Verstärker / Endstufe für Revox Symbol B MK3

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mahue76
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Apr 2016, 12:18
Hallo zusammen,

ich habe seit einigen Tagen ein paar Lautsprecher Revox Symbol B MK3 in meinem Wohnzimmer stehen.
Die LS haben 200 Watt Sinus und 300 Watt Max. an 4 Ohm.
Ich hatte gehofft, dass mein derzeitiger Receiver, Harman Kardon, HK 3270 (65 Watt Sinus an 8 Ohm/ 95 Watt Sinus an 4 Ohm) ausreicht, um die Revox ordentlich zu befeuern.
Dies scheint jedoch nicht der Fall zu sein. Man kann die LS zwar ordentlich aufdrehen, allerdings klingen sie an dem HK 3270 irgendwie viel zu hell. Bei geringer Lautstärke kommt fast überhaupt kein Bass und bei hoher Lautstärke im Vergleich zu den Höhen auch nicht genug.

Ich überlege nun, einen anderen Stereo-Verstärker gebraucht (Denon, Harman Kardon ?) zu kaufen, oder an den HK 3270 eine separate Endstufe anzuschließen (über Pre out).

Was würdet Ihr mir dazu empfehlen?

Welcher Stereo-Vollverstärker (mit Fernbedienung) ist tatsächlich für 4 Ohm und eine derartige Box ausgelegt?
Welche Endstufe wäre die Alternative?

Freue mich über zahlreiche Tipps, da ich diese Schmuckstücke gerne "richtig" genießen möchte. [b][/b]
ooooops1
Inventar
#2 erstellt: 23. Apr 2016, 15:48
Moin,

defekte Bässe oder defekte Frequenzweiche ausgeschlossen?
Was passiert wenn du den Klangregler Bass/Tiefen komplett aufdrehst?
Loudness?

Wir hatten die Symbol B damals in unserem Hörstudio.....egal an welchem Verstärker, von "fehlenden" Bässen konnte nicht die Rede sein....

Oooooops1
RocknRollCowboy
Inventar
#3 erstellt: 23. Apr 2016, 16:07
Gegen welche Lautsprecher wurde der Vergleich denn durchgeführt?

Gruß
Georg
dktr_faust
Inventar
#4 erstellt: 23. Apr 2016, 16:22
Wenn echte Hardwaredefekte an Verstärker und Lautsprechern ausgeschlossen sind, dann fürchte ich Du hast ein Problem mit der Raumakustik und nicht mit der Technik.

Grüße
knallfrosch73
Stammgast
#5 erstellt: 23. Apr 2016, 17:40
Revox B250....

oder den Receiver B285

diese Lautsprecher sind nicht anspruchsvoll....

aber harman oder denon?....
wenn dann den Harman/Kardon aus der PM Serie....der bringt die Leistung...zb.655vxi....

good luck
dialektik
Inventar
#6 erstellt: 23. Apr 2016, 18:25

diese Lautsprecher sind nicht anspruchsvoll....


Deshalb liegt es auch nicht am Amp....,, was Du dann doch irgendwie wieder zum Thema machst...

Und wenig Bass haben die Revox -unabhängig vom Amp- auch nicht-
Sagt ein Revox Atrium B MK III Besitzer.
knallfrosch73
Stammgast
#7 erstellt: 23. Apr 2016, 18:37

Deshalb liegt es auch nicht am Amp....,, was Du dann doch irgendwie wieder zum Thema machst...

liegt wohl am amp...
den besagten HK hatte ich selbst schon....
des Weiteren bin ich im Besitz von vielen vielen Revox geräten

da der HK nicht in der Lage ist den erforderlichen Strom bei Leistung zu den Lautsprechern zu führen....

das problem ist das die Lautsprecher um die 100Hz auf 3 ohm runter gehen...daran scheitert es...

das sagt einer der bei REVOX Gelernt hat...
dialektik
Inventar
#8 erstellt: 23. Apr 2016, 21:26
Sorry - ich habe noch nie gehört, dass Revox-Boxen impedanzkritisch sein sollen....
Und habe selbst Revox auch an ollen Tandberg-Receivern und einen 400 DM Denon gehört und kleinen Kompaktanlagen gehört
Und auch noch nie, dass der Bass leiden soll, wenn die Impedanz abfällt - bei Boxen, die bereits bei 1 Watt viel Lautstärke erzeugen
Wenn der Verstärker mit der Impedanz überfordert sein sollte, passieren m.W. andere Dinge, als dass kein Bass spielt


[Beitrag von dialektik am 23. Apr 2016, 21:40 bearbeitet]
mahue76
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 25. Apr 2016, 05:31
Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für Eure Antworten.

