Ml Audio Boxer knackt unter Vollast ?

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Michi263
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Mrz 2016, 21:07
vorab zum Thema lautsprecherkabel:
habe mein System heut auf 2x4mm² kabel umgerüstet davor hatte ich 2x1,5mm² die selben Lautsprecher wie immer und die selben Endstufen
wenn nochmal jemand sagt dass das Esoterik ist dann flipp ich echt aus
das Ergebnis war EINDEUTIG zu hören !
nicht nur der klang sondern auch die Leistung gerade bei den bässen ist um WELTEN besser alles spielt viel präziser und sauberer
was mich zu meinen Problem bringt:

ich habe meine anlage vor kurzen generalüberholt
sprich neue speakonbuchsen verbaut lackiert etc..
jetzt habe ich durch die Umstellung der kabel das Problem dass eine bassbox bei voller last das Knacken anfängt ?
komischerweise wirklich nur auf vollast? und nur eine?
habe 3 weitere baugleiche bei denen das nicht der fall ist selber verstärker selber Kanal selbes kabel
dadurch dass vorher der Output der boxen deutlich geringer war wurde ich nie mit dem Problem konfrontiert
gebe 1500w rms auf die bässe angegeben sind sie mit 1200 rms
wobei der Vorbesitzer "paw" sie mit 1800w belastet hat das sollte also kein Problem sein
des weiteren bekommt nur diese eine box in regelmäigen abständen irgendwoher ein Signal, wie ein kleines tacken ist ein bisschen schwer zu beschreiben
kann das an den neuen Lötstellen liegen muss sagen es ist komischerweise auch die box bei der ich das löten am schlechtesten und unsaubersten hinbekommen habe. berühren tut sich allerdings auch nichts soweit ich das sehen kann

wenn es eine Beschädigung des Chassis wäre müsste das knacken doch auch bei mäßiger lautstärke präsent sein oder ?

danke für eure hilfe
scauter2008
Inventar
#2 erstellt: 24. Mrz 2016, 21:26
Was hast du den für Endstufen und Sub/Chassis ?
Low Cut hoch genug eingestellt ?

Könnte sein das die VC/Einspannung durch den hohen Hub anschlägt.


Das 4mm² hat einen geringeren Widerstand als das 1,5mm².
Der Dämpfungsfaktor steigt was der Kontrolle zu gute kommt.
Durch den geringeren Widerstand fällt auch weniger Leistung am Kabel ab.
Gerade bei langen strecken kann sich das durchaus bemerkbar machen.


[Beitrag von scauter2008 am 24. Mrz 2016, 21:30 bearbeitet]
Big_Määääc
Inventar
#3 erstellt: 24. Mrz 2016, 21:34
du hast also den Widerstand in der Zuleitung reduziert.
was soll das mit Esotherik zu tun haben ?

wird wohl nen mechanischer Hau sein,
der die Chassis quält.
vll doch zuviel Leistung,
oder zu tiefer Hochpass.
Michi263
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 24. Mrz 2016, 22:13
Einstellungen passen maximal hub ist nicht erreicht ist bei den anderen 3 auch nicht bei der Leistung erreicht
sind b&c pzb46 verbaut jeweils 2 stk

