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AHP oder Padis Feinsicherungen?

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Autor
Beitrag
wasusi
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 16. Apr 2009, 14:14
Hallo,
kann mir jemand sagen ob AHP oder Padis Feinsicherungen ihr Geld wert sind. Oder mal anders gefragt, lohnt sich die Anschaffung?
Wäre ja Tuning für relativ kleines Geld.
Mein Bruder hat da so seine Zweifel. Er ist Dpl. Ing und sieht meinen Aktivitäten immer sehr amüsiert zu.....

Gruß wasusi
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 16. Apr 2009, 14:16
Hi,


Oder mal anders gefragt, lohnt sich die Anschaffung?

Nein. Das ist in meinen Augen nichts anderes als Nepp und Bauernfängerei.

Grüße
Frank
wasusi
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 16. Apr 2009, 16:06
Hi,
da sagt mein Bruder auch.
Nur stellt sich für mich die Frage, warum die Dinger in den einschlägigen Testheften eigentlich immer positiv bewertet werden.
Hüb'
Inventar
#4 erstellt: 16. Apr 2009, 16:14
Hi,

weil die einschlägigen Testhefte mit Anzeigen von Herstellern derartig schwachsinnigen Zubehörs gutes Geld verdienen, vom dem die Redakteure wiederum ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Grüße
Frank
wasusi
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 16. Apr 2009, 16:18
Nun gut, so kann man das bestimmt auch sehen, gerade bei diesem Thema.
Das viel Blödsinn geschreiben wird ist klar, aber es trifft doch wohl nicht alle Bereiche in diesen Heften?
Gruß Walter Friedrich
wasusi
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 16. Apr 2009, 16:27
Da hab ich gleich noch ne Frage.
Und zwar, wie sieht es denn dann mit Steckverbindungen ala WBT nextgen aus.
Die kosten auch viel Geld und sollen ja auch wahre Wunder verbringen.
Irgendwie blick ich bei dem ganzen Kram nicht mehr durch.
Man kann sich ja nicht immer alles beim Händler ausleihen und zu Hause testen.
eisbärwelpe
Stammgast
#7 erstellt: 16. Apr 2009, 16:32

wasusi schrieb:
Mein Bruder ... ist Dpl. Ing und sieht meinen Aktivitäten immer sehr amüsiert zu.....


Das kann ich mir gut vorstellen.


wasusi schrieb:
Man kann sich ja nicht immer alles beim Händler ausleihen und zu Hause testen.


Aber wirklich nur das, um Deinen Bruder bei Laune zu halten. Hör auf ihn und kaufe nichts.

Beate
Rattensack
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 16. Apr 2009, 16:36

wasusi schrieb:
Das viel Blödsinn geschreiben wird ist klar, aber es trifft doch wohl nicht alle Bereiche in diesen Heften?

Die Inhaltsverzeichnisse sind oft ganz brauchbar.
wasusi
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 16. Apr 2009, 16:47
Also, ich möchte hier nicht das der Eindruck entsteht, dass ich alles glaube was dort geschreiben steht.
Auch mir ist klar es ums Verkaufen geht.
Bei den Sicherungen, ist auch mir als Laien fast der Kitt aus meiner Brille gefallen.
Aber wie sieht es denn eurer Meinung nach mit Verstärker Boxen .... und anderen Tests aus?
Walter Friedrich
Hüb'
Inventar
#10 erstellt: 16. Apr 2009, 16:54
Hi,

auch dazu gibt es höchst kontroverse Meinungen. Das ganze Form ist quasi voll davon.

Grüße
Frank
wasusi
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 16. Apr 2009, 17:02
Ja das hab ich auch schon einmal beim kurzen durchblättern gesehen.
Daraus ergibt sich ja dann nur, dass man bevor man sich eine neue Komponente anschafft, alles in den eigenen vier Wänden testen sollte.
Leider gibt es aber auch Händler die ihre sachen nicht immer herraus rücken

Gruß Walter Friedrich
Rattensack
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 16. Apr 2009, 17:10

wasusi schrieb:
Leider gibt es aber auch Händler die ihre sachen nicht immer herraus rücken :|

