Mehrwert von 2 Woofer im Standfuß

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n3
Stammgast
#1 erstellt: 27. Dez 2016, 12:42
Hallo Zusammen,

ich plane derzeit einen Stereo System mit Optionen auf ein Heimkino. Aus diesem Grund soll die Basis ein D' Appollito Kompaktlautsprecher sein, welcher in der Front einen Woofer seitlich im Standfuß hat. Die Kompakten könnte ich dann als Rear/Center verwenden. Das nur zur Info und nicht zur Diskussion

Am liebsten würde ich ja zum Scan Speak 32W greifen, aber ein Schnäppchen sieht anders aus Aus diesem Grund geht die Überlegung zur etwas kleinere 26W Version. Der Woofer ist deutlich günstiger und dann kam mir die Überlegung, den Woofer auf beiden Seiten des Standfußes zu verbauen. Der Vorteil wäre ja, mehr Membranfläche und der Stand-LS würde ich auf beide Seiten abstrahlen.

Jetzt stellt sich mir die Frage wie Sinnvoll das ist und welche Nachteile damit einhergehen.
Es ist in Planung die Stand-LS aktiv und geschlossen zu betreiben.

Danke und beste Grüße
n3


[Beitrag von n3 am 27. Dez 2016, 16:11 bearbeitet]
Kyumps
Inventar
#2 erstellt: 27. Dez 2016, 15:53
Gut dass der erste Satz nicht zur Diskusion steht ein direkter Zusammenhang zw. D'Appolito und HK gibt es nämlich nicht....

Vorteil von Subwoofer in den Standfüßen ist, dass du das Volumen das von den Ständern der Lautsprecher eingenommen würde nicht "verschenkt" sondern sinnvoll genutzt hast.

Nachteil ist dass du die Subwoofer nicht an einem günstigen Punkt im Raum aufstellen kannst, sondern der Standort fix durch die Lautsprecher vorgegeben ist
n3
Stammgast
#3 erstellt: 27. Dez 2016, 16:12

Kyumps (Beitrag #2) schrieb:
Gut dass der erste Satz nicht zur Diskusion steht ein direkter Zusammenhang zw. D'Appolito und HK gibt es nämlich nicht....

HK? Was meinst du genau?


Kyumps (Beitrag #2) schrieb:
Vorteil von Subwoofer in den Standfüßen ist, dass du das Volumen das von den Ständern der Lautsprecher eingenommen würde nicht "verschenkt" sondern sinnvoll genutzt hast.

Nachteil ist dass du die Subwoofer nicht an einem günstigen Punkt im Raum aufstellen kannst, sondern der Standort fix durch die Lautsprecher vorgegeben ist

OK, die Punkte waren mir klar. Mir geht es aber um den unterschied zwischen einem Sub im Fuß und zwei Subs im Fuß.
Viper780
Inventar
#4 erstellt: 27. Dez 2016, 16:38
Kommt auf die Treiber drauf an.

Größere Treiber verschieben meist mehr Luft und können Tiefer abgestimmt werden - zwei Treiber kann man Impulskompensiert aufbauen und somit das Gehäuse etwas beruhigen.

Jetzt ist die Frage welchen 32W oder 26W du meinst - gibt auch noch den 30W
Die Peerless wie auch die alten Vifa sind sehr ähnlich

P.S.
HK = HeimKino
n3
Stammgast
#5 erstellt: 27. Dez 2016, 18:25

Kyumps (Beitrag #2) schrieb:
Gut dass der erste Satz nicht zur Diskusion steht ein direkter Zusammenhang zw. D'Appolito und HK gibt es nämlich nicht....

Einen direkten Zusammen gibt es nicht, dass stimmt, aber genau das ist was ich suche. Ich möchte gute Stereo-LS für Musik, dass System soll aber fürs HK erweiterbar sein. Um Reflektionen von Boden und Decke zu minimieren, ist eine D'Appolito Anordnung favorisiert.


Viper780 (Beitrag #4) schrieb:
Kommt auf die Treiber drauf an.

Größere Treiber verschieben meist mehr Luft und können Tiefer abgestimmt werden - zwei Treiber kann man Impulskompensiert aufbauen und somit das Gehäuse etwas beruhigen.

Jetzt ist die Frage welchen 32W oder 26W du meinst - gibt auch noch den 30W
Die Peerless wie auch die alten Vifa sind sehr ähnlich

Bisher habe ich nicht zwischen Subwoofer und Woofer unterschieden. Hab mich jetzt etwas bei Scanspeak umgeschaut und einmal den 30W/4558T00 als Subwoofer und den 26W/8534G00 als Woofer rausgesucht. Theoretisch kann es auch ein Peerless werden und ich schaue nur bei Scanspeak, weil ich derzeit so einfach vergleich kann.

Jetzt ist die Frage, wie viel die Impulskompensierung bringt. Ich würde daher nämlich zwei Chassis in den Fuß verbauen. Sollte HK im Fokus stehen, dann würde ich zum Subwoofer greifen, ansonsten sollte ja der deutlich günstigere Woofer auch ausreichend sein, oder ist der Unterschied doch größer als gedacht? Beim 30W/4558T00 sehe ich nur den Vorteil, dass dieser tiefer kommt, oder ist er auch sonst dem 26W/8534G00 überlegen?
Viper780
Inventar
#6 erstellt: 27. Dez 2016, 20:03
Ich befürchte das ist für dich alles eine Nummer zu groß.
Kauf dir bitte fertige Bausätze die deinen Wünschen entsprechen. Wieviel Volumen hast du pro Standfuß? Wieviel Volumen benötigen die Chassis?

Reflexionen von der Decke sind unerheblich da durch die Entfernung vom Ohr/Hirn rausgefiltert werden. Durch D'Appolito holst du dir aber viele andere Nachteile ins Haus. Auch kenne ich keine echte D'Appolito Konstruktion die auch klingt.

Nimm dir dich die Samuel HQ. Die hat alles was du willst in einem Lautsprecher
megaholli
Stammgast
#7 erstellt: 27. Dez 2016, 20:05
Ich kenne die Chassis nicht aber rein von den technischen Daten bringt ein 30W schon mehr Tiefbass als 2 Stk. 26W. Der Hub ist 28mm zu 12mm, dazu dann noch die größere Membranfläche.

Sub im Standfuss finde ich auch sehr clever, das Problem ist oft die Gehäusegröße. Wenn das Subgehäuse größer ist, als die Box oben drauf, gefällt es mir optisch überhaupt nicht. Wenn man die Box einfach bis unten verlängert, bleibt nicht sehr viel Volumen übrig.
Diese hier finde ich z.B. sehr gelungen
LYC aus diesem thread
Sathim
Inventar
#8 erstellt: 27. Dez 2016, 20:49
Volumen kann man (in gewissen Grenzen) durch Endstufenleistung ersetzen.

Stichwort aktive Entzerrung, einen recht ausführlichen Bericht dazu findest
du (neben allerhand anderem Zeug) in meinem Bauthread:

http://www.hifi-foru...um_id=205&thread=731


Mit zwei 10Zoll Chassis kann mit (genug Hub und Leistung vorausgesetzt), schon allerhand Wind machen.
Für zwei 10Zöller wird der TE aber in seinem Standfuß auch ganz sicher nicht genug Volumen haben.
Da kommt dann wieder das Thema Gehäuseberechnung rein, dass ich hiermit gleich mal auf den
Hausaufgabenzettel schreibe


[Beitrag von Sathim am 27. Dez 2016, 20:53 bearbeitet]
n3
Stammgast
#9 erstellt: 27. Dez 2016, 21:54

Viper780 (Beitrag #6) schrieb:
Ich befürchte das ist für dich alles eine Nummer zu groß.

Das stimmt. Ich kriege hierbei auch Unterstützung, aber ich will mich da auch selber informieren und mitreden können und nicht ohne jegliche Ahnung und Vorstellung rein gehen.


Viper780 (Beitrag #6) schrieb:
Reflexionen von der Decke sind unerheblich da durch die Entfernung vom Ohr/Hirn rausgefiltert werden. Durch D'Appolito holst du dir aber viele andere Nachteile ins Haus. Auch kenne ich keine echte D'Appolito Konstruktion die auch klingt.

Hm, du bist der erste der davon abrät. Bisher haben viele dies als gute Option gesehen und es geht ja nicht nur um die Decke, sondern auch um den Boden. Wir haben eine modern geschnittene Wohnung mit Fließen usw. und da ist D'Appolito ein Vorteil. Liegt es an D'Appolito, den Chassis, oder der Konstruktion, dass dir solche Boxen nicht zusagen?


megaholli (Beitrag #7) schrieb:
Ich kenne die Chassis nicht aber rein von den technischen Daten bringt ein 30W schon mehr Tiefbass als 2 Stk. 26W. Der Hub ist 28mm zu 12mm, dazu dann noch die größere Membranfläche.

OK, beim Tiefbass bin ich bei dir. Wie sieht es aber bei allen anderen Disziplinen aus? Den von dir genannten Thread kenne ich und seine Lösung fließt in mein Konzept mit ein. Nur wollte ich eine D'Appolito Anordnung und weiche daher etwas ab. Ich konnte auch nicht ganz nachvollziehen, wieso er nur einen Sub verwendet hat und wollte das erstmal selbst in Erfahrung bringe und zu entscheiden, was für mich besser geeignet ist.
Aktuell müsste ich Abwegen, ob der bessere Tiefbass mehr Vorteile bringt, als die Impulskompensierung. Mir geht es nicht nur ums Heimkino, sondern auch um guten Stereoklang. Aktuell würde ich zum größeren Chassis tendieren.


megaholli (Beitrag #7) schrieb:
Sub im Standfuss finde ich auch sehr clever, das Problem ist oft die Gehäusegröße. Wenn das Subgehäuse größer ist, als die Box oben drauf, gefällt es mir optisch überhaupt nicht. Wenn man die Box einfach bis unten verlängert, bleibt nicht sehr viel Volumen übrig.

Ich habe das auch schon bei der Audiophysics Classic 30 gesehen. Hier ist das Gehäuse etwas länger und der hintere Teil der oberen Box mit zum Volumen zählt. Es gibt etliche Beispiele wo das funktioniert und ich konnte bisher die Eigenheiten von ein und zwei Subs nicht ganz erkennen. Nun kann ich das ganze besser abschätzen. Danke!!


Sathim (Beitrag #8) schrieb:
Volumen kann man (in gewissen Grenzen) durch Endstufenleistung ersetzen.

