Instabiler Empfang bei LG OLED65CX8LB und Unicable

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Insomni@
Neuling
#1 erstellt: 12. Jan 2021, 19:24
Hallo Zusammen und vielen Dank für das lesen meiner Anfrage!

Grundproblem: Mit meinem neuen LG TV bekomme ich unter Nutzung einer Unicable Installation keinen stabilen SAT Empfang hin.

Ausgangsituation
Einfamilienhaus, 2 Etagen
Technisat SCR-LNB 0007/8886
Zwei Kabel, 1. ins 1.OG, 2. ins EG
EG Wohnzimmer Anschlussdose Axing SSD 5-07
Von dieser Anschlussdose führt ein Kabel zum Technisat 4-Wege SAT Verteiler
An zwei Ausgängen jeweils ein Kabel zum TV und dort Anschluss an Main und Sub
Diese Installation hat jahrelang mit verschiedenen TV einwandfrei funktioniert.

Nach dem ich mir nun vor zwei Wochen ein LG OLED65CX8LB (Baugleich OLED65CX9LA) zugelegt habe, funktioniert der SAT Empfang nicht mehr stabil. Der Expert Händler führt das auf ein grundlegendes LG Problem zurück. LG soll wohl sehr empfindliche (minderwertige Sharp) Receiver einbauen, die mit zu hohen Signalpegeln nicht zurechtkommen. Er empfahl mir einen Dämpfungsregler einzubauen.
Damit fing es an. Ich habe nun einen Axing Dämpfungsregler eingebaut – kein Erfolg. Dann -20db Dämpfungsglieder, und wahlweise-10db Dämpfungsglieder. In den unterschiedlichsten Konstellationen. Bis zu fünf Glieder an allen verfügbaren Anschlüssen gleichzeitig. Ich sehe bei den Werten Signalstärke und Signalqualität auch Veränderungen.

Interessant ist, dass wenn ich im 1. OG den TV an- und wieder ausmache, der TV im EG stabil läuft. Dann sind auch die Empfangswerte im grünen Bereich. Ich kann je nachdem auch stundenlang fernsehen und am nächsten Tag ist der Empfang wieder weg.

Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende und würde mich über Tipps freuen. Vielen Dank! Für Rückfragen stehe ich natürlich zur Verfügung.

DämpfungsgliederDämpfungsglieder
raceroad
Inventar
#2 erstellt: 12. Jan 2021, 21:20

Insomni@ (Beitrag #1) schrieb:
Interessant ist, dass wenn ich im 1. OG den TV an- und wieder ausmache, der TV im EG stabil läuft.


Siehe aus einem Thread im Moment nur ein paar Zeilen tiefer:

raceroad schrieb:
Das Inverto-LNB hat einen sehr hohen Anlaufstrom / bereits 2018 hier thematisiert / Screen aus dieser Zeit:

  Anlaufstrom (Erklärung im verlinkten Beitrag)

[....]

Das LNB von TechniSat ist ein umgelabeltes Inverto.


pbanane schrieb:
Vorher hatte ich noch - aber da war der neue LNB schon unterwegs - den Test gemacht und den alten Technisat über einen Splitter angebunden und dort ein TV Programm gestartet. Danach lief der Empfang auch auf dem LG...

Im anderen geschilderten Fall war es auch so, dass der LG funktioniert, wenn ein weiteres Endgerät die LNB-Versorgung stützt. Bei Dir reicht offenbar das vorübergehende Einschalten des TVs im OG, damit der LG seine Spannung hochfahren kann. Danach gibt es zwar immer noch Lastwechsel durch den zu "dicken" Elko, die aber mit dem Sprung von 13 V auf 18 V nicht so hoch ausfallen.

Der TE aus dem anderen Thread ist auf ein DUR-line UK 124 umgestiegen. Ich wünsche dem Betroffenen zwar, dass es weiterhin klappt, aber gemessen hatte ich für das UK 124 einen ähnlich hohen Startstrom (Elkos sind halt billig), und statisch liegt der Stromverbrauch des UK 124 höher als die des TechniSat / Inverto, mit nur einem aktiven Userband sogar doppelt so hoch. Eine geringere Stromaufnahme als das Inverto hat (hatte) das UK 102. Aber das verfügt nur über einen Legacy, und es ist wohl aktuell nicht mehr im Sortiment. Dennoch würde ich es eher mit einem DUR-line mit nur vier Frequenzen versuchen (> Erfolg nicht garantiert! Zumal ich selbst für das UK102 keine Messung zum Startstrom kenne.).

