Bitte Hilfe bei Hi-Mid Selbstbau

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robbypadi
Neuling
#1 erstellt: 27. Sep 2010, 23:46
Hallo liebe Profis,

mein Name ist Robby und ich bin Baujahr 1979.
Ich lese hier im Forum schon etwas mit und es ist für mich sehr interessant. Ich beschäftige mich hauptsächlich mit Lasertechnik (Nebenberuflich)und arbeite mit Medialas Systemen. ich habe früher schon diverse kleiner Lautsprecher gebaut (Chassis)Aber jetzt meine eigentliche Frage an die Profis und Nutzer die mir helfen möchten. Ein Dank schon mal im Vorraus an alle Poster.

Ich plane für Veranstaltungen mir eine kleine PA zusammenzustellen - bzw. Selbstbau. Materialien (18mm Multiplex) und CNC-Fräse zur Holzbearbeitung sind vorhanden.
Die Beschallungsreichweite ist ca. 25m. Es wird keine Live-Musik übertragen sondern nur CD.

Ich würde 4 Ultrakompakte Topteile bauen in Trapezform (Winkel 10 Grad)Maße ca. B.,H.,T.; 36cm x 70cm x 40cm
Die Box wird Wetterfest und Flugfähig mittels Schienen (2x pro Seite und 1x an der Rückseite)
Ein Hochständerflansch sowie Griffe sind ebenfalls eingeplant. Als Material habe ich Birkenmulti gewählt eine komplette Verzapfung des Holzes wird erfolgen. Verschraubt wird in Edelstahl und vorne kommt ein Edelstahl-Lochgitter mit Akkustikschaum zum Einsatz.

Die Komponenten wären pro Box:

Low-Mid Bereich: B&C 12PE32
Mid-High Bereich: 2" B&C DE1050 mit 2" Horn B&C ME60

und jetzt mein Problem:

Ich würde gerne eine 3-Wege Box bauen (Top) die vollkommen Aktiv getrennt wird (3 Speakon pro Box im Anschlussfeld + 3 Speakon zum weiterschleifen)

Für den Hochtonbereich über dem DE 1050 brauche ich Bitte eure Hilfe zwischen folgenden Komponenten:

B&C 1" DE 250 mit 1" Horn ME20
oder lieber den Tweeter B&C DE 35

Es wäre eine große Hilfe wenn Ihr eure Meinung aüßern würdet zu dem Gesamtprojekt - und Komponenten und wie Ihr die Trennfrequenzen setzen würdet (Dachte da zwischen dem DE1050 und der High-Komponente ca. 7khz.

Was meint Ihr? Ich kann nur B&C Komponenten verwenden da ich an diese Günstiger rankomme, also alles andere ist ausgeschlossen.

Ist dieses Projekt für euch realistisch oder blödsinn (Zu viel Höhenlastig, Phasenauslöschungen...usw.)?

Amps sind vorhanden und Aktive Frequenzweichen auch.Ebenso Kompressor/Limiter und die üblichen PA-Geräte. Es wird pro Weg des Lautsprechers ein Equalizer zur Verfügung stehen (31-Band). Subs kommen später noch hinzu.

Vielen Dank an alle die Helfen wollen oder bitte verschieben wenn es der falsche tread ist.


Robby


[Beitrag von robbypadi am 28. Sep 2010, 00:57 bearbeitet]
chrime
Inventar
#2 erstellt: 28. Sep 2010, 05:43
Idee:

anstatt 3 Speakon NL2 zu verbauen, kannst du auch direkt NL8 verbauen. Da hast du dann 4 Adernpaare, die du einzeln belegen kannst und hast nicht so viele Kabel rumhängen.


[Beitrag von chrime am 28. Sep 2010, 05:44 bearbeitet]
Basshörnchen
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Sep 2010, 06:26
Ich würde sagen , das kann man so mal Bauen .

Mittelhochton + Hochton kombinationen sind auch nichts ungewöhnliches .

Und da Du das Komplettangebot an "Biegeequipment" auffährst , wodurch Du die möglichkeit hast , jedes einzelne Chassis in sachen Frequenzgang , Pegel , Trennfrequenz , Phase und Flankensteilheit zu verändern , sollte es auch möglich sein eine Abstimmung zu finden , die akustische Körperverletzung ausschliesst .

