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Bester 3D-Beamer

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Abaqus68
Stammgast
#1 erstellt: 03. Sep 2018, 21:54
Hallo,

Ich möchte mich über Vergleichsberichte zwischen Beamern herausfinden welcher der beste speziell für 3D ist.
Ich fange an mit dem JVC X5500 vs. Vivitek h1189.

Erfahrungsbericht: Auf der Suche nach dem optimalen 3D-Heimkinobeamer

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, meine gesammelten Erfahrungen zu teilen und zur weiteren Diskussion anzuregen.

Ich hatte lange Zeit einen einfachen DLP-Full-HD-Beamer von Acer und war es daher gewohnt, dass das 3D-Bild absolut ghosting- und artefaktfrei ist. Was mich aber gestört hatte, war die extreme Bewegungsunschärfe bei Kameraschwenks. Auf der Suche nach einem DLP-Beamer mit Zwischenbildberechnung hatte ich einige Geräte mit diversen Mängeln getestet. Einen BENQ der W-Serie beispielsweise der nur richtig funktionierte, wenn die Brille falsch herum auf der Nase saß. Der Optoma HD50 hatte aus damaliger Sicht ein tolles, scharfes und helles 3D-Bild, verursachte allerdings in 2D in meinen Augen derart starke Blitze, dass sich diese in mein Sichtfeld gebrannt haben und erst zwei Tage später wieder nachließen. Ich führte das Phänomen auf die Kombination von DLP-Regenbogeneffekt mit hoher Helligkeit zurück und begann gezielt nach Nicht-DLP-Beamern mit gutem 3D Ausschau zu halten. Da zu diesem Zeitpunkt gerade auch 4k aufkam, war natürlich auch die Zukunftstauglichkeit der Investition ein Entscheidungskriterium. Leider sind damals bei mir nahezu alle hochwertigen Beamer (Sony, Epson TW9300, …) wegen Ghosting oder unsauberer Tiefenabbildung durchgefallen. Ich hatte es schon fast aufgegeben und wollte mir aufgrund guter Kritiken das Auslaufmodell TW9200 ohne 4k besorgen (habe ihn aber nie selbst getestet), als ich dann von dem JVC X5500 überrascht wurde. Ein phantastisches 3D-Bild. Nahezu ghostingfrei, bewegungsscharf, toller Schwarzwert und brillante Farben. Viel mehr als erwartet.
Den Schwarzwert hatte ich vorher gar nicht vermisst, aber zu der Zeit kamen sehr viele Filme mit überwiegend dunklen Szenen heraus, in denen ich auf meinem alten DLP-Beamer gar nichts erkannt hätte. Um so besser, dachte ich. Mit der Zeit merkte ich aber, dass das 3D-schauen mit dem JVC doch etwas anstrengender für die Augen ist als zuvor und sich ein leichter Schwindel und Kopfschmerz breit macht, insbesondere bei helleren Szenen. Nach Recherchen habe ich das auf die geringere Shutterfrequenz von 96hz ggü. 144hz bei DLP zurückgeführt. Hinzu kommt, dass seit der HDR-Verbreitung die Filme wieder viel mehr auf Helligkeit ausgerichtet sind und die strahlend hellen 2D-Filme in 3D vergleichsweise dunkel und träge erscheinen. Daraufhin habe ich recherchiert und bin zum Schluss gekommen, das wohl nur das Infitek-System mit 2 JVC-Beamern alle Ansprüche erfüllt. Leider mit einem sehr hohen Aufwand und viel wiederkehrender Justierarbeit, die mich schon heute mit einem JVC-Beamer mit unterschiedlichen Quellen in den Wahnsinn treibt.
Nach Diskussion dieser Sachlage mit einem Fachexperten aus Hamburg hat mir dieser für 3D den Vivitek H1189 empfohlen. Für 2D hätte ich dann einfach meinen JVC weiterverwendet. Die Hoffnung war, dass dieser Beamer alle 3D-Wünsche erfüllt und mit 2300 Lumen ggü. den 1800 Lumen meines JVCs auch in hellen Szenen überzeugt. Er war so freundlich mir diesen für ausgiebige Tests zur Verfügung zu stellen.
Die erste Szene die ich mir mit meiner Frau ansah, war der Tentakelkampf zu Beginn von Guardians of The Galaxy 2, der im JVC derart plastisch rüberkommt, dass der Vivitek blass wirkte. In den folgenden Szenen war der Unterschied jedoch weniger gravierend. Anschließend haben wir Dr.Strange gesehen, der auf dem JVC auch in alltäglichen Szenen etwas heller sein könnte, ansonsten aber einfach nur bombastisch ist. Hier hilft es beim JVC auf Farbtemperatur „hohe Helligkeit“ und Gamma B zu gehen, um das Erlebnis deutlich zu steigern. Bei anderen Filmen wie z.B. Antman führt diese Einstellung allerdings zu unerträglichen Farbgebungen. Auf dem Vivitek ist Dr.Strange leider viel zu dunkel und kontrastarm, so dass wir nach ca. 30 min. ausgemacht haben und auf den JVC gewechselt sind. Damit war eigentlich klar, das der Vivitek keine wirkliche Alternative ist. Enttäuscht hatte mich auch, dass der Vivitek trotz 500 Lumen mehr auf dem Datenblatt in 3D tatsächlich dunkler ist als der JVC.
Um dem Beamer noch eine Chance zu geben, habe ich anschließend noch vereinzelte Szenen weiterer Filme verglichen, mit teilweise sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Hier nur vereinzelte Kommentare:


3D-FilmVivitek h1189 I JVC X5500
WarcraftGut, etwas blasser. l
Thor 3Gut, etwas blasser l
Guardian of the Galaxy 1Gut, etwas blasser l
Guardian of the Galaxy 2Teilweise deutlich blasser. l Hohe Helligkeit, Gamma B: sehr plastisch
König Arthur Gut, Tageslicht natürlicher l
Wonder WomanGut, Tageslicht natürlicher l
Dr. StrangeZu dunkel, blass l Hohe Helligkeit, Gamma B: bombastisch
Amazing Spiderman 1Zu dunkel, Tageslicht natürlicherl Film ist dunkel und kontrastarm
GodzillaVergleichbarFilm ist dunkel und kontrastarm. l
AntmanBlasser l

In Summe bleibt der Eindruck, dass die Ergebnisse sehr stark vom Quellmaterial evtl auch von der Quelle abhängen. Ich habe einen Panasonic UHD-Player und Apple TV 4K in 1080p/SDR verwendet.

