Erfahrungsbericht Dynaudio Excite (5.1) + Philips AVR9900 (NAD T 747)

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ovlor
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Nov 2010, 16:51
Ich wollte hier meine Erfahrungen bei der Suche nach und letzendlich im Gebrauch meines neuen Heimkinosystems schildern.

Nachdem der Wunsch nach einem neuen großen Fernseher bei uns eine Lawine von Anschaffungen für's Wohnzimmer ausgelöst hatte (neue Möbel, womit dann meine parallel betriebene Stereokette und 5.1 Kette nicht mehr harmonierte) kam die Forderung der Familie:
Nur noch ein System, im wohnzimmertauglichen Look, in wohnzimmertauglichen Dimensionen die sich in die eckigen Designermöbel einordnen, das 5.1 kann aber auch meinen Stereoanforderungen genügt.

Nach langem Hin-und-her und einigen Zufällen bin ich (wie der Titel schon sagt) bei Lautsprechern der Excite Serie von Dynaudio und einem AV Receiver AVR9900 von Philips (nahezu zu 100% identisch zum NAD T 747) gelandet:
Front: Excite X32
Center: Excite X22
Rear: Excite X12
Sub: Sub 250 Compact
alles in Schwarz Hochglanz
AVR: ist eigentlich ein 7.1 Receiver, den ich aber nur im 5.1 betreiben kann

Das System wäre daher maximal zu einem 7.2 System ausbaubar, da der Sub zusätzlich eine Master Slave Anordnung beherrscht, die mehrere gleichlaufende Subs erlaubt.

Es war ein längerer Weg bis dieses System so feststand. Ich habe einige andere Systeme in der engeren Auswahl gehabt und auch probiert. Die Vorgehensweise war immer, zuerst stereotauglich Fronts an einem stereotauglichen AVR zu probieren.

1.) Canton Vento 880 (oder gar Ref. 7)+ entsprechende Center + Rears und der Vento Sub:
-> hier wir bereits bei der Konzeption gescheitert, da die Fronts "zu runde" Formen hatten, zu groß wirkten und vor allen der Sub sich nirgends integrieren ließ

2.) KEF Q 500 + Rear (Q 100) + Center (Q 200 c) + Sub (Q 400 b)
-> hier habe ich die Q 500 im Stereobetrieb an einem Cambridge getestet. Die LS fielen leider sowohl klanglich als auch optisch aus. (Das Gesamtsystem wäre auf 2600 Euro gekommen)

3.) KEF XQ 40 / XQ 30 + Rear (XQ10) + Center XQ 50 C + Sub XQ 60 b
-> die XQ30 konnte ich gar nicht erst hören, da derHändler meinte diese Box sei so schlecht, dass er sie nich vorführen mag. Also die XQ40 gehört, leider nicht eingespielt. Super-LS, der ein wenig mehr Tiefgang haben könnte bei der Größe und etwas harsche Höhen, die wohl auf die noch nicht freigespielten Chassis zurückzuführen waren. Allerdings war der Center zu groß für die Niesche im neuen Rack, der Sub zu rund in der Form und zu groß für den ebenfalls im Rack vorgesehenen Platz (Spezialanfertigung von Wöstmann) und das gesamte LS Design zu oval. Außerdem hatte ich das Gefühl, das dieser LS + Erweiterung Perle vor die Säue wäre, da ich ihm einige raumakkustische Frevel antun müsste. Suboptimale Aufstellung der Fronts, Einquetschen des Centers, Sub nich frei aufstellbar usw.
Für ein richtiges Heimkino wäre diese Kombi an einen richtig großen AVR sicherlich eine Show! Allerdings mit Gesamtpreis (nur LS) von ~6400 Euro auch ein teuerer Spaß.

4.) Besuch bei Nubert in Aalen und dort die nuVero 10, 11 und (leicht größenwahnsinnig) auch die 14 getestet. Als Rear wäre die nuVero 4 und als Center die nuVero 7 in Frage gekommen. Der nuVero Sub wird laut Nubert Verkäufer noch bis Frühjahr 2011 auf sich warten lassen. Daher kam als Sub der AW1000 dazu.
Von der nuVero 11 war ich enttäuscht. Von der 10 überrascht und von der nuVero 14 fasziniert. Ich weiß dass die LS in völlig unterschiedlichen Klassen spielen. Aber für mich wäre nur die 14er in Frage gekommen. Wie gesagt, für mich. Zwecks WAF fiel die raus weil zu groß und sowohl Center als auch Sub wären nicht in die neue Möbelwelt integrierbar gewesen. Aber ich bin mit der Erkenntnis nach Hause gegangen, dass ich, falls ich mir doch mal ein reines Hörzimmer zulegen sollte, eine nuVero 14 mit guten Stereo Verstärker ein bezahlbarer Traum ist. (ich hatte übrigens einige Tage zuvor mal eine KEF Reference 203 hören können, vor der sich die nuVero 14 absolut nicht verstecken muss, im Gegenteil, mir hat sie besser gefallen.
Der Preis für ein 5.1 Set mit nuVero wäre so auf 7000 Euro gekommen.