das hat denke ich nichts mit dem widerstand zu tun rechnerisch sind bei mir vielleicht 200w durch kabel abgefallen das ist praktisch gar nix den höheren dämpfungsfaktor merkt man aber echt immens
die plausibelste Erklärung dafür die ich bis jetzt gehört habe ist dass ein zu langen dünnes kabel wie ein high pass fungiert daher auch die pegelsteigerung gerade bei den bässen
man benötigt ja die 10fache Leistung für doppelten Pegel 200w mehr sind da nicht besonders viel also sollte kaum hörbar sein der unterschied der sich bei mir ergeben hat ist aber so gewaltig dass ich ohne zu übertreiben behaupten will dass ich nun für den Pegel für den ich damals 2 bässe gebraucht habe fast nur 1 brauche
Michi263
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 24. Mrz 2016, 22:18
habe mich vorher über die verschieden kabelquerschnitte informiert und überall wurde es als Esoterik angesehn dass dickere kabel einen besseren klang abliefern rechnerisch kann die 1,5mm² strippe meine Leistung ja auch ohne Probleme übertragen bloß mit einigen verlusten aber wie schon gesagt 10fache Leistung doppelter Pegel der verringerte widerstand an sich dürfte niemals eine derartige pegelsteigerung hervorrufen
scauter2008
Inventar
#6 erstellt: 24. Mrz 2016, 22:38
200W mehr Leistung bringen schon etwas mehr Hub.
Kann also jetzt sein das der Hub wo der Fehler auftritt erreicht ist.




die plausibelste Erklärung dafür die ich bis jetzt gehört habe ist dass ein zu langen dünnes kabel wie ein high pass fungiert daher auch die pegelsteigerung gerade bei den bässen

Es wird sich eher als Tiefpass bemerkbar machen.

Ein 1,5mm² hat etwa 0,72nH pro mm Länge.
1 Meter = 0,723µH
2 Meter = 1,447µH
u.s.w

Ein Spule für einen 6dB 20kHz Tiefpass an 4Ohm braucht 32µH.
Damit der 20kHz Ton um 3dB abfällt müsste das Kabel 44m lang sein bzw 22m hin und zurück.
Für ein 1kHz müsste das Kabel schon über 800m lang sein.

Ein 4mm² hat etwa 0,44µH pro 1m


[Beitrag von scauter2008 am 24. Mrz 2016, 23:10 bearbeitet]
jones34
Inventar
#7 erstellt: 24. Mrz 2016, 22:49
Das ist alles eine Sache der Kabellänge.
Bei langen Kabeln, hohen Leistungen und niedrigen Impedanzen machen zum Teil auch noch größere Querschnitte Sinn.
Im Pa-Bereich benutzt eigentlich niemand Leitungen mit <2,5mm² Querschnitt.

Mit so hohen Leistungen bitte aufpassen, das geht lange gut bis mal jemand etwas forderndere Musik auspackt und dann die Anlage in den Limiter fährt.
Für die Lebensdauer der Chassis ist es auch nicht zuträglich.

Wenn das Chassis selber keinen Knacks hat hast du wahrscheinlich irgendwo einen schlechten Kontakt oder ein Kabel schlägt irgendwo an.
Ausschließen kann man das Chassis nicht.
Für genauere Diagnose wäre vielleicht eine Aufnahme von dem Knacken gut.
Du kannst denn Bass auch mal mit einem Sinusgenerator durchtesten damit man genauer weiß wo genau der Schuh drückt. Aber bitte mit der Leistung aufpassen.

Auch möglich ist das nur ein Chassis in dem Bass kaputt ist.
Sowas durfte ich schon reparieren, das hat sich auch so bemerkbar gemacht.
War auch wegen "der hält die Leistung doch bestimmt aus".


Gruß
Michi263
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 24. Mrz 2016, 22:53
nein der hub ist nicht erreicht habe 4 stk von genau diesen bassboxen bei keiner der 3 anderen ist der hub bei dieser Leistung erreicht warum sollte es bei der einen anders sein habe alle 4 an den selben kanal nacheinander angeschlossen selbe quelle selbe Einstellungen selbes kabel. es wurde nichts daran geändert die restlichen 3 stecken diese Leistung ohne auch nur im geringsten zu verzerren weg die 4te verzerrt auch nicht und ist zu 100% baugleich zu den anderen nur dass sie irgendwie das knacken anfängt. wenn sie auf maximal hub wäre müsste sie auch weit bevor sie maximal auslenkt erstmal verzerren. sind auch alle mit genau den selben Chassis bestückt. ich denke eher dass das irgendwas mit dem tacken zu tun hat. auch wenn sie kein Signal kriegen sollte bringt nur diese eine box irgendwoher ein Signal
jones34
Inventar
#9 erstellt: 24. Mrz 2016, 22:59
Alle 4 an einem Endstufenkanal?

Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein mechanisches Problem.
Irgendwas an Chassis, Gehäuse oder Elektrik stimmt nicht.

Tausch mal die Chassis unter den Subs und schau ob der Effekt wandert.


Gruß


[Beitrag von jones34 am 25. Mrz 2016, 00:39 bearbeitet]
Michi263
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 24. Mrz 2016, 23:03
oke werde erstmal die Lötstellen erneuern und falls das nicht hilft mal die Chassis ausbauen kann mir allerdings schlecht vorstellen dass eins davon defekt ist da eigentlich beide bis zu einer gewissen sehr hohen lautstärke einwandfrei arbeiten. ich meine ein defektes chassi müsste man eigentlich sofort bemerken. ausserdem ist diesen Störgeräusch erst vorhanden seit ich die neunen speakonbuchsen angelötet habe. naja hoffentlich ists nur der kontakt sonst müsste ich das chassi neu reconen die pzb 46 gibt's ja leider nicht mehr zu kaufen
*xD*
Moderator
#11 erstellt: 24. Mrz 2016, 23:44
Hi

Wenn man was vergleichen will muss man nicht ausflippen, sondern testet das ganz nüchtern für sich selbst, wie immer.
- Alle "Störfaktoren" ausschließen, für die beiden Testprobanden also exakt gleiche Bedingungen schaffen, sodass das Ergebnis nicht durch andere Einflüsse gestört werden kann.
- Nun so vergleichen, dass persönlich nicht festgestellt werden kann, welcher Proband gerade läuft.

Dann werden sich viele vermeintlich "eindeutig hörbare" Unterschiede plötzlich in Luft auflösen. Übrig bleiben dann nur noch reale Unterschiede.

Leider ist diese enorm einfache wissenschaftliche Methode nicht sonderlich beliebt, schließlich lebt von so manchen "Tuningprodukten" und vermeintlichem High-End ein ganzer Industriezweig. Da ist es also nicht sonderlich förderlich den Kunden zu beweisen, dass die meisten ihrer Höreindrücke reine psychoakustische Phänomene sind, die keiner objektiven Betrachtung stand halten.

Wenn es dich wirklich interessiert, solltest du einen solchen Test mal machen. Generell ist Kabelquerschnitt bei Lautsprechern aber etwas, dessen Resultate in gut messbaren Ergebnissen vorliegen bei verhältnismäßig geringen Kosten, also warum nicht.

Ich würde zunächst mal prüfen, ob die LS alle dicht sind. Ggf. das alte Dichtband am Chassis erneuern und natürlich auch alles, wo keine Luft raus soll (Speakonbuchsen gehören da auch dazu). Solche Undichtigkeiten tragen in Summe zu einer nicht unerheblichen Erhöhung des Hubes bei, was das Chassis mechanisch überfordern kann.
Michi263
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 25. Mrz 2016, 12:19
oke gut das war wirklich hilfreich da ich die bässe neu lackiert habe mussten logischerweise auch alle schrauben erstmal raus evtl hab ich ja irgendwo einfach was vergessen da werde ich heute gleich mal nachschauen
die kabel haben in meinem fall wirklich eine menge gebracht natürlich habe ich es auch schon im direktvergleich ausprobiert
das mit dem ausflippen habe ich geschrieben da ich ungelogen min seit 14 tagen zu dem Thema recherchiert habe und wirklich nahezu überall die dickeren strippen als Schwachsinn abgetan wurden ich weiß dass auch viel Esoterik auf dem markt gibt sprich silberkabel etc... aber die RICHTIGE Dimensionierung der lautsprecherkabel gehört definitiv nicht dazu. ich hab mir aber schon im vornherein gedacht dass
bei den bässen etwas nicht stimmen kann die hatten viel zu wenig Output für doppel 18er in dieser Preisklasse. habe aber einfach den fehler nicht gefunden. habe davor alles mögliche ausprobiert bis ich letztendlich zu den kabeln gekommen bin. rechnerisch betrachtet macht es auch nicht gerade den großen unterschied ob mal 200w im kabel abfallen aber praktisch hat es eine menge bewirkt. ich kann nicht sagen woran das genau liegt aber es ist definitiv so ich habe ja schließlich einen direktvergleich.
Michi263
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 27. Mrz 2016, 20:57
so habe heute meine bassbox nochmal genauer unter die lupe genommen.
dicht ist alles. habe die buchsen nochmal neu eingelötet hat aber leider nichts geholfen.
daraufhin habe ich dass chassi ausgebaut und im ausgebauten zustand nochmal an die Endstufe gehängt.
selbes Problem wie immer nur bei diesem einen chassi. es läuft einwandfrei bis zu dieser gewissen lautstärke. das andere chassi in dem Gehäuse ist in Ordnung.
habe dann schließlich den magneten entfernt um mir die voicecoil genauer anzuschauen.
Ergebnis: nichts ?! keine Verunreinigung, keine mechanische Beschädigung, nichts durchgebrannt oder sonstiges.
kann jedoch sagen das das geräusch eindeutig von der voicecoil kommt. was kann das sein ?

