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China IEM / In Ear Thread - Meinungen, Erfahrungen, Reviews

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Jens1066
Inventar
#51 erstellt: 21. Okt 2018, 21:22

Ich spiele auch mit dem Gedanken, mal einen In-Ear bei Aliexpress zu bestellen.


Am 11.11. ist wieder so ein Sonderverkauf mit guten Preisen. Haben heute mal mit dem Schwiegersohn geschaut. Da kann man z.B. die ZST Pro für 6,50 € kriegen. Ein bisschen warten würde sich also lohnen.

Versandart ist bei mir immer das standardmäßig angebotene. IdR kommt es dann per Chinapost als Einwurfeinschreiben. Lieferzeit kann ich meist mit ca. 2 Wochen bestätigen. Ging aber auch schon mal 6 Wochen zum chinesischen Neujahrsfest.
comox
Stammgast
#52 erstellt: 21. Okt 2018, 21:56
Danke für die Infos!


Jens1066 (Beitrag #51) schrieb:

Am 11.11. ist wieder so ein Sonderverkauf mit guten Preisen. Haben heute mal mit dem Schwiegersohn geschaut. Da kann man z.B. die ZST Pro für 6,50 € kriegen. Ein bisschen warten würde sich also lohnen.


Oh mann, erst vor 2 Stunden einen Moondrop Kanas Pro bestellt...
Nun gut, vllt. findet sich an dem Datum noch mal was interessantes. Ein TFZ King Pro würde mich noch interessieren oder auch ein (nicht lieblos zusammengeschusterter) Multi-BA mit guter Räumlichkeit.


[Beitrag von comox am 21. Okt 2018, 21:58 bearbeitet]
k.e.
Ist häufiger hier
#53 erstellt: 22. Okt 2018, 13:51

comox (Beitrag #52) schrieb:
Oh mann, erst vor 2 Stunden einen Moondrop Kanas Pro bestellt...

Sehr gut!
comox
Stammgast
#54 erstellt: 24. Okt 2018, 00:43
TFZ King Pro

Neu bei mir: Der TFZ King Pro.
Dafür musste allerdings erst mal die Bestellung des Moondrop ausfallen. :/ Der Moondrop hätte mir out of the box vermutlich besser gefallen, aber das Angebot war zu gut, um es abzulehnen.

Eindruck nach einigen Stunden:

Die Abstimmung ist alles andere als neutral. Enormer Tiefbass, der dann aber zum Oberbass hin wieder abflacht, sodass der Punch einen nicht allzu hart trifft. Bei head-fi wurde er insbesondere für EDM empfohlen, was ich persönlich aber aufgrund des eher gemäßigten Kickbasses nicht zu 100% unterschreibe. Aufgrund der starken und breitbandigen Senke zwischen ca. 200 und 1000 Hz fehlt auch Snares etwas Körperlichkeit. Dagegen ist um 2 kHz rum wieder ordentlich Pegel vorhanden, sodass Stimmen sehr präsent sind, aber eben nicht besonders voluminös. Eine harsche Betonung von Sibilanten ist aber nicht vorhanden. Sehr gut. Im Hochton kann man ihm dann beinahe einen Beyer-Peak attestieren, wobei der ziemlich schmalbandig ist.
Die Räumlichkeit zähle ich zu den größten Stärken. Er klingt recht weiträumig, ohne das Geschehen auseinanderzureißen.
Die Auflösung ist sehr ordentlich, vor allem gemessen am Preis. Kurz habe ich gegen den UE 900 quergehört, zu kurz aber, um bereits ein Urteil zum Dynamiker vs den Multi-BA fällen zu können (ganz allgemein finde ich das ständige Umstöpseln zum Vergleichen auch fürchterlich.)

Natürlich habe ich den, übrigens sehr schicken und gut verarbeiteten, King bereits einer EQ-Kur unterzogen. Da ich In-Ears leider noch nicht selber einmessen kann, habe ich mit REW auf Basis von im Netz verfügbaren Frequenzgraphen entzerrt. Etwas Tiefbass raus, untere Mitten angehoben, obere Mitten abgesenkt, den Beyer-Peak etwas reduziert.
So klingt er ziemlich geil. 😊 Und deutlich langzeittauglicher.

Ich bin ziemlich begeistert, was „Chi-Fi“ für vergleichsweise kleines Geld an Qualität bieten kann.

Demnächst trudelt auch ein LZ A5 bei mir ein.


[Beitrag von comox am 24. Okt 2018, 05:28 bearbeitet]
Samba70
Ist häufiger hier
#55 erstellt: 01. Nov 2018, 06:12
Konnte die Tage den T2 von Tin Audio hören war sehr angetan.
Jetzt wollt ich mir auch einen bestellen und habe gesehen es gibt nun auch einen "pro" jemand schon gehört bzw was soll sich getan haben?
Pd-XIII
Inventar
#56 erstellt: 08. Nov 2018, 10:52
Bezüglich T2: auch hier lohnt sich das Warten. Im Wooeasy Earphones Store(Aliexpress) wird er am 11.11 für 23€ veräußert.
Johnny_N
Stammgast
#57 erstellt: 12. Nov 2018, 22:12
Heute ist der KZ ZSN bei mir angekommen; wird in den nächsten Tagen ausgiebig getestet. Auf head-fi sind bereits einige User sehr begeistert und beschreiben ihn als verbesserten ZST.

Hier noch meine Ausbeute aus dem 11.11 Sale:
- TFZ T2 Galaxy (Single Dynamiker mit anscheinend riesengroßer Bühne)
- BQEYZ KC2 (2 BA + 2 DD, soll sehr ausgeglichen abgestimmt sein)
- TRN IM1 (1 BA + 1 DD, Vorverkauf wg. Neuvorstellung, hat ein Acryl- anstatt Hartplastikgehäuse wie in dieser Preisklasse üblich)

Dazu gibts noch einen Yescool S5 DAP, der meinen Benjie S5 für unterwegs ablösen soll und ein TRN 8-core Kabel mit 0,78mm Pins für den TFZ T2 oder den BQEYZ KC2, je nachdem welcher mehr zum Einsatz kommt. Für alles zusammen habe ich 150 Euro bezahlt.

Bilder und Eindrücke des ZSN folgen in den nächsten Tagen im entsprechenden KZ Thread hier im Forum!