Wäre der Vivitek in 3D noch heller, wäre das Erlebnis aus meiner Sicht weniger getrübt. Dann wäre ich wohl auch bereit den geringeren Schwarzwert und die etwas geringere Farbbrillianz in Kauf zu nehmen. So ein phantastisches Erlebnis wie Dr. Strange mit dem JVC muss anscheinend nach heutigem Stand der Technik mit der höheren Anstrengung der Augen (96Hz) erkauft werden.
Rubbel_das_Katzenmädche...
Neuling
#2 erstellt: 04. Sep 2018, 00:14
Also in 3d ist die 96,144 shutterfr.(regenbogeneffekt) nicht so deutlich sichtbar. für mich ist eine fi zwingender notwendig als der beste schwarzwert. Warum - gerade die von dir genannten filme neuereren datums haben keinen absolut schwarzen hintergrund weltall mehr wie früher zb starwars. Ein helles 3d bild mit der gleichen helligkeit wie 2d hat die gleichen stärken und schwächen . Das empfinden von der 3d tiefenstaffelung und das sehen nach 2 std ist abhängig von der brille und der persönlichen verarbeitung im kopf faktoren zb sehstärken farbsichtigkeit. Wie schon oft gesagt vergleichen und den besten beamer für sich nehmen. Leider gibt es nicht viele alternativen mit 3d und fi. Jeder film ist mit anderen farbfiltern nachbearbeitet leider .Eine einstellung mit der jeder film dem persönlichen vorlieben gefällt ist ja nicht möglich. Eine möglichkeit für lichtschwache beamer die 3d wiedergabe heller zu machen bzw variabel wäre ja ein mastering extra für die 3d ray gewesen wie früher die pan and scan vollbildversion von letterboxfilmen. ( vivitek 1189 besitzer keine 4k erfahrungen weil für mich noch in der konsumententestphase). Beachte meine aussagen sind alle subjektiv. Achso eins noch als referenzfilm für 3d für mich valerian hier der weltallhintergrund bei hohem schwarzwert saufen die sterne gern ab. Dafür bei hellem material der strand im sonnenlicht bei zu hoher helligkeit gehen die sandformationen verloren. Daher ein beamer für 2d und eine lichtkanone für 3d in der praxis aber nicht so einfach umsetzbar.
Abaqus68
Stammgast
#3 erstellt: 04. Sep 2018, 06:20
Danke für Deine Ausführungen. ich stimme Dir uneingeschränkt zu. Finde nur die 96hz einfach anstrengender als die 144hz. Kennt denn noch jemand eine Lichtkanone mit FI? Hat jemand mal den Epson Tw9200 mit dem JVC oder Vivitek verglichen?
schnarcherstrasse
Stammgast
#4 erstellt: 04. Sep 2018, 07:20
Angeblich schafft der Epson LS-10000/10500 (480Hz 3D) real zwischen 70 und 80 Hz pro Auge hinter der Shutterbrille (ELPGS03) was etwas über den TripleFlash DLPs mit 144Hz (72Hz pro Auge) liegt (laut "Hörensagen", aber aus professioneller Quelle - andere (Epson)-Modelle liegen angeblich teilweise weit darunter).
Diesen Projektor in Kombi mit einer High-Gain LW (Couchscreen 6 Gain) finde ich sowohl für 2D (toller Schwarzwert) als auch für 3D perfekt.

Für das optimierte Heimkino mit 4.2m Leinwandbreite und Basotecplatten (keine Deckenmontage (DLPs) möglich) ist er mir persönlich aber nicht lichtstark genug - hier wäre ich auch an einem Zweitprojektor nur für 3D interessiert bzw. suche noch.
Alternativ bin ich auch auf der Suche nach einer RF-3D Brille die mehr Licht durchlässt - es scheint sie zu geben (China), allerdings hab ich sie noch nicht gefunden (dafür eine günstige die der Originalbrille in nichts nachsteht nur deutlich weniger kostet hier
LG
Frank714
Stammgast
#5 erstellt: 04. Sep 2018, 13:21
Toll. Solche ausführlichen und fundierten Nutzer-Erfahrungsberichte habe ich hier bisher eher selten gelesen.

Für DLP spricht, dass hier höhere Bildwiederholungsraten zum Einsatz kommen und in ausgesuchten Geräten der Hochleistungs-Motion Engine von Pixelworks zum Einsatz kommt (nach meinem Kenntnisstand, sofern ermittelbar - ist ein Buch mit sieben Siegeln - bei Acer, Optoma und Vivitek - und arbeitet uneingeschränkt gleichermaßen gut bei 2D und 3D).

Das hier angesprochene Problem scheint mir aber grundlegender Natur zu sein. Ist der Projektor in 2D hell, dann muss er bei 3D und mit aufgesetzter Brille zwangsläufig dunkler sein. Der einzige Ausweg ist, das 2D Bild bewußt dunkler zu projezieren, so dass das 3D Bild bei hohem Lampenmodus genauso hell aussieht.

Mit viel Selbstbeherrschung praktiziere ich das wie folgt: Mein Optoma HD 83 ist in "Tischposition" und projeziert 2D (abhängig vom Bildseitenformat) auf eine der zwei Bildwände. Bei 3D kommt eine High-Power von Da-Lite (Tuch wird leider seit über einem Jahrzehnt nicht mehr hergestellt) zum Einsatz, dadurch erscheint mein 3D-Bild so hell wie sonst nur bei 2D.

Nach 3D Einsatz wird das High Power-Tuch wieder eingefahren und kommt tunlichst nicht bei 2D zum Einsatz! (bei der Fußball-WM dieses Jahr habe ich aber eine Ausnahme gemacht). Zugegeben eine aufwendige, exotische Lösung, die zur Nachahmung nur bedingt geeignet ist.