Stichwort aktive Entzerrung, einen recht ausführlichen Bericht dazu findest
du (neben allerhand anderem Zeug) in meinem Bauthread:

http://www.hifi-foru...um_id=205&thread=731


Mit zwei 10Zoll Chassis kann mit (genug Hub und Leistung vorausgesetzt), schon allerhand Wind machen.
Für zwei 10Zöller wird der TE aber in seinem Standfuß auch ganz sicher nicht genug Volumen haben.
Da kommt dann wieder das Thema Gehäuseberechnung rein, dass ich hiermit gleich mal auf den
Hausaufgabenzettel schreibe :X

Den Bauthread lese ich mir gleich durch. Die Box soll ja aktiv betrieben werden und somit wird ggf. genug Leistung zur Verfügung stehen.
Dirk_He
Stammgast
#10 erstellt: 27. Dez 2016, 23:23
schön, dass alles doppelt läuft:
das gleiche Thema an anderer Stelle

...aber auch schön, dass ein ähnlicher Verlauf ablesbar ist.
n3
Stammgast
#11 erstellt: 27. Dez 2016, 23:49

Dirk_He (Beitrag #10) schrieb:
schön, dass alles doppelt läuft:
das gleiche Thema an anderer Stelle

...aber auch schön, dass ein ähnlicher Verlauf ablesbar ist. :Y

Ist doch nicht verboten. Zudem ist der Verlauf nicht ähnlich, denn durch die unterschiedlichen Benutzer werden unterschiedliche Themen angesprochen und es entsteht an beiden Stellen ein sehr großer Informationsgewinn.
Apalone
Inventar
#12 erstellt: 28. Dez 2016, 09:13
Na ja, der Eindruck, dass du eine Eigenentwicklung fachlich (noch) nicht hinkriegst, haben -wie mir scheint- mehrere.

Ich versuche mal zusammenzufassen.

- "Echte" d'Appolitos sind schwierig hinzukriegen und extrem selten (zB Anforderungen an max. Trennfrequenz und mech. Abstand der Chassis voneinander);
- wie gesagt, Eigenentwicklung erscheint mir aussichtslos, passenden Bausatz suchen;
- "Subwoofer" in den LS-Ständer integriert ist grundsätzlich eher trivial:

>> "Subwoofer"-Fragen beantworten
- Budget?
- Platz? (wieviel Liter netto lassen sich in dem geplanten Standgehäuse unterbringen?)
- davon ausgehend Chassis aussuchen!
50 - 100 Liter kommen f einen 30er oder zwei 25er schnell zusammen.

Habe ich das Gesamtbudget überlesen? Wieviel steht zu Verfügung? Was ist an Hardware vorhanden? Dafür, dass in zwei Foren parallel Anfragen laufen, ist die Informationslage aber eher dürftig, lieber TE!

Insgesamt ist das Projekt bei sorgfältiger Planung gut realisierbar.
Sathim
Inventar
#13 erstellt: 28. Dez 2016, 09:26
bin da ganz bei Apalone, erstmal muss der TE seine Hausaufgaben machen.

Der "Überbau" der zu planenden Subwoofer scheint ja schon festzustehen und
steht hier gar nicht zur Diskussion - trotzdem wäre der von Interesse, da man dann
wüsste wie groß die Box ist und man einen passend großen Fuß ausrechnen könnte.

Zudem sollte sich der TE nochmal fragen, ob er überhaupt verstanden hat, was "d'appolito" bedeutet...
Das hat mit dem Subwoofer nix zu tun, wird hier aber ständig durcheinandergeschmissen.

Ansonsten verlinke ich mal noch einen geringfügig älteren Thread des TE, der wohl offensichtlich
zur Konzeptfindung dienen sollte, aber auch nicht weiter betrieben wurde...

http://www.hifi-foru...0156&back=&sort=&z=2


[Beitrag von Sathim am 28. Dez 2016, 09:35 bearbeitet]
Kyumps
Inventar
#14 erstellt: 28. Dez 2016, 09:53
Bei dem Wissenstand des TE vermute ich dass es nur um die Optik und Anteilige Bündelung der Dapo Anordnung geht.

Ist ja auch kein Problem es gibt genug Beispiele die zeigen dass es funktionieren kann. Triple Play oder Leggiera um was zu nennen.

Problematischer sehe ich dass kein Lastenheft existiert.

Sollen die Subwoofer nun tief für Heimkino spielen oder nicht?
Wie sieht das Budget aus? Wie tief soll/muss/kann getrennt werden?
Wie sieht das Budget aus? Was ist an Hardware schon vorhanden oder fest eingeplant?

Ps: lieber TE verwechsele nicht aktiven Subwoofer und eine aktive Entzerrung für den Subwoofer


[Beitrag von Kyumps am 28. Dez 2016, 09:55 bearbeitet]
Dirk_He
Stammgast
#15 erstellt: 28. Dez 2016, 09:56

n3 (Beitrag #11) schrieb:

Ist doch nicht verboten. Zudem ist der Verlauf nicht ähnlich, denn durch die unterschiedlichen Benutzer werden unterschiedliche Themen angesprochen und es entsteht an beiden Stellen ein sehr großer Informationsgewinn.


Es ist nicht verboten, aber aus meiner Sicht unhöflich.

Man kann auch erstmal in einem Forum fragen und sollte das nicht zum Ergebnis führen, dann nochmal woanders fragen.
Nebenbei sind diese Foren, und das Internet allgemein, so voll von Informationen, dass man auch erstmal etwas lesen kann bevor man fragt. Mal durch einige Bauberichte hier im "Subwoofer DIY" Unterforum gelesen und dann wäre schon einiges klarer gewesen.
Der Verweis auf die Audiphysics ist dann auch so ein Fall. Da steht dick und breit 2x7" dran. Und jeder Treiber braucht halt (rechnerisch) sein eigenes Volumen. Der Raum nach oben zählt also nicht, weil dieser quasi den TMTs "gehört".

Dazu, man kann einen Lautsprecher nicht so losgelöst betrachten und damit steht die Frage nach dem Kompaktlautsprecher der oben draufstehen soll nunmal an. Nachfragen hier sind ja nur zum Besten der Gesamtkonstruktion. Last but not least, wenn so offenkundig Ahnungslosigkeit zur Schau gestellt wird, dann frage ich mich wieso gut gemeinte Verweise auf andere Konzepte und Bauvorschläge ignoriert werden!?
Am Ende müssen die Treiber ja auch irgendwie noch integriert werden (also eine Weiche irgendeiner Art). Dabei stellen die Subwoofer vermutlich noch das geringste Problem dar.

Wenn es was teures mit ScanSpeak oder Seas werden soll, dann würde ich hier mal schauen:
Troels Gravesen DIY
thonau
Stammgast
#16 erstellt: 28. Dez 2016, 10:46
Kyumps
Inventar
#17 erstellt: 28. Dez 2016, 11:05
Es ist völlig legitim das selbe Thema auch in verwandten Foren zu eröffnen. Dort treiben sich ja auch andere Leute rum die möglicherweise andere Denkanstöße geben.

Vielleicht sind die Antworten dort netter formuliert und es fühlt sich nicht jemand auf den Schlips getreten weil gegen den nicht existierenden Forenknigge verstoßen wurde


[Beitrag von Kyumps am 28. Dez 2016, 11:10 bearbeitet]
n3
Stammgast
#18 erstellt: 28. Dez 2016, 15:16

Apalone (Beitrag #12) schrieb:
Na ja, der Eindruck, dass du eine Eigenentwicklung fachlich (noch) nicht hinkriegst, haben -wie mir scheint- mehrere.

Das mag sein, aber was hat das mit der Frage zu tun, die ich gestellt habe?

Ich möchte nicht, dass es falsch rüber kommt, daher versuche ich es in ein paar Sätzen zu erklären.
Ich hatte mich vorab bei Fertig-LS umgeschaut und das was mir gefiel, war für mich nicht bezahlbar. Zudem kam von einem bekannten der Hinweis auf DIY. Ich habe mich dann angefangen dort umzusehen und die ersten Fragen kamen auf. Leider fand ich nichts, was zu mir passen würde. Mir hat dann jemand freundlicherweise angeboten eine eigene Box zu entwickeln. Mich interessiert das Thema sehr und daher will ich es verstehen und nicht nur einen LS bekommen. Wie gesagt, interessiert mich dieses Thema und ich möchte mich auch bewusst FÜR etwas entscheiden bzw. bewusst GEGEN etwas entscheiden. Ich will erklären können, wieso ich mich für einen größeren Sub im Fuß entschieden habe und nicht für zwei kleinere Sub bzw. Woofer. Darum kommen bei mir immer schnell die Fragen Warum? Weshalb? Wieso? Einige kann ich durch Recherche selbst beantworten, aber bei einigen brauche ich Hilfe. Bei diesen Diskussionen erhalte ich oftmals mehr Input, was mir nicht nur die Frage beantwortet, sondern auch an anderen Punkten Klarheit schafft bzw. neue Fragen aufwirft.

OK, ich will also eine Eigenentwicklung und für mich gibt es erstmal viele Variablen die gelöst werden müssen. Ihr habt schon die Erfahrung und wisst intuitiv ggf. welche Abhängigkeiten existieren. Ich brauche aber erst einmal eine Ausgangsbasis die grob und vielleicht fehlerhaft ist, aber mit der Zeit wird es besser und besser und besser. Anfangs war z.B. die Überlegung einer D'Appolito Anordnung und ich hatte Chassis gewählt, die zu groß waren. Es war ein Fehler und würde so nicht klappen, aber mit der Zeit wurde ich darauf aufmerksam (gemacht) und korrigierte diesen. Genauso verhält es sich hier mit dem Sub. Eventuell ist er aktuell zu groß dimensioniert, aber das ist ja auch nicht meine Frage gewesen. Ich wollte erst wissen, wo der Unterschied zwischen diesen beiden Varianten ist um entscheiden zu können, was für mich wichtiger ist und ggf. zu meinem Konzept passt. Danach hätte ich vermutlich immer noch einen zu großen Sub, aber spätestens wenn es dann gezielte um das Gehäuse geht, würde mir der Fehler auffallen und ich würde passendere Chassis auswählen. Wie früher bei D'Appolito, wo ich 17cm Chassis hatte.

Ich hatte ja extra in meiner Frage paar Infos geschrieben und speziell darauf hingewiesen, dass dies nicht zur Diskussion steht. Mir ist bewusst das ich noch viele Fehler und unbeantwortet Fragen habe und der Beitrag sollte min. eine Frage klären.


Apalone (Beitrag #12) schrieb:

>> "Subwoofer"-Fragen beantworten
- Budget?
- Platz? (wieviel Liter netto lassen sich in dem geplanten Standgehäuse unterbringen?)
- davon ausgehend Chassis aussuchen!
50 - 100 Liter kommen f einen 30er oder zwei 25er schnell zusammen.

Habe ich das Gesamtbudget überlesen? Wieviel steht zu Verfügung? Was ist an Hardware vorhanden?

Und auch hier:
Was hat das Budget mit meiner eigentliche Frage zu tun?
Was hat das Volumen des Gehäuse mit meiner eigentlichen Frage zu tun?
Was hat das Gesamtbudget mit meiner ...
Was hat die vorhandene Hardware mit meiner ...


Apalone (Beitrag #12) schrieb:

- "Echte" d'Appolitos sind schwierig hinzukriegen und extrem selten (zB Anforderungen an max. Trennfrequenz und mech. Abstand der Chassis voneinander);
- wie gesagt, Eigenentwicklung erscheint mir aussichtslos, passenden Bausatz suchen;
- "Subwoofer" in den LS-Ständer integriert ist grundsätzlich eher trivial

Wer hat den etwas von "echten" D'Appolitos gesagt? Mir ist bewusst, dass es sehr schwer ist und selbst D'Appolito hat sich nicht an seine Formel gehalten, aber... je näher ich am Optimum einer echten D'Appolito bin, umso besser ist das Ergebnis.


