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Ich hör keinen Unterschied, einfach zu alt ?

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Autor
Beitrag
Wotanstahl
Inventar
#1 erstellt: 20. Jul 2007, 12:37
Hallo zusammen !


Die Hörleistung nimmt ja mit zunehmenden Alter erheblich ab.

Könnte das die Erklärung für die "ich hör da keinen Unterschied " Fraktion sein ?

Was meint Ihr dazu ?


Gruss Wotan
Murray
Inventar
#2 erstellt: 20. Jul 2007, 12:41
Hi,


Könnte das die Erklärung für die "ich hör da keinen Unterschied " Fraktion sein ?


worum gehts? Lautsprecher, Kabel, CD-Player?

Harry
Manfred_Kaufmann
Inventar
#3 erstellt: 20. Jul 2007, 12:43
Nein, das hat mit dem Alter nix zu tun. Das liegt daran, dass diese Leute nicht an den Osterhasen glauben
Wotanstahl
Inventar
#4 erstellt: 20. Jul 2007, 12:48
Hi,

eher im allgemeienen.


Z.B. die Voodooverächtern und tuning resistenten,
die egal bei was für einer Massname, seien es Kabel, Unterstellflächen, Feinsicherungen,
Klangtücher und Spays etc. immer keinen Unterschied hören.

Oder die Messfanatiker die immer alles auf schwarz und weiss brauchen um zu hören.


Gruss Wotan


[Beitrag von Wotanstahl am 20. Jul 2007, 14:54 bearbeitet]
Wotanstahl
Inventar
#5 erstellt: 20. Jul 2007, 12:49
Hallo Manni,

siehste darum gehts.

Vieleicht zu alt ?


Gruss Wotan
Murray
Inventar
#6 erstellt: 20. Jul 2007, 12:54
Hi Wotan,

mein Gehör ist messtechnisch ( ) einwandfrei und ich kenne auch ältere Menschen, deren Gehör zwar vielleicht nicht mehr perfekt ist, die das dann allerdings mit Erfahrung kompensieren.
Nein, ich höre nur eklatante Unterschiede bei Lautsprechern und der Raumakustik, der gesamte Rest ist eher Makulatur...

Harry
lonestarr2
Stammgast
#7 erstellt: 20. Jul 2007, 12:57
mmh, ich glaube nicht, dass es ausschliesslich mit dem Alter und der damit verbundenen Hoerleistung zu tun hat, eher mit Vorurteilen etc....
ich selbst habe jahrelang mit einer normalen Mitelklasseanlage gehoert, seit ca. 5 Jahren habe ich jetzt (finanziell) die Moeglichkeit aufzuruesten, was ich sukzessive betreibe
parallel habe ich das Hobby autohifi entdeckt, und nehme da an Klangwettbewerben teil (letztes jahr bis zum Finale der deutchen Meisterschaften)
ich haette nicht gedacht, welche Unterschiede nur durch Austausch der Komponenten und der korrekten Aufstellung (da uebrigens vor allem im bereich Lautsprecher und Quellgeraete, weniger bei Verstaerkern) moeglich sind,
nicht zu reden von dem, was ich im Bereich "Hoeren" durch meine Wettberwerbstaetigkeit in den letzten beiden Jahren dazugelernt habe (z.B. durch Quervergleiche), auch richtiges Hoeren will gelernt sein!!!
wenn man etwas offener an die sache herangeht, und nicht gleich alles verteufelt, was nicht sein kann, weil es nicht sein darf (gerne von Technikern angefuehrt / bin selber einer von denen), dann ist das nicht unbedingt ene frage des Alters, nur weil mein ein paar Hochtonanteile weniger wahrnimmt, das ist ja nicht das gesamte Hoerspektrum
Manfred_Kaufmann
Inventar
#8 erstellt: 20. Jul 2007, 13:12
@Wotan
42 Jahre Mach doch mal eine Umfrage wie alt die Hörer und Nichthörer sind ...
Wotanstahl
Inventar
#9 erstellt: 20. Jul 2007, 13:13
Ja genau !

Hose runter Baujahr verraten !

Dann fang ich mal an: 21.02.79

Gruss Wotan
andisharp
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 20. Jul 2007, 13:17
Ich habe eher den Verdacht, dass die MP3-Player-Generation halb taub ist, kein Wunder. Der Themensteller ist noch jung und unerfahren und glaubt halt leicht, was ihm die Hochglanzpresse eingeredet hat.
umher
Inventar
#11 erstellt: 20. Jul 2007, 14:03
Weiter oben wurde schon tendiert, dass mit fortlaufendem Alter das Wort "Wissen" in "Erfahrung" umschlägt.


Meine wesentlichsten Klangunterschiede beobachtete ich dadurch,

als ich mein System durch eine Aktivweiche aufrüstete,

dann, als ich auf mehr Leistungsressourcen zurückgreifen konnte, und,

als ich alle Dynamikkiller aus dem System entfernte.

Alle weiteren Klangverbesserungmöglichkeiten von Feintuning bis Voodoo sind um ein gehöriges Vielfaches geringer im Effekt, aber natürlich auch hörbar, nahe dort, wo man das Gras wachsen hört !


[Beitrag von umher am 20. Jul 2007, 14:05 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#12 erstellt: 20. Jul 2007, 14:08

Manfred_Kaufmann schrieb:
@Wotan
42 Jahre Mach doch mal eine Umfrage wie alt die Hörer und Nichthörer sind ...

