Röhrenverstärker

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Oldie_2
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 04. Okt 2008, 10:46
Hallo Zusammen!
...brauche mal ne beratung von experten...
bin musiker und möchte um meinen klang zu verbessern...
gern mal mit einen röhrenverstärker spielen und singen...
hat da jemand erfahrung ...bringt das was???
brauche schönen warmen klang!!!
was für teile sind die richtigen...(ohne fehlinvest)

beste grüße

oldie 2
Killiburny
Stammgast
#2 erstellt: 04. Okt 2008, 12:01
Ich liebe den Röhrenverstärker Klang.
Habe nen Fender Blues Junior und bin durchaus zufrieden.
Der kleine hat zwar wenig Leistung (vergleichsweise) aber geht doch lauter als mein Transistorverstärker. Dabei klingt er einfach voller und vorallem druckvoller. Gegen der Röhrenverstärker klingt der Transistor leer.

Ich würde sagen, dass es sich lohnt.
_Floh_
Inventar
#3 erstellt: 04. Okt 2008, 12:10
Hi,

willst du den Röhrenverstärker als Endstufe für die Gesamte PA nutzen?
Oldie_2
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 04. Okt 2008, 15:10
Ja ich möchte den Röhrenverstärker als Endstufe nutzen...

da ich nur ein Yamaha Keyboart nutze... da ist alles Andere drin...wie Vokalist...EQ...Kompressor usw

nutze zur Zeit eine kleine KME mit nen Pauermixer von Dynacord oder wenn größer ne Fohhn...FOHHN XPERIENCE III mit Neodymlautspr.

Die KME klingt im Mikrobereich besser....

Gruß Oldie 2
_Floh_
Inventar
#5 erstellt: 04. Okt 2008, 15:29
Wie viel spuckt der Powermixer aus?
DB
Inventar
#6 erstellt: 04. Okt 2008, 17:20
Hallo,

Oldie_2 schrieb:

gern mal mit einen röhrenverstärker spielen und singen...

Du könntest einen Dynacord Eminent 2 oder einen Dynacord Gigant nehmen. Die haben beide Transistorvorstufen und einen röhrenbestückten Leistungsverstärker.
Der Nachteil ist, man muß sich etwas einfallen lassen, um das Grundrauschen etwas zu vermindern (die Halbleitervorstufen rauschen ziemlich).

MfG

DB
umher
Inventar
#7 erstellt: 04. Okt 2008, 18:32
Hallo Oldi2

Ich rate zu einem Röhrenvorverstärker in Form eines Micverstärkers oder ähnlichem. So verlierst Du nicht die Übersicht, was Signalbearbeitung


...wie Vokalist...EQ...Kompressor...

...und Röhre, ist, und was Beschallung ist. Bei zunehmendem technischen Aufwand wirst Du davon nur profitieren.

Wenn allerdings der ganze Aufwand in kleinerem Rahmen bleibt, kann durchaus auch ein ähh.. güldener Marshall 50/50 mit zwei EL 34 im 19 Zoll-Kleid, den Job gut machen ..


Gruss Umher
Oldie_2
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 04. Okt 2008, 23:07
He Leute erst mal danke......

Ja Floh... es ist der powermate 1000 von Dynacord ich denke er macht so 2 mal 570 watt an 4 Ohm und wie gesagt kingt gut...
aber ich erinnere mich noch an die Röhrenzeit hier im Osten als der Vorhang noch zu war und wir von Schaller und Dynacord träumten.... gab es hier von Böhm gute Verstärker die waren so schön warm sanft im klang.... und von so etwas träume ich nun heute...auf meine alten Tage...
stehe nun nicht so im Stoff...und freue mich wenn es solche Kollegen hat, die man hier treffen kann...

freue mich auf Eure Hilfe

wer sowas abgeben möchte bitte PN

Gruß Dank

Oldie2
_Floh_
Inventar
#9 erstellt: 04. Okt 2008, 23:41
Das Problem bei Röhren Endstufen ist generell die Leistung.

Denn selbst mehr als 50 Watt sind mit Röhren kein billiger Spass.
Ich weiß zwar nicht, in wie weit der Powermixer ausgereitzt wird,
aber ob man mit Röhren Endstufen die Leistung bereitstellen kann?

Es gibt da bestimmt ein paar Hochleistungsmodelle, aber da kenn ich mich nicht aus.

Aber Röhrenklang hat was, ich hab erst vor kurzem einen 5 Watt Monoblock fertiggestellt.
Ist schon erstaunlich was da rauskommt, zwar alles andere als neutral, aber erstaunlich.