[Beitrag von Johnny_N am 12. Nov 2018, 22:13 bearbeitet]
Pd-XIII
Inventar
#58 erstellt: 13. Nov 2018, 10:00

Samba70 (Beitrag #55) schrieb:
Konnte die Tage den T2 von Tin Audio hören war sehr angetan.
Jetzt wollt ich mir auch einen bestellen und habe gesehen es gibt nun auch einen "pro" jemand schon gehört bzw was soll sich getan haben?


weil es mir gerade durch Zufall in die Empfehlungen gespühlt wurde:


aber hast du wahrscheinlich schon gesehen.


[Beitrag von Pd-XIII am 13. Nov 2018, 10:00 bearbeitet]
comox
Stammgast
#59 erstellt: 13. Nov 2018, 15:46
Die Verlockung, am Singles' Day neue In-Ears zu ergattern, war groß, aber ich habe das erst mal zurückgestellt. Im Auge hatte/habe ich den Moondrop Kanas Pro sowie den Yinyoo HQ10. Kennt den Yinyoo schon jemand? 10 Treiber pro Seite sind eine Ansage. Wenn das gut umgesetzt ist, könnte das ein richtig, richtig guter High-End-Hörer sein. Nichtsdestotrotz: Ich habe mich noch längst nicht am LZ A5 satt gehört. Spätestens nach etwas EQ-ing spielt der super, löst fein auf und liefert eine überzeugende räumliche Abbildung. Zudem möchte ich mir erst mal eigenes Mess-Equipment anschaffen (wahrscheinlich das MiniDSP EARS).


[Beitrag von comox am 13. Nov 2018, 15:54 bearbeitet]
XperiaV
Inventar
#60 erstellt: 01. Feb 2019, 14:45
Kennt jemand die Marke NICEHCK ?
Deren DT500 interessiert mich, die Modelle haben etwas längere Schallröhrchen.

Habe mir mal die Reviews bei Amazon Japan durchgelesen (auch da durcheinander wie bei uns in D zB .... also es werden verschiedene IE einer Marke in einen Topf geworfen, da muss man schon genau lesen um WAS für ein Produkt es sich bei der Rezension handelt)

Viel findet man leider nicht über diese Marke. Die DT Line hat so wie es aussieht nur BA Treiber an Bord.
Den DT500 gibt es noch für 87,84€ bei Ali statt 154€.

Bleibt die Frage was die können ....
Exploding_Head
Inventar
#61 erstellt: 01. Feb 2019, 17:23

XperiaV (Beitrag #60) schrieb:
Kennt jemand die Marke NICEHCK ?
Bleibt die Frage was die können ....

Offensichtlich nur aufgrund von ein paar Internetberichten leichtgläubigen Europäern, die immer gern Katzen in Säcken kaufen, das Geld aus der Tasche ziehen.
Johnny_N
Stammgast
#62 erstellt: 01. Feb 2019, 18:38

Kennt jemand die Marke NICEHCK?

Ja, ich habe die Modelle Bro, EP10 und P3. Beim Nicehck Shop auf Ali habe ich auch öfter bestellt, es werden genug anderen Marken angeboten. Der Shop kommt mir sehr seriös vor, Nachrichten werden schnell beantwortet und die Bestellungen schnell versendet.

Über den DT500 habe ich bereits viel Positives gelesen. Wenn du ihn bestellst, würde ich mich über eine kurz Beschreibung sehr freuen.
XperiaV
Inventar
#63 erstellt: 01. Feb 2019, 19:00
Mhhh ok Danke.
Bin immer wieder mal am Suchen nach IE mit langen Schallröhrchen ähnlich wie beim AF78.
Leider kaum was zu finden.
Sind die den vom DT500 eigentlich länger als zB bei den Westone IEM's, die ja ähnlich aussehen?
XperiaV
Inventar
#64 erstellt: 10. Feb 2019, 22:29
Ich hatte letztens in der Bucht aus Fun mal bei einem neu verpackten In Ear geboten.
Am Ende war ich mit 1€ der Höchstbietende, ohne zu wissen was ich da kaufte

Waren gestern im Briefkasten, konnte aber erst aus Zeitgründen erst heute mal reinhören, bin immer noch dabei.

Also es sind Gritin In Ears ohne Modellbezeichnung.
Bei der Suche auf Amazon hab ich die aber gleich gefunden ...

Es handelt sich um diese In Ear

War erst erschrocken da schon 821 Bewertungen, und davon fast alle durchweg positiv
Also ausgepackt und mal reingehört.

Die Abstimmung ist ganz gefällig, keine fiesen Höhen-Peaks, Mitten nicht zu stark zurück gesetzt und Bässe durchaus qualitativ gut, wenn man den Preis in Betracht zieht. Das alles in einem Patronen-Form Gehäuse aus Metall.

Die Isolation ist überdurchschnittlich stark mMn

Auch eine Messung gibt es, was die allerdings mit der Realität zu tun hat ....?!

71LpaW16HdL._SL1500_

Mir gefällt der Klang bisher besser als das was ich von KZ bisher hörte.
Keine Ahnung wer die Teile für Gritin herstellt, denke mal Gritin selbst ist nur die Marke dir drauf steht bei ihren Produkten?! Mir sagen die vom Namen her gar nichts ...

Verarbeitung scheint auch gut ... da fehlt dann halt auch die Langzeiterfahrung. Zumindest mit Kinnschieber und das Kabel ist nicht großartig nervig, da hab ich schon deutlich schlechtere an Ohrhörern gesehen.

Klanglich sicher nichts für ER4 Fanatiker, aber mMn durchaus natürlich klingend abgestimmt, mit einer passenden Portion Bass für unterwegs, ordentlichen Isolation und mit Mikro in Kinn-Höhe.
Überrascht bin ich von den Stimmen die doch weniger versenkt daher kommen als man es bei solch preiswerten Exemplaren erwarten würde.
Senderson
Stammgast
#65 erstellt: 13. Mrz 2019, 20:34
Auch noch ein paar Worte zum Kanas pro Edition jetzt nach zwei Stunden testen, wobei huo in seinem Review auf headflux wirklich alles gesagt hat. Definitiv ein Inear der das Geld wert ist (200 Euro). Von den technischen Eigenschaften (Auflösung, seperation, Details bei frequenzgangkorrektur) spielt er über seiner Preisliga, kann aber (und hier übernehme ich treffend die Worte von huo) nicht mit den Besten der Besten mithalten.