Ich habe das Wochenende mich nochmals mit den Lautsprechern beschäftigt.
Wenn man sie richtig aufdreht und die Bässe am Regler des HK 3270 höher dreht, wackeln die Wände.
Allerdings sind die Bässe bei Zimmerlautstärke sehr "zurückhaltend"

Ich hatte vorher ein paar "billige" Magnat Standlautsprecher an dem HK 3270, Impedanz 4-8 Ohm, 130 Watt Sinus, Bassreflex.

Ich glaube mittlerweile auch, dass der HK3270 dem "Stromhunger" der Revox Boxen nicht so ganz gewachsen ist.

Die Überlegung ist, eine separate Endstufe anzuschließen. Habe eine von Palladium (LA 1200) im Auge (Baugleich mit Uher LA 1200). Die soll wohl 400 Watt an 4 Ohm liefern.
Kann mit einer zu der Endstufe etwas sagen?

Oder doch lieber einen anderen echten 4 Ohm Vollverstärker mit ordentlichen Leistungsreserven?
ingo74
Inventar
#10 erstellt: 25. Apr 2016, 06:02
Google mal 'Gehörrichtige Lautstärke '
dialektik
Inventar
#11 erstellt: 25. Apr 2016, 11:29

dass der HK3270 dem "Stromhunger" der Revox Boxen nicht

Glaube ich immer noch nicht


"billige" Magnat Standlautsprecher..........Bassreflex.


Vielleicht waren die -im Gegensatz zu den Revox- mehr auf vordergründigen "Effekt" abgestimmt.

Hatten die die Reflexöffnung auf der Rückseite und standen vor einer Wand?

Schon möglich, dass das Deinen Höreindruck von "mehr Bass" beeinflusst hat.
mahue76
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 25. Apr 2016, 12:21
Es kann gut sein, dass die Magnat Boxen auf mehr Effekt ausgelegt waren.

Vielleicht fehlt mir bei dem HK 3270 schlicht die Loudness-Funktion, um bei geringer Lautstärke die Bässe ein wenig anzuheben.
knallfrosch73
Stammgast
#13 erstellt: 25. Apr 2016, 15:21

Glaube ich immer noch nicht


ich schon....
die revox sind mit 4Ohm....ich wiederhole...im Bereich von 80-120Hz sogar 3Ohm...und danach nochmal im 5k/Hz Bereich..

der HK hat 8Ohm....

die ausganspannung beträgt bei rms Leistung 27,6V

jetzt kannste selber rechnen was die Kiste bei 4Ohm bringen sollte , und warum sie das nicht kann

wenn du die Kiste mit den revox auf Leistung laufen lässt , dann rauchen dir spätestens nach ner halben std . das Zobelglied ab , wenn nicht vorher schon die endtransen durch eigenschwingung den geist aufgeben...

wäre sogar messbar...

dktr_faust
Inventar
#14 erstellt: 25. Apr 2016, 15:39

knallfrosch73 (Beitrag #13) schrieb:

der HK hat 8Ohm....


Also wenn es wirklich ein HK3270 ist, dann "kann" der 4 Ohm - zumindest behauptet HK das in der Gebrauchsanweisung auf Seite 20

Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass mahue76 (wie jeder andere Mensch auch) hört wenn der Verstärker anfängt zu verzerren..... Unter dieser Annahme hört sich das auch nicht nach zu wenig Power des Verstärkers an:


Wenn man sie richtig aufdreht und die Bässe am Regler des HK 3270 höher dreht, wackeln die Wände.
Allerdings sind die Bässe bei Zimmerlautstärke sehr "zurückhaltend"


Da aber wahrscheinlich so oder so ein neuer Amp her muss (schließlich kann der HK eben kein Loudness), kann man ja beim Neukauf auch gleich etwas potenteres holen - kostet ja heute kein Vermögen mehr.