Mit einer Röhrenvorstufe wärst du da wohl besser beraten, wäre wohl auch kompakter und Ausfallsicherer,
denn Röhren halten nicht ewig, außerdem sitzen in jeder Endstufe normalerweise mehrere davon.
Wenn eine Röhre aufällt, dann muss der gesamte Amp zumindest neu eingestellt werden,
im schlimmsten Fall sogar alle getauscht werden, weil selektierte Röhren nötig sind.
Wenn dir eine der Endstufenröhren ausfällt, dann läuft die Endstufe so schnell nicht mehr.
Wenn dir die Vorstufe ausfällt, nimmst du sie einfach raus und lässt es so über dein Pult laufen.
Oldie_2
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 05. Okt 2008, 07:38
Hallo... wenn ich alles verstanden habe....müßte ich mir eine Endstufe mit Röhrenvostufe 2 mal 50 watt kaufen.
die leistung würde mir reichen.

....und welche Geräte kommen da in frage.??? und wer kann des Teil dann durchprüfen und aufpeppen???
...bei ebay kaufen oder??? wird gerade ein MV160 ohne Röhren angeboten ????

gruß Oldie2


[Beitrag von Oldie_2 am 05. Okt 2008, 07:51 bearbeitet]
DB
Inventar
#11 erstellt: 05. Okt 2008, 09:11
Nun, für den Preis kann man nicht viel falsch machen. Hier die technischen Daten.

Mit einigermaßen tauglichen Boxen wird man feststellen, daß solide 150W keineswegs wenig sind.

Über Ausfall würde ich mir wenig Sorgen machen. Wenn man beherzigt, daß aus dem kalten Auto in die warme Kneipe transportierte Geräte erst temperieren müssen, damit die niedergeschlagene Feuchtigkeit keine Probleme macht; ist schon viel gewonnen.
Ansonsten -man hat viele Jahre über röhrenbestückte Geräte musiziert, mit wenig Problemen. Zur Nervenberuhigung kann man ja 4x EL34, eine ECC81 und paar Feinsicherungen mitnehmen.
Mit so einer alten Kiste anzurücken macht mehr Spaß als zig Racks voller blinkenden Prozessorgeraffels auf die Bühne zu stellen.

Allerdings würde ich das Gerät vor der Benutzung überholen lassen. Dazu sollte man nach Möglichkeit zu einem alten Funkmechaniker gehen, die jüngeren haben von Röhren zumeist keine Ahnung.

MfG

DB
micha_d
Stammgast
#12 erstellt: 05. Okt 2008, 11:04
Der MV160 hat die selbe Endstufe wie meine A1000 Monoendstufen..der DCN309 Übertrager lässt sich immer für 4/8/16 Ohm umlöten...das findet in den Anleitungen keine Erwähnung. Ansonsten..reinrassige Röhrenfresser,die schlechte Endröhren sofort den Garaus machen...ob sich solche Geräte lohnen,wenn man was röhriges will,glaub ich nicht..als Endstufen haben die schon ordentlich "Durchschlagskraft" und geben zwischen 120 und 130W Dauerleistung ab..etwas geringer als angegeben,weil die wegen den derzeitigen 230V unbedingt auf 240V am Spannungswähler eingestellt werden müssen!!! Bei 220V Einstellung würde die Anodenspannung deutlich über 800V liegen,was die Röhren erheblich stresst und die Feinsicherung fliegen lässt..bei hoher Aussteuerung!

Ganz unkritisch sind die alten grossen Dynacords nicht.Sind aber bei der Leistungsabgabe ausserordentlich stabil...auch wegen den EI 150 Netztrafos,welche für die Leistung schon sehr gut dimensioniert sind..

Micha


[Beitrag von micha_d am 05. Okt 2008, 11:07 bearbeitet]
Oldie_2
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 07. Okt 2008, 02:29
Hallo!
Ja ich danke euch für die wertvollen hinweise, aber man müsste mal probieren können leider kenne ich keinen der sowas hat.... und wenn man so ein Teil kauft dann muß da erst mal wer dran drehen, dass es ok ist...ich hatte versucht einem von dieser Seite um hilfe zu bitten... pm wurde abgefangen und ich hatte nen Maulkorb... is irgendwie seltsam.... erinnert mich an DDR Zeiten....nun egal ich schreibe einfach mal meine Tel.Nr. hier rein wenn jemand helfen möchte bitte anrufen... 034601 20066...

beste Grüße

Oldie-Bernd
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