Herausfinden muss man das natürlich letztendlich am "lebenden Objekt" unter Gebrauchsbedingungen .

Lautsprecher , deren Abstimmung zu 100% auf dem Reissbrett stattgefunden hat , klingen immer wie ein Sack Muscheln .

Die letzte Instanz bei der Abstimmung ist und bleibt das Ohr .
_Floh_
Inventar
#4 erstellt: 28. Sep 2010, 12:03
Ist Messequipment vorhanden? Wenn nicht gibt´s von mir ein klares "vergiss es".

Das Ohr als zweite Instanz ist gut und recht und dabei sogar unabdingbar, aber um einen Lautsprecher ordentlich abzustimmen absoult ungeeignet.
rossparr
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 28. Sep 2010, 13:21
Eine Möglichkeit an Messequipment ranzukommen solltest du wirklich haben, denn sonst wird das nischt.

Da du ja aktiv trennen möchtest (was übrigens bei 3-Wegen verdammt teuer ist) würd ich mir auch mal den BMS 4590/4592 angucken.

Auch würde ich mir überlegen, wenn man sowieso 3-Wege fährt, einen 15"er anstatt 12"er zu nehmen, da wäre dann ohne klangliche Einbußen (in der Regel) noch ein bisschen mehr Pegel drin, aber nur so ein Vorschlag.

Was möchtest du dir denn als Subs zulegen?
Basshörnchen
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 28. Sep 2010, 17:58
Selbstverständlich gehört auch Messequipment dazu - aber Lautsprecher mit einem Frequenzgang , der aussieht wie das Kardiogramm einer Leiche , sowas klingt auch nicht wirklich gut .

Oder wie siehst du das , Floh ?
_Floh_
Inventar
#7 erstellt: 28. Sep 2010, 18:16
Ich würde es nicht unterschreiben.

Eine lineare Abstimmung ist bei PA Lautsprechern üblich und zweckdienlich, aber auch sonst nichts schlechtes, meiner Meinung nach.
robbypadi
Neuling
#8 erstellt: 28. Sep 2010, 22:02
Hallo und erst mal Danke an alle die bis jetzt Tips gegeben haben,

@ Chrime
Danke für den Tip mit den NL8. Spart ne menge Platz.

@ Basshörnchen
Ich möchte mir halt in Sachen Einstellbarkeit sehr viele möglichkeiten offenhalten.Frequenzgang,Pegel,Trennfrequenz,Phase und Flankensteilheit sind natürlich wie Floh schon richtig sagte mittels Messgerät einzustellen.Ein Bekannter von mir würde es messen mittels AP x525. Eine gewisse Grundlinearität hat sicher seinen Nutzen, aber ich bin einfach so frech und lasse in der letzten Instanz etwas das Gehör entscheiden.

@ Rossparr
BMS fällt leider für mich aus, aber deinen Vorschlag mit dem 15er ist natürlich für einen höheren Grundpegel richtig. Ich möchte halt was die größe angeht eine möglichst kompakte Box bauen. Als Frequenzweiche sind 3 SC24 von Zeck vorhanden. Subs sind noch nicht in unmittelbarter Planung, aber bei den Hochtonkomponenten und das x4 denke ich da sollte was her mit ordentlichem "Bums".


Der Lautsprecher sollte halt möglichst klein bleiben. Ich werde die 12er Subs genauestens in die Schallwand einfassen.Zwischen 12er - Korb und Seitenwand sind max. 5mm. Genauso wie zwischen dem Speaker und den Hörnern. eine Rüchseitige Versteifung wird evtl. mittels Epoxidharz erfolgen. Die Box soll halt eine hohe Güte haben - Alles verzapft und verspuntet. Kabel im Innenleben haben 4mm im Quadrat. Die Anschlussplatte wird aus Edelstahl sein, sowie noch zu entscheiden sein wird, ob ich die Flugschienen und den Hochständerflansch aus V4A fräsen möchte. Die Ecken werde ich auf jedenfall in VA fräsen und die dann je nach Winkel nahtlos in die Holzecken integrieren. Nach dem Lackieren sieht man die Edelstahlecken nicht mehr-aber sie sind vorhanden.

