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5.1 PA-Kino, Selbstbau mit Bild

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Herr_Mo
Stammgast
#1 erstellt: 16. Okt 2009, 10:14
Hallo zusammen,

es soll aufgerüstet werden. Ich bin dafür zuständig, in einem 130m²-Raum für Musik zu sorgen, es soll 5.x werden, (Heim-)Kino also. Da es eine Festinstallation wird, spielt die Größe eine untergeordnete Rolle, der Bass soll u.a. deshalb durch ein (evtl. auch zwei) Eckhörner realisiert werden. Ich bin ein absoluter Fan von LS-Selbstbau, Jobst-Audio ist hier ja eine gute Anlaufstelle. Budget ist bei 2000 - 2500 € anzusiedeln (inkl. Elektronik in Form von AV-Receiver, Endstufen und Krempel).

Momentan vorhanden ist ein HK Lucas 2.1 System, jetzt ist die Frage, was wir da am sinnvollsten draus machen? Ein gelernter Veranstaltungstechniker im Team plädiert dafür, die Hardware zu integrieren, während ich das Set lieber abstoßen würde und in was neues investieren (Erlös würde auf das Budget aufgeschlagen).

Was sagt ihr dazu, was spricht für, was gegen die Integration des HK Lucas?

Vielen Dank für die Unterstützung!

Herr_Mo

PS: Ich hatte vor ca. einem Jahr einen Thread zu besagtem Heimkino, kann ihn aber nicht mehr finden...
schubidubap
Inventar
#2 erstellt: 16. Okt 2009, 11:23
ich würde dsa Set auch loswerden.

Der Sub kommt nicht tief genug für Heimkino und die Tops lassen sich nicht tief genug für nen Infra trennen.

Ein komplett neues Konzept macht mehr sinn.
Sirit
Inventar
#3 erstellt: 16. Okt 2009, 13:53
Wenn es hier um 5.x heimkino geht, warum dann unbedingt PA Lautsprecher?
Ich durfte gerade ein 6.1 System zusammen gestellt aus der Magnat Quantum 700Serie hören und war begeistert.
Ich denke mit schönen HIFI LS hat man hier mehr Spass.
Es sei denn es geht in erster Linie um Lautstärke.
Herr_Mo
Stammgast
#4 erstellt: 16. Okt 2009, 14:55
@Sirit: Da hast Du natürlich recht, ich habe zu wenig Infos gegeben. PA muss schon sein, es soll neben Kinofeeling auch für Partys taugen und Spass machen. Um die 130m² zu beschallen ist ne PA zwingend erforderlich.

Wenn HK Lucas verkaufen, wo und wie viel kann ich verlangen? Eine Option wäre der Biete-Bereich hier im Forum, zweite Alternative wäre die Bucht. Was kann ich etwa erwarten?
_Floh_
Inventar
#5 erstellt: 16. Okt 2009, 16:22
Moin.

Ich kann mich den anderen nur anschließen, das M.A.R.L.I.S. zu verkaufen...das taugt für dein Vorhaben nichts.

Hier im Forum ist das eher weniger zielführend...da sind zu wenige Leute Unterwegs, die so etwas interessiert.
Du könntest das ganze im Party-Pa Forum probieren, evtl. auch noch in Jobstis Bord, wobei das recht klein ist.

Ebay...naja, geht auch, musst halt ´ne gute Verkaufsbeschreibung erstellen.

-------

Aber zum eigentlichen Thema. Ich würde an deiner Stelle 5 bis 7 (gleiche!) Tops nehmen, die man Tief ankoppeln kann.

LMT-101 würde sich hier doch direkt anbieten, in entsprechender Menge macht Party damit bestimmt Spass
Allerdings kosten 5 Stück fertig bereits mindestens 1500€...was wohl oder übel zu teuer werden wird.
Aber von Jobsti kommt nicht mehr allzu viel in Frage, weil´s entweder zu eng abstrahlt oder nicht tief genug geht.

Um weiterhin etwas Geld einzusparen, könntest du die Tops mit den Endstufen des AVR betreiben.
Aber Vorsicht, wenn´s längere Zeit laut sein soll, ist das nicht optimal.
Unter Umständen schält dir der AVR dann wegen zu hoher Temperatur ab, ist auf Partys immer unschön.

Wegen den Subs müsste man mal sehen, wie wichtig euch Tiefgang ist. Evtl. reichen hier auch schon saubere 40 Hz.

Zwar werden ein paar Leute jetzt bestimmt aufschreien, aber das reicht IMHO schon für echtes Kino-feeling.

Zumal eine saubere (Bass-)Wiedergabe bis 20 oder auch 30 Hz auf 120m² euer Budget bereits alleine verschlingt.

Hier kämen MB-115 von Jobsti in Frage. Alternativ auch Yavems 21"er...

Aber das ist auch alles kein billiger Spass...für einen MB-115 muss man schon mindestens 300€ rechnen.
Die Treiber für Yavems 21"er gibt´s nicht mehr und die Alternativen sind auch nicht günstig.
Herr_Mo
Stammgast
#6 erstellt: 16. Okt 2009, 22:49
Hmm, kann man denn schätzen, was ich für die Lucas (micht Marlis) noch bekommen würde?