Bin ebenfalls Jahrgang ´65

1. ich höre Unterschiede

2. ich höre keine Unterschiede

Kommt doch nur darauf an, wie extrem ich z.B. LS-Kabel dünner mache.

In Bezug auf Unterstellflächen, Feinsicherungen,
Klangtücher und Sprays etc. nehme ich für mich aber Punkt 2 in Anspruch

Grüße
Wotanstahl
Inventar
#13 erstellt: 20. Jul 2007, 14:25
Hallo,

andisharp schrieb.

"Der Themensteller ist noch jung und unerfahren und glaubt halt leicht, was ihm die Hochglanzpresse eingeredet hat."

Ich höre seit meinem 6. Lebenjahr bewusst Musik, spielte ca. 10 Jahre erfolgreich in einer Band.

Ich denke da habe ich schon ein grosses Musikverständniss.

Was hat den die Erfahrung mit schlechtem Ohren zu tun ?

Kann ich mir dann im alter fehlende Infos dazu denken ?

Das aus der Fantasie entsprungene ist ja dann glaubwürdig.



Gruss Wotan ( der Themenersteller )


[Beitrag von Wotanstahl am 20. Jul 2007, 15:03 bearbeitet]
Curd
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 20. Jul 2007, 14:43

Manfred_Kaufmann schrieb:
Nein, das hat mit dem Alter nix zu tun. Das liegt daran, dass diese Leute nicht an den Osterhasen glauben :L


Jetzt erzähl mir noch das es den Weihnachtsmann auch nicht geben soll und mein Tag ist gelaufen
armindercherusker
Inventar
#15 erstellt: 20. Jul 2007, 14:46


@ Wotan :

Vielleicht sollte mal definiert werden, was wirklich gemeint ist

Gruß
Curd
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 20. Jul 2007, 14:50

armindercherusker schrieb:
Vielleicht sollte mal definiert werden, was wirklich gemeint ist

Gruß


Post 4
Stones
Gesperrt
#17 erstellt: 20. Jul 2007, 15:34
Hallo:

Es ist einfach erwiesen, daß man als junger Mensch
einen anderen Frequnzgang ,gerade was die Höhen betrifft,
hört, als als alter Mensch. Wers's nicht glaubt, möge sich mit seinem Arzt unterhalten.

Man kann auch als jüngerer Mensch über Erfahrungen
verfügen, das Alter alleine sagt nichts über Erfahrung aus.

Es gibt leider in diesem Forum ältere Leute, die Erfahrung mit Selbstherrlichkeit und Ignoranz verwechseln, davor habe ich überhaupt keinen Respekt.
Wer meint, er habe die Wahrheit gepachtet und alles andere
ist Schwachsinn, der kann 100 Jahre alt sein, der hat
bis heute keine Erfahrung, sondern verwechselt Erfahrung
schlichtweg mit Ignoranz und wird eh nichts begreifen.

Leider gibt es in diesem Forum selbsternannte Großmeister,
die nur Ihre Meinung penetrant verteten und andere
Leute hier mehr oder weniger ironisch in den Dreck ziehen.
Darauf kann ich absolut nicht und habe auch keinen Bock auf diese Personengruppe.

Soviel dazu.

Ansonsten gibt es meiner Meinung nach schon hörbare
Unterschiede zwischen verschiedenen Kabeln, Kabelbrücken,
einem kalten oder einem warmen Verstärker usw.

Fest steht allerdings für mich folgende Klangherachie:

1) Raumakkustik/ Cd - Qualität
2) Lautsprecherboxen
3) Verstärker
4) Cd-Player
5) Kabel, Brücken, Netzfilter usw.

Viele Grüße

Stones
Argon50
Inventar
#18 erstellt: 20. Jul 2007, 15:44

Stones schrieb:

Es ist einfach erwiesen, daß man als junger Mensch
einen anderen Frequnzgang ,gerade was die Höhen betrifft,
hört, als als alter Mensch.

Was sagt das aus?

Klangunterschiede sind also nur in den hohen Frequenzen durch Tuning zu erreichen.

Unterschiede in den mittleren und niedrigen Frequenzen müßten dann entweder alle hören oder sind einfach nicht zu erreichen.

Daraus folgt: Kabel, angemalte CDs, Klangschalen etc. beeinflussen nur die Höhen!

Will man das?

Ihr seht, die Argumentation führt sich selbst ad absurdum und belegt nur das Voddoo eben doch nur rein psychologisch wirkt.

Grüße,
Argon

Stones
Gesperrt
#19 erstellt: 20. Jul 2007, 15:50

Argon50 schrieb:

Stones schrieb:

Es ist einfach erwiesen, daß man als junger Mensch
einen anderen Frequnzgang ,gerade was die Höhen betrifft,
hört, als als alter Mensch.

Was sagt das aus?

Klangunterschiede sind also nur in den hohen Frequenzen durch Tuning zu erreichen.

Unterschiede in den mittleren und niedrigen Frequenzen müßten dann entweder alle hören oder sind einfach nicht zu erreichen.

Daraus folgt: Kabel, angemalte CDs, Klangschalen etc. beeinflussen nur die Höhen!

Will man das?

Ihr seht, die Argumentation führt sich selbst ad absurdum und belegt nur das Voddoo eben doch nur rein psychologisch wirkt.