Anderer Ansatzpunkt könnte sein, zwischen LNB und dem ersten Splitter des Einkabelstrangs einen Power-Inserter samt Netzteil zu ergänzen. Das setzt aber Netzstrom voraus und führt zu dauerhaftem Stromverbrauch.
Insomni@
Neuling
#3 erstellt: 13. Jan 2021, 12:01
Hallo Raceroad,

vielen Dank für Deine umfassende und schnelle Antwort. Den beschriebenen Thread habe ich gelesen, bin aber nicht auf die Idee gekommen, dass dies mein Problem lösen könnte. Dafür fehlt mir sicherlich auch der Background.

Ich würde es mal mit einem LNB Tausch versuchen. Zwischenzeitlich kommt aber auch LG vorbei und tauscht das Mainboard. Nach meiner Recherche hat das auch schon zum Erfolg geführt. Schadet auf jeden Fall nicht

Was hältst Du denn von einer Fuba DEK 342 LNB? Das Dur-Line UK 124 hat in einem Test nicht so gut abgeschnitten, u.a. wurde der Wetterschutz bemängelt.

Deiner Antwort folgend, sind die ganzen Dämpfungsglieder also eigentlich überflüssig? Und die Anschlüsse an Main und Sub des TV sind doch richtig?

Danke und Gruß
raceroad
Inventar
#4 erstellt: 13. Jan 2021, 14:01

Insomni@ (Beitrag #3) schrieb:
Den beschriebenen Thread habe ich gelesen, bin aber nicht auf die Idee gekommen, dass dies mein Problem lösen könnte. Dafür fehlt mir sicherlich auch der Background.

Dauerhaft sollen Receiver / TVs am LNB-Anschluss 350 mA liefer können, nur schaffen das viele nicht. Von LG kenne ich keine Angabe. Problem hier wird aber nicht die dauernde Stromlast (> Das ist das, was ich mit statisch meine.) sein, sondern der hohe Spitzenstrom beim Einschalten (… bzw. genau genommen die fließende Ladung). Der Spitzenstrom liegt beim Inverto > 2000 mA (… dargestellt oben), wobei ein solch hoher Anlaufstrom keine Seltenheit ist. Dann gibt es immer wieder Endgeräte, deren Schutzschaltung gegen Kurzschluss (= erst einmal eine gute Sache) recht empfindlich auf solche Lastspitzen reagiert (…. etwa vor Jahren schon bekannt für den "Unicable"-Betrieb der seinerzeit renommierten DM8000). Und wenn diese beiden Dinge zusammenkommen, gibt es ein Problem. Sehr wahrscheinlich passiert Folgendes: Aus Sorge vor einer Beschädigung kappt die Schutzschaltung des LG wegen der Lastspitze die LNB-Versorgung. So kommt das System aber nie "in die Pötte", weil auch das LNB mit jeder Unterbrechung resettet. Wenn aber der andere TV in Betrieb ist, resettet das LNB nicht, und der LG muss den Elko nicht wie im Alleinbetrieb von (bestenfalls) 0 V auf 13 V, sondern nur von 13 V auf 18 V aufladen. Dafür aber ist die Lastspitze nicht ganz so hoch, die Schutzschaltung des LG spricht nicht an, Empfang ist gegeben.


Was hältst Du denn von einer Fuba DEK 342 LNB?

Es würde mich bestimmt nicht wunden, wenn auch im DEK 342 dasselbe Innenleben wie im IDLB-QUDL42-UNI2L (> IDLB-QUDL42-UNI2L (Amazon-Links wegen der Bilder, das bei Inverto ist falsch / nur ein Legacy) bzw. TechniSat 0017/8886 steckt: Grundform ähnlich, Anschlussreihenfolge (Unicable-Port bei den neueren Ausführungen vergoldet) sowie Angaben für Verstärkung Unicable (min. 57 dB) /Legacy (min. 55 dB) identisch.


Das Dur-Line UK 124 hat in einem Test nicht so gut abgeschnitten, u.a. wurde der Wetterschutz bemängelt.