Och, das geht schon. Ich habe immer einen Geigenkasten unterm Arm, wenn ich den Händler meines Vertrauens um die Herausgabe von Geräten oder des Kasseninhaltes bitte.
wasusi
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 16. Apr 2009, 17:20
Cooler Tpp, werd ich beim Nächsten mal beherzigen
wasusi
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 16. Apr 2009, 17:22
Bitte mein Rechtschreibfehler zu entschuldigen.
Aber mit Gibs schreibt sichs schlecht.....
hf500
Moderator
#15 erstellt: 16. Apr 2009, 18:23
Moin,
die "einschlaegigen Testzeitschriften" haben in der Vergangenheit wirklich Hochqualitatives zu Papier gebracht, sachlich und ohne Geschwurbel. Es gab Berichte, in denen klar und nachvollziehbar ueber Vor _und_ Nachteile der getesteten Geraetschaften geschrieben wurde.
Wunderklangsicherungen haette es da hoechstens in der Aprilausgabe gegeben.

Irgendwann ab etwa Mitte der 80er fing es dann an, irrational zu werden. Da ging es dann mit dem Kabelklang los.
Spaeter dann drehten sie vollends am Rad und bringen nur noch Stilblueten.

Ein "Chefredakteur" behauptete doch glatt, er koenne am Klang feststellen, welchen Bodenbelag der Raum hatte, in dem die CDs _aufbewahrt_ wurden.

Er glaubt es wahrscheinlich sogar; es soll _keine_ Aprilausgabe gewesen sein, sowas drucken die jetzt jeden Monat ;-)

Irgendwann in den 90ern wurde auch die Sicherung als immens klangbestimmendes Teil in der Stromversorgung ausgemacht.
Seitdem gibt es Schmelzeinsaetze mit vergoldeten Endkappen, um den hohen Preis zu rechtfertigen...

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 16. Apr 2009, 18:24 bearbeitet]
AloneAgainOr
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 16. Apr 2009, 20:02

Rattensack schrieb:

wasusi schrieb:
Das viel Blödsinn geschreiben wird ist klar, aber es trifft doch wohl nicht alle Bereiche in diesen Heften?

Die Inhaltsverzeichnisse sind oft ganz brauchbar.

Was ist mit den Plattenkritiken? Ich hab' die früher ganz gerne gelesen und z.T. auch danach gekauft.
wasusi
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 17. Apr 2009, 08:45
Plattenkritiken unterliegen ja wohl auch mehr dem subjektiven Empfinden.
Aber unterm Strich denk ich das man sich für seine Überlegungen/Neukauf etc. ganz gute Anregungen holen kann,
solange man sein Hirn eingeschaltet lässt!!!!
Pilotcutter
Administrator
#18 erstellt: 17. Apr 2009, 09:26
In den einschlägigen HiFi Hochglanzmagazinen hat immer alles, aber auch alles mit Klang zu tun. Und er wird immer besser.

Bei den neuen Marantz Geräten hört man sogar das neue Gehäusedesign:


Die Dreiteilung der Gehäusefront soll sich dem Vernehmen nach denn auch klanglich sehr positiv bemerkbar gemacht haben.
Stereo 11/2008 Seite 23

Was "soll sich dem Vernehmen nach" wohl heißen soll? Ob die sich selbst nicht sicher sind?

Ja, Hirn sollte immer eingeschaltet bleiben.
wasusi
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 17. Apr 2009, 09:30

Pilotcutter schrieb:
In den einschlägigen HiFi Hochglanzmagazinen hat immer alles, aber auch alles mit Klang zu tun. Und er wird immer besser.

Bei den neuen Marantz Geräten hört man sogar das neue Gehäusedesign:


Die Dreiteilung der Gehäusefront soll sich dem Vernehmen nach denn auch klanglich sehr positiv bemerkbar gemacht haben.
Stereo 11/2008 Seite 23

Was "soll sich dem Vernehmen nach" wohl heißen soll? Ob die sich selbst nicht sicher sind?

Ja, Hirn sollte immer eingeschaltet bleiben.


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):



Ist ja der Hammer was die sich so einfallen lassen.
Werde mal meinen Emitter so umbauen, vielleicht bringt das ja was
Rattensack
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 17. Apr 2009, 09:33

Pilotcutter schrieb:
Was "soll sich dem Vernehmen nach" wohl heißen soll?

Ja, das lässt tatsächlich Raum für Interpretanz.