Stört aber null, ist n bisschen wie bei den Smartphone displays, das neue Samsung S10e hat nur eine full HD Auflösung statt der gewohnten QhD Auflösung. Kenner werden es sehen, den meisten wird es nicht auffallen und stören wird es niemanden. So ist es auch beim Kanas. Mein ibasso It04 kann mehr, das aber auch nur beim sofortigen direkten Gegenhören. Für die nächste Auflösungsstufe verweise ich auf den doppelt so teuren Andromeda, den ich ja auch ne Weile besaß. Wenn ich es aber in Prozente packen müsste, dann würde ich sagen dass der kanas bereits bei 80-85% des Auflösungstechnisch machbaren spielt, der ibasso dann bei 90% und der Andromeda meinetwegen bei 95%. Nur meine Sicht der Dinge!!

Punkte erntet er für mich im Mitten Bereich, klar, und dennoch nicht substanzlos obwohl ich das fast vermutet hätte, dem Frequenzgang nach. Ein paar extra DB im Bereich 500-1000hertz tun ihm trotzdem gut. Der Bass hat den Fokus auf dem Tiefhass, da kann man auch noch etwas korrigieren je nach Musik, gerade für Kickbässe

Schwäche und das leider nicht zu knapp ist für mich generell das Thema brillianz, Definition, bling bling, Glitzern im superhochton oder wie man es auch immer nennen mag. Der kanas pro ist nämlich absolut safe abgestimmt, sodass selbst Leute die empfindlich auf Höhen reagieren hier glücklich werden. Der rasche Abfall nach 8khz nimmt ihm aber für mich leider das High end feeling. Eq technisch zeigen sich hier auch konstruktionsbedingt ein paar Schwächen, hier muss man definitiv parametrisch anpassen und mit dem leben was sich eben machen lässt bei dem dynamischen Treiber.

Kaufempfehlung für Leute die Bass und mittenbetonung wollen, aber smoothe Höhen.

Achja... Der kanas ist übrigens für mich ein fidue Sirius in der auflösungstechnischen Light Variante. Wer ne Messung findet zum Sirius bitte per pm an mich zukommen lassen, damit ich das überprüfen kann.

Ähnlichkeiten zu dem stagediver 5 lassen sich wohl auch erkennen, letzterer hat einen stärkeren hochtonpeak, verhält sich aber im Bass und in den mitten ähnlich


[Beitrag von Senderson am 13. Mrz 2019, 20:38 bearbeitet]
DallaPo
Ist häufiger hier
#66 erstellt: 15. Mrz 2019, 15:58
Ich habe mir auch ein paar Gedanken zum Kanas Pro gemacht

https://david-hahn.w...s/MOONDROP/KANAS-PRO
IEMFan
Ist häufiger hier
#67 erstellt: 15. Mrz 2019, 17:59

DallaPo (Beitrag #66) schrieb:
Ich habe mir auch ein paar Gedanken zum Kanas Pro gemacht

https://david-hahn.w...s/MOONDROP/KANAS-PRO


Hallo, ich habe eine Verständnisfrage zu deinen Reviews: Du hast die jetzt in drei Preisgruppen eingeteilt. Wenn ein Senfer DT6 in Preisgruppe 1 eine 9,5 bekommt, ein Kanas Pro 9,6, was heißt das? Der DT6 für 20 Euro ist fast so gut wie der 160 Euro Kanas? Oder meinst du das anders? Jede Preisgruppe für sich ...? Also ein Kanas Pro mit 9,6 ist viel besser als ein DT6, da ja IEMs oberhalb rund 100 Euro generell viel besser sind als Billig-IEMs für schlappe 20 Euro?
DallaPo
Ist häufiger hier
#68 erstellt: 15. Mrz 2019, 18:32
@IEMFan: nicht zwingend, denn der KANAS Pro ist zwar besser als z.B. der DT6, aber das nicht wesentlich und der DT6 ist für 20 € geschenkt. Berücksichtigen muss man da auch noch das Handling, was in die Gesamtnote mit reinspielt und eine Bewertung nach oben oder unten korrigieren kann. Eine neue Bewertungsrichtlinie werde ich mir erst überlegen, wenn Rezensionen über 200 € dazu kommen.

Im Moment gelten für Budget und High-Class die selben Kriterien, auch wenn ich bei High-Class etwas kritischer ran gehe und sind somit auch vergleichbar.
Ich werde aber demnächst bei High-Class noch ein zusätzliches Kriterium aufnehmen: Preis/Leistung

Ich muss sagen, bei dem was ich bisher alles gehört habe, sollte man nicht davon ausgehen, das teurer gleich gut ist. Abgesehen davon, dass es bei Kopfhörern auch mit die subjektievste Bewertung ist die man sich eigendlich vorstellen kann, da ja jeder anders hört und unterschiedliche Vorlieben hat.
Aber ich halte zum Beispiel recht wenig von den ganzen Camp-Fire Produkten, da sie klanglich zwar schon überzeugen können, aber es locker vergleichbare Produkte gibt die 1/10 davon kosten, aber nicht diesen ganzen Schnickschnack brauchen (Echtgold-Faceplate???). Das ist doch dann nur ein Statussymbol, wie zum Beispiel bei Uhren. Bitte nicht falsch verstehen, der Solaris klingt schon wirklich verdamt gut, aber ist dennoch überteuert, technisch betrachtet.

Dazu kommt, dass zum Beispiel beim Andromeda die Stimmen absolut unnatürlich klingen, da viel zu warm abgestimmt. Das darf doch eigendlich nicht sein bei nem Preis über 1000 €?! Über gewisse Vorlieben lässt sich ja streiten, aber wenn ich nen teures Auto habe, ist es doch das mindeste, dass es geradeaus fährt wenn ich nicht lenke.
Senderson
Stammgast
#69 erstellt: 15. Mrz 2019, 18:43
Den Andromeda Hochton Peak beim Kanas hin, die Mitten vom kanas zum Andromeda hin


Da wär ich dabei
DallaPo
Ist häufiger hier
#70 erstellt: 15. Mrz 2019, 19:03
Das hätte in der tat was
IEMFan
Ist häufiger hier
#71 erstellt: 15. Mrz 2019, 19:58

DallaPo (Beitrag #68) schrieb:
@IEMFan: nicht zwingend, denn der KANAS Pro ist zwar besser als z.B. der DT6, aber das nicht wesentlich und der DT6 ist für 20 € geschenkt. Berücksichtigen muss man da auch noch das Handling, was in die Gesamtnote mit reinspielt und eine Bewertung nach oben oder unten korrigieren kann.


Zustimmung, das wollte ich wissen. Die sogenannten Tests in "Fachzeitschriften" machen das ja anders und erfinden eine Preisklassen-Sound-Rangliste. Einfach nur albern.


