Bringt ein KHV bei meinen Kopfhörern was???

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stage_bottle
Inventar
#1 erstellt: 15. Okt 2005, 12:06
Hallo zusammen,

meine Kopfhörersammlung vermehrt sich irgendwie immer schneller je häufiger ich hier im Forum bin

Mittlerweile habe ich den AKG K 501, den Ultrasone HFI-650, den Koss The Plug und Koss KSC 75.

Bisher betreibe ich die Kopfhörer über den 50 € KHV von Conrad. Bitte nicht schlagen

Der AKG und der Ultrasone haben nun auch nicht die höchsten Wiederstände. Würde mir ein qualitativ hochwertiger KHV (z.B. Meier-Audio, Rega Ear etc.) deutliche Klangvorteile gegenüber dem jetzigen KHV bringen??? Oder ist das rausgeschmissenes Geld? Und mit was für Klangverbesserungen könnte ich rechnen?

Danke für eure Meinungen!

Gruß
stage_bottle
zuglufttier
Inventar
#2 erstellt: 15. Okt 2005, 12:15
Soweit ich weiss, ist der AKG 501 doch ziemlich anspruchsvoll und ich wuerde das bei dem auf alle Faelle mal ausprobieren. Ein KHV bringt eigentlich immer was, auch bei nem Grado mit 32 Ohm... Wieviel das nachher wirklich ausmacht, weiss man vorher leider nie.
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 15. Okt 2005, 13:25
Was du als deutlich ansiehst ist natürlich persönliche Geschmackssache. Die Unterschiede mit KHV sind nicht so extrem groß (beim ersten Hören) aber sehr deutlich wenn man nach einer Zeit mal wieder wechselt. Der K271 wird am KHV nochmal eine ganze Ecke ausgewogener und gewinnt sowohl im Hochtonbereich als auch im Bass dazu was seinem Klangbild sehr zu Guten kommt - könnte also mit dem K501 ähnlich laufen - weiß ich aber nicht.
zuglufttier
Inventar
#4 erstellt: 15. Okt 2005, 13:42
Dem kann ich nur zustimmen. Mit KHV scheinen die Unterschiede eher gering zu sein. Hat man aber erstmal eine Woche damit gehoert und steigt dann wieder um, sind die Unterschiede schon ziemlich gross. Zumindest bei meinem Sennheiser HD 600 war das so. Allerdings ist das auch ein Kandidat, der ueberhaupt nicht ohne KHV betrieben werden sollte.

Wenn du mal wieder was in deinen Kopfhoererzweig investieren moechtest, dann such dir aber auch gleich einen aus, der sowohl mit nieder- als auch mit hochohmigen KHs zufrieden ist. Dann musst du naechstes Mal, wenn du einen neuen KH kaufst wirklich nur den Klang und den Tragekomfort beruecksichtigen. Das alleine wuerde schon den Kauf meiner Meinung nach rechtfertigen, das Teil wird ja auch in zehn Jahren noch gut klingen
Gryphon
Stammgast
#5 erstellt: 15. Okt 2005, 14:54
Kann die Erfahrungen bestätigen. Auch mit dem Ultrasone HFI-650. Der Unterschied mit/ohne KHV wird natürlich maßgeblich durch die Qualität des bestehenden KH-Ausgangs bestimmt. Ältere Geräte schneiden da grundsätzlich besser ab - und nach meiner Erfahrung müssen das nicht immer sauteure Gerätschaften gewesen sein. Auch beim KHV muss es nicht immer ein Gerät für 800 EUR sein. Auch für 250 - 400 EUR gibt es vernünftige Geräte.
Nickchen66
Inventar
#6 erstellt: 15. Okt 2005, 15:01
Bevor wir weiter diskutieren: Fährst Du den B-Tech serienmäßig, oder hast Du (zumindest) schon die dumpfige Klangregler-Komponente rausgelötet?
stage_bottle
Inventar
#7 erstellt: 15. Okt 2005, 15:09
@Nickchen66: das Teil ist komplett unverändert. Vom Löten hab ich keine Ahnung, da würd ich auch nicht drin rumarbeiten wollen.

Vorher hatte ich die KH an dem Ausgang von meinem Technics-Verstärker betrieben. Im Vergleich dazu war der KHV schon ein Fortschritt, aber naja, wenns noch besser geht...