In Sachen DLP mit 3D und Kontrastverbesserung bringt BenQ noch mal seinen überarbeiteten 12000er in den Handel, ob der dank der neuen Iris-Blende aber einen Stich in punkto Kontrast und Schwarzwert machen kann, müssen Tests belegen und mit derzeit 7.000 $ wird das nicht gerade ein preisgünstiger Spaß.
guesswho999
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 04. Sep 2018, 14:13

Abaqus68 (Beitrag #1) schrieb:
Daraufhin habe ich recherchiert und bin zum Schluss gekommen, das wohl nur das Infitek-System mit 2 JVC-Beamern alle Ansprüche erfüllt. Leider mit einem sehr hohen Aufwand und viel wiederkehrender Justierarbeit, die mich schon heute mit einem JVC-Beamer mit unterschiedlichen Quellen in den Wahnsinn treibt.

Dazu noch ein paar Anmerkungen von einem (ehemaligen) Betreiber eines Infitec-Stacks.
Der Materialeinsatz ist schon sehr groß. Ich würde jetzt aber nicht unbedingt behaupten, daß man viel wiederkehrenden Justieraufwand betreiben muss, vorausgesetzt, die beiden Projektoren driften während der Aufwärmphase nicht kreuz und quer durcheinander. Sonst fällt Justage immer nur an, wenn man den Stack aus irgendwelchen Gründen mal auseinander genommen hat. Die beiden Bilder müssen auch nicht pixelgenau auf der Leinwand auftreffen. Das Gehirn kann das bis zu einem gewissen Grad ausgleichen.
Bei einem Infitec Stack müssen beide Projektoren auf D65 kalibriert sein. Das Gamma muß gleich sein, insbesondere in den unteren Helligkeitsstufen. Und der Lichtoutput sollte bei 0 und 100% gleich sein.


Dr. Strange Zu dunkel, blass l Hohe Helligkeit, Gamma B: bombastisch

Mit Infitic einfach hammermäßig gut!
ebi231
Inventar
#7 erstellt: 04. Sep 2018, 19:08
Korrekt - an einen Infitec 3D Stack kommt derzeit nichts ran (imho auch kein HDR) und Dr. Strange wirkt damit sagenhaft.

Ich kann allerdings auch nicht nachvollziehen wie ein JVC heller als ein Vivitek in 3D sein soll. Hast Du mal vor und hinter der Brille in Lux gemessen?
ANDY_Cres
Inventar
#8 erstellt: 04. Sep 2018, 19:18
Nabend,

infitec Stack ist alles schön und gut, hatte es auch mal betrieben.
Aber ein 144 Hz 3 Chip DLP mit viel Licht und entspr. Kontrastoptimierungen ist definitiv eine weitere OPtion
3D mit höchster Performance zu frönen.
Projektion ist dabei in der Schärfe generell auch konkurenzlos.
Und auch der Rot/grün Unterschied (Brille) ist dann weg.
Lediglich die 2x 72 Hz ermüden etwas schneller die Augen im Gegensatz zum I. Stack.

Noch besser geht es nur mit reiner LED Technik.

ANDY
Abaqus68
Stammgast
#9 erstellt: 04. Sep 2018, 19:35
Schön noch etwas vom Infitiec zu hören. guesswho999 hät mich etwas verunsichert durch seine Erfahrungen mit Thor3 und Galaxy2, die ich auf meinem JVC toll fand (siehe neue JVC-Thread). Das mit der Helligkeit des Vivitec hat mich ja auch gewundert. Messequipment hab ich leider nicht, war rein subjektiv.
Kommt denn der Infitec-JVC-Stack an die 2D-Helligkeit eines einzelnen JVCs heran?
Ich hatte ja auch schon überlegt einen sehr hellen DLP mit weißer Leinwand in 3D und grauer Leinwand für 2D zu verwenden. Aber ich finde gar kein richtig hellen DLP-Beamer mit FI.
Der LS10500 hat ja nach Datenblatt auch nur 1500 Lumen und der Benq x12000 hat ja keine FI.
Den LS10000 hatte ich mir auch angesehen, bevor ich den JVC gekauft habe. Ich fand ihn damals in 3D auch besser als die meisten anderen, aber die Tiefenabstufung in Warcraft bei den Panoramaszenen war für mein Empfinden nicht ganz sauber und damit dem DLP unterlegen.
Abaqus68
Stammgast
#10 erstellt: 04. Sep 2018, 19:38
Hallo Andy, Du machst es aber spannend. Welchen DLP meinst Du denn? Hat der auch eine Zwischenbildberechnung?
olsch
Stammgast
#11 erstellt: 04. Sep 2018, 19:47
also denn ls10000 für ein optimalen 3D Beamer zu empfehlen ist aber FALSCH,
hatte vorher ein HC7800 und der war dem Epson überlegen in 3D.
Beim Epson bekomme ich kein perfektes Bild hin hab ich auch mal im ls10000 Thread angesprochen.
ebi231
Inventar
#12 erstellt: 04. Sep 2018, 19:51
Nein. Der JVC erreicht alleine in 3D etwa 8% an Helligkeit HINTER der Brille (habe ich gemessen), v.a. weil ein Shutter bei 3D-Betrieb erstmal 50% an Helligkeit verliert und dann noch hinter den Brillen viel Licht verliert.

Bei einem Stack laufen beide Projektoren aber bei jeweils 100% und das auch noch doppelt.

Um die Ausgangsfrage zu beanworten - nein - der Stack bringt etwa 30% an Helligķeit hinter der Brille, ist also vier Mal so hell wie der JVC. Und das sieht dann schon verdammt gut aus.
guesswho999
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 04. Sep 2018, 19:55

Abaqus68 (Beitrag #9) schrieb:
Schön noch etwas vom Infitiec zu hören. guesswho999 hät mich etwas verunsichert durch seine Erfahrungen mit Thor3 und Galaxy2, die ich auf meinem JVC toll fand (siehe neue JVC-Thread).

Ja, die beiden Filme finde ich für übliche Marvel-Verhältnisse schlecht.

Kommt denn der Infitec-JVC-Stack an die 2D-Helligkeit eines einzelnen JVCs heran?