Grüße
knallfrosch73
Stammgast
#15 erstellt: 25. Apr 2016, 16:09

Also wenn es wirklich ein HK3270 ist, dann "kann" der 4 Ohm

laut servicemanual nicht...und auf der Rückseite des amp steht auf min.8Ohm....

dennoch packt der karten das nicht , der harman ist leider Gottes ein

so long....
dialektik
Inventar
#16 erstellt: 25. Apr 2016, 16:27
Er muss 4 Ohm können, sonst dürfte auf der Rückseite für beide!! LS-Paare nicht 8 Ohm angegeben sein

Das wäre sonst fahrlässig.....
ooooops1
Inventar
#17 erstellt: 25. Apr 2016, 17:52
Dauerleistung (bei Klirrfaktor) 8 Ohm: 130W (<0,08) 4 Ohm: 180W (<0,2%)
knallfrosch73
Stammgast
#18 erstellt: 25. Apr 2016, 18:01
Ohne Titel

in dem falle berichtige ich mich mit den besagten 4 Ohm...
wird aber dennoch nicht funktionieren....

Ohne Titel1

deshalb...

ich sagte was mit 27V...siehe Bild (Berichtigung)....
dialektik
Inventar
#19 erstellt: 25. Apr 2016, 18:27
Die Revox haben einen Wirkungsgrad von >88 nach Revox selbst 91
Deshalb reichen die Watt bei rd 24V und 4 Ohm allemal....
Und der Amp wäre bei aufgedrehten Bässen und laut gedreht (berichtete der TE) schon lange in die Schutzschaltung gefahren oder wäre abgeraucht.....

Die 3 Ohm-Abfälle sind noch lange nicht für 4 Ohm-Verstärker kritisch und haben auch rein gar nichts mit fehlendem Bass zu tun.....

Weshalb die Knallpresse die Revox auch als unbedenkliche bassstarke 4 Ohm Box skizzierte

Der TE hat eher ein Problem mit Aufstellung, Raum und bisheriger Hörgewohnheit --------
z.B.
Die bisherigen Boxen waren auch BR-Boxen - ich vermute mal, die hatten nach hinten die Öffnung, die Revox aber vorne
mahue76
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 27. Apr 2016, 11:25
Danke für Eure Beiträge.

Knallfrosch73, könntest Du mir als technischem Laie kurz erklären, warum der HK 3270 Deiner Meinung nach nicht der geeignete Verstärker für die Revox Boxen ist?

Ich überlege, mir einen Revox B750 MK2 zu kaufen. Der hat zwar auch "nur" 110 Watt Sinus an 4 Ohm, habe aber gehört, dass er gute Einstellungsmöglichkeiten für den Klang haben soll und genug Dampf hat.

Kann mir einer von Euch (Knallfrosch73?) zu dieser Kombination (B 750 MK2 mit Symbol B MK3) etwas sagen?
knallfrosch73
Stammgast
#21 erstellt: 27. Apr 2016, 14:51

Kann mir einer von Euch (Knallfrosch73?) zu dieser Kombination (B 750 MK2 mit Symbol B MK3) etwas sagen?

sehr gute Wahl.....aber....

jetzt kommt das aber....
da es sich bei dem gerät um ein etwas älterem bj. handelt , sollte man drauf achten das es ein revidiertes gerät ist sofern man es nicht selbst machen kann.aufgrund des alters sind da bestimmt die meisten elkos nicht mehr in der Toleranz...desweiteren sollte man bei dem gerät drauf achten das es schon auf 240V umgestellt ist.
ansonsten ein absoluter klasse verstärker der klanglich noch sehr erhaben ist , eben Revoxtypisch halt.


könntest Du mir als technischem Laie kurz erklären, warum der HK 3270 Deiner Meinung nach nicht der geeignete Verstärker für die Revox Boxen ist?

naja , in erklären bin ich jetzt nicht der held...
der HK ist gut für Lautsprecher die nicht alzugrosse Anforderungen haben in Sachen strombedarf , das nächste ist das der HK den unteren Frequenzverlauf nicht auf linear auf den Ausgang überträgt , ist ungefähr so wie die yamaha Receiver RX Serie oder RXV....die sind auch im Bassbereich sehr dünn...

also , mit dem B750 biste sehr gut bedient , wirst sehen...

dktr_faust
Inventar
#22 erstellt: 27. Apr 2016, 15:29
Wenn Du aus nostalgischen oder was für anderen Gründen auch immer genau diesen Verstärker willst, dann ignoriere bitten diesen Post.