Wichtig ist auch noch was die Entscheidung für den Hochtonweg angeht. Meint Iht lieber den Tweeter oder das 1" Horn/Treiber nehmen? Und was meint Ihr im Innenleben zwecks Dämmstoffen?

Wenn ich dann demnächst mit dem Bau beginne werde ich euch natürlich wenn interresse besteht mittels Bilder und Berichten alles kundgeben + Baupläne.Ich möchte alles in allem halt eine Mid-High Box die für Ihre kleine Größe sehr Laut und hochwertig ist.

Vielen Dank schon mal an alle für die freundliche Hilfe !!!

Robby
_Floh_
Inventar
#9 erstellt: 29. Sep 2010, 05:20
Ich verstehe nichtmal, warum es unbedingt der 1050 im Hochton sein muss.
Massig Luft nach oben ist ja hübsch, aber über einem einzelnen 12"er wird sich der langweilen.
Da gäbe es Treiber, die den gesamnten Frequenzbereich besser abdecken können und dennoch mithalten können.
Nachdenken könnte man z.B. mal über 18Sound NSD1424bt, das sollte für einen 12"er allemal reichen.
Dank 2,4" Spule kann das Ding auch noch Hochton ohne 3ten Weg abstrahlen.
Und nachdem keine Live Mucke gefordert ist, passt das allemal!
Falls es dennoch ein "Schwein" sein muss, die BMS 2-Wege HTs wären auch ´ne überlegung wert.

Auch würde ich den 12PE32 überdenken. Es sollte leichtere (Neodym) und lautere 12"er geben, als diesen.
Man könnte sich hier wieder bei 18Sound oder auch bei RCF umsehen, oder bei B&C selbst auch nochmal.
Irgendwas mit großer Spule, damit thermisch mehr drin ist, 2,5" sind da zwar nicht wenig, aber es geht viel mehr.

Ich möchte nochmal die Idee mit dem 15"er aufbringen, wenn du schon mit 3 Wegen hantierst.
Da sollte das ohne weiteres möglich sein tief an einen 15"er anzukoppeln.
Wird sauber abstrahlen, Pegelfest sein und lauter gehen als mit einem 12"er.

Deine Idee wegen den Gehäuseabmaßen würde ich auch nochmal revidieren, wenn es bei einem 12"er bleiben soll.
Das liese sich deutlich kompakter machen.
Ich weiß zwar nicht, ob du an vorgefertigen Bausätzen überhaupt interesse hast,
aber zwecks inspiration bei der Gehäuseform und kannst du dich allemal bei Jobst Audio umsehen.
Evtl. taugt dir auch einer der Bauvorschläge dort, das wäre fertig entwickelt und erprobt.
Wobei dein Projekt alleine wegen dem Budget für die Bestückung schon sehr interessant ist.

Rein interessehalber, welche Subs willst du denn unter deine Tops stellen?
DaRuLe2
Inventar
#10 erstellt: 29. Sep 2010, 05:55

robbypadi schrieb:
Hallo und erst mal Danke an alle die bis jetzt Tips gegeben haben,

@ Chrime
Danke für den Tip mit den NL8. Spart ne menge Platz.

@ Basshörnchen
Ich möchte mir halt in Sachen Einstellbarkeit sehr viele möglichkeiten offenhalten.Frequenzgang,Pegel,Trennfrequenz,Phase und Flankensteilheit sind natürlich wie Floh schon richtig sagte mittels Messgerät einzustellen.Ein Bekannter von mir würde es messen mittels AP x525. Eine gewisse Grundlinearität hat sicher seinen Nutzen, aber ich bin einfach so frech und lasse in der letzten Instanz etwas das Gehör entscheiden.

@ Rossparr
BMS fällt leider für mich aus, aber deinen Vorschlag mit dem 15er ist natürlich für einen höheren Grundpegel richtig. Ich möchte halt was die größe angeht eine möglichst kompakte Box bauen. Als Frequenzweiche sind 3 SC24 von Zeck vorhanden. Subs sind noch nicht in unmittelbarter Planung, aber bei den Hochtonkomponenten und das x4 denke ich da sollte was her mit ordentlichem "Bums".


