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Pimp my (Hifi-Jenny/ hifi-emotionen ) Dynavox MS-2626 Pimp (interner Rohrresonator vs Stehw...

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Beitrag
detegg
Inventar
#53 erstellt: 15. Jun 2011, 19:21

ton-feile schrieb:
Allerdings bin ich noch nicht so weit.

... gut Ding will Weile haben!

Detlef
ton-feile
Inventar
#54 erstellt: 15. Jun 2011, 19:31
Hallo bepe27,


bepe27 schrieb:

Sind generell die Zwickel von gefalteten TQWTs Rohrresonatoren? Ist es von daher doch nicht unerheblich, wo man die Line knickt?


Ich denke schon, dass es eine Rolle spielt, wo man die Line knickt.
Ich vermute, dass sich diese Teilstücke, abgesehen vom ersten, (das wird imO eher eine gedackte Pfeife mit Viertelwellenlängen-Resonanz sein), wie offene Pfeifen verhalten und eher auf der halben Wellenlänge resonieren.

Das ist aber wirklich nur spontan daher gebrabbelt. Nachgemessen habe ich das noch nie.

Vielleicht hat ja jemand einen Link.

Gruß
Rainer
ton-feile
Inventar
#55 erstellt: 15. Jun 2011, 19:38
Hallo Detlef,


detegg schrieb:

... gut Ding will Weile haben!

Der Rohrresonator müsste doch eigentlich "ungeradzahlige Harmonische" ins Gehäuse emittieren.

Das geht mir momentan noch so durch den Kopf.

Gruß
Rainer

Edit: "zahlige" vergessen.

Edit2: Im Grunde ist diese ganze Resonatornummer "OffTopic"!


[Beitrag von ton-feile am 15. Jun 2011, 20:03 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#56 erstellt: 17. Jun 2011, 18:11
Hallo Zusammen,

Ein kleines Update, das ich schon längst machen wollte.

Negative Auswirkungen des Resonators habe ich im Klirrspektrum nicht gefunden. Seine Obertöne scheinen also keine große Rolle zu spielen.

Es hat mich aber noch eine zweite Resonanzstelle gestört, die die Schallwand mit den Treibern bildet und die auch im Impedanzgang zu sehen ist.

Im Amplitudengang ist bei 247Hz nur ein kleiner Dip in den Nahfeldmessungen zu sehen. Die habe ich weiter oben schon gepostet.

Bei 200Hz ist die Stehwelle im Gehäuse, um 246Hz die Schallwandresonanz. Rot=Original, Blau=mit Resonator.
IMP_246Hz-Problem
Die obere Impedanzspitze ist immer noch da...
Man kann natürlich noch mehr Versteifungen einleimen, aber ich wollte mal etwas anderes probieren.

Blau=mit Resonator, Rot=mit entkoppelten Tiefmitteltönern.
Imp_MS-2626_Resonator_vs_Resonator_mit_TMT-entkopp
Die beiden Messungen stammen von zwei verschiedenen Lautsprechern. Ein Teilstrich entspricht aber nur 0,3 Ohm.

Die Körbe der TMTs habe ich mit Tesamoll von der Schallwand entkoppelt.
Tesamoll2


Wichtig ist es, das mit den Schrauben auch zu machen und sie nicht zu fest anzuknallen, sonst gibt es über die Korbvorderseite und die Schrauben wieder eine Schallleitung zur Gehäusefront.
O-Ring1
Mit O-Ringen aus einem Baumarktbilligsortiment und Karosseriescheiben hat es ganz gut geklappt. Es wäre interessant, das mit nicht zu dünnen Filzscheiben statt O-Ringen zu versuchen, weil die besser dämpfen.

Hier hätte ich auch noch Klirrmessungen:

THD bei 90dB/1m:
Ocker=nur Resonator, Rot=Resonator und entkoppelte TMTs.
Klirr_90dB-1m_THD_Reson_vs_Reson_und_TMT-entkopp
Bringt schon etwas.

K2 bei 90dB/1m:
Klirr_90dB-1m_K2_Reson_vs_Reson_und_TMT-entkopp

K3 bei 90dB/1m:
Klirr_90dB-1m_K3_Reson_vs_Reson_und_TMT-entkopp


Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 17. Jun 2011, 18:22 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#57 erstellt: 17. Jun 2011, 21:52
Weiche:

Eigentlich hatte ich ja vor, bei der Version mit der Seas Kalotte möglichst tief zu trennen...

Dann wäre es aber zu einer Überpräsenz im Diffusfeld gekommen, weil die Kalotte viel breiter abstrahlt, als der Bassmitteltöner.

Ein paar Simulationen:
Edit: die gelten erst ab ca. 200Hz

Weichenzweige mit tiefer/hoher Trennfrequenz:
Zweige-tiefe-hohe Trennung

Die Summen mit tiefer/hoher Trennfrequenz:
Summen-tiefe-hohe Trennung

Also wäre eine tiefe Trennung kein Problem.
------------------------------------------------------------

Diese Simulation zeigt das horizontale Abstrahlverhalten der Version mit der tiefen Trennfrequenz:
Winkel_tiefe Trennung

Edit: Durchschnitt aus den Winkelsimus:
Winkel_Durchschnitt_tiefe Trennung
Zwischen zwei und drei Kilohertz gibt es eine deutliche tonale Überbetonung. Der Lautsprecher klingt dann subjektiv nervig und vordergründig.