Was gibt es denn so an Empfehlungen für KHVs, die eine vernünftige Qualität haben? Hab bis jetzt häufig vom Rega Ear als Einstieg gelesen. Bei Meier-Audio ist der KHV für 375 € abverkauft worden. Der Nachfolger sieht zwar schon mal Klasse aus, wird aber denke ich auch ne ganze Ecke teurer werden...

Ich denke mal mein Limit wären so circa 250 - 350 €. Äußerste Schmerzgrenze wäre der o. g. Corda KHV gewesen. Die anderen nicht tragbaren KHVs liegen ja schon mal deutlich drüber :-(

Andere Empfehlungen???
audiomax
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 15. Okt 2005, 15:27
Jo Stage_Bottle,


stage_bottle schrieb:

Bisher betreibe ich die Kopfhörer über den 50 € KHV von Conrad. Bitte nicht schlagen ;)

Gewiss nicht. :) Ich finde beim Thema KHV wird eh leicht übertrieben und wenn Du in manche Teile reinguckst, denkst Du Dir, das hätte man auch gut ein paar hundert Euro billiger haben können.


stage_bottle schrieb:

deutliche Klangvorteile gegenüber dem jetzigen KHV bringen???


Das Problem ist immer das Wort "deutlich". Was manche als "deutlich", "Klassenunterschied", "Tag & Nacht" bezeichnen, finde ich oft nur "minimal" oder "vernachlässigbar" und umgekehrt.

Ich mag den AKG K501 sehr gerne, allerdings nur mit einer kräftigen Prise EQ-Ausgleich im Keller und diese Wirkung beschert mir natürlich kein Kopfhörerverstärker (falls Du so etwas erwarten solltest). Schließe mich in diesem Fall aber absolut dem Tipp von Nickchen an.

Grüße
M
Gryphon
Stammgast
#9 erstellt: 15. Okt 2005, 15:28
Die Auswahl bis 350 EUR ist gar nicht mal schlecht:

Amity HPA6 um 300,00 EUR
www.amity-hifi.de

Lake People G93 um 230,00 EUR
Lake People G99 um 350,00 EUR
www.lake-people.de

Ich habe den G93, bin zufrieden. _Srooge_ hier im Forum hat den G99 und hat sich begeistert geäußert. Einen richtigen Testbericht verweigert er uns aber ;-) . Vom Amity liest man auch gute Kritiken. Einfach mal die Suchfunktion bemühen.
SRVBlues
Inventar
#10 erstellt: 15. Okt 2005, 15:28
Wenn Du nicht ein Vermögen ausgeben möchtest, kannst Du Dir auch überlegen, mal einen PORTA CORDA MkIII zu testen. Kann man auch mal schnell mitnehemen. Für den Dauereinsatz zu Hause empfiehlt sich ein Netzteil.
Ich bin mit dem Kleinen sehr zufrieden.

Chris
Nickchen66
Inventar
#11 erstellt: 15. Okt 2005, 15:29
Schade, daß Du so wenig Selbstvertrauen hast. Dann waren die 50€ für den Btech wirklich rausgeworfenes Geld und Du solltest tatsächlich mal nach was Vernünftigen Ausschau halten.

Fies, daß ich noch weiter in der Wunde herumnstochere, aber Dein Technics-Vollverstärker muß ja beeindruckend schlecht sein, wenn Du mit dem brutal dumpfen orginalen Btech subjektive Klangverbesserungen erzielen konntest.
stage_bottle
Inventar
#12 erstellt: 15. Okt 2005, 15:46
Naja ich sehe die 50 € nicht als rausgeworfenes Geld an, da mir der Btech zur Überbrückung bis ich dann Geld für was Vernünftiges habe, genau recht kam. Denn wenn ich mir vorstelle, dass ich jetzt die ganze Zeit nur mit dem Technics-Verstärker gehört hätte...