5.) Nun zun den Dynaudios. Die schmucken kleinen Dinger hatten es uns von Anfang an angetan. Im Stereobetrieb an einem NAD T 747 getestet und war (wie der Name sagt) excited... Der absolute Kompromiss wenn's um Optik / Größe vs. Klang geht im bezahlbaren Rahmen. Dann die Amessungen des dazugehörigen Subs (der Compact weil es nur den in Schwarz Hochglanz gibt): extrem Wohnraumfreundlich. Passt genau ins Rack. Meine Skepsis, ob da wirklich ein gescheiter Bass rauskommen würde hat sich nach dem ersten Betrieb schnell gelegt. Klar kommen andere tiefer und können lauter. Aber für die Größe ist der Sub schon fast ein Wunder. Und die Möglichkeit über Pre-Out (der Fronts) des AVR und LFE ihn gleichzeitig zu befeuern macht ihn auch als Unterstützung der Frons im Stereobetrieb interessant. Wobei ich da noch am Experimentieren bin. Die X32 alleine sind je nach wandabstand bassstark genug für meinen Geschmack. Man könnte aber auch die Bassreflexöffnungen verschließen und den Sub dazunehmen...
Die Auflösung der X32 und das gesamte Klangbild begeistern mich jeden Tag aufs neue. Rock, Jazz, Metal, Pop, Elektronik alles macht Spaß. Obwohl die LS noch gar nicht eingespiuelt sind. Sogar meine geliebten (ziemlich percussionlastigen) Dead Can Dance kommen echt gut!
Das Kinoerlebnis ist sehr homogen da alle LS die gleichen Chassis haben. Als ehemaliger Teufel-Besitzer habe ich Filmsound so noch nicht erlebt.
Dass ein Philips AVR9900 anstatt eines NAD T 747 das System antreibt, war ein Zufall der mir viel Geld gespart hat. Mein Bruder und ich hatten das HTR9900 von Philips gekauft und er die LS und ich den Receiver behalten. Im Zusammenspiel mit den Excites eine geniale Lösung. Ich habe keine klanglichen Unterschiede zwischen NAD und Philips feststellen können. Ich kann beide AVR zu den Excites nur empfehlen.

Fazit: Wer also ein kompaktes, stylisches, designer-wohnzimmertaugliches, stereo und 5.1 gutklingendes, und bezahlbares System sucht, der ist mit der Kombi aus Philips AVR9900 (oder NAD T 747) und den Excites sehr gut beraten. Gesamtpreis inkl. AVR deutlich unter 6000 Euro!!!

Ich hoffe, dass auch andere vielleciht mit meinen Erfahrungen etwas anfangen können

Servus
Ovlor
Anpera
Inventar
#2 erstellt: 11. Nov 2010, 21:32
Schön geschrieben, solche Tests braucht die Welt (/das Forum) :-)
splatteralex
Inventar
#3 erstellt: 26. Nov 2010, 13:32

ovlor schrieb:



