PA-Anlage für ROCK BAND

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Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 19. Sep 2010, 20:44
Hallo Hifi-Freunde,

bin auf der suche nach einer passenden PA-Anlage für live Auftritte. Gespielt wird ausschließlich Rock ´n´ Roll wie ACDC usw. Die Lautsprecher sollten also einiges aushalten

Gitarre, Bass und Schlagzeug wäre jedoch nebensächlich wichtig für die PA-Anlage, die laufen bereits über ein paar Marshall Teile die genug Druck machen!

Wichtig wäre jetzt eher etwas für unsere Sängerin! Was sollten wir uns denn genauer anschauen, macht es sinn einfach ein Aktives Top Teil auf die Bühne zu stellen und das Micro direkt daran anzuschließen?

300 Leute wären erstmal zu beschallen, dafür sollte eine Box reichen wenn das geht, weil wir das System mit unseren Einnahmen schnell erweitern wollen. Ist sowas realistisch?

Bugget noch nicht festgelegt! Aber 1000€ pro Box ist sicherlich zu viel


Schonmal vielen Dank für die Antworten!

Beste grüße aus München
schubidubap
Inventar
#2 erstellt: 19. Sep 2010, 20:58
nein ist nicht realistisch. für 300 Leute Live brauchts ne sat Sub kombi.

perfekt für live sind die Sachen der Soundklink.

aber 1000€ kommt ihr nicht mit hin


hängt ne 0 hinten dran. dann ist das möglich
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 19. Sep 2010, 21:16
Hallo schubidubap,

danke für die schnelle Antwort.
Sowas sollte doch auch reichen oder?

http://www.hieber-li...ive-tower-power.html

Wir wollen die Leute ja nicht umbringen

Sind diese Tower für Live Musik geeignet? Ich schau mir mal deinen Tipp mit Soundklink an, Danke

Grüße
Fenderbender
Inventar
#4 erstellt: 19. Sep 2010, 21:24
Grundsätzlich sind die auch für Livemusik geeignet, aber bei 3000€ für 8 Lautsprecher solltest du nicht zuviel erwarten. Dann würde ich eher zu einer Soundmate 3 greifen, klanglich nichts besonderes aber man kann damit was machen.

Ein leckeres Setup wären 2x Acoustic Line TSE Sub pro Seite und darauf eine TSM 15 von Acoustic Line.
Aber dann sollten auch vernünftige Amps dran.

Ich persönlich habe mit der Kombi

2x Acl B1801 + E-Voice T-251+ pro Seite an einer Dynacord SP-7 knappe 150 Leute live beschallt und würde sagen es gehen 200, aber dann hört es auf. Die TSE Subs haben allerdings einen höheren Wirkungsgrad, von daher sollten die das schaffen.
_Floh_
Inventar
#5 erstellt: 19. Sep 2010, 21:29
Das Top könnte gerade passen, vorausgesetzt das taugt halbwegs, aber 2 12" Subs sind für ein 12" Horntop zu wenig.
schubidubap
Inventar
#6 erstellt: 19. Sep 2010, 21:36
solche coax Tops werden gerne kopiert - und funktionieren dann nichtmal vernünftig. dazu gabs mal nen Thread in nem anderen Forum.

Obs bei dem LD auch so ist kann man nicht sagen.

ich wäre bei dem Preis jedenfalls kritisch. Viel ist halt nicht immer viel.


davon abgesehen:
das sind keine 8 Lautsprecher!
das sind nur 6
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 19. Sep 2010, 21:47
Sehr teure Angelegenheit

Brauchen wir dann überhaubt noch unsere Marshall Verstärker, wenn wir so ein PA System am laufen haben? Das wäre für die Gitarre ein 4x12" mit 120W und für den Bass ein 15" mit 300W. Sind hald auf die Instrumente abgestimmt, oder kann das jeder andere 12" bzw. 15" Sub auch?!

Was fallen für solche Systeme denn für Endstufen an? Oder sind die bereits komplett in den Lautsprechern verbaut da Aktiv?

Danke an Alle
rossparr
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 19. Sep 2010, 22:11
In der dem BLOCX System sind Endstufen verbaut, also aktiv.

Wie siehts mit Selbstbau aus?
Da kannste ne Menge sparen.

