IMR R1 - Die eierlegende Wollmilchsau unter den InEars

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roebi33
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 31. Mai 2018, 00:04
Hat jemand von Euch schon den „neuen“ In Ear von IMR Acoustics IMR R1 aus England hören dürfen? Nach jahrelangem Ausprobieren etlicher Modelle von 100 bis 700€ habe ich einen solchen Klang noch nie gehört. Ich bin ein Freund des ausgewogenen Klangs mit leichtem Hang zum Basshead und war letztlich beim iSINE 20 von Audeze angekommen. Zufällig hatte ich die Möglichkeit, den IMR zu testen und nichts bisher hat mich so von den Socken gehauen... Da ich nicht in der Lage bin, mich des gängigen Jargons der Audiophilen zu bedienen, nun meine Frage, ob sich jemand findet, der dies übernehmen könnte?
Der R1 hat 5 Filter zum Wechseln, kann sowohl offen als auch geschlossen betrieben werden und bietet dadurch unterschiedliche Klangsignaturen, von denen eine besser klingt als die andere mit einer für InEars unfassbaren Bühne! Klang ist eher warm. Dazu sind sie bequem und mit einem Preis von 500£ zwar eher im höheren Preissegment angesiedelt, aber in dieser Preisklasse habe ich nichts annähernd so Geniales gehört! Habe zwar auch einen iBasso DX80, höre aber bisher nur Musik über Tidal auf meinem iPhone X!!

Bin sehr gespannt, ob jemand ebenso geflasht ist von diesen Wunderdingern und meinen Eindruck bestätigen kann!!!
schmardi
Inventar
#2 erstellt: 31. Mai 2018, 19:51
Und ich wollte mir jetzt den Audeze isine 20 bestellen.

Hier gibt es doch schon genug über ihn zu lesen.
https://www.google.d...rome-mobile&ie=UTF-8
n8w
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 31. Mai 2018, 20:01
ISine Top Empfehlung von mir!
roebi33
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 31. Mai 2018, 21:04

schmardi (Beitrag #2) schrieb:
Und ich wollte mir jetzt den Audeze isine 20 bestellen.

Hier gibt es doch schon genug über ihn zu lesen.
https://www.google.d...rome-mobile&ie=UTF-8



Die Bühne beim Audeze iSINE 20 hat mir auch großartig gefallen, aber in meiner Wahrnehmung hatte er in der Mitte irgendwie ne Lücke! Außerdem ist er durch das offene System nach außen echt laut! Das hat der IMR nicht. Der Klang hat für mich irgendwie nicht gepasst, konnte meinen Audeze El-8 Titanium nicht im Ansatz das Wasser reichen. Aber dafür hab ich die Dinger ja, dass sie den Over Ears vom Klang sehr nahe kommen!
roebi33
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Jun 2018, 20:59
Gibt es niemanden hier, der die IMR R1 auch besitzt und ebenso begeistert vom Klang und der Preis-Leistung ist?
milio
Stammgast
#6 erstellt: 21. Jun 2018, 13:45
Nein.
ppchagall
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 30. Jul 2018, 23:28
Yep, ich hab seit gestern einen. Sehr guter Hörer.
Werde später berichten.
grs8
Stammgast
#8 erstellt: 01. Aug 2018, 14:08
Ich kenne einige, die den IMR R1 besitzen und alle sind vom Klang angetan.

Der Preis vom B-stock ist er wert, aber mehr nicht, mMn.

Weder das Zubehör noch die Verarbeitung sind das was ich in der Preisklasse erwarte, der sieht einfach nur nach ChiFi aus.

Die gedrehten Stecker/Buchsen sind Design-technisch ein absoluter Fail.

Am Anfang wurde noch ein Balanced Kabel mitgeliefert, aktuell ist wohl keins mehr dabei - trotz gleichem Preis.

Die Treiber könnten die gleichen sein wie im Artiste DC1 (50$) und selbst der Monoprice MP80 (80$) hat 3 Filter und ein besseres Case.