Der Lautsprecher sollte halt möglichst klein bleiben. Ich werde die 12er Subs genauestens in die Schallwand einfassen.Zwischen 12er - Korb und Seitenwand sind max. 5mm. Genauso wie zwischen dem Speaker und den Hörnern. eine Rüchseitige Versteifung wird evtl. mittels Epoxidharz erfolgen. Die Box soll halt eine hohe Güte haben - Alles verzapft und verspuntet. Kabel im Innenleben haben 4mm im Quadrat. Die Anschlussplatte wird aus Edelstahl sein, sowie noch zu entscheiden sein wird, ob ich die Flugschienen und den Hochständerflansch aus V4A fräsen möchte. Die Ecken werde ich auf jedenfall in VA fräsen und die dann je nach Winkel nahtlos in die Holzecken integrieren. Nach dem Lackieren sieht man die Edelstahlecken nicht mehr-aber sie sind vorhanden.

Wichtig ist auch noch was die Entscheidung für den Hochtonweg angeht. Meint Iht lieber den Tweeter oder das 1" Horn/Treiber nehmen? Und was meint Ihr im Innenleben zwecks Dämmstoffen?

Wenn ich dann demnächst mit dem Bau beginne werde ich euch natürlich wenn interresse besteht mittels Bilder und Berichten alles kundgeben + Baupläne.Ich möchte alles in allem halt eine Mid-High Box die für Ihre kleine Größe sehr Laut und hochwertig ist.

Vielen Dank schon mal an alle für die freundliche Hilfe !!!

Robby


Moin,

wenn du schon über Versteifungen usw. nachdenkst und auch über Verstärkung der Ecke etc...

Wieso ziehst du dann nicht gleich eine Alu Konstruktion im inneren der Box vor?

Bei meinen Tops ist das z.B. so... Innen ein Alurahmen, außenrum nur noch Pappelholz...taugt alle mal und leicht wie sonst was ist es auch noch!

Die Doppel 12er Kiste mit 1,5" HT Treiber wiegt lächerliche 28kg. Flugpunkte etc. hat das Teil auch dank des Alurahmens!

Mfg

Patrik
Jobsti
Inventar
#11 erstellt: 29. Sep 2010, 13:15
In so ner Kiste kann man kleinen und großen HT passiv trennen, wird normal immer so gemacht, so benötigt man auch nur 2 Kanäle und kommt mit NL4 aus.

Wobei ich das bei nem 12er auch übertrieben finde.
Wenn kann man auch gleich nen Coax verbauen oder ne 3-Wege Kiste samt 6"er und 1" dazu machen.


[Beitrag von Jobsti am 29. Sep 2010, 13:17 bearbeitet]
schubidubap
Inventar
#12 erstellt: 29. Sep 2010, 13:35
oder doppel 15" 8" 1"
*xD*
Moderator
#13 erstellt: 29. Sep 2010, 15:11
Hi

Also ein 2" über den 12" B&C ist definitiv overkill. Wenn schon müsste der zumindest im Horn sitzen, dann wird aber kompakt auch schon wieder etwas schwieriger.

Du sagtest günstiger... Ist es dann so, dass du die so viel günstiger bekommst, dass sich auch ein günstigeres Fremdprodukt nicht lohnen würde?

Wenn es dir tatsächlich auf maximale Kompaktheit ankommt, dann schau dir doch wirklich mal die Koax-Chassis von B&C an.