Und ein genaues budget wäre nicht schlecht zu wissen.
_Floh_
Inventar
#9 erstellt: 19. Sep 2010, 22:12
Oha...da stehen wir ja ganz am Anfang

Die Verstärker dienen zur Klangformung, die PA zur Wiedergabe, ergo Mikrofon davor und dann in die PA.
Beim E-Bass kann man auch vie DI-Box in die PA gehen, aber bei der Gitarre is das nicht gut, klingt scheisse.
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 19. Sep 2010, 22:38
3000€ denke ich sind OK!

Selbstbau kommt nicht in Frage. Hab ich schon mal probiert, ist nichts geworden

Bei Gitarre also bei Marshall bleiben?

Also am besten wäre es, wenn wir unseren Sound über die Marshalls einstellen und auch damit spielen, die Marshalls dann an ein Mischpult hängen und den Sound den wir Spielen an das PA-System weiterleiten um die gewünschte Lautstärke zu erreichen. Das genannte LD-System hat 4x12" Subwoofer, genau wie der Marshall unseres Gitaristen, also ist der Sound ja in etwa so ählich oder ist das klanglich ein Unterschied von Tag und Nacht? Kann man Marshall Lautsprecher auch an eine Endstufe hängen? Jedes mal eine neue Amp kaufen ist unbezahlbar!
Und für den E-Bass einfach noch 2x15" Subwoofer dazu stellen und für die Sängerin 2x das Topteil der LD Blockx Serie und alle sind Happy oder lieg ich da falsch?

LG
Fenderbender
Inventar
#11 erstellt: 19. Sep 2010, 22:56
Ich verstehe grade kein bisschen was du uns erzählen willst

Aber üblicherweise sieht das ganze so aus:

Der Gitarrenamp wird per Mikrofon abgenommen, und dann über die PA "laut" gemacht.

Beim Bass gehst du in eine DI-Box, und von der einmal in den Bassamp und einmal ins Mischpult.

Gesang kriegt ganz normal ein Mikro was ins Pult geht.

Und vom Pult gehts ganz normal in die PA
rossparr
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 19. Sep 2010, 22:59
Gaaaaaaanz falsch

Ob Marshall, Diezel, Orange, Earforce oder Engl muss der Gitarrist selber wissen, das hat rein GARNIX mit deinem Vorhaben zu tun, außer das man nen Mic davorstellen können muss

Du nimmst die Signale ALLER Instromente ab und führst sie mit Hilfe eines Mischpultes zusammen (dafür solltest du nochmal mindestens(!) 1000€ für Mikrofone+ DI-Boxen einrechnen).

Dich interessiert nur das was du auf deinem Mischpult hast, optimalerweise solltest das was die Gitarrenverstärker abgeben garnicht hören, sondern nur das was das Mikrofon aufnimmt, und aus der PA kommt.
_Floh_
Inventar
#13 erstellt: 19. Sep 2010, 23:13
Hast überhaupt gelesen, was man hier geschreiben hat? Das LD Set ist aktiv (!), da stecken die Endstufen schon drin.
Joa, insgesamt 4 12" Subs hat das Dings, aber da wären 4 12" Subs pro Seite angebrachter, bei 300 Leuten!

Ich würde das Budget etwas aufstocken. Die günstigsten Subs, die ich gut finde, sind die The Box Achat 115 Subs.
Gut für´s Geld. 4 Stück insgesamt braucht´s aber auch für 300 Personen, sind schon 1600€.
Joa...bei den Tops wird´s schwierig, unter der Arena 12 PRO fällt mit nix ein, was ich für Live nehmen würde.
Problem? Das sind nochmal 1600€ mehr Evtl. könnte auch ´ne Arena 12 (ohne Pro) gehen.
Wobei das Eng werden könnte, könnte. Evtl. noch EV SX300, das ist auch noch ganz nett.
Alles dazwischen kenne ich nicht gut genug, um da was zu empfehlen.
Als Amps zumindest ´ne TSA 2200 für die Subs, Proline 1800 wäre besser, für die Tops mindestens ´ne TSA 1400, besser 2200.
Was das kostet (Kabel kommen auch noch dazu, Stative für die Tops, etc.), kannst du dir selbst ausrechnen.