Sathim (Beitrag #13) schrieb:
Zudem sollte sich der TE nochmal fragen, ob er überhaupt verstanden hat, was "d'appolito" bedeutet...
Das hat mit dem Subwoofer nix zu tun, wird hier aber ständig durcheinandergeschmissen.

Das D'Appolito mit Subwoofer nichts zu tun hat ist mir klar und ich habe die Diskussion in diese Richtung gar nicht angefangen. Wie gesagt ging es mir ausschließlich um die Unterschiede (Vor-/Nachteile) von einem und zwei (Sub)Woofern im Standfuß.
Das "Problem" ist, dass gleich weitergefragt wird und Themen, Punkte usw. aufgegriffen werden die nichts mit der Frage an sich zu tun haben. Natürlich herrscht dann Chaos und ich kriege gesagt ich soll meine Hausaufgaben machen und zu fertigen Bausätzen greifen. Wie bereits mehrfach gesagt, muss ich meine Hausaufgaben machen und ich arbeite sie ja derzeit ab. Ich stehe noch am Anfang und nur weil der Weg ggf. lange ist, heißt es nicht, dass ich aufgeben soll und auf fertige Bausätze zurückgreifen sollte. Ich will ja nicht gleich morgen mit der Entwicklung anfangen.


Sathim (Beitrag #13) schrieb:

Ansonsten verlinke ich mal noch einen geringfügig älteren Thread des TE, der wohl offensichtlich
zur Konzeptfindung dienen sollte, aber auch nicht weiter betrieben wurde...

http://www.hifi-foru...0156&back=&sort=&z=2

Das klingt auch wieder so vorwurfsvoll "aber auch nicht weiter betrieben wurde..."
Meine Frage zielt in diesem Thread auf Accutons ab und meine Frage wurde weitestgehend beantwortet. Das Thema driftete auch dort ab und es ging zum Schluss um Begriffsdefinitionen von Wirkungsgrad und Kennschalldruck. Ich kann dem keine Information beisteuern, also habe ich nicht mehr geantwortet, sondern mitgelesen. Wieso also der Kommentar, dass da nicht weiter gemacht wurde? Ich hatte mich weiter über Accuton und andere Chassis informiert und habe mir Termine zum Probehören gemacht. Ich musste den Unterschied selbst hören und das konnte ich letzte Woche machen.


Kyumps (Beitrag #14) schrieb:
Bei dem Wissenstand des TE vermute ich dass es nur um die Optik und Anteilige Bündelung der Dapo Anordnung geht.

Ist ja auch kein Problem es gibt genug Beispiele die zeigen dass es funktionieren kann. Triple Play oder Leggiera um was zu nennen.

Nur um die Optik würde ich nicht so sagen. Sicherlich wird die Box dadurch schmaler, was für mich ein Pluspunkt ist. Das war aber eher ein beiläufiges Goodie. Mir wurde hier Aufgrund meiner Wohnung etc einmal zu D'Appolito geraden. Ich stelle diese Frage immer wieder und erhalte stets die Antwort, dass D'Appolito Sinn machen würde. Ich habe keinen Schalloptimierten Raum, wobei ich auch keine Galerie mit nackten Wänden habe, aber wie gesagt, es wurde immer wieder D'Appo erwähnt und für eine gute Lösung gehalten.


Kyumps (Beitrag #14) schrieb:
Problematischer sehe ich dass kein Lastenheft existiert.

Es existiert schon eine Art Lastenheft, aber sicherlich nicht so eines, wie ihr es für richtig erhalten würdet. Ich habe bisher eher gewisse Vorstellungen wohin die Reise gehen soll und taste mich da Schritt für Schritt ans Ziel. Die Anforderungen wechseln dabei, weil sich mir neue Optionen eröffnen, oder ich feststelle, dass gewisse Dinge nicht realisierbar sind. Mit meinem Wissensstand geht es imho nicht besser. Klar, dass ich ein Problem. Da gebe ich dir vollkommen recht, aber ich tue alles um es schnellstmöglich zu lösen


Kyumps (Beitrag #14) schrieb:

Sollen die Subwoofer nun tief für Heimkino spielen oder nicht?
Wie sieht das Budget aus? Wie tief soll/muss/kann getrennt werden?
Wie sieht das Budget aus? Was ist an Hardware schon vorhanden oder fest eingeplant?

Da das eigentliche Thema schon behandelt wurde und nun breit Diskutiert wird gehe ich gern darauf ein:
Solange es keine Nachteile gibt, sollte er tief spielen. Ich konnte bisher noch nicht nachschauen, ob eher Sub oder Woofer besser geeignet sind. Aus dem Bauch heraus würde ich den Sub nehmen, da ich Glaube(!) damit mehr Vorteile zu erhalten. Wie groß die Nachteile gegenüber zwei (Sub)Woofern sind, und ob ich überhaupt zwei verbauen kann, muss ich aber noch klären. Ich habe ja jetzt Infos worauf ich achten muss und auch die richtigen Schlagwörter für die Suche.
Das Budget steht noch nicht fest. Ich arbeite eher nach dem Minimalprinzip und nicht dem Maximalprinzip. Gut, irgendwann wird es zu teuer, aber dann wäge ich ab, ob es mir das Wert ist.

Hardware ist noch nicht vorhanden. Bisher ist ein Yamaha RX-V781 eingeplant. Grund ist die MusicCast Option. Perfekt wäre es, wenn ich das "WLAN Modul" auch in DIY LS verbauen könnte, damit ich für MusicCast nicht auf die Yamaha LS zurückgreife müsste. Aber das ist ein andere Thema...


Kyumps (Beitrag #14) schrieb:
Ps: lieber TE verwechsele nicht aktiven Subwoofer und eine aktive Entzerrung für den Subwoofer

Mit dem Thema beschäftige ich mich noch nicht so lange. Danke für den Hinweis, dass man dies getrennt betrachten muss. Bis vor kurzem habe ich beides unter "Aktiv" gesehen. Hängt das aber nicht irgendwie zusammen? Aktiv bedeutet ja, dass der LS einen eigenen Verstärker hat und anstelle einer passiven Frequenzweiche wird eine digitale Weiche verwendet. Ist das nicht dann die aktive Entzerrung? Ich weiß, dass ich hierfür ein miniDSP benötige. Aber weiter bin ich noch nicht.


Dirk_He (Beitrag #15) schrieb:
Es ist nicht verboten, aber aus meiner Sicht unhöflich.

Man kann auch erstmal in einem Forum fragen und sollte das nicht zum Ergebnis führen, dann nochmal woanders fragen.

Ich verstehe dich, aber ich sehe zum Beispiel dein Vorgehen als unhöflich. Bei deinem Vorgehen frage ich dann die "zweite Wahl" nach einer Antwort, weil meine "erste Wahl" es nicht wusste. Damit "beleidige" ich zwei Parteien zeitgleich. Die Benutzer aus dem ersten Forum fühlen sich beleidigt, da ich ihre Antworten nicht wertschätze/verstehe etc. und die Benutzer aus dem zweiten Forum könnten der Meinung sein, dass ich ihnen die Frage am Anfang nicht zugetraut habe.
So habe ich zeitgleich beide Foren angeschrieben und zu meiner eigentlichen Frage auch unterschiedlichen Input bekomme. Das in beiden Foren dann das Thema in eine Richtung verlief, ist ein andere Thema. Ich trenne hier aber.


Dirk_He (Beitrag #15) schrieb:
Dazu, man kann einen Lautsprecher nicht so losgelöst betrachten und damit steht die Frage nach dem Kompaktlautsprecher der oben draufstehen soll nunmal an. Nachfragen hier sind ja nur zum Besten der Gesamtkonstruktion.

Da muss ich dir leider widersprechen, denn das führt ja dazu, dass in beiden Foren das Thema von der eigentlichen Frage abgekommen ist. Man erwartet dann ein stimmiges Konzept und sieht, dass ich noch gar nicht so weit bin. Schwubs wird man in eine Schublade gesteckt und jeder ist der Meinung man sollte zu einem fertigen Bausatz greifen. Natürlich erscheint das auf den ersten Blick sinnvoll, aber wie ich am Anfang erwähnt habe, hat mir ein Entwickler seine Hilfe angeboten und sollte mein Konzept Fehler aufweisen, werden diese später beseitigt. Ich möchte aber nicht nur ein Lastenheft vorlegen, sondern möglichst ein stimmiges Konzept was ich verstehen und nachvollziehen. Das dieses Konzept NOCH nicht stimmig ist bestreite ich ja gar nicht. Aber ich verspreche dir, es wird zum Schluss stimmig sein. Sicherlich nicht heute und auch nicht morgen.
Aber mir macht es Spaß mich mit dem Thema auseinander zu setzen. Daher hier ein riesiges Danke an alle die mir dabei helfen. Damit meine ich auch explizit die hier beteiligten, denn die Anmerkungen, Kommentare und Fragen von euch bringen mich immens weiter.


Dirk_He (Beitrag #15) schrieb:

Last but not least, wenn so offenkundig Ahnungslosigkeit zur Schau gestellt wird, dann frage ich mich wieso gut gemeinte Verweise auf andere Konzepte und Bauvorschläge ignoriert werden!?

Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich dafür entschuldigen, dass ich nicht allwissend auf die Welt gekommen bin. Tut mir leid für diesen Kommentar, aber ich bin wirklich für jede Information dankbar und ich lese und verfolge auch alles. Das Thema ist sehr groß und als solches einzelnes Problem nicht lösbar. Ich teile es daher auf und kläre erst die ganz vielen kleinen Probleme bis ich zum Schluss aus der Summe der Lösungen das große Ganze löse. Dabei kann ich nicht immer die ganze Geschichte erzählen. Ich hatte es auch einmal versucht das Thema in einem Thread zu lösen und durch die Komplexität habe ich nur eine Antwort bekommen und zwar, dass Thema in viele kleine auf zu splitten.
Ich ignoriere die Informationen nicht und nehme die nötigen Infos für mich mit. Aber ich habe das Gefühl, dass du mir hier eine andere Lösung aufzwängen willst. Das ist aber nicht Zielführend, den es löst nicht das Problem, sondern umgeht es einfach.
Die Bausätze von Troels Gravesen sind interessant, aber mit so etwas muss ich meiner Frau erst gar nicht kommen. Es ist aber nicht nur meine Frau. Ich persönlich finde diese LS optisch auch nicht sehr ansprechend und ich glaube man kann auch einen guten Klang mit optisch ansprechenden LS erzielen. Das ist auch ein Punkt in meinem Lastenheft


thonau (Beitrag #16) schrieb:
Hallo n3,

wenn fertige Konzepte für dich in Frage kommen, hier einige Beispiele:

http://www.lautsprechershop.de/hifi/roy.htm

http://www.lautsprechershop.de/hifi/little_roy.htm

http://www.lautsprechershop.de/hifi/pinpoint.htm

http://www.lautsprechershop.de/hifi/raquel.htm

http://www.lautsprechershop.de/hifi/audimax2.htm

http://www.lautsprechershop.de/hifi/wega.htm
u.s.w.