------------------------------------------------------------

Die hohe Trennung funktioniert imO besser:
Winkel_hohe Trennung

Edit: Durchschnitt aus den Winkelsimus:
Winkel_Durchschnitt_hohe Trennung




Hoch getrennt mit der realen Weiche gemessen:
Ampl_Horiz_0-90_TAF_1mH_BR



Weichenzweige:
Ampl_Zweige-Summe_TAF_1mH_0Grad
Es fehlt im Grunde noch ein Saugkreis für die Flanke der TMTs. Aber mir ist klanglich nichts schlimmes aufgefallen, deshalb habe ich darauf verzichtet.



Die Schaltung:
Weichenschalte



Gruß
Rainer

Edit: Durchschnittspegel der Winkelsimulationen eingefügt.


[Beitrag von ton-feile am 18. Jun 2011, 11:25 bearbeitet]
P.Krips
Inventar
#58 erstellt: 17. Jun 2011, 22:56
Hallo Rainer,

in der aktuellem Version von AC kann man sich auch den Durchschnittspegel aller Winkelsimulationen anzeigen/berechnen lassen.

Da sieht man dann das von dir angesprochene Problem meist recht deutlich.....

Viele Grüße und
Peter Krips
Demon_Cleaner
Inventar
#59 erstellt: 18. Jun 2011, 08:12
immerwieder ein genuss, wenn die feile alle jahre wieder mal ein projekt angeht



wie sicher ist denn die erkenntnis, dass der resonator zum gesamtvolumen kumuliert werden kann? waren wirklich keine veränderungen bei der br-abstimmung zu beobachten?
ich frage, weil ich deinen kniff gerne mal bei einem gehäuse ausprobieren würde, wo der volumenanteil des resonators recht groß werden würde. konkret heisst dass gehäuse mit kleiner grundfläche (z.b. 15x20) und dafür sehr hoch (~1m)




ton-feile schrieb:

Mit dem Originallautsprecher habe ich nicht sehr lange gehört, weil er meinen Geschmack nicht trifft.


und wie immer auch sehr diplomatisch
ton-feile
Inventar
#60 erstellt: 18. Jun 2011, 11:15
Hallo Peter,


P.Krips schrieb:

in der aktuellem Version von AC kann man sich auch den Durchschnittspegel aller Winkelsimulationen anzeigen/berechnen lassen.

Man kann auch von der Programmführung her gar nicht anders.

Soll ich die Graphen oben noch hinzufügen?
Egal, ich mach mal.

Gruß
Rainer
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hallo Demon_Cleaner,


wie sicher ist denn die erkenntnis, dass der resonator zum gesamtvolumen kumuliert werden kann?


Wenn man mal gedanklich den Resonatorquerschnitt immer größer macht, landet man bei einer einzigen gefalteten Röhre. Beide Teile bilden dann das wirksame Gesamtvolumen.

Trotzdem sollte man es imO nicht übertreiben.

Der Übergang vom Standgehäuse mit Resonator zum gefalteten Standgehäuse ist wohl fließend.

In meinem Fall ist im Impedanzgang kaum etwas zu sehen. Die Tuningfrequenz ist eher noch runter gerutscht (Bedämpfung) und es gibt höhere Verluste (wohl auch Folge der Bedämpfung).
Ich habe nicht mal zwei Liter Volumen für die Resonatoren gebraucht. Die würden ohnehin keine große Rolle spielen.

Hier sind Vorher-Nachher Impedanzmessungen:
Leider kann man kein OL von der elektrischen Phase machen, deshalb stelle ich zwei Pics ein. Dann sieht man den Nulldurchgang der Phase auf der Tuningfrequenz besser.

Impedanzgänge, Original vs Resonator+bedämpft (Phase Original):
Imp_MS-2626_TMTs_BR_Phase-Orig_Orig_vs_Resonator


Impedanzgänge, Original vs Resonator+bedämpft (Phase mit Resonator und Bedämpfung hinter dem oberen TMT):
Imp_MS-2626_TMTs_BR_Phase-Mod_Orig_vs_Resonator


Edit:
Impedanzgänge, Original vs Resonator+bedämpft+entkoppelt (Phase mit Resonator, Bedämpfung hinter dem oberen TMT und entkoppelte TMTs):
Imp_MS-2626_Original_vs_Resonator_mit_TMT-entkopp


Gruß
Rainer

Edit: Rechtschreibung


[Beitrag von ton-feile am 18. Jun 2011, 17:11 bearbeitet]
castlregina
Ist häufiger hier
#61 erstellt: 19. Jun 2011, 13:08
Hallo Rainer,

ich fand dein Test und Bericht über die Dynavox MS2626 von die Tante Hifi Jenny sehr toll und interessant.
Da ich vor habe die Dynavox MS2626 zukaufen, und mir die Lautsprecher selber aufmotzen will.
Habe ich da bezüglich Fragen über die Frequenzweiche. Die Weiche mit rote Platinen wo MS2626 darauf steht, ist es die Original von Dynavox oder hat die Tante da was verändert? Den wenn die Tante es nichts verändert hat, wo ist da noch der unterschied zum Original. Ich meine am Chassis sind weder Tieftöner noch Hochtöner, offensichtlich nichts verändert worden außer die schwarze Lackierung.

