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Gateway to Heaven - Der neue CEC CD 5300 mit integriertem Kopfhörerverstärker

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RichterDi
Inventar
#1 erstellt: 05. Nov 2005, 17:19
Hallo,

als glücklicher Besitzer des CEC CD-Players CD 5300 wollte ich meine Klangeindrücke dieses Candeias Meisterstücks mit Euch teilen.


Warum hier? Weil der CD 53000 über eine echte highendige Kopfhörer-Buchse verfügt, über die ich sowohl meinen ATH W-1000 als auch meinen Grado RS1 locker betreiben kann.

Mit dem Einzug des CD 5300 konnte ich meinen schon ehegefährdenden Gerätepark im Schlafzimmer auf ein Gerät reduzieren. Die anderen Geräte, KHV HD 53, D/A Wandler Aqvox USB 2 D/A und das Hoerwege modifiziert Cambridge CD Laufwerk, sind damit alle ins Arbeitszimmer abgewandert, wo sie deutlich weniger auffällig unterzubringen sind.

Diese Reduktion auf ein Gerät bringt für den Kopfhörerfreund einen wesentlichen Vorteil mit sich: nur ein Gerät (FANFARE)
Man könnte glauben, dass wäre keine große Sache, aber wenn man an die Kosten von weiteren Geräten wie denkt lassen sich immense Sparpotential erkennen:
> hochwertige Mehrfach-Steckdosenleise – Fehlanzeige. Dem CD 5300 genügt eine Wandsteckdose (klingt meiner Erfahrung nach eh am Besten)
> hochwertiges Cinch oder XLR-Kabel zum Kopfhörerverstärker – Kann man sich schenken, alles ist innen verkabelt.
> hochwertiges Digitalkabel falls man einen externen D/A-Wandler verwendet – Unnötig.
> hochwertige Unterstellfüße oder Gerätebasen für weitere Geräte – nahezu Fehlanzeige, denn natürlich honoriert der CD 5300 auch bessere Füße. Obwohl er selbst schon mit Spikes als Gerätefüssen kommt freut sich das Gerät auch über die Verwendung der Schmidt Pyramiden.

Neben dem gesparten Geld – falls man nicht wie ich schon alles gekauft hat - hat man auch weniger Sorgen: Wie gut ist die Steckdosenleiste, wie viel besser könnte dieses oder jenes Kabel spielen. Alles Sorgen der Vergangenheit. Um die Wahrheit zu sagen. Wenn man einmal den HD 53 per XLR TMR Ramses an den CD 5300 hängt kommt zwar die tollste Musik raus, aber ein klein wenig Detailverlust ist eben doch hörbar. Eine grauselige Erfahrung. Zeigt sie doch, dass egal wieviel wir investieren, wir können die Physik nicht überlisten. Je mehr Widerstände durch Steckübergänge, Schalter etc. auf dem Weg sind, desto mehr leidet der Klang. Das dies so hörbar ist, hätte ich schon aus Selbstschutz vor einiger Zeit noch bestritten.

Wie klingt er nun der CEC CD 5300?
Grandios! Der CD 5300 ist die Eintrittskarte in eine für mich bisher unbekannte Welt der musikalischen Reproduktion. Dazu muss ich vielleicht erwähnen, dass ich einen guten Teil meines Studentenlebens als Hifiando durch alle Hifi Läden Würzburgs, Bambergs, Nürnbergs, Erlangens und Münchens gezogen bin. Immer auf der Suche nach dem ultimativen Klangerlebnis. Als ich dann vor ca. 2 Jahren wieder anfing mich mit dem Thema zu beschäftigen gab es zwar einige angenehme Überraschungen und Fortschritte, insgesamt hatte sich die Welt aber für mich nicht gedreht. Das ist mit dem Besitz des CD 5300 deutlich anders. Hier ist für mich ein Gerät am Start, welches das Thema CD neubelebt.

Die Qualität der Darbietung geht soweit, dass ich das erste Mal in meinem Leben beim Kopfhörerhören den Eindruck bekam einen Bass Kick zu spüren, der von unten den Rücken hoch läuft. Diese Erfahrung ist an sich schon vollkommen einzigartig, jedoch wird sie noch weniger nachvollziehbar, wenn man weiß, dass die Kopfhörerbuchse ähnlich der des neuen HD 53 R sehr niederimpedant ausgelegt ist. Damit verbunden erscheint das Klangbild eher schlank. Die Schmidt Pyramiden entgraten zusätzlich und man hat zunächst den Eindruck, es gäbe fast gar keinen Bass. Und dann dieses physische Erleben von Tiefton!

Die Beobachtung des sehr schlanken Klangbildes gilt übrigens nur in Zusammenhang mit der Kopfhörerbuchse des CD 53000, schließt man den HD 53 an, ist das Klangbild etwas wärmer und subjektiv Grundton und Bass stärker. Dabei muss man daran denken, dass der HD 53 mit 100 Ohm arbeitet. Otwin hatte in seinen Postings zum neuen HD 53 R schon sehr klar beschrieben, dass durch die geringere Ohm Zahl der Kopfhörer linearer spielt :


michaelxray schrieb:

Die Musik ist geradliniger und sauberer. Man hat weit weniger mit berge und Täler an Impedanzverhalten zu tun. Bei 100 Ohm KH Ausgang ist das nicht zu erreichen bei KH Modellen.

Erst hatte ich ein wenig Angst, die 5,5 Ohm würden dem Grado eventuell nicht gut tun. Falsch. Er profitiert davon. Es fällt seine etwas aufgesetzte Wärme ab, genau der Aspekt, wo er ein resonatives verhalten zeigt. Keine Angst, er wird aber nicht kühl vom Eindruck her. Im Gegenteil, einfach nur sauberer.


Das mehr an Hörbarem wie Raum, Details und Stille zwischen den Klängen ist so groß, dass ich bei jeder neuen Hörsession zunächst ein Gefühl der Ehrfurcht und des Erschauderns erspüre. Das Musikhören wird eine solch unmittelbare Erfahrung, dass es schon eine spirituelle Qualität hat. Wenn ich über Raum spreche will ich damit nicht behaupten, dass es sich so anhört, als würde vor mir eine echte große Bühne steht. Soweit geht es nicht, aber die Ablösung vom Kopf bzw. die Verlagerung von „in der Mitte des Kopfes hören“, hin zu einem „Hören vor dem Kopf“, dies gelingt das erste Mal vollständig. Ich vermute, dass dies zustande kommt, weil der CD 5300 ein mehr an Nebengeräuschen und leisen Raumechos freilegt und diese helfen eine Art virtuellem Raum entstehen zu lassen. Genau dadurch wird es vermutlich auch möglich, dass die Protagonisten noch mehr Körperlichkeit und Menschlichkeit zeigen.

So mag meine Frau die CD Boheme von Annett Louisan sehr. Irgendwann einmal konnte ich meine Frau überreden sich einmal mit mir ein paar Stücke auf dem CD 53000 per Kopfhörer anzuhören (beide Kopfhörer hingen dazu am HD 53). Die Vorführung verfehlte ihren Effekt nicht: sie mochte es überhaupt nicht. Zum einen hörte sie zum ersten Mal das ständige Atemholen von Annett Louisan, zum anderen kommentierte sie: „Da hat man ja das Gefühl da stünde ein kleines Mädchen“. Nun, der CD 5300 ist nicht nett. Er zeigt wie es ist. Ich mochte die Darbietung von Annett Louisan trotzdem sehr.

Ein letztes Wort zur Kunst der Stille. Obwohl bei vielen Musikdarbietungen eigentlich stets etwas zu passieren scheint, ist dem in Wirklichkeit nicht so. Nehmen wir zum Beispiel das Anschlagen vieler kleiner Glöckchen in einem Rutsch mit einem Klöppel. Bisher war ich gewohnt gutes von schlechtem Equipment unterscheiden zu können an der Dynamik und dem Glanz welches der Tonbeginn jeweils erzeugte. Hier scheiden sich gut und schlecht relativ offenkundig. Der CD 5300 geht ein Stück weiter. Er zeigt auf, dass nur scheinbar alle Glöckchen in einem Rutsch angeschlagen werden: In der Bewegung zwischen den Glöckchen gibt es Pausen während der Klang des vorherigen Glöckchens sich schon deutlich abschwächt und die neue noch nicht angeschlagen wurde.

Summary: Genialer CD Player mit super KHV. Ein Traum von Klang in einem Gerät.

PS: Bei allem Enthusiasmus für den Kopfhörerausgang des CD 5300 möchte ich trotzdem eine mögliche Einschränkung loswerden. Ich habe den Ausgang nur mit meinen sehr niederohmigen Kopfhörern (ATH W-1000 und Grado RS1) kennen gelernt. Wie die Kopfhörerbuchse mit einem Sennheiser oder Beyerdynamik umgehen kann, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht können sich andere Besitzer des CD 5300 zu dem Thema zu Wort melden?
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 05. Nov 2005, 17:44

hochwertiges Digitalkabel falls man einen externen D/A-Wandler verwendet


das meinst du doch hoffentlich ironisch, oder?
RichterDi
Inventar
#3 erstellt: 05. Nov 2005, 17:57

MusikGurke schrieb:

hochwertiges Digitalkabel falls man einen externen D/A-Wandler verwendet


das meinst du doch hoffentlich ironisch, oder?


Sieh es doch einfach unter diesem Aspekt :


Richter Di schrieb:

... hat man auch weniger Sorgen: Wie gut ist die Steckdosenleiste, wie viel besser könnte dieses oder jenes Kabel spielen. Alles Sorgen der Vergangenheit.