Wenn die Kasse stimmt (kann ich nicht beeinflussen), kommt ein AVR mit Vorverstärkerausgängen her, evtl. auch gebraucht. Daran werden dann vermutlich T.Amps geklemmt, welche genau ist noch offen.
Als Sub habe ich vorerst ein Eckhorn (Geist oder Eckhorn18) geplant, das sollte genug Tiefgang für Kino haben und bei Low Cut um 40Hz auch laut genug für ne ordentliche Party gehen.
MBiber
Stammgast
#7 erstellt: 19. Okt 2009, 11:29
Ich würde es wie folgt aufbauen:

4x LMT 101 für die Front und Rear-LS, dann habt ihr bei Party gleich eine schöne 4-Punkt beschallung.
Als Amp würde ich eine T.AMP TSA 4-700 verwenden.

Macht dann wohl ca. 1100 EUR für die 4 Tops, 400EUR für den Amp.

Als Center-LS, der ja eigentlich für die Sprache zuständig ist, würde ich 2 LMT-161 bauen. Bei Partys werden die dann einfach nicht verwendet. Kosten würde ich mal auf ca. 200 EUR schätzen.

Als Subwoofer kommt bei Jobsti nur der MB-115 in Frage, der dürfte wohl so um die 400 EUR kosten.

Dann würdet ihr noch eine Endstufe brauchen, die mit einem Kanal den MB-115 und mit dem anderen die 2 LMT 161 versorgt. Ich würde da zu einer EAW CAZ 2500 greiffen, die bekommt ihr für 200 EUR.

Würde alles in allem dann Kosten:
- 1100 EUR für 4 LMT 101
- 400 EUR für T.Amp TSA-4 700
- 200 EUR für 2 LMT 161
- 400 EUR für 1 MB-115
- 200 EUR für 1 EAW CAZ 2500
= 2500 EUR

Mit dem Erlös der HK-Anlage könnt ihr euch dann noch Kabel und Zubehörkram kaufen. Evtl. müsstet ihr euch noch ein paar PreAmps zulegen, falls der Pegel der Abspielgeräte nicht reich.


[Beitrag von MBiber am 19. Okt 2009, 11:32 bearbeitet]
Herr_Mo
Stammgast
#8 erstellt: 19. Okt 2009, 15:26
Wow, vielen Dank für DIESE Antwort!
Gefällt mir gut, nur 4 Party-Speaker ein zu setzen. Den Center können wir wirklich getrost aus lassen bei Partys.

Fragen, die sich trotzdem noch stellen:

1. Was spricht für LMT-101, wenn ich für 11€ mehr die LMT 121 bekomme?
2. MBiber, du sprichst dich für einen MB-115 aus. Ist der MB-115 auch dem MBH-118 zu bevorzugen? Und was haltet ihr denn von der Idee, ein Eckhorn ein zu setzen? An der Anlage wird nichts mehr gerüttelt, wenn sie ein mal steht, eine Ecke ist auch frei.
3. Kann ich den Center auch über einen AVR ansteuern? Es soll ein AVR mit Pre-Outs angeschafft werden, das Netzteil hätte also nur die Center-Endstufe zu versorgen, der Kanal dürfte also auf über 100W kommen, was für Kinolautstärke reichen sollte (zumal Front und Rear über PA-Endstufen betrieben werden. Den Sub könnte ich dann gebrückt an die EAW anschließen, das dürfte auch gut ausreichen.
4. Würde ein LMT-161 als Center ausreichen? Zwei Speaker direkt nebeneinander, das gibt doch einen unschönen Frequenzgang im Hochton?

Oh man, wenn ich meinen Plan durchbekomme (ist noch nicht ganz sicher), dann wackelt die Hütte sicherlich gewaltig!

Es grüßt,

Herr_Mo
MBiber
Stammgast
#9 erstellt: 19. Okt 2009, 16:04
Schön, dass dir mein Vorschlag zu gefallen scheint.

Zu deinen Fragen: Die LMT 101 sind Fullrange-Tauglich, können also auch ohne Sub betrieben werden während die LMT 121 reine Topteile sind.
Du könntest die LMT 101 also auch etwas tiefer ankoppeln als die LMT 121, würd ich bei einem Kino-Subwoofer fast besser finden. Muss der MB-115 nur bis 80Hz hochspielen, kann man ihn auch weniger gut orten.

Zu den/dem LMT 161 als Center-LS: Das LMT 161 strahlt laut Jobsti oben rum relativ eng ab - 60°x60°. Das könnte also, falls die Zuschauer relativ nahe sitzen zu Löchern links und rechts in den ersten Reihen kommen. Dramatisch ist das aber sicher nicht. Ich würde deshalb 2 LMT 161 clustern, um so auf eine etwas breitere Abstrahlung zu kommen.
Es geht aber sicher auch mit einer LMT 161.

Dann zur Frage MB-115 oder MBH-118. Ich besitze selbst nur MBH-118, wie der sich gegen den MB-115 real schlägt kann ich also nicht sagen.
Berichten kann ich aber zum MBH-118 folgendes: Je tiefer der LowCut sitzt, desto unpräziser wird der Bass obenrum. Empfohlen wird von Jobsti ein Lowcut bei ca. 40 Hz. Im Heimkino wäre es natürlich schöner, wenn man den bis ca. 30Hz runterspielen lassen kann. Wie viel schneller der L18S801 dadurch aber ins Xmax kommt, weiss ich nicht. Der MBH würde aber sicher auch die Hütte ganz schön zum Beben bringen *g*

Da der MB-115 aber wesentlich kleiner ist und auch tiefer runterspielt, würde ich den MB-115 bevorzugen fürs Kino, für Party ists allerdings wieder etwas leise, ein Single-15ner gegen 4 potente 10er Topteile.