5.) Nun zun den Dynaudios. Die schmucken kleinen Dinger hatten es uns von Anfang an angetan. Im Stereobetrieb an einem NAD T 747 getestet und war (wie der Name sagt) excited... Der absolute Kompromiss wenn's um Optik / Größe vs. Klang geht im bezahlbaren Rahmen. Dann die Amessungen des dazugehörigen Subs (der Compact weil es nur den in Schwarz Hochglanz gibt): extrem Wohnraumfreundlich. Passt genau ins Rack. Meine Skepsis, ob da wirklich ein gescheiter Bass rauskommen würde hat sich nach dem ersten Betrieb schnell gelegt. Klar kommen andere tiefer und können lauter. Aber für die Größe ist der Sub schon fast ein Wunder. Und die Möglichkeit über Pre-Out (der Fronts) des AVR und LFE ihn gleichzeitig zu befeuern macht ihn auch als Unterstützung der Frons im Stereobetrieb interessant. Wobei ich da noch am Experimentieren bin. Die X32 alleine sind je nach wandabstand bassstark genug für meinen Geschmack. Man könnte aber auch die Bassreflexöffnungen verschließen und den Sub dazunehmen...
Die Auflösung der X32 und das gesamte Klangbild begeistern mich jeden Tag aufs neue. Rock, Jazz, Metal, Pop, Elektronik alles macht Spaß. Obwohl die LS noch gar nicht eingespiuelt sind. Sogar meine geliebten (ziemlich percussionlastigen) Dead Can Dance kommen echt gut!
Das Kinoerlebnis ist sehr homogen da alle LS die gleichen Chassis haben. Als ehemaliger Teufel-Besitzer habe ich Filmsound so noch nicht erlebt.
Dass ein Philips AVR9900 anstatt eines NAD T 747 das System antreibt, war ein Zufall der mir viel Geld gespart hat. Mein Bruder und ich hatten das HTR9900 von Philips gekauft und er die LS und ich den Receiver behalten. Im Zusammenspiel mit den Excites eine geniale Lösung. Ich habe keine klanglichen Unterschiede zwischen NAD und Philips feststellen können. Ich kann beide AVR zu den Excites nur empfehlen.

Fazit: Wer also ein kompaktes, stylisches, designer-wohnzimmertaugliches, stereo und 5.1 gutklingendes, und bezahlbares System sucht, der ist mit der Kombi aus Philips AVR9900 (oder NAD T 747) und den Excites sehr gut beraten. Gesamtpreis inkl. AVR deutlich unter 6000 Euro!!!

Ich hoffe, dass auch andere vielleciht mit meinen Erfahrungen etwas anfangen können

Servus
Ovlor


Schöner Bericht! Ich besitzte selbst die X12 auf den Stand 3 und werde mir jetzt den X22 Center und später einmal die X32 als Fronts kaufen....bin jetzt schon begeistert von den kleinen X12 die derzeit noch an einem Pioneer VSX-AX3 laufen und ab nächster Woche an einem Pioneer LX83....das wird ein Fest!
kaise
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 10. Jan 2011, 18:10
Hallo Ovlor,

deine Erfahrung mit den Dynaudio's kann ich nur bestätigen. Ich habe bei mir die gleichen Lautsprecher bis auf den Sub 250 compact. Was mich allerdings interessieren würde ist wieviel der Sub noch bringt? Ist das Klangresultat besser, oder macht es kaum einen Unterschied wenn diese dazu geschalten ist?

Ich Frage da ich in manchen Situationen gern etwas mehr Unterstützung im Bass Bereich haben möchte aber nicht sicher bin ob der 250er das ganze System noch etwas stärkt. Testen konnte ich den Sub leider noch nicht.

Grüße
kaise
ovlor
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Jan 2011, 18:44
Ich habe mittlerweile noch mehr Zeit mit den Lautsprechern verbracht und da nun endlich die komplette Möbelfront da ist nun auch endlich auf die Spikes gestellt und mit besserem Kabeln (Black&White 502) versehen.

Der Zugewinn an Klangqualität war noch einmal immenz. Ich denke hauptsächlich wegen des Kabels. Es ist alles noch viel plastischer und räumlicher geworden. Die Investion hat sich voll gelohnt.

@kaise: ich habe den Sub eine Weile per preout vom Verstärker (grenzfrequenz 50 Hz am Sub eingestellt) mitlaufen lassen. Das hat auf jeden Fall noch mehr Bass gebracht. Zu viel für meinen Geschmack. Aber Leute die gern etwas mehr Bass haben sicherlich noch eine Lösung. Fr mich war das Klangbild insgesamt nicht mehr homogen, da bei basslastigen Lieder es öfters mal an der Magengrube gekitzel´t hatte... Mir reicht der Bass für Stereo rein aus den LS . Hab si jetzt 45 cm von der Wand weg stehen. Das ist in meinem Raum optimal was Bass und Auflösung angeht.

Servus
Ovlor
kaise
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 13. Jan 2011, 19:13
Das klingt schonmal sehr gut und ich sollte den Sub auf alle Fälle mal testen. Aktuell fehlt mir nur beim Surround ein wenig mehr Bass. Mit dem Stereobetrieb bin ich völlig zufrieden. Aber es geht mir ähnlich wie dir, zu viel sollte es auch nicht sein.