Ich hatte in diesem alten Beitrag mal ein paar Messwerte gepostet. Der Lichtverlust ist beträchtlich. Aber um im kommerziellen Kino 4 ftL zu bekommen, mußt Du schon richtig viel Glück haben.
Abaqus68
Stammgast
#14 erstellt: 04. Sep 2018, 20:03
Dank an Euch, hab seit meinem Forumbeitritt vor 2Tagen mehr erfahren als in einem halben Jahr Internetrecherche und Händlertelefonaten.
4mal so viel Helligkeit klingt gut. Bei 30% insgesamt kann ich natürlich guesswho999 auch verstehen, dass für ihn gerade die häufig auf Helligkeit getrimmten HDR-Schheiben an Bedeutung gewinnen.
Was genau meinst Du mit Glück? Serienstreuung?
guesswho999
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 04. Sep 2018, 20:09
Nein, ich meinte damit das, was Du in kommerziellen Kinos als Helligkeit zu sehen bekommst, damit Du einen Vergleich zu meinen Messwerten hast.
Und mir ist der Infitec-Stack in keinster Weise zu dunkel gewesen, wenn beide Projektoren mit komplett geschlossener Blende mehr Helligkeit bieten als man im Kino zu sehen bekommt.
Rubbel_das_Katzenmädche...
Neuling
#16 erstellt: 04. Sep 2018, 20:17
Ach ja.nur mit dem stack sind zur zeit mehr als 144 möglich.
Auch die ifa bringt bisher in sachen 3d helligkeit und hz keine besserung auch bei den neuen 4k beamern.
Als kinogänger fällt da ein neues ärgernis auf ,nämlich das viele filme nur in 3d laufen und das auf der selben leinwand. mit der folge eines heftigen hotspots, der mir vorher so nicht aufgefallen ist. Gründe sind wohl die perforation und die lichtbündelung (optimiert für 3d) in der mitte der leinwand die bei 2d filmen negativ auffällt. (Die kinokette und saalnr. möchte ich hier nicht öffentlich nennen). Das aktuelle 3d kinobild war mir zu dunkel im vergleich zu meinem heimkino.
Damit zürück zum Heimkino wo meiner meinung nach mit 2 leinwänden der 2-3d genuss zu steigern wäre.
Vielleicht einfacher als mit einem stack.
Eine heligkeit wie bei 2d braucht wohl mindestens 4000 l. fur 3d. mit korrekten farben und gutem schwarzwert bei 2,5 - 3m leinwandbreite.
Überraschenderweise bin ich mit der 3d helligkeit schon fast voll zufrieden da der vivitek mit hilfe der gammaeinstellung und helligkeit -kontrast sowie von d 65 auf d 75 einstellung ein gutes fast schon optimal hellles bild zustande kommt ,auf jeden fall heller als in kino. (subjektiv)
Meine einschätzung richtet sich eher auf die dlps da ich mit den aktuellem lcd nicht auf dem laufenden bin.
Abaqus68
Stammgast
#17 erstellt: 04. Sep 2018, 20:27
Sorry, hab es falsch gelesen. Das heißt Infitec ist vermutlich das hellste was man momentan auf die Leinwand projiziert bekommt, von einem HDR-Like-Effekt wie auf meinem OLED-Passiv TV (leider nur 55 Zoll) ist wohl auf der 3m Leinwand nicht zu träumen.
guesswho999
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 04. Sep 2018, 20:37
Ob es nicht noch hellere Projektionslösungen für's Heimkino gibt, kann ich nicht beurteilen.
Allerdings ist des mit Sicherheit die entspannteste Projektionslösung, weil nichts flimmert.
Und sie funktioniert mit einer "normalen" Leinwand. Es gibt andere passive Systeme, die eine Silberleinwand benötigen.
ANDY_Cres
Inventar
#19 erstellt: 04. Sep 2018, 21:55

Abaqus68 (Beitrag #10) schrieb:
Hallo Andy, Du machst es aber spannend. Welchen DLP meinst Du denn? Hat der auch eine Zwischenbildberechnung?


Spez. Thema.
Hantiere mit modifiz. 3 Chip DLP mit brutalo Blende und 4 Lampen Power. Dazu elektron. Filter (für HDR), kompl. Zuspielung HD SDI über neu gerenderte HDR/BD Scheiben (neues Colorgranding usw.) mit extra 4K PC und ext. FI (mit bis zu 120 Hz).
So gesehen weit ab von Mainstream Produkten. Allerdings nur 2K, was in Punkto Schärfe jeden Consumer 4K PJ jedoch überlegen ist. (aus knapp 9m Entfernung mit 5m Bildbreite mitlerweile, da kacken viele Objektive ab, Sichtung aus 6,5 m brauche ich noch kein 4K)
Im MOment schaue ich aber teilweise auch über eine HDR fähige LED Wand, jedoch nur 120 Zoll und 2K. (mobil zu bewegen).
Eine Wunsch 4K LEd Wand in 5m Breite ...unmöglich noch in der finanziellen Umsetzung, bin nicht Geissen

Also geht schon so Einiges

ANDY


[Beitrag von ANDY_Cres am 04. Sep 2018, 21:57 bearbeitet]
Abaqus68
Stammgast
#20 erstellt: 04. Sep 2018, 22:05
Ach so. Das bestätigt ja indirekt, dass es wohl nichts von der Stange mit den gewünschten Anforderungen gibt. Schade, hatte kurz Hoffnung.
ANDY_Cres
Inventar
#21 erstellt: 05. Sep 2018, 01:45
...alles ein Frage was für ein Budget du zur Verfügung hast.
Gibt einige Ansätze wie 3D mögl. optimal umzusetzen ist.
2 Stück Epson 9200 mit Infitec Filter (intern in den Filterbänken verbaut motorisch) z.B.
ZUsammen ca. 5000 €.
Hier liegt der Fokus auf 3D, für 2D wird dann abwechselnd immer ein 9200er verwendet. Letzterer macht auch in 2D
noch eine gute Figur.
Generell ohne RBE Effekt (s. Einchip DLP), jedoch etwas mehr Fliegengitter, bedingt der LCD Technik.

Diese Kombi ist aber auch nichts von der Stange, da schon mehr Justierung und Kenntnisse im Bereich Kalibrierung vorhanden sein muss.

ist beliebig fortzusetzen die Beispiele...

ANDY


[Beitrag von ANDY_Cres am 05. Sep 2018, 01:46 bearbeitet]
schnarcherstrasse
Stammgast
#22 erstellt: 05. Sep 2018, 08:23
Ich möchte noch kurz etwas zum LS10000 schreiben..

Den LS10000 hatte ich mir auch angesehen, bevor ich den JVC gekauft habe. Ich fand ihn damals in 3D auch besser als die meisten anderen, aber die Tiefenabstufung in Warcraft bei den Panoramaszenen war für mein Empfinden nicht ganz sauber und damit dem DLP unterlegen.