Schwierige sache. Ich würde jetzt ganz wenig zum MBH hintendieren, falls Platz kein Problem ist. Aber frag am besten Jobsti noch, was er dazu meint den MBH für Kino bis 30Hz runterspielen zu lassen und dann für Disco-Betrieb den Lowcut auf 42Hz zu nehmen.

Ein Eckhorn wäre natürlich auch was ganz feines, ist aber sehr aufwändig zu bauen. Dafür hast du einen ausgezeichneten Wirkungsgrad.

Zum Amping: Sicher kannst du das eine oder die 2 LMT 161 über den AVR laufen lassen, das sollte der gut packen. ca. 100W an 4 Ohm sind auch in HiFi-Lautsprecherkreisen nicht unüblich.

Zum Amping für den MB-115 oder eben den MBH-118: Statt dass du dir eine EAW CAZ 2500 zulegst, kannst du auch das kleinere Model EAW CAZ 1400 nehmen, die reicht für einen Sub auch aus und du sparst noch ca. 40 EUR


[Beitrag von MBiber am 19. Okt 2009, 16:06 bearbeitet]
_Floh_
Inventar
#10 erstellt: 19. Okt 2009, 16:09

Herr_Mo schrieb:
1. Was spricht für LMT-101, wenn ich für 11€ mehr die LMT 121 bekomme?


Das LMT-101 ist kleiner und kann auch etwas tiefer angekoppelt werden.

Gerade im Heimkino läuft über die Satelliten trotz Trennung über den AVR noch eine menge Bass.
Tops, die von natur aus ordentlich Bass abkönnen, sind hier also auch etwas im Vorteil.


MBiber schrieb:
Als Center-LS, der ja eigentlich für die Sprache zuständig ist, würde ich 2 LMT-161 bauen.


Das ist eigenltich die gröbste Form von Unfug, die man in einem Heimkino treben kann.

Wenn dann werden an der Front 3 gleiche Lautsprecher verwendet.

Aus einem ganz einfachen Hintergrund. Über den Center läuft eben bei weitem nicht nur Sprache. Hier läuft auch ´ne menge Effekt drüber.

Nehmen wir als Beispiel mal ein vorbeifahrendes Auto. Mit 3 gleichen LS an der Front klingt das auch immer gleich.

Mit einem Center LS "nur für Sprache" klingt das Auto Links und Rechts geil und in der Mitte wie ein Trabbi kurz vor der Schrottpresse.

Bevor man irgendwas als Center LS verwendet, lässt man ihn besser noch weg.

Da die LMT-101 sehr schöne Bühnen aufbauen, sollte man hier auch nicht allzu viel vermissen.


Herr_Mo schrieb:
Und was haltet ihr denn von der Idee, ein Eckhorn ein zu setzen?


Die Idee ist gut. Das Eckhorn hat ´nen hohen Wirkungsgrad und liefert auch ordentlich Tiefgang.

Einem MBH oder MB-115 wäre das defintiv vorzuziehen.


Herr_Mo schrieb:
3. Kann ich den Center auch über einen AVR ansteuern?


Ja, du kannst den Center durchaus über den AVR laufen lassen, dagegen spricht nichts.
Herr_Mo
Stammgast
#11 erstellt: 20. Okt 2009, 14:53
Ok, ich fasse zusammen:

Als Front und Rear besser die LMT-101, da diese (trotz kleinerem TMT) tiefer kommt und sich somit besser an den Sub (der im Kino ja wirklich sub spielen soll) ankoppeln lässt.

Als Center wohl auch ein LMT-101, da dieser eben doch gut was abkönnen muss.
-> diesen dann aber über den AVR betreiben, oder doch besser alles über potenten PA-Endstufen laufen lassen? Krieg ich für ne Party auch ne 5Punkt-Beschallung ordentlich unter, oder ist der Center da sowieso "über"?

Eckhorn ist von Wirkungsgrad und Tiefgang wirklich kaum zu übertreffen. Aber wie sieht es mit der Partytauglichkeit eines solchen aus? Krieg ich die (4 oder 5) LMT-101 untenrum mit einem Eckhorn auch standesgemäß versorgt?
Außerdem: Wenn ich mir den Eckhorn 18 Bausatz bei Strassacker so anschau, die verwenden da einen Mivoc AWX 184 als Treiber. Könnte ich da durch eine andere Pappe noch mehr rauskitzeln? Und wenn ich mir die 107db Wirkungsgrad des Eckhorns an ner 500W PA-Endstufe vorstelle... Da wird mir Angst und Bange (um meine Ohren, das Dach und auch den Treiber).

vielen Dank nochmal für die Unterstützung!