Jaja der Kopfhörerausgang ist nicht wirklich toll

Zum LP G93: Das wäre schon etwas was ich mir leisten könnte. Wäre sogar noch etwas unter meiner Grenze. Hab noch dunkel in Erinnerung, dass man für die Geräte einen bestimmten Adapter bräuchte. Ist das korrekt?
Dynamikus
Inventar
#13 erstellt: 15. Okt 2005, 15:54
Da muss ich nickchen auf ganzer linie zustimmen der Btech klingt im originalzustand einfach nur grottig, schlechter als meine SB live und AC97 soundkarte er verschlimmert das ganze ins unermessliche. Wenn du wenigstens den klangregler "oder" die 2 grünen kondensatoren vor dem klangregler rauslöten würdest. Du würdest ihn nicht mehr wiedererkennen. Kaputt machen kannst du eigentlich nix, mußt halt nur mit dem lötkolben die lötstelle heiss machen und die kondensatoren rausziehen fettisch.
Gryphon
Stammgast
#14 erstellt: 15. Okt 2005, 15:58

stage_bottle schrieb:
Zum LP G93: Das wäre schon etwas was ich mir leisten könnte. Wäre sogar noch etwas unter meiner Grenze. Hab noch dunkel in Erinnerung, dass man für die Geräte einen bestimmten Adapter bräuchte. Ist das korrekt?


Naja, du brauchst halt für die Lake People-Geräte (da eigentlich Studiotechnik) ein Kabel Cinch <-> XLR (symm.), das bekommst du aber ohne größere Probleme auch für kleines Geld. Einfach mal googeln. Vielleicht kann dir Lake People da auch weiterhelfen. Ich habe mir eines bei www.dienadel.de anfertigen lassen. Sicher nicht die billigste Lösung, aber eine gute ;-).
stage_bottle
Inventar
#15 erstellt: 15. Okt 2005, 16:03
Nene, eure Tipps in Ehren, aber ich hab wirklich noch nie mit nem Lötkolben gearbeitet. Da lasse ich wirklich lieber die Finger von...Ich kenne mein handwerkliches Geschick

Wühle mich schon seit Tagen hier durchs Forum, aber die Masse an KHVs ist eifach unüberschaubar.

Bis jetzt habe ich Corda, Lake People, Amity, Rega Ear, Creek
Abgesehen von head-fi fällt mir auch sonst keine weitere Seite mit Erfahrungsberichten ein.

Habt ihr noch irgendwelche Tipps. Nachdem der B-Tech hier als so grausam dargestellt wird, will dann doch in nächster Zeit in was Vernünftiges investieren.

Jaja und schon geht es wieder los mit Neuinvestitionen. Dieses Forum ist ganz schlecht für meinen Geldbeutel
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 15. Okt 2005, 16:20
Ich werf nochmal einen ins Rennen: Musical Fidelity X-Can V³ (wenn du mal was mit Röhre willst). Ich bin sehr zufrieden damit.
zuglufttier
Inventar
#17 erstellt: 15. Okt 2005, 16:24
Ich habe uebrigens den Rega Ear und habe ca. 150 gebraucht gekauft. Allerdings war das schon zu teuer
Neu muesste es den eigentlich um die 200 Euro geben. Allerdings ist der nicht universell einsetzbar, da er auf die grossen Sennheiser abgestimmt ist und somit bekommt man Probleme mit niederohmigen KHs. Ich hoere nun auf ca. 7-8 Uhr mit meinen HD 600 und bin mit der Lautstaerke bestens bedient. Darunter kann man die Lautstaerke nur noch ganz schlecht regulieren...
stage_bottle
Inventar
#18 erstellt: 15. Okt 2005, 16:44
Ok, dann fliegt der Rega Ear schon mal aus dem Rennen. Ich will nen KHV der auch für niederohmige KH zu gebrauchen ist.

@xxlMusikfreak: Röhre sagt mir nicht so zu. Da bleibe ich lieber beim Transistor.

Also bis jetzt ist der Lake People und vielleicht der neue Corda (wenn nicht zu teuer) mein Favorit. Mal schauen, vielleicht weiss ja noch jemand Rat...
_Scrooge_
Inventar
#19 erstellt: 18. Okt 2005, 02:04
Ups...

Stimmt, ich sollte über den KHV von Lake People mal was schreiben...
Bin zur Zeit noch etwas mit meiner Soundsituation beschäfftigt und schreibe demnächst auch noch mehr dazu...

Aber die Kurzversion jetzt schon mal... Mein Urteil zum G99 ist...

ER IST EINFACH GEIL!!! (ich hoffe, ich darf das so schreiben)

Selbst meinem MP3-Player entlockt er Töne, die ich von diesem Gerät nicht kannte...