Danke vorab.

Gruß Quan.
ton-feile
Inventar
#62 erstellt: 19. Jun 2011, 15:45
Hallo Quan,

Mit letzter Sicherheit lässt sich bei der Informationslage nicht sagen, was von Hifi-Jenny an der originalen Dynavox verändert wurde. Dafür wäre ein Vergleich mit dem originalen Lautsprecher nötig.

Auf mich macht die Weiche aber nicht den Eindruck, als wäre sie insgesamt nachgerüstet, oder zumindest verändert worden.

Es hat zumindest den Anschein, als wären die angemalten/beschichteten Membranen der TMTs das einzige Alleinstellungsmerkmal des Hifi-Jenny-Pimps.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 19. Jun 2011, 15:46 bearbeitet]
Demon_Cleaner
Inventar
#63 erstellt: 19. Jun 2011, 16:06
rainer, besten dank für die messungen. wollte den resonatordurchmesser eigentlich nicht erhöhen. das schlanke hohe gehäuse würde lediglich eine tiefe resonatorfrequenz nötig machen. bei dem was mir durch den kopf schwirrt, würde der reso bei DN50 wohl so 20% des volumens ausmachen. glaube die grenze, wo das konstrukt zu einer einzigen line mutiert, kratze ich damit noch nicht an...
ton-feile
Inventar
#64 erstellt: 19. Jun 2011, 16:15
Hi Demon_Cleaner,

Dann bin ich mal gespannt auf Deine Erfahrungen mit dem Resonator.
Ich denke, man muss da das richtige Maß finden. Wenn er zu wenig Querschnitt hat, wird er mit steigendem Pegel vermutlich irgendwann "überladen" und fängt an zu "hupen".

Gruß
Rainer
Elogo
Neuling
#65 erstellt: 19. Jun 2011, 18:16
Hallöchen,

ich als Laie hätte da mal eine Frage. Sind die Lautsprecher nun Schrott oder doch alltagstauglich?
Zur History...
Bis vor 3 Jahren hatte ich noch diese LS http://www.elac.com/de/products/showid.php?136
Die hab ich damals 1991 gekauft und war damit auch zufrieden, bis die Räumlichkeiten größer wurden und ich mich nach so vielen Jahren warscheinlich an ihnen sattgehört habe.
Dann bei Ebay eben diese LS gefunden und durch den Zusatz, dass man sich nur zum Probehören verpflichtet - erfolgreich geboten und hingefahren. Im Gepäck hatte ich natürlich meine ELAC.
Meinem hörempfinden nach klangen (und klingen) diese "getunten" Dynavox besser und so hab ich sie gekauft (270,-€ sind ein guter Preis im Vergleich zu meinen ELAC und dem, was Saturn & Co so in der Preisklasse anbieten)

Da ich als Laie mit den Messtabellen nix anfangen kann und ausschließlich nach meinem Gehör gehen kann - was ist falsch an den gepimpten Dynavoxlautsprechern? Da sie keine Alumembran bei den Tieftönern haben, wurde doch gegenüber dem Original was verändert - oder seh ich das falsch?
ton-feile
Inventar
#66 erstellt: 19. Jun 2011, 19:22
Hallo Elogo,

Für die originalen Lautsprecher von Hifi-Jenny gibt es schon einen Thread.
Du findest ihn hier: Messungen der von Hifi-Jenny gepimpten Dynavox MS-2626.


Elogo schrieb:
Sind die Lautsprecher nun Schrott oder doch alltagstauglich?

Sagen wir mal so.
Dieser Lautsprecher von Hifi-Jenny ist alltagstauglich, wenn man seinen Klang mag.

Gleichzeitig bietet er eine gute Grundlage, um selbst Hand anzulegen, falls sich der Geschmack mit der Zeit doch noch ändern sollte.

Gruß
Rainer

Edit:
Die Ur-Dynavox MS-2626 ist momentan schon für 150€ zu bekommen und dürfte mit Einschränkung auch für den hier beschriebenen Pimp geeignet sein.
Mit Einschränkung deshalb, weil es sein kann, dass sich durch den Hifi-Jenny-gschen Anstrich der Tiefmitteltöner die Membranresonanz etwas anders darstellt. Vielleicht auch nicht, ich konnte das in Ermangelung eines Vergleichsexemplares nicht überprüfen.


[Beitrag von ton-feile am 19. Jun 2011, 19:49 bearbeitet]
Elogo
Neuling
#67 erstellt: 19. Jun 2011, 19:43
danke
ich denke mal, erst mal ordentlich Dämmen...das dürfte einiges bringen.
ton-feile
Inventar
#68 erstellt: 20. Jun 2011, 06:53
Hi,


Elogo schrieb:
danke
ich denke mal, erst mal ordentlich Dämmen...das dürfte einiges bringen.