Herr_Mo
Fenderbender
Inventar
#12 erstellt: 20. Okt 2009, 15:25
Als Antriebe für die LMT-101 kannst du besser Studioendstufen von z.B. Alesis (Vorteil: lüfterlos), oder die normale T.amp TA Serie nehmen. Die halten auch über einen längeren Zeitraum durch ohne zu überhitzen (Anders als der AVR)
Sirit
Inventar
#13 erstellt: 20. Okt 2009, 15:37
@ Fenderbender

wenn ich das richtige verstanden habe, will er die LMT-101 sowie so über Endstufen befeuern, ausser die die als Center fungiert, Den Center will er über den AVR laufen lassen und das auch nur bei Kino...bei Partys sollen die anderen 4 über die Endstufen ganz normal laufen
Herr_Mo
Stammgast
#14 erstellt: 20. Okt 2009, 15:44
Klar, die Sats sollen nicht alle über den AVR betrieben werden. Für Front und Rear ist eine T.AMP TSA 4-700 vorgesehen, das sollte ausreichen.
Die Frage ist nur, ob ich den Center auch über eine PA-Endstufe laufen lasse? Wenn ich den Center nur fürs Kino brauche, könnte ich mir die Endstufe sparen und über den Ausgang des AVRs gehen. Wenn der Center als 5. LS auch für Partys sinnvoll eingesetzt werden kann, wird über eine weitere Endstufe nachgedacht. Das gilt NUR für den Center, die restlichen Sats sind so oder so ausreichend versorgt!

Die Frage zum Eckhorn bleibt offen.
MBiber
Stammgast
#15 erstellt: 20. Okt 2009, 16:13
Den Center-Laustprecher (auch wenn es eine LTM 101 werden soll) kannst du problemlos mit dem AVR befeuern. Auch mit 50W bist du beim Center schon weit über 100dB, das reicht dicke.

Zum Eckhorn: Den Treiber wechseln geht nur, wenn die TSP auch wirklich passen. Mit 2 Eckhörnern solltest du aber die 4 LMT gut unterstützen können bei Partys!

Das Mivoc AWX 184 ist aber eigentlich schon ein ganz anständiges Chassis für sowas. Bei 2 AWX 184 wärst du bei ca. 300 EUR, dann passt das mit den von mit budgetierten 400EUR für den Sub auch wenn du 2 Eckhörner baust. Du kannst die ja auch aus MDF statt MPX bauen, das Gewicht stört bei einer Festinstallation ja nicht.

Übrigens noch was zur Positionierung der Lautsprecher: Pefekt wäre es, du könntest den Center-Speaker mitten hinter die logischerweise schalldurchlässige Leinwand platzieren. Dann müsstest du noch die 2 Front-LS, falls du es perfekt haben willst, ganz minim delayen.


[Beitrag von MBiber am 20. Okt 2009, 16:14 bearbeitet]
Fenderbender
Inventar
#16 erstellt: 20. Okt 2009, 16:14
Oha dann hab ich das falsch verstanden
_Floh_
Inventar
#17 erstellt: 20. Okt 2009, 17:00
Delay kann man ja über´n AVR regeln

Das macht der, wenn man die Entfernung von den einzelnen Lautsprechern zur Hörposition angibt.

Aber eigentlich geht alles bis 10m ohne Delay ganz gut
Herr_Mo
Stammgast
#18 erstellt: 05. Nov 2009, 23:47
So, nach etwas längerer Zeit hat sich wieder etwas getan. Ich habe für meinen Vorschlag folgendes zusammengestellt:

5x LMT-101
2x MB-115
1x T.AMP TSA 4-700 für vier LMTs
1x EAW CAZ 2500 für die beiden MB-115er. Wenn ich die MBs parallel schalte und die Enstufe brücke sollte das die Erde doch zum wackeln bringen, oder? (Denkfehler?)
und ein passender AVR für die Ansteuerung des Ganzen.

Wer jetzt nachrechnet, wird gleich bemerken, dass eher 3500€ anzusetzen sind. Naja, so wie es momentan ausschaut herrscht keine Geldnot...

Jetzt heißt es Daumen drücken und hoffen, die Entscheidung wird in zwei bis drei Wochen fallen.

Vielen Dank für eure Unterstützung, wenn es zur Umsetzung kommt, kriegt ihr auch viele schöne Bilder ;-)

Grüße,

Mo
JesusonSpeed
Inventar
#19 erstellt: 08. Nov 2009, 16:32
Ich würde anstatt der MB's, Eckhörner bauen, damit bist du sicherlich besser bedient.
schubidubap
Inventar
#20 erstellt: 08. Nov 2009, 17:10

JesusonSpeed schrieb:
Ich würde anstatt der MB's, Eckhörner bauen, damit bist du sicherlich besser bedient.



jedenfalls wenn die räumlichkeiten das zulassen.


cih würde was ganz anderes bauen:

http://www.speakerstore.nl/constructions/61


den ciare gibts mit 1x 8 Ohm, 2x 8Ohm, 1x 4 Ohm und 2x 4 Ohm.

d.h. man kann sich quasi 1000 passende Amps aussuchen!