Ich lese das so: "... habe Klangunterschiede deutlich vernommen (deshalb "dem Vernehmen nach"), obwohl ich im Moment meine Pillendose nicht aufkriege".
wasusi
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 17. Apr 2009, 09:43

Ich lese das so: "... habe Klangunterschiede deutlich vernommen (deshalb "dem Vernehmen nach"), obwohl ich im Moment meine Pillendose nicht aufkriege".


Die Pillen will ich dann aber auch haben


[Beitrag von kptools am 17. Apr 2009, 10:35 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#22 erstellt: 17. Apr 2009, 10:06

Pilotcutter schrieb:
soll sich [...] sehr positiv bemerkbar gemacht haben.


Ist glaube ich Konjunktiv I und klingt auch irgendwie so, als ob keiner so richtig dabei war, als man das gehört hat.

Vielleicht suchen 'se den noch, der das gehört haben soll.

"dem Vernehmen nach" heißt ja nix andres als "wie man hört". Aber das bezieht sich ja nicht auf den Klang sondern auf die Aussage. "Vernehmen" ist ein Vorgang etwas von anderen zu erfahren.

Meine Theorie wäre, dass der Redakteur auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn gehört hat, wie sich zwei unterhalten haben, dass sie einen kennen, dessen Schwager gelesen hat, dass einer den Vorteil der Dreiteilung der Gehäusefront gehört hat.

Aber kommt halt drauf an, was man gerade raucht.
wasusi
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 17. Apr 2009, 16:06
So Chef ist weg,weiter gehts:
Pilotcutter schrieb:

Pilotcutter schrieb:
soll sich [...] sehr positiv bemerkbar gemacht haben.


Ist glaube ich Konjunktiv I und klingt auch irgendwie so, als ob keiner so richtig dabei war, als man das gehört hat.

Ich glaub das man hier auch noch was über Grammatik lernen kann, find ich toll.
Jeck-G
Inventar
#24 erstellt: 17. Apr 2009, 18:48
Wieder zurück zum eigentlichen Thema: Die Sicherung

Was meint ihr, lohnen sich bei folgender Endstufe andere Sicherungen? Welche wären dafür besser, AHP oder Padis? Es kommen ja immerhin 8 Sicherungen rein, von daher soll es gut überlegt sein.

Die Endstufe ist von Lab.Gruppen (schwedischer HiEnd-Hersteller, falls wer die Firma nicht kennt) und heißt "iP450".
Hier mal ein Bild:


Weiß auch wer, wo es rhodiumbeschichtete Speakons gibt?
Rattensack
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 17. Apr 2009, 18:56

Jeck-G schrieb:
Wieder zurück zum eigentlichen Thema: Die Sicherung

Hab ich grad ein Déjà-vu, oder hast du exakt die gleiche Frage mit dem selben Foto schon mal vor ca. 6 Monaten gestellt???
wasusi
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 17. Apr 2009, 19:02
Hi,
ist nicht Rhodiumbeschichtung auch ein Voodoo-Thema?
Gruß
AloneAgainOr
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 17. Apr 2009, 21:51

Rattensack schrieb:

Jeck-G schrieb:
Wieder zurück zum eigentlichen Thema: Die Sicherung

Hab ich grad ein Déjà-vu, oder hast du exakt die gleiche Frage mit dem selben Foto schon mal vor ca. 6 Monaten gestellt???

Ich hab' den Text auch schon mal gelesen. Wann das war, weiss ich aber nicht mehr. Aber das Bild war auch dabei.
Er ist halt ein Jeck - auch wenn's schon nach Ostern ist.

Gruß AAO
wasusi
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 18. Apr 2009, 07:58

AloneAgainOr schrieb:

Rattensack schrieb:

Jeck-G schrieb:
Wieder zurück zum eigentlichen Thema: Die Sicherung

Hab ich grad ein Déjà-vu, oder hast du exakt die gleiche Frage mit dem selben Foto schon mal vor ca. 6 Monaten gestellt???

Ich hab' den Text auch schon mal gelesen. Wann das war, weiss ich aber nicht mehr. Aber das Bild war auch dabei.
Er ist halt ein Jeck - auch wenn's schon nach Ostern ist.