Grüße,
Argon

:prost


Das, was Du hier betreibst, ist einfach nur Wortklauberei,
leider nicht mehr.

Außerdem geht mir das Ganze langsam auf den Nerv.
Es ist ein Unterschied in der Argumentation,
ob ich sage: Es gibt für mich persönlich keinen Unterschied, aber es mag sein, daß andere einen hören

oder: Es gibt keinen Unterschied und alle, die das Gegenteil behaupten, haben keine Erfahrung.

Wer das begreift, hat viel begriffen und an Erfahrung dazugewonnen.

Viele Grüße

Stones


[Beitrag von Stones am 20. Jul 2007, 15:57 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 20. Jul 2007, 15:50
Und dann nur bei Frequenzen oberhalb 15 KHz (bis dahin hören die meisten nämlich locker), die ja ach so häufig in der Musik vorkommen.

Ach Gott, ich vergaß jetzt doch glatt die Oberwellen
Boettgenstone
Inventar
#21 erstellt: 20. Jul 2007, 15:52
Hallo,
meint ihr nicht, dass dieser Thread ohne offizielle Dokumente vom Ohrenarzt ein reiner Kriegsschauplatz ist, um sich mächtig zu fetzen?
Ansonsten müsste ich mit meinen 22 1/2 Jahren euch alle in Grund und Boden hören.
Wartet nur bis hier die 15 Jährigen Auftreten, dann gehts uns allen an den Kragen.

Ach ja aus eigener Erfahrung kann ich sagen das es nach Banderfahrungen durchaus zu einem früheren Hörabfall kommen kann.

Grüsse
der Schiessbudenbearbeiter
armindercherusker
Inventar
#22 erstellt: 20. Jul 2007, 15:54

rollo1 schrieb:

armindercherusker schrieb:
Vielleicht sollte mal definiert werden, was wirklich gemeint ist

Gruß


Post 4

Gut : Post 12

( klinke mich aus )
Curd
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 20. Jul 2007, 15:57

Argon50 schrieb:

Stones schrieb:

Es ist einfach erwiesen, daß man als junger Mensch
einen anderen Frequnzgang ,gerade was die Höhen betrifft,
hört, als als alter Mensch.

Was sagt das aus?

Klangunterschiede sind also nur in den hohen Frequenzen durch Tuning zu erreichen.

Unterschiede in den mittleren und niedrigen Frequenzen müßten dann entweder alle hören oder sind einfach nicht zu erreichen.

Daraus folgt: Kabel, angemalte CDs, Klangschalen etc. beeinflussen nur die Höhen!


Durch Logik darf man eine Religion nicht in Frage stellen
Stones
Gesperrt
#24 erstellt: 20. Jul 2007, 15:59
Liebe Leute:

Versteht Ihr, was ich Euch hiermit mitteilen möchte?

1)Es ist ein Unterschied in der Argumentation,
ob ich sage: Es gibt für mich persönlich keinen Unterschied, aber es mag sein, daß andere einen hören

oder:2)Es gibt keinen Unterschied und alle, die das Gegenteil behaupten, haben keine Erfahrung.

Wer das begreift, hat viel begriffen und an Erfahrung dazugewonnen.

Denn, er hat registriert, daß Satz 1) Toleranz bedeutet

und Satz 2) Intoleranz und Ignoranz bedeutet.

Viele Grüße

Stones


[Beitrag von Stones am 20. Jul 2007, 16:05 bearbeitet]
Wotanstahl
Inventar
#25 erstellt: 20. Jul 2007, 16:08
Hi,

Wie gut jemand hört, kann er ja ganz leicht mit diesen der Fachpresse beigelegten Suondcheck CD´s und Köpfhörer selber prüfen.

Auch ohne Ohrenartztermin.

Es geht mir ja darum das es sein könnte das die "nichthörer"
diverser Klangveränderungen, die wirklich nicht mehr hören können.
Denn selbst wenn wir alle mindestens bis 15khz hören,
mischen die höherem Frequenzen ja im Gesamtklang mit.

Könnte das eine Erklärung für die vielen Post dieser Kandidaten sein ?


Gruss Wotan


[Beitrag von Wotanstahl am 20. Jul 2007, 16:09 bearbeitet]
chilman
Inventar
#26 erstellt: 20. Jul 2007, 16:09
ich bin bj.89 , der ohrenarzt hat mir bescheinigt, dass ich exzellent höre, der frequenzschreiber war sogar zu grob für meinen hörsinn, nur während eines hörsturzes war da was eingeschränkt.
ich hör trotzdem keinen voodoo-kram wie besondere cinch kabel, verschiedene stromversorgung usw. usf.
ich finds immer wieder lustig bzw. eigentlich sogar unverschämt, dass diejenigen die den ganzen schwachsinn anzweifeln als ignorante, ungläubige und weissich noch alles techniker dargestellt werden.

das wichtigste, was vernachlässigt wird, ist die autosuggestion und die psyche, man sollte mal kant lesen, der hat sehr viel interessantes über die wahrnehmung des menschen geschrieben.
dass viele leute unterschiede hören/wahrnehmen, bezweifel ich ja garnicht, nur sind diese unterschiede de facto nicht vorhanden.
das ist als ob man bei diesem bild
http://upload.wikime...f%C3%A9_wall.svg.png]http://upload.wikime...f%C3%A9_wall.svg.png
behaupten würde, die linien sidn garnicht parallel, obwohl sie es definitv sind.