Zumal ich Bob keinen Meter mehr über den Weg mehr traue, nachdem was bei Trinity Audio Engineering gelaufen ist, auch wenn er behauptet er wäre nur Designer dort gewesen...
XperiaV
Inventar
#9 erstellt: 01. Aug 2018, 21:30

grs8 (Beitrag #8) schrieb:
Ich kenne einige, die den IMR R1 besitzen und alle sind vom Klang angetan.
Die Treiber könnten die gleichen sein wie im Artiste DC1 (50$) und selbst der Monoprice MP80 (80$) hat 3 Filter und ein besseres Case.


Und wie kommst du darauf dass die gleichen Treiber verwendet werden?

Auf der deutschen Monoprice Seite wird der MP80 nicht gelistet, schade. Da gibt es jetzt einen Triple Driver mit dämlichen Design und ein iSine "Nachbau" ... sieht zumindest stark danach aus. (Monolith M300 Planar)
roebi33
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 01. Aug 2018, 23:46

grs8 (Beitrag #8) schrieb:
Ich kenne einige, die den IMR R1 besitzen und alle sind vom Klang angetan.

Der Preis vom B-stock ist er wert, aber mehr nicht, mMn.

Weder das Zubehör noch die Verarbeitung sind das was ich in der Preisklasse erwarte, der sieht einfach nur nach ChiFi aus.

Die gedrehten Stecker/Buchsen sind Design-technisch ein absoluter Fail.

Am Anfang wurde noch ein Balanced Kabel mitgeliefert, aktuell ist wohl keins mehr dabei - trotz gleichem Preis.

Die Treiber könnten die gleichen sein wie im Artiste DC1 (50$) und selbst der Monoprice MP80 (80$) hat 3 Filter und ein besseres Case.

Zumal ich Bob keinen Meter mehr über den Weg mehr traue, nachdem was bei Trinity Audio Engineering gelaufen ist, auch wenn er behauptet er wäre nur Designer dort gewesen...


So hat jeder seine Wahrheit. Über Preise bei Kopfhörern lohnt es sich nach der Preisexplosion in den letzten Jahren ja eh nicht zu streiten. Ich persönlich finde die Verabeitung und vor allem die Haptik des IMR großartig. Vor allem, wenn ich noch an die Plastikbomber von UE (triple.fi10 und UE900) und von Shure (SE535) denke.
Die gedrehten Stecker mögen zunächst tatsächlich befremdlich anmuten, beeinflussen den Tragekomfort bei mir aber überhaupt nicht. Von der Geschichte in dem letzten Absatz hab ich keine Ahnung. Ich habe allerdings auch schon 2x Bobs Service in Anspruch nehmen dürfen und da kann ich nur Bestes berichten. Prompte Reaktionen, nett und kulant!

Mich hätte interessiert, was Du am Klang auszusetzen hast. Wenn ich nämlich bedenke, dass die von mir angesprochenen In Ears preislich in ähnlichen Sphären schweben, finde ich den Unterschied klanglich doch enorm.
grs8
Stammgast
#11 erstellt: 02. Aug 2018, 11:57

XperiaV (Beitrag #9) schrieb:


Und wie kommst du darauf dass die gleichen Treiber verwendet werden?


Ich sagte, es könnten die gleichen Treiber sein, beide verwenden Keramik- und DD.



Die gedrehten Stecker mögen zunächst tatsächlich befremdlich anmuten, beeinflussen den Tragekomfort bei mir aber überhaupt nicht.


Die gedrehten Stecker sind in soweit unbrauchbar, wenn man ein anderes Kabel verwenden will.

Schau dir mal die Shell vom NS-5 Dreambridge an, die erinnern mich sehr an den R1.

Wie ich sagte, klanglich ist der R1 gut, wobei wenn man einmal seinen Filter gefunden hat, der Rest ziemlich unnütz ist oder wechselt jemand immer wieder zwischen den Filtern?


Ich habe allerdings auch schon 2x Bobs Service in Anspruch nehmen dürfen und da kann ich nur Bestes berichten. Prompte Reaktionen, nett und kulant!


Das war Bob auch bei TAE, bis zu einem Punkt, da war er auf einmal nur Designer, wobei er vorher als Sprachrohr von TAE aufgetreten ist.
Kaum war er bei weg, wurde IMR ins Leben gerufen, nutzte die Mailingliste von TAE, selber Shop, selbe Adresse.
Die haben etliche Leute (mich auch) um ihr Geld geprellt und sogar Shops.
So jemanden würde ich freiwillig nicht unterstützen.