DallaPo (Beitrag #68) schrieb:
Eine neue Bewertungsrichtlinie werde ich mir erst überlegen, wenn Rezensionen über 200 € dazu kommen.


Ist das nötig? Nehmen wir an, Du bekommst einen IEM, der deutlich besser als 9,5 oder 9,6 abschneidet. Letztes Jahr hast Du dann die KZ IEMs, die Du anfangs recht hoch in der Bewertung hattest, nachträglich runter gestuft.

Beispiel: Den KZ ED16 hast Du als Hammerteil gehört und eingestuft. Dann kamen immer mehr IEMs dazu und Du hast gelernt, daß der KZ dann im Vergleich zu gut weg kam, wenn Du dabei bleibst, die 10 als Best-Urteil beizubehalten. Die neuen IEMs haben Dir gezeigt, daß ein KZ ED16 eben nicht nur wenige Zehntel von der Best-Note entfernt ist. Aber: Statt den KZ ED16 runterzustufen, wäre es mMn besser gewesen, die neuen sofern klar über dem KZ liegend einfach mit 10,5 oder 11,2 zu bewerten.
DallaPo
Ist häufiger hier
#72 erstellt: 15. Mrz 2019, 20:08
Das stimmt. So in die Richtung meinte ich das auch mit dem neuen Bewertungssystem.
Heißt, dass bei den deutlich teureren Modellen in der Gesamtnote zum Beispiel das Preis/Leistungsverhälnis mit einfließt, aber nicht in in den Teilkategorieren wie Klang und Handling um den Vergleich mit allem anderen aufrecht zu halten.

Mit dem Herabsetzten würde ich auch beibehalten, wenn ich merke an mein Limit zu kommen, was die 10 betrifft. Das bringt auch den Vorteil, dass ich so gewzungen werde, alle bewerteten In-Ear stichprobenartig mal wieder gegenzuhören, was ich so ab und an auch mache, aber dann etwas intensiver, wenn es um ein Notenupdate geht
IEMFan
Ist häufiger hier
#73 erstellt: 15. Mrz 2019, 20:45

DallaPo (Beitrag #72) schrieb:
Das bringt auch den Vorteil, dass ich so gewzungen werde, alle bewerteten In-Ear stichprobenartig mal wieder gegenzuhören, was ich so ab und an auch mache, aber dann etwas intensiver, wenn es um ein Notenupdate geht


??? Ich erinnere mich, daß Du mal eine Reihe IEMs zum Verkauf angeboten hast.
DallaPo
Ist häufiger hier
#74 erstellt: 15. Mrz 2019, 20:48
Das ist richtig, aber ich besitze diese immernoch, da keiner Interesse hatte und aktuell generell 95 % der rezensierten IEMs. Ein paar habe ich verschenkt
IEMFan
Ist häufiger hier
#75 erstellt: 15. Mrz 2019, 22:00

DallaPo (Beitrag #74) schrieb:
Das ist richtig, aber ich besitze diese immernoch, da keiner Interesse hatte und aktuell generell 95 % der rezensierten IEMs. Ein paar habe ich verschenkt :prost


Schade natürlich für deinen Geldbeutel, von dem Geld hättest du natürlich ein paar neue IEMs kaufen können ... aber ich finde es genau deshalb gut, daß du die noch hast, um sie noch mal mit neuen IEMs vergleichen zu können. Man muß aber nicht alle behalten. Vielleicht die unter 8,0 können eigentlich nach der Rezension weg. Ansonsten: Mach' weiter so auf deinem Weg. Das wird richtig gut. Und danke schon mal für dein Rezensions-Engagement.
Senderson
Stammgast
#76 erstellt: 15. Mrz 2019, 22:45
coole Seite übrigens (ChI-FiEAR), das "wix" in wixsite ignorier ich mal


kannte ich gar nicht, sieht aber wirklich vielversprechend aus, da hast du ja wirklich einiges unter die Lupe genommen. Werde ich mir mal zu Gemüte führen , schönen Dank
Jens1066
Inventar
#77 erstellt: 16. Mrz 2019, 12:53
Für mich ist es gerade interessant, preisunabhängige Klangvergleiche zu finden. Auf den Schwurbelseiten wird ja mit jedem neu getesteten Modell, der In Ear neu erfunden und die teureren sind natürlich auch immer besser als die günstigen. Da wird sich mit Superlativen überschlagen.

Mich interessiert, welcher In Ear (subjektiv) "am besten klingt". Also in erster Linie die rein klanglichen Eigenschaften. In zweiter Linie geht es MIR dann um den Preis. Ob ich bereit bin, für Optik/Material/Verarbeitung/Image mehr auszugeben, ist eine ganz andere Geschichte. Da geht es dann um Emotionen.

Fair und interessant wäre es, in diese Richtung gehend zu bewerten. 1. Hauptnote für den Klang, unabhängig vom Preis. 2. Note für Handling, wie z.B. Sitz im Ohr, oder auch wie schnell kriege ich ihn rein/raus, hat er praktikable Stecker usw.. 3. Note für Verarbeitung und Material. 4. Note für Preis/Leistung, oder einfach im Fazit vergleichen, wie in etwa so "klanglich auf einem Niveau mit XY, aber Materialanmutung/Verarbeitung/Kabel besser/schlechter und das ganze für Preis Z". Preis/Leistung kann noch subjektiver sein, als eine Klangbewertung.

Splittet man in verschiedene Preisklassen auf, wird es mMn unübersichtlich sich an einer Benotung zu orientieren. Ist jetzt der Teurere mit 9.6 besser als der Günstige mit 9.7?
DallaPo
Ist häufiger hier
#78 erstellt: 16. Mrz 2019, 18:42
@Senderson: vielen Dank, viel Spaß beim Stöbern

@Jens: Das Bewertungssystem entspricht momentan ja eigentlich fast genau meiner Herangehensweise, um genau die Unabhängigkeit vom Preis zu erzielen.
Allerdings finde ich, dass sich ein Preis irgendwo auch rechtfertigen sollte und das nicht nur weil ich in der Verpackung nen goldenes Kuckucksei mit dabei habe, klar spielen da auch Emotionen ne Rolle, aber zum Teil fühlt man sich doch als Endkunde verarscht, wenn man merkt, dass das Selbe auch in billig geht.
Das war auch eigentlich der Urgedanke meiner Seite, quasi den "Großen" etwas den Zahn zuziehen und dafür zu sensibilisieren, dass billig nicht immer gleich Ramsch ist


[Beitrag von DallaPo am 16. Mrz 2019, 18:43 bearbeitet]
Jens1066
Inventar
#79 erstellt: 16. Mrz 2019, 20:46

Das Bewertungssystem entspricht momentan ja eigentlich fast genau meiner Herangehensweise,

Stimmt, ich hatte das, mit der übrigens genialen Tabelle, irgendwie nicht auf dem Schirm. Durch die Möglichkeit, nach den für mich wichtigen Kriterien zu sortieren, hat man sofort im Blick, was interessant sein könnte.