Teste bei Gelegenheit noch einen Amity, weil die mir optisch noch besser gefallen... Aber bei der Sounqualität ist der G99 über jeden Zweifel erhaben...
Habe dann alle zu bekommenden KHV bis 400 Euro getestet und der G99 ist bis jetzt der Beste...
Wäre der auch in anderen Farben erhältlich (ganz Silber z.B.) und vielleicht noch mit Chinch-Eingängen, hätte kein anderer KHV eine Chance gegen den G99...

Sollte der Amity (HPA 4S/6S) aber ähnlich gut klingen, nehme ich den... Ganz unwichtig finde ich die Optik nämlich wirklich nicht... Da muß sich Lake People noch was einfallen lassen...
Dürfte doch nicht so schwierige sein, eine andere Gehäusefarbe anzubieten, oder???

Fazit:
Wenn der Amity auch noch gut ist, sind er und der G99 die (für mich) einzigen KHV, mit denen ich zufrieden wäre...
Alle anderen sind entweder zu schlecht in der Qualität, oder zu leise (Verstärker???)!!! Was ich persönlich sehr eigenartig fand... Selbst meine schon seit Jahren verschmähte und im Keller eingelagerte mittelmäßige Kompaktanlage hat noch wesendlich mehr Power als die meißten
KHV... *kopfschüttel*
Es mag zwar gut für´s Gehör sein, aber wenn ein Verstärker nicht verstärkt, halte ich das irgendwie für Firlefanz...


_Scrooge_
Nickchen66
Inventar
#20 erstellt: 18. Okt 2005, 07:13
Resu bietet mir demnächst mal die Möglichkeit, seinen Amity zu testen. Wow, wußte ja garnicht, daß er in diese Klasse gehört...da wird's mein armer kleiner Selbstbau KHV schwer haben, fürchte ich...Dynamicus, drück' die Daumen...


[Beitrag von Nickchen66 am 18. Okt 2005, 07:14 bearbeitet]
stage_bottle
Inventar
#21 erstellt: 31. Okt 2005, 15:54
So, ich denke mal, dass es bei mir der Lake People G93 werden wird...

Hat jemand eigentlich ne Seite parat, wo ich mir den KHV mal anschauen kann? Auf der LP-Site finde ich nur so ne skizzenhafte Darstellung. Gibt es ne Seite, die Fotos vom LP hat? Oder wäre jemand aus dem Forum hier mal so nett ein paar Fotos reinzustellen?

Aussehen ist auch nicht völlig unwichtig...

Danke.

Gruß
stage_bottle
RichterDi
Inventar
#22 erstellt: 31. Okt 2005, 16:08
Hallo stage bottle,

wollte nur einen Gedanken loswerden, den ich schon hier gepostet hatte:

http://www.hifi-foru...ad=1346&postID=16#16


... wollte nur kurz zu meiner Erfahrung mit KH und KHV etwas sagen. Ich habe zunächst angefangen an dem Thema KH (Beyerdynamic DT 911) und habe mich dann so langsam dem Thema KHV genähert (Grado RA1). Nach vielen Zwischenschritten komme ich zu folgender Erkenntnis. KH und KHV sind beide wichtig. Noch wichtiger ist allerdings zunächst der CD Player und da durchaus beide Teile: Laufwerk und Wandler. Mein Vorschlag Du legst Dein Geld ersteinmal genau an dieser Stelle an. Mit etwas Glück findest Du auch ein Gerät welches bereits über eine sehr highendige Kopfhörer Buchse verfügt.


Viele Grüße, Reiner
Gryphon
Stammgast
#23 erstellt: 31. Okt 2005, 16:09
@stage_bottle
Ich war bei meinem G93 von Optik und Verarbeitung posiiv überrascht. Die Frontplatte ist aus gebürsteten Stahl (sieht wie verchromt, leicht spiegelnd aus), die 6.3mm-Buchsen, Drehregler, Schalter und Beschriftung sind schwarz. Das Gehäuse ist alufarben matt, die Frontplatte ist mit Inbus-Schrauben am Gehäuse befestigt. Wenn ich bei mir zuhause wäre, würde ich kurz ein Foto machen, geht aber gerade nicht ...