Es ist halt einfach so, dass kompakt und 3-Wege eine recht merkwürdige Kombination ist. Denn eigentlich nutzt man 3 Wege, um einen größeren Tieftöner verbauen zu können (=mehr Bass, tiefere Ankopplung) und die Nachteile von großen Hochtönern zu umgehen. Bei dir sind die 3 Wege wegen dem einzelnen 12" schlicht übertrieben.



schubidubap schrieb:
oder doppel 15" 8" 1" ;)

Achso, kompakt...
schubidubap
Inventar
#14 erstellt: 29. Sep 2010, 15:13
ooops das mit dem kompakt habe ich wohl überlesen :-d
robbypadi
Neuling
#15 erstellt: 02. Okt 2010, 15:00
Hallo und danke erst mal für die überlegungen von euch,

Hallo Floh,
ich habe mir auch schon die Coax-Lösung angeschaut, bin aber leider wieder davon abgekommen. Mit der evtl. überdimensionierung des 2" über einem 12" bin ich am überlegen ob ich ein kleines verkürztes Horn für den 12" in Frage kommt. Etwas könnte ich ja locker ins Gehäuse rein (von der Tiefe gesehen)Zwei 12" sind mir halt wieder von den Abmessungen zu groß.Was wäre dein Vorschlag wenn es ein 12" der Firma B&C sein müsste-So vom Modell her?Mit deiner Frage zu den Subs weiß ich noch nicht genau was ich machen soll-Aber es soll ein Hornkonzept werden das nicht allzu groß
ist (Was bei der Hoch-und Mitteltonsumme wohl schwierig werden wird)

Hallo Patrik
Die Idee mit dem Alurahmen ist wirklich klasse-Das ergibt ein unglaublich gutes Leistungs-Gewichtsverhältniss. Das werde ich auf jeden Fall mal berechnen.

Hallo Jobsti
da hast du des Übels problem erkannt.In der Mechanik läuft bei mir eigentlich alles O.K--ABER die gute alte Elektrik:-(( Würde die Kleinen und Großen HT's gerne Passiv trennen, aber da reichen meine Kenntnisse leider nicht sehr weit.
Mein Problem dann: Ich habe einen DE 1050 mit 140W AES und einen DE 250 mit 60W AES. Mit den unterschiedlichen Leistungen geht es bei mir schon los!?.Trennfrequenz wäre der nächste Punkt wo zu klären wäre (etwa so um die 3500Hz. Natürlich wäre mir der 2-Wege Passiv betrieb der Ht' lieber.Nur an der Umsetzung hapert es ein wenig. Wenn ich eine Frequenzweiche finden würde (oder Ihr mir evtl. eine Empfehlt) wie regel ich das mit den Unterschiedlichen Leistungen (Widerstände)

@ *xD*

Über ein kleines Horn denke ich nach. Was meinst Du, was ein kleines Horn (12" stark im Gehäuse rückversetzt) helfen kann-oder wäre das blödsinn?

Sorry für die vielen Fragen, aber ich bin dankbar um jede Hilfe bevor ich loslege.

Gruß an alle

Robby
rossparr
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 02. Okt 2010, 15:10
Wie wärs mit dem Limmer308?

Allerdings brachst du entweder Bässe, die recht hoch ankoppelbar sind, oder Kickfills.
_Floh_
Inventar
#17 erstellt: 02. Okt 2010, 17:31
Naja, das mit dem kleinen HT haut bei entsprechend hoher Trennung schon hin, Pegelmäßig müsste der mit dem 1050 ja in etwa gleich auf sein.
3,5kHz sind zwar gut gemeint, aber da könnte man gleich über einen größeren Mitteltontreiber nachdenken, 6"er Horngeladen wäre z.B. ein Ansatz.
Pegelmäßig geht´s bei ´nem 12"er ja noch recht gesittet zu.

Ich bleibe dabei, dass es nicht nötig ist einen fetten Hochtöner, oder gar eine getrennte Mittel-Hochtöner-Kombi einzusetzen.
Selbst wenn du den 12"er in´s Horn steckt sollte irgendwas mit 2,5" oder 3" Spule locker reichen, andere schrauben sowas über ´n 2x12" Horntop!
Und du sparst dir die frickelei mit den 3 Wegen, die meisten HTs können auch mit 3" Spule noch ausreichend gut Hochton wiedergeben.

