BOSE 901 EQ SERIE 2 Verstärker

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EddieVedd
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 02. Nov 2017, 21:08
Hallo ihr lieben,
Ich suche einen neuen verstärker.
Als boxen habe ich die bose 901 serie 2.
Dazu den passenden EQ.
Als verstärker habe ich einen sony ta-ax430.

Kennt jmd. Einen Verstärker der etwas kleiner ist. Sollte in ein Kallaxregal passen...bei dem aber auch noch der eq angeschlossen werden kann.

Höre ausschließlich schallplatte.
Danke

Freue much über antworten
HiFi-Fan2015
Neuling
#2 erstellt: 02. Nov 2017, 22:21
Hallo Eddie Veed,

da die 901 Serie II sehr leistungshungrig sind, solltest Du eine Verstärker wählen der über genügend Leistung verfügt. 2 x 100 Watt sollten es schon sein um Spaß zu haben.

Gruß
RocknRollCowboy
Inventar
#3 erstellt: 02. Nov 2017, 22:59
Wie breit ist denn so ein Fach in diesem Kallax-Regal?

Aber ich glaube das wird schwierig, wenn es nicht die üblichen Masse sein dürfen.

Gruß
Georg

Edit
Hab´s gefunden.
Das Fach ist 33 cm breit. Schwierig, aber eventuell nicht unmöglich.
Auf Anhieb fällt mir aber nix ein.

Wie viel darf es denn kosten?


[Beitrag von RocknRollCowboy am 02. Nov 2017, 23:02 bearbeitet]
EddieVedd
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 03. Nov 2017, 06:52
Danke schonmal,

Ich konnte mir auch vorstellen einen vorverstärker anzuschliesen, falls das hilft.
Preislich hm...vllt 300 euro? Oder lieg ich da weit entfernt.
HP-UX
Stammgast
#5 erstellt: 03. Nov 2017, 09:38
Die Serie II braucht ordentlich Leistung, je mehr umso besser.
Unter 2 x 100 Watt solltest du nicht anfangen.
Hatte die Serie III mit Röhrenendstufen je 35 Watt betrieben, aber ab 85 db war damit Ende.
Und die Serie III brauchte schon deutlich weniger Leistung wie die II'er Serie.

Edit sagt noch ein Vor Verstärker bringt da erst mal nichts.
Außer, du benutzt 2 Endstufen mit einem VV, die dann aber in Summe vermutlich dein Budget sprengen

Gruß
Martin


[Beitrag von HP-UX am 03. Nov 2017, 09:41 bearbeitet]
yahoohu
Inventar
#6 erstellt: 03. Nov 2017, 09:47
Moin,
mir fallen da spontan nur einige ältere Midi-Komponenten ein. Da gab es ganz brauchbare Vor-Endverstärker Kombinationen.
Muss man halt etwa suchen.

Yamaha AX-10 könnte gehen


[Beitrag von yahoohu am 03. Nov 2017, 10:07 bearbeitet]
EddieVedd
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 03. Nov 2017, 18:39
Danke für die vielen Antworten.
Leider bin ich ziemlicher leihe.

Meinst du an den Yamaha kann ich den EQ anschließen?

Ein paar gibt es bei ebay.
Vllt. Fällt jmd. noch eine idee ein.
yahoohu
Inventar
#8 erstellt: 03. Nov 2017, 19:09
Moin,
kannst Du. Hat sogar Pre/Main. Bügel raus und mit Cinch-Kabeln den Bose-EQ einschleifen.

Hier kannst du Dir anschauen wie man es macht:
www.libble.de/bose-901-series-vi/p/631235/?page=0019

Ist zwar für eine neuere Bose aber gilt auch für die II

Dabei kannst Du gleich feststellen, ob Du die Bose vernünftig aufgestellt hast. Da gibt es auch ein paar Regeln
EddieVedd
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 03. Nov 2017, 19:43
Hey vielen lieben Dank!
Werse nal schauen wie teuer sie werden.
Ginge auch sowas...? Finde sowas halt optisch klasse

https://rover.ebay.c...2Fitm%2F272760607221
RocknRollCowboy
Inventar
#10 erstellt: 03. Nov 2017, 19:46
Nein, viel zu schwach für die 901, so ein China Röhrenteil.