Meine ehrliche Meinung dazu...wenn ihr nichtmal wisst, wie ihr eure Instrumente auf die PA bekommt, lasst es bleiben.
Oder belegt ´nen Kurs, lasst euch von jemandem helfen, der weiss wie´s geht, bis es ihr wisst, etc., ist beser so!

Aber gut, mit den Marshalls macht ihr halt den Ton, so dass man sie, wenn die PA läuft, nichtmehr heraus hört.
Den Bass solltet ihr evtl. doch besser via DI-Box in´s Pult holen, macht viel weniger Probleme und funktioniert auch.
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 19. Sep 2010, 23:14
Einfach erzählt, kann man Marshall Verstärker, also jetz nicht die Amps sondern nur die Lautsprecher, auch so an ein Mischpult hängen und als normale "PA" Lautsprecher für die Instrumente verwenden?

Heist ich kauf einfach 4 Marshall Kisten, häng meinen ebass an meine AMP und die dann in ein Mischpult und die 4 Marshall Kisten ebenfalls an das Mischpult und spiel dann mit EINER amp auf 4 Marshall Kisten verstanden oder ist das so ein schwachsinn das das keiner versteht ?

Hier eine in Worte gefasste Grafik:

ebass --> amp --> MISCHPULT --> Endstufe --> 4x Marshall Lautsprecher

geht das? das wäre optimal


Und zu ein paar PA-Systemen, taugt JBL JRX was?
http://www.thomann.de/de/jbl_jrx_125bundle.htm

Und was kann man von The Box Pro Achat Systemen halten?
http://www.thomann.de/de/the_box_pro_215_218_power_set.htm


Ok, verstanden... und gleich nochmal vielen Dank für die Antworten!!

öh, also ein mikro vor die gitarre stellen oder ein mikrofon kabel von der gitarren-amp in das mischpult oder wie?!

Grüße
rossparr
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 19. Sep 2010, 23:20
Ne wenn du nen Mikro vore Git stellst nimmst du ALLES ab aber nicht die Gitarre

Stell das mal lieber vor deine Marshall Kisten
bzw. vor eine chassis in der Box.

Die Gitarrenboxen sind dazuda den Ton zu formen, darüber kann man NUR eine E-Gitarre verstärken nix anderes.

So dann nochmal ne Farge.

Habt ihr wirklich (öfters) Gigs in der 300Pax Klasse?
_Floh_
Inventar
#16 erstellt: 19. Sep 2010, 23:20
Beide schlecht. Gerade für Live Mucke, dank Mittenloch und eher geringer Belastbarkeit im Hochton.

Was du vorhast ist kompletter Nonsense...wie man´s macht haben wir dir schon mindestens 1mal hier geschrieben.
Ergo nachlesen und glücklich werden.
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 19. Sep 2010, 23:25
haha nen kurs, wenns sowas denn geben würde..
nein gelesen hab ich das schon, keine sorge, ich versuche auch zu verstehen und zu lernen, ich google auch nebenher um euch nicht mit fragen zu bomberdieren, aber ein paar sachen verstehe ich hald auch auf wikipedia oder was weiß ich nicht ganz.

sonst hat das unser alter schlagzeugspieler immer alles geregelt und aufgebaut, der konnte das, der is umgezogen un wir stehen jetz hald etwas doof da

deswegen wende ich mich ja auch ans hifi-forum, weil ich lernen will und nicht mit omnitronic scheiße auflaufen will und dann beim ersten einsetzen des basses irgendwelche plastikteile rumfliegen sehen

jap dann werdens wohl die box achat teile, die gefallen mir auch optisch ganz gut... war mir nur nicht sicher ob die hald vom ton und so taugen, ich kannte die marke bis jetzt nur als hersteller billiger pa vertreter...

ich werd mich nochmal gescheid durchs forum lesen, um alles über das anschließen meiner instrumente an ein mischpult zu erfahren, ich will euch damit jetzt nicht langweilen weil ich es noch nicht so ganz verstehe, wäre jedoch nett wenn ihr einen link zu solch einem thread hinterlassen könntet oder hald wirklich das ganze etwas genauer (für dummies) erklären könntet