Das gleiche Problem hatte ich lustigerweise genau bei dem Film (Warcraft - zu Beginn, erste Schlacht) - haben dann die Leinwandbreite in Zoll im Menü angepasst (Zuspieler Oppo 103D) und plötzlich hat alles gepasst. Seitdem arbeitet der Beamer so wie ich es mir vorstelle - wie gesagt, für die große Leinwand (185 Zoll) wünsche ich mir etwas mehr Helligkeit (120 Zoll mit Gain6 dagegen perfekt).


also denn ls10000 für ein optimalen 3D Beamer zu empfehlen ist aber FALSCH,
hatte vorher ein HC7800 und der war dem Epson überlegen in 3D.
Beim Epson bekomme ich kein perfektes Bild hin hab ich auch mal im ls10000 Thread angesprochen

Den HC7800 habe ich noch nicht gesehen - aber gut zu wissen dass der eventuell noch besser ist bei 3D - falls du möchtest kann ich dir meine 3D Einstellungen des LS10k per PM testweise zukommen lassen (oder du kommst vorbei und schaust es dir einfach an).

Infitec / Omega 3D habe ich immer noch im Fokus - leider hab ich noch keine Lösung für die Aufstellung (hätten wir bei der Planung des Heimkinos berücksichtigen sollen - im Nachhinein ist man halt schlauer).
Noch einmal wegen DPL und mittige Aufstellung zur LW - hat hier jemand einen Geräte-Tipp ? Die LW reicht vom Boden bis zur Decke (je knapp 10cm Cache/Rahmen oben und unten) - Deckenmontage/Bodenaufstellung geht leider nicht..
LG
Abaqus68
Stammgast
#23 erstellt: 05. Sep 2018, 20:08
Das mit dem ls10000 ist interessant. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man mit den Einstellungen viel kaputt machen kann. Bei meinem JVC beispielsweise sollte man unbedingt brilliant black auf aus, mpc auf null lassen und den Blu-ray Player anschärfen lassen. Blöd ist, dass der Händler in der Regel nicht zu jedem Beamer die optimalen 3D-Einstellungen kennt und somit die Händlervorführungen und Direktvergleiche manchmal in die Irre führen können. Da 3D immer weniger von Interesse ist, wird es auch immer schwieriger. Zum Glück gibt das hifi-Forum!
Abaqus68
Stammgast
#24 erstellt: 05. Sep 2018, 20:50
Ich trau mich jetzt mal ein Ranking nur für 3D aufzustellen. Teilweise aus Erfahrungen, teilweise aus theoretischen Ableitungen und aus gesammelten Foreninfos:

1. JVC N5 2x mit Infitec 4k scaling ca. 19.000€ (Funktionsfähigkeit muss noch bestätigt werden)
2. JVC X5900 2x mit Infitec 4k Shift ca. 10.000€
3. Epson TW9200 2x mit Infitec 2k ca. 7000€ (nur noch gebraucht erhältlich)
4. JVC N5 4k scaling 96hz 1800 Lumen ca. 8000€
5. Epson TW9200 2k 120hz >1800 Lumen ? ca. 2000€ (nur noch gebraucht erhältlich)
6. JVC X5900 4k Shift 96hz 1800 Lumen ca. 4000€
7. Sony VW270 4k scaling 96hz <1800 Lumen ? ca. 5000€
8. Vivitec h1189 2k 144hz <1800 Lumen ? ca. 1200€

Dass die höherwertigen Modelle wie zb. X7900 oder N7 entsprechend besser sind, versteht sich von selbst.
Ich würde mich freuen, wenn die Liste von Euch ergänzt oder auch korrigiert wird, wenn entsprechende Erfahrungen vorliegen.
guesswho999
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 05. Sep 2018, 21:37
Die 19.000€ für 2xN5+Infitec sind etwas hoch gegriffen (vielleicht 15-16T€?)
Man könnte bei Infitec auch noch einen drauf setzen.
Z.B. kann man die Geobox von vns durch zwei Lumagen Radiance Mini 3D o.ä. ersetzen. Darüber lässt sich ein Colour-Matching für das rechte und linke Auge erreichen. Insbesondere Rot tendiert sonst auf einem Auge mehr Richtung Orange. Das fällt meistens nicht auf, nur wenn man abwechselnd ein Auge zu hat.
Bei den JVC eShift-Geräten sollte man bedenken, daß eShift bei FHD-Zuspielung ein etwas "softeres" Bild wirft. Ich hatte eShift für Infitec daher nicht aktiviert. Wie sich das mit der N-Serie darstellt, wird sich noch zeigen müssen.
Infitec funktioiert auch mit zwei Sonys.
Abaqus68
Stammgast
#26 erstellt: 05. Sep 2018, 22:02
Das mit dem 4k Shift hab ich mir auch überlegt, daher sehe ich den N5 theoretisch vorne. Gehen auch die Sony 4ks? Ich dachte nur die HW-Modelle.
Abaqus68
Stammgast
#27 erstellt: 08. Sep 2018, 13:59
Dank an gueswhoo999!
Hier das 3D-Ranking V2:

1. JVC N5 2x mit Infitec 4k scaling ca. 19.000 E (Funktionsfähigkeit muss noch bestätigt werden)
2. JVC X5900 2x mit Infitec ca. 11.000 E
3. Epson TW9200 2x mit Infitec 2k ca. 7000 E (nur noch gebraucht erhältlich)
4. Sony HW65 2x mit Initec 2k ca. 7000 E
5. JVC N5 4k scaling 96hz 1800 Lumen ca. 8000 E
6. Epson TW9200 2k 120hz >1800 Lumen ? ca. 2000 E (nur noch gebraucht erhältlich)
7. Sony VW270 4k scaling 96hz <1800 Lumen ? ca. 5000 E
8. JVC X5900 96hz 1800 Lumen ca. 4000 E
9. Vivitec h1189 2k 144hz <1800 Lumen ? ca. 1200 E

Preise sind erstmal UVP. Bei 2 Beamern inkl. Infitec kann man bestimmt mit einem Rabatt rechnen. hinzu käme aber ggf. die Kalibrierung beider Beamer

Wo würdet Ihr den LS10500 einordnen? Der müsste ja bei Epson 120hz haben, ist laut Datenblatt aber dunkler als der JVC.