Nein, das bringt leider nicht viel. Der eigentliche Knackpunkt ist die Weiche.

Gruß
Rainer
Yahoohu
Inventar
#69 erstellt: 23. Jun 2011, 09:37
Hallo tonfeile,

kannst Du mir Unwissenden kurz schildern wie man aus einem Standlautsprecher nach Timmermanns einen Kompaktlautsprecher machen kann ohne das er anders wird?

Ich weiss, gehört nicht hier rein, aber ich wollte keien neuen Thread aufmachen.

Gruß - Yahoohu
ton-feile
Inventar
#70 erstellt: 23. Jun 2011, 10:12
Hallo yahoohu,

Stimmt, ist hier OffTopic.
Link zum Beitrag im Hifi-Jenny-Thread!


yahoohu schrieb:

kannst Du mir Unwissenden kurz schildern wie man aus einem Standlautsprecher nach Timmermanns einen Kompaktlautsprecher machen kann ohne das er anders wird?

Etwas anders wird er sicherlich sein, weil sich andere parasitäre Effekte (z.B. durch die geänderten Maße(Gehäusemoden) ) einstellen.
Grundsätzlich ist die Vorgehensweise aber OK.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 23. Jun 2011, 10:28 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#71 erstellt: 03. Jul 2011, 14:22
Hallo Zusammen,

Hier sind noch ein paar Pics.

Der Seas TAF27plus Hochtöner passt grundsätzlich in den Gehäuseausschnitt, dieser muss aber im Bereich der Anschlussklemmen etwas erweitert werden.

Damit nichts beschädigt wird, habe ich die Folierung mit einer Hautschere weg geschnitten und dann angezeichnet, was weg gesägt werden muss.
Hautschere

Folierung_ausgeschnitten

Dann wurde mit einer kleinen Säge der Ausschnitt erweitert.
Saege

Saege_fertig

fertig:
HT_Ausschnitt_fertig
Die originalen Befestigungslöcher passen auch für die TAF-Kalotte.

------------------------------------------------------------
Die fliegend verdrahtete Probeweiche war natürlich keine Dauerlösung.
Probe_weiche

...deshalb habe ich sie auf einem Holzbrettchen aufgebaut.
Weichenbrett


Die Spulen sind mit Kabelbindern befestigt und alles wurde mit viel Heißkleber am Mitrappeln gehindert.
Nicht schön, aber funktioniert.
Weichenbrett_fertige Weiche


Die Weiche sitzt auf der Rückwand hinter dem oberen Bassmitteltöner. Damit das Brettchen nicht klappert, habe ich ein wenig Schwerschaum unter gelegt.
Weiche im Gehäuse


Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 03. Jul 2011, 14:31 bearbeitet]
georgy
Inventar
#72 erstellt: 03. Jul 2011, 14:29

ton-feile schrieb:
Dann wurde mit einer kleinen Säge den Ausschnitt erweitert.
Saege


Und was ist wenn man keine so professionelle Säge hat?

Ist ein echt schönes Projekt geworden aus dem man viel lernen kann.
ton-feile
Inventar
#73 erstellt: 03. Jul 2011, 14:35
Hi,


georgy schrieb:

Und was ist wenn man keine so professionelle Säge hat?

Na ja, wer "den", statt "der" schreibt, hat eben wegen der Verletzungsgefahr nur ein Taschenmesser mit Minisäge.

Gruß
Rainer
georgy
Inventar
#74 erstellt: 03. Jul 2011, 14:39
OT: Taschenmesser mit Säge war die erste Säge an der ich mich verletzt habe.
ton-feile
Inventar
#75 erstellt: 03. Jul 2011, 14:55
Die Minisäge am Schweizer Messer ist wirklich sauscharf.

Hier war sie super geeignet, weil die Folierung relativ empfindlich ist.
Mit einer Stichsäge wollte ich nicht 'rangehen, um die Oberfläche nicht zu zerkratzen.

Gruß
Rainer
georgy
Inventar
#76 erstellt: 03. Jul 2011, 15:05
Ist auch besser so, ich habe zwar schon einige HT Ausschnitte mit der Stichsäge an lackierten Boxen gemacht und keinen Kratzer gehabt, aber ein gutes Gefühl war das nicht.

Ich finde solche Tuning Geschichten wie diese oder jene von HSB (Eltax) ganz brauchbar, man bekommt doch relativ günstig ein fertiges Gehäuse gepaart mit wenigstens brauchbarem Klang.
castlregina
Ist häufiger hier
#77 erstellt: 12. Jul 2011, 19:31
habe auch schon mal mit eine Vierkantfeile die Aussparung raus gefeilt, geht schnell und ist ungefährlich.
ton-feile
Inventar
#78 erstellt: 12. Jul 2011, 21:31

castlregina schrieb:
habe ... mit eine Vierkantfeile die Aussparung raus gefeilt, geht schnell und ist ungefährlich.

Jo, auch eine gute Möglichkeit, die Anpassung des Ausschnitts zu machen.