Ansonsten finde ich, dass der Revox zwar sicherlich mal ein sehr guter Verstärker war (immerhin ist er grob 30 Jahre alt), aber deswegen heute es noch lange nicht mehr sein muss. Zwar hat sich an der reinen Verstärkertechnik kaum was getan, aber wie knallfrosch73 schon schrieb: die Bauteile altern und lassen deswegen in ihrer Leistungsfähigkeit nach. Wenn Du so einen Verstärker nicht selber überholen kannst, dann bist Du angeschmiert bzw. lässt sehr viel Geld (beim bekannten Onlineauktionshaus z.B. fangen "erneuerte" grad bei 800 € an) - und musst Dich drauf verlassen, dass der Verkäufer unter "überholt" nicht nur "aufmachen und Staub rauspusten" versteht sondern wirklich alle Elkos und evtl. auch Potis/Schalter getauscht/repariert sind.

Daher würde ich als Alternative mal den Yamaha R-S700 vorschlagen. Das ist auch wieder ein Reciever, er bringt 160W pro Kanal an 4Ohm und hat sogar eine regelbare Loudness-Funktion. Der ganze Spaß geht mit knapp der Hälfte des Revox auf das Geldbörsl.

Grüße


[Beitrag von dktr_faust am 27. Apr 2016, 15:31 bearbeitet]
dialektik
Inventar
#23 erstellt: 27. Apr 2016, 22:47
Dann warte ich mal auf einen Bericht, welcher neue Verstärker ohne Nutzung von Loudness mehr Bass bringen soll - und bitte im Blindtest
mahue76
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 28. Apr 2016, 04:46
Kann mir einer von Euch etwas zu dem Denon PMA 1315R sagen?
http://www.fein-hifi...rstaerker::2433.html

Der dürfte dich eigentlich auch ganz gut mit meinen Revox Symbol B MK3 harmonieren, oder?


Oder wie ist der PMA 1080 von Denon?
http://www.fein-hifi...mpagner-b::1356.html

Danke für Eure Hilfe.
dktr_faust
Inventar
#25 erstellt: 28. Apr 2016, 05:00
@ Dialektik: Das dürfte in diesem Fall wenig erhellend sein....der einzige bisher genannte Verstärker ohne Loudness ist der vorhandene HK.

@mahue76: Ums mal ganz klar zu sagen, Verstärker sind kein Hexenwerk. Deine Lautsprecher sind evtl. etwas anspruchsvoller aber sie sind keine Verstärker-mordende Infinity Kappa oder so. (Fast) jeder technisch einwandfreie Verstärker wird sie völlig ausreichend befeuern können, Probleme wie bei Deinem HK sind (so sie wirklich die Ursache für die von Dir wahrgenommenen Einschränkungen sind) sind die Ausnahmen. Ichwürde auf Ausstattung und eben v.a. die Loudness-Funktion setzen. Solltest Du ein "Vintage"-Gerät wollen, dann wärr für mich noch die erwähnte Generalüberholung wichtig. Wenn Du dann für Deine "Nerven" noch etwas mehr Power willst: nur zu. Aber auch hier tut es jeder Markenverstärker.

Grüße
mahue76
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 28. Apr 2016, 08:06
Ich habe mir den vorgeschlagenen Yamaha-Receiver mal angesehen, sieht sehr interessant aus.
Vielen Dank für den Vorschlag dktr_faust .

Ich denke, ich werde das Gerät mal bestellen und testen.
Das Ergebnis teile ich gerne an dieser Stelle sodann wieder mit.