Gruß AAO


Guten Morgen,
ich kenn die Bilder zwar nicht würde aber wirklich gerne wieder zum Thema zurück kehren.
Mein Nachbar schwört nämlich auf die Dinger, erhat sie glaube ich auch im Rasierer
sealpin
Inventar
#29 erstellt: 18. Apr 2009, 09:11

wasusi schrieb:

AloneAgainOr schrieb:

Rattensack schrieb:

Jeck-G schrieb:
Wieder zurück zum eigentlichen Thema: Die Sicherung

Hab ich grad ein Déjà-vu, oder hast du exakt die gleiche Frage mit dem selben Foto schon mal vor ca. 6 Monaten gestellt???

Ich hab' den Text auch schon mal gelesen. Wann das war, weiss ich aber nicht mehr. Aber das Bild war auch dabei.
Er ist halt ein Jeck - auch wenn's schon nach Ostern ist.

Gruß AAO


Guten Morgen,
ich kenn die Bilder zwar nicht würde aber wirklich gerne wieder zum Thema zurück kehren.
Mein Nachbar schwört nämlich auf die Dinger, erhat sie glaube ich auch im Rasierer :D


OK, zurück zum Thema.
Wenn Du GENAU diese Frage "AHP oder Padis Feinsicherungen?" beantwortet haben willst: bei dieser Auswahl ist es völlig egal welche der beiden Sicherungsarten Du nimmst -
solange die Sicherungswerte und Auslösetypen zu den original Sicherungen eingehalten werden.

ciao
sealpin
wasusi
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 18. Apr 2009, 09:50
Wie offen bist du für das Thema?
Und, wo genau liegt der Unterschied zwischen träge und flink?
cptnkuno
Inventar
#33 erstellt: 18. Apr 2009, 10:18

wasusi schrieb:
Wie offen bist du für das Thema?
Und, wo genau liegt der Unterschied zwischen träge und flink? :?

die flinke brennt sofort durch, die träge hält Überspannung etwas länger aus, die Zeiten weiß ich nicht, aber du solltest das wieder reintun, was drinnen war.
wasusi
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 18. Apr 2009, 10:30
Danke, mit solchen Antworten kann man als Laie etwas anfangen
Jeck-G
Inventar
#35 erstellt: 18. Apr 2009, 11:06
Und reichlich gibt es was in der Wiki zu lesen... http://de.wikipedia.org/wiki/Schmelzsicherung

Edit:
Wenn Sicherungen klingen würden, wäre das Austauschen der Standardsicherungen gegen diese "Tuning-Sicherungen" stets eine Klangverschlechterung, da die Geräte auf die Verwendung von Standardsicherungen hin konstruiert sind.
Gilt auch für Stromkabel, die an den Geräten fest installiert sind oder beiliegen.


[Beitrag von Jeck-G am 18. Apr 2009, 11:14 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#36 erstellt: 18. Apr 2009, 14:10

wasusi schrieb:
Wie offen bist du für das Thema?
Und, wo genau liegt der Unterschied zwischen träge und flink? :?


Welches Thema?
Sicherungen sollen das machen wofür sie eingeplant wurden.

Also, wie meine Vorposter: bitte nur die selben Anschlusswerte nehmen! Du tust damit deinem Gerät einen Gefallen...

Falls Du auf "klangliche" Auswirkunegn aus bis: DAS stand so nicht in Deinem Threadtitel - und ich werde hier nicht offtopic...

ciao
sealpin
wasusi
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 18. Apr 2009, 19:09
Hi,

sealpin schrieb:

wasusi schrieb:
Wie offen bist du für das Thema?
Und, wo genau liegt der Unterschied zwischen träge und flink? :?


Welches Thema?
Sicherungen sollen das machen wofür sie eingeplant wurden.

Also, wie meine Vorposter: bitte nur die selben Anschlusswerte nehmen! Du tust damit deinem Gerät einen Gefallen...

Falls Du auf "klangliche" Auswirkunegn aus bis: DAS stand so nicht in Deinem Threadtitel - und ich werde hier nicht offtopic...

ciao
sealpin


Also mir ging es nicht nur um flink oder träge, sondern natürlich auch um die klanglichen Auswirkungen.

Denn, somit sind wir auch wieder bei den Tests, weil dort wurden ja auch klangliche Unterschiede beschrieben......