[Beitrag von grs8 am 02. Aug 2018, 12:12 bearbeitet]
ppchagall
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 02. Aug 2018, 13:13
Moin,

zum ersten: Die R1 sind wirklich sehr gut!
Und werden nach einiger Zeit noch besser.

Sehr schnell, grob wie feindynamisch, niemals spitz, sehr große, mehrdimensionale Bühne, sehr "authentisch" und direkt im (tendenziell etwas wärmeren, volleren) Klang.
Und mit super Timing - heißt, man wird bei entsprechenden Stücken mitgerissen.

Natürlich ist bspw. mein Sundara an der Nuforce Kette noch besser ( vor allem weiträumiger), aber der R1 ist in meinen Ohren zu recht hoch gelobt.

Verarbeitung ist sehr gut, sie wirken sehr wertig, fast schon edel und unterscheiden sich optisch wohltuend von dem iem-Standart.

Und ob nun die Tasche höhenwertiger ist oder nicht, und ob nun (mutmaßlich) ähnliche Treiber verbaut sind, spielt für mich absolut keine Rolle - wenn der Klang stimmt.
Dafür kaufe zumindest ich mir mein Equipment.

Die "gedrehten" Stecker sind irrelevant, da sie ansonsten die Norm erfüllen (0,78mm 2 Pin) und damit mit vielen am Markt angebotenen Kabeln austauschbar sind.
Das Serienkabel war mir eben auch zu störrisch. Daher habe ich schon getauscht.

Toll an dem R1 ist zudem, dass er sich sehr leicht antreiben lässt - er kann also auch mal ein iPad oder Smartphone sein.
Betreibe ihn selbst mobil an einem Fiio x5iii (schon hörbar besser als mein iPhone 8, mein Axon 7 ist da schon dichter dran am Fiio), wobei der R1 stationär an meiner Nuforce Kette (dac 80 plus ha 200) nochmals etwas zu legt.

Ich hatte bspw. einen Fito FH1, der schon gut war, aber mein Pioneer SE-CH9T ist nach (!) Einspielzeit (für alle Skeptiker: ich spiele ohne hören ein, also nix Adaption) da noch einmal deutlich besser.
Er hat eine größere Bühne, mehr Authentizität, mehr Souveränität, einen nicht so aufgeblähter Bass wie beim FH1 (was durchaus Spaß machen kann).
Aber er wird deutlich ( auch wenn die Unterschiede nach oben immer kleiner werden) vom R1 überflügelt.

Beim R1 hat man einfach nie das Gefühl, dass er überfordert ist.
Er nimmt, was die Quelle hergibt und gibt es mit Schmackes und dennoch sehr fein und durchhörbar wieder. Der Sundara löst sicher noch etwas besser auf, aber das muss in meine Augen auch so sein.

Ich höre ALAC, Flac, aber in letzte Zeit sehr viel TIDAL (nicht HIFI, sondern Stream hohe Qualität - der Unterschied ist zumindest bei TIDAL für mich zu gering, da die hohe Quali bei TIDAL schon sehr gut ist, im Gegensatz zu Spotify).


[Beitrag von ppchagall am 02. Aug 2018, 13:50 bearbeitet]
roebi33
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 02. Aug 2018, 13:34
[quote]Die gedrehten Stecker mögen zunächst tatsächlich befremdlich anmuten, beeinflussen den Tragekomfort bei mir aber überhaupt nicht.[/quote]

Die gedrehten Stecker sind in soweit unbrauchbar, wenn man ein anderes Kabel verwenden will.[/quote]

Also ich benutze nur Kabel vom Zweitmarkt, eines mit Fernbedienung und ein symmetrisches und das völlig problemlos.

Deine letzte Geschichte klingt wahrlich unschön, kann mit aber natürlich durch eine einseitige Aussage keine Meinung bilden.

Edit: Sorry für meine Unfähigkeit, vernünftig zu zitieren!