Theoretisch würden sie auch in Frage kommen, aber bisher habe ich nichts passendes gefunden. Die von dir genannten Subs werden vorerst nicht benötigt, da ich diese in den Fuß des Front-LS einbauen will. Die Audimax ist zu wuchtig. Die Raquel sieht interessant aus. Werde ich mir mal näher anschauen. Die anderen sind nicht soooo meins


Kyumps (Beitrag #17) schrieb:
Es ist völlig legitim das selbe Thema auch in verwandten Foren zu eröffnen. Dort treiben sich ja auch andere Leute rum die möglicherweise andere Denkanstöße geben.

Vielleicht sind die Antworten dort netter formuliert und es fühlt sich nicht jemand auf den Schlips getreten weil gegen den nicht existierenden Forenknigge verstoßen wurde
:prost

Ich hoffe ich trete mit meiner Antwort hier niemanden auf den Schlipps. Ich gebe zu, dass mich einige Aussagen reizen, da ich das Gefühl habe meine Frage zu einem größeren Thema ausbauen zu wollen/müssen und dann darauf rumkritisiert wird. Zu guter letzte wird mir dann vieles Vorgeworfen und eine Lösung angeboten, die für mich nicht zielführend ist. thonau hat ja gezeigt, dass es auch anders geht.

Wie schon gesagt, bin ich über jeden Beitrag und die Informationen sehr glücklich und freue mich auch über die Diskussionen. Danke nochmal hierfür an alle

Apalone
Inventar
#19 erstellt: 28. Dez 2016, 15:32

n3 (Beitrag #18) schrieb:
.....

Apalone (Beitrag #12) schrieb:

>> "Subwoofer"-Fragen beantworten
- Budget?
- Platz? (wieviel Liter netto lassen sich in dem geplanten Standgehäuse unterbringen?)
- davon ausgehend Chassis aussuchen!
50 - 100 Liter kommen f einen 30er oder zwei 25er schnell zusammen.

Habe ich das Gesamtbudget überlesen? Wieviel steht zu Verfügung? Was ist an Hardware vorhanden?

Und auch hier:
Was hat das Budget mit meiner eigentliche Frage zu tun?
Was hat das Volumen des Gehäuse mit meiner eigentlichen Frage zu tun?
Was hat das Gesamtbudget mit meiner ...
Was hat die vorhandene Hardware mit meiner ...


Apalone (Beitrag #12) schrieb:

- "Echte" d'Appolitos sind schwierig hinzukriegen und extrem selten (zB Anforderungen an max. Trennfrequenz und mech. Abstand der Chassis voneinander);
- wie gesagt, Eigenentwicklung erscheint mir aussichtslos, passenden Bausatz suchen;
- "Subwoofer" in den LS-Ständer integriert ist grundsätzlich eher trivial

Wer hat den etwas von "echten" D'Appolitos gesagt? Mir ist bewusst, dass es sehr schwer ist und selbst D'Appolito hat sich nicht an seine Formel gehalten, aber... je näher ich am Optimum einer echten D'Appolito bin, umso besser ist das Ergebnis......




Gut.

Halten wir fest, du hast v gar nichts Ahnung, stellst jede zielführende Frage in Zweifel, nimmst keinen Rat an und wirst noch pampig.

Sooo lernt man eher nichts.

Dann sieh zu, wie du mit deinen Defiziten was hin kriegts.

Im Moment läuft es darauf hinaus, dass du dir im Mediamarkt etwas fertiges kaufen musst - denn selbst die Kenntnisse zur Auswahl v hochwertigen Konzepten scheinen dir zu fehlen.

Also, als erstes mal an den Kernkompetenzen feilen - denn bereits da scheint es zu hapern.
thonau
Stammgast
#20 erstellt: 28. Dez 2016, 17:57
Hallo n3,

der Meinung, das du von nichts eine Ahnung hast, bin ich nicht. Auf jeden Fall bist du in meinen Augen lern- willig und bemühst dich auch schnell Wissen aufzunehmen, siehe Dáppo.
Eigentlich wollt ich nur ergänzen zum Beitrag 16. Vollkommen logisch, das da vieles nicht gefällt u.s.w.
Das soll nur eine Anregung sein, aus durch-entwickelten richtig guten Bauvorschlägen DEINS selber zu gestalten.
Die Audimax ist zu hoch, aber interessant ist doch für dich nur der mittlere Teil. Die Subs können doch durchaus durch einen Roy ersetzt werden.
Oder stell dir den kleinen Roy mit einer Raquel vor. Wenn die Lautsprecherfronten +- 2 cm verändert werden, sollte das kein Problem sein.
Der Vorteil so einer Zusammenstellung wäre das Vorhandensein der Messungen aus den Zeitschriften als Referenz.
Auf jeden Fall bin ich gespannt, was du letzten Endes zusammenstellst.
Black-Devil
Inventar
#21 erstellt: 28. Dez 2016, 19:26
Ich finde auch nicht wirklich, dass sich der TE hier beratungsresistent zeigt. Es geht ja um eine eher hypothetische Frage, welche Vor- und Nachteile zwei Bässe im Standfuß gegenüber Einem haben.

Vorteil (bei gegenüberliegenden Treibern):
Impulskompensation
gleichmäßigere Abstrahlung

Nachtiel:
Kosten
Volumen

Wenn man Chassis findet, die in kleinen Volumina schon zurecht kommen (der SBS250 läuft z.B. schon in 20L sehr gut), würde ich auch die Doppelbestückung bevorzugen. Auch dickere Chassis kann man durchaus unterbringen, wie man an der Statement sehen kann.

Wenn der Bass geschlossen ist und aktiv angesteuert wird, würde ich auch einen DSP integrieren und zwei verschiedene Setups abspeichern. Eine mit angehobenem Tiefbass bzw. Entzerrung ganz unten rum für Filme, und eine mit Raummodenausgleich für Musik. Dafür braucht man Chassis mit möglichst viel Verschiebevolumen und auch bei Belastung stabilen Parametern (oft die Schwäche der billigen Chassis). Schon hat man das Beste aus zwei Welten.
Dirk_He
Stammgast
#22 erstellt: 28. Dez 2016, 22:11
Naja, es ging nicht nur um die hypothetische Frage, sondern ganz konkret um zwei Treiber.

Am liebsten würde ich ja zum Scan Speak 32W greifen, aber ein Schnäppchen sieht anders aus Aus diesem Grund geht die Überlegung zur etwas kleinere 26W Version. Der Woofer ist deutlich günstiger und dann kam mir die Überlegung, den Woofer auf beiden Seiten des Standfußes zu verbauen.

Daher auch der Verweis, dass hier nichtmal die Mühe gemacht wurde im Ansatz durchzurechnen was es an Volumen braucht. Und das Forum ist voll von Bauthemen mit ähnlich dimensionierten Treibern die das auch ohne eigene Rechnerei klarmachen.
Den Verweis, dass das bei der geplanten Größe nichts wird hat er mit dem Verweis auf die Audiophysics Lautsprecher mit den 2x7" quittiert.

Und was ich nicht verstehe ist, wenn:
aber wie ich am Anfang erwähnt habe, hat mir ein Entwickler seine Hilfe angeboten
, warum hat diese Person sich dann nicht mal mit dem TE hingesetzt und das durchgesprochen?
So einen Lautsprecher zu entwickeln ist ja keine Aufgabe für den Sonntagnachmittag und wird die entsprechende Person dann wohl mehr Zeit kosten. Da wird ja vorher mal ein netter Abend beim Bier oder Wein drin sein um ein paar grundlegende Dinge zu klären.


Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich dafür entschuldigen, dass ich nicht allwissend auf die Welt gekommen bin. Tut mir leid für diesen Kommentar, aber ich bin wirklich für jede Information dankbar und ich lese und verfolge auch alles.

Wenn du dich danach dafür entschuldigst, dann lass es doch einfach.
Und bei dem Verweis mit dem "ich lese und verfolge alles" nehme ich mal beim Wort. Gönn dir mal 1-2 Wochen und durchstöber dieses und andere Foren, schau dir Entwicklungen an (z.B. auf den DAU Seiten oder im DIY-HifiForum bei den Contests/Battles)
Dabei werden sich vermutlich so viele Fragen klären, dass ein nächstes Thema von dir einen geschmeidigeren Verlauf nehmen wird.


Ich persönlich finde diese LS optisch auch nicht sehr ansprechend und ich glaube man kann auch einen guten Klang mit optisch ansprechenden LS erzielen.

Da sag ich jetzt mal "tut mir leid für diesen Kommentar", aber Glauben ist was für die Kirche.

PS:
Aber ich habe das Gefühl, dass du mir hier eine andere Lösung aufzwängen willst.
Mir ist das egal, wenn du dir Chassis für tausende Euros kaufen willst und das dann nichts wird, weil Treiber für 320L in 40L gesteckt werden. Also warum sollte ich dir was aufzwängen? Das kann ich ja übrigens garnicht. Dieserlei Kommentare, im Zuge der "steht hier nicht zur Diksussion" Anmerkungen, sind es die zumindest bei mir das Gefühl erwecken, dass du unbedingt deinen Willen bekommen möchtest.
Aber wie gesagt, geh deinen Weg, denn jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
Black-Devil
Inventar
#23 erstellt: 29. Dez 2016, 00:16
Schön zu sehen, wie unterschiedlich so ein Thread aufgefasst wird.
Ich finde es relativ nachvollziehbar, was der TE schreibt und auch, dass er (im Moment noch) nicht auf die Einzelheiten eingehen möchte.
Bei dir ist er schon wegen dem gleichen Thread im anderen Forum "unten durch". Daher die eher negative Auffassung.

Im Eröffungspost steht übrigens ganz dick:
n3 (Beitrag #1) schrieb:
aktiv und geschlossen

Wenn du jetzt hier mit
Dirk_He (Beitrag #22) schrieb:
Mir ist das egal, wenn du dir Chassis für tausende Euros kaufen willst und das dann nichts wird, weil Treiber für 320L in 40L gesteckt werden.

argumentierst, ist das ziemlich polemisch und führt nur dazu, dass der Thread bald tot ist.

In so einer Standbox sind gut und gerne 60 Liter für den Bass verfügbar. Macht bei zwei 25ern je 30 Liter geschlossen. Damit dürften die allermeisten Chassis dieser Größenklasse zurecht kommen. Auch der Discovery 26W. Selbst der ScanSpeak 30W oder 32W oder Tymphany XXLS 12 läuft da schon ziemlich gut in gerade mal 30L.
Dirk_He
Stammgast
#24 erstellt: 29. Dez 2016, 01:46
Die Polemik habe ich mir erlaubt mit Verweis auf den Kommentar des TE, dass ich ihn "zu etwas zwingen" wolle. Ansonsten waren es ehrlich gemeinte Meinungen. Und mit Polemik hat er ja nun auch nicht gegeizt.