Gruß
eisbärwelpe
Stammgast
#38 erstellt: 18. Apr 2009, 19:17
Moin Walter,

wie ist denn nach all den Beiträgen Deine derzeige Einstellung zu dem Voodoo-Zubehör? Könnte da was dran sein oder eher nicht?

Beate
wasusi
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 18. Apr 2009, 19:30
Hi Beate,

eisbärwelpe schrieb:
Moin Walter,

wie ist denn nach all den Beiträgen Deine derzeige Einstellung zu dem Voodoo-Zubehör? Könnte da was dran sein oder eher nicht?

Beate


Also, ich steh zu meiner "Naivität".

Hab bei meinem Nachbar oder besser gesagt-er hat-alle Sicherungen mal für mich ausgetauscht.

Und ich bin einwenig hin und her gerissen denn ich habe Unterschiede gehört!

Vielleicht habe ich was an den Ohren aber es klang anders.

Hat denn jemand der hier geschrieben hat, wirklich schon einmal selbst getestet?

Ist echt ne ernst gemeinte Frage!

Gruß Walter-geht auch ohne Friedrich
eisbärwelpe
Stammgast
#40 erstellt: 18. Apr 2009, 20:27
Walter, die Methode "Trial and Error" (Versuch und Irrtum) hilft manchmal, ist aber zeitraubend und teuer. Da sind die Techniker im Vorteil, weil sie da ansetzen, wo wirklich Effekte zu erwarten sind. Das vermeidet Frust.

Aber gib nicht zuviel Geld für zweifelhaftes Zubehör aus. Von besseren Boxen hast Du auf Dauer mehr.

Beate
Uwe_Mettmann
Inventar
#41 erstellt: 18. Apr 2009, 21:08

wasusi schrieb:
Hab bei meinem Nachbar oder besser gesagt-er hat-alle Sicherungen mal für mich ausgetauscht.

Und ich bin einwenig hin und her gerissen denn ich habe Unterschiede gehört!

Hallo Walter,

das habe ich schon mal hier im Forum erklärt. Natürlich bringt der Austausch der Feinsicherung etwas aber nicht, weil die andere Sicherung besser ist, sondern weil beim Einsetzten der neuen Sicherung die alten Oxidschichten abgekratzt werden. Dadurch sind dann die Übergangswiderstände geringer, was natürlich mit einer Klangverbesserung einher geht. Also, auch wenn man die alte Sicherung einfach rausnimmt und wieder einsetzt, hat man den gleichen Effekt.

Nun, natürlich gibt es auch Möglichkeiten diese Klangverbesserung auch dauerhaft zu erreichen. Man braucht bloß unterhalb der Sicherung einen Magneten anbringen. Es ist ja bekannt, dass beim Einschalten eines Gerätes kurzzeitig ein erhöhter Strom fließt, weil ja erst das Magnetfeld des Trafos aufgebaut werden muss und die Elkos aufgeladen werden müssen. Wie wir aus der Schulphysik wissen, ergibt sich um einen stromdurchflossenen Leiter ein Magnetfeld, das bei einem starken Stromimpuls auch entsprechend stark ausfällt. Dieses Magnetfeld interagiert mit dem Magneten unterhalb der Sicherung, so dass je nach Polarität des Strom eine Anziehung oder Abstoßung entsteht. Nun, egal, jedenfalls bewirkt es, dass sich die Sicherung etwas bewegt und somit die Oxidschicht abgekratzt wird. Somit ist also sichergestellt, dass der Klanggewinn dauerhaft erhalten bleibt.

Nun, einfach einen Magneten unter die Sicherung zu kleben, ist aus Sicherheitsgründen nicht ganz unproblematisch (Einhaltung von Sicherheitsabständen). Daher sollte man auf Sicherungshalter zurückgreifen, bei denen solch ein Magnet bereits eingebaut ist und der VDE oder GS geprüft ist. Ich habe solche Sicherungshalter in verschiedenen Größen entwickelt (Gebrauchsmusterschutz ist angemeldet), die gerade in der Zulassungsphase sind. Ende Mai werden sie erhältlich sein. Gerne könnt Ihr sie dann bei mir beziehen, Preis ab 85 Euro/Stück.