@Floh
mit den Marshalls machen wir den Ton heist dann soviel wie, wir rocken auf den Marshalls und genau dieser ton geht dann ans mischpult und wird dann über die pa extrem laut gemacht richtig? reicht dann nicht eine normale AMP, die macht doch den ton oder? also ebass in die amp, amp an ein mischpult und der ton geht dann vom mischpult an die pa oder?
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 19. Sep 2010, 23:32
300 ist die obergrenze, eher weniger!

also Marshall lautsprecher kann man nicht an ein Mischpult hängen und als pa betreiben oder wie?

gut das mit den instrumenten hab ich dann verstanden danke

jetz fehlt nur noch ein gutes PA system!...

grüße
schubidubap
Inventar
#19 erstellt: 19. Sep 2010, 23:33
DaRuLe2
Inventar
#20 erstellt: 19. Sep 2010, 23:44

Rock´n´Roll schrieb:
300 ist die obergrenze, eher weniger!

also Marshall lautsprecher kann man nicht an ein Mischpult hängen und als pa betreiben oder wie?

gut das mit den instrumenten hab ich dann verstanden danke

jetz fehlt nur noch ein gutes PA system!...

grüße


Das gute System was ihr braucht kostet 5000 Euro aufwärts, abgesehen von nem Siderack, brauchbaren Mischpult etc.

Was bringt die beste PA wenn alles davor Schrott ist? Da bringt dir dein Marshall Verstärker auch nix mehr.

Lasst es am Besten - leiht euch was beim örtlichen und lasst es am Besten aufbauen und betreuen!
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 19. Sep 2010, 23:59
-.- wie darf ich Schrott verstehen?

Dann mal Danke an alle die mir weiter geholfen haben und mich in die richtige Richtung gewiesen haben, den rest werde ich mal alleine rausfinden ist ja nicht mehr allzu viel...

Lasst es am Besten... Jeder ist mal am Anfang und versucht etwas zu lernen und zu verstehen. Ihr seit hald jetzt in diesem Fall meine Ansprechpartner, weil ihr euch mit sowas gut aus kennt! Wenn ich mir etwas Leihen wollen würde hätte ich diesen thread nicht aufgemacht. Auserdem ist mieten auf dauer auch nicht das wahre!

bitte einfach nur noch die 2 fragen beantworten, dann geb ich ruh


kann man marshall lautsprecher an ein mischpult hängen und als normale pa lautsprecher nutzen?

welcher pa hersteller taugt denn jetzt für live gigs?
alles kostet geld, aber alles ist iwie nicht das richtige... dann hald eben 5000€, dann mieten wir hald noch etwas länger, wenns 5k sein müssen müssen eben 5k her also?

lg
_Floh_
Inventar
#22 erstellt: 20. Sep 2010, 01:00

Rock´n´Roll schrieb:
kann man marshall lautsprecher an ein mischpult hängen und als normale pa lautsprecher nutzen?


Nein. Das heißt, man kann schon, aber sinvoll ist es nicht! Dazwischen liegen Welten!
Das eine soll bewusst den Klang verfärben, das andere soll es auf keinen Fall.
Merkst du was? 2 verschiedene Welten.


Rock´n´Roll schrieb:
welcher pa hersteller taugt denn jetzt für live gigs?
alles kostet geld, aber alles ist iwie nicht das richtige... dann hald eben 5000€, dann mieten wir hald noch etwas länger, wenns 5k sein müssen müssen eben 5k her also?

Viel hilft in dem Fall viel. Welche taugen? Wird ´ne lange Liste...
Da gibt es einfach zu viele, um da was verbindliches zu sagen!
SeventhSeal
Stammgast
#23 erstellt: 20. Sep 2010, 02:18
Hallo, lieber Rock'n'Roll!

Also ich gehe mal von deinen Angaben aus, dass ihr zwar schon öfter vor Publikum auf ner richtigen Bühne aufgetreten seid, aber abmikrophonieren, Gitarre(n) und Bass anstecken, bzw. abnehmen und verkabeln richtung Mischpult/PA (nicht zu vergessen den gesamten Soundcheck) aber immer euer Schlagzeuger gemacht hat, der euch leider nicht mehr zur Verfügung steht.

Tja dumm gelaufen...

Also fangen wir von Vorne an.