Wetterschutz ist doch noch harmlos. Viel bedeutender: Das UK 124 macht wie (fast) alle digitalen Einkabelumsetzer kein normgerecht aufbereitetes Signal. Einzelne Transponder konnte nur deswegen mein Samsung manchmal nicht und einer meiner Receiver gar nicht empfangen. Nur ist das eine recht komplexe Materie, so dass die Ursache vmtl. sehr oft auf das Endgerät geschoben wird. Bis vier (bzw. inzwischen auch acht) Frequenzen ab LNB würde ich einen Bogen um dCSS machen.

Und in puncto Lastspitze schneidet das UK 124 auch nicht besser als das Inverto / TechniSat ab. Da wird es kleine Streuungen geben. Und vielleicht reichte das schon, damit es im Fall des anderen Threads mit einem UK 124 geklappt hat. Nur halte ich mich ob solch geringer Unterschiede mit einer Prognose zurück. Einen richtig großen Unterschied hätte man, wenn man Komponenten (egal ob Einkabel-LNB oder externen Einkabelumsetzer) mit Elko bzw. mit einem schnellen, aber dafür mit wenig Kapazität auskommenden Keramikkondensator vergleicht. Nur bringt Dir das wenig, denn dafür müsste auf externen Einkabelumsetzer umgebaut werden.

Dennoch mal ein Bild zum Vergleich: Kritisch ist die Fläche unter der blauen Kurve (oben Elko / unten Keramik):

  Startstrom



Deiner Antwort folgend, sind die ganzen Dämpfungsglieder also eigentlich überflüssig?

Du konntest doch selbst feststellen, dass die nichts gebraucht haben. Es war ja auch schon Dämpfung vorhanden, nicht nur durch den lokalen Splitter für MAIN / SUB, offenbar wird doch schon im Vorfeld auf (mind.) zwei Räume im Haus aufgeteilt. Insofern war Dämpfung mMn kaum ein der Situation angemessener Rat, eher so 08/15.


Und die Anschlüsse an Main und Sub des TV sind doch richtig?

Habe selbst keinen LG, aber den Beschreibungen nach passt das.
Insomni@
Neuling
#5 erstellt: 13. Jan 2021, 19:56
O.K. Damit scheint das Problem klar. Ich habe nun alle Dämpfungsglieder wieder entfernt und der TV läuft (nur) nach Ein-/Auschalten des alten TV im 1. OG bisher stabil. Dabei zeigt er mir folgende Werte an:

Signalqualität 100%
Signalstärke 100 %
Signalstärke: -26 dBm / SNR: 12 dB

Ist das im Normbereich?

Sobald das Wetter besser ist, werde ich mich an den LNB Tausch begeben. Zwischenzeitlich werde ich mal Technisat anfragen, ob die mir eine LNB mit geringem Anlaufstrom empfehlen können.

Ich werde berichten.
raceroad
Inventar
#6 erstellt: 13. Jan 2021, 23:28

Insomni@ (Beitrag #5) schrieb:
Ich habe nun alle Dämpfungsglieder wieder entfernt und der TV läuft (nur) nach Ein-/Auschalten des alten TV im 1. OG bisher stabil. Dabei zeigt er mir folgende Werte an:

Signalqualität 100%
Signalstärke 100 %
Signalstärke: -26 dBm / SNR: 12 dB

Ist das im Normbereich?

Der TV bewertet für sich das entscheidende Kriterium Signalqualität mit 100 %. Rein pragmatisch passt das.

Der Rest ist mehr oder weniger beliebig. Signalstärke ist in der Endgeräte-Bewertung so eine Sache. Manchen sind angezeigte 100 % zu viel. Aber von was sollen das 100 % sein? Signalstärke wie auch -qualität sind nicht gedeckelt. Und bei den "-26 dBm" handelt es sich zwar um eine Pegelangabe mit eindeutigem Bezug, also im Prinzip um eine untereinander vergleichbare absolute Größe, nur sind -26 dB am TV nicht realistisch. Das hängt zwar auch von der Antennengröße ab, aber wenn ich von um die 80 cm ausgehe, liefert dieses LNB ca. 80 dBµV. Rechnet man die TV-Angabe um, so wären das ca. 83 dBµV. Das mag auf den ersten Blick stimmig aussehen, aber zwischen LNB und TV gibt es, wenn ich das richtig verstanden habe, noch zwei Verteiler. Jeder 2-fach Verteiler schluckt ca. 5 dB, 10 m Kabel 2....3 dB, macht also unter 70 dBµV. SNR steht für die Signalqualität und sollte, wobei das auch etwas vom Transponder abhängt, eher > 15 dB betragen. Nur würde ich mir nur wegen der Angabe 12 dB keinen Kopf machen. Ein Messgerät, das solche Werte präzise anzeigt, kostet ab mehrere 100,- €,