Ein kurzes Horn für den 12"er würde ich mir verkneiffen. Wird zwar bis zu den Tiefmitten hin lauter, aber je nach Horn ist da zu früh schluss.
Das wäre dann das, was rosspar schon angesprochen hat. Ein Top das bei 200Hz Feierabend macht ist halt nicht allzu optimal einzusetzen.
Filler müsste man dann eventuell auch fliegen, damit die Dinger nicht ortbar werden, das wäre mir alles zu kompliziert, und zu gefährlich.
*xD*
Moderator
#18 erstellt: 02. Okt 2010, 20:31

_Floh_ schrieb:

Ein kurzes Horn für den 12"er würde ich mir verkneiffen. Wird zwar bis zu den Tiefmitten hin lauter, aber je nach Horn ist da zu früh schluss.
Das wäre dann das, was rosspar schon angesprochen hat. Ein Top das bei 200Hz Feierabend macht ist halt nicht allzu optimal einzusetzen.
Filler müsste man dann eventuell auch fliegen, damit die Dinger nicht ortbar werden, das wäre mir alles zu kompliziert, und zu gefährlich.


Ja, da liegt das Problem. Ein kurzes Horn lädt eben nur bis zu einer bestimmten Frequenz nach unten hin. Was heißt, die Kiste schiebt dir bis 200Hz 108db mit 1W, bei 150Hz allerdings nur noch 100db. Den Bereich kannst du nicht mit Subs abdecken, und Infills sind wieder zu groß oder zu aufwendig.



Um nochmal ganz vorne anzufangen, ohne jetzt schon auf spezielle Komponenten Rücksicht zu nehmen.

Möglichkeiten gibts folgende:

1. 12"/1" Topteil. Gewöhnlich, kann man kompakt halten. Nichts besonderes.

2. 12" oder 15" Topteil mit Koax-Treiber. Gibts direkt in der Auswahl von B&C. Vorteile: Kompakte Schallwand (da nur der TT ausgeschnitten werden muss), kann klein bleiben, wenns keinen tollen Bass können muss. Perfekte Punktschallquelle und quasi keine Probleme mit Interferenzen im Übergangsbereich.

3. 12" (Horn) / 1"-2" Vorteile: Sehr laut. Geht aber bei kompakten Maßen nicht bis zum Übergang der Subs hinunter oder wird größer als gewünscht.


Doppelbestückung etc. fällt alles wegen den Maßen raus.


TT vielleicht auch der B&C 12NDL76. Wiegt dazu sehr wenig.


Nunja, also die alles eintscheidene Frage: Reicht dir der Pegel des einzelnen 12"? Mit dem 12NDL76 sollten auf Dauer ca. 125db drin sein (Schätzung!), je nachdem, wie stark der komprimiert und wie hoch getrennt wird.
_Floh_
Inventar
#19 erstellt: 02. Okt 2010, 23:15
Ich greiffe nochmal den Vorschlag mit dem 15" Lautsprecher auf.
Bei gleicher Abstimmung lässt sich aus dem 15"er mehr Pegel holen, als aus einem 12"er.
Mit einem entsprechenden Hochtöner auch ohne große, oder auch komplett ohne Einbußen.
Wenn das entsprechende Top nur mit Subwoofern betrieben werden soll, wird es nicht einmal allzu groß.
robbypadi
Neuling
#20 erstellt: 03. Okt 2010, 00:42
Hallo an alle,

also ich habe eure posts sehr genau gelesen und bedanke mich dafür!!!

Ich werde doch auf einen 15" umsteigen. 15"/2"/Tweeter

Also jetzt die Komponenten:

1x DE 35 als Tweeter

Nominal Impedance: 8 ohm
Minimal Impedanz: 7 ohm
Continuous Power Handling: 50 W
Nominal Power Handling (AES)25 W
Sensitivity (1W/1m): 108 dB
Frequency Range: 3.5 - 18 kHz
Recommended Crossover: 5 kHz

1x DE 1050 als Mid-High
Nominal Impedance: 8 ohm
Minimum Impedance: 8.1 ohm
Continuous Power Handling: 280 W
Nominal Power Handling (AES): 140 W
Sensitivity (1W/1m): 109 dB
Frequency Range: 0.5 - 20 kHz
Recommended Crossover: 0.8 kHz

1x 15TBX100 für den Low-Bereich

Specifications

Nominal Diameter: 8 ohm
Minimum Impedance: 6.2 ohm
Continuous Power Handling: 2000 W
Nominal Power Handling (AES): 1000 W
Sensitivity (1W/1m): 96 dB
Frequency Range: 35 - 1500 Hz

Ich bräuchte bitte eure Empfehlung zu den Übernahmefrequenzen und ob es eine möglichkeit per Passiver Frequenzweiche gibt den 2" und den Tweeter dann zu kombinieren (Und wenn ja mit welcher Weiche?). Ansonsten fahre ich 3-Wege Aktiv. Es wäre aber definitiv eine Hilfe die High-Mid und den Tweeter passiv zu trennen.