Gruß Reiner
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 05. Nov 2005, 18:58
ok, mir fällt ein stein vom herzen. ich dachte schon, jetzt würde auch hier im kopfhörer unterforum eine digitalkabelklang diskussion losgehen.
helfo
Stammgast
#5 erstellt: 05. Nov 2005, 20:34
Auch wenn es das falsche Forum ist, so würde ich gerne, nein, ich muss wissen, wie der Player an Lautsprechern klingt. Insgesamt wünsche ich mir eine etwas ausführlichere Beschreibung, auch im Vergleich z.B. von der Aqvox USB.

Danke,

helfo
Chamix
Stammgast
#6 erstellt: 05. Nov 2005, 20:49
Der CD5300 ist hervorragend dazu geeignet, den etablierten Top-Playern das Fürchten zu lehren. Sogar denen, die ein Vielfaches kosten, hat er oft Einiges voraus.

Am Lautsprecher kommst du gar nicht mehr davon los, versprochen! Hier zeigt er beispielsweise eine Kraft und Dynamik über das gesamte Frequenzspektrum, die bisher nur den ganz großen Playern vorbehalten war.
RichterDi
Inventar
#7 erstellt: 05. Nov 2005, 23:18

helfo schrieb:
Auch wenn es das falsche Forum ist, so würde ich gerne, nein, ich muss wissen, wie der Player an Lautsprechern klingt. Insgesamt wünsche ich mir eine etwas ausführlichere Beschreibung, auch im Vergleich z.B. von der Aqvox USB.

Danke,

helfo


Was wünscht Du Dir an ausführlicherer Beschreibung? Ich habe schon rund eine Stunde an dem Text gesessen und fand ihn schon fast zu lang Am Besten Du sagst welchen Aspekt du genauer beleuchtet wissen möchtest.

Overall: Der USB 2 D/A ist völlig ohne Chance gegen den CD 5300. Ich bin mir sehr sicher darüber völlig unabhängig welches Laufwerk Du davor hängst. Hoerwege hat bei meinem Laufwerk schon wirklich sehr weitgehend optimiert.


... in unserem Auftrag angefertigten, vergossenen und geschirmten 80VA RK-Trafo zu ersetzen. Diese Trafos wurden speziell für die CAMBRIDGE CD-Player angefertigt, und verfügen über 2 getrennte Wicklungen, einmal für das SERVO-, und einmal für das AUDIO-Board.
Einsatz der hoer-wege MASTER-CLOCK, die dank der zwei separaten, aber absulut synchronen Taktausgänge die Laufwerks-Steuerung und den DA-Wandler getrennt, aber im "gleichen Takt" versorgen kann. Der Einbau wird deshalb empfohlen (auch beim Betrieb als Laufwerk), und setzt der Modifikation das "Sahne-Häubchen" auf. Ohne ist das Klangbild deutlich "müder" und nicht so klar


Der Fortschritt gegenüber dem Arcam Alpha 7 SE (inklusive aller Arcam Laufwerksmodifikationen) war tatsächlich gewaltig. Aber all dies wird einfach durch den Schritt zum CD 5300 deutlich in den Schatte gestellt.

Viele Grüße, Reiner


[Beitrag von RichterDi am 05. Nov 2005, 23:43 bearbeitet]
Deukalion
Inventar
#8 erstellt: 06. Nov 2005, 00:46
Hallo Reiner!
Ich verfolge ja schon seit längerem die Threads zu den Themen CEC HD 53/ 53R, Aqvox USB 2 D/A u. a. und ich habe auch mit Interesse auf der Hoerwege- Seite die umfangreichen Tuning- Maßnahmen zum Cambridge Azur 340C gelesen, die diesen zu einem sehr hochwertigen Laufwerk machen.
Eigentlich wollte ich mir demnächst einen getunten Cambridge 340C bestellen und diesen als Laufwerk zusammen mit dem Aqvox USB 2 D/A benutzen und dann nur noch den Klang genießen.
Und jetzt - entschuldige bitte - kommst Du mit Deinem CD 5300 und sagst: April, April: externer KHV, externer D/A- Wandler, hochwertiges Koax-Digi-Kabel (erinnert Ihr noch die seitenlange Diskussion zwischen Otwin und Cosmopragma zu diesem Thema??!! An beide: Seid ihr eigentlich seitdem zerstritten?? Fänd´ ich schade, da ich Euch beide sehr schätze!!) - alles nicht nötig! Nutzt einfach die interne KH- Buchse des neuen CEC- Players!!!
Aber Spaß beiseite und zu den ernstgemeinten Fragen:
1. Wie würdest Du, mit einem Grado als KH denn die Klangunterschiede zwischen der (zugegebenermaßen langen) Kette Cambridge Azur 340C mit Hoerwege-Mod. - Aqvox - CEC HD 53 vergleichen mit dem KH- Ausgang des CD 5300??
2. Was hat es mit dem im CD 5300 integrierten KHV auf sich? Hat der tatsächlich die gleiche Qualität wie ein CEC HD 53?? Das kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen. Dass der Klang via Lautsprecher superb ist, schon.
Grüße
Hartmut


[Beitrag von Deukalion am 06. Nov 2005, 00:48 bearbeitet]
RichterDi
Inventar
#9 erstellt: 06. Nov 2005, 01:14

Deukalion schrieb:
Hallo Reiner!
Und jetzt - entschuldige bitte - kommst Du mit Deinem CD 5300 und sagst: April, April: externer KHV, externer D/A- Wandler, hochwertiges Koax-Digi-Kabel (erinnert Ihr noch die seitenlange Diskussion zwischen Otwin und Cosmopragma zu diesem Thema??!!


Sorry Hartmut, war nicht als April, April gemeint. Ich gebe aber zu, dass auch ich zunächst etwas genervt und ungläubig reagiert habe, als ich von den Klangqualitäten des CD 5300 hörte.

Ich habe es schon ein paar Mal geschrieben, in bestimmten Fragen kann man ein paar Leuten im Kopfhörer-Forum blind vertrauen. Und genau das habe ich gemacht.


Deukalion schrieb:

Aber Spaß beiseite und zu den ernstgemeinten Fragen:
1. Wie würdest Du, mit einem Grado als KH denn die Klangunterschiede zwischen der (zugegebenermaßen langen) Kette Cambridge Azur 340C mit Hoerwege-Mod. - Aqvox - CEC HD 53 vergleichen mit dem KH- Ausgang des CD 5300??
2. Was hat es mit dem im CD 5300 integrierten KHV auf sich? Hat der tatsächlich die gleiche Qualität wie ein CEC HD 53?? Das kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen. Dass der Klang via Lautsprecher superb ist, schon.


Zu Frage 1. Einfach nicht vergleichbar. Allein Auflösung und Räumlichkeit sind bei der längeren Kette (Hoerwege, USB 2, TMR Ramses,HD 53) schon so sehr im Hintertreffen, dass der etwas stärkere "Schub" des HD 53 den Boden nicht gut macht.

Zu Frage 2. Die Frage können nur die intimeren Kenner beantworten. In der Anleitung des CD 5300 steht, dass intern der CC 80 verbaut ist. Mir wurde aber versichert, dass der nur für den XLR und Cinch Ausgang arbeite. Beim KHV sei ein Class A ohne Gegenkopplung im Betrieb.

Nicht das wir uns missverstehen, ich glaube auch nicht, dass man auf einen HD 53 R vollständig verzichten kann, besonders dann, wenn man verschiedene anspruchsvollere Kopfhörer hat. Mit dem Audio Technika ATH W1000 ist die Sache jedoch klar. Hier kann ich auf den HD 53 definitiv verzichten. Er bringt - außer der scheinbaren Wärme und scheinbaren Tiefton Präsenz - keinen weiteren Nutzen. Wie schon beschrieben, er nimmt in Verbindung mit dem TMR Ramses sogar wieder etwas Detail weg. Deine Frage mit letzter Sicherheit für den Grado RS1 zu beantworten wird noch etwas Zeit kosten. Leider lässt der Grado zuviel Sound nach außen, so dass ich ihn Nachts nicht vernünftig einsetzen kann, zum zweiten ist das Kabel so kurz (dem Grado Verlängerungskabel misstraue ich), dass ich den Stuhl direkt neben den Player stellen muß. Und das habe ich zwar schon gemacht, mache es aber eben nicht Tag für Tag bzw. Nacht für Nacht.

Ob der HD 53 R genauso verzichtbar wäre (andere Ausgangs Ohm Zahl, Alp-Potis) kann ich nicht beantworten, da ich ihn nicht besitze.

Aber eines garantiere ich Dir. Mit dem CD 5300 machst Du einen Sprung wie Du ihn in Deinem Leben selten gehört hast.

Viele Grüße, Reiner
helfo
Stammgast
#10 erstellt: 06. Nov 2005, 08:36

Was wünscht Du Dir an ausführlicherer Beschreibung? Ich habe schon rund eine Stunde an dem Text gesessen und fand ihn schon fast zu lang Am Besten Du sagst welchen Aspekt du genauer beleuchtet wissen möchtest.


Hallo Reiner,

mich interessiert:

1. Hat der CEC irgendwelche Anzeichen von Schärfe? Wie verhält er sich mit s-Lauten (sibilants)?
2. Breite, Tiefe und Höhe des Bühnenbildes im Vergleich zu anderen CD-Playern.
3. Ruhe, Gelassenheit vs. Nervosität

Kannst Du auch etwas zur Ausstatung sagen oder einen Link nennen, wo etwas mehr steht als bei attsaar?

Gibt es unterschiedliche CD 5300? Ich habe unter http://www.clofis.nl/nl/cec/cec_sets.htm einen gefunden, der etwas anders aussieht. Unter http://www.plsaudio.nl/?page=C_E_C kostet dieser cd 5300 nur 999,- Euro.