und dass man in einer band spielt oder musikalische erfahrung hat, hat ja wohl garnix zu sagen.
ich spiele auch schon so lange ich denken kann klavier, trotzdem hat das nix mit meiner klang-wahrnehmung zu tun, ich hab die erfahrung gemacht, dass die meisten musiker, die ich kenne eigentlich garnicht soviel wert auf den klang legen, sondern einfach nur eine klare wiedergabe wollen, feinheiten sind da uninteressant.
und mit dem frequenzgang des ohres hat musikmachen auch recht wenig zu tun, ausser dass man vll. nach zuviel zeit im proberaum allmählich sogar taub wird...

naja was solls...diese ganze dämliche diskussion wird wohl nie zu einem ziel führen, mir gehts nur auf den keks, dass sich voodoo überall verbreitet, zb. hab ich einen kumpel, der seine stereo boxen übereinander in eine ecke stellt udn dann aber behauptet er muss guten klang haben, weil er ja oehlbach kabel hat, das ist das was mir daran auf den keks geht..


[Beitrag von chilman am 20. Jul 2007, 16:10 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 20. Jul 2007, 16:13

Es gibt für mich persönlich keinen Unterschied, aber es mag sein, daß andere einen hören


Für mich persönlich können Kühe fliegen.

Du merkst schon, wie unsinnig solch eine Behauptung ist, oder? In die gleiche Kategorie fallen die Behauptungen der Alleshörer. Das ist leider so, ein Faktum, keine persönliche Meinung. Denn bisher konnte nicht ein einziger dieser Menschen seine Behauptungen beweisen, ja noch nicht mal Anhaltspunkte liefern, wo denn diese geheimnisvollen Unterschiede liegen könnten. Trotzdem wird weiter fröhlich das Blaue vom Himmel schwadroniert und als "persönliche Meinung" hingestellt, die man gefälligst zu akzeptieren habe.

Wer solche "Meinungen" akzeptiert, muss auch obige Aussage akzeptieren.
Argon50
Inventar
#28 erstellt: 20. Jul 2007, 16:14

Stones schrieb:

...Satz 1) Toleranz bedeutet

und Satz 2) Intoleranz und Ignoranz bedeutet.

Du scheinst Toleranz mit Akzeptanz zu verwechseln.

Toleranz bedeutet lediglich etwas, sei es auch noch so falsch, zu ertragen.

Wenn ich also intolerant etwas Falschem gegenüber bin, bedeutet das noch lange nicht das ich es Ignoriere.

Ganz im Gegenteil sogar.

Du hast auch meine Aussage (bewußt?) überlesen, dass ich eine psychische Klangveränderung als real ansehe.

Ich höre auch Unterschiede zwischen einem 1000€ Kabel und einem für 2€, alerdings nur so lange ich weiß welches Kabel angeschlossen ist.
Sonst hätte ich ja die 998€ um sonst ausgegeben und würde mich in den A.... beissen.

Intolerant werde ich vor allem dann, wenn diese Voodoo Teile als Muß und für jeden hörbar angepriesen werden.


Grüße,
Argon

kptools
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 20. Jul 2007, 16:47
Hallo,

wir haben hier einige Kabelhörer, die die Fünfzig schon (weit) hinter sich gelassen haben. Auch die Ablichtungen der Menschen, die sich über die gehörten "gewaltigen" Unterschiede bei sogenannten "Workshops" auslassen, gehören wohl überwiegend dem älteren Semester an.

Diese Leute sind hier im Forum allerdings in der Minderheit und von denen kommt dann auch eher das Argument der schlechten, "undurchlässigen" Qualität minderwertigerer Anlagen.

Die Aussage des Threadtitels ist damit nicht haltbar!

Grüsse aus OWL

kp
cr
Moderator
#32 erstellt: 20. Jul 2007, 17:20
Nachdem sich die meisten Kabelphänomene im Ultraschallbereich abspielen (Skineffekt), wird das jugendlichste Ohr nichts nützen, sondern nur Einbildung statt (technischer) Bildung, um es kurz und pointiert zu sagen.
Oder um das Pferd anders aufzuzäumen: Kann es sein, dass die Unterschiede-Hörer technisch besonders unwissend sind?
Wäre ja mal eine interessante Fragestellung, die man untersuchen sollte .
(von den Fällen hier mal abgesehen, wo das Unterschiede-Hören ökonomisches Kalkül ist, um irgendwelchen unerfahrenen Usern was aufzuschwatzen - haben wir ja auch oft genug hier im Forum)


[Beitrag von cr am 20. Jul 2007, 17:28 bearbeitet]
TFJS
Inventar
#33 erstellt: 20. Jul 2007, 17:39

cr schrieb:
Nachdem sich die meisten Kabelphänomene im Ultraschallbereich abspielen (Skineffekt), wird das jugendlichste Ohr nichts nützen, sondern nur Einbildung statt (technischer) Bildung, um es kurz und pointiert zu sagen.
Oder um das Pferd anders aufzuzäumen: Kann es sein, dass die Unterschiede-Hörer technisch besonders unwissend sind?
Wäre ja mal eine interessante Fragestellung, die man untersuchen sollte .
(von den Fällen hier mal abgesehen, wo das Unterschiede-Hören ökonomisches Kalkül ist, um irgendwelchen unerfahrenen Usern was aufzuschwatzen - haben wir ja auch oft genug hier im Forum)


Ich hab's ja nie geglaubt, dass die selbe Kette mit unterschielichen Kabeln anders klingen kann. Dann hab ich statt dem Beipack-kabel meinen CD-Spieler (h/k HD 970) mit einem AIV Deep Blue Sea angeschlossen. Ergebnis: es klingt anders, ich würde es mal mit detailreicher beschreiben. Mir gefällt' so besser.
Am LS hab ich mein Monitor Kabel gegen ein StraightWire getauscht (nach Umbau war das alte zu kurz) und glaube jetzt einen breiteren Raum und präzieser Bässe zu hören (liegt nicht am Umbau, LS und Hör-Sessel stehen unverändert, nur das Rack ist weiter weg gerückt).