Gruß
Rainer
ergoben
Neuling
#79 erstellt: 27. Jul 2011, 17:17
Hallo,

habe die gepimpten Lautsprecher von Rainer zurückerhalten.

Will mal versuchen, meine Höreindrücke in Worte zu fassen:

Testmaterial:

Vincent SV-236MK
Squeezebox Touch
Vergleichslautsprecher Canton Ergo RC-L

Musik:

Brothers in Arms/ Dire Straits
Je veux/ Zaz
Ein Leben lang/ Jan Delay
Shesmovedon/ Porcupine Tree
Empty Walls/ Serj Tankian
natürlich alles lossless


Warum Serj Tankian? Nun, als ich die Lautsprecher beim High end Tante/Onkel probegehört hatte, hat dieser jede Menge perfekt zu dem Lautsprecher passende Musik gehabt. Meine einzige Vergleichs- CD war damals die Serj Tankian.
Als ich diese eingelegt hatte und zum ersten Mal hörte wollte ich eigentlich vom Kauf zurücktreten. Es erschien alles dünn, breiig, quäkig. Die Gitarren waren nicht klar definierbar, alles schien sich nur im Bereich zwischen 205 und 206 Hz zu bewegen!
Hab mich dann doch belabern lassen mit dem bekannten Ergebnis Dachboden!
In Rainers Version sind einzelne Instrumente deutlich zu erkennen, Serj's Stimme ist ordentlich konturiert, hat einfach Volumen.

Was bei Brothers in Arms als erstes auffällt ist die Frage, wo stehen die Lautsprecher? Diese erzeugen im Stereodreieck eine wunderbare Bühne, Mark Knopfler scheint direkt aus der Mitte zu singen, Instrumente sind klar im Raum zu definieren.

Der Tiefbass bei Jan Delays Ein Leben lang ist präsent, bringt die Wände natürlich nicht ganz so zum wackeln wie die RC-L, was aufgrund der Membranflächen aber auch kein Wunder ist. Wahrscheinlich machen sich hier auch die Resonatoren von Rainer bemerkbar! Bei vielen anderen Lautsprechern ist von dem Tiefbass aber gar nichts zu spüren, von daher TOP!!

Shesmovedon von Porcupine Tree ist meiner Meinung nach recht schwer darzustellen und erfordert einen schnell ausschwingenden Bassmitteltonbereich. Kriegt Rainers Pimp erstaunlich gut hin. Auch der teils verzerrte Part wird nicht nervig.

Zaz's Getröte kann mit schlechten Lautsprechern schon gewöhnungsbedürftig klingen . Mit Rainers Pimp macht diese Musik richtig Spaß, es klingt sehr unangestrengt, wie es halt auch soll!

Ich habe noch mit diversen anderen Stücken, auch Sprachstücke gehört, A/B-Vergleiche angestellt und muss sagen, dass Rainer einen fantastischen Job gemacht hat.
Der Lautsprecher ist, wie von anderen Forenmitgliedern ja schon gefragt, alltagstauglich geworden.
Klassik ist aber meiner Meinung nach nicht ihre Domäne.
Auch hat sie an Wirkungsgrad verloren, was aber mit meinem Verstärker kein Problem ist!
Von der Hifi-emutionen Tante würde ich den Lautsprecher nur als Schnäppchen kaufen. Ob Sie/Er nun den Lautsprecher selbst pimpt, sei mal dahingestellt.
Als Selbstbauprojekt ohne eigenen Schreiner würde ich den Lautsprecher wohl empfehlen, da er eine gute Basis zu sein scheint. Dann sollte man aber schon über Rainers Fähigkeiten verfügen.


Bei Fragen stehe ich natürlich zur Verfügung.

Bleibt mir nur, dem Rainer für die gemachte Mühe zu danken!!!
Er hat mit ungeheurem Know-How, Geduld und Können einen recht vermurksten Lautsprecher in einen Alltagstauglichen verwandelt.

@ Rainer:

Melde dich bitte nochmal...

Gruß aus LG

Bernd
ton-feile
Inventar
#80 erstellt: 30. Jul 2011, 10:21
Hallo Bernd,

Dank' Dir für das Feedback.

Das Ziel war in der Tat ein "Allroundlautsprecher".

Tiefbass ist wirklich kaum vorhanden.
Knapp unterhalb von 50Hz ist Ende.

Ich hatte ursprünglich vor, den Bassbereich noch zu bearbeiten. Das geht sehr gut mit einem überschwingenden 12dB Hochpass im Tieftonzweig und verlängertem Bassreflexrohr.

Infinity hat das mit dem 12dB Hochpass bei seinen "Kappas" gemacht, dabei aber übertrieben und ein gefährliches Impedanzminimum erzeugt.

Man braucht einen sehr großen Kondensator und vor allem eine große (und damit teure) Spule. Dadurch wäre der ganze Pimp um mindestens 50€ teurer gekommen und das stand dann doch in keinem guten P/L-Verhältnis mehr, deshalb habe ich den Gedanken dann verworfen.

Vielen Dank' noch mal für Dein Vertrauen, mir den Lautsprecher praktisch ohne Sicherheiten zu überlassen.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 30. Jul 2011, 10:22 bearbeitet]
P.Krips
Inventar
#81 erstellt: 30. Jul 2011, 18:43
Hallo Bernd,
viel Spaß mit dem nun zu HiFi mutierten Lautsprecher....