Viele Grüße,

helfo
RichterDi
Inventar
#11 erstellt: 06. Nov 2005, 12:09

helfo schrieb:

1. Hat der CEC irgendwelche Anzeichen von Schärfe? Wie verhält er sich mit s-Lauten (sibilants)?

Bei der Musik die ich höre: Jazz, Brass, Klassik, Soul, Elektro habe ich noch keinerlei Schärfe bemerkt. Wenn du es genauer wissen willst und Du hast ein besonders Stück im Kopf? Vielleicht habe ich die CD. Falls nicht, könntest Du den Track mit EAC auslesen und mir per Mail zusenden.


helfo schrieb:

2. Breite, Tiefe und Höhe des Bühnenbildes im Vergleich zu anderen CD-Playern.


Die Frage kann ich so nicht beantworten, da ich nicht in diesen Kategorien höre. Ich habe es zwar schon oft versucht, aber zum einen sind die Rauminformationen je nach Aufnahme sehr unterschiedlich, zum anderen höre ich eher auf die Positionierung der Protagonisten und ihre Körperhaftigkeit. Dabei ist das Ganze eher so als würde ich meinen Kopf von unten in eine Puppenbühne stecken. Ich bin also nicht wirklich da wo die Musik ist. Erst an der Schwelle zur Meditation und des Selbstvergessens tauche ich dann in die Musik ein, dann sind aber solche Kategorien plötzlich völlig nebensächlich und ich genieße mit jedem Atemzug die Musik ohne zu bewerten.


helfo schrieb:

3. Ruhe, Gelassenheit vs. Nervosität


Keinerlei Nervosität!


helfo schrieb:

Kannst Du auch etwas zur Ausstattung sagen oder einen Link nennen, wo etwas mehr steht als bei attsaar?

Leider nicht. Vielleicht kann Otwin hier weiterhelfen.
Ich könnte nur die Bedienungsanleitung scannen und als Link anbieten.

Apropos attsaar, attsaar hat das Gerät falsch aufgestellt:


Hier sind noch die Plastikstopfen in den Spikes. Diese werden normalerweise rausgenommen und spitze Spikes hineingedreht. Diese werden dann auf kleine Teller gestellt.


helfo schrieb:

Gibt es unterschiedliche CD 5300? Ich habe unter http://www.clofis.nl/nl/cec/cec_sets.htm einen gefunden, der etwas anders aussieht. Unter http://www.plsaudio.nl/?page=C_E_C kostet dieser cd 5300 nur 999,- Euro.


Bei 999,- solltest Du auf jeden Fall zugreifen. Allerdings ist das Foto bei http://www.plsaudio.nl/?page=C_E_C m.E. kein CD 5300. Es fehlen die Spikes. Du könntest ja bei der Bestellung auf den hier abgebildeten CD 5300 referenzieren: http://www.cec-web.co.jp/frame_set.html

Viele Grüße, Reiner
Chamix
Stammgast
#12 erstellt: 06. Nov 2005, 13:17

RichterDi schrieb:


Bei 999,- solltest Du auf jeden Fall zugreifen. Allerdings ist das Foto bei http://www.plsaudio.nl/?page=C_E_C m.E. kein CD 5300. Es fehlen die Spikes. Du könntest ja bei der Bestellung auf den hier abgebildeten CD 5300 referenzieren: http://www.cec-web.co.jp/frame_set.html

Viele Grüße, Reiner


Das scheint mir ein komplett anderes Gerät zu sein. Es fehlen auch die Anzeigen für Filter und Oversampling, der Knopf für die Lautstärke ist ebenso ungleich, also Vorsicht. Meines Wissens nach soll der CD5300 mit rund 1.700,-€ gelistet sein.
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 06. Nov 2005, 18:08

RichterDi schrieb:
Deine Frage mit letzter Sicherheit für den Grado RS1 zu beantworten wird noch etwas Zeit kosten. Leider lässt der Grado zuviel Sound nach außen, so dass ich ihn Nachts nicht vernünftig einsetzen kann, zum zweiten ist das Kabel so kurz (dem Grado Verlängerungskabel misstraue ich), dass ich den Stuhl direkt neben den Player stellen muß. Und das habe ich zwar schon gemacht, mache es aber eben nicht Tag für Tag bzw. Nacht für Nacht.


Ich hatte mit meinem PS-1 auch die ersten Wochen direkt vor dem KHV gesessen, bis ich mir das Grado-Verlängerungskabel kaufte. Es sieht so stabil wie das am KH angeschlossene Kabel aus und ich konnte bisher keinen Klangunterschied feststellen.

Wie ist eigentlich das Laufwerk von dem Player:
- Plastik oder Metallführung
- CD-Rom-LW oder noch echtes Audio-LW
- welcher Hersteller des LW (hoffentlich nicht Sony wegen der erbärmlichen Fehlerkorrektur)

Gruß Revoxaner
michaelxray
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 06. Nov 2005, 20:16
Hallo Leute,

Ich versuche wegen Fragen dem Reiner etwas unter die Arme zu greifen.

Zunächst aber dem Reiner Dank für seine beschreibung.Das war viel Mühe.Man kann im anfänglichen beschreiben nicht alles treffen,aber dazu hat man ja Gelegenheit in gezielten Fragen.Ich finde den Kommentar von Reiner gelungen,stellt er doch den CD5300 in den wichtigsten Dingen dar.

Der integrierte KHV ist keine Ultimativlösung für alle KH´s.Die typischen 200,300 Ohm KH´s sind nicht am besten geeignet.Dafür wird mehr Lautstärke benötigt und auch Kraft am Ende.Aber der interene KHV gibt den Personen,die sich den KH Kauf noch am überlegen sind,oder mit einem zweiten Kauf spielen,die Gelegenheit,hier vielleicht zu lenken.

Ich bezeichne die 120 Ohm beim KH noch als okay,alles darüber würde ich nicht ins Auge nehmen.Zu hohe Impedanz.Wie weit gut oder weniger wäre bei mehr an Ohm dem Zufall überlassen.

Man muß sich ja auch überlegen,daß Candeias hier eine klasse Möglichkeit für den KH Liebhaber einräumen wollte,aber nicht in Form eines separaten KHV´s,der auch mehr Geld verschlingt,um alle Kopfhörer gleichzeitig gut bedienen zu können.Ich find dies okay.

Hat man aber den KH,der ohne Probleme von seiner Impedanz paßt,dann ,wie im Falle (Grado,ATH W1000),steht aber auch einem sehr guten Spiel nichts mehr im Wege.Dabei merkt man auch,wie reiner es beschrieb,den kurzen Weg.Man ist ganz nah an der Musik.

Es ist ja ein Unterschied,ob ich einen L3000 anzutreiben habe oder einen K501.Candeias hat den Weg gewählt,eine kompromisslose Qualität umzusetzen,für Bereiche ,wo es paßt.besser als garkeine solche Lösung.Vielen denke ich,wird diese kompakte Lösung sehr entgegenkommen.

Der interne Wandler spielt erdiger,etwas substanzreicher,kräftiger als beispielsweise ein USB2.Das verleiht dem CD5300 einen Gang,der ihn als das Standfestere,größere Gerät(Größe klanglich),ausweißt.

Das Klangbild des USB2 ist leicht schwebender.

Candeias hat ein großartiges Zeitverhalten zwischen Laufwerk Wandler.Er kann beim CD5300 auf Upsampler verzichten.

Desweiteren wird ein Schaltnetzteil verwendet,an dem man sehr lange entwickelt hat bei Candeias und welches bis 20% Störungen von außen fernhält.Die sehr gelungene Netzteilarbeit macht ein teures Netzkabel anderer Anbieter nicht unbedingt nötig.Man sollte sogar hier aufpassen,nicht Schritte an Kabel zu unternehmen,mit anderer Dämpfung ect,was dem Netzteil am Ende nichts nützt sondern eher schadet.

Die Bodenplatte besteht aus dem Material Accoustone,welches man bei Candeias besser einstuft,als Carbon.Die Spikes plus ihre Tellerchen arbeiten mit der Bodenplatte im Verbund super.Hier sind nicht zwingend Schritte erforderlich.

Der CD5300 hat einen sehr starken Ausgang.Man merkt die Kraft und Stabilität im Klangbild.Diese Attribute sind wie bei einem großen Player gelungen.

Man sollte einen USB2 wegen einem CD5300 nicht hin oder her in Frage stellen.Es werden doch immer ganz unterschiedliche bereiche abgedeckt.Vielleicht will sich jemand nicht einen kompletten Player kaufen,sondern möchte seinen halten,oder kann im Moment nicht das Geld ausgeben für einen teureren Wechsel,möchte aber aufwerten durch einen Wandler.Dafür kann man dann einen USB2 einsetzen.Es gibt viele Gründe.

Genau wie der KHV im CD5300 zu einem HD53R.Die Buchse am CD5300 macht nicht einen HD53R überflüssig.In der Summe ist ein HD53R sicher etwas überlegen,wegen größerer Kraft und auch LEF als Vorstufe.
Aber der CD5300 KHV spielt im optimalen Falle,also mit passendem Kh,sehr dicht am HD53R dran.Vielleicht genügt einem Grado besitzer dieser Gang,und er möchte nicht noch zusätzlich 800,- Euro für einen separaten ausgeben.

Ich sehe das mehr unter dem Motto,auf sehr hohem Niveau zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.Ich könnte mit einem Grado und ich nehme auch an,konnte es nicht ausprobieren,mit den 62 Ohm meines K701,prima am CD5300 KHV leben.Ich kann mit dem HD53R noch einen Schlag draufsetzen,und bin auch für Doppelbetrieb geöffnet.Es kommt auf das an,was man machen möchte,und wie weit man gehen möchte,oder mit was der einzelne zufrieden ist.