Ich sag nur
This new design is aimed at the 30-80Hz range. It has a sensitivity of about 94-95dB down to 30Hz. The physical damage a 30Hz note does to your room is so large that you do not need massive power to drive the Stepped Horn. But if you drive this cabinet with 1000-1500W it really starts to move the air! You will experience low notes in music you did not know they where actually there.
schubidubap
Inventar
#21 erstellt: 08. Nov 2009, 17:12
vlllt bau ich die kiste anfang des Jahres mal.

mal schauen wie ich bock habe
_Floh_
Inventar
#22 erstellt: 08. Nov 2009, 17:34
Das ist auch nur ein Tapped Horn. Von der Sorte gibt´s einige.
schubidubap
Inventar
#23 erstellt: 08. Nov 2009, 17:45
aber ich mag den ciare
Herr_Mo
Stammgast
#24 erstellt: 08. Nov 2009, 18:53
Mir wäre ein Eckhorn (oder zwei) auch lieber gewesen. Es kam aber (zu meiner Überraschung) eine weitere Anforderung: Die Kisten sollten mobil sein und mit zwei Tops auch als transportable Anlage eingesetzt werden können.
Es ist nicht ganz falsch: Wenn man die Subs auch so verwenden kann (und nicht zwingend eine Ecke braucht) ist man auf Dauer flexibler.
Ich habe letzte Woche einige Male versucht bei Jobst-Audio anzurufen, aber ich hab nie jemanden an die Strippe bekommen. Ich tendiere schon zu den Jobst-Kisten, nur würde mich einen Empfehlung vom Entwickler selbst interessieren, ob nun MB-115 oder MBH-118 oder doch drei oder vier LB-xxx.
Gibt es mobile Alternativen zu den MB-115, die tiefer kommen oder sonst irgendwie geschickter wären?
Ich habe wirklich den Überblick über die vielen Konstrukte im Web verloren. W-Bin hier, ARLS da, Tapped Horn dort, und überall ist es der ultimative Sub. Alles Probehören geht nicht, und testweise Bauen erst recht nicht. Um ins Blaue hinein eine Menge Geld aus zu geben, sind erprobte Subs klar im Vorteil. Jobst-Audio hat einen guten Ruf, auch der Preis ist hier in Ordnung.

Naja, ich glaube nicht, dass ich viel verschenke, wenn ich nicht DEN perfekten Sub für unsere Anwendung finde. MB-115 sollte meiner Meinung nach einen guten Kompromiss zwischen Mobilität und Tiefgang und Pegel bieten (was man halt so liest), sowohl Party als auch Kino dürften damit Spaß machen...

Das soll die Diskussion jetzt aber nicht abwürgen, ich finde es spannend und interessant, was es für Möglichkeiten gibt und wo die Vor- bzw. Nachteile liegen. Dafür ist ein Forum wie dieses ja auch da...

Es grüßt,

Herr_Mo
schubidubap
Inventar
#25 erstellt: 08. Nov 2009, 19:05
Hmm Transportabel sind Tappedhorn + Eckhorn natürlich nicht wirklich.

Da das ganze aber auch noch beim Kino spaß machen sollte, würde ich evtl zu nem Bandpass greifen.

vorraussetzung sind einigermaßen tief trennbare Tops.

bei den SUbs hab ich an den hier gedacht:

http://www.speakerstore.nl/projects/6


2 Sigma 18 Pro pro Sub.
_Floh_
Inventar
#26 erstellt: 08. Nov 2009, 19:37
Stimmt schon, mit dem MB-115 hast du ´nen Sub, der von allem etwas kann.

Das Ding ist als BR Sub nicht allzu unpräzise, gut zu transportieren und entwickelt in anbetracht des Tiefgangs ordentlich Pegel.

Einen Haken hat der Sub allerdings...der Entwickler ist im allgemeinen schwer zu erreichen...probier´s per e-mail.
Herr_Mo
Stammgast
#27 erstellt: 08. Nov 2009, 20:24
_Floh_ schrieb:
als BR Sub nicht allzu unpräzise


Ist ein Bandpass (wie von schubidubap vorgeschlagen) nicht noch unpräziser als ein BR? Was ich bisher gelesen (nicht gehört...) habe, ist die Präzisionsreihenfolge (wenn es so was geben kann): Horn, CB, BR, Bandpass?
schubidubap
Inventar
#28 erstellt: 08. Nov 2009, 20:45
jopp. Vorteil beim Bandpass ist auch nur das der richtig tief kann. Wäre für Kino vom vorteil!
Herr_Mo
Stammgast
#29 erstellt: 11. Nov 2009, 02:42
So, hab nun mal ne Mail zu Jobst-Audio geschickt und bin gespannt auf die Antwort.

Inzwischen stehen wir vor einer weiteren Herausforderung: Es gibt ja zwei Szenarien für unser "Kino":
1. Filme gucken mit 5 LS Fullrange + den Subs auf dem extra-Kanal bis ganz tief in den Keller.
2. Party machen mit 4-Punkt Beschallung und getrennten Tops + Subsonic für die Subs.
Der Umschaltvorgang sollte so einfach und idiotensicher wie möglich sein, sicher ist sicher.

Variante 1 wäre es, den AVR dran zu klemmen und an ihm die Modi auswählen. Funktioniert bestimmt, ist aber umständlich und bietet uU nicht alle Funktionen.

Variante 2: Einen DVD-Player holen, der die Audiokanäle analog ausspuckt und ihn über ein (mir nicht bekanntes) Umschaltterminal zu den Amps leiten. Soll dann auf Party geschaltet werden, müssen die Stereokanäle zusammengefasst werden, um vorn und hinten die Musi spielen zu lassen, das Ganze kommt von einem anderen Eingang und wird idealerweise über eine Frequenzweiche geleitet, welche die Sats bei ca. 100-120Hz vom Sub trennt und selbigen unterhalb von ca. 40 Hz vom gebrummel befreit.