Sobald das Wetter besser ist, werde ich mich an den LNB Tausch begeben

Fragt sich halt nur, gegen welches man tauschen soll.


Zwischenzeitlich werde ich mal Technisat anfragen, ob die mir eine LNB mit geringem Anlaufstrom empfehlen können.

Ich verkaufe keine Sat-Technik. Daher ist die Auswahl an LNBs, an denen ich gemessen habe, klein. Aber das einzige LNB mit klar niedrigem Startstrom war ein Quatro von ALPS. Die gibt es aber schon lange nicht mehr. Außerdem suchst Du ja ein Einkabel-LNB. Ein solches mit niedrigem Startstrom kenne ich nicht. Typ bei Dir, Dura UK124, dCSS von Inverto, ext. Einkabelumsetzer von Inverto oder johansson: Kaum ein Unterschied. Ein Einkabel-LNB mit einem Startstom wie bei einem alten ALPS dürfte so etwas wie die Nadel im Heuhaufen sein. TechniSat baut selbst bestimmt kein einziges Einkabel-LNB und wird sich nicht unbedingt in der Rolle sehen, ein Produkt eines Mitbewerbers zu empfehlen, selbst wenn ein geeignetes bekannt wäre.

Außerdem: So etwas wie einen eindeutig Schuldigen am Schlamassel gibt es nicht. Die meisten Receiver / TVs haben mit dem vorhandenen LNB kein Problem. Von dieser Warte aus müsste man eher den TV tauschen. Über Samsung-TVs wird oft gelästert, alles in allem sicher nicht ohne Grund. Aber an meinem steigt für den Einkabelbefehl die Spannung nicht schlagartig von 13 V auf 18 V, sondern kontrolliert an, wie das in den Einkabelnormen gezeigt wird (= in dieser Disziplin vorbildlich!). Das macht am selben Elko eine viel kleinere Lastspitze (… wobei ich mir das Verhalten beim Einschalten aber noch nicht angeschaut habe.). Das nur so zur Einordnung, denn Neukauf TV wäre praxisfern. Die Auswahl eines TVs hängt ja noch von vielen anderen Faktoren ab.

Auf Seite der Satanlage wäre das Problem abseits trial an error entweder durch einen ganz anderen Aufbau (Quattro- oder Wideband-LNB + ext. Einkabelumsetzer entweder mit Netzteil oder zeitgemäßer ohne Netzteil, dafür Einkabelumsetzer mit geringem Stromverbrauch und für die Mimose LG ohne Elko und damit niedrigem Startstrom) oder einer Hilfskonstruktion zur Stützung des LNBs zu lösen (> angesprochener Power-Inserter zwischen LNB und erstem Verteiler oder lokal vor dem LG 3- statt 2-fach Verteiler mit Netzteil 12....15 V an dritten Ausgang / entweder über Dämpfungsglieder oder noch besser DC-Einspeiseweiche zwecks Trennung Hochfrequenz).
KuNiRider
Inventar
#7 erstellt: 13. Jan 2021, 23:45
Die Stromkosten für ein LNB sind ca 7€/Jahr.
Wenn der Receiver wirklich nur 1/4 des Tages an oder in Aufnahmebereitschaft ist, kann man mit einem passiven System satte 3*7€/4=5,25€ sparen.
Mit einem neuen LNB kannst du Glück haben . . .
oder du schleifst einen Spannungsinserter ein und es funktioniert und mit dem gesparten Geld kannst du min 3 Jahre die höheren Stromkosten finanzieren Wenn du einen Legacy frei hast, kannst du daran sogar jedes poplige Netzteil mit ≥10V...≤20V und min 300 mA anschließen, sowas gibt es unter 10€ falls du nicht sowas rumliegen hast.
Insomni@
Neuling
#8 erstellt: 14. Jan 2021, 19:18
raceroad (Beitrag #6) schrieb:


Das mag auf den ersten Blick stimmig aussehen, aber zwischen LNB und TV gibt es, wenn ich das richtig verstanden habe, noch zwei Verteiler.