[Beitrag von roebi33 am 02. Aug 2018, 13:36 bearbeitet]
grs8
Stammgast
#14 erstellt: 02. Aug 2018, 14:04
Bei head-fi gibt es mehrere Threads zu TAE, der eine hat >1500 Seiten. Zuletzt haben sie den PM6 (2 DD und 4 BA) an Käufer ausgeliefert und da fehlen die BA. Bei Kickstarter haben sie auch etliche Backer und nicht geliefert oder mangelhafte IEM, nach Jahren.

Bei dem Kabel was ich gesehen habe, mussten die Stecker nach bearbeitet werden, damit sie in den R1 passten.

Wenn div. Hersteller out of the box passen ist das natürlich erfreulich.


Und ob nun die Tasche höhenwertiger ist oder nicht, und ob nun (mutmaßlich) ähnliche Treiber verbaut sind, spielt für mich absolut keine Rolle - wenn der Klang stimmt.
Dafür kaufe zumindest ich mir mein Equipment.


Beim R1 stimmt das Gesamtpaket nicht für den Preis, klang hin oder her.

Wenn man die Preise von TAE kennt und zu welchen die IEM verkauft wurden, dann ist der R1 gnadenlos überteuert.
milio
Stammgast
#15 erstellt: 02. Aug 2018, 14:15

ppchagall (Beitrag #12) schrieb:
zum ersten: Die R1 sind wirklich sehr gut!
Und werden nach einiger Zeit noch besser.

. . . damit bist Du als Referenz eigentlich schon raus . . .
Huo
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 02. Aug 2018, 14:27
Meine Erfahrung ist auch dass man die meiste Verfärbung mit "frischen Ohren" und ohne Erwartung erkennt. Mit der Zeit passen sich die Ohren immer an und es wird immer "besser" (Erwartungshaltung). Klar dass man seine eigene Fehleinschätzung gerne als Burn-In der Technik verkaufen möchte, aber tatsächlich spielt einem das Gehirn da selber einen Streich.
ppchagall
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 02. Aug 2018, 14:58
Seh ich anders:
Ich war zu Beginn ein "Ungläubiger" diesbezüglich.
Aber ich habe festgestellt, dass sich, trotz gleicher Erwartungshaltung, diesen Effekt bei manchen Hörern (sowohl overear als iem) einstellte - und bei manchen absolut nicht.
Bspw. gab es für mich diesen Effekt bei dem Sundara, aber nicht bei dem Fidelio X2 oder dem B&W P7.
Auch bei dem Fiio FH 1 habe ich keine Veränderung bemerkt.
Bei dem R1 ist es wirklich nur wenig spürbar (und vllt. wirklich etwas auch Eingewöhnung ) bei den Pioneer dagegen war der Effekt sehr stark.
Ich wollte ihn schon zurückgeben, weil er am Anfang sehr leblos und geradezu langweilig klang - ich war wirklich enttäuscht, gerade wegen der teilweise euphorischen Bewertungen.
Aber da ich ihn dann doch durch bestimmte Umstände noch da hatte, hing ich ihn testweise länger an die Dauerschleife von TIDAL.
Und danach war der Klang deutlich "anspringender" und vor allem weiträumiger (was für mich am einfachsten zu benchmarken ist zwischen den Hörern, weil ich dort am besten vergleichen kann, wie weit eine bestimmte Geräuschkulisse jeweils zu gehen scheint).
Jetzt ist er einer meiner Lieblings iem.

Ich denke dort, wo bewegte Massen sind, die wiederum mit flexiblen Materialien verbunden sind, ergeben sich ja nachweisbar Ermüdungen - bis zum Bruch. Physik und logisch. Dass dieses Verhalten bei Kopfhörern ausser Kraft gesetzt sein sollte, wage ich nicht nur nicht zu bezweifeln - sondern ich bin mir sicher, dass auch da die Physik wirkt. Und ich denke, dass hört man ggf. (je nach Bauart) auch.
Postiv wie negativ, da ich in einem Fall schon den Effekt hatte, dass der betreffende iem sich leicht verschlechterte.

Btw.:
Mir sind teilweise auch Unterschiede zwischen einzelnen Playern und Hörern derselben Modellreihe aufgefallen. Bspw. hatte ich die Wahl zwischen zwei Fiio x5iii Geräten, die sich sowohl vom Wlan-Empfang als auch vom Klang wahrnehmbar unterschieden (per Blindtest mit Freundin verprobt).
War schon erstaunlich. war bei den zwei B&W P7 ebenso. Bei anderen absolut nicht.
Aber wann hat man schon mal zwei gleiche Modelle in Besitz.