Die Frage an die Experten: Gibt es diese eierlegende Wollmilchsau, die vermutlich doch recht speziell auf unseren Anwendungsfall zugeschnitten ist? Und dann auch noch für bezahlbares Geld?
Es wäre auch denkbar mehrere Geräte zu verwenden, wenn diese zB über Midi angesprochen werden können.
_Floh_
Inventar
#30 erstellt: 11. Nov 2009, 09:21
Wie wäre es mit einem AVR mit Vorverstärkerausgängen?

Der berherscht auch einen Modus, der sich 5Ch Stereo schimpft, wobei es nicht groß stört, wen der Center fehlt.
Herr_Mo
Stammgast
#31 erstellt: 11. Nov 2009, 10:44
Das ist ja wie in Variante 1 von mir beschrieben. Es geht jedoch um Bedienbarkeit, es sollte wirklich einfach und am besten mit einem Knopf (bzw. einem Signal) funktionieren. Ich will nicht umstellen müssen auf Large oder Small bei den Sats, ich will die Trennfrequenz zum Sub nicht manuell einstellen müssen und ein Subsonicfilter wäre für Parties auch nicht schlecht.
EINE Aktion des Bedieners soll all diese Voreinstellungen wählen.
Mir selbst würde ich schon zutrauen diese Einstellungen manuell vor zu nehmen, ich bin jedoch nicht der einzige Bediener. Gibt es nicht eine Möglichkeit das ganze über Presets zu steuern?
_Floh_
Inventar
#32 erstellt: 11. Nov 2009, 19:28
Warum willst du zwischen Large und Small umstellen?

Du hast 2 Subs in deinem Kino stehen, die locker bis 100 Hz hoch spielen.

Einfach alle Sats auf Small, die Trennfrequenz bei 100 Hz wählen und gut.

Ohne Hochpass würde ich die Tops niemals in ´nem Heimkino laufen lassen!
Herr_Mo
Stammgast
#33 erstellt: 12. Nov 2009, 00:47
Hmm, wieso nicht die Sats Fullrange laufen lassen bei Heimkino? Die fünf Kanäle bieten ja das komplette Frequenzband und je tiefer der Sub anfängt zu spielen, desto weniger kann man ihn orten.

Gäbe es denn ein Gerät, dass alle geforderten Funktionen bietet und doch kein AVR ist?
_Floh_
Inventar
#34 erstellt: 12. Nov 2009, 02:32
Bestimmt...aber das kostet dann mehr als euer gesamtes "Kino".

Die Sats Fullrange laufen zu lassen ist blödsinn.

Hier geht´s auf einigen Kanälen wirklich tief in den Frequenz-Keller, Fullrange führt das direkts in´s Nirvana.

Wenn die Trennung im Rahmen liegt, wird bei 2 Subs, die Links und Rechts an der Front stehen, nichts ortbar werden.
Herr_Mo
Stammgast
#35 erstellt: 13. Nov 2009, 00:53
OK, ich bin auch wieder auf AVR gepolt. Grund waren zum einen die Posts hier im Forum, zum anderen ein Telefonat mit der Thomann-Audioprof-Abteilung. Für die Bezahlbare Variante wurde mir ebenfalls ein AVR Empfohlen, jedoch noch ein Mischpult vor den Endstufen, welches dann auch die Partykanäle den Stufen zuleitet (6xMono + 1xStereo IN auf 4 Subgruppen OUT). Grund ist der unterschiedliche Pegel, der wohl bei Hifi und PA im vorverstärkten Signal besteht. So ist es wohl wenig sinnvoll, ein kleines Mischpult an den AVR zu Klemmen, der das Signal dann an die Endstufen schicken soll.

Aber jetzt zur erfreulichsten Nachricht des Tages: Die Kohle ist freigeschaltet. Heute wurden das Budget abgesegnet, das Projekt ist also gebucht.
Wann genau der Bau losgeht steht noch nicht fest, der nächste Schritt sind die Angebote, die eingeholt werden müssen.
Der Bau wird natürlich dokumentiert, es wird Bilder und Berichte geben.

Bleibt mir treu, es kommen sicherlich noch weitere Fragen auf...


[Beitrag von Herr_Mo am 13. Nov 2009, 03:08 bearbeitet]
Herr_Mo
Stammgast
#36 erstellt: 14. Nov 2009, 13:26
Ich nochmal: Ist es normal, dass man unter den PA-Selbstbauern niemanden ans Telefon bekommt? Ich habe es mehrfach bei Jobst-Audio versucht, keine Reaktion. Auch auf die Mail von Dienstag kam noch keine Antwort.
Gleiches Spiel bei Bald-Beschallungstechnik. Im Internet eine Uhrzeit angegeben, wann man zu erreichen ist und dann geht keiner ans Telefon (ich habe es mittlerweile min. 5x versucht, an verschiedenen Tagen).
Ich meine, die Leute haben doch ein Unternehmen und wollen damit Geld verdienen. Da sollte man doch auch dafür sorgen, dass potentielle Kunden auch jemanden erreichen. Ich will ca 1800€ los werden, aber scheinbar ist niemand interessiert...