Die Kraft und Lockerheit des CD5300 wird jedenfalls normal in einer anderen Preisklasse erhalten.Der CD5300 arbeitet komplett in LEF mit CC80 Modulen.

Das größte asiatische Hifimagazin hatte in einer Art Vortest den CD 5300 als ein maß der Dinge bezeichnet,in Punkto Klarheit und Definition.
Das ist zwar kein beweiß,zeigt aber,wie dieser Player einmal generell in Erscheinung tritt.Wäre er davon generell weg,würden die so etwas auch nicht bemerken und schreiben darüber.

Grüße,Otwin
michaelxray
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 06. Nov 2005, 20:24
revoxaner,

Das Laufwerk im CD5300 ist das Laufwerk des CD3300.Aber mit entsprechend wertiger Regelung,Spannungsabteilung und den Servos.Das wurde alles verändert.
Einziger Wermutstropfen.Die Schublade fährt nicht ganz so satt raus,wie man es gerne erwarten würde.Hat aber beim Spielen nichts mehr zu sagen.
Das Laufwerk ist eine Musikmaschine.Der kann richtig Rythmik ausarbeiten und ist rythmisch fließend.Eben völlig musikalisch.

Grüße,Otwin
michaelxray
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 06. Nov 2005, 20:33
@helfo,

Unterschiedliche Geräte gibt es nicht.Aber unterschiedliche Photos.Es gibt im Net Photos,die schon lange vorher gemacht wurden.Das liegt an folgendem.CEC hatte diesen Player schon etwas früher veranschlagt.daher auch die Photos.
Candeias ließ es dabei nicht bewenden.Das Gerät wurde nochmal überarbeitet und aufgewertet.Dabei überlegte man sich auch,ob man dem Player nicht Oversampling,Dither und Filteranstieg spendieren solle.Durch diese neuen Gedankengänge und auch die Ausführung erschien das Gerät am Schluß so,wie du es aktuell siehst.

Für die,die es nicht wissen zunächst.

Filter:Das Einstellen der Flanke.Kürzerer Flankenanstieg oder weicherer.

Dither:Es ist eine Art,nochmals einen kleinen Grad an Feinzeichnung zu erreichen.

Oversampling:Unterschiedliche Rechenprozesse.

Beim CD5300,wegen nicht eingesetztem Upsampler machen die drei Einstellungen durchaus Sinn.Von CD zu CD unterschiedlich.man muß sich nicht tot hin und her schalten.Es wird mit ein wenig ausprobieren sehr gut die jeweilige Nutzung schnell gefunden.

Grüße,Otwin
michaelxray
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 06. Nov 2005, 20:43
@helfo,

Breite,Raum,Bühne,Lösen vom Kopf,zicheln

Die Arbeit des CD5300 steht etwas der,des HD53R nach,aber nicht so sehr viel.Du mußt dir mit optimalem KH Betrieb eine Qualität vorstellen,wie an vorzüglichen separaten KHV´s.ich möchte hier aber keine Namen nennen.

Mit RS1 gehört.Das geht super auf.Es ist alles groß und gelößt genug,eben dicht am Hd53R.Keine S-Laute als betonende darstellung.Auch problemlos alle Musik zu hören.

Der HD53,reiner verglich es ja ein wenig,ist edshalb etwas leicht untersetzt,weil er noch die 100 Ohm fährt als Ausgang.Der KHV im CD5300 hingegen mit 11 Ohm.Das bringt eine Öffnung und eben mit das Gefühl der Nähe zum Signal.Also das Gefühl,das sich tonal nicht noch etwas mit reinhängt.Man könnte auch sagen,der CD5300 KHV läuft sehr natürlich.

Die Dinge,und ich mache diesbezüglich währned meiner K701 Testphase mit dem HD53R ja gleiche Erfahrung,wie Breite,Tiefe im Raum,Lösen sind bei Candeias verstärkung Dinge,über die man eigentlich nicht ins nachdenken kommt.Es ist immer genug vorhanden auch Reserve.

Grüße,Otwin
michaelxray
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 06. Nov 2005, 20:59
Hi deukalion,

Das ist auch nicht ganz so.Wie soll man das am besten festmachen?

Mit dem passenden KH(Niderimpedanz,möglichst unter 100Ohm)ist die Klangqualität dennoch etwas hinter einem HD53R.In der toanlen Kernaussage,also wie perfekt schnell sich schon die Tondefinition als glaubwürdige darstellt mit dem Gefühl,man hört viel Wesen,ist es mehr Aufschluß bei HD53R.

Danach arbeitet der CD5300 KHV satt durch in allen Lagen.

Ich würde sagen.Der HD53R bringt ein Stück mehr an kernaussage,und kann seine Arbeit wegen mehr Kraft und Lockerheit selbstverständlicher zeigen.
Wer den zusätzlichen Kaufpreis nicht scheut,wird sich einen HD53R kaufen.Es ist der nagel komplett getroffen.

Aber,ich sags nochmal,der CD5300 KHV wird für viele vollkommen ausreichen,da er unverschämt weit geht.

Überleg mal,welcher Player hat einen kompletten KHV Treiber integriert,der dann noch nahe an einem HD53R spielt.Deshalb wird das auch ganz klar eine Lösung sein für lange Zeit.

Also ich hätte mir früher eine solche Möglichkeit am Player gewünscht.Direkt nahe am Signal einstöpseln und Ruhe ist.

Und man muß auch sehen,das Candeias zwei bereiche,wo sich jeder nach Lust aussuchen kann,sehr gut abdeckt.

Mit cosmopragma habe ich keinen Streit.Ich schätze ihn und seine Einschätzungen viel zu sehr.Vor allem kennt er sich aus in Dingen,wo ich ihm nicht ansatzweise den Finger reichen kann.
Wenn zwei Menschen,die beide engagiert hobbyseitig dabei sind,schreiben,kann es auch sein,das sich gerade dort,Schwierigkeiten auftun.Das muß aber nicht immer so bleiben.

Grüße,Otwin
Deukalion
Inventar
#19 erstellt: 06. Nov 2005, 21:42
Hallo Reiner, hallo Otwin!
Vielen Dank für Eure Antworten/ Beiträge - wie immer sorgfältig und kompetent!
Wenn ich Euch richtig verstehe, ersetzt der KH- Ausgang des CD 5300 nur dann unsere bisherige Lieblingskette (gutes Laufwerk- Aqvox USB 2 - hochwertiger KHV), wenn man am KH- Ausgang des CD 5300 einen niederohmigen KH (Grado, AudioTechnika ATh W1000) betreibt. Hochohmige KH (z. B. Senn HD 650) sind eher problematisch - richtig?

Nun, wie ihr aus meinem Profil ersehen könnt, höre ich z. Zt. mit einem T + A CDP, dem Corda Prehead und Senn HD 650 bzw Grado SR 125 (genauer: Alessandro MS 1). Dabei höre ich häufiger mit dem Senn als mit dem Grado - Geschmackssache, aber auch wegen des arg kurzen Grado- Kabels. Ich höre auch viel Radio (über einen digitalen SAT- Receiver). Da mein T + A CDP wohl bald das Zeitliche segnen wird, suche ich nun nach einer hochwertigen Alternative: Zur Auswahl stehen für mich:

1. Wie oben beschrieben: Cambridge Azur 340C mit allen Hoerwege- Modifikationen (730€) + Aqvox USB 2 D/A - das war bis jetzt mein absoluter Favorit: Die Hoerwege- Modifakationen (näheres hier: http://www.hoer-wege.de/cd_camaudio.htm )machen den Cambridge zu einem recht guten Laufwerk - na und der Aqvox ist ja hier nun wirklich "rauf und runter" besprochen worden und scheint mir für den Preis ein Top- D/A- Wandler zu sein. Er bietet mit seinen 3 Eingängen außerdem die Möglichkeit, neben dem CD- Player den SAT- Receiver und z.B. ein Notebook anzuschließen)

2. Alternativ käme der Marantz CD 17 MK III als Laufwerk in Frage: Den gibt es z.Zt. als Auslaufmodell für 700 statt für 1150€, kombiniert ebenfalls mit dem Aqvox als D/A- Wandler - der Marantz gefällt mir nur vom Design nicht so.

Ja und dann eben 3.: Der von Reiner ins Spiel gebrachte CEC CD 5300, dann aber zunächst einmal ohne Aqvox

Gefühlsmäßig tendiere ich nach wie vor zu Alternative 1.
Was sagt Ihr dazu?
Viele Grüße
Hartmut


[Beitrag von Deukalion am 06. Nov 2005, 21:48 bearbeitet]
michaelxray
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 06. Nov 2005, 22:19
Hi Hartmut,

Ich antworte dir schonmal von meiner Seite.Ich sehe im CD5300 Kauf einen Vorteil,wenn man nicht Wert auf andere digitale Quellen legt,die man am CD5300 nicht anschließen kann,wohl aber am separaten DA.Also rein qualitativ.

Den CD5300 kannst du doch gut mit deinem KHV verbinden.So würde ich es machen.Dann kannst du den Senni so betreiben,wie es für ihn besser paßt,und einen Grado kannst du über die 5300 Buchse fahren,weil das sehr gut paßt.Der Grado macht top Arbeit und Spaß am Cd5300.