Danke erstmal für die Info!
Rucksackberliner
Stammgast
#7 erstellt: 13. Jan 2011, 21:08

ovlor schrieb:
mit besserem Kabeln (Black&White 502) versehen.

Der Zugewinn an Klangqualität war noch einmal immenz. Ich denke hauptsächlich wegen des Kabels. Es ist alles noch viel plastischer und räumlicher geworden. Die Investion hat sich voll gelohnt.


Servus
Ovlor


Las das bloß niemanden aus der Voodoo Ecke hören.

splatteralex
Inventar
#8 erstellt: 13. Jan 2011, 22:57
Ich kann das mit den Kabeln bestätigen! Hatte erst ein Baumarkt 2,5 mm OFC 100 Kupfer und jetzt ein besseres der Klangunterschied ist enorm!
Rucksackberliner
Stammgast
#9 erstellt: 13. Jan 2011, 23:18
Aus mangelnder Erfahrung will ich das gar nicht in Frage stellen. Ich hatte nur diesen Artikel gelesen, http://www.hifi-foru...orum_id=18&thread=18

darum mein Einwurf.
kaise
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 14. Jan 2011, 07:51
Ob hochwertigere Kabel vom Klang her besser sind würde mich wirklich auch mal interessieren. Ich werd mich da aber rein auf mein Gehör verlassen, wie beim Lautsprecherkauf. In vielen anderen Beiträgen liest man ja das es gar nichts bringen soll. ich denke nur ein eigener Versuch kann das Urteil bestätigen...Ich denke das ist so eine Art Religion, der Eine mag es der Andere nicht...
Rucksackberliner
Stammgast
#11 erstellt: 14. Jan 2011, 08:55
Ich persönlich habe auch konfektionierte Kabel an meiner Anlage, ich habe mir aber den vorher nachher klang erspart.

Für mich war von Anfang an wichtig das alles passend ist.
Da waren passende kabel nur die logische Konsequenz.
Sagen wir mal so , mir war es das wert und ich kann es mir leisten.
Sicher legen viele da ihre Prioritäten anders.
kaise
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 14. Jan 2011, 09:04
Was hast du für Kabel verwendet wenn ich fragen darf?
Rucksackberliner
Stammgast
#13 erstellt: 14. Jan 2011, 09:10
Öhm ich habe Sie von meinem Händler, Sie sind von Fastaudio konfektioniert.
Woher der die strippen hat entzieht sich meines Wissens.
kaise
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 14. Jan 2011, 09:21
Danke!

Ich bin gerade auf der Suche nach anständigen Kabeln und kann jeden Rat benötigen. Ich tendiere im Augenblick zu den Kimber 8TC. Aber eigentlich auch erstmal nur weil man viel positives liest.

Ich werde erst noch ein wenig suchen bis ich mich entscheide. Das Portfolio von Fastaudio sieht allerdings auch sehr interessant aus. Mal sehen ob ich mehr Informationen darüber bekomme.
Rucksackberliner
Stammgast
#15 erstellt: 14. Jan 2011, 09:26
Las dir zeit ich denke die Kabel sind das Letzte, was ausschlaggebend ist.
Viel wichtiger ist die Raumakustik, Aufstellung und die Komponenten. Es bringt wenig an einen Lautsprecher für 60.-€ eine Edelstrippe zu hängen.
Bei mir war es eher der Abschluss zur Beruhigung des eigenen Gewissens.
kaise
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 14. Jan 2011, 09:30
Eigentlich fehlen bei mir nur noch die Strippen und der Sub. Wie aber oben bereits geschrieben soll der Bass nur noch ein wenig Schub beim Surroundbetrieb bringen. Ansonsten bin ich mehr als zufrieden...

Ich glaub ich werd mich mal über die Fastaudio Black Science näher informieren.
ovlor
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 14. Jan 2011, 17:46
Dann will sich der Themenersteller noch mal zu Wort melden:

nochmal zu Dir, kaise: Also für gescheites Surround brauchst Du den Sub auf jeden Fall. Nur die Speaker alleinbringens da nicht. Und ich habe den Compakt ja nur deshalb, da es nur den in schwarz hochglanz gibt im Gegensatz zu den 2 weiteren Sub 250er Modellen. Es ist aber wie gesagt erstaunlich, was das kleine Kerlchen drauf hat. Da ich keine Pegelorgien beim Heimkino brauche (ist blöd, wenn bei ner Explosion im Fernsehen die Kinder ein Stockwerk höher immer aus dem Bett fallen...) reicht der mir voll aus.