Ich bin Baujahr 1961, gehöre also schon zu der Altersgruppe, die angeblich eh keinen Unterschied mehr hört.

Ich weiß auch nicht, ob die Effekte nur Einbildung sind oder was mit echten technischen Dingen (Kabelaufbau, Schirmung etc.) zu tun haben oder mit der neuen Aufstellung der Geräte.
Argon50
Inventar
#34 erstellt: 20. Jul 2007, 17:52

TFJS schrieb:

Ich weiß auch nicht, ob die Effekte nur Einbildung sind oder was mit echten technischen Dingen (Kabelaufbau, Schirmung etc.) zu tun haben oder mit der neuen Aufstellung der Geräte.

Ich nenn das optoakustische Täuschung.

So lange ich die Anlage im Blickfeld habe bilde ich mir auch ein, dass das Klangbild auf die Seite auf der der Anlage steht wandert.

Ich hab dann mal ohne an den Kabeln oder deren Länge etwas zu ändern Verstärker und CD Spieler auf die andere Seite gestellt und war plötzlich der Meinung der klang tendiert dort hin.

Wenn ich die Augen schließe und die Anlage nicht sehe, kommt der Klang direkt aus der Mitte.

Grüße,
Argon

Stones
Gesperrt
#35 erstellt: 20. Jul 2007, 18:00
Hallo:

Einige unserer Großmeister und Alleswisser behaupten ja
auch, daß der Verstärker die Signale einfach nur an
die Boxen weiterleiten und daß es da hinsichtlich des
Klanges ab einer gewissen Grundqualität keine hörbaren
Unterschiede gibt.

Da frage ich mich allerdings, warum einige von Ihnen
zig-tausend Euro ausgeben, wenn auch ein Verstärker für ein paar hundert Euro angeblich den selben Klang haben.

Ist es nur wegen des Prestiges oder der Haptik/ Optik

Ein wenig stutzig macht mich das dann schon.

Viele Grüße

Stones
Argon50
Inventar
#36 erstellt: 20. Jul 2007, 18:04

Stones schrieb:
...daß der Verstärker die Signale einfach nur an
die Boxen weiterleiten und daß es da hinsichtlich des
Klanges ab einer gewissen Grundqualität keine hörbaren
Unterschiede gibt.

DAS würde ich nicht behaupten.

Die Unterschiede lassen sich aber nicht am Preis fest machen, sondern an der (meist gewollten) Abstimmung.

Da es unterschiedliche Geschmäcker gibt, muß auch jeder Geschmack bedient werden.

Größeren Einfluss auf den Klang haben aber Lautsprecher und der Raum, in dem es klingen soll.

Grüße,
Argon

Stones
Gesperrt
#37 erstellt: 20. Jul 2007, 18:25

Argon50 schrieb:

Stones schrieb:
...daß der Verstärker die Signale einfach nur an
die Boxen weiterleiten und daß es da hinsichtlich des
Klanges ab einer gewissen Grundqualität keine hörbaren
Unterschiede gibt.

DAS würde ich nicht behaupten.

Die Unterschiede lassen sich aber nicht am Preis fest machen, sondern an der (meist gewollten) Abstimmung.

Da es unterschiedliche Geschmäcker gibt, muß auch jeder Geschmack bedient werden.

Größeren Einfluss auf den Klang haben aber Lautsprecher und der Raum, in dem es klingen soll.

Grüße,
Argon


Hallo Argon:

Vielleicht würdest Du das nicht behaupten, aber einige
behaupten dies und komischerweise sind es diejenigen, die behaupten, daß es bei Kabeln usw. ebenfalls keine Unterschiede bezüglich des Klanges gibt.
Wo liegt also der Grund für die sündhaft teuren Markenverstärker, wenn sie doch keinen Klangvorteil bieten?- Wenn eh alles gleich klingt?

Viele Grüße

Stones




Edit kptools: Quoting berichtigt.


[Beitrag von kptools am 20. Jul 2007, 19:29 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 20. Jul 2007, 19:08

die egal bei was für einer Massname, seien es Kabel, Unterstellflächen, Feinsicherungen,
Klangtücher und Spays etc. immer keinen Unterschied hören.


Excellent...Da hast du ja fast lückenlos die tollsten Tuningtipps zusammengefasst.

So...und nu muss ich hier schnell wieder raus, da ich keine Aufregung vertrage.


Ich höre seit meinem 6. Lebenjahr bewusst Musik,


Jessus!
Den aufziehbaren Mond überm Himmelbettchen zählst du nicht mit?

So...jetzt muss ich aber wirklich.