Der von dir gegebene Verweis auf "aktiv und geschlossen" ist übrigens nachträglich editiert und mit nachträglichem Editieren ließt sich so manches anders (notfalls editiere ich also morgen auch nochmal alles durch).
Für 60L bei 20cm Breite und 40cm Tiefe braucht man dann gut 120cm Höhe und da sollen dann noch Kompaktlautsprecher drauf...kann man sicher irgendwie machen.

Meine (richtig erkannt) negative Einstellung liegt aber nicht in dem anderen Thema des benachbarten Forums begründet, sondern in der Grundeinstellung des TE: Nichts ist diskutierbar, Nachfragen sind nicht erlaubt.
Was ist so schlimm, wenn jemand nach dem Budget fragt,den Kompaktlautsprechern die oben auf die Subwoofer sollen, oder der angestrebten/vorhandenen Technik?

Und ohne jeglichen Sarkasmus: Ich hoffe, dass er am Ende mit einem System steht, dass ihn glücklich macht. Denn wider möglicher anderweitigen Interpretationen habe ich keinerlei Grund ihm dies zu missgönnen oder auf einen "falschen" Weg zu bringen.
Black-Devil
Inventar
#25 erstellt: 29. Dez 2016, 09:19
Den Edit hat der TE aber auch nicht erst gestern gemacht. Und die 20cm Breite sehe ich hier im Thread auch nirgends in Stein gemeißelt. Schon mit 2cm mehr hat man knapp 10 Liter mehr zur Verfügung. Und 120cm Höhe ist für eine Box mit D´Appo-Anordnung auch nicht so ungewöhnlich - der HT soll ja auch auf Ohrhöhe sein. Das Top kann man ja in die Box integrieren, so wie es eben auch bei der Audiophysics der Fall ist.
Ist also eigentlich alles nicht so dramatisch.

Ich kann eben verstehen, dass er nicht seine ganze Box diskutieren will, wenn er eigentlich eine andere Frage gestellt hat. Wenn ich nach den Vor- und Nachteilen einer Steinarbeitsplatte bei Küchen (aktuelles Thema) frage, will ich auch nicht erklären müssen, ob der Herd eine Selbstreinigungsfunktion hat oder die Spülmaschine für einen 2-Personen-Haushalt überdimensioniert ist. Klar gehört das alles bei der Küchenplanung berücksichtigt, aber hat mit dem Arbeitsplattenmaterial primär nix zu tun.

Ein Thread zur Box wird er sicherlich noch aufmachen, wenn er ein Konzept hat, das man dann diskutieren kann. Zumindest dann, wenn er nicht durch Posts wie deine vertrieben wurde - das fände ich dann wirklich schade, denn offensichtlich meint er es schon ernst mit seinem Vorhaben. Und wenn da ein fähiger Entwickler dahinter steht, wird das sicherlich interessant.
Ich weiß, alles im Konjunktiv - aber hier bin ich doch recht zuversichtlich, dass es nicht nur Luftschlösser sind.
Dirk_He
Stammgast
#26 erstellt: 29. Dez 2016, 09:46
Weiß jetzt nicht, was es mit vertreiben zu tun hat, wenn man jemandem empfiehlt sich erstmal 1-2 Wochen im Forum und anderswo zu informieren, damit das nächste Thema etwas geschmeidiger verläuft.
Und ich fordere sicher keine Allwissenheit, wie der TE es mir "vorgeworfen" hat, aber was er sich da vorgenommen hat ist ja nicht ohne. Etwas mehr Informationen hätte er sich da schon zusammensuchen können...gibt's doch hier und anderswo zu Hauf.

Die 120cm waren übrigens allein für die 60L Bassabteil, die Kompakten kommen da noch drauf...
Und was die Spülmaschine angeht. Wenn jemand fragt ob er besser zwei kleine als eine große Industriewaschstraße in seine 10m² Küche einbauen soll? Und warum darf keiner fragen was es denn kosten darf?

Und das mit dem fähigen Entwickler lässt mich auch etwas ratlos, denn warum haben die sich nicht über solche Dinge unterhalten? Wenn jemand anbietet das zu übernehmen, dann würde ich auch von einer Beratung ausgehen.

Edit: Bringt hier aber alles nicht weiter. Können wir aber gern via PM oder sonstwie weiterdiskutieren.


[Beitrag von Dirk_He am 29. Dez 2016, 09:48 bearbeitet]
Sathim
Inventar
#27 erstellt: 29. Dez 2016, 09:55
Ich kann die Verstimmung aber auch nachvollziehen.

Der TE stellt teils sehr grundlegende Fragen, die nicht recht zu den hoch gesteckten Zielen passen wollen.
Auf zunächst gut gemeinte Fragen, was er denn überhaupt vorhat, reagiert er wenig freundlich.

Es wirkt auf mich alles recht konfus - weshalb ich verstehen kann, dass andere Teilnehmer nachbohren.
Es geht ja am Ende darum, den TE vor Schaden zu bewahren.

Wenn man dann vor den Kopf gestoßen wird, nimmt die Hilfsbereitschaft eben ab.


Den anderen Thread hatte ich mit dem Hinweis auf das "nicht weiter betrieben" verlinkt,
da er ein ganz ähnliches Strickmuster wie dieser hier aufwies und ich schon viele solcher
Threads gelesen habe - "habe hier viel Geld, aber keine Ahnung", dann seitenlange Beratung,
Streit, Glaubenskriege - Thread tot.
Jedenfalls machte das alles auf mich in dem Moment einen sehr trolligen Eindruck.


Aktuell denke ich jedoch schon, dass ernsthafte Absichten dahinterstecken.
n3
Stammgast
#28 erstellt: 29. Dez 2016, 10:25
@thonau
Danke


Black-Devil (Beitrag #21) schrieb:

Wenn man Chassis findet, die in kleinen Volumina schon zurecht kommen (der SBS250 läuft z.B. schon in 20L sehr gut), würde ich auch die Doppelbestückung bevorzugen. Auch dickere Chassis kann man durchaus unterbringen, wie man an der Statement sehen kann.

Wenn der Bass geschlossen ist und aktiv angesteuert wird, würde ich auch einen DSP integrieren und zwei verschiedene Setups abspeichern. Eine mit angehobenem Tiefbass bzw. Entzerrung ganz unten rum für Filme, und eine mit Raummodenausgleich für Musik. Dafür braucht man Chassis mit möglichst viel Verschiebevolumen und auch bei Belastung stabilen Parametern (oft die Schwäche der billigen Chassis). Schon hat man das Beste aus zwei Welten. :prost

Ähnlich wie der SBS-250 benötigt auch der Tang Bang W8Q nur 20L bei einem geschlossenen System. Ich habe beide Chassis auf meinem Zettel und seit kurzem erweitere ich die Angaben durch das benötigte Volumen ;-)
Mit der Idee des DSP usw. spiele ich auch herum. Aber da bin ich noch nicht genug informiert. Schnappe erst noch die Details auf die DSP, DIRAC, etc.


Dirk_He (Beitrag #22) schrieb:
Naja, es ging nicht nur um die hypothetische Frage, sondern ganz konkret um zwei Treiber.
...
Daher auch der Verweis, dass hier nichtmal die Mühe gemacht wurde im Ansatz durchzurechnen was es an Volumen braucht. Und das Forum ist voll von Bauthemen mit ähnlich dimensionierten Treibern die das auch ohne eigene Rechnerei klarmachen.

Es ging eigentlich nur um die hypothetische Frage. Die zwei Chassis hatte ich erwähnt, weil sie aktuell auf meiner Liste als Favoriten galten und ich bisher nur einen Sub verbauen wollte. Der 32W benötigt 44L und würde daher in das Gehäuse passen´. Ich hatte nur einige sehr wenige Beispiel mit zwei Subs gesehen und wollte den Unterschied herausfinden. Hier habe ich z.B. den SBS-250 oder Tang Bang W8Q auf den Zettel stehen.
Ich hatte aber auch in meinem letzten Post geschrieben, dass die Chassisauswahl temporär ist. Wenn ich beim lesen auf einen guten Chassis stoße notiere ich mir diesen. Erst wenn ich mich für ein spezielles Konzept entschieden habe, suche ich die passenden Treiber. Das hatte ich ja auch mit dem D'Appolito Beispiel erklärt. Erst hatte ich 17cm TMT als Favoriten bis D'Appo fest stand und ich merke das die Chassis hierfür zu groß sind. Aktuell sind die Favoriten alle bis max. 14cm. Es sind aber immer noch Favoriten und nichts in Stein gemeißelte. Genauso verhält es sich hier mit den Subs. Ich kenne nun die Unterschiede zwischen einem und zwei Subs im Fuß. Weiß worauf ich achten muss und hab genug Informationen um weiter gezielter zu Suchen. Stichwort Impulskompensation
Das war aus dem ersten Beitrag so nicht herauszulesen, dass stimmt.


Dirk_He (Beitrag #24) schrieb:

Der von dir gegebene Verweis auf "aktiv und geschlossen" ist übrigens nachträglich editiert und mit nachträglichem Editieren ließt sich so manches anders (notfalls editiere ich also morgen auch nochmal alles durch).

Was ist das bitte für eine böse Unterstellung?! Du kannst nicht sehen was editiert wurde und es wurde auch nur Stunden danach durchgeführt. Ich weiß nicht mehr genau was editiert wurde, aber soweit ich mich erinnere, war das Tab offen und ich habe aus versehen auf "Titel bearbeiten" geklickt. Mehr nicht. Bis zum Edit gab es aber auch nur einen einzigen Beitrag!


Dirk_He (Beitrag #24) schrieb:
Meine (richtig erkannt) negative Einstellung liegt aber nicht in dem anderen Thema des benachbarten Forums begründet, sondern in der Grundeinstellung des TE: Nichts ist diskutierbar, Nachfragen sind nicht erlaubt.

Das ist nicht meine Grundeinstellung, sondern deine persönliche Auffassung. Ich kann dir versichern, dass dies nicht der Fall ist. Allein dieser Thread zeigt hier doch etwas anders... Nur weil das vielleicht bei dir nicht der Fall ist, liegt eventuell auch daran, dass du mir hier manipulation (editieren), negative Grundeinstellung usw. vorwirfst. Bspw. hat Kyumps nett gefragt und ich habe nett geantwortet.


Dirk_He (Beitrag #24) schrieb:
[/b]Was ist so schlimm, wenn jemand nach dem Budget fragt,den Kompaktlautsprechern die oben auf die Subwoofer sollen, oder der angestrebten/vorhandenen Technik?

Weil es nicht bestand des Threads ist. Wie Balck-Devil schon geschrieben hat ist das Thema an sich ja schon Tot, weil gar nicht mehr über die eigentliche Frage gesprochen wird, weil man sich an Details festhängt, die aktuell noch gar nicht ausgereift sind.


Black-Devil (Beitrag #25) schrieb:
Ein Thread zur Box wird er sicherlich noch aufmachen, wenn er ein Konzept hat, das man dann diskutieren kann.

Das ist der Plan. Erst wenn ich alle Details habe und das Gesamtbild in meinen Augen stimmig ist, kommt ein Thread zum LS. Dieser dann darf gern zerpflückt werden, aber ich habe zumindest den Ansporn, dass dies nicht der Fall sein wird ;-)


Sathim (Beitrag #27) schrieb:
Ich kann die Verstimmung aber auch nachvollziehen.
...
Wenn man dann vor den Kopf gestoßen wird, nimmt die Hilfsbereitschaft eben ab.
...Jedenfalls machte das alles auf mich in dem Moment einen sehr trolligen Eindruck.