Es gibt nur ein Verteiler. Vom LNB geht ein Kabel ins 1. OG und ein separates ins EG. Dort ist der Verteiler um je ein Kabel zum Sub und Main SAT Anschluss des TV zu führen.

Die Signalwerte waren übrigens mit eingebauten Dämpfer "besser".


Von dieser Warte aus müsste man eher den TV tauschen. Über Samsung-TVs wird oft gelästert, alles in allem sicher nicht ohne Grund. Aber an meinem steigt für den Einkabelbefehl die Spannung nicht schlagartig von 13 V auf 18 V, sondern kontrolliert an, wie das in den Einkabelnormen gezeigt wird (= in dieser Disziplin vorbildlich!).


Ich hatte bisher einen Samsung, mit dem ich sehr zufrieden war. Davor Philips, alles kein Problem. Ich wollte mich einfach nur vergrößern. Ich könnte den TV aber noch zurück geben. Bin aber mit dem Rest sehr zufrieden. Was ich auch nicht verstehe: Ich schalte den neuen TV an, läuft nicht. Ich schalte dann den alten TV dazu: Läuft. Das bleibt auch so, wenn ich den alten dann wieder ausschalte. Wenn es doch die Spannungsspitzen sind, bräuchte der neue LG nicht einen Neustart?


oder lokal vor dem LG 3- statt 2-fach Verteiler mit Netzteil 12....15 V an dritten Ausgang / entweder über Dämpfungsglieder oder noch besser DC-Einspeiseweiche zwecks Trennung Hochfrequenz).


Ich habe ja einen 4-fach Verteiler (siehe Foto Thread #1). Dort schließe ich an einen freien Eingang das Netzteil an? Vorhanden wäre eins, müsste ich nur den Anschluss basteln. (@KuNiRider schrieb das ja auch, Danke dafür). Stromkosten sind mir egal, da nur bei Betrieb. Sonst hängt alles an einer Mehrfachsteckdose / Schaltleiste.


Hier übrigens die Antworten der LNB Hersteller:

Fuba:
"... von Fuba können wir Ihnen aktuell kein passendes SCR-LNB anbieten. Eventuell gibt es ein Netzteil von Technisat zur Lösung des Problems...."

Technisat:
"...Das von Ihnen verwendete SCR-LNB benötigt maximal 280 mA. Die Alternative hierzu wäre lediglich das Universal-SCR 4+4 LNB mit 250mA Stromverbrauch. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, das es eigentlich Standard ist, das Fernseher und Receiver eine Stromversorgung von ca. 400 mA leisten können...."

Schwaiger:
"...Hier kann durchaus auch ein Fehler am TV vorliegen...."

Durasat:
"...Wir haben für Ihren Zwecke als Beispiel unser DUR-line UK 104 LNB. Dieses hat einen SCR-Ausgang für 4 Teilnehmer und zusätzlich zwei Legacy Ausgänge für jeweils einen Receiver im „Normalbetrieb“. Da unser LNB eine relativ neue Entwicklung ist und dort somit auch aktuelle Bauteile verwendet wurden, gehen wir davon aus dass dieses weniger Strom benötigt als das Technisat LNB. Beachten Sie auch, dass unser LNB eine 40mm Aufnahme benötigt. Wenn Sie auch eine Technisat-Antenne haben müssen Sie eventuell noch einen Technisat-Adapter kaufen um unser LNB montieren zu können...."


.
raceroad
Inventar
#9 erstellt: 14. Jan 2021, 22:32

Insomni@ (Beitrag #8) schrieb:
Es gibt nur ein Verteiler. Vom LNB geht ein Kabel ins 1. OG und ein separates ins EG. Dort ist der Verteiler um je ein Kabel zum Sub und Main SAT Anschluss des TV zu führen.