[Beitrag von -scope- am 20. Jul 2007, 19:14 bearbeitet]
Stones
Gesperrt
#39 erstellt: 20. Jul 2007, 19:11

-scope- schrieb:

die egal bei was für einer Massname, seien es Kabel, Unterstellflächen, Feinsicherungen,
Klangtücher und Spays etc. immer keinen Unterschied hören.


Excellent...Da hast du ja fast lückenlos die tollsten Zuningtipps zusammengefasst.

So...und nu muss ich hier schnell wieder raus, da ich keine Aufregung vertrage. :angel



Hallo Scope:

Ich wünsche Dir ein erholsames und schönes Wochenende
und das ist absolut nicht ironisch gemeint.

Viele Grüße

Stones
umher
Inventar
#40 erstellt: 20. Jul 2007, 19:15
Nun, wäre ich ein HiFi-Händler, so käme ich zur glorreichen Ueberlegung, dass doch gerade die doch schon etwas reiferen Semester wahrscheinlich eher auf Voodoo-Krams ansprechen. Denn wer mal nicht mehr so gut zu Gehör ist, scheint wohl kaum von sich behaupten wollen, dass kein klanglicher Unterschied zwischen Kabel Y und Kabel X auszumachen ist. Geschweige denn, sich überhaupt als Klangbanause outen zu wollen.

Es ist doch wie bei den Kunstsammlern: mit einem hübschen Akt einer faszinierenden jungen Dame holt man sich ja auch ein wenig Jugend(-lichkeit) zurück. Also warum soll das mit den Kabeln nicht auch funzeln ?

Zweitens warum will man hier mit einer unprofessionellen Masche die ganz Jungen ansprechen, die doch noch etwas unabhängiger ihr Geld einsetzen und auch noch bei anderen Interessen, als eher gezielt wie Aeltere. Ausserdem sind wir nicht mehr in der Steinzeit und die Jungen glauben auch nicht mehr alles, was geschrien wird.
Hinzukommt, wie ja auch hier im Forum leicht zu beobachten ist, dass sich das Bewusstsein der jüngsten Generation nicht mehr hauptsächlich auf HiFi konzentriert, geschweige denn auf son Voodoo-Kram.
Drittens bleibt es Tatsache, dass nicht alle Tage eine Wilson GS über den Ladentisch geht, der Umsatz muss also dort geholt werden, wo noch Hoffnung gepriesen wird und selbstverständlich die Margen stimmen.

Wie auch immer, ich hab keine Lust, mich als Ignorant bezeichnen zu lassen, nur weil einer nen Notstand in seinem Laden hat.

Gruss umher
-scope-
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 20. Jul 2007, 19:17
JFJS schrieb:


....und glaube jetzt.


Amen.
umher
Inventar
#42 erstellt: 20. Jul 2007, 19:24

Stones schrieb:

Da frage ich mich allerdings, warum einige von Ihnen
zig-tausend Euro ausgeben, wenn auch ein Verstärker für ein paar hundert Euro angeblich den selben Klang haben.


Uppps, wer behauptet denn sowas ?
Manfred_Kaufmann
Inventar
#43 erstellt: 20. Jul 2007, 20:04

rollo1 schrieb:

Jetzt erzähl mir noch das es den Weihnachtsmann auch nicht geben soll und mein Tag ist gelaufen :(


Nunja, von den Typen sieht man zur Weihnachtszeit zumindest einige rumlaufen - ist halt nicht das Original

Zum Thema: Ich kenne Leute die sind älter als ich und hören "was", jüngere dagegen hören nix. Die These des Threadstarters scheint also nicht zu stimmen
Argon50
Inventar
#44 erstellt: 20. Jul 2007, 20:16

Stones schrieb:

Vielleicht würdest Du das nicht behaupten, aber einige
behaupten dies und komischerweise sind es diejenigen, die behaupten, daß es bei Kabeln usw. ebenfalls keine Unterschiede bezüglich des Klanges gibt.

Das kann ich nicht nachvollziehen.

Bist du sicher, dass du da nicht ein paar Forumsteilnehmer miteinander verwechselst?

Hast du mal Beispiele zur Hand, dass fände ich interessant.

Grüße,
Argon

umher
Inventar
#45 erstellt: 20. Jul 2007, 20:32
Ich poste zwei andere Beispiele:

Wenn wir die Relationen miteinbeziehen, kann folgendes Gesagt werden:

Ein Kabel für 2Euro klingt einfach
Ein Kabel für 20 Euro klingt erheblich besser
Ein Kabel für 50 Euro klingt hervorragend
Und ein Kabel für 2000 Euro klingt gaaanz wenig besser.
Insofern ist es schon richtig, das bei einem Schmierbach - Kabel hörbare klangliche Unterschiede festzustellen sind. Doch in welchem Hinblick ?

Anderes Beispiel: Accupphase hat mal vor Jahren eine aktive Frequenzweiche gebaut, war aber nen Flop, weil die High-End Elite schlicht weg nichts anfangen wusste damit.
Ausserdem besass sie den stolzen Preis von 24500.- plus 9500.- für jeden weiteren Weg in Form eines Einschubes.
Das war allerdings kein Voodoo, sondern ein funktionierendes Teil mit einer absolut hörbaren klanglichen Verbesserung.
Und: Accuphase kann sich keine Imageschäden leisten, denn sie ist bekannterweise ein führendes Produkt auf ihrem Gebiet.

Das selbe Ergebnis in Anwendung kann ich mir aber auch für 3000 Euro anschaffen, ohne was nachkaufen müssen.

