
tomek75
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 11. Jan 2014, 08:58
Servus Austro-Diesel,

Die Mittelchen zur Reinigung der Potis und Schalter bekommst du hier:
Conrad Electronic Gmbh, Nordring 2, 2334 Vösendorf ‎ - ist von Tattendorf net wirklich weit entfernt: 20km?. Kostenpunkt: etwa 10 Euro. Z.B. http://www.conrad.at...1201-200-ml?ref=list oder noch besser http://www.conrad.at...-ml?ref=searchDetail
Den Verstärker öffnen, das Röhrchen zum genauen Dosieren an die Spraydose festmachen und in kleine Ritzen und Öffnungen der Potis und Regler reinsprühen (rund und unter die Potis und Regler Küchenrollefetzen legen, damit der überschüssige reiniger aufgesaugt wird) - Potis und Regler mehrmals betätigen (hin und her drehen).
Beschädigen kannst du hier gar nix - es löst sich lediglich die Oxydschicht die Kontaktprobleme und Knistern hervorruft.


[Beitrag von tomek75 am 11. Jan 2014, 09:04 bearbeitet]
Austro-Diesel
Stammgast
#29 erstellt: 11. Jan 2014, 09:41
Zuerst einmal. Danke für die Tipps!

Es gibt keinen Grund für negative Gefühle und Aggression, hossomat, denn ich habe deinen Beitrag gelesen und weiß guten Rat zu würdigen. Dass ich "nicht reagiere" stimmt so nicht (ich lese hier weiter und antworte ja auch auf manches), mangels eigener belastbarer Erfahrungen mit dieser Problematik kann ich die Ratschläge einzelner Forenmitglieder in ihrer Qualität auch schwer einordnen. Dein Tipp kann aus meiner Sicht ein guter wie auch ein langfristig schlechter Rat sein ...

Mein Bruder hat seine alte einfachere Technics-Anlage mit Kontaktspray (ich glaube eh von Kontaktchemie) behandelt, und die geht dann immer so zwei, drei Jahre einigermaßen problemlos ... dann das ganze Theater von vorne. Das ist halt auch nicht das, was ich unter Reparatur oder Sanierung verstehe. Die Komponenten sind aufwändig genug, dass sich etwas Mühe lohnt, aber auch nicht so exklusiv, dass ich Unsummen investieren möchte. Zudem habe ich hier in Wien einen Reparaturbetrieb gefunden, der einen ernsthaften Eindruck macht, der Besitzer scheint ein Ader für Liebhabertum zu haben.

Dazu kommt, dass die Teile nun schon zwei Jahre am Speicher stehen, also die ganze Geschichte nicht eilt. Es ist eher ein Platzproblem und auch ein emotionales Thema, dieses Ding steht für keinen kleinen Teil meiner Jugend, von der ich mich selber verabschieden muss.

Conrad, Voelkner & Co sind mir Begriffe, ich selbst komme aus einem Elektronik- und Amateurfunker-"Bastlerhaushalt", bin selber Maschinenbau-Ingenieur und kann einen 10-W-Feinlötkolben ganz gut halten, wenn auch etwas aus der Übung. Und genau daher weiß ich auch, was man leichtfertig mit den falschen Mittelchen auf Leiterplatten und Kontaktflächen demolieren kann.

Siehe auch Beitrag von sky55 ... der genau das Gegenteil empfiehlt, was für mich jedoch mechanisch nicht machbar erscheint.

Ich danke euch nochmals für die konstruktiven Beiträge und werde nach tomek75 Anleitung vorgehen. Und zwar dann, wenn ich die Teile wieder verwenden oder verkaufen will. Bis zu der endgültigen Entscheidungsfindung werde ich wohl noch ein paar trinken!

Dass die schmale TEAC-Anlage nun unter dem neuen Samsung UE55 F6500 Fernseher steht, das hat auch Komfortgründe. Die Nakamichi-Anlage ist nicht mit markenfremden programmierbaren Fernbedienungen zu bedienen, anscheinend verwendet sie ein eigenwilliges IR-System (Wellenlänge, Modulation, Codierung, was weiß ich). Mit dem audiotechnisch bescheidenen TEAC-Receiver funktioniert das hingegen ganz unkompliziert, der Fernseher bringt einen kabelgebundenen IR-Transmitter mit, der vor dem Receiver liegt und dessen Grundfunktionen über die TV-Fernbedienung steuert.

Da ich als Selbstständiger nicht gerade an einem Überschuss von Freizeit leide und mit Waage im Aszendenten zu einer gewissen Unschlüssigkeit neige, ersuche ich um Nachsicht.

EDIT: Hab nun ein bisserl herumrecherchiert, teilweise wird auch der Einsatz von Kontakt 60, anschließend reichlicher Einsatz von Kontakt WL "zum Waschen" und zur Konservierung Kontakt 61 empfohlen!?


[Beitrag von Austro-Diesel am 11. Jan 2014, 09:56 bearbeitet]
tomek75
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 11. Jan 2014, 09:58
Servus Austro-Diesel.