Wie sieht es dann mit Öffnungen in der Box aus und wie sieht die Meinung dazu aus? Amp's sind genug vorhanden:

Danke an Alle!!

Gruß Robby
schubidubap
Inventar
#21 erstellt: 03. Okt 2010, 07:03
wenn ich mich recht entsinne ist der 15"er ein reines sub chassi. den so hoch laufen zu lassen würde ich mir stark überlegen.
*xD*
Moderator
#22 erstellt: 03. Okt 2010, 08:21
Die TBX sind Subwoofer. 15NDL76 wäre da besser geeignet (kann dir Jobsti von seinen MT-1514 vielleicht auch was dazu sagen).

Ich bin kein Freund von diesen Superhochtönern, vor allem, wenn sie mangels Horn recht undefiniert abstrahlen.
Warum dann nicht auch einfach einen guten 1,4" Hochtöner? Gibts ja auch von B&C, die biegt man dann eben mit der Weiche gerade bzw. mit dem Controller. Z.B. DE920TN mit dem ME 90 (nur ein Beispiel).


Eine passive Weiche zwischen 2" und 1" musst du mit dem Messsystem entwerfen.


[Beitrag von *xD* am 03. Okt 2010, 08:23 bearbeitet]
corsacar666
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 03. Okt 2010, 08:47
Guten morgen,


einmal erstmal unabhängig von der Boxenkonstruktion sollte ma auch das Thema Amping und Controlling beleuchten:

Als erstes würde ich die:

3 SC24 von Zeck verkaufen.

Weil:

-Nur reine Frequenztrennung möglich
-Keinerlei Eq funktion vorhanden
-Keine Limiter
-Nicht bediensicher, da jederzeit verstellbar

-> Dann einen Digitalcontroller kaufen (Behringer DCX 96 oder ähnliches)

Was ist den als Amping vorhanden oder geplant ?

Nun zur Box:

Ich würde ganz klar zu teilaktiv tendieren...also aktiv zwischen 15" und 2", passiv zwischen 2" und Tweeter.

Trennfrequenz: so um 1000 Hz und 7000 Hz

Zum Tiefmitteltöner: Der vorgeschlagene TT ist wie schon gesagt eine reiner Subwoofer....als über 150Hz eher ungegeignet.

Wenn dann eher:

15NW76
15NDL76

Aber egal ob nun vollaktiv oder teilaktiv, ohne prof. Unterstützung mit Messmittel wird das eher ein steiniger und teuer Weg....

Um die Box noch etwas kompakter zu bekommen könnte man das auch so aufbauen:



Was für ein Hochtonhorn ist den geplant ? Ich würde ein großes Horn mit 60x40Grad Abstrahlung vorschlagen, passt am besten zum Tweeter und damit könnten die Kisten auch Clusterfähig werden

LG Sven


[Beitrag von corsacar666 am 03. Okt 2010, 09:01 bearbeitet]
robbypadi
Neuling
#24 erstellt: 03. Okt 2010, 13:41
hallo an alle,

also, für den sub habt ihr volkommen recht. Es wird dann der 15NW76 werden zu den oben genannten Komponenten. Die Idee von Sven mit Zeichnung und unterbringungsmöglichkeit des Tweeters ist Spitze-Danke!!! Als Horn für den 2" soll das ME60 dienen. Die Trennfrequenz zwischen 1000Hz und 7000Hz finde ich auch Ok. Ich wäre fast in der zweiten trennung auf 7500Hz gegangen.
Die SC24 von Zeck sind natürlich nicht mehr die neuesten. Da gibt es bestimmt bessere. Equalizer wären auch 2 Stück vorhanden: Q4-Audio GE 234. 2 Komressor/Limiter wären von Alessis und für das Amping insgesamt 3 Endstufen von Dynacord.
1x L2400 1x L1600 und 1x L1000. Mit der L2400 würde ich später die Bässe betreiben. Also wäre die L1600 für den Sub. und die L1000 für die 2-Wege Passiv.

