HK PRO12 Entzerren

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Mario_D
Inventar
#1 erstellt: 27. Mai 2011, 22:50
Hallo,
durfte heute mal wieder über eine Kombi aus HK Pro 12 und Pro 18 abmischen, kein spaß sag ich euch, was aber auch mit unfähigkeit der band, sowie zu wenig quiptment lag, aber im endergebnis doch absolut OK war.

Nur der persöhnliche doch recht hohe anspruch wurde leider nicht im geringsten erfüllt.

Deshalb habe ich denen klargemacht, das ich über dieses system im Passivbetrieb nicht mehr spielen werde, worauf ich dann die Option bekam, das die mir noch einen 2ten verstärker sowie dcx stellen können, allerdings ich die Presets selber setzen müsste.

Hat das wer schonmal auf der HK Pro 12 gemacht? Mir gehts erstmal um eine lineare wiedergabe, den raum mal außen vor gelassen (der natürlich das meiste ausmacht)

Aber heute ist mir ein ganz schönes mittenbrett aufgefallen, wenn leise wenige höhen, und wenn laut kreischts und klingelts nur so in den ohren.

Basstechnisch ein fump und wummern, aber nichts was man wirklich bass nennen konnte.

Hat sich da schonmal jemand durchgekämpft, und könnte mir so beim erstellen des presets ein wenig zeitersparnix bieten?
kst_pa&licht
Inventar
#2 erstellt: 27. Mai 2011, 22:59
Nabend..

aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir sagen das du mit entzerren, EQ, Controller und Zeugs nur Perlen vor die Säue wirfst...

Warum...

Die Pro 112 ist absolut kein Topteil für Live und hohe Lautstärken...

Der Sica Hochtöner der in den PROs verbaut ist ist gelinde gesagt Müll für eine Box in dem Preissegment. Kommt viel zu früh an seine Grenzen und dann kreischt es...

Hier helfen einfach nur grüßer dimensionierte Tops.

Bei den Bässen kannst du auch nicht viel machen, denn die sind auch bekannt für eine eher unterdurchschnittliche Performance...

Also eigentlich komplette PA wechseln...

War jetzt nicht das was du hören wolltest, aber so ist es halt....
Mario_D
Inventar
#3 erstellt: 27. Mai 2011, 23:27
Naja, ist ja nicht meine, sondern wird gestellt...

Das man daraus auch mit nem controller nicht mehr großartig was richtig gutes machen kann, wenn die PA ansich schon kein potenzial bietet, ist mir auch klar.

Doch trotzdem sollte es mit 2ter endstufe und controller mit entsprechenden setups doch nochmal um EINIGES besser klingen.
Das Ende der fahnenstange war jedenfalls noch nicht erreicht, und potenzial bietet die anlage durchaus noch.

Hier ist ein verleiher, der reist mit hk pro 12 und hk pro 15 rum, und macht damit von 20 leute tanztee bis 300leute sprachbeschallung stadtfest echt ALLES, und naja, ich musste schon öfter grinsen, als ich das sah, aber im endeffekt hats ausgereicht.

Werde mit dem aber nochmal rücksprache halten, da erstens die hk pro 12 von heute absolut anders klangen, als die von dem verleiher, ich vermute, der wird entsprechende setups verwenden...
TerminX
Stammgast
#4 erstellt: 28. Mai 2011, 20:47
bau doch den kram im späteren raum auf und probiere rum, welche FQ du anheben/absenken kannst.

Ich denke, aus den Bässen wird man relativ wenig rausholen können, weil die von sich aus sehr Dröhnig sind. Ist für Live natürlich suboptimal.

Am ehesten kann man noch die Tops optimieren, aber genaue Frequenzen mit Steilheit kann dir hier vermutlich niemand nennen, weil das halt immer stark auf den Raum und auf die persönlichen Vorlieben ankommt. (Nicht jeder fährt n mega Brett mit ner Rockband)
Big_Määääc
Inventar
#5 erstellt: 29. Mai 2011, 10:39
beim HK 18er würd ich erstmal, wenns wirklich muff klingt,
einen Port zustopfen
dann tuned das Ding tiefer, etwas sauberer vll

bei dem Top würd ich auf oder oberhalbt der Trennfrequenz (2k Hz) zum Hochtöner absenken

das entlastet ihn, und er klirrt vll weniger

ist vll fein machbar mit nen Dyn.EQ am Controler.

Rest EQ dann nach Geschmack bei Betriebslautstärke

kenn die HK ja leider nicht vom Hören,
aber so klappt's meist ganz gut bei der unteren Mittelklasse.
gangster1234
Inventar
#6 erstellt: 29. Mai 2011, 11:15

Big_Määääc schrieb:

bei dem Top würd ich auf oder oberhalbt der Trennfrequenz (2k Hz) zum Hochtöner absenken

das entlastet ihn, und er klirrt vll weniger

Das ( Problem ) trifft auf alle 2-Wege Tops zu...

gruß gangster
Big_Määääc
Inventar
#7 erstellt: 29. Mai 2011, 11:33
ah schitt das hab ich jez falsch geschriebe (Schlafmangel)

also nen schmalen Bereich über der Trennfrquenz reicht da meist
nur halt den Bereich der im Hochtöner zu zuhohen mechanischen Belastungen (Klirr) führt

wenn die Frequnenz-Weiche im LS zu den Chassis passen würd,
könnt man sich das auch gleich sparen
(aber ich glaub da spart HK )

wir wollen ja nicht die ganzen Höhen wegschneiden
also, ne Güte von 2-3 reicht meist als Bandbreite

und wenn man da 3-6 dB absenkt hat man schon viel Dynamik gewonnen

ich hoff so stimmt das jez !!
mix4munich
Stammgast
#8 erstellt: 29. Mai 2011, 11:59
Dynamischen EQ nutzen: Wenn Topteil laut, dann die Höhen absenken, bis es nicht mehr störend zerrt.

Was ich im Kampf mit unterdimensionierten PA-Systemen sehr mag, sind Kompressoren auf den Kanälen mit der größten Dynamic (Lead Voc, B-Voc) und mit der meisten Energie (Bassgitarre, BD). Wenn man da dezent (!) die Peaks um 3 bis 6 dB kappt (beim Bass bis 10 dB), entlastet das die PA kolossal. Die gute Nachricht: Für das dezente "Einbremsen" tut es sogar der billige Behringer Vierfachkompressor.

Viele Grüße
Jo
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