Was gibt es denn sonst noch für Shops, wo ich die Jobstkonstrukte kaufen kann?
_Floh_
Inventar
#37 erstellt: 14. Nov 2009, 13:54
h-audio.de wäre eine Möglichkeit

Bei Jobsti ist ja bekannt, dass er etwas schwer zu erreichen ist, aber bei ab ist mir das neu.

Ansonsten -> einfach alle Einzelteile bei verschiedenen Shops zusammen kaufen (da wo es halt gerade billig ist...).
Bei Thomann kriegt man schon mal den Delta 10, den N350 und IMHO auch das Horn für´s LMT-101.
Die Weichenteile könnte man z.B. beim lautsprechershop (www.lautsprechershop.de) bestellen.

Aber bei der Menge, die du abnimmst, kannst du auch mal nach ´nem Gruppenpreis für das ganze Zeug fragen, da wird man dir schon ein Stück entgegenkommen

Hier lohnt sich das Vergleichen der Angebote unterschiedlicher Shops bestimmt
David-Meyer
Stammgast
#38 erstellt: 14. Nov 2009, 13:58

_Floh_ schrieb:
Bei Jobsti ist ja bekannt, dass er etwas schwer zu erreichen ist, aber bei ab ist mir das neu.


Mail oder PN schreiben, paar Tage warten & dann gibts auch immer eine Antwort.


[Beitrag von David-Meyer am 14. Nov 2009, 13:59 bearbeitet]
Herr_Mo
Stammgast
#39 erstellt: 14. Nov 2009, 14:15
Leider kann ich nicht einfach alles da kaufen, wo es am günstigsten ist. Das Set ist ja nicht für mich, es wird in einer öffentlichen Einrichtung installiert. Es müssen eben verschiedene Angebote eingereicht und verglichen werden, bevor das Zeug dann gekauft wird. Deshalb hätte ich auch gerne jemanden an der Strippe, dem ich 1. ein paar Fragen stellen, 2. die Situation erklären und der mir dann 3. auch einen Setpreis machen kann.
H-Audio ist ne gute Idee, bei denen werde ich auch noch durchklingeln.
Thomann wäre von dem her interessant, dass ich ja auch die Amps bei denen holen will. Die Preise für die LMT-Komponenten sind aber nicht soo berauschend, da komme ich mit Delta 10, N350 und H100 schon auf 210€, dann noch Schrauben, Flansche, Terminals, usw. Die Weichenteile und die MB-115 müsste ich dann noch immer wo anders kaufen.

David-Meyer schrieb:

Mail oder PN schreiben, paar Tage warten & dann gibts auch immer eine Antwort


Mail ist seit Dienstag raus, Reaktion kam bisher keine.
Bei ab-audio hab ich auf den AB gesprochen (war doch der richtige dran ), jetzt warte ich auf Rückruf.


[Beitrag von Herr_Mo am 14. Nov 2009, 14:17 bearbeitet]
Herr_Mo
Stammgast
#40 erstellt: 14. Nov 2009, 14:25
So langsam habe ich das Gefühl, dass mich jemand vera****en will. Bei H-Audio angerufen: Diese Nummer ist uns nicht bekannt... Und das bei beiden Nummern, die auf der HP unter Kontakt aufgeführt sind.
Ich bin kurz davor hier in nen Laden zu stiefeln, denen das Geld in die Hand zu drücken sagen: Mach ma!
David-Meyer
Stammgast
#41 erstellt: 14. Nov 2009, 15:05
Versuchs mal bei h-audio unter: 0160-97897847

Steht zumindest im Shop die Nummer.

"Bei Fragen können Sie uns erreichen unter: 0511-569169 0 und 0160-97897847 oder per Email"
Herr_Mo
Stammgast
#42 erstellt: 20. Dez 2009, 16:23
Ich mal wieder.
Mittlerweile sind die Komponenten bestellt, es werden 5 LMT-101 und 2 LSV-Achenbach 18" BR-Woofer mit 195l Netto (also das große Gehäuse).
Ich hoffe, die Innereien kommen noch vor Weihnachten, die Gehäuse haben wir in den letzten beiden Tagen gebaut.
Jetzt müssen noch die Kanten verrundet und innen alle Fugen mit Acryl ausgestrichen werden, dann kommt unser Lackmann zum Zug.

Hier mal ein Bild, was wir in den letzten beiden Tagen zusammengeschustert haben:



Weitere und bessere Bilder folgen, ich hab am Ende nur noch schnell mit meinem Handy abgedrückt.

Grüße,

Herr_Mo
_Floh_
Inventar
#43 erstellt: 20. Dez 2009, 16:39
Schön
Herr_Mo
Stammgast
#44 erstellt: 08. Jan 2010, 13:36
Ein Frohes neues Jahr wünsche ich, auch wenn es schon ne Woche läuft.
Am Bau der Anlage ging seither leider nicht viel voran, Weihnachten und Familie war angesagt. Die restlichen Bauteile müssten nächste Woche per Post eintrudeln, dann zeigt sich, ob die Datenblätter der Chassis stimmen, oder ob wir nochmal in die Werkstatt dürfen...