Da ich in dieser Liste den 9200 vom Preis/Leistungsverhältnis sehr gut einschätze, ihn aber persönlich nicht kenne, würde ich mich sehr über einen Erfahrungsbericht idealerweise im Vergleich zu einem der anderen Beamer freuen.
schnarcherstrasse
Stammgast
#28 erstellt: 08. Sep 2018, 15:12
Das Infitec 3D Set (nicht motorisiert/verbaut (für Epson) - nur Aufsatzfilter) ohne Projektor kostet übrigens aktuell > EUR 4k:

Das Bundle besteht jeweils aus folgenden Komponenten:
1x INFITEC Filtersatz (links/rechts) angepasst an den jeweiligen Projektor Typ (Sony HW Serie/JVC X- Serie)
1x INFITEC 3D Splitter (HDMI)
5x INFITEC 3D Brille Plus


Kurz zu den Brillen (netto, ohne MwSt.)
INFITEC 3-D Brille Space - Excellence 1 Stk. 390,00
INFITEC 3-D Brille Plus Excellence 1.2 1 Stk. 90,00
INFITEC 3-D Brille Simplex II Excellence 1 Stk. 36,00

Ich möchte hier nochmal kurz auf den Beitrag #5 von "Frank714" verweisen - eine LW mit hohem Gain extra für 3D zu nutzen wäre auch eine Option.
LG
MoDrummer
Inventar
#29 erstellt: 10. Sep 2018, 10:43
Den 9200er Epson habe ich in der Endrunde letztes Jahr noch für unter 2000 Euro neu schnappen können.
Zeitgleich hatte ich den Sony HW55 der auch ein gutes 3D machte.
Aufgrund der 96HZ aber deutlich flackerte in hellen Szenen.
Zudem war er dunkler als der Epson.
Irgendwo hat der Ekki sogar mal 4 9200er als Megastack aufgebaut.
Video finde ich gerade nicht, da im Urlaub in der schönen Schweiz.
Abaqus68
Stammgast
#30 erstellt: 10. Sep 2018, 20:43
Gut zu hören. Ich sehe zwar bei meinem JVC kein flimmern, je höher ich jedoch die Helligkeit mit Reduzierung der Crosstalkcanciling stelle, desto größer wird das Unwohlempfinden. Ich gehe momentan davon aus, dass der Epson der hellste im Bunde ist (auch heller als der JVC?). Daher wunderte mich, dass Ekki Schmidt gleich vier von denen im Infitec zusammengepackt hat. Das deutet ja darauf hin, das selbst zwei von den hellsten Einzelbeamern immer noch nicht genug zu sein scheinen. Laut guesswho999 sind aber 2JVCs hell genug.

Ich hatte übrigens von meinem Händler ein aktuelles Angebot für das JVC Infitec für ca. 2400 mit dem Mini und 2 Brillen. Hab ich das richtig verstanden, dass es für den Epson prinzipiell teurer ist?

Meine Hoffnung derzeit ist ja, dass der Epson TW9200 ein so guter Kompromiss für 3D ist, dass ich auf Infitec verzichten kann

Leidet denn bei der High Gain LW nicht auch der Schwarzwert? Das tiefe schwarz ist ja auch gerade in 3D beim JVC ein Erlebnis.
guesswho999
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 10. Sep 2018, 21:02
Wenn ich mich richtig erinnere, war die Leinwand für die Epson-Aktion so groß, daß man je Auge 2 Projektoren brauchte.

Im hohen Lampenmodus und mit offener Blende wird auch der Schwarzwert schlechter. Aber ein Teil wird ja auch wieder durch Filter und Brillen kompensiert. Natürlich lässt sich auch eine Auto-Iris verwenden.
ebi231
Inventar
#32 erstellt: 10. Sep 2018, 22:56
Es wurde 3D auf 6m Bildbreite gezeigt...
schnarcherstrasse
Stammgast
#33 erstellt: 11. Sep 2018, 07:26

Leidet denn bei der High Gain LW nicht auch der Schwarzwert?


Hier ein Vergleich zwischen einer 6 Gain LW (groß) und einer 1.4 Gain LW (klein) - beides Hochkontrast-LW.

IMG_20170622_214257

Ist zwar nur 2D aber wie "guesswho999" schon geschrieben hat - bei 3D dunkeln Filter und Brille noch zusätzlich ab. Man gewinnt bei 3D halt zusätzlich Helligkeit.
LG


[Beitrag von schnarcherstrasse am 11. Sep 2018, 07:27 bearbeitet]
schnarcherstrasse
Stammgast
#34 erstellt: 12. Sep 2018, 08:36
Kurz noch etwas zum Thema "stärker reflektierende Leinwand und 3D".

RealD hat ja den "Ultimate Screen" für Kinos entwickelt:

Die von Bobbie Andrews als revolutionär eingestuften Silver Screens von RealD sind in der Lage Licht viel stärker zu reflektieren, als das herkömmliche Leinwände können. Somit wird dem 3D-Effekt viel mehr Tiefe ermöglicht. Das wird im unmittelbaren Vergleich mit einer traditionellen weißen Kinoleinwand schon ziemlich deutlich......Im unmittelbaren Vergleich mit den alten Silver Screens, die übrigens in 233 Kinos in Deutschland eingesetzt werden, wirft der Ultimate Screen noch einmal doppelt so viel Licht zurück. Das wiederum ermöglicht eine noch beeindruckendere Tiefe, so wie diese vielleicht auch der Film-Regisseur einfangen wollte.