Das sind Relationen, die es zu beachten gilt. Deswegen muss man aber kein Ignorant sein.
Ich ignoriere höchstens den HiFi-Händler, weil ich mir keine Accuphase leisten will, weil ich dann einen eingeschränkten Zugriff auf die Parameter hätte, etc.
Und das Geld für was Anders übrig hätt....

Fazit: hier in diesem Tread handelt es sich IMO nicht um Klangqualität, sondern um reine Ueberzeugungsarbeit....

Gruss umher
kptools
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 20. Jul 2007, 20:44
Hallo,

Stones schrieb:
Einige unserer Großmeister und Alleswisser behaupten ja auch, daß der Verstärker die Signale einfach nur an die Boxen weiterleiten und daß es da hinsichtlich des Klanges ab einer gewissen Grundqualität keine hörbaren Unterschiede gibt.

Du bist ja heute schwer in Fahrt . Und ja, ich denke, ordentlich konstruierte Verstärker, die nicht an ihrer Leistungsgrenze betrieben werden oder sonstwie "gesoundet" sind, wirst auch Du (im Blindtest) nicht unterscheiden können.

Vielleicht würdest Du das nicht behaupten, aber einige behaupten dies und komischerweise sind es diejenigen, die behaupten, daß es bei Kabeln usw. ebenfalls keine Unterschiede bezüglich des Klanges gibt. Wo liegt also der Grund für die sündhaft teuren Markenverstärker, wenn sie doch keinen Klangvorteil bieten?- Wenn eh alles gleich klingt?

Ich finde es aber auch sehr beruhigend, wenn noch reichlich Reserven vorhanden sind, um ordendentlich "Gas" zu geben, wenn mir mal danach sein sollte. Optik, Haptik und vor allem Ausstattung sind ebenfalls nicht zu verachten. Wenn das alles passt, kommt der "gute Klang" von ganz allein. Vielleicht hat das Ganze einfach nur mit Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und Anderen zu tun, denn über "Klang" lässt sich natürlich besser schwadronieren. Optik ist da doch eher Geschmackssache.

Und gerade die Fraktion der Techniker hier hat nie behauptet, daß Kabel keinen Einfluss auf die Übertragung hätten. Im Gegenteil. Wir bezweifeln nur die Hörbarkeit in den Fällen, in denen alle Parameter im "grünen Bereich" liegen. Was in 99 % aller Fälle wohl auch so ist. Ihr dagegen behauptet, immer etwas zu hören, bleibt aber bisher jeglichen Beweis schuldig!

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 21. Jul 2007, 12:29 bearbeitet]
Stones
Gesperrt
#47 erstellt: 20. Jul 2007, 20:57
Hallo:

Ich will es mal so ausdrücken:

Ich gehöre absolut nicht zu den Messfetischisten
und behaupte, daß es zwischen den Verstärkern Klangunterschiede gibt.

Ein Symphonic Line z.B klingt eher höhenbetont und kühl,
genau wie Krell.

Marantz und McIntosh eher mittenbetont und eher wärmer.

Um das beurteilen zu können, benötige ich nur mein Gehör und keine Messgeräte. Alles eine Sache des Selbstbewußtseins.

Also Ihr Messer

Wir werden nie auf einen Nenner kommen. Ihr habt Eure
Meinung und ich meine und beweisen muß ich hier gar nichts.
Ich sitze hier ja nicht auf der Anklagebank.

Viele Grüße

Stones
kptools
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 20. Jul 2007, 21:09
Hallo,
Stones schrieb:
und behaupte, daß es zwischen den Verstärkern Klangunterschiede gibt.

Behauptungen müssen nicht bewiesen werden?

Ein Symphonic Line z.B klingt eher höhenbetont und kühl, genau wie Krell.

Marantz und McIntosh eher mittenbetont und eher wärmer

Warum?
Dafür muss es doch Gründe geben, die sich auch messtechnisch nachweisen lassen müssten.

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 20. Jul 2007, 21:09 bearbeitet]
cr
Moderator
#49 erstellt: 20. Jul 2007, 21:28

kptools schrieb:
Hallo,

Stones schrieb:
Einige unserer Großmeister und Alleswisser behaupten ja auch, daß der Verstärker die Signale einfach nur an die Boxen weiterleiten und daß es da hinsichtlich des Klanges ab einer gewissen Grundqualität keine hörbaren Unterschiede gibt.

Du bist ja heute schwer in Fahrt . Und ja, ich denke, ordentlich konstruierte Verstärker, die nicht an ihrer Leistungsgrenze betrieben werden oder sonstwie "gesoundet" sind, wirst auch Du (im Blindtest) nicht unterscheiden können.

Vielleicht würdest Du das nicht behaupten, aber einige behaupten dies und komischerweise sind es diejenigen, die behaupten, daß es bei Kabeln usw. ebenfalls keine Unterschiede bezüglich des Klanges gibt. Wo liegt also der Grund für die sündhaft teuren Markenverstärker, wenn sie doch keinen Klangvorteil bieten?- Wenn eh alles gleich klingt?

Ich finde es aber auch sehr beruhigend, wenn noch reichlich Reserven vorhanden sind, um ordendentlich "Gas" zu geben, wenn mir mal danach sein sollte. Optik, Haptik und vor allem Ausstattung sind ebenfalls nicht zu verachten. Wenn das alles passt, kommt der "gute Klang" von ganz allein. Vielleicht hat das Ganze einfach nur mit Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und Andersn zu tun, denn über "Klang" lässt sich natürlich besser schwadronieren. Optik ist da doch eher Geschmackssache.