Es ist äussert wichtig die richtigen Kontaktreiniger zu verwenden. Es gibt nämlich mehrere verschiedene. Die einen sind ziemlich aggresiv und können Leiterplatten, Kontaktschichten an Potis usw. angreifen (diese müssen nach der Anwendung unbedingt mit einem Reiniger z.B. Kontakt WL ausgespült werden), die anderen dagegen erfüllen ihren Zweck. Der Kontaktreiniger 60 plus für Potis enthält ein "Gleitmittel" oder Schmierstoff, welcher die Potis vor neuerlicher Oxidation der Kontaktschichten für längere Zeit schützt und mit WL nicht ausgespült werden muss. Ich vermute, dass Dein Bruder das falsche Mittel verwendet hat.

An Deiner Stelle würde ich die Anlage schon aus sentmentalen Gründen behalten. Ich mag dieses "Unterstatement-Design". Bis zur entgültigen Entscheidungsfindung trinke ich mit Dir ein "Schärdinger Gebräu".
Auditore
Stammgast
#31 erstellt: 11. Jan 2014, 10:57
Kontakt 61 eben nicht - das ist zu agressiv. Am Besten ist Oszillin t6, oder teslanol t6 genannt. Das nehme ich nunmer ausschließlich mit guten Resultaten seit Jahren.

@hossomat

Das mit dem Verkaufen war wohl missverständlich, weil unvollständig ausgedrückt von mir. Ich meinte das so, dass man erst einmal eine Anlage wieder in Schuß bringen sollte (innerlich und äußerlich), bevor man über das Verkaufen diskutiert. Die Kontaktpflege ist der geringste Aufwand mit dem größtmöglichen Erfolg und man guten Gewissens schreiben, dass man diese Behandlung durchgeführt hat.
Austro-Diesel
Stammgast
#32 erstellt: 11. Jan 2014, 12:25
Dass Kontakt 61 zu aggressiv ist, verstehe ich jetzt nicht. laut Produktbeschreibung ist das ein Schmier- und Konservierungsstoff ohne viel Reinigungschemie:

http://www.google.at...026428,d.bGE&cad=rja
rollmastr
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 11. Jan 2014, 12:52
Ich nutze Kontakt Chemie Tuner 600, das weniger aggressiv sein soll.
Auditore
Stammgast
#34 erstellt: 11. Jan 2014, 16:33
Mein Fehler, Kontakt 61 ist völlig in Ordnung.
Kontakt60 ist das aggressive Mittel und nur für bestimmte Anwendungen gedacht. Tuner 600 kann man auch nehmen, ist aber per se etwas teurer und in erster Linie zur Reinigung der Drehkos.
Austro-Diesel
Stammgast
#35 erstellt: 11. Jan 2014, 17:27
Okay.

Wäre es klug, bei den mechanischen Kanalwählern mit Kontakt 60 + Kontakt WL + abschließend Kontakt 61 dranzugehen (sind ja vermutlich etwas härter im Nehmen) und bei den Potis es nur mit Kontakt 61 zu versuchen?
Auditore
Stammgast
#36 erstellt: 11. Jan 2014, 18:02
WL, 61 und viel Bewegung reichen völlig aus. Das ist zumindest meine Erfahrung.
Austro-Diesel
Stammgast
#37 erstellt: 11. Jan 2014, 18:14
Gut, dann kommt das Kontakt 60 nur bei hartnäckigem "Nichtwirken" zum Einsatz.

Ich danke für eure Unterstützung und für den Tritt in den Arsch durch hossomat, denn auch solche Beiträge sind zu etwas gut -- es hat mich wieder ein wenig aus dem Sessel gehoben!


[Beitrag von Austro-Diesel am 11. Jan 2014, 18:16 bearbeitet]
Auditore
Stammgast
#38 erstellt: 11. Jan 2014, 18:22
Halte uns doch bitte auf dem Laufenden - damit Du nicht wieder in die Trägheit zurück fällst.
the_maltese
Stammgast
#39 erstellt: 12. Jan 2014, 07:48
Wobei ich den TE auch durchaus verstehen kann.
Ich konnte nie nachvollziehen, warum bei bestimmten Marken eine automatische "Hackenzusammenschlag-und-stillstehen"-Haltung auftritt.
Nakamichi...ok...ja und?
Ich hatte mal zwei Revox B 215...wenn ich so lese, wie hier darüber geschrieben wird und was für absolute Grützkisten im Gegensatz dazu ich da hatte
Was ich gleichwohl nie nachvollziehen konnte, ist, dass Besitzer solcher Anlagen sich ihrer entledigt haben um dann einen 99-Euro-USB-MP3-HiFi-Powerblock von Samsung zu erwerben "weil die Dinger ja heute viel mehr können und fast genauso gut klingen...".
Ist aber schon schön, wenn die Naka erhalten werden soll...obwohl ich immer noch glaube, dass mir das Design anderweitig bekannt ist
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