Quelle

Klar steckt da mehr dahinter als nur stärkere Reflexion - aber eine stärker reflektierende LW kann das 3D Erlebnis durchaus verbessern - und der Schwarzwert ist hier kein Thema.
LG
Abaqus68
Stammgast
#35 erstellt: 14. Sep 2018, 19:20
Danke Euch für den Blick über den Tellerrand!
Habe gerade in einem anderen Thread gelesen, dass der Epson 6700 in 3D noch heller sein soll als der 9200. In den Amazon-Rezensionen schimpft aber einer über Ghosting. Über Ghosting beim 9200 hab ich noch nirgends gelesen.
Gehört der 6700 aus Eurer Sicht noch ins Ranking? Vorteil ist, dass man ihn noch bekommt. Überlege ihn bei Amazon zu bestellen, in der Hoffnung meinen JVC X5500 in 3D abzulösen.
MoDrummer
Inventar
#36 erstellt: 14. Sep 2018, 22:39
Der 6700er ist ein guter Beamer für sein Geld.
Hatte den zum testen auch mal hier.
Lass Dich nicht durch Ghosting Nachrichten verunsichern.
Man weiss nie ob da alles richtig eingestellt war, welcher Film das war, etc.
Schwarzwert ist schlechter als beim 9200er.
Helligkeit kann ich nicht sagen, da ich keinen direkten Vergleich hatte.
Bestell ihn Dir zum testen und wenn er Dir gefällt ist es doch gut.
Sammel Deine eigenen Erfahrungen.
Abaqus68
Stammgast
#37 erstellt: 14. Sep 2018, 23:59
Hab gerade noch das YouTube Video von Ekki Schmidt gefunden, wo der 6700 auch in 3D deutlich schlechter als der Vivitek 1188 abgeschnitten hat. Er argumentiert allerdings nur mit der DLP-Technik und der Shutterfrequenz und sagt nichts zum Bildeindruck und der Helligkeit. Da jedoch der Kontrast und Schwarzwert des Vivitek besser beurteilt wurde und mich der Vivitek 1189 schon nicht überzeugt hat, habe ich keine große Hoffnung, dass der 6700 mich überzeugen wird.
Abaqus68
Stammgast
#38 erstellt: 15. Sep 2018, 00:21
Noch ein paar Fragen an die Infitec User:
Könnt Ihr Euch vorstellen, dass der X5500 auch mit dem X7900 harmoniert? Ich stelle mir vor, dass unterschiedliche CMD-Versionen zu Problemen führen könnten. Das e-Shift beim 7900 soll ja besser sein, würde aber auf einem Kanal wenig nützen. Beim 5500 würde ich das bei direkter FullHD-Zuspielung, so wie guesswho999 es gesagt hat, lieber ausschalten. Schade eigentlich, dass man nicht wie in 2D den Pana-Player hochskalieren lassen kann. Das sieht teilweise schärfer aus als nativ vom Apple TV 4k. Das Signal aus dem Splitter nochmal in dem AV-Receiver hochskalieren geht ja auch nicht, da man keine zwei getrennten Kanäle durchschleusen kann.
guesswho999
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 15. Sep 2018, 09:25
Für Infitec ist es neben gleicher Kalibrierung notwendig, daß das linke und rechte Bild gleichzeitig auf der Leinwand ankommen. Sollte das durch unterschiedliche Signalverarbeitung nicht möglich sein, funktioniert Infitec auch nicht. Bei mit lief es in der Kombination X30/X55 und X5000/X9500. Mein Versuch, es in der Kombination X55/X5000 laufen zu lassen ist fehlgeschlagen. Dem X7900 hat JVC offenbar etwas mehr Rechenpower mitgegeben, was sich schon daran erkennen lässt, daß ein Menüaufruf schneller ist. Deswegen hätte ich Bedenken, daß die Signallaufzeiten zwischen X5500 und X7900 nicht identisch sind.

Was Du auch bedenken solltest: wenn Du eShift und Zwischenbildberechnung verwendest, werfen die beiden Projektoren mehr als vier Bilder auf die Leinwand. Nur zwei Bilder davon sind "echt", die anderen berechnet. Wenn es actionreich wird, kann das schon mal problematisch werden. Auch das war ein Grund, warum ich bei 3D auf eShift (und gelegentlich auch auf CMD) verzichtet habe.

Einen Kontrast-/Schwarzwertunterschied zwischen beiden Projektoren bekommt man in den Griff. Beim X9500 musste ich den Schwarzwert mit dem Helligkeitsregler killen und das Gamma entsprechend anpassen. Auf die dynamische Iris musste ich aber auch wegen unterschiedlicher Einstellung der manuellen Blende verzichten.


[Beitrag von guesswho999 am 15. Sep 2018, 09:27 bearbeitet]
Abaqus68
Stammgast
#40 erstellt: 16. Sep 2018, 19:47
Vielen Dank für die wertvollen Tipps. Dann plane ich erstmal mit dem 7500 und hoffe, dass die Signalverarbeitung mit dem 5500 gleich ist. Momentan ist der noch genauso teuer wie ein 7900. Ich habe (bzw. brauche) aber eh noch etwas Zeit.
Weiß jemand, ob irgend ein Händler möglichst in der oberen Hälfte Deutschands das Infitec 3D noch in der Vorführung hat? In Norddeutschland scheinen alle es abgebaut zu haben.
guesswho999
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 16. Sep 2018, 20:49
Vielleicht findest Du ja jemanden, der Dir ein Infitec-Set zusammen mit einem X9500 verkauft.
Aber wir sind ja hier nicht im "Biete"-Bereich...
Klipsch-RF7II
Inventar
#42 erstellt: 16. Sep 2018, 22:59
Abaqus68
Stammgast
#43 erstellt: 17. Sep 2018, 19:38
Ich (und meine Frau noch mehr) tue mich schwer teure Gerätschaften gebraucht ohne Händlergewährleistung zu kaufen.
Ist so oder so ein schweres Unterfangen: Einen Händler zu motivieren ein Infitec zu bestellen, zwei Beamer zu kalibrieren, um dann erstmal zu testen, ob es mir überhaupt gefällt.
Abaqus68
Stammgast
#44 erstellt: 18. Sep 2018, 18:40
Hier ein sehr interessantes Zitat aus dem Epson-Forum


Thomas2030- (Beitrag #692) schrieb:

Hi,

ja ich fand das der Benq w2000 das bessere 3d machte nicht bezugnehmend auf Schwarzwert oder Fi denn wenn man Sie braucht dann ist der Benq w2000 eindeutig der falsche Beamer..Nun ich persönlich kann die Fi überhaupt nicht gebrauchen sei es in 2d oder 3d .
Ich fand den Benq deswegen besser da erstens 144hz technik zweitens viel Schärfer als der Epson tw9200w den besonders in 3d macht sich die schlechte Füllrate des Epson doch irgendwie sehr bemerkbar. Was man echt nicht unterschätzen darf ist das sehr hohe Ansi Kontrast des Benq w2000 was sich in Mischszennen sehr im positiven bemerkbar macht.
Wenn ich zB. den Benq w2000 in Mischzenen mit weniger Schwarzanteilen selbst gegen den Jvc x 5900 antreten lassen habe war das Bild des Benq w2000 immer um einiges besser (nur in Mischzennen )damit will ich nur sagen das man den Benq w2000 sehr unterschätzt daher ein wechsel auf einen Epson tw 9200w wäre meiner Meinung nach eher nicht der bringer.
Wobei der Epson tw 9200 auch ein sehr guter Allrounder ist und bezugnehmend auf Schwarzwert/Kontrast wäre der das bessere Beamer. Und ja der Vivitek h1189 soll nochmal ne schippe drauflegen.Die Dlp Beamer sind so oder so die besten Beamer in Sachen 3D. Mir hat der Epson in 3d auch einwenig zu stark geflimmert und war mir zu auch einwenig zu laut. Sollt ich zwischen den beiden Beamern mich entscheiden müßen wäre der Epson tw 9200 für 2d die Entscheidung gewesen wiederrum für 3d der Benq w2000.