Gruß

Uwe
philippo.
Inventar
#42 erstellt: 18. Apr 2009, 21:26
ich find die idee super!

haste mal ne bestellnummer und adresse?

dann geht die bestellung gleich raus.

Uwe_Mettmann
Inventar
#43 erstellt: 18. Apr 2009, 21:56

phlippo schrieb:
haste mal ne bestellnummer und adresse?

dann geht die bestellung gleich raus.


Hallo phlippo,

ganz so professionell mach ich das noch nicht, denn ich stehe mit dem Vertrieb erst am Anfang. Schicke mir daher eine PM mit deiner Adresse und ich schicke dir den Sicherungshalter per Nachnahme zu. Wie schon gesagt, 85 Euro pro Halter. Hinzu kommt noch Verpackung + Nachnahmegebühr.

Damit ich dir den richtigen Halter schicke, brauche ich noch ein Foto deines jetzigen Sicherungshalters. Öffne dein Gerät, lege ein Lineal neben den Sicherungshalter (damit ich die Größe ermitteln kann) und mache ein Foto.


Gruß

Uwe
philippo.
Inventar
#44 erstellt: 18. Apr 2009, 22:05
puh, hab grad kein lineal zur hand.

schätze aber mal so auf 30cm...

wenn ich die genauen daten habe, schicke ich sie dir.
ich denk mal, jetzt wos sommer wird könnt ich direkt noch einen für den kühlschrank mitbestellen.

was meinst du, gibts da schon erste erfahrungen?
_ES_
Administrator
#45 erstellt: 18. Apr 2009, 22:06
Uwe, Uwe, Uwe..wo soll das bloß noch mit Dir enden ?


[Beitrag von _ES_ am 18. Apr 2009, 22:07 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#46 erstellt: 18. Apr 2009, 22:11

phlippo schrieb:

ich denk mal, jetzt wos sommer wird könnt ich direkt noch einen für den kühlschrank mitbestellen.

was meinst du, gibts da schon erste erfahrungen?

Nö.


R-Type schrieb:
Uwe, Uwe, Uwe..wo soll das bloß noch mit Dir enden ? ;)

Mit einem dicken Bankkonto.


Gruß

Uwe


[Beitrag von Uwe_Mettmann am 18. Apr 2009, 22:11 bearbeitet]
wasusi
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 19. Apr 2009, 09:12
Guten Morgen Beate,

eisbärwelpe schrieb:
Walter, die Methode "Trial and Error" (Versuch und Irrtum) hilft manchmal, ist aber zeitraubend und teuer. Da sind die Techniker im Vorteil, weil sie da ansetzen, wo wirklich Effekte zu erwarten sind. Das vermeidet Frust.

Aber gib nicht zuviel Geld für zweifelhaftes Zubehör aus. Von besseren Boxen hast Du auf Dauer mehr.

Beate


Nee, ich habe nicht vor ein Vermögen zu verpulvern.
Hab auch schon mal nachgedacht meine Virgo gegen eine Avanti zu tauschen.

Aber zum Thema Sicherungen, da ich für einen Wechsel maximal ca. 40 Euro ausgeben werde, halten sich die Kosten in Grenzen.
Wenn man bedenkt, dass man für einen Blindkauf einer anderen Komponente unter Umständen mehrere tausend Euro hinlegt, denke ich das
, dass noch ok ist.

Schönen Tag noch und Gruß, Walter
wasusi
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 19. Apr 2009, 09:31
Hallo,

Uwe_Mettmann schrieb:

phlippo schrieb:
haste mal ne bestellnummer und adresse?

dann geht die bestellung gleich raus.


Hallo phlippo,

ganz so professionell mach ich das noch nicht, denn ich stehe mit dem Vertrieb erst am Anfang. Schicke mir daher eine PM mit deiner Adresse und ich schicke dir den Sicherungshalter per Nachnahme zu. Wie schon gesagt, 85 Euro pro Halter. Hinzu kommt noch Verpackung + Nachnahmegebühr.

Damit ich dir den richtigen Halter schicke, brauche ich noch ein Foto deines jetzigen Sicherungshalters. Öffne dein Gerät, lege ein Lineal neben den Sicherungshalter (damit ich die Größe ermitteln kann) und mache ein Foto.