@Rainer : , wie ja auch nicht anders zu erwarten war....

Viele Grüße
Peter Krips
ton-feile
Inventar
#82 erstellt: 30. Jul 2011, 22:05
Hallo Peter,

Vielen Dank für Deine Anerkennung.

Wenn es auch für Entwickler mit Deinem Wissen kurzweilig war, freut mich das schon sehr!

Mir hat der Pimp viel Spass gemacht, obwohl manche Impedanzspitzen doch recht hartnäckig waren.

Gruß
Rainer
ton-feile
Inventar
#83 erstellt: 25. Sep 2011, 15:18
Hallo Zusammen,

Habe mal den Titel geändert, weil "hifi-emutionen-2011" jetzt "hifi-emotionen" heißt.

Gruß
Rainer
ton-feile
Inventar
#84 erstellt: 12. Mai 2012, 12:17
Hallo Zusammen,

Es hat jemand die MS2626 mit einem Vifa XT300K Ringstrahler modifiziert und bei mir eine Schaltungsvariante dafür angefragt.

Das kann ja auch für Andere interessant sein, deshalb poste ich meine Antwort mal hier im Thread.
Ich habe diesen Hochtöner schon ein paar mal verbaut und 2,83V/1m Messungen von einem anderen Projekt mit vergleichbarer Schallwandbreite genommen.
Trotzdem gibt es natürlich eine gewisse Abweichung von der Realität im Präsenzbereich und der Lautsprecher wurde von mir natürlich so auch nicht gehört.
Es ist aber sicher besser, als eine "geratene" (berechnete) Schaltung.

Der Tieftonzweig bleibt unverändert, wie bei der TAF27plus-Variante hier.

So sieht dann der Hochtonzweig für den XT300K aus:
MS2626_XT300K


Summe auf Achse:
MS2626_XT300K_AMPL


Gruß
Rainer
woro
Neuling
#85 erstellt: 04. Jul 2012, 23:56
Hallo Rainer u. alle anderen,

habe deine Jenny-Weiche nachgebaut. Ergebnis: Hoch-, Mitteltonbereich super. Auch die Hauptabstrahlrichtung ist gerade nach vorn gerichtet. Das spricht für eine gute Gleichphasigkeit bei der Trennfrequenz (mit rosa Rauschen getestet). Hochbass zu laut - verdeckt den Tiefbass. (War ja auch deine Feststellung) Mechanisch sind bei meiner Box allerdings keine Veränderungen vorgenommen worden (Bedämpfung, Resonator, usw)

Dafür habe ich die Weichenschaltung etwas geändert. Wieder mit dem omminösen 15 Ohm Widerstand (Asche auf meine Haupt) gearbeitet. Die Bassspule und die dazugehörige Parallelkapazität angepasst. Ergebniss: Hochbass leiser, Bass insgesamt deutlicher (auch Celli kommen sehr authentisch rüber ), Tiefbass (wenn auf der Aufnahme vorhanden ) kommt besser zur Geltung. Eignet sich auch gut für leises Hören.

Ich versuche mal, die Schaltung hier reinzustellen. mom

Weiche

Oooh, hat gleich beim 2. Versuch geklappt - vor lauter Dusseligkeit *g
Diese Schaltung Ist vielleicht eine gute Alternative für Leute mit wenig Zeit (um nicht "Faule" zu sagen).

Gruß Wolfgang
georgy
Inventar
#86 erstellt: 05. Jul 2012, 07:49

woro schrieb:
Wieder mit dem omminösen 15 Ohm Widerstand (Asche auf meine Haupt) gearbeitet.


Bei mir hat er meistens 22 Ohm.
XxMurphyxX
Neuling
#87 erstellt: 06. Dez 2014, 21:28
Hallo Rainer,
habe vor die besagten Lautsprecher nach deiner Vorlage zu pimpen.
kannst du mir evtl eine gute Bezugsquelle für die nötigen Bauteile nennen?
Ist mein erstes Projekt in dieser Art und benötige noch etwas Unterstützung

Wäre super wenn du mir hier etwas weiterhelfen könntest.

Viele Grüße Marc
t.wagner
Schaut ab und zu mal vorbei
#88 erstellt: 07. Feb 2016, 15:37
Hallo Rainer, und alle Hifi Freunde,

sorry, dass ich diesen Thread noch mal nach oben hole, aber ich bin erst jetzt auf dieses Thema aufmerksam geworden.
Bereits vor ca. 15 Jahren kaufte sich mein Vater bei hifi-jenny genau diese Dynavox Lautsprecher, mit denen er auch anfangs sehr zufrieden war. Die damalige Aussage von hifi-jenny war in etwa, dass er diese Prototypen gebaut hat und nun einen kommerziellen Hersteller sucht, der diese Lautsprecher baut und vertreibt. Seltsame Resonanzen und ein bisschen aggressive Höhen, sowie eine asymetrische Hörposition (nicht zentral, sondern etwas nach rechts versetzt) machten wir immer an dem leider quadratischen und resonanten elterlichen Wohnzimmer fest.
Nun habe ich diesen Thread gefunden, und daraufhin haben wir beschlossen, die Lautsprecher zu sezieren und die Frequenzweiche nach Rainers Optimierungen umzubauen (übrigens eine stramme Leistung, großen Respekt an Dich! ).