die letzte Idee die ich noch hätte wäre dass sich sowas wie ein kleiner span in die Aussparung für die voicecoil festgefressen hat und sich jetzt ab diesem gewissen hub mit der voicecoil kurzschließt. würde auf jeden fall dieses komische knallen erklären. aber ist sowas überhaupt möglich und falls ja wie bekomme ich sowas aus dem magneten heraus ? falls das Problem vom magneten kommt ist es ja auch ziemlich sinnlos den lautsprecher neu zu reconen...
jones34
Inventar
#14 erstellt: 27. Mrz 2016, 21:11
Schau dir mal die Zuleitungslitzen zur Schwingspule an.
Wenn die ungünstig hin gebogen sind können die ei großem Hub an der Membran anstoßen.
Das hört man dann auch.

Wie viel hubt das Chassis denn wenn es anfängt diese Geräusche zu machen.
Kann das Chassis bei mehr Leistung noch stärker huben? Werden die Geräusche dann lauter?

Du kannst dir ja auch mal den Luftspalt anschauen. Wenn man da mit einer Lampe reinleuchtet sieht man ganz gut ob da was drin hängt.

Wie hast du denn einfach den Magnet abgenommen?
geht das bei dem Chassis ohne Zerstörung?


Gruß


[Beitrag von jones34 am 27. Mrz 2016, 21:14 bearbeitet]
Michi263
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 28. Mrz 2016, 10:47
bei mehr Leistung holt er noch mehr aus das knacken erscheint dann öfter aber in der selben lautstärke.
den luftspalt schau ich mir mal genauer an.
ja geht bei dem chassi ohne zerstörung man kann den kompletten korb mit voicecoil, Membran etc.. vom magneten trennen. ist eigentlich ganz praktisch da kann man erstmal nachschauen bevor man gleich alles aufschneiden muss. verstehe gar nicht warum das nicht öfter so gemacht wird.
*xD*
Moderator
#16 erstellt: 28. Mrz 2016, 11:43
Ich vermute, weil das Chassis einen recht großzügig bemessenen Luftspalt hat und es da auf die zehntel Millimeter nicht unbedingt ankommt.
Die meisten modernen Chassis sind sehr viel enger gefasst.
Michi263
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 29. Mrz 2016, 07:56
ja das stimmt der luftspalt ist wirlich relativ groß
allerdings ist der korb nur verschraub evtl sitzt er ja nur schief kann das sein ?
*xD*
Moderator
#18 erstellt: 29. Mrz 2016, 08:05
Ja das könnte schon die Ursache des ganzen sein. Mal so gut es geht zentrieren und dann nochmal testen.
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