Der Gitarrist ist (wie wir alle wissen) der Mörtel, der die ganze Band zusammenhält. Nein, eigentlich ist er die ganze Mauer! Die Band ist halt auch da. Irgendwie...
Jedenfalls muss er deshalb auch immer am lautesten! (Im Publikum UND auf der Bühne!)
Daher meint der unbeholfene Laie, dass dies der Grund für die großen Wände aus Marshall-Kisten hinter dem Gitarristen von bekannten Kapellen sei.

Hier ein Beispiel:

[Bitte auf diesem Bild nicht vom zusätzlichen Kistenstapel hinter dem Bassisten ablenken lassen.
Dieser dient nur 1. der Symmetrie und 2. der Kompensation des Bassisten-Komplexes. Aber das ist eine andere Geschichte.]

In Wahrheit steht aber nur ein Mikro vor einem 12"Chassis einer einzigen dieser 4x12er, welche als einzige am Gitarren-Amp hängt.
Der Rest ist 1. Poserei und 2. Product Placement des Sponsors.
[EDIT: Oder es ist sowieso alles Playback...]

So.

Dieses besagte Mikrophon, nimmt nun den vom Gitarristen penibel eingestellten Sound aus der sorgfältig ausgewählten Kombination aus Gitarren-Top (Amp) und "Kiste" ab (das ist eine Kunst für sich, welche mindestens genauso wichtig ist, wie die Gitarre als Instrument und die Spielkünste des Saitenvirtuosen gemeinsam) und hängt am Mischpult, von wo aus der so entstandene Sound einmal in die PA (fürs Fußvolk) und einmal zum Monitoring ("mach mich lauter, ich hör nix!") geht.

Daher is nix mit direkt von Gitarre (oder Gitarrenamp) in PA.

Im schlimmsten, minimalistischsten Fall kann man die Gitarrenverstärker-Combo als Monitor für den Gitarristen selbst verwenden.
Nachteil #1: Das Ding brüllt dann meist genau ins Gesangsmikro und koppelt wie Sau;
Nachteil #2 (kombiniert mit #1): Der Gitarrist macht sich ständig selber lauter.
Für kleine Sachen kann man das aber auch lassen.

Der Bassist spielt meist eh nur Scheiße, deshalb steckt man ihm zwar für sein Ego ein Kabel an seine Klampfe, schließt dieses aber sonst nirgendwo an.
Ist die sauberste und einfachste Lösung und merkt auch niemand.
Sollte er es doch merken und sich wehren (zu erkennen an den unrythmischen Kopfnüssen), oder (habe gehört das soll es schon gegeben haben) doch ganz passabel spielen, dann entweder wie oben erwähnt über ne DI-Box, oder verfahren wie mit Gitarristen (abmikrophonieren des Bass-Amps).

Sanger(in) sollte klar sein - singt in ein Mikro.

Schlagzeuger habt ihr eh keinen mehr.
Sollte ein neuer kommen, einfach seinen Anweisungen folgeleisten, der sollte wissen wies geht.

Zu Risiken oder Nebenwirkungen lesen Sie das Manual
oder fragen Sie den Tontechniker ihres Vertrauens.


[Beitrag von SeventhSeal am 20. Sep 2010, 02:32 bearbeitet]
the_flix
Inventar
#24 erstellt: 20. Sep 2010, 11:45
[quote="Rock'n'Roll"]den rest werde ich mal alleine rausfinden ist ja nicht mehr allzu viel...[/quote]
Aaaaaaaaaaaaaaaaaah

Tut mir leid, aber der einzig für dich sinnvolle Tip war der zum Buch.
Was ja noch gar nicht zur Sprache gekommen ist, ist die Bedienung der Anlage. Das funktioniert nicht mit "set and forget", ohne einen Tontechniker, der euch mischt, wird da nichts vernünftiges rauskommen. Und dessen Handwerk lernt man nicht mal kurz durch Lesen im Internet.

Um dir doch noch eine konkrete Frage zu beantworten:
Wenn du eine Gitarrenbox direkt an ein Mischpult hängst, kommt gar nichts raus, weil dir die Endstufe fehlt. Mit Endstufe hast du dann genau das, was in den 60er Jahren zur Beschallung des Publikums benutzt wurde. Damals gab es noch keine speziellen Anlagen für Gitarre, Bass und Gesang, sondern im Prinzip für alle das gleiche. Da hatte dann der Gitarrenamp vielleicht noch einen Kondensator etwas anders, als die Bass- und PA-Ausführung, aber ansonsten waren die identisch.
Da sich aber die PA-Technik seit den Tagen enorm weiter entwickelt hat, lässt das nur den Schluss zu, dass diese Methode alles andere als optimal war.