[Beitrag von ppchagall am 02. Aug 2018, 15:01 bearbeitet]
n8w
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 02. Aug 2018, 15:23
Schliesse mich hier ppchagall 100% an!

Ich hatte viele viele neue Hörer. Bei den meisten davon habe ich keinen Unterschied festgestellt, ob neu oder mit 20/30 und mehr Betriebsstunden. Gab aber auch das Gegenteil, wo der Unterschied absolut krass war.

Neustes Beispiel war der Hifiman 4XX. Den hab ich ausgepackt, angeschlossen, aufgesetzt.. und NEIN, das gibts ja nicht.. nach 5 Min. habe ich mir überlegt, das Ding gleich zum Fenster rauszuschmeissen!

Alles was man so in Foren von negativem liest, konnte ich hier 1:1 nachvollziehen.. wie absolute Dumpfbacke, angezogene Handbremse, lahmarschig, null Dynamik.. vom Klang schlimmer wie ein 5 Euro Aldi-Hörer! Einfach echt grauenvoll, das schlimmste, was ich je auf dem Kopf hatte.. Richtig gehend eine Qual! Und das soll ein Magnetostat sein? Hab dann das Ding auch mal 2 Tage an meine Mirco-Hifi-Anlage angeschlossen mit erhöhter Lautstärke.. und siehe da, nach 2 Tagen was das Ding nicht wiederzuerkennen.. gut ein Top-Highend-Hörer wird daraus nie.. aber wesentlich dynamischer, auch die Höhen kamen und viel klarer, auch die Bässe mit mehr Wums! Da kann ich zu 100% sagen, dass der mit Einspielen absolut gewinnt und zwar massiv.

Bei den Audeze konnte ich noch nie einen Unterschied ausmachen.. ob nagelneu oder eingespielt.. nichts.. da war es wirklich jeweils wie Huo sagt, Gewöhnung! Man denke nach ein paar Stunden, jetzt klingt er besser.. tut er vermutlich nicht, nur daran gewöhnt. Auch beim T5p, kein Unterschied, beim 660s auch nicht. Nur beim Nighthawk hatte ich das Gefühl, der öffnete nach gewissen Stunden auch. Wurde heller und dynamischer. Aber eben voll krass der 4XX.. hätte ich vorher nie für möglich gehalten! Da wie Tag und Nacht! Dort kann ich es mir noch physikalisch erklären.. relativ billige dicke Folie, nicht so dünn wie Audeze, kostet ja dafür auch fast nichts.. und dass die mal richtig eine Ladung braucht und ein paar Stunden einschwingen muss, kann ich noch nachvollziehen..
Huo
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 02. Aug 2018, 16:13
Ich will nicht jeden in einen Topf werfen, aber ich habe leider oft die Erfahrung gemacht, dass viele, die ich persönlich kenne weil man sich oft auf Messen trifft und die auch für andere Plattformen regelmäßig Berichte schreiben, gerne jene Befürworter von Burn-In sind, die anderen versuchen teure Kabel zu verkaufen und auf HD Formate schwören. Reviewer der Sorte "teurer ist immer besser".

Aber leider kann man denen während des Probehörens am EQ rumspielen und sie merken es nicht. Audioformat-Blindtest: Total durchgefallen. Aber dann haben sie plötzlich ein absolutes und unfehlbares Gehör wenn es um Einbrennen geht?

Wo bekommt der Hersteller denn seine Messdaten her? Es müsste ja wohl längst einen Beweis geben! Frequenzgang vom Treiber: 5 Hz bis 19kHz in den ersten 2 Tagen und dann, wenn der Treiber eingespielt wurde und schneller springt, bis 40 kHz?
Sorry, aber das hieße eher, dass das Produkt durch die Qualitätskontrolle fällt und gar nicht verkauft würde.