Und nun nochmal zu den Kabeln:
Ich hatte vorher Baumarktkabel (ca. 2 Eur. p. Meter). Als ich mir die Excites (32 + 12 + 22 + Sub) und den AV Receiver zugelegt hatte, den momentan ein NAD T 524 CD/DVD Player mit Musik versorgt, hielt ich das System in Punkto Leistung und Qualität für homogen. Nur die LS Kabel passten da nicht ins Bild. Die hatte ich deswegen parallel zu den LS bestellt, in der Hoffnung, dass da doch irgendetwas dran ist, am Thema Klangverbesserung. Ich stand dem Thema eigentlich immer als besonders skeptisch gegenüber.

Da es Lieferproblem bei den neuen Möbeln gab(insbesondere dem Rack, auf dem TV und in dem die Elektronik + Sub Platz finden sollten), kam erstmal alles auf einen provisorischen Tisch und ich schloss vorerst die alten Kabel wieder an. Ich habe das Inakustik Black and White 502 als Meterware gekauft und wollte es dann selbst konfektionieren (mit Bananensteckern), wenn das Rack da ist.

Meine ersten Klangeindrücke waren trotzdem beeindruckend, und gingen sehr in die Richtung, wie ich es vom Probehören im Hifistudio her in Erinnerung hatte. Ich dachte schon, dass ich die Kabel umsonst gekauft hätte... Allerdings sehen die zumindest cooler aus, wenn sie auf dem Boden liegen, wollte ich mich schon trösten. Doch das war nicht nötig, da ich, nachdem ich alles ins neue Rack gepackt und angeschlossen hatte, von der doch so deutlichen Klangverbesserung sehr überrascht war.

Nun kann es aber trotzdem sein, dass dies nicht nur das Kabel war, was die Verbesserung bewirkte. Zurückblickend sind da ja noch mehr Änderungen gewesen, wenn ich's recht bedenke: Verwendung von Spikes +evtl. andere Raumakustik durch das neue Rack, ich hatte den Wandabstand noch etwas vergrößert (bis zur maximalen Toleranzgrenze meiner Frau) + die LS minimal auf die Hörposition eingewinkelt.
Vielleicht war es da Gesamtpaket.

Trotzdem bin ich nun der Meinung, dass ich eine Kette hatte bei der das alte Baumarktkabel das schwächste Glied war im Vergleich zu den homogenen anderen Komponenten. Und Voodoo hin oder her: es hat etwas bewirkt. Hätte ich nun einen anderen CD Spieler drangehängt, hätte ich womöglich keinen Unterschied gemerkt... Und dass ein noch teuerers Kabel (also jenseits der 10 Eur pro Meter) noch was mehr bringt glaube ich auch nicht. Das Gesamtpaket ist homogen, und so passt's mir! That's it!!!

Nochmal @ kaise: Kauf Dir doch einfach ein etwas besseres Kabel und bestätige oder wiederlege was mir widerfuhr!
Allerdings kostet das von Dir genannte KImber 8TC ca. 8mal so viel wie mein Inakustik Black&White. Das wäre mir zu viel des Guten und widerspäche außerdem meiner Homogenitätstheorie...

Servus
Ovlor


[Beitrag von ovlor am 14. Jan 2011, 17:56 bearbeitet]
kaise
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 14. Jan 2011, 20:10
Hallo Ovlor,

danke nochmal für deine Ausführungen.

Ich denke das der größere Wandabstand einiges bewirkt hat bei dir. Ich selbst habe auch die Erfahrung gemacht das es besser klingt wenn die LS angewinkelt zum Hörer stehen und einen Wandabstand >40cm besteht. Ich habe ca. 50cm zur Hinteren und zur Seitenwand.

Bei den LS-Kabeln werde ich mich von Kimber trennen und eine etwas günstigere Variante kaufen. Im Fokus stehen gerade die Kabel von Fastaudio. Nachdem Rucksackberliner diese Firma in den Raum geworfen hat habe ich mit einem Ex-Kollegen telefoniert und dies beiläufig erwähnt. Wie es der Zufall so will hat er von selbiger Firma seine Kabel und er hat auch unterschiede im Klang festgestellt. Zum positiven natürlich!

Ich komm wohl nicht drum herum...
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