Vorher habe ich nicht herausgelesen, dass der TV im OG direkt an einem Legacy-Port des LNBs hängt. Da ich mir aber außerdem das Foto mit dem Verteiler nicht genau genug angeschaut habe, ändert sich bzgl. der Bewertung der Pegelanzeige (-26 dBm) nichts. Denn ob zwei 2-fach Verteiler in Reihe je 5 dB oder ein 4-facher alleine 10 dB dämpft, bleibt sich gleich. Das aber nur zur Erklärung. Solange störungsfreier Empfang gegeben ist, würde ich den Anzeigen eines TVs keine sonderlich große Bedeutung beimessen.


Ich schalte den neuen TV an, läuft nicht. Ich schalte dann den alten TV dazu: Läuft. Das bleibt auch so, wenn ich den alten dann wieder ausschalte. Wenn es doch die Spannungsspitzen sind, bräuchte der neue LG nicht einen Neustart?

Es geht nicht um Spannungsspitzen, sondern um kurzzeitige Spitzen der Stromlast. Einfach mal die Beschriftung der Screens aus #4 beachten. Ich schrieb, dass die Fläche unter der blauen Kurve kritisch sei. Und für blau steht am Screen die Skalierung 500 mA / Kästchen und der Spitzenwert 2,360 A (oben). Wenn, was ich für sehr wahrscheinlich halte, ein Überlastsicherung anspricht, schaltet die zwar die LNB-Spannung ab, setzt sich aber i.d.R. für einen neuen Versuch selbst wieder zurück.


Dort schließe ich an einen freien Eingang das Netzteil an? Vorhanden wäre eins, müsste ich nur den Anschluss basteln. (@KuNiRider schrieb das ja auch, Danke dafür). Stromkosten sind mir egal, da nur bei Betrieb. Sonst hängt alles an einer Mehrfachsteckdose / Schaltleiste.

Nicht ganz: Sowohl von mir (Beiträge #2 u. #6) wie auch von KuNiRider (#7) wurde ein Power-Inserter ins Spiel gebracht. Der gehört zwischen "Unicable"-Ausgang des LNB und den ersten / einzigen Verteiler und wäre, wenn "Unicable" nur in diesem Raum genutzt wird und es damit keine LNB-nahe Aufteilung ohne Netzstrom in der Nähe gibt, die auch "beschaffungstechnisch" einfachste Option. Als Alternative hatte ich ein Netzteil 12...15 V am Verteiler vor dem LG ins Spiel gebracht, KuNiRider eines an einem evtl. freien Legacy-Port.


Hier übrigens die Antworten der LNB Hersteller:
[…]
Technisat:
"...Das von Ihnen verwendete SCR-LNB benötigt maximal 280 mA. Die Alternative hierzu wäre lediglich das Universal-SCR 4+4 LNB mit 250mA Stromverbrauch. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, das es eigentlich Standard ist, das Fernseher und Receiver eine Stromversorgung von ca. 400 mA leisten können...."

Antwort geht am Problem vorbei. Denn 250 mA Stromaufnahme gelten erst, wenn der Elko aufgeladen ist. Der Wert sagt nichts über die Dynamik beim Hochfahren der Spannung aus.

Auch sonst keine Antwort mit Bezug auf das Startverhalten.
KuNiRider
Inventar
#10 erstellt: Gestern, 14:02
Ein kleines Netzteil an einem bis jetzt freien Legacy-Ausgang des LNBs hätte genau den selben Effekt, wie wenn dein alter TV dauerhaft eingeschaltet ist:
Das LNB ist versorgt und es gibt keine / kaum Stromspitzen mehr für den LG

Wenn du unten am LG den 4fach-Splitter hast, könnte daran ein 9...11V/>300mA Netzteil auch funktionieren, falls du so ein kleines Universal-Netzteil hast (+=Innenleiter / Schirm = -). Musst du eh ein Netzteil kaufen dann gleich einen Powerinserter.
Insomni@
Neuling
#11 erstellt: Gestern, 15:35
Also erst einmal vielen Dank für Eure Hilfe und das Ihr Euch soviel Zeit dafür nehmt.


Ich werde morgen den Power Inserter probieren und berichten. Scheint mir nun die einfachste Lösung. Und ich wollte nur fernsehen....
Dipol
Inventar
#12 erstellt: Gestern, 17:39

Insomni@ (Beitrag #11) schrieb:
Und ich wollte nur fernsehen.... :D

Das Copyright für den Spruch ist schon an Betreiber von Antennenanlagen ohne Erdung und Potentialausgleich vergeben.
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