Top Seite, danke dafür und weiter so.


Allerdings finde ich, dass sich ein Preis irgendwo auch rechtfertigen sollte.....

Auf jeden Fall. Wie gesagt, primär geht es MIR um den Klang, ich lege aber trotzdem auch Wert auf die Anmutung.

Wenn ich jetzt wüsste dass 2 In Ears eigentlich identisch klingen, jedoch der Eine deutlich wertiger und auch teurer ist, wäre es durchaus möglich, dass ich zum Teuren greife, weil es mir das in diesem Fall wert ist. Ich versuche mich einfach nicht mehr von Bling Bling und substanzlosen Lobeshymnen täuschen zu lassen.
Senderson
Stammgast
#80 erstellt: 16. Mrz 2019, 21:25
Es ist für mich ein recht interessantes Thema zu untersuchen wie sich In Ears oder Kopfhörer generell, die wie grade angesprochen sehr ähnlich von der Frequenzgangmessung sind, sich "qualitativ" und preislich voneinander unterscheiden. Die Frage, die dann immer zu Beginn auftaucht ist die ob der wesentlich teurere In-Ear oder Kopfhörer dann tatsächlich soundtechnisch diesen Mehrwert bietet, den man sich irgendwo auch wünscht.

Bei der Beantwortung der Frage lande ich immer bei "Nein", "vielleicht", "Ja". :X.

Im Preis spiegeln sich zudem eine Reihe weiterer Faktoren, die so rein gar nix mit dem Klang zu tun haben, zb

-Aufwand bei der Herstellung
- verbaute Materialien
- Marke (kriegen wir Coca Cola oder Pepsi)
- Herkunft der Marke
- Zubehör (liegt ein ultrabrilliantgrandslashwaterproofmascaraxxl Kabel dabei etc..)


Es ist auch sehr interessant sich mal eine Marke anzuschauen (zb campfire oder eben ne chi-fi Marke) und sich da mal zu fragen warum jetzt gerade ein Orion und comet den Anfang machen preislich, es dann über polaris, Lyra und so weiter geht und ganz oben stehen dann Atlas, vega, Andromeda und Solaris. Und was wenn die persönliche bevorzugte Klangsignatur dann beim günstigen In ear gefunden wird und die teuren eher mau klingen. Der Vega ist ja nix anderes als ein Stagediver 4 mit deutlich mehr Tiefbass. Kostet(e) aber exakt das doppelte. Da kann man sich dann auch fragen, macht das Sinn?

Da sieht man doch auch gleich wie verdammt aufgeschmissen Neulinge sind, die sich versuchen in der ganzen Materie irgendwie Orientierung zu verschaffen.


[Beitrag von Senderson am 16. Mrz 2019, 21:26 bearbeitet]
Jens1066
Inventar
#81 erstellt: 16. Mrz 2019, 22:21
-Aufwand bei der Herstellung
- verbaute Materialien

Bei Fullsize KH bin ich da voll bei Dir. Z.B. mag ich den Fostex T50RP klanglich sehr. Materialanmutung und Design sind..... na ja.
Würde ich einen KH finden der so ähnlich klingt, bzw. noch etwas besser ist und dabei hochwertige Materialien, besseres Design und eine gute Verarbeitung bietet, wäre ich auch bereit einen höheren Preis zu bezahlen.

Bei In Ears sehe ich da aber wenig Potential. Ein Knowledge Zenith ZSA hat z.B. ein eloxiertes, gefrästes Alugehäuse mit geschraubter Faceplate. Ein dynamischer und ein BA Treiber und das Ganze für 15 €. Wenn ich den CCA C10 mit einem dynamischen und 4 BA Treibern anschaue, hat der ein hochwertig anmutendes Kunststoffunterteil und eine Metall Faceplate. Insgesamt sehr gut verarbeitet und durch das transparente Gehäuse sieht man, dass auch innen kein Chaos herrscht. Hier reden wir dann von 25 €.

OK in China gefertigt, aber das machen auch namhafte Hersteller. Entwicklung, Überwachung/Eingangskontrolle, Lagerhaltung usw. kosten natürlich deutlich mehr Geld, aber rechtfertigt das einen Preis, der mind. das 4 - 5 fache beträgt?


Und was wenn die persönliche bevorzugte Klangsignatur dann beim günstigen In ear gefunden wird und die teuren eher mau klingen.

So ging es mir bei teuren und hochgelobten Fullsize KH. Konsequenz für mich, behalten was ich habe und damit zufrieden Musik hören.

Nehme ich mal meine Shure SE425 die momentan ca. 230 € kosten und vergleiche sie mit den CCA C10 oder den Senfer dt6 (für beide habe ich jeweils etwa 25€ bezahlt), sind die Shure vielleicht in Teilbereichen etwas besser, in anderen aber schlechter. In der Summe sind beide Chinesen für mich die klanglich bessere Wahl, von der Wertigkeit und Materialanmutung wollen wir gar nicht erst reden. Und das für 1/9 des Preises.....
k.e.
Ist häufiger hier
#82 erstellt: 17. Mrz 2019, 11:11

Jens1066 (Beitrag #77) schrieb:
Mich interessiert, welcher In Ear (subjektiv) "am besten klingt". Also in erster Linie die rein klanglichen Eigenschaften. In zweiter Linie geht es MIR dann um den Preis. Ob ich bereit bin, für Optik/Material/Verarbeitung/Image mehr auszugeben, ist eine ganz andere Geschichte. Da geht es dann um Emotionen.


Hallo Jens,

das ist gerade die Krux, nämlich dass der Klang von IEMs hauptsächlich subjektiv ist. Klangliche Eigenschaften kann man objektiv bewerten, allerdings ist spätestens bei der Gewichtung wieder reine Subjektivität vorhanden. Festigkeit im Bass oder ausgeglichener Pegel im Hochton - was ist wichtiger? Separation oder Breite der Stereo-Bühne?