Wenn jetzt meine Komponenten soweit stehen kommt jetzt mein größtes Problem----Die Entwicklung der passiven Weiche zwischen Horn und Tweeter (Ehrlich, ich hab keinen Plan:-(

Trennfrequenz würden 1000Hz und 7000Hz betragen. Aber ich denke wenn ich da ne Weiche von der Stange nehme ob das so gut wäre da es wohl bei jeder Konfiguration doch ziemlich Individuell zugeht.oder?

Gruß Robby
_Floh_
Inventar
#25 erstellt: 03. Okt 2010, 16:50
Weiche von der Stange kannst du vergessen...außer evtl. beim BMS Coax HT, da gäbe es welche vom Hersteller.
Ob die was taugen, lassen wir mal dahingestellt.
Jobsti
Inventar
#26 erstellt: 03. Okt 2010, 18:59
Ob die Xover nun akustische 900, 1000, 1100 oder sonst wo liegt kann man vorher noch nicht sagen.
Um ausführliche Messungen wird man keinesfalls drumherum kommen!
wiesel77
Inventar
#27 erstellt: 07. Okt 2010, 00:04
ich stelle mir dauernd die frage wieso du für 25m entfernung und ne kleine pa so viel equipement auffahren willst, nur für konserve.

4 Kisten 15" 3 wege und dann in Zukunft noch ein Rudel Bässe das da mitkommt? scheint mir alles etwas Overkill zu sein

aber sehr interessantes Thema/Idee
DaRuLe2
Inventar
#28 erstellt: 07. Okt 2010, 06:03

wiesel77 schrieb:
ich stelle mir dauernd die frage wieso du für 25m entfernung und ne kleine pa so viel equipement auffahren willst, nur für konserve.

4 Kisten 15" 3 wege und dann in Zukunft noch ein Rudel Bässe das da mitkommt? scheint mir alles etwas Overkill zu sein

aber sehr interessantes Thema/Idee

25M sind 25M.

Es kommt ja auch drauf an, wie er die 4 Tops nutzt - ob im Cluster oder als Delay Line etc.

Im Sinne der Gäste macht es durchaus Sinn, im Sinne des Geldbeutels macht es wenig Sinn.
_Floh_
Inventar
#29 erstellt: 07. Okt 2010, 13:40
Clustern ist nonsense auf 25m und für´s Delay würden auch deutlich kleinere Tops reichen. Aber geil ist das Projekt dennoch
DaRuLe2
Inventar
#30 erstellt: 07. Okt 2010, 15:20

_Floh_ schrieb:
Clustern ist nonsense auf 25m und für´s Delay würden auch deutlich kleinere Tops reichen. Aber geil ist das Projekt dennoch :D


Beim clustern kommts wohl eher auf die Breite des Raums an...

Bei uns gibts ne Firma, die macht das bei 6 Meter Raumbreite...denen ist das egal und das mit 4 Stück RCF Acoustica 5215.

Bei der Delayline würde ich nicht unbedingt kleineres nehmen...im Sinne der Zuhörer meinte ich auch, dass man dann vorne keine 105DB braucht...naja egal.
_Floh_
Inventar
#31 erstellt: 07. Okt 2010, 15:28
Es kommt immer darauf an was du clusterst, je nach Auslegung wird´s nicht zwangsläufig breiter abstrahlen sondern u.U. weiter werfen
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p.laubichler am 19.03.2010  –  Letzte Antwort am 21.03.2010  –  7 Beiträge
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REXkruemmel am 10.01.2007  –  Letzte Antwort am 14.01.2007  –  23 Beiträge
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kurvenjaeger am 03.10.2015  –  Letzte Antwort am 04.10.2015  –  4 Beiträge
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