Da möchte ich nochmal eine Frage aufgreifen, die vor einiger zeit schon einmal zur Debatte stand:
Wie kriege ich das Signal am sinnvollsten zu den Endstufen?
Ich habe beim Stöbern folgende Produkte entdeckt:
Denon DN-A7100 und
Violet Audio ADP61

Vorteil gegenüber AVR:
- Robuster (sieht zumindest so aus)
- 19" Einbau ohne Probleme möglich
- Symmetrische Ausgänge mit PA-Pegeln (schaltbar -10db, +4db)
- nur Denon: Fernbedienbar über RS-232-Schnittstelle (Steuerung kann über BUS erfolgen, zentrale Schaltstelle ein Touch-Panel)

Jetzt würde mich eure Meinung zu den Geräten interessieren, welches würdet ihr kaufen und warum?

Ich bin natürlich offen für weitere Produkte und Konstellationen, scheinbar gibt es immer wieder was neues zu entdecken...

Es grüßt,

Herr_Mo
_Floh_
Inventar
#45 erstellt: 08. Jan 2010, 16:52
Was mich stören würde ist das fehlende HDMI, Upscaling können die auch nicht, das bekommst du bei konventionellen AVRs für den Preis aber schon.

Die neuen Tonformate können sie auch nicht (´ne Blu Ray geht dann zwar, aber auch nicht in der voellen Pracht).

Wenn du damit leben kannst, warum nicht, andererseits können AVRs, mal abgesehen von den symmetrischen Ausgängen, einfach deutlich mehr beim gleichen Preis.
Herr_Mo
Stammgast
#46 erstellt: 08. Jan 2010, 17:10
Hmm, also doch wieder Pro AVR.
Wie schaut es denn mit den Pegeln aus? Ich habe was im Hinterkopf, dass Hifi idR mit -10db arbeitet, was ja doch einen Unterschied machen dürfte bei der Ansteuerung der Endstufen.
Herr_Mo
Stammgast
#47 erstellt: 22. Jan 2010, 16:28
Ich wollte mich mal wieder melden...
Die Lieferungen sind mittlerweile alle eingetroffen, Material für knapp 3000€.
Ein paar mehr Bilder zu den Schreinerarbeiten gibt es jetzt:
und noch mal dieses da:

Jetzt sind erst mal die Frequenzweichen dran:
Zuerst überlegen, wie die Bauteile sinnvoll auf die Platine passen (Lochrasterplatte, keine Leiterbahnen).

Dann die liegenden Spulen etwas "bearbeiten", dass sie nicht wegrollen.

Ran damit und verkabeln:


vier weitere FQWs folgen...
Bis alles fertig ist, dauert es noch ein Bisschen, ich bleib dran und liefere Bilder.

Es grüßt,

Herr_Mo
Ezeqiel
Inventar
#48 erstellt: 03. Feb 2010, 22:56
Da hat aber einer nicht zum ersten Mal Spulen gepuzzelt . . .

Sehr schön.

Gruss,
Ezeqiel
Herr_Mo
Stammgast
#49 erstellt: 23. Feb 2010, 01:56
Monatliches Update:

Frequenzweichen sind inzwischen alle gelötet, hat richtig Spass gemacht.
Zum bestehenden Equipment hat sich am Freitag noch ein T.Racks DS 2/4 gesellt, mit Controller ist man einfach viel felxibler. Auch soll das System für den mobilen Einsatz gerüstet sein, da brauchten wir sowieso nen Controller.
Dann wurde die Anlage am Freitag auch mal probegehört. Zwei Tops und ein Sub zusammengeschraubt, angeschlossen und mit den jeweiligen Endstufen versehen haben doch Eindruck hinterlassen. Die Zuhörer waren begeistert, auch wenn noch längst nicht alles komplett und perfekt eingestellt war. Die Tops zB wurden ohne Dichtband, ohne Noppenschaum und mit nur 4 Schrauben je Treiber gespielt, das Controllersetup war provisorisch, nach Vorschlägen aus Jobstis Forum. Dennoch schon ein recht harmonisches Klangbild, von flatternden Hosenbeinen bis zu luftigen Höhen wurde nichts vermisst.

Es hat nicht an Bass gefehlt, aber: Die EAW CAZ 2500 wurde in Brücke an einen Sub angeschlossen und wurde voll aufgedreht. Trotzdem mussten ich den Eingangspegel der TSA 4-700 auf etwa 2-Uhr (also 3/4) einstellen um etwa gleiche Lautstärke der Tops zu erhalten. Ist das normal, oder ist hier was im Busch? Klar, mit zwei Subs halbiert sich der Widerstand, die Membranfläche verdoppelt sich. Aber irgendwo habe ich mal was von der niedrigen Eingangsempfindlichkeit der EAW-Endstufe gelesen: Könnten wir hier noch Probleme kriegen? Im fertigen System sollen 4 LMTs mit 2 Subs spielen, evtl sollte über einen andere Bassendstufe nachgedacht werden?

Grüße,

Mo
MBiber
Stammgast
#50 erstellt: 23. Feb 2010, 02:07
Probleme mit unterschiedlicher Eingangsempfindlichkeit solltest du keine haben. Du kannst am Controller ja das Gain für Sub- und Top-Ausgänge separat regeln.
Herr_Mo
Stammgast
#51 erstellt: 23. Feb 2010, 02:15
Klar, da kann ich noch ein wenig nachhelfen. Hab auch irgendwann auf +3db gedreht, war aber noch nicht genug. Irgendwie habe ich die Angst, dass dem Amp noch die Puste ausgeht. Unberechtigt?
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