Gruß
Georg
yahoohu
Inventar
#11 erstellt: 03. Nov 2017, 20:07
Wie Georg schon sagt, zu schwach.
Dann noch: Equalizer einschleifen geht nicht, zudem kein Phonoeingang.

Den AX-10 halte ich von der Qualität her gegenüber Deinem Sony um Längen besser.
hf500
Moderator
#12 erstellt: 03. Nov 2017, 20:36

yahoohu (Beitrag #8) schrieb:
Moin,
kannst Du. Hat sogar Pre/Main. Bügel raus und mit Cinch-Kabeln den Bose-EQ einschleifen.


Moin,
Den EQ, den ich mal verarztet habe, musste wie ein TB-Geraet auf Hinterband angeschlossen werden, also eben nicht an Pre-out/Main in. Der EQ konnte nur kleine Eingangsspannungen verarbeiten, max.etwa 300mV, die Pre-Main Schnittstelle liefert nicht selten 1V und mehr.
Der EQ muss ohnehin eine gewaltige Bass- und Hoehenanhebung liefern, bis 24dB gegenueber dem Punkt der geringsten Verstaerkung der bei 1500Hz liegt. Wenn er das mit 1V machen muss, woher soll er das nehmen, um auf die erforderliche Augangsspannung zu kommen, das ist mit dem Pegel auf der TB-Aufnahmeleitung schon ambitioniert ;-)
Ich meine, man teilt es auf, Abschwaechung um ca. 12dB bei 1500Hz und entsprechende Verstaerkung an den Bandgrenzen.

Wenn das hier Serie II ist, nehme ich an, dass es der EQ ist, den ich da mal auf dem Tisch hatte. Den Typ, nicht das Geraet als Individuum ;-)
Und der braucht einen TB-Anschluss mit Monitorfunktion. Erkennbar auch daran, dass er einen Umschalter und Anschluesse fuer das zweite TB-Geraet hat, dessen Anschluesse er ja am Verstaerker belegt.

73
Peter
yahoohu
Inventar
#13 erstellt: 03. Nov 2017, 22:04
Moin,
@hf500: Sorry, ich bin nach Seite 5 bzw. Seite 11 der Bose BDA (für die 901-VI) gegangen.
Danach müßte das funktionieren. Wenn nicht, dann halt eben über Tape einschleifen.
Dürfte gehen, oder sehe ich das falsch?
EddieVedd
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 03. Nov 2017, 22:49
Ich verstehe nur Bahnhof xD!
Aber danke für sie viele Mühe.

Heißt yamaha ist evtl. doch keine option?
yahoohu
Inventar
#15 erstellt: 04. Nov 2017, 05:54
Moin, (im wahrsten Sinne des Wortes ),

hier gibt es die Bedienungsanleitung des Yamaha:
www.audio.manualsonline.com/manuals/mfg/yamaha/ax10.html?p=5

Meines Erachtens klappt der Anschluß sowohl über Pre/Main als auch über die Tape Schleife (wie beim Sony?)
EddieVedd
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 04. Nov 2017, 14:15
Danke ich werde ein foto hochladen von meinem jetzigen sony anschluss
EddieVedd
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 04. Nov 2017, 20:38
EQ BOSE 901 serie 2  an Sony Verstärker
hf500
Moderator
#18 erstellt: 04. Nov 2017, 22:38
Moin,
probier es aus. Nach meiner Einschaetzung liegt der Equalizeranschluss vor der Lautstaerkeeinstellung und daher hast du gute Chance, dass der Bose EQ auch damit klarkommt. Wenn es Verzerrungen gibt, nicht.

Bei den Lautsprechern die Sicken noch ok? Die Bose haben Schaumstoffsicken, die sehr gerne zerbroeseln. In jeder Box gibt es 9 Stueck....

73
Peter
EddieVedd
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 05. Nov 2017, 00:44
Danke! Die sicken müssten ok sein.
EddieVedd
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 05. Nov 2017, 19:51
Ginge dann denn auch der yamaha ax 9
yahoohu
Inventar
#21 erstellt: 05. Nov 2017, 21:58
Der AX-10 hat mehr Leistung und das ist für die 901 besser.
EddieVedd
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 06. Nov 2017, 06:47
Danke! Die sicken müssten ok sein.
EddieVedd
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 06. Nov 2017, 06:49
Ginge denn auch der yamaha ax 9?
Da ist grrade bei ebay einer für 70 drin. Ax 10 kostet um die 110 euro
EddieVedd
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 06. Nov 2017, 06:50
Sorry fürs wiederholen. Dachte meine frage wäre nicht aufgelistet.
Schwergewicht
Inventar
#25 erstellt: 06. Nov 2017, 12:28
Ich würde auch sagen, etwa 100,00 € für den Yamaha A-X 10 wäre aufgrund der vorgegebenen schmaleren Maße eine gute Lösung.