Die richtigen Aufsätze oder wie tief ein Inear sitzt, machen ebenfalls einen erheblichen Unterschied. Darf man nur mit dem mitgelieferten Zubehör bewerten? Wenn es nur um technische Eigenschaften geht, dann nein, aber natürlich haben Tips (Schallrohrlänge, Innendurchmesser - besonders wenn dieser den des Schallaustritts verändert, evtl. Knicke) und Kabel (mindestens Widerstand und Trennung des Masseleiters) auch Einfluss auf das Resultat.

Viele unterschätzen auch die Unterschiede unter den Aufnahmen, bzw. veröffentlichten Mastern. Jeder Produzent macht mehr oder weniger sein eigenes Ding - wie will man das in einem Review über IEM bewerten? Man dürfte dann nur Testgeräusche abspielen und sich an perfekte Neutralität orientieren. Aber dass das den (meisten) Leuten nicht gefällt, weiß man mittlerweile auch.

Und jetzt sind wir schließlich wieder bei Emotionen. Manchmal trifft ein Hörer den persönlichen Geschmack und manchmal nicht. Ein Ohrhörer hat es einfacher, wenn er eine Geschichte erzählen kann, denn dann hört man sie sich auch an. Dann erkennt man die Perspektive aus der das Produkt erschaffen wurde und es fällt einem leichter die positiven Eigenschaften zu schätzen. Das geht hauptsächlich über "Optik/Material/Verarbeitung/Image". Also ist das wirklich so unwichtig?

Von einem Review erhoffe ich mir, dass der Tester den idealen Anwender herausarbeitet, seine Meinung begründet und Vergleiche anbringt. Und das macht DallaPo ganz gut!
IEMFan
Ist häufiger hier
#83 erstellt: 17. Mrz 2019, 15:11

k.e. (Beitrag #82) schrieb:
das ist gerade die Krux, nämlich dass der Klang von IEMs hauptsächlich subjektiv ist. Klangliche Eigenschaften kann man objektiv bewerten,


Ist das so? Ist das nicht schon deshalb ausgeschlossen, weil die Hörfähigkeit auch altersbedingte Änderungen erfährt?


k.e. (Beitrag #82) schrieb:
Die richtigen Aufsätze oder wie tief ein Inear sitzt, machen ebenfalls einen erheblichen Unterschied. Darf man nur mit dem mitgelieferten Zubehör bewerten?


Selbstverständlich ... ab Werk. Andere Tips oder Kabel ist bereits Tuning. Wenn der Rezensent herausfindet, daß andere Tips den Klang seiner Meinung nach in seine favorisierte Richtung bringen, erwähnt er das im Text. Oder er macht aus einem Test zwei. Beispiel:

KZ ZSN: ...
KZ ZSN getunt (* Tuningmaßnahmen): ...


k.e. (Beitrag #82) schrieb:
Viele unterschätzen auch die Unterschiede unter den Aufnahmen, bzw. veröffentlichten Mastern. Jeder Produzent macht mehr oder weniger sein eigenes Ding - wie will man das in einem Review über IEM bewerten?


Gar nicht ... Testsongs benennen, original oder remastered beischreiben, fertig


k.e. (Beitrag #82) schrieb:
Man dürfte dann nur Testgeräusche abspielen und sich an perfekte Neutralität orientieren.


Nein. Auch der Rezensent hat seinen Musikgeschmack und wertet danach. Wichtig ist nur, daß der Rezensent seinen Musikgeschmack offenlegt.

... Meine Meinung ohne Anspruch auf "ich weiß es am besten"
Jens1066
Inventar
#84 erstellt: 17. Mrz 2019, 17:44

das ist gerade die Krux, nämlich dass der Klang von IEMs hauptsächlich subjektiv ist. Klangliche Eigenschaften kann man objektiv bewerten, allerdings ist spätestens bei der Gewichtung wieder reine Subjektivität vorhanden. Festigkeit im Bass oder ausgeglichener Pegel im Hochton - was ist wichtiger? Separation oder Breite der Stereo-Bühne?


Eine (subjektive) Beschreibung zu interpretieren ist teilweise schwierig. Da hilft es natürlich zu wissen, wie der "Tester" tickt. Anhand dessen kann man dann (mit etwas Erfahrung) die für sich selbst wichtigen Punkte bewerten. Es gibt Leute die stehen auf Bass, andere brauchen einen sauberen Mittel-, Hochton, dem nächsten ist die Bühne wichtig. Alles persönliche Vorlieben die auch von der gehörten Musik abhängig sind. Eine saubere und objektive Rezension, am Besten noch mit Messungen, gibt einem dann die Möglichkeit das Ganze zu bewerten.


Selbstverständlich ... ab Werk. Andere Tips oder Kabel ist bereits Tuning.

Vor ein paar Tagen hätte ich das sofort unterschrieben und beim Thema Kabel bin ich auch jetzt noch voll bei Dir. Das Thema Tips sehe ich inzwischen etwas differenzierter. Bei den viel gelobten Senfer dt6 habe ich mit den originalen Tips einfach keinen vernünftigen Sitz hinbekommen. Das hat natürlich auch den Klang beeinflusst. In meinem Tips Sammelsurium hab ich dann was passendes gefunden und nun klingen diese IE´s wie in den Reviews beschrieben.

Hat der Rezensent nun das selbe Problem wie ich, muss er nach Deiner obigen Meinung den getesteten IE eigentlich als schlecht klingend bewerten, obwohl vielleicht 90% keine Probleme mit dem Sitz hätten. Da würde vielleicht so manche Perle durch das Raster fallen. Natürlich muss er, wenn er andere Tips benutzt, das deutlich ausweisen.


Ist das nicht schon deshalb ausgeschlossen, weil die Hörfähigkeit auch altersbedingte Änderungen erfährt?

Meiner Meinung nach JAIN. Ich weiß, dass ich auch schon leichte Defizite habe. Ich höre vielleicht was Anderes, wie so manch Anderer, aber solange ein In Ear nicht einen Peak hat, den ich gar nicht mehr höre, wird meine Bewertung wahrscheinlich ähnlich ausfallen. Denn ich weiß ja wie es (für mich) live klingt und dann sollte es über die IE´s idealerweise gleich klingen. Ein Gehirn gleicht da so einiges aus.
IEMFan
Ist häufiger hier
#85 erstellt: 17. Mrz 2019, 18:00

Jens1066 (Beitrag #84) schrieb:


Selbstverständlich ... ab Werk. Andere Tips oder Kabel ist bereits Tuning.