Tut mir sehr leid, wenn ich diesen Eindruck hinterlassen habe. Ich bin für die Hilfsbereitschaft sehr dankbar und nehme mir immer extra (viel) Zeit zum Antworten. Ich kann im nachhinein auch nachvollziehen, dass der Eindruck erweckt worden ist. Ich versuche es zwar zu vermeiden, aber es gelingt mir nicht immer. Es soll jetzt kein Vorwurf sein, aber ich habe auch das Gefühl das häufig und unabhängig Standardfragen nach Budget, Raum, usw. gestellt werden, die in meiner aktuellen Lagen eben zu solchen Missverständnissen führen. Ich versuche dann schon diese Infos bewusst weg zu lassen und hypothetische Fragen stellen zu können, aber ein paar Details muss ich dann doch nennen und zack schwenken die Threads nach ein paar Posts um. Klar will man helfen und einfach mehr Infos haben. Ich habe dann aber immer "Angst", dass das Thema in eine bekannte Richtung verläuft und behaare dann auf der eigentlichen Frage. Leider wird das falsch aufgenommen. Aber Black-Devils Beispiel mit der Küche veranschaulicht es ja auch ganz gut.
Dirk_He
Stammgast
#29 erstellt: 29. Dez 2016, 10:52

n3 (Beitrag #1) schrieb:
Am liebsten würde ich ja zum Scan Speak 32W greifen, aber ein Schnäppchen sieht anders aus Aus diesem Grund geht die Überlegung zur etwas kleinere 26W Version. Der Woofer ist deutlich günstiger und dann kam mir die Überlegung, den Woofer auf beiden Seiten des Standfußes zu verbauen. Der Vorteil wäre ja, mehr Membranfläche und der Stand-LS würde ich auf beide Seiten abstrahlen.


Ist sehr konkret auf den Austausch eines bestimmten Chassis gegen zwei andere bezogen und das Thema "Kosten" ist auch aufgeführt. Hier wehre ich mich halt etwas dagegen, dass man eine rein theoretische Frage gegen deinen Willen versucht hat zu konkretisieren.

Durchaus möglich, dass wir hier ein Missverständnis haben, aber irgendwie war ich hier doch nicht der einzige der dich missverstanden hat.
n3
Stammgast
#30 erstellt: 29. Dez 2016, 11:28

Dirk_He (Beitrag #29) schrieb:
Durchaus möglich, dass wir hier ein Missverständnis haben, aber irgendwie war ich hier doch nicht der einzige der dich missverstanden hat.

Ich gebe dir da vollkommen recht. Im nachhinein habe ich ja auch festgestellt, dass man den Beitrag auch so verstehen kann. Es war nicht meine Absicht und dies hatte ich ja auch später geschrieben, aber dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Es hat dann den ein oder anderen Beitrag gebraucht, bis wir hier angekommen sind. Wie gesagt, es war mein Fehler der zu dem Missverständnis geführt hat und dafür möchte ich mich entschuldigen.

Ich hoffe, dass das Missverständnis geklärt ist und alle wieder happy sind
Dirk_He
Stammgast
#31 erstellt: 29. Dez 2016, 11:38
Alles gut.
Es war aus meiner Sicht, und zumindest von meiner Seite, auch kein Bestreben vorhanden dich von irgendwas abzuhalten oder zu etwas zu zwingen.
Meine Empfehlung an diesen Stellen mal etwas Entwicklungsberichte zu lesen bleibt übrigens (und war auch vorher nicht negativ gemeint):
DIY-Forum - Veranstaltungsarchiv = Entwicklungen
Donhighend - LS Entwicklungen
Gazza-DIY-Audio
Troels Gravesen - DIY LS
...und um Missverständnisse zu vermeiden. Ich will damit nicht sagen, dass du davon was nachbauen sollst, sondern auf die Dokumentationen verweisen welche voll von interessanten Informationen stecken.

Edit: und Hifi-Selbstbau - Grundlagen


[Beitrag von Dirk_He am 29. Dez 2016, 12:43 bearbeitet]
Viper780
Inventar
#32 erstellt: 29. Dez 2016, 15:38
Hallo

Ist etwas weiter oben und hat mit deiner Frage nicht viel zu tun, mag abe rtrotzdem kurz drauf eingehen
deshalb das Zitat hier damit man sich auskennt


n3 (Beitrag #9) schrieb:


Viper780 (Beitrag #6) schrieb:
Reflexionen von der Decke sind unerheblich da durch die Entfernung vom Ohr/Hirn rausgefiltert werden. Durch D'Appolito holst du dir aber viele andere Nachteile ins Haus. Auch kenne ich keine echte D'Appolito Konstruktion die auch klingt.

Hm, du bist der erste der davon abrät. Bisher haben viele dies als gute Option gesehen und es geht ja nicht nur um die Decke, sondern auch um den Boden. Wir haben eine modern geschnittene Wohnung mit Fließen usw. und da ist D'Appolito ein Vorteil. Liegt es an D'Appolito, den Chassis, oder der Konstruktion, dass dir solche Boxen nicht zusagen?


Ich hab mit den Little Princess selbst Lautsprecher die eine an D'Appolito angelehnte Chassisanordnung besitzen. Es ist aber weder die Ordnung der Weiche ungerade noch stimmt der Abstand der Chassis zur Trennfrequenz. So wie bei allen Konstrukten die ich kenne - es gibt nur ganz wenige "Hobbyaufbauten" die versucht haben nach Joe D'Appolito einen LS zu konstruien.

Somit will ich dir garnicht davon abraten, sondern eher dich zur überlegung bringen ob deine Aussage stimmt und was du für Vor- oder Nachteile hast.

Mit einem Schallharten Boden wie Fliesen wirst du klanglich sowieso nie Glücklich sein. (und ich kanns mir privat nicht vorstellen sowas in einen Wohnraum zu geben - ich wohn selbst in einer sehr modernen Wohnung die noch ganz neu ist, aber am Boden klebt Parkett) Das wirst du nicht sauber behandeln können, nur mindern.

Zu meiner LS Wahl damals und Situation heute:
Ich bin mit der Little Princess sehr zufrieden hat in meiner alten Wohnung perfekt funktioniert, sie ist ein toller Lautsprecher der in den meisten Räumen bis in den Bassbereich unheimlich linear und präzise spielt. Auch bei diversen Vergleichshören schneidet sie jedesmal hervorragend ab. Aktuell kann ich aber StandLS nur sehr bescheiden stellen und einer der LS wird seitlich immer Wandnah bleiben. Auch hab ich andere LS gehört die ein Bruchteil kosten welche Ebenbürtig sind. Somit würd ich jetzt in meiner aktuellen Situation sie nicht mehr kaufen auch wenn ich super zufrieden mit ihr bin. Wegen der Flexibilität würde ich mir lieber Regal LS wie die DXT-Mon, Little Yellow Cab, Cinetor, L.O.U.D. und viele andere holen und darunter je einen Subwoofer stellen den ich nach bedarf verschieben oder umbauen kann.
Auch hat in meiner alten Wohnung der seitliche Subwoofer in den sehr günstigen Jamo S606 nicht wirklich gut funktioniert weshalb ich da eher vorsichtig bin.

Dies hat jetzt aber nur sehr sehr am Rande mit der Fragestellung zu tun ob du lieber 1x12" oder 2x10" in den LS-Fuß schrauben sollst.
Leider ist die Antwort drauf nicht einfach da sie auch von (zu) vielen Faktoren abhängt. Welche Top-LS sollen es werden? (wegen max. Pegel und Qualitätanspruch). Wieviel Volumen kannst du dem Subwoofer zur Verfügung stellen? Wie kannst du die LS/Subwoofer im Raum platzieren? Wie schaut der Raum aus? Welche Frequenzen soll das Chassis wieder geben? (zB so wie bei der H.A.V.O.F.A.S.T. eher hoch rauf spielen, oder brauchst du garnicht unter 40Hz zu spielen da es der Raum nicht verträgt?) Welchen Verstärker willst du dafür einsetzen? Wie wird getrennt/entzerrt? Wieviel Budget steht zur Verfügung?

Keine Ahnung ob es besser ist sich hier das Gesamtkonzept im Detail anzusehen oder wirklich nur den Bass jetzt zu behandeln - für mich kommt der Bass halt immer erst zu Schluss und wird dann so gut es geht an das Gesamtprojekt dazu gepasst.

lG
Daniel
BoeserOdy
Stammgast
#33 erstellt: 31. Dez 2016, 15:19
Sub's im Standfuß sind erst einmal keine schlechte Idee. Sollte aber nicht losgelöst von den anderen Lautsprechern sein.

Es gibt beim Lautsprechershop einige Vorschläge. Auch gibt es Lautsprecher in D'Appo mit seitlichem Bass.

Auch sollte die Aufstellung der Lautsprecher berücksichtigt werden. Auf alle Fälle Aktiv und entzerrt.

Der Raum wird den Klang maßgeblich beeinflussen. Einfach mal bauen wird nicht funktionieren
n3
Stammgast
#34 erstellt: 31. Dez 2016, 16:54
So, endlich komme ich dazu hier wieder zu antworten. Meine Eingangsfrage wurde ja bereits beantwortet und es scheint mir hier ein Interesse auch an den damit zusammenhängen Punkten zu geben und daher versuche ich die Fragen zu beantworten bzw. etwas mehr Licht ins Dunkle zu bringen.
Bitte beachtet, dass hier noch nichts in Stein gemeißelt ist und vieles ändert sich nach neuen Erkenntnissen etc.

Vorab aber noch paar Antworten...


Dirk_He (Beitrag #31) schrieb:
Alles gut.
Meine Empfehlung an diesen Stellen mal etwas Entwicklungsberichte zu lesen [...]
DIY-Forum - Veranstaltungsarchiv = Entwicklungen
Donhighend - LS Entwicklungen
Gazza-DIY-Audio
Troels Gravesen - DIY LS

[...]

Edit: und Hifi-Selbstbau - Grundlagen

Vielen Dank. Ich habe die Zeit unter anderem auch genutzt um den ein oder anderen Bericht zu lesen. Einige haben mehr den Schwerpunkt beim Bau der LS, einige auf die Weiche usw. Es ist nicht immer etwas dabei was mir gerade(!) hilft, aber ich habe schon einiges mehr in Erfahrung bringen können.


Viper780 (Beitrag #32) schrieb:
So wie bei allen Konstrukten die ich kenne - es gibt nur ganz wenige "Hobbyaufbauten" die versucht haben nach Joe D'Appolito einen LS zu konstruien.

Ja, "echte" D'Appolito sind sehr selten. Viele haben eine D'Appo Anordnung, dann aber als 2,5 Wege LS und die wenigen als 2 Wege halten sich nicht an die Vorgaben. Es ist aber auch sehr schwer und afaik hat man auch schon einen Vorteil, wenn man nicht zu 100% nach D'Appo baut.