Und gerade die Fraktion der Techniker hier hat nie behauptet, daß Kabel keinen Einfluss auf die Übertragung hätten. Im Gegenteil. Wir bezweifeln nur die Hörbarkeit in den Fällen, in denen alle Parameter im "grünen Bereich" liegen. Was in 99 % aller Fälle wohl auch so ist. Ihr dagegen behauptet, immer etwas zu hören, bleibt aber bisher jeglichen Beweis schuldig!

Grüsse aus OWL

kp



Und zur Verstärkeraussage gehört noch: ... und die Lautsprecher von der Impedanz her (sowie induktiven/kapazitiven Belastung) den Verstärker nicht überfordern (dh es sich nicht um irhgendwelche Exoten-LS handelt) .... dann produzieren sie keine nennenswerten Unterschiede.....
Curd
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 20. Jul 2007, 21:31
"Ich sitze hier ja nicht auf der Anklagebank."

Das sehe ich genauso.


[Beitrag von Curd am 20. Jul 2007, 21:32 bearbeitet]
Stones
Gesperrt
#51 erstellt: 20. Jul 2007, 21:36

kptools schrieb:
Hallo,
Stones schrieb:
und behaupte, daß es zwischen den Verstärkern Klangunterschiede gibt.

Behauptungen müssen nicht bewiesen werden?

Ein Symphonic Line z.B klingt eher höhenbetont und kühl, genau wie Krell.

Marantz und McIntosh eher mittenbetont und eher wärmer

Warum?
Dafür muss es doch Gründe geben, die sich auch messtechnisch nachweisen lassen müssten.

Grüsse aus OWL

kp



Hallo:

Das Meßtechnische zu belegen, ist Sache des Herstellers.
Ich als Endverbraucher entscheide dann, welches Gerät
mir persönlich am Besten gefällt. Und das es bei
Verstärkern, CD-Playern und verschiedenen Kabeln
unterschiede gibt, ist auch ohne technische Apparaturen,
jedenfalls für mich, hörbar.

Du schreibst ja, daß 99% aller Kabel gleich klingen.

Die meisten Verstärker müßten dann ja auch zu einem großen Teil gleich klingen, weil sie meßtechnisch die Kriterien ebenfalls erfüllen.

Warum gibt es dann Leute, die freiwillig so viel Geld
mehr für sündhaft teure Verstärker ausgeben, wo doch auch die preisgünstigen Mainstreamverstärker die selben Kriterien erfüllen und dem entsprechend gleich klingen
müßten? Das ist doch merkwürdig

Aber ich habe wirklich keine Lust mehr auf diese Diskussion
weil bringt nichts.

Viele Grüße

Stones
chilman
Inventar
#52 erstellt: 20. Jul 2007, 21:40
naja ich glaub schon, dass es unterschiede zwischen verstärkern gibt. wenn es welche gibt, sind die auch messbar.
nur sind diese messwerte oft einfach nicht angegeben, zb. die klirr-verteilung sogut wie nie, selbst der dämpfungfaktor ist oft nicht angegeben.
sind sämtliche parameter gleich, klingt der verstärker gleich, ganz eninfach.
das selbe gilt auch für boxen, da fehlt zb. oft eine messung unter verschiedenen winkeln, was in verbindung mit dem raum durchaus wichitg ist.
das problem ist nur, dass bestimmte parameter unter den tisch gekehrt werden.
ich vermute mal absicht, wenn die parameter nicht bekannt sind, versteht es der käufer auch nicht und bildet sich eine subjektive meinung, mit den hier hinreichend bekannten nachteilen...
hal-9.000
Inventar
#53 erstellt: 20. Jul 2007, 23:28
Köstlich ... immer wieder das gleiche ...

Das lustige dabei ist, dass bei dem meisten Firlefanz diejenigen auch nichts hören, wenn ihnen das Ohr als einziges Sinnesorgan als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung steht. Aber das gildet ja immer nicht
Nur gildet in diesem Falle das "Ich höre..." genauso wenig, weil es ja geschwindelt ist nun deswegen liegts augen/ohrenscheinlich wohl doch nicht am Gehör ...
Weiß gar nicht was daran so schwierig ist, diese Dinge nicht als (objektive) Tatsache sondern als subjektiven Eindruck zu deklarieren. Subjektiv "höre" ich auch so einiges ...

Offensichtlich will man sich hier nur ein wenig streiten und provozieren, weil einem langweilig ist - macht ja auch Spass. hatten wir anscheinend lange nicht ...
Klappt ja immer wieder, wenn man den größten Popel anführt und gleichzeitig auf das definitiv schlechtere Gehör der anderen anspielt - irgendeine "Fehlfunktion" müssen die ja haben, wenn sie beispielsweise durch Wassereimer verlegte Netzkabel nicht eindeutig am deutlich besseren Klangfluss erkennen können oder nicht mitbekommen, dass man mit der Wassertemperatur noch den Klang in Richtung warm oder kühl feintunen kann ... was ihr habt das noch nicht probiert? Jetzt aber schnell, kostet ja fast nichts außer Überwindung oder möglicherweise das Leben, aber was tut man nicht alles für den guten Klang.


[Beitrag von hal-9.000 am 20. Jul 2007, 23:35 bearbeitet]
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