Gruß

Uwe


Ich finde es gut das man sich so schön auf meine Kosten amüsieret hat
Aber die Frage steht immer noch im Raum, ob man die Weisheiten durch eigens Hören oder nur durch Hörensagen kennt.
Wie schon mal angemerkt ist mein Bruder Dpl.Ing. und er hat einen fundierten wissenschaftlichen Background.
Selbst er hat es nicht wirklich geschafft mich zu überzeugen.
Womit ich nicht sagen will das ich beratungresisdent bin.

Aber da jeder Mensch anders hört bzw. das Hören oder den Klang anders wahr nimmt, nehme ich solche Selbstversuche mit relativ geringen Kosten, in Kauf.

Es ist doch so, das es nicht für alle Phämomäne eine wissenschaftliche Erklärung gibt.

Auch in der Philosophie gab und gibt es kontroverse Meinungen, wer hat nun Recht, vorallem wo es um so subjektive Dinge wie persönliches Klangempfinden geht?

Die Hauptsache aber ist das es euch Spaß gemacht hat

Gruß Walter
kptools
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 19. Apr 2009, 10:35
Hallo,

diese Sicherungen mögen im Vergleich zu anderem Voodoo-Schnickschnack nicht teuer erscheinen. Sie sind aber trotzdem maßlos überteuert, denn es handelt sich hier normaler Weise um Cent-Artikel!

Wie schon mal angemerkt ist mein Bruder Dpl.Ing. und er hat einen fundierten wissenschaftlichen Background.
Selbst er hat es nicht wirklich geschafft mich zu überzeugen.

Warum man ausgewiesenen Fachleuten keinen Glauben schenken kann, den Marktschreiern in der Werbung dagegen jedes Wort abnimmt, daß werde ich wohl nie begreifen.

Es ist doch so, das es nicht für alle Phämomäne eine wissenschaftliche Erklärung gibt.

Dann würde mich mal interessieren, wie diese Snake-Oil-Verkäufer ihre Produkte überhaupt gezielt entwickeln können? Aber ich kann Dir versichern, da gibt es gar keine Entwicklung, sondern allenfalls eine Marktsondierung.

Außerdem gibt es da keinerlei "Phänomäne", außer der Suggestion. Und die ist wissenschaftlich sehr gut erklärt.

Grüsse aus OWL

kp
Uwe_Mettmann
Inventar
#50 erstellt: 19. Apr 2009, 10:48
Hallo Walter,

der Scherz ging nicht auf deine Kosten, denn dazu glauben viel zu viele Leute, dass Sicherungen einen klanglichen Einfluss haben.

Gerade über Sicherungen ist hier schon soviel geschrieben worden, auch von mir, so dass ein kleiner Scherz nichts Schlimmes ist.

Gut, gehe ich noch mal ernsthaft auf das Thema ein.

Man sollte sich aber mal überlegen, welche Sicherungen in der Regel getauscht werden, die Sicherung auf der 230 V Seite. Danach kommt dann noch der Trafo, die Gleichrichtung, die Glättung durch die Elkos und anschließend für die meisten Schaltungsteile auch noch eine Spannungsstabilisierung. Die so gewonnenen Versorgungsspannungen werden dann zur Spannungsversorgung der Audioschaltungen verwendet. Selbst wenn die Sicherung einen geringen Einfluss auf die 230 V haben sollte, so bleibt nach diesen vielen Verarbeitungsstufen nicht mehr viel davon übrig.

Bedenke auch, dass die 230 V kein absolut reiner Sinus, mit absolut konstantem Pegel ist. Die Signalverformung und die Spannungsschwankungen liegen Größenordnung über das, was eine andere Sicherung bewirken kann.

Ist dir übrigens mal in den Sinn gekommen, bei deinem Auto ein paar cm deiner Benzinleitung durch eine goldene Leitung auszutauschen? Die Benzinleitung ist genauso wie die 230 V für die Energieversorgung zuständig. Beim Auto kommt keiner auf die Idee, so einen Blödsinn zu machen, warum denn dann bei den Audiogeräten?

Natürlich kann es sein, dass du nach dem Tausch einen Unterschied hörst. Wir sind aber keine Maschinen, sondern Menschen die von unseren Gefühlen, Sinnen und auch Erwartungshaltungen gesteuert werden. Insofern ist wahrscheinlich, dass du dir die gehörten Unterschiede nur einbildest. Das ist doch normal und nichts Schlimmes.


wasusi schrieb:
Es ist doch so, das es nicht für alle Phämomäne eine wissenschaftliche Erklärung gibt.