Abschließend noch die übliche Frage: Spielt ihr so viele Gigs, bei der ihr die Anlage stellen müsst, dass sich die Anschaffung lohnt?


[Beitrag von the_flix am 21. Sep 2010, 13:01 bearbeitet]
_Floh_
Inventar
#25 erstellt: 20. Sep 2010, 12:49

Rock´n´Roll schrieb:
haha nen kurs, wenns sowas denn geben würde..


Gibt´s: http://www.mix4munich.de/ws_tontechnik.htm
socapex
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 23. Sep 2010, 03:44

DaRuLe2 schrieb:
Lasst es am Besten - leiht euch was beim örtlichen und lasst es am Besten aufbauen und betreuen!

Das halte ich auch für das Vernünftigste - mit ein paar Boxen ist es ja auch nicht getan damit es Live gut tönt.
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 26. Sep 2010, 15:18
es ist praktisch, ja, hatten aber kürzlich erst wieder einen auftritt und jedes mal 400 € für einigermasen gute lautsprecher + gebühren für herfahren und betreuen, da macht selber kaufen schnell mehr sinn!! also wir haben jetzt lange rumgesucht, unser budget etwas aufgestockt und sind jetzt zu NOVA gekommen.

Hier ist die Anlage, nur die Bausteine sind noch nicht festgelegt.

SUBWOOFER:

1#
http://www.thomann.de/de/nova_inova_in_15_sub.htm
2#
http://www.thomann.de/de/nova_visio_vs_215_sub.htm

Beides 15"er nur der eine hat gleich 2 drinnen, ist aber trotzdem günstiger... ist der jetzt auch schlechter?

MONITORE:
1#
http://www.thomann.de/de/nova_xact_series_mf_121_digital.htm
2#
http://www.thomann.de/de/nova_xact_series_mf_151_digital.htm

Was ist denn auf der Bühne praktischer? 12" reicht normal oder? Wir haben letztens mit 10"ern gespielt, reicht auch, aber wir wollen ja auch für größere gigs gewaffnet sein, also was nimmt man da eher?


TOPS:

1#
http://www.thomann.de/de/nova_visio_vs_10.htm
2#
http://www.thomann.de/de/nova_visio_vs_12.htm

WIESO dieser extreme Preisunterschied?

ENDSTUFEN:

1# Eine mit 2000W für den 2x15" Nova Subwoofer
2# Eine mit genug Watt für die 10" bzw die 12" Tops


Habe auch schon mit meinem Händler gesprochen, der meint Nova ist von Haus aus eine gute Wahl, auch für live sollen die ordentlich druck machen.




Neben Nova haben wir auch noch ein etwas günstigeres System gefunden: LD SYSTEMS

TOPS:
http://www.thomann.de/de/ld_systems_ldeb_122a.htm

SUB:
http://www.thomann.de/de/ld_systems_lde_sub15.htm

ENDSTUFE:
welche endstufe ist für den ld 15" optimal? Bzw. nimmt man immer eine Endstufe mit den maximalwerten eines subwoofers oder sogar noch mehr, um immer Watt in reserve zu haben bzw. die Endstufen auf dauer nicht zu überlasten...?

Ist um einiges günstiger, ist das Ld system sehr viel schlechter wie das nova?

Sind beide auch für live geeignet?

Hoffe das sind jetzt nicht zu viele Fragen, aber mein Hängler meint Nova ist besser, aber ist hald auch teurer und Probehören ist in nächster Zeit nicht möglich bei ihm... kenn die Jungs da noch nicht sehr lang, bin da immer etwas skeptisch deswegen mal ne Frage an mehrere Experten


Beste Grüße!!
An@log
Inventar
#28 erstellt: 26. Sep 2010, 16:19
Erstmal zu den Subs:
Der doppel 15er ist ein passiver Sub, der andere ein aktiver (falls du das noch nicht gemerkt hast).
Den VS 215 kann ich absolut empfehlen, macht gut Druck, klingt sauber und trocken.