[Beitrag von Gryphon am 31. Okt 2005, 18:13 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#24 erstellt: 02. Nov 2005, 07:43
Der G 93 dürfte sich optisch kaum vom G 99 unterscheiden. Fotos von letzterem Gerät habe ich hier gepostet:
http://www.hifi-foru...m_id=110&thread=1326

Lieben Gruß

Frank
mmuellerss
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 02. Nov 2005, 15:48
Hallo,

kennt diesen KHV jemand?: http://cgi.ebay.de/G...Z23325QQcmdZViewItem

Bye
Mario
stage_bottle
Inventar
#26 erstellt: 10. Nov 2005, 18:14
So, der Lake People G93 ist heute bei mir angekommen...

Der optische Eindruck ist übrigens tadellos. Sieht meiner Meinung nach sehr schön aus. Aber über Geschmack lässt sich ja streiten...

Auch die Verarbeitung macht einen sehr positiven Eindruck! Sieht alles sehr stabil und wertig verarbeitet aus.

Hab den KHV bei Thomann bestellt. Zum einen ist der Preis dort günstiger als beim Hersteller selber (merkwürdige Preispolitik des Herstellers) und zum anderen wurden meine Mails mit Fragen an Lake People ignoriert. Da fand ich den Service bei Thomann deutlich besser.

Zum Klang: Ich hab keine Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Herstellern, aber vom Sound (oder nicht-Sound) her gefällt er mir sehr gut. Alles klingt irgendwie noch eine Spur luftiger und klarer. Außerdem habe ich den Eindruck, dass der Bassbereich genauer auf den Punkt kommt. Kein aufgeblasener, undeutliches Gewummere, wenn man es übertrieben darstellt.

Will hier aber nach ein paar Stunden Höreindruck auch kein endgültiges Fazit ziehen. Mal schauen wie sich meine Höreindrücke in den nächsten Tagen weiterentwickeln.

Meiner Meinung nach hat sich der Kauf aber in jedem Fall gelohnt. Da der KHV für KH bis 600 Ohm geeignet ist, kann ich in Zukunft ja wieder Geld in neue Kopfhörer stecken :-)

Noch ein Tipp für Leute, die über die Anschaffung eines Lake People nachdenken. Ihr müsst euch nicht zwangläufig ein Kabel XLR auf Cinch anfertigen lassen. Eine billigere Lösung sind 2 Adapter (habe ich bei die nadel gekauft, gibt es aber z. b. auch bei Conrad) XLR/male auf Cinch/female. Ein Adapter kostet circa 7 - 8 €.

Gruß
stage_Bottle
stage_bottle
Inventar
#27 erstellt: 18. Nov 2005, 13:44
So, nachdem ich mich nun etwas länger eingehört habe, kann ich nun sagen, dass der KHV auf jeden Fall etwas gebracht hat.

Wie bereits in meinem letzten Post beschrieben, habe ich den Eindruck, dass ich nun noch mehr Details durch meinen Kopfhörer mitbekomme.

Der AKG hat auf jeden Fall vom LP profitiert. Die oben beschriebenen Verbesserungen konnte ich auch beim Ultrasone feststellen. Leider muss ich hierbei bemerken, dass nun die Höhen des Ultrasone sehr penetrant und unangenehm rüberkommen. Dieses Soundverhalten war vorher mit dem Btech nicht so. Sobald ich den Ultrasone wieder an den Kopfhörerausgang meines Vollverstärkers hänge, sind diese fast schmerzenden Höhen weg (dafür ist der Gesamtklang auch wieder deutlich dumpfer).

Hätte ich das vorher gewusst, so hätte ich mir den Ultrasone wohl nicht gekauft...

Gruß
stage_Bottle
Nickchen66
Inventar
#28 erstellt: 18. Nov 2005, 14:09

Hätte ich das vorher gewusst, so hätte ich mir den Ultrasone wohl nicht gekauft...

Versuche doch mal, die Ultrasones durch eine kleine Modifizierung zu zähmen. Keine Angst, kein Lötkolben nötig dafür . Im Kern ist nichts weiter nötig, als mal in Eurer Altkleidersammlung zu stöbern und mit T-shirt- oder Sweatshirtstoff den Treiber etwas zusätzlich abzudecken. Den Bässen wird das nichts machen, den Mitten wenig, aber die Höhen sollten so recht leicht in den Griff zu bekommen sein.
stage_bottle
Inventar
#29 erstellt: 18. Nov 2005, 21:21
Vielen Dank für deinen Tip (ohne Lötkolben )!!!