Der CD5300 geht einfach weiter wie der USB2,was den Wandler anbelangt.Und alles,was du damit einspeißt erzählt dir das natürlich auch.Ich möchte nich zu sehr abheben bei einem Posting,aber ein CD5300,bedingt durch seine Einzelkriterien an Punkten,die einfließen und zusammen arbeiten,ist schon eine Klasse für sich.
Mein Trigon Recall kann dies in der Art eines CD5300 nicht absolvieren.Ich hatte das deutlich gemerkt alleine durch zwei Punkte.Kraft und Selbstverständlichkeit.Komplett andere Liga an Player.Und der Recall hat schon keine schlechten Kritiken bekommen.Und beide sind preisgleich in etwa.Aber der CD5300 ist eine andere Ecke an Player.

Leider weiß ich nicht,woher immer alles geld kommen soll für dieses Hobby.Der Recall ist ein totaler Musiker als Player.Das wurde durch fachzeitschriften auch entsprechend erwähnt.Der CD5300 bekommt den Sinn und die Zusammenhänge der Musik schon viel früher und getroffener auf die Reihe,ist lockerer und weit kräftiger.Auch einen dynamisch schnelleren Antritt.Mal sehen,wann ich mir das Teil anschaffen kann.

Mit den Hörern hast du recht.Die Sennis sind nicht optimaler betrieb für den CD5300 KHV,zu hochohmig.

Grüße,Otwin
RichterDi
Inventar
#21 erstellt: 06. Nov 2005, 22:33

Deukalion schrieb:
Hallo Reiner, hallo Otwin!
Gefühlsmäßig tendiere ich nach wie vor zu Alternative 1.
Was sagt Ihr dazu?
Viele Grüße
Hartmut


Meine Empfehlung wäre Alternative 3 - CEC CD 5300. Der macht m.E. mehr Sinn wenn auch wenn Du dann für die hochohmigeren KH im Corda Prehead weitergehst.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Cambridge Azur 340C mit allen Hoerwege- Modifikationen (730€) ein tolles Teil und die Verbindung mit dem USB 2 D/A macht viel Spaß, nur Du wirst eben nicht den Verbund erleben können wie das der CD 5300 tut. Da liegt einfach eine ganze Welt dazwischen. Wenn Du aber beide Geräte preislich addierst (ca. 1300 Euro) kommst Du schon nahezu in die Region des CD 5300. Der USB 2 D/A ist fein wenn Du ein altes Laufwerk behalten willst und nicht sehr viel investieren möchtest.

Den Weg den ich eingeschlagen habe, nachträglich noch ein tolles Laufwerk davor zu hängen, ist m.E. eine Sackgasse. Das sehe ich heute, nachdem ich das Geld ausgegeben habe.

Viele Grüße, Reiner
Deukalion
Inventar
#22 erstellt: 07. Nov 2005, 00:32
Hallo Otwin, Hallo Reiner!
Vielen Dank für Eure schnellen, fast zeitgleichen und inhaltlich ja übereinstimmenden Antworten!!
Ich werde mir jetzt wirklich mal den CEC CD 5300 ansehen.

Die Fragen, die Revoxaner gestellt hat


Wie ist eigentlich das Laufwerk von dem Player:
- Plastik oder Metallführung
- CD-Rom-LW oder noch echtes Audio-LW
- welcher Hersteller des LW (hoffentlich nicht Sony wegen der erbärmlichen Fehlerkorrektur)

Gruß Revoxaner


find ich auch interessant. Weiß da jemand etwas drüber?
Bis dann
Hartmut
Gelscht
Gelöscht
#23 erstellt: 07. Nov 2005, 01:38
...ich war lange in der Pampa unterwegs und dann solche Überraschungen!

Aus Eigennutz erstmal eine Frage an Chamix:
Wie betreibst Du denn nun den L3000 inzwischen? Am CD5300? Ohne Entzerrung? Hast Du einen HD53R?? Gibt es dafür bereits die Entzerrungsparameter für den L3000?

Frage an Otwin:
1. Kann es sein, dass der Ausgang keine Extra-Verstärkung gegenüber dem CD-Ausgang hat? Das wäre für Niederohmige KH sicher kein Problem, für einen Senn aber eventuell zu leise.
2. Vermutlich läuft der Player mit allen Netzspannungen, also ohne Landesversionen. Kannst Du das bestätigen?

Mit Google und Babelfish kann man übrigens sogar Japanische Berichte einigermaßen verständlich machen.
Demnach hat CEC auf der High End in Tokyo wohl einige Neuheiten mehr vorgestellt: CD5300, TL0X, HD53R, AMP3300R, CD3300R.
Angeblich soll auch das Netzteil nicht nur ein wenig besser sein als normale Schaltnetzteile.

Zuguterletzt: Glückwunsch an Reiner!

Danke!
Gelscht
Gelöscht
#24 erstellt: 07. Nov 2005, 01:42
@Deukalion
CEC hat bisher immer Sanyo Laser verwendet.
Falls das Laufwerk vom CD3300 übernommen wurde, handelt es sich um ein wirkliches Audio-Laufwerk.
Der Chipset ist wahrscheinlich wieder von NEC ist nur für Audio CD.
RichterDi
Inventar
#25 erstellt: 07. Nov 2005, 07:45
Hallo zusammen,

dankenswerterweise hat Herr Candeias nach dem Durchlesen des Threads mir einige Informationen per Mail zukommen lassen. Hier für alle die es interessiert:



Da als Folge Ihres Erfahrungsberichts noch Fragen aufgetaucht sind, möchte ich an dieser Stelle ein wenig zur Klärung beitragen, sowie einige allgemeine Kommentare:

- Ihr ATH-W1000 war unsere Referenz und den integrierten Kopfhörerverstärker zu testen. Die sehr "intime" (Zitat Michael Conrad) Form der Wiedergabe, hat uns sofort angesprochen. Der ATH-L3000 war nicht so gut zum testen geeignet, da dieser nicht von sich aus ausbalanciert ist.

- Upsampler machen vor allem Sinn wenn ein Re-Clocking Jitter reduzieren soll. Bei externen D/A-Wandlern kann das oft der Fall sein. Bei einem integrierten CD-Player haben wir jedoch eine feste Clock, die nicht weit vom DAC ist. In dem Fall sollte man die Anzahl der DSP-Prozesse besser klein halten und ein synchrones Upsampling funktioniert natürlich leichter als ein asynchrones Upsampling.

- Das Netzteil ist enorm aufwendig und trägt einen großen Teil zum guten Klangeindruck bei. Es gab während der Entwicklung noch eine Version mit aufwendigem klassischen Netzteil, wobei der Klangunterschied, bei ansonsten identischer Elektronik, gravierend war. CEC hat nach diesem Vergleich nicht lange gezögert und das Konzept für den CD5300 sofort geändert. Das Netzteil arbeitet ohne Modifikationen mit Netzspannungen von 85V bis 260V.

- Kurz zu den vielschichtigen Klanganforderungen (Scharfe, Ruhe...): Im Grunde stellt sich die Frage, ob ein Gerät so wiedergibt, wie es das Musikmaterial erfordert. Das kann auch mal scharf sein, oder eben auch unruhig. Es ist sehr schwer Kompensationseffekte mit anderen Komponenten der Anlage zu erkennen. In der Entwicklung sollte es jedoch ein Muss sein, solche Effekte zu vermeiden. Natürlich verstehe ich die Frage nach Klang-Tendenzen wie "scharf" etc. Ein guter Indikator für relativ neutrales Verhalten ist die Fähigkeit eines Gerätes den Charakter mit dem Musikmaterial zu ändern. Ein Gerät mit ausgeprägtem eigenen Charakter ist dazu nicht in der Lage.

Es freut mich übrigens, wie sehr sich die Beschreibungen mit unseren Erfahrungen decken!

- Die Laserführung des Laufwerks ist aus Metall.

- Mit unterschiedlichen Einstellungen des Oversamplings ändert sich vor allem das Dynamikverhalten. Manche Anlagen harmonieren mit sehr dynamischen Quellen nicht sehr gut und bevorzugen ruhigere Einstellungen. Vom Störniveau sind alle Einstellungen unkritisch, vom Klirrniveau sieht 32 fs am besten aus.

- Digital-Filter arbeiten aufgrund des knappen CD-Standards sehr nahe am hörbaren Übertragungsbereichs. Bisher ist daher immer ein Kompromiss nötig: Filter mit perfektem Frequenzgang haben leichte Einbußen auf der Zeitebene, die man "Ringing" nennt und leicht messbar sind. Bei einem Nadelimpuls sieht man Vor- und Nachschwingen, was einer Energieverteilung auf der Zeitebene entspricht. Der so genannte "Soft"-Filter wäre richtiger als "low-ringing" zu bezeichnen. Nadelimpulse sind fast ringing-frei und werden "auf den Punkt" genau gespielt. Dafür fällt am obersten Ende der Frequenzgang sanft ab.

- Dither könnte man im Grunde fest einbauen, da es das Verhalten des DAC im Nulldurchgang immer verbessert.

-Der Kopfhörerausgang arbeitet mit dem original CD-Pegel und passt daher gut zu niederohmigen Kopfhörern. Die Impedanz ist sehr niedrig und selbst 32-Ohm Kopfhörer bleiben bis zum Maximalpegel im Class-A-Bereich.

- Die Lasereinheit ist von Sanyo und für Audio-Player gemacht. CD-ROM müssen die Laser für die hohen Geschwindigkeiten härter aufhängen um die mechanische Resonanz auf höhere Frequenzen zu schieben. Daher können viele ROM-Laufwerke keine 1x-Wiedergabe mehr und simulieren CDA-Betrieb nur noch.

- Der Chipset ist von NEC, die Software von CEC.

Hoffentlich helfen die kurzen Erklärungen Ihnen und anderen Interessierten weiter!