Erst mal vielen Dank an Euch alle.
dialektik
Inventar
#27 erstellt: 28. Apr 2016, 22:10

dktr_faust (Beitrag #25) schrieb:
@ Dialektik: Das dürfte in diesem Fall wenig erhellend sein....der einzige bisher genannte Verstärker ohne Loudness ist der vorhandene HK.
(Fast) jeder technisch einwandfreie Verstärker wird sie völlig ausreichend befeuern können, Probleme wie bei Deinem HK sind (so sie wirklich die Ursache für die von Dir wahrgenommenen Einschränkungen sind)

Darum geht es gerade......
Wie verhält sich ein anderer Verstärker ohne Nutzung von Loudness.....
Auch der HK hat bei Einsatz von Bassregelung und höher drehen mehr "Bass" produziert = Loudness

Damit wäre das aber kein Verstärkerproblem, sondern die Notwendigkeit für Raum. Aufstellung, Hörgewohnheit einen Verstärker mit Loudness zu brauchen.
dktr_faust
Inventar
#28 erstellt: 29. Apr 2016, 07:02
Achso....da hab ich Dich falsch verstanden.
Ich war der Meinung, dass die Bedeutung dieser Punkte schon klar ist und mahue76 eben zusätzlich noch einen Verstärker mit Loudness sucht - selbst die beste Raumakustik kann ja das Problem der Hörphysiologie nicht beheben.

Grüße
mahue76
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 02. Mai 2016, 04:51
Ich habe den Yamaha-Receiver (R-S700) bestellt. Ich bin mal gespannt.

Am Wochenende habe ich meinen alten (1978!) Telefunken Receiver TRX 3000 mal an die Revox Boxen angeschlossen.
http://www.hifi-wiki.de/index.php/Telefunken_TRX_3000
Das Gerät hat Loudness und drei Regler (Höhen, Tiefen, Presence) und "echte" 50 Watt an 4 Ohm.
Der Unterschied zum HK 3270 war deutlich zu hören. Auch bei geringer Lautstärke war der Klang satt, die Bässe abgrundtief und warm. Als ich mal richtig aufgedreht habe, haben die Gläser im Schrank vibriert.

Ich werde den Yamaha mal ausgiebig testen, sobald er da ist.
dialektik
Inventar
#30 erstellt: 02. Mai 2016, 22:33

Auch bei geringer Lautstärke war der Klang satt

mit oder ohne Loudnesss, Bassregler
mahue76
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 09. Mai 2016, 04:44
So, hier kommt der Bericht zum Yamaha R-S700 Receiver, der laut Angaben 160 Watt an 4 Ohm leisten soll und eine regelbare Loudness-Funktion hat :

Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Ich habe ihn am nächsten Tag zurück geschickt.

Der Yamaha hat die Revox schlechter bedient (zumindest subjektiv) als der HK. Ich musste ihn ziemlich aufreißen, damit überhaupt mal was ordentliches raus kommt. (Deutlich über die Hälfte).
Und in den unteren Bereichen war er echt dünn, trotz der regelbaren Loudness-Funktion. Diese Funktion machte ihn eigentlich nur lauter. Eine Anhebung der Bässe, so wie ich es von anderen Geräten kenne (Z.B. der Telefunken TRX 3000), war damit nicht unmittelbar verbunden.
Es hätte sich im Vergleich zum HK 3270 jedenfalls nicht gelohnt, den Yamaha für 435 € zu behalten.

Nachdem ich den HK 3270 wieder angeschlossen hatte, gefiel mir der Klang besser als vorher.
Vielleicht ist es einfach nur ein subjektives Empfinden.


Spiele im Moment mit dem Gedanken, mal eine separate Endstufe anzuschließen.
Kann mir einer von Euch etwas zu den älteren Endstufen von Uher (UMA-1000, UMA 2000, LA-1200) sagen?
Oder die baugleichen Endstufen von Palladium?
https://www.ebay-kle...e/461738633-172-6364

Lieben Dank für Eure Antworten
dktr_faust
Inventar
#32 erstellt: 09. Mai 2016, 10:20

mahue76 (Beitrag #31) schrieb:

Vielleicht ist es einfach nur ein subjektives Empfinden.


Ich will jetzt nicht die unseelige Verstärkerklangdebatte lostreten (zum dreihunderzwölfzigtausendsten Mal), aber wenn Du so himmelweite Unterschiede zwischen Elektronik wahrzunehmen glaubst, dann liegt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an dem weiten Feld der Psychoakustik und nicht an der Elektronik - etwas weniger gestelzt: (unbewusster) Selbstbetrug. Und das Argument "aber ich hörs doch" ist kein Widerspruch sondern die Bestätigung dieser Annahme.