Der A-X 10 hat an 8 Ohm (2x70 Watt) zwar etwas weniger Leistung als der Sony AX 430 (2x85 Watt), dafür aber eine auftrennbare Vor-/Endstufe für den Anschluss der 901/2, was sich in der Praxis gegenüber dem Sony mit der dann zu benutzenden "Tape-Schleife" als die bessere Lösung darstellt.
DB
Inventar
#26 erstellt: 06. Nov 2017, 15:43
Hallo Peter,

das

hf500 (Beitrag #12) schrieb:

Der EQ muss ohnehin eine gewaltige Bass- und Hoehenanhebung liefern, bis 24dB gegenueber dem Punkt der geringsten Verstaerkung der bei 1500Hz liegt.

sagt recht viel über die Lautsprecher aus.


MfG
DB
hf500
Moderator
#27 erstellt: 06. Nov 2017, 17:33
Moin,
als die HiFi-Zeitungen noch ernst genommen werden konnten (so Anfang der 80er), gab es ein Lautsprechersonderheft mit Marktueberblick und Tests/Einschaetzungen.
Ueber die 901 schrieben sie:
"Die Bose 901 ist nicht sonderlich verfaerbungsfrei, aber sie kann grosse und verwinkelte Raeume mit hohem Schalldruck fuellen".

Die Verfaerbungen ruehren daher, dass es eigentlich Mittenlautsprecher sind, die mit dem EQ und etwas Gewalt zur Breitbandigkeit gezwungen werden muessen. Unterm Strich erhaelt man dann etwa 50-16000Hz.
Die Box haelt das nur aus, weil sie keine Weiche hat und die Chassis so verschaltet sind, dass die Nennimpedanz dabei herauskommt. 9x geschaetzt 40W Belastbarkeit eines Einzelchassis ergeben dann um die 350W Gesamtbelastbarkeit. Die ist auch noetig, denn, wie schon gesagt, es werden erhebliche Antriebsleistungen benoetigt, um den Lautsprecher mit dem EQ breitbandig zu bekommen. 100W zuverlaessige Nennleistung pro Kanal sind da nicht zuviel, eher wohl die untere Grenze.
Die Masse der herkoemmlichen Lautsprecher blaest einem damit die Ohren aus, dafuer sind die Bose uneingeschraenkt "partyfest".

73
Peter
HiFi-Fan2015
Neuling
#28 erstellt: 08. Nov 2017, 23:12
Hallo,

ich kann sagen, dass die 901 ein wirklich toller LS ist. Ich besitze zwei Paar. Eine Serie VI und eine von Klangstark restaurierte Serie III. An einem wirklich gutem Verstärker betrieben, mache beide Serien richtig Spaß. Es ist wirklich verwunderlich was aus den kleinen Gehäusen herauskommt.

Immer wieder wird die 901 als Party- und Discolautsprecher bezeichnet und disqualifiziert und das völlig zu Unrecht. Ich habe vor den 901 viele andere LS besessen und glaube mir ein Urteil bilden zu können ob ein LS klingt oder nicht.

Mit der Party stimmt es in so fern, dass die 901 es kann. Man kann mit ihr Lautstärken fahren welche mit vielen HiFi-Lautsprechern nicht zu machen sind. Wer einmal seine Lautsprecher auf einer Party betrieben hat, weiß wovon ich rede. Schnell verabschiedet sich nach einer gewissen Dauer der ein oder andere Hochtöner :cut. Das passiert einem mit der 901 nicht. Sicher richtig. Aber sie kann viel mehr!