Wie bereits jemand im Forum erwähnt hat, sind auf der Tokioter High-End einige Neuheiten mehr vorgestellt worden, die sicher auch bald in Deutschland eingeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Carlos Candeias


Vielen Dank Herr Candeias!!!

Viele Grüße, Reiner
Chamix
Stammgast
#26 erstellt: 07. Nov 2005, 09:50

Tamagohead schrieb:
...ich war lange in der Pampa unterwegs und dann solche Überraschungen!

Aus Eigennutz erstmal eine Frage an Chamix:
Wie betreibst Du denn nun den L3000 inzwischen? Am CD5300? Ohne Entzerrung? Hast Du einen HD53R?? Gibt es dafür bereits die Entzerrungsparameter für den L3000?



Wie schon von Carlos Candeias und lange zuvor von dir selbst beschrieben, läuft der L3000 nicht befriedigend an einem linearen Ausgang. Man hört natürlich auch am CD5300 eine hohe Qualität insgesamt, aber wie wir beide wissen, ist die Ausgewogenheit letztlich entscheidender. Für den Sennheiser HD650 kann ich bestätigen, dass der Antrieb zu wünschen übrig lässt. Aktuell lasse ich daran den neuen AKG K601 mit seinem verhältnismäßig schlechten Wirkungsgrad und den 120 Ohm Widerstand einspielen. Mein anfänglicher Verdacht, dass der Ausgang für diesen Hörer zu schwach sei, hat sich seit gestern als falsch erwiesen. Der war halt nur zu wenig eingespielt. Bei sehr leisen CD's muss damit allerdings schonn nahe an die Grenzen gegangen werden. Der K701 sollte es dem CD5300 wesentlich leichter machen und klasse daran laufen. In wie weit der HD53R den K601 besser spielen lassen kann, bleibt abzuwarten.

Bezüglich der Entzerrung für den HD53R kannst Du Otwin mal ansprechen. Jedenfalls erwarte ich meinen auf L3000 entzerrten R noch diese Woche.
RichterDi
Inventar
#27 erstellt: 07. Nov 2005, 11:31

Chamix schrieb:

RichterDi schrieb:


Bei 999,- solltest Du auf jeden Fall zugreifen. Allerdings ist das Foto bei http://www.plsaudio.nl/?page=C_E_C m.E. kein CD 5300. Es fehlen die Spikes. Du könntest ja bei der Bestellung auf den hier abgebildeten CD 5300 referenzieren: http://www.cec-web.co.jp/frame_set.html

Viele Grüße, Reiner


Das scheint mir ein komplett anderes Gerät zu sein. Es fehlen auch die Anzeigen für Filter und Oversampling, der Knopf für die Lautstärke ist ebenso ungleich, also Vorsicht. Meines Wissens nach soll der CD5300 mit rund 1.700,-€ gelistet sein.



Zu dem Thema die Antwort von PLS audio:

Beste Reiner,

Helaas heeft de maker van de CEC pagina enkele fouten gemaakt, wij gaan deze ze snel mogelijk herstellen.
Als tegemoetkoming wil ik de CD 3500 Cd-speler voor 1499,00 euro leveren.

Met vriendelijke groeten,

Bert Postma (PLS audio)


Also, klare Fehlmeldung.

Viele Grüße, Reiner
michaelxray
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 07. Nov 2005, 17:19
@tamagohead

Ich denke,die von Reiner eingestellte Hilfe von Carlos Candeias beantwortet deine Fragen.

@alle

Man muß den CD5300 als eine Musikmaschine sehen,die völlig aus einem Guß spielt.Dieser Eindruck stellt sich ganz klar dar.Zu keiner Zeit werden Töne vordergründig behandelt oder als "aha" angeboten.Vielmehr ist die Tiefe,die Lockerheit und Stabilität etwas,was sich einfach selbstverständlich der Musik unterordnet.

Und wenn man dem Player zuhört,versteht man den sinnvoll durchdachten Zusammenschluß aller wichtigen Punkte,die einfließen.

Das erste,was mich ereilte waren zwei Dinge.Seine Kraft und seine Suveränität.Zwei Dinge,die in der Regel die Player machen,die meistens viel Geld kosten.Diese beiden Dinge in der Musik sind für mich die Hürde,die es zu nehmen gilt.Daran unterscheide ich Player in tieferen bis mittleren Preisgefilden und Player,zu denen man sagt,es spielt ein großer Player.
Dazu gesellt sich das Vermögen an der Musik dran zu sein.Player die sich mehr auf Töne beziehen,gibt es viele.Player die rythmisch und musikalisch arbeiten,schon weniger.Der CD5300 schüttelt das locker.

Grüße,Otwin
Gelscht
Gelöscht
#29 erstellt: 08. Nov 2005, 01:23
Auch meinerseits Danke! Alles klar!

Auf Erfahrungen mit dem L3000 am HD53R bin ich natürlich immer heiss.
Kirschkuchen
Stammgast
#30 erstellt: 08. Nov 2005, 13:36
Klingt ja wirklich interessant.
Hatte mich gerade entschlossen meinen Naim CD5 mit einem Avondale Netzteil upzugraden. Bei Eurer Schwärmerei werde ich aber neugierig auf den CEC. Weiss jemand, ob man den in Nürnberg und Umgebung probehören kann?
Habe ich das mit dem Netzteil richtig verstanden, dass ein Japan-Modell ohne Modifikation auch in Deutschland laufen würde?
Chamix
Stammgast
#31 erstellt: 08. Nov 2005, 16:06

Kirschkuchen schrieb:

Habe ich das mit dem Netzteil richtig verstanden, dass ein Japan-Modell ohne Modifikation auch in Deutschland laufen würde?


Genau richig verstanden.
helfo
Stammgast
#32 erstellt: 08. Nov 2005, 19:26
In 3 Wochen habe ich Geburtstag und dann habe ich so ein Teil
Auf einen KHV muss ich dann aber erstmal verzichten.

Freu!
michaelxray
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 08. Nov 2005, 22:19
Hi Helfo,

Kannst dich echt freuen.Mordsteil der Player.Und vor allem,wenn es mit deinem KH richtig aufgeht,dann steht der völligen Freude nichts mehr im Wege.Es muß nur anständig passen.Zumindest wird dir die Zeit ohne separaten KHV nicht schwer.Der KH sollte kein hochohmiges Teil sein.Wie liegt denn dein Sony?Du hast aber glaube ich noch ein Teil,wenn ich mich nicht täusche.

Grüße,Otwin
RichterDi
Inventar
#34 erstellt: 09. Nov 2005, 00:32

helfo schrieb:
In 3 Wochen habe ich Geburtstag und dann habe ich so ein Teil
Auf einen KHV muss ich dann aber erstmal verzichten.

Freu! :*


Hi,

das ist sicher eine der besten Investitionen. Darf ich fragen welchen Vertriebsweg Du wählst? Japan, Niederlande, Holland?

Stimmt Dein Profil noch bzg. des KH?

Viele Grüße, Reiner
sean-xenos
Stammgast
#35 erstellt: 09. Nov 2005, 00:57
Ich bin etwas erstaunt über den überschwenglichen Titel des Beitrags.
Der KH-Ausgang des CEC CD5300 ist sicherlich sorgfältiger als bei vielen anderen CD-Playern konstruiert.

Aber klanglich ist er nach meiner Hörerfahrung doch weit von einem guten KHV entfernt.
Das war für mich bei einem RS-1, einem HD650 oder einem L3000 sehr deutlich zu hören.
Deswegen ist der CD5300 trotzdem ein sehr gutes Gerät.
helfo
Stammgast
#36 erstellt: 09. Nov 2005, 07:37

das ist sicher eine der besten Investitionen. Darf ich fragen welchen Vertriebsweg Du wählst? Japan, Niederlande, Holland?

Stimmt Dein Profil noch bzg. des KH?


Der KH sollte kein hochohmiges Teil sein.Wie liegt denn dein Sony?



Ich hatte vor, ihn in Deutschland zu beziehen. Ist davon abzuraten, da Du nur Holland und Japan erwähnst?

Ja, das Profil stimmt noch. Ich nutze derzeit den Sony MDR-F1 (Impendanz 12 Ohm).

Aber ich liebäugle mit dem AKG 701. Da muss ich allerdings noch einiges an Überredungskunst bei meiner Frau aufwenden

Viele Grüße,

helfo
RichterDi
Inventar
#37 erstellt: 09. Nov 2005, 08:09

sean-xenos schrieb:
Ich bin etwas erstaunt über den überschwenglichen Titel des Beitrags.
Der KH-Ausgang des CEC CD5300 ist sicherlich sorgfältiger als bei vielen anderen CD-Playern konstruiert.

Aber klanglich ist er nach meiner Hörerfahrung doch weit von einem guten KHV entfernt.
Das war für mich bei einem RS-1, einem HD650 oder einem L3000 sehr deutlich zu hören.
Deswegen ist der CD5300 trotzdem ein sehr gutes Gerät.


Hi, der Titel "Gateway To Heaven" bezieht sich ersteinmal auf den CD Player und der Kopfhörerausgang kommt einfach dazu. Der Titel mag überschwenglich klingen, aber genauso erleben ich es jeden Abend! Meine Hörerfahrungen sind alle im wesentlichen ATH W-1000 bezogen und da kann man auf den HD 53 gut verzichten.

Beim L3000 bist Du sicher besser beim HD 53 viel besser aufgehoben.

Meine Hörerfahrung mit dem RS1 liefere ich noch nach. Versprochen.

Viele Grüße, Reiner


[Beitrag von RichterDi am 09. Nov 2005, 08:10 bearbeitet]
Kirschkuchen
Stammgast
#38 erstellt: 09. Nov 2005, 13:26
Welchen Vertriebsweg hast Du denn genutzt Reiner?