Zu den Nova Tops:
Hab hier mal einen kleinen Testbericht geschrieben:
http://www.hifi-foru...orum_id=238&thread=7
Sollte alles wichtige drin stehen.
Für Live aufjeden Fall die VS 12 nehmen.

Die LDs sind für Konserve ganz gut, aber nicht für live Sachen.
Da fehlt es an der Durchsetzungskraft und Power.
Die Novas spielen locker eine Liga höher.

Zur Nova XACT Serie kann ich nichts sagen. Kenne ich leier nicht.

Als Endstufe für Subs kannst du eine T.Amp Proline nehmen.
Für die Tops reicht eine leichtere.
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 26. Sep 2010, 16:40
doch hab gemerkt, dass er passiv ist, deswegen auch bei ENDSTUFE die Frage, welche endstufe am besten zu den 2000W des Nova subwoofers passt!

Der testbericht ist super, vielen Dank!

Sind die T.Amps Proline zuverlässig? Teuer sind sie ja nicht gerade, für die doch sehr große leistung...

gut vielen Dank nochmal!
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 26. Sep 2010, 16:48
http://www.thomann.de/de/nova_visio_vs_15.htm

ist sowas auch zu empfehlen für live? oder doch die 12 weil die stimmen etc dann besser und nicht so basslastig klingen?


Die Monitore haben es uns angetan, wenn wir 4 davon anschaffen, kann man ja im notfall 2 umdrehen oder? müssten ja klanglich auch wie die passiven fullrange boxen klingen oder ist das ein großer klangunterschied??

die monitore
http://www.thomann.de/de/nova_xact_series_mf_151_digital.htm
An@log
Inventar
#31 erstellt: 26. Sep 2010, 16:52

Rock´n´Roll schrieb:
doch hab gemerkt, dass er passiv ist, deswegen auch bei ENDSTUFE die Frage, welche endstufe am besten zu den 2000W des Nova subwoofers passt!

Der testbericht ist super, vielen Dank!

Sind die T.Amps Proline zuverlässig? Teuer sind sie ja nicht gerade, für die doch sehr große leistung...

gut vielen Dank nochmal! :D


Die Proline ist als Sub-Endstufe gut geeignet.
Man hört eigentlich eher selten von Ausfällen.
Nachteil ist nur das hohe Gewicht.
Eine Proline 3000 wäre recht passend (auch wenn relativ viel Headroom).

Ansonsten wäre eine American Audio V-6001 noch was nettes.
Ist zwar teurer, aber auch besser verarbeitet und von denen habe ich noch niemals von einem Ausfall gehört.

Für die Tops brauchst du aber keine Proline
Da reicht eine TA 2400 oder eine TSA (hochwertiger eine LD Systems z.B.)

Edit: Die VS 12 klingt sauberer. Und wie gesagt, zu den Monitoren kann ich nichts sagen.


[Beitrag von An@log am 26. Sep 2010, 16:54 bearbeitet]
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 26. Sep 2010, 16:59
Gut, dann werd ich mich mal ans Bestellen machen

Vielen Dank für deine Hilfe!!^^

Grüße
rossparr
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 26. Sep 2010, 17:09
Vergiss den Bericht aber nicht
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 26. Sep 2010, 17:29
JAP, ich stell euch was rein, wenn wir das system dann zusammenhaben und damit etwas erfahrung gesammelt haben
Dadl
Inventar
#35 erstellt: 26. Sep 2010, 17:32
Du kannst die Monitore allerdings NICHT als PA fürs Publikum nutzen und einfach umdrehen...
Da hatte ja noch keiner drauf geantwortet...

Vergiss die Frequenzweiche bzw. Controller und Mischpult sowie massig Kabel und ähnliches nicht in deiner Bestellung...

Grüße
An@log
Inventar
#36 erstellt: 26. Sep 2010, 17:36

DjDadl schrieb:
Du kannst die Monitore allerdings NICHT als PA fürs Publikum nutzen und einfach umdrehen...
Da hatte ja noch keiner drauf geantwortet...

Vergiss die Frequenzweiche bzw. Controller und Mischpult sowie massig Kabel und ähnliches nicht in deiner Bestellung...

Grüße


Recht hat er.