Wer sich einmal die Mühe machen sollte eine 901 richtig zu hören, also wirklich korrekt platziert, in einem halbwegs vernünftigem Raum, wird feststellen, dass sie wirklich klasse spielt. Die breite Bühne die sich auftut, mit einer Fülle an Musik kann einen schon beeindrucken. Und dabei rede ich nicht von hohen Lautstärken, sondern von vielleicht leicht erhöhter Zimmerlautstärke. Sie spielt rund mit einem sehr schönem Tiefbass, angenehmen Mitten und Höhen. Sicher ist sie kein Präzisionsgerät wie beispielsweise eine BM12 o.ä. aber sie macht ihre Sache ordentlich. Besonders die restaurierte Serie III von Klangstark.

Gerne wird ebenfalls das Konzept des EQ für eine schlechte Kritik bemüht. Es wird mit den Werten hantiert und sich über die hohen Anhebungen von Frequenzbereichen aufgeregt. Das kann ja nichts sein. Und dann alles über ein Chassis, wie soll das den gehen. Geht gar nicht :?. Dabei ist der EQ eine äußerst clevere Lösung. Bei normalen passiven LS benötigt man eine Frequenzweiche welche das Frequenzband auf die gewünschten Bereiche aufteilt. Diese passiert auf passive Art und Weise über Spulen, Kondensatoren etc.. Auch diese heben und senken Frequenzen um sie dann an die jeweiligen Chassis wie Bass und Höhen etc. weiterzugeben. Das macht Bose halt mit einem aktivem EQ und das klingt sehr gut.

Ich habe mir die 901 aus reiner Neugierde angeschafft. Schon als ich mir mit 17 meine ersten LS kaufte, stand ich vor der 901, aber damals war sie für mich einfach unerschwinglich. Zwischendurch kamen und gingen verschiedene LS, aber irgendwann ergab sich die Gelegenheit. Nachdem ich einige nötige Reparaturen an den Sicken durchgeführt hatte, war ich beim ersten Hören sehr angenehm überrascht wie angenehm der LS klang. Auch nach nun drei Jahren die ich mit der 901 höre, muss man sagen, es läßt sich über Stunden darüber Musik hören ohne das es lästig wird. Ausgeglichen, warm und wenn man will, infernalisch laut spielt sie auf. Sofern die Anlage es hergibt. Von daher ist ein guter Verstärker unerlässlich.

Von eine MIDI-Variante würde ich abraten. Kauf Dir lieber ein neues Regal, da hast Du mehr Spaß. Wenn Dir die 901 gefällt, würde ich darüber nachdenken auf eine höhere Serie umzusteigen. Ab der Serie III würde das Gehäuse verändert. Man hat sie zu eine Bassreflex gemacht. Das ist u.a. ein Grund dafür, dass die Serie I + II mehr Leistung als die späteren Serien benötigt. Sie wird in einem geschlossenem Gehäuse betrieben. Auch der EQ ab S III erlaubt mehr Einstellungsmöglichkeiten.

Schau mal auf eBay nach einem Abacus 60 - 120 Verstärker. Der ist sehr laststabil und bestens geeignet. Darüberhinaus klingt er super.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit deiner 901.

Gruß


[Beitrag von HiFi-Fan2015 am 08. Nov 2017, 23:17 bearbeitet]
yahoohu
Inventar
#29 erstellt: 08. Nov 2017, 23:25
Bla,Bla,Bla,
super, jetzt wissen wir alle wie toll Du die 901 findest.
Und wie hilft das dem TE (mit einem Budget von max. 300 Euro) weiter?
hf500
Moderator
#30 erstellt: 09. Nov 2017, 20:26

HiFi-Fan2015 (Beitrag #28) schrieb:

Diese passiert auf passive Art und Weise über Spulen, Kondensatoren etc.. Auch diese heben und senken Frequenzen um sie dann an die jeweiligen Chassis wie Bass und Höhen etc. weiterzugeben.


Moin,
nee...
Die Frequenzweiche ist ein Filter, bestehend aus Tiefpass, Hochpass und bei drei+x Wegen einem oder mehreren Bandpaessen.
Diese Filter teilen den daran angeschlossenen Lautsprechern ihren Frequenzbereich zu, damit sie nur das wiedergeben, was sie wiedergeben koennen.

Die 901 ist ein, na ja, Breitbandlautsprecher mit erheblichen Schwaechen bei Baessen und Hoehen. Um das auszugleichen, gibt es den EQ, der den Frequenzgang der Box "geradebiegen" muss.