Wenn ich das als Nichtjapaner richtig ergoogelt habe, gibt es den in Nippon ja erheblich günstiger.
http://item.rakuten.co.jp/audio/cd5300/ und http://www.hino-audio.co.jp/01/01.html (In Euro umrechnen darf jeder selbst mal.)
Dem gegenüber stehen die Importrisiken und -kosten und Schwierigkeiten bei Garantiefällen.
pundm
Stammgast
#39 erstellt: 09. Nov 2005, 13:41

Kirschkuchen schrieb:
Welchen Vertriebsweg hast Du denn genutzt Reiner?

Wenn ich das als Nichtjapaner richtig ergoogelt habe, gibt es den in Nippon ja erheblich günstiger.
http://item.rakuten.co.jp/audio/cd5300/ und http://www.hino-audio.co.jp/01/01.html (In Euro umrechnen darf jeder selbst mal.)
Dem gegenüber stehen die Importrisiken und -kosten und Schwierigkeiten bei Garantiefällen.


Das interessiert mich auch brennend. Schließlich ist der Preisunterschied erheblich...

Grüße,
Christian
michaelxray
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 09. Nov 2005, 15:17
Hi Reiner,

Ja,sehe ich auch so.Holger hatte auch schonmal in bezug auf den HD53 in etwa solche Erfahrungen gemacht.Ich kann das auch nicht nachvollziehen.Wenn an der Klinke am CD5300 ein niederimpedanter Hörer arbeitet,spielt dieser Ausgang laut meiner Erfahrung um einiges besser als mancher KHV.Das selbe konnte ich aber auch in verbindung mit einem Grado RS1 feststellen.

Desweiteren kannn man die normale Klinkenlösung an vielen Playern überhaupt nicht vergleichen.Im CD5300 spielt nicht eine simple Anpassung die Klinke an,sondern ein kompletter verstärker dafür.Im Falle eines RS1 liegt das Ergebnis sogar schon recht nahe am HD53R.

Grüße,Otwin
dr.matt
Inventar
#41 erstellt: 09. Nov 2005, 16:24

sean-xenos schrieb:
Aber klanglich ist er nach meiner Hörerfahrung doch weit von einem guten KHV entfernt.


Sorry, aber diese Aussage entbehrt jeglicher Realität und verursacht bei mir Kopfschütteln.

Der eingebaute KHV im CDP ist excellent.

Wie ich darauf komme ?

Na ja, ich besitze so ein Teil.

Momentan bin ich etwas schreibfaul, sobald sich dies aber ändert, werde ich meine Erfahrungen zum CEC CD-5300 in den verschiedenen Foren posten.


Liebe Grüße,
Matthias
Chamix
Stammgast
#42 erstellt: 09. Nov 2005, 17:10
Auch ich werde nach weiteren Erfahrungen mit verschiedenen KH am KH-Ausgang des CD5300 meine Einschätzungen genauer beschreiben. Der beschriebenen Eindruck von Holger, dass der Ausgang vom CD5300 "weit" unter einem guten KHV liegt, ist meiner Ansicht nach zu schnell formuliert. Allerdings musste auch ich feststellen, dass mir alle drei erwähnten KH am HD53 unzweifelhaft besser gefielen. Nun sind aber gerade diese drei Hörer auch nicht optimal für den Betrieb am CD5300 geeignet. Ferner spricht dies ja auch nicht zuletzt für den HD53, welcher auch nicht ganz billig ist. Reiner wird bei ausführlicheren Tests vermutlich auch einige Unpässlichkeiten mit dem RS-1 feststellen müssen.

Dennoch rate ich dringend davon ab, die grundsätzliche hohe Qualität des KH-Ausgangs wegen dieser Aussage anzuzweifeln. Heute werde ich sogleich die Gelgenheit nutzen und die beiden neuen AKG's daran ausprobieren, um etwas mehr Aufschluß darüber gewinnen zu können.

Danach wird sich auch für mich zeigen, ob man schon eher den genau passenden KH für den CD5300 braucht, um in den KH-Klanghimmel kommen zu können.

Darüber hinaus kann man aber gar nicht genug darauf hinweisen, dass dieser CD-Player klanglich ein Hammer ist und ihn allein deswegen wenigstes einmal gehört haben sollte!


[Beitrag von Chamix am 09. Nov 2005, 17:15 bearbeitet]
michaelxray
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 09. Nov 2005, 18:27
Hallo Jungs,

Ein Hinweis wegen Grado RS1 Betrieb am CD5300.Zuerst hatte ich etwas befürchtung,wegen der Niederimpedanz des CD5300 an desen Klinkenbuchse.Aus dem Grund hatte ich mir ein Adapterkabel(Original Gradokabel)gemacht,wobei im Klinkenstecker zwei 100 Ohm Wiederstände eingelötet wurden von mir.

Jedoch hatte sich meine Befürchtung im Nachhinein zerschlagen.Ich war der meinung,der RS1 verliert an den 11 Ohm zuviel an Wärme.Jedoch falsch.

Nun möchte ich ausdrücklich erklären,daß ich den Höreindruck von Holger,als er bei Chamix war,nicht anzweifle.ich möchte dem Holger kein Unrecht tun.Aber egal warum welche Eindrücke zustande kamen,kam ich mit CD5300 und RS1 zusammen mit dem RS1 Besitzer zu einem anderen Urteil.Ich muß an der Stelle genau dieses Urteil mitteilen.Anderes hörte mein bekannter und ich auch nicht im Zusammenspiel.

Zusammenfassend:Der RS1 gewinnt an Signaltreue.Sein Verlauf ist weniger Präsenzbereich,oder eigentlich kein Präsenzbereich mehr,nimmt man es genau.Aber wie auch immer,ob noch ein ganz klein wenig oder nicht,auf jeden Fall ist das Verhalten deutlich geradliniger.Er spielt damit eine ganze Ecke ausgewogener.

Desweiteren zeigt der RS1 eigentlich mehr Charakter oder Wesen.Nun wird jemand vielleicht berechtigt fragen,ja woher weiß man denn wie das klingt,wenn er mehr Wesen zeigt.

Indem er einen tieferen Einblick in die Musik gewährt,Einzelheiten selbstverständlicher in ein gesamtes einbindet,weniger Ecken hat im Klangbild,also schlichtweg mehr Charakterstärke zeigt.

Es liegt daran,wie bei anderen KH´s auch,wenn sie an 100 Ohm betrieben werden.Auch eine Art leicht aufgesetzter Wärme fördert das Wesen der Töne nicht gerade.Denn wie auch immer,eine dazugemischte oder aufgesetzte Wärme ist nicht des RS1 klare eigene Aussage,sondern ein Erzeugnis,welches durch die 100 Ohm zustande kommt.

Nun,das kann bei gewohnheit dem ein oder anderen vielleicht recht sein.ich kenne einige Personen,die lieben auch über alles die Trioden,die wirklich malen.

Aber mit dem Grado an den 11 Ohm des CD 5300 wächst des Grados klare Linie.er spielt ehrlicher und man merkt beim Zuhören,das die Dinge im Wesen klarer sind und mehr Sinn als ganzes ergeben.Hat man diese Linie drauf,wird es viel schwerer fallen,den RS1 wieder gewohnt am 100 Ohm Ausgang zu hören.

Ich hab das Spielchen ebenfalls beim HD53R massenweise ausprobiert bei ganz unterschiedlicher Musik.Und beim HD53R hat man es sogar mit 5,5 Ohm zu tun,also noch tiefer als beim CD53000.
Und wir hatten mit einem zusätzlichen RS1 in verbindung mit meinem 100 Ohm Adapter und gegenseitig angepaßter Lautstärke immer wieder gegengehört.Es war ja leicht.Den einen RS1 runter,den anderen auf.

Bei dieser Testphase kamen zwei Personen und ich zum klaren Ergebnis,das der RS1 davon profitiert,ihn niederimpedant zu betreiben.

Es wäre aber auch nicht das geringste Problem,sich einen Adapter zu besorgen,wo genau wie bei mir 100 Ohm Wiederstände eingelötet werden.Dazu braucht man natürlich,will man es nicht selbst machen,einen bezug zu einer Person,die damit Umgang hat.Aber zu regeln ist das.
Nur für den Fall,das einem der RS1 mit 100 Ohm Serienwiederstand an der CD5300 Buchse den größeren Sinn macht.Also locker zu variieren.

Mehr kann ich nicht dazu sagen,als das Ergebnis von drei Leuten,die sich alle einig waren.

Grüße,Otwin
RichterDi
Inventar
#44 erstellt: 09. Nov 2005, 23:43

Revoxaner schrieb:

RichterDi schrieb:
Deine Frage mit letzter Sicherheit für den Grado RS1 zu beantworten wird noch etwas Zeit kosten. Leider lässt der Grado zuviel Sound nach außen, so dass ich ihn Nachts nicht vernünftig einsetzen kann, zum zweiten ist das Kabel so kurz (dem Grado Verlängerungskabel misstraue ich), dass ich den Stuhl direkt neben den Player stellen muß. Und das habe ich zwar schon gemacht, mache es aber eben nicht Tag für Tag bzw. Nacht für Nacht.


Ich hatte mit meinem PS-1 auch die ersten Wochen direkt vor dem KHV gesessen, bis ich mir das Grado-Verlängerungskabel kaufte. Es sieht so stabil wie das am KH angeschlossene Kabel aus und ich konnte bisher keinen Klangunterschied feststellen.