Gruß
Thomas

Mich würde insbesondere noch ein Vergleich der Helligkeit in 3D zwischen den 3 Beamern interessieren.
Thomas2030-
Stammgast
#45 erstellt: 18. Sep 2018, 19:12
@Abagus68

Bezugnehmend auf den anderen Thread ( Vergleich 3d Epson tw 9200 und Bemq w2000) kann ich oder habe ich auch aktuell keins vom beiden Beamern daheim stehen auch habe ich sowohl den Epson tw9200w/(9300w zu letzt) wie auch den Jvc x5900 wieder gehen lassen. Nun daher kann ich auch jetzt nichts mehr vergleichen aber wie schon geschrieben der Benq w2000 hatte für mich das bessere 3d im Vergleich zu den Tw9200w
Aktuell warte ich auf Jvc n5 , Und den Sony Vw570 die ich mir dann auch beide beim Heimkinopartner anschauen möchte bevor ich mich entscheide was nun in mein Heim wieder einziehen darf:)
Auch der Epson tw9400 würde mich interessieren da ich schon den Tw9300 sehr gut fand wenn nicht das Eshift surren wäre ( da bin ich wieder sehr pingelich).

Was die Helligkeit des 3d angeht fand ich denn Epson Tw9200w damals einwenig heller doch für meine "kleine" 100 Zoll Leinwand waren damals beide Beamer mehr als ausreichend Hell genug.
Obwohl für 3d kann eigentlich ein Beamer nie Hell genug sein. Das mal am Rande den Jvc x5/7 er habe ich nie in 3d gesehen daher kann ich hier nicht mal ein Vergleich ziehen. Aber ich finde für ein sehr gutes 3d braucht man besonders viel Ansi Kontrast doch leider haben beide Pj sowohl der Jvc x 5 wie auch der jvc x7et eher durchschnittliches Ansi Kontrast von etwa 250-290 daher werden die nur in sehr schwarzen Szennen punkten können. So zumindest meiner Meinung nach. Einen Beamer der Mega Schwarzwert hat und sehr guten Ansi Kontrast wie sehr gutes 3d (144hz) mit guter Fi hm sehr schwierig .

Gruß
Thomas
Abaqus68
Stammgast
#46 erstellt: 18. Sep 2018, 19:33
Vielen Dank für den fliegenden Thread-Wechsel! Schade, dass Du den JVC nicht in 3D getestet hast. Mir fehlt immer ein Glied in der Kette für einen konsistenten Vergleich. Ich hätte jetzt den Vivitec stärker als den w2000 eingeschätzt. Wenn Du den Benq vor dem Epson 9200 siehst, dann wäre damit für mich auch der JVC besser als der Epson, da er für mich in Summe besser war als der Vivitek (Sorry, ist das noch für irgendjemanden nachvollziehbar?).
Wenn Dir die 120hz schon zu stark geflimmert haben, dann ist wahrscheinlich JVC und Sony mit 96hz für Dich in 3D keine Option.
Thomas2030-
Stammgast
#47 erstellt: 18. Sep 2018, 19:49
Nun den Vivitek h1189 habe ich selbst nicht gesehen aber bin mir sicher das der sogar den Benq w2000 überlegen ist zumindest was den Schwarzwert angeht der soll da ja wirklich für einen Dlp sehr gut sein. Natürlich nicht zu vergleichen mit eine Jvc x 5er geschweige 7er. Und ja 96hz wären für mich sicherlich nicht akzeptabel da bei 120hz ich es schon ab und zu anstrengend fand.
Wie fandst du den Vivitek h1189 eigentlich in 2d?

Gruß
Thomas
Abaqus68
Stammgast
#48 erstellt: 18. Sep 2018, 20:08
In 2D fand ich ihn gar nicht so schlecht im Vergleich zum JVC, allerdings je nach Material sehr unterschiedlich.
Hier ein paar Eindrücke:

Guardian of the Galaxy 2 – 2D: In hellen Szenen sehr dicht beieinander, dunkle Szenen gut
Vertraute Feinde: Dunkle Szenen sind grau
John Wick 2: Gut, etwas blasser
Goliath Amazonserie: Hell überstrahlt, blass
U.N.C.L.E: Gute Farben, gutes Schwarz
Batman – Dark Night:Tolle Farben, gutes Schwarz
Thomas2030-
Stammgast
#49 erstellt: 18. Sep 2018, 20:22
Okay danke für die Info somit bestätigt sich das mit den Vivitek das es doch ein guter Beamer wäre. Kannst du mir was vll noch zu der Lautstärke sagen würdes du denn eher als leisen Beamer oder eher als lauten Beamer bezeichnen?
Und je nach Material sieht auch selbst auf einen Jvc x 7er nicht alles Top aus somit völlig normal dein unterschiedlicher Eindruck was die Bildeigenschaft angeht das mal was gut ausgesehen hat mal nicht.
Abaqus68
Stammgast
#50 erstellt: 18. Sep 2018, 20:49
Oh sorry, da hab ich jetzt gar nicht so drauf geachtet, da ich ihn nur auf den Wohnzimmertisch gestellt hatte. Ich bin da aber eh nicht so empfindlich. Ich kann beim JVC auch den hohen Lampenmodus gut ertragen.
Thomas2030-
Stammgast
#51 erstellt: 18. Sep 2018, 20:56
Ja der Jvc war mir auch angenehm aber nur ohne 4k eshifting.
Mich störrt nie das rauschen vom Lüfter dafür drehe ich beim Eshift surren immer durch

Gruß
Thomas
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