73
Peter
onkel_böckes
Inventar
#31 erstellt: 09. Nov 2017, 20:54
Also als Amp,ist 100w zu wenig.
Man bedenke das Bose seinerzeit die 1801 als Amp dafür gemacht hat.
Die 1801 hat ca.38kg und bring 250w an 8 ohm.
Das die Preislich für ihn nicht machbar ist schein klar.
Aber man könnte über eine yamaha p3500s ausschau halten.
DB
Inventar
#32 erstellt: 09. Nov 2017, 21:04
Bei dieser Entzerrerkurve wundert es mich, daß es da von den kleinen Lautsprechern nicht die Membranen einfach herausgerissen hat.

Breitbänderanhäufungen hatte auch Dynacord http://www.el-me-se.de/old/pdf_files/Mosquito-S.pdf, von Allsound gab es auch welche https://gsfanatic.com/aas_hirdetes_temp/pic/735526_img9823.jpg.
Wie gut oder schlecht die waren, weiß ich nicht. Ich persönlich würde weniger (ein oder zwei), dafür größere Breitbänder bevorzugen.


MfG
DB
bugatti66
Stammgast
#33 erstellt: 09. Nov 2017, 21:22
Ich habe 30 Jahre lang mit einem 80W an 8-Ohm-Verstärker gehört.
Das war niemals zu leise.
Man muss bedenken, dass die Bose 901 bei ca. 600Hz eine Empfindlichkeit von etwa 105 dB bei 1W in 1 Meter Entfernung hat.
Und gerauscht hat auch nichts.
Wichtig ist, dass die Eingangsseite des Verstärker stark übersteuerungsfest ist (+ / - 5V ).
Und dass das Eingangssignal am Equalizer nicht zu groß ist, also nicht 1,5V sondern eher unter 150mV.
HiFi-Fan2015
Neuling
#34 erstellt: 09. Nov 2017, 23:10
Es gibt den Abacus auch als Midi-Version. Du benötigst allerdings einen Vorverstärker um deinen EQ einzuschleifen.

Hier der Link dazu: https://www.abacus-e...olifet.html?___SID=U

Gruß
DB
Inventar
#35 erstellt: 10. Nov 2017, 07:19

bugatti66 (Beitrag #33) schrieb:

Man muss bedenken, dass die Bose 901 bei ca. 600Hz eine Empfindlichkeit von etwa 105 dB bei 1W in 1 Meter Entfernung hat.

Eher nicht, weil das einem Wirkungsgrad von knapp 20% entspräche. http://www.sengpielaudio.com/Rechner-wirkungsgrad.htm

MfG
DB
bugatti66
Stammgast
#36 erstellt: 10. Nov 2017, 17:13
Bei Sengpielaudio steht nur, dass es nicht über 112dB sein kann.
Für schmalbandige Tonerzeuger, wie z.B. Martinshörner, sind sehr wohl auch höhere Wirkungsgrade möglich.

Wenn man noch mehr Wirkungsgrad vom Brüllhorn erwartet, muss man an Sirenen und das Martinshorn *) von Rettungsfahrzeugen denken; nur ist der hierbei übertragene Frequenzbereich sehr eng.

Die 901 ist ja auch eher ein schmalbandiger Breitbänder. Bei 35Hz hat sie natürlich nur 90dB und bei 15kHz nur 80dB.

Vielleicht hilft ja auch die Vorstellung, dass ja 9 Chassis verbaut sind.
Außerdem haben sie spezielle Hexa-Coil-Spulen.
(bei series IV z.B., natürlich nicht bei series II )

Andere Lautsprecher, wie z.B. das Klipsch-Eckhorn schafft ja auch 104dB, ist das auch unmöglich?

Nachgemessen habe ich es natürlich nicht.
DB
Inventar
#37 erstellt: 10. Nov 2017, 17:23
Der Wirkungsgrad von Hifi-Lautsprechern liegt irgendwo zwischen (0,25 ... 3)%.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kennschalldruck

Eine Messung im RAR gibt das nicht her, bei Messung in der Ecke schon (pro Wand +6dB).