Hallo, hatte heute Gelegenheit den Grado RS1 am CD 5300 zu testen. Vorweg der Unterschied mit oder ohne Verlängerungskabel ist m.E. gegeben, allerdings, wenn es die Praxis gebietet kann man mit der minimalen Einschränkung leben.

Der RS1 läuft am CD 5300 äußerst vernünftig, ohne dass man in irgendeiner Art und Weise etwas vermissen würde. Allerdings ist sein Wirkungsgrad etwas schlechter als der des ATH W-1000 und sofern muß man doch etwas mehr aufdrehen.

Übrigens wurde mir durch den direkten Vergleich wiedereinmal bewußt wieviel besser der ATH W-1000 IMHO ist.

Mehr Räumlichkeit und mehr Details führen bei mir zu mehr Spaß. Ich bin mir völlig bewußt, dass der Kitzel des RS1 für viele wichtiger ist, bei mir ist es eben nicht so.

Also, klares Statement, wer einen RS1 hat kann den bequem am Ausgang des CD 5300 fahren, ohne sich einen zusätzlichen KHV kaufen zu müssen.

Viele Grüße, Reiner
sean-xenos
Stammgast
#45 erstellt: 10. Nov 2005, 00:40

RichterDi schrieb:

Also, klares Statement, wer einen RS1 hat kann den bequem am Ausgang des CD 5300 fahren, ohne sich einen zusätzlichen KHV kaufen zu müssen.

Viele Grüße, Reiner


Hallo,

ich merke schon, dass der CD5300 viele Fans hier hat, sicherlich nicht zu unrecht.
Meine Erwartungen an den KH-Ausgang des Players waren ziemlich hochgesteckt, da Otwin mir telefonisch den Player ausdrücklich in der Kombination mit dem W1000 und dem RS-1 empfohlen hatte.
Die Eindrücke vom Probehören sind nicht mehr so frisch, dass
ich jetzt im Detail alles genau beschreiben könnte, aber ich habe sehr viele Erfahrungen mit dem RS-1 und hatte auch CDs dabei, die ich sehr intensiv mit dem RS-1 (und anderen KHs) gehört habe.

Meine hochgesteckten Erwartungen wurden nicht so ganz erfüllt,
beim L3000 und HD650 war das zu erwarten, da der KH-Ausgang des CD5300 dafür nicht optimal abgestimmt sein mag.

Beim RS-1 ging es mir so, dass ich nach wenigen Minuten das Probehören beendete, da ich den RS-1 mit dem mir sehr gut bekannten Musikmaterial am KH-Ausgang von der Dynamik her zu flach und gebremst empfand. Das heißt nicht das der KH-Ausgang des CD5300 schlecht ist, nein beiweitem nicht,
aber ein richtig guter KHV entlockt dem RS-1 noch etwas mehr. Wie viel dieses mehr nun wert ist, ob sich deswegen jemand einen zusätzlichen kHV anschaftt, ist subjektiv.
Ob ich das nun gut, sehr gut oder ... nenne, auch.

Ich möchte hier nur mitteilen, dass mit dem KH-Ausgang des CD5300 beim RS-1 noch nicht das Ende seiner Möglichkeiten erreicht ist. Punkt. Da bin ich mir sehr sicher.

Und ihr dürft auch alle anderer Meinung sein,
mir gefällt nach meinen ziemlich eindeutigen Erfahrungen nur einfach der Absolutheitsanspruch nicht, mit dem jetzt das KHV-Teil des CD5300 bewertet wird.

Und, was den K601 oder K701 (oder andere KHs) am CD5300 angeht, da kann es wieder ganz anders aussehen, da mag ein zusätzlicher KHV unnötig sein. Dazu kann ich gar nichts sagen.

Ergänzung: Inwieweit der CD5300 am Tag des Probehörens schon ausreichend eingespielt war und ob sich seit dem das KHV-Teil des CD5300 klanglich noch verbessert hat, dazu kann nur chamix Auskunft geben.
Für mich war die Situation nach dem Probehören geklärt und meine high-fidelen Interessen gingen dann in eine andere Richtung.


[Beitrag von sean-xenos am 10. Nov 2005, 08:19 bearbeitet]
RichterDi
Inventar
#46 erstellt: 10. Nov 2005, 05:57

sean-xenos schrieb:

Ich möchte hier nur mitteilen, dass mit dem KH-Ausgang des CD5300 beim RS-1 noch nicht das Ende seiner Möglichkeiten erreicht ist. Punkt. Da bin ich mir sehr sicher.


Überhaupt kein Wiederspruch. Das kann genauso so sein. Ist übrigens auch noch von keinem behauptet worden.


sean-xenos schrieb:

Und ihr dürft auch alle anderer Meinung sein,
mir gefällt nach meinen ziemlich eindeutigen Erfahrungen nur einfach der Absolutheitsanspruch nicht, mit dem jetzt das KHV-Teil des CD5300 bewertet wird.


Ohne jetzt den Thread in der Gänze zu zitieren. Einen Absolutheitsanspruch an den Kopfhörerausgagng des CD 5300 gibt es nicht. Er ist eben für so einen Hörer wie den ATH W-1000 sehr gut geeignet (den aus irgendwelchen Gründen scheinbar weniger Leute kaufen als den L3000). Ich bin auf jeden Fall begeistert.

Übrigens existiert auch keinerlei Absolutheitsanspruch für den CD 5300 als CD Player. Er ist lediglich, in der noch bezahlbaren Region der Player, ein echtes Highlight.

Viele Grüße, Reiner
Chamix
Stammgast
#47 erstellt: 10. Nov 2005, 21:23
Heute habe ich die beiden AKG's K601 und K701 jeweils am HD53R und am CD5300 gehört. Beide KH klingen am CD5300 sehr gut und sind in dieser Kombination mehr als nur ein Zwischenlösung. Der HD53 ist zwar genauso wie der K701 mit jeweils 24 Spielzeit kaum eingespielt, dennoch konnte ich aufgrund des eingespielten K601 hierüber einen ausreichend tiefen Eindruck gewinnen. Mit beiden KH kann man auch am CD5300 relativ laut hören, mit dem K601 am Ende allerdings nicht mehr mit voller Qualität. Am HD53R legen beide Hörer in Kraft und Dynamik noch ein Stückchen zu. Für weitere Details muß der KHV aber noch etwas einspielen.
helfo
Stammgast
#48 erstellt: 14. Nov 2005, 18:14
Ich bin hin- und hergerissen:

a) Entweder ich hole den CEC 5300 oder
b) die Squeezebox und die AQvox USB

Bei a) habe ich den besten CD-Klang für das Geld und bei b) kann ich alle CD's auf dem Rechner (verlustfrei) archivieren und per WLAN abrufen und über die AQVOX ausgeben. b) befriedigt also den Spieltrieb und hat einen Coolnessfaktor, während a) den Trieb nach dem "perfekten Klang" befriedigt.

Ich weiß ehrlich nicht, was ich will. So lange habe ich noch nie für eine Entscheidung gebraucht.

Könnt ihr das nachvollziehen?

Viele Grüße,

helfo

PS: Ich weiß, dass das jetzt eigentlich etwas OT ist, aber in diesem Forum habe ich die meisten Infos hierzu bekommen.
RichterDi
Inventar
#49 erstellt: 14. Nov 2005, 19:15

helfo schrieb:
Ich weiß ehrlich nicht, was ich will. So lange habe ich noch nie für eine Entscheidung gebraucht.

Könnt ihr das nachvollziehen?

Viele Grüße,

helfo

PS: Ich weiß, dass das jetzt eigentlich etwas OT ist, aber in diesem Forum habe ich die meisten Infos hierzu bekommen.


Hallo Helfo,

so lange Du auch Kopfhörer-Fan bist, bist Du bei uns immer willkommen und nie OT.

Deine Schwierigkeit ist für mich vom finanziellen Standpunkt nachvollziehbar schwierig. Kann man es nicht trotzdem nach dem Haupteinsatzzweck entscheiden? Schließlich reden wir hier doch von sehr verschiedenen Dingen. Willst Du CD hören? Hörst auch mal eine CD durch? Oder bist Du einer der sich am Computer zusammenstellt? Was ist Dein Hauptausgabegerät?

Viele Grüße, Reiner
helfo
Stammgast
#50 erstellt: 14. Nov 2005, 19:26
Hi,

bisher habe ich nicht eine einzige CD über den Computer gehört. Ich hörte bisher fast zwei Jahre nur Vinyl und habe durch einen Röhrenverstärker erst wieder Zugang zur CD bekommen. Ich höre immer ganze Alben und nahezu nie Sampler.
Mein NAD C541 ist das derzeit schwächste Glied in meiner Kette. Mit dem Hören über den PC würde ich nur meinem Spieltrieb entgegenkommen. Den CD Player schließe ich an und das war's. Bei der anderen Geschichte kann ich mich Tage und Wochen beschäftigen mit dem Einrichten des Servers usw.

Wenn ich nur eine ungefähre Ahnung vom Klanggewinn durch den CEC hätte, wäre die Entscheidung sicherlich leichter. Aber wenn der Klanggewinn gegenüber der Aqvox nur marginal ist, kommt man ins Grübeln.

Viele Grüße,

helfo
RichterDi
Inventar
#51 erstellt: 14. Nov 2005, 19:29

helfo schrieb:

Wenn ich nur eine ungefähre Ahnung vom Klanggewinn durch den CEC hätte, wäre die Entscheidung sicherlich leichter. Aber wenn der Klanggewinn gegenüber der Aqvox nur marginal ist, kommt man ins Grübeln.


Über "klein" kann man nicht sprechen.
Das ist ein sehr großer Qualitätsunterschied.
Full Stop. End of Story.

Hörst Du denn KH?

Viele Grüße, Reiner
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