Ja, es gibt aber auch viele Dinge, deren Funktionsweise abgeklärt ist, dazu gehört auch der Einfluss einer Sicherung. Würde man nicht mal das in Griff haben, so wäre es wohl kaum möglich Geräte zu entwickeln. Jeder Sicherung, jede Kontaktstelle, jede Leiterbahn hätte einen unerklärlichen Einfluss. Die Entwicklung eines Geräts wäre ein Zufallsspiel.


wasusi schrieb:
Auch in der Philosophie gab und gibt es kontroverse Meinungen, wer hat nun Recht, vorallem wo es um so subjektive Dinge wie persönliches Klangempfinden geht?

Ja, es ist richtig, das persönliche Klangempfinden ist subjektiv. Also, wie oben schon erwähnt, ist das Klangempfinden auch nicht nur von unserem Gehör, sondern wird auch von unseren anderen Sinnen, Empfindungen und Erwartungshaltungen beeinflusst.


Gruß

Uwe
_ES_
Administrator
#51 erstellt: 19. Apr 2009, 10:57

Man sollte sich aber mal überlegen, welche Sicherungen in der Regel getauscht werden, die Sicherung auf der 230 V Seite. Danach kommt dann noch der Trafo, die Gleichrichtung, die Glättung durch die Elkos und anschließend für die meisten Schaltungsteile auch noch eine Spannungsstabilisierung. Die so gewonnenen Versorgungsspannungen werden dann zur Spannungsversorgung der Audioschaltungen verwendet. Selbst wenn die Sicherung einen geringen Einfluss auf die 230 V haben sollte, so bleibt nach diesen vielen Verarbeitungsstufen nicht mehr viel davon übrig.


Gleiches gilt auch für Netzkabel, Netzfiltern (die "Normalen" ), sowie Steckerleisten, für die man locker auch mal 1000 euro hinlegen kann.
wasusi
Hat sich gelöscht
#52 erstellt: 19. Apr 2009, 11:39
Ok,ich hab ja schon gesagt das ich nicht beratungresistent bin, die Argumentationskette kenn ich vom besagtem Bruder auch.....


R-Type schrieb:

Man sollte sich aber mal überlegen, welche Sicherungen in der Regel getauscht werden, die Sicherung auf der 230 V Seite. Danach kommt dann noch der Trafo, die Gleichrichtung, die Glättung durch die Elkos und anschließend für die meisten Schaltungsteile auch noch eine Spannungsstabilisierung. Die so gewonnenen Versorgungsspannungen werden dann zur Spannungsversorgung der Audioschaltungen verwendet. Selbst wenn die Sicherung einen geringen Einfluss auf die 230 V haben sollte, so bleibt nach diesen vielen Verarbeitungsstufen nicht mehr viel davon übrig.


Gleiches gilt auch für Netzkabel, Netzfiltern (die "Normalen" ), sowie Steckerleisten, für die man locker auch mal 1000 euro hinlegen kann.


Ich finde es ja schon gut das du von Netzkabeln und "normalen Netzfiltern" sprichst und nicht von NF bzw. LS-Kabeln.

Darf ich hier auch mal nach Netzfiltern fragen oder muß ich dafür eine neue Umfrage starten?

Übrigens, was meinst du mit "normalen Netzfiltern"?

Gruß Walter
_ES_
Administrator
#53 erstellt: 19. Apr 2009, 11:46
Die meisten (bezahlbaren) Netzfilter entfalten ihre Wirkung irgendwo ab 100 Khz aufwärts.

Das ist uninteressant, wenn dann sollte es ab 60Hz aufwärts passieren.

Selbst dann ist eher eine homöopathische Wirkung wahrscheinlich.

Störimpulse aus dem Netz, die sich über den Trafo und der Gleichrichtung in die Schaltung einfinden und das Gerät "anders" klingen lassen könnten, wären dann so stark, daß man sowieso nicht mehr zum Musikhören kommt.


[Beitrag von _ES_ am 19. Apr 2009, 11:49 bearbeitet]
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