So ich hab mal deinen Ratschlag befolgt.

Es wird deutlich besser, aber es kann doch nicht sein, dass ich mir erst Stoff dazwischen klemmen muss, um angenehm hören zu können...

Also falls hier jemand im Forum Interesse an einem fast neuen Ultrasone HFI 650 hat, kann er sich gerne per PM bei mir melden...

frustrierte Grüße
stage_bottle
Nickchen66
Inventar
#30 erstellt: 18. Nov 2005, 23:02
Nachdem Du Deine Ultrasones dermaßen angepriesen hast, sollte deren Vertrieb ja ein Selbstläufer sein...
stage_bottle
Inventar
#31 erstellt: 18. Nov 2005, 23:56
Nur um das mal klarzustellen: Ich halte den Ultrasone immer noch für einen sehr guten geschlossenen Kopfhörer, aber nicht in Kombination mit dem Lake People!

@Nickchen66: Toller Kommentar!!!
Atropos
Stammgast
#32 erstellt: 19. Nov 2005, 01:32
Ich kann den neuen ARIA von Meier Audio, der jetzt Ende November für 375 inkl Transport Kosten rauskommt empfehlen. Leute im head-fi forum, die den prototypen schon gehört haben sind absolut begeistert und er soll sogar mit dem CORDA HA-2 MkII SE um 900€ mithalten können.
pundm
Stammgast
#33 erstellt: 23. Nov 2005, 09:13

stage_bottle schrieb:


@Nickchen66: Toller Kommentar!!! :|


Vielleicht nicht ganz angenehm, aber mit einem Körnchen Wahrheit. Aber Du must den KH ja nicht als in den "Höhen ... penetrant und unangenehm" anpreisen.


Christian
Hüb'
Moderator
#34 erstellt: 23. Nov 2005, 09:43
Hi!

Ich wollte kurz ergänzen, dass die Kombi aus Ultrasone Proline 750 und LP G 99 in den Höhen zwar präsenter ist, als der gleiche KHV am HD 650, ich die Höhen aber nicht als überbetont oder gar aggressiv empfinde.
Da hilft wohl nur fallweises ausprobieren.
Bei mir klingt's klasse.

Grüße

Hüb'
pundm
Stammgast
#35 erstellt: 23. Nov 2005, 09:52

Hüb' schrieb:
Hi!

Ich wollte kurz ergänzen, dass die Kombi aus Ultrasone Proline 750 und LP G 99 in den Höhen zwar präsenter ist, als der gleiche KHV am HD 650, ich die Höhen aber nicht als überbetont oder gar aggressiv empfinde.
Da hilft wohl nur fallweises ausprobieren.
Bei mir klingt's klasse.

Grüße

Hüb'


Hängt bei mir auch immer stark von der meiner "Tagesform" ab. Meistens gefällt mir der wunderbare sonore, basskräftige Sennheiserklang mit den leicht "angedickten" Mitten. An anderen Tagen reguliere ich bei den gleichen Aufnahmen die Bässe am Corda Prehead um 2 dB runter und genieße die deutlich gesteigerte Transparenz und das schlankere Klangbild. Hätte übrigens nie gedacht, dass 2 dB eine derartig große Änderung der Klangcharakteristik bewirken.
Am einen Tag ergötze ich mich an der großen Klangbühne mit der großen räumlichen Trennung der Instrumente, am nächsten Tag schalte ich lieber Crossfeed zu. Am übernächsten Tag senke ich nur den unteren Bassbereich ab und erfreue mich der sonoren Mitten mit etwas weniger dunkler Gesamtfärbung. God save the Prehead!

Beste Grüße,
Christian
Nickchen66
Inventar
#36 erstellt: 23. Nov 2005, 10:47
...und natürlich auch eine Frage der persönlichen Vorlieben.

Mein DT770 hat bekanntlich, neben dem Bass, auch ziemlich aufgepustete Höhen, was von vielen als unangenehm empfunden wird.

Ich liebe es.

Wenn ich mal meinen "vernünftigen" Tag habe und den DT880 nehme, vermisse ich dort das "Ssssssss Sssssssss" des DT770 weitaus mehr als dessen bekloppte Bässe.

Vermutlich würde ich mit Stagebottles Ultrasones bestens zurechtkommen, gerade wegen der Höhen.
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