Auch für mich hört sich ein Kopfhörer öfter anders an, besonders am Anfang. Aber eben auch, wenn er für 2 Monate in den Schrank wandert und dann fast schon vergessen wieder herausgeholt wird. Diese Erfahrung dürfen jene ja nie gemacht haben, die an Einbrennen glauben, da sie ja voraussetzen, dass ihr Gehör unfehlbar ist, weil sie ja hören können wie die Physik funktioniert. Bin da schon neidisch...
XperiaV
Inventar
#20 erstellt: 02. Aug 2018, 16:53
Wie bei anderen Sinnen auch, hat die "Psyche" wohl auch Einfluß darauf was wir akustisch wahrnehmen ... das kann mEn sogar von Tag zu Tag schwanken ... obwohl selbe Aufsätze ect.
Von einem "Einspielen" halte ich auch nix. Vor allem verändert sich der Klang komischerweise immer zum positiven
Habe noch nirgends gelesen dass einem der Klang nach 100Std Burn In immer weniger gefällt.
Das Thema ist aber auch so alt wie die Bibel.

Auch müssten Burn In Effekte mit Frequenzkurven (Out of the Box vs Burn In) dargelegt werden können .... was wohl auch noch nicht nachgewiesen wurde?!
ppchagall
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 02. Aug 2018, 17:08
"Postiv wie negativ, da ich in einem Fall schon den Effekt hatte, dass der betreffende iem sich leicht verschlechterte."

Hatte ich eben geschrieben.

Aber es soll ja nicht dogmatisch werden: ich habe es für mich positiv wie negativ festgestellt.
Das heißt nicht, dass ich nun manisch einbrenne, sondern, falls ich mit dem Klang nicht zufrieden bin, im Zweifelsfall dem Teil noch mal eine Chance gebe.

Es gibt ja auch in Elektronik für bestimmte Bauteile einen optimalen Arbeitspunkt / Arbeitstemperatur, was in einigen Fällen auch hörbar ist (bspw. Class A Verstärker)...

Psychologie spielt dennoch immer eine Rolle, da stimme ich zu.
Es ist ja am Ende vor allem auch ein emotionales Erlebnis, Musik zu hören.
kuehjjed
Neuling
#22 erstellt: 08. Aug 2018, 21:59
Ich möchte mich hier auch noch mal positiv zum R1 äußern. Habe die Hörer seit 2 Wochen und bin beeindruckt, sowohl vom Klang an meinem Smartphone (Sony Z1c) über Klinke mit mp3s als auch am Pc mit dac (Microstreamer und DragonFly Red) und Flac Material.
Die IEM sind mit den meisten Quellen kombinierbar, was für mich wichtig ist, da er auch mal an einem Arbeitsrechner ohne dac seinen Dienst tun muss.
Habe B+ Stock für 270€ gekauft und seit ein paar Tagen gibt es sie noch günstiger durch eine Rabattaktion auf der Herstellerseite. Für den Preis habe ich noch nichts vergleichbares gehört und Verpackung und Inhalt waren in neuwertigem Zustand.
Vielleicht ist das auch ihr Geschäftsmodell. Der Neuware liegt wohl noch ein symetrisches Kabel bei und es gibt 3 Jahre Gewährleistung statt einem, das rechtfertigt aber keine 240€ Preisdifferenz.
Hat jemand eine Empfehlung für ein anderes Kabel, da das beigelegte recht schwer ist. In Us-Foren haben leute 500$ Silberkabel ausprobiert und waren begeistert von der Klangverbessereung, der preisbereich um 100€, max. 150€ wäre für mich jrdoch interessanter. Wenn es ins akustische Paradies führt, darf's auch mehr kosten.

Zum burn in habe folgendes festgestellt: Mag sein,daß es Gewöhnungseffeke gibt, aber mit den blauen Filtern sind anfangs vereinzelt (mäßige mp3) Spitzen im Hochtonbereich aufgetreten, was sich deutlich gebessert hat. Da sich sowas wie für mich wie Fingernägel auf ner Schultafel anhört, also absolut unerträglich, gibt es in diesem Fall eher keinen Gewöhnungseffekt meinerseits, aber Veränderungen zum Besseren im Zeitablauf. Scheint also doch was dran zu sein, zumal die Hersteller meist selbst darüber schreiben. idst halt Mechanik, drin, die sich erst "einschleifen" muss.
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