Doch Überraschung:
Die Frequenzweiche ist vollständig anders aufgebaut (siehe Bild mit Schaltplan).
Foto 07.02.16, 13 32 41
Leider können wir die Induktivitäten der Spulen nicht herausfinden. Die Platine ist bereits mit „MS-2626“ bedruckt, was erstmal so nicht zur Aussage passt, dass diese Lautsprecher Prototypen seien.
Der Hochtöner ist ein anderer, wir wissen aber nicht, welcher Hersteller.
Foto 07.02.16, 13 33 02
Die Tiefmitteltöner sind nicht nachträglich beschichtet worden.
Die Box ist mit etwas mehr Dämmwolle ausgefüllt, als das Original aus ton-feile’s Thread (siehe Bild).
Foto 07.02.16, 13 33 51
Nun hoffen wir auf ein bisschen Hilfe aus dem Forum:
Wie kommen wir an die Spulenwerte ran, um die Weiche mal rechnen zu können? Wir haben mal ein bisschen in Boxsim gespielt, aber ohne Chassis- und Spulenwerte ist nicht viel plausibles möglich. Erstaunlich ist nur die Verpolung des Hochtöners und dass die Bässe parallel geschaltet sind (siehe Schaltplan).
Um welchen Hochtöner (siehe Bild) könnte es sich handeln? Auch hier gibt es bis auf 8 Ohm keine Beschriftung.
Zur Verfügung stehen uns noch ein Pärchen Monarch DT-19 SU Hochtöner, von denen wir aber leider auch keine Daten haben, vielleicht wäre das aber eine Alternative zu den Originalen.

Grundsätzlich sind wir sehr daran interessiert, die Weiche so wie von Rainer entwickelt, aufzubauen, aber eben mit einem der beiden uns zur Verfügung stehenden Hochtöner.

Ich hoffe, Ihr könnt uns weiterhelfen, auch wenn das Thema schon älter ist.

Vielen lieben Dank im Voraus!

Schöne Grüße, Thomas Derks
ton-feile
Inventar
#89 erstellt: 07. Feb 2016, 19:13
Hallo Thomas,

das sieht meiner Meinung nach schon wie ein Prototyp aus. Ob das jetzt gut ist, sei mal dahingestellt...
Anscheinend wurde aber tatsächlich versucht, den Lautsprecher mit einem anderen Hochtöner zu bestücken und es gibt Änderungen bei der Be-/Verschaltung.

Wenn ich mir die Schaltung des Tieftonzweiges ansehe, könnte der Lautsprecher untenrum sehr stark resonieren. (one-tone Bass)
Da wurde wohl ein Serienwiderstand eingefügt, damit die Impedanz durch das parallel schalten der Bassmitteltöner nicht in den Keller geht.

Der Hochtöner ist, wie schon geschrieben, nicht von der originalen Dynavox, aber hier liest sicher jemand mit, der ihn identifizieren kann.

Magst Du sicherheitshalber noch mal überprüfen, ob Du den Hochtonzweig richtig rausgezeichnet hast?
Das wäre nämlich nicht nur falsch, sondern könnte sogar den Verstärker gefährden. Die Spule sollte parallel zum Hochtöner geschaltet sein.

Beste Grüße
Rainer Feile


[Beitrag von ton-feile am 07. Feb 2016, 19:16 bearbeitet]
t.wagner
Schaut ab und zu mal vorbei
#90 erstellt: 07. Feb 2016, 20:42
Hallo Rainer,
vielen Dank erstmal, dass Du dich dem Thema nochmal widmest.

Dein Kommentar zu Bassresonanzen trifft es auf den Punkt. Aus diesem Grund hatte mein Vater schon seit einigen Jahren die Reflexöffnungen mit Wolle gestopft. Damit wurde es etwas besser, aber noch nicht wirklich gut.

Wie Du auf dem Bild siehst, ist der 3,9 Ohm Widerstand im TT-Zweig auch einfach nur ins Kabel montiert worden, da wurde nichtmal gelötet, sondern einfach verdrillt. Von daher passt "Prototyp" wieder

Die Spule im HT-Zweig habe ich doch aber parallel zum Hochtöner gezeichnet. In Serie ist der Folien Kondensator mit gemessenen 11,7müF. Oder bringe ich jetzt was durcheinander...

Ich denke, wir bauen erstmal die Weiche auf, wie Du sie entwickelt hast, und probieren sie mit beiden Hochtönern aus. Sind denn in Deiner Version letztendlich die Seas TAF27plus verblieben? Dann würde sich dieser Umbau ja evtl. in Folge noch lohnen.

Sehr interessant finden wir auch den Rohrresonator, doch wenn ich ehrlich bin, habe ich das Prinzip nicht richtig verstanden und laufe damit Gefahr, mehr kaputtzumachen als zu optimieren. Ordentlicher Tiefbass wäre natürlich trotzdem schön...