MfG
DB
bugatti66
Stammgast
#38 erstellt: 10. Nov 2017, 19:38
Der Wikipedia-Artikel hilft ja überhaupt nicht weiter.
Sengpiel war da schon besser.
Natürlich sind Herstellerangaben oft geschönt.
Die Impedanz kann über weite Frequenzbereiche tatsächlich viel weniger als angegeben sein.
Steht ja auch bei Sengpiel:

Bei einem 4-Ohm-Lautsprecher erzeugt das dann 2 Watt. Um auf den Vergleichswert von 1 Watt zu kommen, sind dann vom Kennschalldruck 3 dB abzuziehen

bzgl.

Der Wirkungsgrad von Hifi-Lautsprechern liegt irgendwo zwischen (0,25 ... 3)%.

Hervorhebung von mir. Außerdem besagt obige Aussage nicht, dass es keine Ausnahme gibt.
Bose 901 ist eben ein domestizierter PA-Lautsprecher. Und er ist zusätzlich ein Ausnahme-Lautsprecher.

Und für Lautsprecher, wie Klipschhorn und Bose 901 gibt es eben Aufstellungsvorschriften.
(Klipsch in die Ecke, Bose vor die Zimmerwand, nicht in die Mitte eines Ackers)
Da nehme ich doch an, dass die technischen Werte für den empfohlenen Aufstellungsort gilt.
(Die Vergleichbarkeit ist denn eine andere Sache)

Was man aber auf keinen Fall sagen kann ist: Dass die Bose 901 besonders leistungshungrig ist.
Das Gegenteil ist der Fall. Sie ist besonders effektiv im mittleren Frequenzbereich.


[Beitrag von bugatti66 am 10. Nov 2017, 19:39 bearbeitet]
DB
Inventar
#39 erstellt: 10. Nov 2017, 20:47

bugatti66 (Beitrag #38) schrieb:
Der Wikipedia-Artikel hilft ja überhaupt nicht weiter.

Eigentlich schon. Er bestätigt das, was ich zum Wirkungsgrad bemerkte.


bugatti66 (Beitrag #38) schrieb:


Der Wirkungsgrad von Hifi-Lautsprechern liegt irgendwo zwischen (0,25 ... 3)%.

Hervorhebung von mir. Außerdem besagt obige Aussage nicht, dass es keine Ausnahme gibt.

Bei Breitband-PA-Chassis ist bei etwa 102dB Schluß (Beyma 12GA50), so denn Wert auf lineare Wiedergabe gelegt wird.
Mehr können dann noch Hornkonstruktionen.


bugatti66 (Beitrag #38) schrieb:

Und für Lautsprecher, wie Klipschhorn und Bose 901 gibt es eben Aufstellungsvorschriften.
(Klipsch in die Ecke, Bose vor die Zimmerwand, nicht in die Mitte eines Ackers)

Da kommen also die dB durch die Wände dazu (möglicherweise meinen die 105dB auch den maximal möglichen Schalldruck).
Das würde dann schon ganz gut zu den Daten von Ersatzlautsprechern passen, für die man einen Kennschalldruck von 91,5dB/ 1W 1m angibt. Hier ist man bei 90dB, was auch glaubhaft erscheint. Für Heimzwecke reicht das auch aus.
Erstaunlich finde ich die lange Bauzeit, wenngleich die Absicht, den Raum anzuregen, verwunderlich erscheint. Für unverfärbtes Hören versucht man selbiges eigentlich zu vermeiden.
Hifi im näheren Sinne ist es vielleicht nicht, aber wenn es gefällt, weshalb auch nicht.


MfG
DB


[Beitrag von DB am 10. Nov 2017, 20:57 bearbeitet]
onkel_böckes
Inventar
#40 erstellt: 10. Nov 2017, 21:10
Schön geschrieben.
hf500
Moderator
#41 erstellt: 10. Nov 2017, 22:36

DB (Beitrag #39) schrieb:
.... wenngleich die Absicht, den Raum anzuregen, verwunderlich erscheint. Für unverfärbtes Hören versucht man selbiges eigentlich zu vermeiden.


Wie schrieb man damals noch: ". ..nicht besonders verfaerbungsfrei... ...kann auch grosse und verwinkelte Raeume mit hohem Schalldruck fuellen..."
Ich kann mich allerdings nicht mehr daran erinnern, was man ueber die notwendige Verstaerkerleistung sagte. Angesichts dessen, dass Bose selbst, wie oben angedeutet, einen 2x 250W Verstaerker dafuer anbot, muss man etwas vorweisen koennen. Der Frequenzgang des EQ muss bedient werden koennen.

73
Peter
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