Vor ein paar Tagen hätte ich das sofort unterschrieben und beim Thema Kabel bin ich auch jetzt noch voll bei Dir. Das Thema Tips sehe ich inzwischen etwas differenzierter. Bei den viel gelobten Senfer dt6 habe ich mit den originalen Tips einfach keinen vernünftigen Sitz hinbekommen. Das hat natürlich auch den Klang beeinflusst. In meinem Tips Sammelsurium hab ich dann was passendes gefunden und nun klingen diese IE´s wie in den Reviews beschrieben.

Hat der Rezensent nun das selbe Problem wie ich, muss er nach Deiner obigen Meinung den getesteten IE eigentlich als schlecht klingend bewerten, obwohl vielleicht 90% keine Probleme mit dem Sitz hätten. Da würde vielleicht so manche Perle durch das Raster fallen. Natürlich muss er, wenn er andere Tips benutzt, das deutlich ausweisen.


Ich weiß gerade gar nicht, ob wir da auseinanderliegen. Ich vermute, wir beziehen uns beide auf die gleichen Informationen, nämlich die von den üblichen Rezensenten. Zunächst einmal bin ich fasziniert, daß von den Rezensenten neun von 10 sagen, daß sie die Tips austauschen mußten, um den guten Klang der DT6 auch tatsächlich zu bekommen. ???

Meine Idee ist eben: Test 1: DT6 mit Original-Equipment und Test2: DT6 mit Tuning, hier: Tips (mit Hinweis wo man die kaufen kann).
k.e.
Ist häufiger hier
#86 erstellt: 17. Mrz 2019, 18:13
Ich habe öfter auch schon die gleiche Erfahrung wie Jens gemacht. Gerade mit den Campfire Andromeda habe ich keinen passenden Sitz hinbekommen - selbst mit SpinFit, weil die Gehäuseform in meinem Ohr einfach unangenehm angeeckt hat. Was die Messanlage zeigt, kann ich dann natürlich nicht bestätigen. Da muss man ausweichen, denn der ordentliche Winkel und eine gute Abdichtung sind Grundvoraussetzung.

Campfire legt mittlerweile von Comply über Final bis SpinFit alles bei, die haben alle einen dramatischen Unterschied auf den Klang. Die meisten Reviewer lassen es bei einem Paar bleiben, da sie die Unterschiede unterschätzen oder einfach keinen guten Sitz mit den anderen hinbekommen.
Idealerweise sollte das der Review rückmelden und sich auch über die Unterschiede bewusst sein, sehr oft fehlt diese Information in den Reviews jedoch.

Hier mal eine Messung mit Single- und Doubleflange. Ich werde noch mehr nachholen, aber ich denke der Einfluss ist recht schnell erkennbar.
SoundMAGIC E11 Doppelflansch
element5
Inventar
#87 erstellt: 17. Mrz 2019, 18:35

DallaPo (Beitrag #66) schrieb:
Ich habe mir auch ein paar Gedanken zum Kanas Pro gemacht

https://david-hahn.w...s/MOONDROP/KANAS-PRO

Aha, das ist also deine Seite
Tolle Arbeit, weiter so!

Deinem Vergleich zwischen dem T2 und DT6 kann ich nur zustimmen
Hast du spaßeshalber mal die Vents beim DT6 zugeklebt?

Eine Anmerkung: die einzelnen Kategorien unter dem Reiter "Premium" scheinen tot zu sein.


[Beitrag von element5 am 17. Mrz 2019, 18:37 bearbeitet]
IEMFan
Ist häufiger hier
#88 erstellt: 21. Mrz 2019, 18:14
Senfer DT6:
Frisch angeliefert, UPDATE zweite Einschätzung nach Wechsel der TIPS:


Der DT6 kommt in der üblichen Pappschachtel, die man von den China-IEMs des Preissegments unter 100 Euro kennt. Neben den aufgezogenen roten Ohr-Tips gibt es ein Tütchen mit 3 weiteren unterschiedlich großen schwarzen Paaren. Sowie einem Kabel-Anklipser.

Ich entscheide mich dafür, bereits ohne Einspielen mal reinzuhören. Im Original-Lieferzustand mit den roten Tips. Sie passen problemlos.

Korrektur: Haben sich sofort als Gurken erwiesen ... wie die meisten (fast alle) Rezensenten auch schreiben. Von den beigefügten schwarzen TIPS die größten aufgezogen ... Ergebnis: viel besserer Sound ...
- Danke an DAVID für seinen Hinweis -

Kette: Flacs vom PC, USB-Ausgang, USB-Eingang Meier Audio DAC "Corda" (andere kommen später dran)

Ich komme IEM-mäßig von (Auswahl):
Diverse KZ (AS06, AS10, ED16, ZSN, ES4)
CCA C10
Revonext QT2
TRN V80

und Overear:
vom 69 Euro Hörer über diverse Sennheiser, Denons usw. dem Audioquest Nighthawk bis hin zum Orpheus HE90/HEV90.

Favoriten-Sound:
Leichte bis mittlere Bassanhebung, ansonsten ausgewogene Mitten und Höhen

Favoriten-Musikrichtung:
80% Jazz, 10% Rockpop, 5% "modernes Zeug" jeglicher Vorstellung, 5% Klassik

Lieder:
Ben E. King - Spanish Harlem
Rebecca Pidgeon - Spanish Harlem
Danni Carlos - Fever
Dee Dee Bridgewater - Mack The Knife

Vier bassbetonte Songs. Im Vergleich zu den o.g.

Bass:
Rote TIPS: Erstmal dünner Bass-Sound.

Schwarze TIPS: Satter Bass-Sound aber kein Bass-Monster-Sound!

Mitten und Höhen:
Nicht nervig, einfach nur geil ... ich spüre das erste Mal ein Grinsen und ertappe mich dabei, diverse Körperregionen ins Schaukeln und Wippen zu bringen.

Miles Davis "Kind Of Blue":
Ja, Bass, Mitten und Höhen einfach zum Verlieben

- Ende Minisession Teil 1 -

Fazit bis hierhin:
DT6 schlägt nach 2 Stunden bereits alle meine IEMs. Unfaßbar.


Nach 20-25 Stunden geht's weiter. Und später nach dem kompletten Einspielen natürlich mehr fachliche Details, mit anderen TIPS, anderen DACs.

Wer bestimmte Songs aus einer Musikrichtung "angetestet" haben möchte, bitte PM an mich mit Link zur anhörbaren Fundstelle wahrscheinlich YouTube.