Es gibt mittlerweile auch jemanden, der die Lautsprecher mit komplett neuem Innenleben veräußert. Leider möchte er nichts verraten, was ich auch verstehen kann. Die Original Chassis und Weichen gehen regelmäßig bei ebay raus.
ton-feile
Inventar
#91 erstellt: 07. Feb 2016, 22:24
Hallo Thomas,

in Deiner Zeichnung des Hochtonzweiges liegt die Spule parallel zum Verstärker, also salopp gesagt, vor dem Kondensator.
Die müsste nach rechts verschoben werden, so dass sie auf der anderen Seite des Kondis Kontakt mit diesem hat.


Es gibt mittlerweile auch jemanden, der die Lautsprecher mit komplett neuem Innenleben veräußert.

Hättest Du da einen Link für mich?

Der IRR ist dazu da, die stehende Welle im Gehäuse zwischen Deckel und Boden zu bekämpfen. Diese bildet sich in einem eher schlanken Standlautsprecher besonders stark und störend aus.

Der gepimpte Lautsprecher gehört nicht mir.
Wenn ihr für wenig Geld von Dynavox originale Hochtöner bekommen könnt (einfach mal anfragen), würde ich euch eher diese Variante empfehlen.
Mit den Originalhochtönern klingt es in meinen Ohren insgesamt harmonischer.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 07. Feb 2016, 22:26 bearbeitet]
tiefton
Hat sich gelöscht
#92 erstellt: 08. Feb 2016, 08:44
Man kann auch nur das Gehäuse behalten und was anderes reinbauen,,,

Tymphavox
http://www.diy-hifi-...p=136442&postcount=9

Das Set ohne Gehäuse würde ich auch verkaufen.... Ich hab leider keine schönen Gehäuse, die haben so viele Macken...

EDIT:
In meinen "Senon" gelabelten Boxen war die gleich Weiche drin wie bei t.wagner, aber andere Tieftöner...

Wer weiß, was davon einfach rumlag und bei denen eingebaut wurde.
Ich vermute, die kaufen Chargenweise Chassis moit den passenden Korbmaßen und verkloppen gerade, was sie da haben.


[Beitrag von tiefton am 08. Feb 2016, 08:48 bearbeitet]
t.wagner
Schaut ab und zu mal vorbei
#93 erstellt: 08. Feb 2016, 12:37
Hallo Reiner, Hallo Thomas,

Rainer, du hattest Recht, die Spule gehört selbstverständlich hinter den Kondensator, das war falsch aufgemalt

Thomas, deinen Pimp finde ich auch sehr ansprechend, würde aber leider unser geplantes Budget um einiges überschreiten. Wir wollten eigentlich nur die Weiche ändern, aber...

...oh Schreck:
Die Weichenteile sind gekauft, und jetzt stellen wir fest, dass die Tiefmitteltöner gar keine 4 Ohm Lautsprecher, sondern 8 Öhmer sind (Laut Beschriftung und auch nochmal mit einem Multimeter gemessen --> knappe 7 Ohm Gleichstromwiderstand werden wohl 8 Ohm Impedanz sein). Das würde übrigens auch die Parallelschaltung beider TT-Chassis erklären....

Rainers Weiche ist jetzt allerdings auf 2 x 4Öhmer in Serie ausgelegt.

So ein Mist, wie bekomme ich das denn nun voreinander?

Viele Grüße, Thomas
t.wagner
Schaut ab und zu mal vorbei
#94 erstellt: 10. Feb 2016, 12:15
Moin nochmal,

da jetzt keiner antwortet, mache ich mir gerade Gedanken, ob ich da jetzt "um die Ecke" gedacht habe.

Ich finde nirgendwo Informationen über die Tieftöner, ich weiß nur, dass es nicht die Rockwood Subwoofer Chassis sind (Rainer schrieb ja auch damals "ein mir unbekanntes Fabrikat"). Ich kann mir schwer vorstellen, dass es von den Chassis 4 und 8 Ohm Variante gab und diese dann auch "nach gut dünken" in die Boxen montiert wurden.

Deshalb nochmal die direkte Frage:
Ist Rainers Weiche im Tieftonzweig auf 2x4Ohm in Serie oder 2x8 Ohm in Serie ausgelegt und woran kann man das erkennen?

http://www.hifi-foru...hochtoner_75420.html

Vielen Dank nochmal!

Gruß, Thomas

Edit: Rainers Weiche eingefügt.


[Beitrag von t.wagner am 10. Feb 2016, 12:18 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#95 erstellt: 10. Feb 2016, 20:40
Hallo Thomas,

die Originale wurden mit zwei 4Öhmern realisiert, also habt ihr es wohl mit einer kompletten Neubestückung zu tun.
Da passt meine Weiche dann leider auch nicht mehr im Tieftonzweig.

Gruß
Rainer
t.wagner
Schaut ab und zu mal vorbei
#96 erstellt: 10. Feb 2016, 22:53
Hallo Rainer,

ich habe es fast befürchtet, trotzdem danke!

Gruß, Thomas
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