Ich hab den Thread jetzt noch mal gelesen: Wie bist Du denn eigentlich an die Revox gekommen? Hast Du die vorher bei Dir daheim probegehört? Warum hast Du Dir die Lautsprecher geholt? Was hörst Du so für Musik?

Was Deine Gedanken einer getrennten Endstufe angeht: Die macht auch nichts anders als die in einem Reciever - und sowas wie die Palladium würde ich nicht mal für eine Millisekunde in Erwägung ziehen. Der Verkäufer hat sich nichtmal die Mühe gemacht das Ding vor dem Foto abzuwischen, Informationen gibt es keine und dafür wollen sie 150€ - das Geld gibst Du besser Ärzte ohne Grenzen. Alles weitere über gebrauchte Vintage-Hardware ist ja schon gesagt worden.

Grüße


[Beitrag von dktr_faust am 09. Mai 2016, 10:25 bearbeitet]
NS1000
Stammgast
#33 erstellt: 09. Mai 2016, 15:36
Der Revox B750 ist ein passendes Gerät für diese Lautsprecher, da kann man die Loudness sehr gut einstellen, auch der Presence-Regler ist hilfreich. Wenn man wirklich leise schön hören möchte, sollte man zu so etwas greifen. Eine zusätzliche Endstufe wird da nicht viel bringen.
dialektik
Inventar
#34 erstellt: 09. Mai 2016, 18:37
Ich halte ja immer noch jeden beliebigen Durchschnitts 4-Ohm Verstärker für die Revox geeignet....
Mit der Einschränkung, dass man (was ja auch für andere Boxen gilt) evtl. einen mit Loudness bevorzugen sollte, falls man nicht so laut hört und man etwas "oben" oder "unten" vermisst

@mahue76
Hattest Du am Yamaha den Direct-Schalter aktiv beim Ausprobieren der Loudness?
Würde nämlich erklären, dass es nur lauter wurde. Steht so auch in der Anleitung.
Zitat:
Die Regler BASS, TREBLE, BALANCE und LOUDNESS haben
keine Auswirkung auf den Klang. Der Schalter CD DIRECT AMP
(nur R-S700) oder PURE DIRECT ist eingeschaltet. Der Schalter CD DIRECT AMP bzw. der Schalter
PURE DIRECT muss augeschaltet sein, damit diese Regler eine Wirkung haben.

Und auf Seite 15 steht, dass es nur lauter in der Kombi wird

Und welche Art von Bass fehlt denn überhaupt - bei welcher Art von Musik?

Aber da Du eh noch nie eine Frage von mir ernsthaft beantwortet hast und weiterhin an Watt und besondere Verstärker für die Revox glaubst....... Was halt von wenigen hier behauptet wird - aber von einem Revox-Hörer mehrerer Revox-Boxen überhaupt nicht nachvollzogen werden kann.....


[Beitrag von dialektik am 09. Mai 2016, 21:50 bearbeitet]
NS1000
Stammgast
#35 erstellt: 10. Mai 2016, 07:18
ich hatte die Symbol MK2 und mit diversen Verstärkern getestet. Der stärkste war eine Thorens Doppelmono-Endstufe. Es gab nur geringe Unterschiede, bei leisen Lautstärken blieb immer der Bass aus, wenn man keine Klangkorrektur anwendet. Eigentlich doch logisch - die Symbols sind riesen Trümmer: große Tieftöner-Membrane, viel Gehäusevolumen. Ist doch klar, dass die nicht bei Flüsterlautstärke wie so ne Bose Mikrobox klingen und da schon im Bass knallen. Das geht wie erwähnt nur mit Loudness. Oder man hört halt immer in der für die Lautsprecher idealen Lautstärke...wenn man kann ;-)


[Beitrag von NS1000 am 10. Mai 2016, 07:25 bearbeitet]
acelik
Neuling
#36 erstellt: 07. Nov 2017, 09:30
Was solln das ganze Gerede.
Faustregel: Ein Lautsprecher braucht immer einen Verstärker der höhere Leistung liefert als der LS!

Demnach: die Symbol benötigen anständige Verstärker und kein Palladium/Yamaha/H&K Quatsch.

Meine Lösung (besser spät als nie): Revox B242 Endstufe jeweils für ein Kanal im Monobetrieb wird benötigt.
Und ahoi !
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