[Beitrag von IEMFan am 21. Mrz 2019, 21:22 bearbeitet]
DallaPo
Ist häufiger hier
#89 erstellt: 21. Mrz 2019, 18:33
Die Tip-Änderung wird es schon bringen Die roten finde ich sind nicht nur unbequem, sondern dichten auch nicht genügend ab.
IEMFan
Ist häufiger hier
#90 erstellt: 21. Mrz 2019, 18:35

DallaPo (Beitrag #89) schrieb:
Die Tip-Änderung wird es schon bringen Die roten finde ich sind nicht nur unbequem, sondern dichten auch nicht genügend ab.


Bei mir sitzen die stramm, also so dicht, daß kein Pantoffeltierchen vorbei kommt.
DallaPo
Ist häufiger hier
#91 erstellt: 21. Mrz 2019, 18:40
Hm, dann ist es vllt auch die breite der Öffnung etc. Einfach etwas rum probieren. Ich hatte mit Double-Flange und Foams das beste Ergebnis und da war der Bass auch nicht mehr dünn (der ist fester und entwickelt mehr Druck als beim T2)


[Beitrag von DallaPo am 21. Mrz 2019, 18:41 bearbeitet]
IEMFan
Ist häufiger hier
#92 erstellt: 21. Mrz 2019, 19:44

DallaPo (Beitrag #91) schrieb:
Hm, dann ist es vllt auch die breite der Öffnung etc. Einfach etwas rum probieren. Ich hatte mit Double-Flange und Foams das beste Ergebnis und da war der Bass auch nicht mehr dünn (der ist fester und entwickelt mehr Druck als beim T2)


So, da DAVID keine Ruhe gibt (zurecht), habe ich die TIPS gewechselt. Erstmal auf die mitgelieferten schwarzen TIPS. DAVID hat Recht ... die roten kommen in den Müll ... die vielen Rezensenten haben die dann zurecht negativ bewertet. NEIN: Es haben sich ja im KZ Thema Mitglieder gemeldet, denen der Bass eines KZ ZSN zu viel ist ... für die müßten dann die roten TIPS eigentlich richtig sein. Oder der Asiate an sich hat Ohren, für die die roten optimal sind. Bin da kein Experte.

Der Bass ist jetzt auf dem Niveau der IEMs, die ich zuvor oben als Vergleich genannt habe. Und Frau Krall zischt auch nur noch auf dem allgemeinen Niveau wie bei anderen Kopfhörern auch. (Donald, was machen wir mit dem Tontechniker dieser Aufnahme? "He's fired!" So ... geht doch.

Nur mal so:
Ich habe knapp 100 Paare TIPS
Ich habe mehr als 10 DACs
4.000 Songs

Bis ich da alles durchprobiert habe, bin ich im Jopie Heesters Alter (um die 106 ist der geworden) ... allerdings eben mit dem Hörvermögen eines 106-jährigen. Haltet durch, Freunde ...


[Beitrag von IEMFan am 21. Mrz 2019, 21:23 bearbeitet]
DallaPo
Ist häufiger hier
#93 erstellt: 21. Mrz 2019, 20:37
Na siehste
Falls du übrigens mich mit Daniel meinst, ich heiße David
IEMFan
Ist häufiger hier
#94 erstellt: 21. Mrz 2019, 21:26

DallaPo (Beitrag #93) schrieb:
Na siehste
Falls du übrigens mich mit Daniel meinst, ich heiße David :prost


Ich sollte beim Schreiben nur noch Wasser trinken ... sorry ... ist korrigiert. PS: Die Omma im Werbefernsehen meint gerade, daß sie tüdelig wird und XYZ ganz toll dagegen hilft ... soll ich's kaufen?
Jens1066
Inventar
#95 erstellt: 21. Mrz 2019, 21:42

... soll ich's kaufen?

Kommt drauf an, ob es auf der "Hör-Dopingliste" steht. Evtl. könnten wir Deine Höreindrücke dann nicht mehr als reell bezeichnen.
IEMFan
Ist häufiger hier
#96 erstellt: 22. Mrz 2019, 14:38

Jens1066 (Beitrag #95) schrieb:

... soll ich's kaufen?

Kommt drauf an, ob es auf der "Hör-Dopingliste" steht. Evtl. könnten wir Deine Höreindrücke dann nicht mehr als reell bezeichnen. :D


Also Werbe-Omma sah jetzt nicht gedopt aus.

PS:
Hör-Test-Ergebnis Ohrenarzt 2018:
Ich höre wie ein 14-jähriger (Lautstärke und Frequenzen) ...


[Beitrag von IEMFan am 22. Mrz 2019, 14:43 bearbeitet]
IEMFan
Ist häufiger hier
#97 erstellt: 22. Mrz 2019, 14:41
Preis für den DT6 bei den Ali-Sellern ist runter auf 19,41 Euro kostenloser Versand, Einschreiben. Geht nächste Woche im Rahmen einer allgemeinen Aktion nochmal runter auf 18,xx Euro. Habe gerade mal ein Ersatzexemplar geordert.
Exploding_Head
Inventar
#98 erstellt: 22. Mrz 2019, 15:27

IEMFan (Beitrag #96) schrieb:

Ich höre wie ein 14-jähriger (Lautstärke und Frequenzen) ...

14jährige hören doch eher schlecht... frag mal einen, ob er den Abwasch machen würde.
IEMFan
Ist häufiger hier
#99 erstellt: 22. Mrz 2019, 15:32

Exploding_Head (Beitrag #98) schrieb:

IEMFan (Beitrag #96) schrieb:

Ich höre wie ein 14-jähriger (Lautstärke und Frequenzen) ...

14jährige hören doch eher schlecht... frag mal einen, ob er den Abwasch machen würde. :D


Im Rap-Style vorsingen ???
element5
Inventar
#100 erstellt: 22. Mrz 2019, 19:30

IEMFan (Beitrag #97) schrieb:
Preis für den DT6 bei den Ali-Sellern ist runter auf 19,41 Euro kostenloser Versand, Einschreiben. Geht nächste Woche im Rahmen einer allgemeinen Aktion nochmal runter auf 18,xx Euro. Habe gerade mal ein Ersatzexemplar geordert.

über die Aliapp wird es meistens noch ein bisschen günstiger.
Randysch
Inventar
#101 erstellt: 22. Mrz 2019, 22:08
Kann jemand vielleicht den DT6 mit dem E11 vergleichen?
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