Und bitte gleich einen Controller kaufen!
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#37 erstellt: 26. Sep 2010, 19:03
Warum soll man Monitore nicht auch mal umdrehen können? Haben wir auch schon gemacht einfach die Box hinstellen, wenn die anderen Boxen etwas schlapp machen...

Mischpult ist klar, und die Kabel auch, aber was meint ihr mit Frequenzweiche oder Controller? Regeln das nicht die Endstufen und das Mischpult?

Mischpult wäre momentan das hier, unser Händler meinte aber er hat noch was andreres. Das Yamaha hier müsste aber normal ganz gut sein oder?

http://www.thomann.de/de/yamaha_mg_166cx_usb.htm

Einfach zu den Frequenzweichen und Controllern Link von Thomann oder so reinstellen wäre super!


Grüße
_Floh_
Inventar
#38 erstellt: 26. Sep 2010, 19:13
Warum soll er die Monitore nicht als PA nutzen können?

Gut, einfach umdrehen geht sicher nicht. Da landet der Schall an der Ecke und in der ersten Reihe vom Publikum.
Und der Rest bekommt nichts ab. Das ist eher subotimal. Aber auf Distanzstangen oder Subs gestellt passt das schon.

Ich würde allerdings etwas gänzlich anderes als Monitore empfehlen als der verlinkte Schrott.
Was will ich mit ´nem Hochtöner mit 0,75" Spule über einem 12" oder sogar 15" Tiefmitteltöner?
Das ist entweder überhaupt nicht belastbar, oder es gibt selbst beim 12"er ein Mittenloch wie es im Bilderbuch steht.

Dann lieber sowas: http://www.thomann.de/de/db_technologies_opera_410_d.htm
rossparr
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 26. Sep 2010, 19:15
Controller

Das Pult ist zu klein, das muss mehr Kanäle und 2 (halb) parametrische Mitten haben.

Liste doch mal auf aus was das komplette Drumset besteht, wieviele Gits/Bass (Git/Bass Amps) ihr habt,wie viele von euch singen und was sonst noch anwesend ist (Bläser, Keys etc.)
DaRuLe2
Inventar
#40 erstellt: 26. Sep 2010, 22:52
Ich könnte evtl. 2 Pro Achat 112 Topteile anbieten mit passendem Amping Proline 1800 und passender Achat Weiche.

Bei interesse kannst dich ja mal melden, evtl. gibts auch paar Bässe dazu.
Rock´n´Roll
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 26. Sep 2010, 23:55
hmm jetzt hat nova wieder mitten probleme -.-

the box pro achat ist hier auch schon gefallen, wurde aber als nicht live tauglich aus der liste gestrichen... stimmt doch oder? achat wäre schon eine sehr interresante reihe...

Das wollte ich jetzt als Bass Amp erstatz nehmen
DI-Box: http://www.thomann.de/de/ebs_micro_bass_ii.htm

Treff mich morgen abend mit allen aus der Band, dann trag ich euch alle daten zusammen die ihr braucht!

Wünsch euch ne gute Nacht

Grüße
_Floh_
Inventar
#42 erstellt: 27. Sep 2010, 00:15
Das bezog sich nur auf die angedachten Monitore. Über die Tops habe ich keinen Satz geschrieben, die sehen konsequenter gemacht aus.
Wenn die Weiche ordentlich gemacht wurde und die Treiber halbwegs was taugen, mag das keine schlechte Basis für die PA sein.

Ich habe von der Achat 112M abgeraten. Ich denke Darule mein das Horntop, das ist was anderes.
DaRuLe2
Inventar
#43 erstellt: 27. Sep 2010, 00:33

_Floh_ schrieb:
Das bezog sich nur auf die angedachten Monitore. Über die Tops habe ich keinen Satz geschrieben, die sehen konsequenter gemacht aus.
Wenn die Weiche ordentlich gemacht wurde und die Treiber halbwegs was taugen, mag das keine schlechte Basis für die PA sein.

Ich habe von der Achat 112M abgeraten. Ich denke Darule mein das Horntop, das ist was anderes.


Jo, ich red hier ausnahmsweise mal über das große Spielzeug aus der Achat Serie:

http://www.thomann.de/de/the_box_pro_achat_112.htm

Evtl. gibts auch noch die Splayboards dazu.

Nähere Infos kann ich Morgen/Übermorgen geben!

Mfg

Patrik
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