Viper780 (Beitrag #32) schrieb:
Mit einem Schallharten Boden wie Fliesen wirst du klanglich sowieso nie Glücklich sein. (und ich kanns mir privat nicht vorstellen sowas in einen Wohnraum zu geben - ich wohn selbst in einer sehr modernen Wohnung die noch ganz neu ist, aber am Boden klebt Parkett) Das wirst du nicht sauber behandeln können, nur mindern.

Ja, ich selber würde es auch nicht machen. Gut, es ist nicht soooo schlecht, aber auch wenn es energieeffizienter ist, würde ich lieber Parkett/Laminat haben.

Der Raum
WP_20161120_14_38_23_Pro_LI WP_20161120_14_37_39_Pro_LI

Basierend auf dem Raum wurde häufig D'Appopolito erwähnt und es klang nachvollziehbar. Wie groß der Effekt nun wirklich sein wird, kann ich schwer vorhersagen. Eigentlich wollte ich mir LS ausleihen und diese bei mir ausprobieren, um zu hören, "wie schlecht" es den klingen würde. Hätte ich mal vorher geschaut, dass die Magnat Vector 55 eine 2-Wege D'Appolito ist... Nun gut, jetzt weiß ich wie diese bei mir im Raum klingt. Sie hängen an einem RX-V781 mit dem ich mich erst zurechtfinden muss, aber der Unterschied zwischen Direct und allen Verbesserungsprogrammen ist gewaltig.
Aktuell habe ich die Rears hinter der Couch nach oben ausgerichtet, sodass sie über die Dachschräge abstrahlen. Funktioniert ganz gut.

Gerade der Punkt D'Appolito lässt mich nicht los. Ist der Effekt wirklich so groß? Sollte ich nicht lieber eine normale "Kompaktbox" mit TT im Fuß bauen? Dafür dann aber 1x 17cm für die Mitten und nicht 2x 14/15cm? Wäre auch ggf. etwas günstiger.

Budget
Wo wir beim Thema Budget und Chassis wären. Budget ist ein schwieriges Thema. Ich muss soviel bezahlen, wie es mich eben kostet. Ich versuche nicht für 500€ pro LS Optimum herauszuholen, wenn vielleicht für 650€ die perfekte Box für mich möglich wäre. Gut irgendwann wird es mir ggf. einfach zu teuer und ich muss abwägen, ob es mir das Wert ist. Ich befürchte, dass ich mich aktuell durch die vollaktive Ansteuerung mit miniDSP in diese Richtung bewege. Notfalls wird es nur Teilaktiv.

Chassis
Bisher ist meine Chassis-Auswahl auf die D'Appolito Anordnung ausgelegt. Mein Wunsch wäre etwas mit Keramikchassis von Accuton. Ich war am Anfang etwas skeptisch, aber man ließt sehr viel positives und ich selber konnte den Unterschied mit zwei Gauder Akustik LS hören. Die Arcona 60 und die Vescova MKII. Die Vescova ist mehr oder weniger die Keramikversion der Arcona 60, wobei hier ggf. unterschiede in der Weiche zum Klangbild beitragen. Der Bericht hier trifft es aber sehr gut. Die Arcona ist sehr gut, aber hat man einmal die Vescova gehört, will man die Arcona nicht mehr hören. Daher liebäugle ich noch mit Accuton und zwar mit den folgenden Chassis:
HT: C30-6-358
TMT: C158-6-851 (besser C90-6-724, aber teuer)

Wenn es kein Accuton wird, sind das hier meine aktuellen Favoriten:
HT: Harwood AM25
TMT: Tymphany NE149W-08 oder Wavecor WF152CU14

Durch eure Beiträge bin ich auch auf die Eton Arcosia Chassis gestoßen. Qualitativ sollen sie ja recht gut sein und sie sehen auch sehr schick aus. Nicht gerade günstig, aber die 4'' Version geht. Gerade für D'Appo interessant.

Einige Tieftöner wurden hier ja schon genannt. Entweder ein oder zwei Tymphany SBS-250, oder einen Scanspeak 30W/4558T00 bzw. Scanspeak 32/4878T00

Gehäuse
Am Anfang war das Ziel ein schmales Gehäuse. 17cm war mal angepeilt. Ich habe mich da an den Audiophysics Classic orientiert, da ich diese optisch sehr ansprechend finde. Mit dem Volumen wird es dann aber eng. Daher werden es wohl 20cm und wenn möglich nur 30cm tief. die Höhe könnte 110cm sein. Somit habe ich für den Bass zwischen 30l und 45l.

Kurz Zusammengefasst
Optimal eine D'Appolito Anordnung mit Accuton Chassis und einem Subwoofer im Fuß in einem geschlossenen vollaktiven LS mit aktiver Weicher.
Das wird vermutlich zu teuer, weshalb ich auch schaue was Sinnvoll/Nötig ist. Wie gesagt ist das Status Quo und sicherlich gibt es hier noch Fehler bzw. Ungereimtheiten die es zu beseitigen gilt.

So, ich hoffe die meisten Punkte angesprochen zu haben. Bei Fragen einfach schreiben


[Beitrag von n3 am 31. Dez 2016, 16:54 bearbeitet]
Viper780
Inventar
#35 erstellt: 01. Jan 2017, 13:27
Bist dir sicher dass du gleich ans Selbstentwickeln gehen willst? Auch wenn du hilfe dafür hast würd ich das nicht machen wenn man nicht Erfahrung drin hat.

Dein Raum ist nicht wirklich tief und somit bekommst du keinen Wandabstand. Hast dir schon mal Gedanken über Wandlautsprecher gemacht?
Da dein Raum seitlich sich sehr unterschiedlich verhält und ein LS auch seitlich sehr nah steht würd ich mir keinen D'Appolito bauen sondern was mit Schallführung, ein sanfter, unter Winkel stark abfallender Hochton wird dir bei dem Raum auch entgegen kommen.

Wenn du die HAVOFAST von Quint baust kannst du auf einen Subwoofer verzichten. Die FUN Version geht an der Wand sehr gut.
Alternativ die WaveWall 182 oder Cinetor HWG von Alex Heißmann oder auch Udos Wallstreet, vorallem die mit SB Chassis würden da gut passen. Die sind auch toll erweiterbar. Hier wirst du Subwoofer benötigen, gerade die Dachschräge frisst den Bass nur so weg.

Von Metall- oder Keramikmembran würd ich eher abraten. Die haben alle Resonanzen im Hochton die gut bedämpft und gefiltert werden wollen, wenn dann der Raum noch sehr empfindlich drauf ist kann das schnell mal "klingeln"

Deine Alternative erinnert mich an Thorsten seine Airwave https://www.felbi.at...ferenzlautsprechers/ kannst ja mal hier und im DIY Forum danach suchen.

In 45l gehen schon 12" Chassis. Mit GHP zB der XXLS 12 oder in günstig dafür optisch mit viel Werbung der JBL CS 1214

Du wirst die Membranfläche benötigen und auch mehrere Subwoofer.
BoeserOdy
Stammgast
#36 erstellt: 01. Jan 2017, 14:42
Erst einmal ein Frohes Neues.

Und 2. Respekt !

Und nimmst schon gut Geld in die Hand. Ein schönes Projekt für 2017. Da hast du ordentlich was vor. Der Bau eines Subwoofers ist da wohl der kleinste Teil.
Hoffentlich wirst du Ende das Ergebnis haben, was du möchtest.
n3
Stammgast
#37 erstellt: 01. Jan 2017, 15:40

Viper780 (Beitrag #35) schrieb:
Bist dir sicher dass du gleich ans Selbstentwickeln gehen willst? Auch wenn du hilfe dafür hast würd ich das nicht machen wenn man nicht Erfahrung drin hat.

Ich kann deine Einwände verstehen und bisher will ich es versuchen. Eventuell finde ich ja noch etwas passendes, oder aber ich komme zu einem Punkt, wo ich zu einem fertigen Bausatz greifen muss.


Viper780 (Beitrag #35) schrieb:
Dein Raum ist nicht wirklich tief und somit bekommst du keinen Wandabstand. Hast dir schon mal Gedanken über Wandlautsprecher gemacht?
Da dein Raum seitlich sich sehr unterschiedlich verhält und ein LS auch seitlich sehr nah steht würd ich mir keinen D'Appolito bauen sondern was mit Schallführung, ein sanfter, unter Winkel stark abfallender Hochton wird dir bei dem Raum auch entgegen kommen.

Die LS sollen ggf. nicht nur für diesen Raum sein. Eventuell werden die LS auch in einem Raum ohne Dachschräge usw. stehen. Ich möchte mich daher nicht so auf diesen Raum festlegen. Hast du einen LS im Sinn, der zu deinen Beschreibungen passt? Oder meinst du damit die HAVOFAST, etc.?


Viper780 (Beitrag #35) schrieb:
Wenn du die HAVOFAST von Quint baust kannst du auf einen Subwoofer verzichten. Die FUN Version geht an der Wand sehr gut.
Alternativ die WaveWall 182 oder Cinetor HWG von Alex Heißmann oder auch Udos Wallstreet, vorallem die mit SB Chassis würden da gut passen. Die sind auch toll erweiterbar. Hier wirst du Subwoofer benötigen, gerade die Dachschräge frisst den Bass nur so weg.

Ja, eine nahe Wandstellung wäre wünschenswert. Ich habe diesen Punkt aber noch nicht betrachtet und muss schauen, was man da Berücksichtigen muss. Die HAVOFAST habe ich mir schon angesehen. Super LS, aber sehr breit. Hatte am Anfang den WAF nicht bestanden, wobei langsam würde es auch gehen. Das Problem ist aber, dass ich ein Heimkinosystem aufbauen will. Die HAVOFAST wäre nur etwas für Stereo. Ansonsten sind Wandlautsprecher nicht so meines.


Viper780 (Beitrag #35) schrieb:
Von Metall- oder Keramikmembran würd ich eher abraten. Die haben alle Resonanzen im Hochton die gut bedämpft und gefiltert werden wollen, wenn dann der Raum noch sehr empfindlich drauf ist kann das schnell mal "klingeln"

Ja, dass ist der größte Kritikpunkt bei den Keramikmembranen. Man muss die Chassis richtig ansprechen können und hier liegt ein besonderes Augenmerk auf der Weiche. Hier hätte ich Angst, dass ich mit einer passiven Weiche die Chassis nicht gut genug anspreche. Daher auch die Überlegung einer aktiven Weiche, aber ob das eine Lösung ist, weiß ich noch nicht. Lese mich gerade ein und die Links von Dirk_He helfen da ein wenig. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es nicht die Keramikchassis werden, da der Aufwand und das Risiko zu hoch sein werden. Ich informier mich aber noch in dieser Richtung, da es bisher nur ein Bauchgefühl ist.


Viper780 (Beitrag #35) schrieb:
Deine Alternative erinnert mich an Thorsten seine Airwave https://www.felbi.at...ferenzlautsprechers/ kannst ja mal hier und im DIY Forum danach suchen.

In 45l gehen schon 12" Chassis. Mit GHP zB der XXLS 12 oder in günstig dafür optisch mit viel Werbung der JBL CS 1214

Du wirst die Membranfläche benötigen und auch mehrere Subwoofer.

Interessanter Bericht, aber diese Art der LS sind sehr wuchtig. Noch sind sie nicht WAF Konform. Zudem Frage ich mich, ob ich wirklich so viele Bässe brauche. Klar, fürs Heimkino super und du sagst ja ich werde viel Membranfläche brauchen. Daher will ich ja in die Stand LS seitlich TT einbauen und wenn das nicht reicht und ggf. irgendwo ein Bassloch o.ä. ist, kommt ein weiter separater Sub hinzu. Das sollte ja reichen, oder? Dadurch wäre ich auch preislich günstiger.

In dem Bericht werden auch einige LS aus dem HighEnd Bereich genannt und diese waren immer D'Appolitos und erst selber hat 17cm TMT verwendet. Ist das aber nicht etwas groß für D'Appo? Auch der AMT ist relativ groß, weshalb ich zu einem kleineren AMT tendiere. Hatte früher auch den AMT-1i favorisiert, aber man empfahl mir kleinere Chassis zu verwenden.
Kyumps
Inventar
#38 erstellt: 01. Jan 2017, 16:21

n3 (Beitrag #37) schrieb:

Das Problem ist aber, dass ich ein Heimkinosystem aufbauen will. Die HAVOFAST wäre nur etwas für Stereo.

Wenn sich diese Aussage nicht nur auf optische Aspekte bezieht ist das absolut falsch. Aus technischer Sicht wunderbar fürs HK
n3
Stammgast
#39 erstellt: 01. Jan 2017, 19:36

Kyumps (Beitrag #38) schrieb:

n3 (Beitrag #37) schrieb:

Das Problem ist aber, dass ich ein Heimkinosystem aufbauen will. Die HAVOFAST wäre nur etwas für Stereo.

Wenn sich diese Aussage nicht nur auf optische Aspekte bezieht ist das absolut falsch. Aus technischer Sicht wunderbar fürs HK

Jein, ich finde es nur schwer einen Center mit der HAVOFAST zu realisieren. Hab mir mal von der Größe etwas vergleichbares gebaut und es würde gehen. Ich könnte den LS auch hinter das Sofa legen und meine Frau findet den LS zwar wuchtig und als Center ebenfalls eher suboptimal, aber durch die direkte Wandaufstellung wäre es OK bzw. ein Vorteil.
Ich bin nur wegen dem Breitbänder etwas skeptisch. Leider kann ich den LS nicht probehören. Ich hatte ihn schon damals auf den Radar, daher ist er wirklich eine Alternative. Ich kann aber nur positives darüber lesen und man ließt dann auch Sätze, dass der LS trotz eines Breitbänders sehr gut wäre. Schwierig.

Edit: Weiß eigentlich jemand ob im Bausatz nur die Chassis und die Weichenteile vorhanden sind, oder ob auch das Horn dabei ist.


[Beitrag von n3 am 01. Jan 2017, 19:44 bearbeitet]
Kyumps
Inventar
#40 erstellt: 02. Jan 2017, 08:22
Im Bausatz ist alles dabei außer das Holz.
Das sit bis auf ganz wenige Ausnahmen so (z.B. Open1001 aber das ist auch kein Bausatz)

Belese dich mal zu Center Lautsprechern, dir scheint es so zu gehen wie 90% der Leute die durch das Marketing der Hersteller geimpft wurden.
Ich vermute du suchst einen liegenden Center, am besten hier auch D'apo. So machen es die großen Marken ja auch...
Aber nicht weil es eine gute Idee ist sondern weil es durch die Marketingblase vorgegeben ist und es die geimpften Kunden auch so kaufen.
Liegende D'apos sind im Heimkino das schlimmste was man haben kann. Nur 1 Person, die die genau Mittig sitzt hat etwas von dem Center.
Unter Winkel gibt es herbe Einbrüche im wichtigen Bereich der menschlichen Stimme. Folge du machst den Center lauter weil die Sprachverständlichkeit leidet und der in der Mitte wird angeschrien.

Am besten ist es wenn die Front inkl. Center aus gleichen Lautsprechern besteht oder wenigstens das gleiche Abstrahlverhalten hat.
Wenn links und rechts Lautsprecher in D'apo (Optik) stehen und mittig nicht das gleiche ist das Abstrahlverhaltens schon wieder unterschiedlich.

Gerade so kann eine HAVO z.B. Punkten.


Falls dir das von der Information her zu weit von ursprünglichen Thema abschweift gib kurz bescheid dann halte ich mich zurück.


[Beitrag von Kyumps am 02. Jan 2017, 08:27 bearbeitet]
n3
Stammgast
#41 erstellt: 02. Jan 2017, 19:52

Kyumps (Beitrag #40) schrieb:
Im Bausatz ist alles dabei außer das Holz.
Das sit bis auf ganz wenige Ausnahmen so (z.B. Open1001 aber das ist auch kein Bausatz)

Ich meinte, ob das Horn zum Bausatz gehört, oder ob dies auch selbst gebaut werden muss.


Kyumps (Beitrag #40) schrieb:
Belese dich mal zu Center Lautsprechern, dir scheint es so zu gehen wie 90% der Leute die durch das Marketing der Hersteller geimpft wurden.
Ich vermute du suchst einen liegenden Center, am besten hier auch D'apo. So machen es die großen Marken ja auch...

Die Hersteller hatten gar nicht die Zeit mir das einzuimpfen. Als ich verstanden habe, was D'Appo macht, fand ich die Konstruktion der Center dann fragwürdig. Hat sich dann schnell geklärt Aber danke für den Hinweis, hätte ja sein können...
Ich meinte damit eher, dass die HAVOFAST 60cm Hoch und 45cm Breit ist. Das als Center ist schon sehr wuchtig. Meine Konzept ist ja eine Kompaktbox mit, wobei die Front-LS einen Standfuss mit Sub haben sollen. Klar, so eine Kompaktbox sieht als Center auch nicht so schickt aus, aber sie wird deutlich kleiner Ausfallen als die HAVOFAST, weil eben kein riesiger TT verbaut wird.


Kyumps (Beitrag #40) schrieb:
Falls dir das von der Information her zu weit von ursprünglichen Thema abschweift gib kurz bescheid dann halte ich mich zurück.

Alles Gut. Find es sogar super. Das eigentliche Thema hatten wir ja abgeschlossen und daher ist so eine offene Diskussion super.

Da das Thema aktive LS für mich noch etliche Fragezeichen hatte, habe ich mich dem mal etwas mehr gewidmet. Schon genial was man mit vollaktiven LS alles machen kann. Leidet wird es vermutlich nicht bezahlbar sein. Es gibt zwar Lösungen wie den miniDSP PWR-ICE 125, oder den Hypex PSC2.400d, aber das sind nur 2 Wege DSP-Verstärker und damit kann ich nur einen Teilaktiven LS bauen. Ein Weg für den Sub im Fuß und ein Weg für die Kompaktbox und hier dann eine passive Weiche. Es gibt zwar auch 3-Wege DSP-Verstärker, aber bisher habe ich nur einen für min. 1.150€ gefunden.
OK, es gibt zwei Alternativen:
1. Ich verbaue zwei DSP-Verstärker. Ist auch teuer und aufwendig.
2. Separater Vollverstärker mit DSP. Es wäre sehr teuer. Wenn ich das bisher richtig verstehe, spare ich mir zwar die passive Frequenzweiche und bei den teilaktiven Front-LS auch die DSP-Verstärker.
Fürs Heimkino würde ich aber zwei Stereoendstufe mit 3-Kanal-DSP und 3 Verstärkermodulen. Ich bin mir nur nicht sicher, ob wirklich zwei Stück ausreichen.
Eine andere Alternative wäre der audaphon AMP-26 6250 (ganz runter scrollen). Er hat zwar 6 Ausgänge, aber kann ich dann 6 LS damit ansteuern, oder zwei 3-Wege LS?

Ich bin morgen in der Nähe von Karlsruhe und schaue bei Strassacker vorbei. Leider haben sie gerade keine gute Auswahl an Boxen, da vor Weihnachten alles leergekauft wurde und die neue Tigris noch beim Test ist. Aber ich höre mir mal die Avior an und kann sicherlich paar Fragen los werden.
Kyumps
Inventar
#42 erstellt: 03. Jan 2017, 08:01
Das Horn ist ein Kunststoffteil, muss also nicht selbst gebaut werden und ist im Bausatz enthalten
arneleiser
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 03. Jan 2017, 08:11
hi,
ich glaube bei dem hypex modul kannste einen dritten kanal(subwoofer) konfigurieren, sprich du brauchst nur für den subwoofer eine endstufe.

also zwei hypex module + eine stereoendstufe.

oder die bewährte behringer dcx 2496(oder ähnliche modelle) + 6kanal endstufe

gruß arne
n3
Stammgast
#44 erstellt: 04. Jan 2017, 20:40
Ich war gestern bei Strassacker und ich konnte mir die Avior und das Referenzsystem MiG anhören. Leider war die Tigris und andere ähnliche LS nicht da.

Die Avior war mir in den Mitten/Stimmen viel zu bedeckt und eher im Hintergrund. Bei einigen Musikstücken klang sie ganz gut, aber hier war auch nur eine Stimme zu hören. Laut dem Entwickler liegt das daran, dass die Box sehr tief spielt. Das stimmt schon, der Bass war relativ dominant und das überdeckt die Mitten. Als wir einen Sub hinzugeschaltet und die Box bei 80Hz getrennt haben, klang es besser, aber hat mich eben nicht überzeugt. Ein LS soll doch ohne Sub auch gut klingen.
Das MiG System klang schon deutlich besser und der Sub war richtig schick, aber für 25k würde ich das System nicht kaufen. Da finde ich die Gauder Akustik Vescova für 8k deutlich besser.

Bei Strassacker hat mich der Entwickler auf die neuen On-Wall Lösungen hingewiesen. Diese sind derzeit nicht im Shop, aber finden bald Einzug. Er schwärmte sehr von den LS, da diese keinen Nachteil zu normalen Stand-LS haben, aber eben unauffälliger sind und die breite Schallwand ist ebenfalls ein Pluspunkt. Die On-Wall Lösungen sind immer nur 10cm tief, weshalb sie eben deutlich breiter und höher sind. Bei einem 2-Wege System mit einem HT und einem TMT waren das ca. 50cm x 60xm. Schien interessant zu sein.
Aktuell gibt es nur ein 2-Wege System mit zwei Chassis. In Zukunft wird es die Box mit zwei TMT geben, aber auch eine On-Wall Version der Tigris ist in Planung. Klingt interessant, was haltet ihr davon?

Da hier auch die HAVOFAST erwähnt wurde ich sie auch schon auf dem Schirm hatte, will ich sie mir jetzt mal anhören. Wäre schon interessant die HAVO, aber auch die Leggiera mal zu hören. Wären ja beides interessante Kandidaten.
Mein Projekt ist zwar damit nicht abgehackt, aber ich schaue mich um. Vielleicht finde ich doch noch etwas passendes, oder lasse mich wie z.B. die On-Wall Lösung inspirieren
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