Sony Voodoo

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Passat
Moderator
#1 erstellt: 27. Mrz 2017, 15:13
Hallo,

mir sind ein paar Voodoo-Sachen bei einer Beschreibung eines Sony AV-Receivers aufgefallen.

Das richtige Lötmaterial ist wichtig:

ES-Lötmaterial der zweiten Generation
Jahrelange Erfahrung in der Soundtechnologie und kontinuierliche Soundtests von Sony haben dazu beigetragen, ein hochwertiges ES-Lötmaterial für Klangqualität zu entwickeln. Eine hochreine Zinnbasis wird zum Erstellen einer speziellen Legierung mit kleinen Mengen speziell ausgewählter Metallelemente gemischt, wodurch ein reaktionsschneller, dynamischer Sound erzielt wird.


Auch das Leiterplattenmaterial hat einen Einfluß:

Dieser Stromkreis befindet sich auf einer Glas-Epoxidharz-Leiterplatte, wodurch höhere Geschwindigkeit und Leistung erreicht werden.


Und auch das Gehäuse:

Das stabile Rahmen- und Träger-Gehäuse aus Stahl hält den Schalldruck externer Lautsprecher in Grenzen und sorgt für einen gebündelteren Klang.


Ob die den Unsinn, den die da schreiben, wirklich glauben?

Grüße
Roman
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 27. Mrz 2017, 15:31
Hallo,

komisch, schon wieder Sony, nachdem sie schon die volle Breitseite für ihre "Premium Sound"- SD-Karte bekommen haben...

Geht Sony auch unter die Entwickler, Produzenten und Vertreiber von Tinnef?

Peter
CHICKENMILK
Inventar
#3 erstellt: 27. Mrz 2017, 15:54
Solange es Leute gibt, deren kognitive Hinterbliebenheit sie dazu verleitet, diesen Unsinn zu kaufen, solange werden Hersteller auch solche Verkaufsargumente liefern.
cr
Moderator
#4 erstellt: 27. Mrz 2017, 21:16

Das richtige Lötmaterial ist wichtig:


Der erste Schritt wäre mal eine Löterei, die hält. Beim Sony ES-Receiver, den ich in den 90er meinen Eltern schenkte, mußten nach 10 Jahren Dutzende Lötstellen nachgelötet werden.....
Passat
Moderator
#5 erstellt: 27. Mrz 2017, 22:17
Genau das hatte ich bei meiner TA-N55ES.
Die habe ich damals neu gekauft.
Nach nicht einmal 2 Wochen fing ein Kanal an, zu verzerren.
Ich habe dann mal das untere Gitter abgeschraubt und alle Lötstellen optisch inspiziert.
Und siehe da, eine Lötstelle an einem der Endtransistoren war optisch deutlich sichtbar nicht OK.
Nachgelötet und seit dem war nie wieder etwas mit der Endstufe.
Die läuft heute noch einwandfrei.

Grüße
Roman
MasterKenobi
Inventar
#6 erstellt: 30. Mrz 2017, 17:17
Also die ersten beiden Punkte, nur nicht so blumig beschrieben, hätten ja noch Sinn gemacht zwecks Haltbarkeit, Leitfähigkeit bzw besserem Kontakt usw....

Aber der dritte Punkt mit dem Gehäuse ergibt für mich gar keinen Sinn.

Mein alter Denon Verstärker hatte ein vibrationshemmendes Gehäuse. Oh ich sag euch, meine Lautsprecher an ihm klangen gleich viel ruhiger, lach.
bapp
Inventar
#7 erstellt: 31. Mrz 2017, 11:44

Also die ersten beiden Punkte, nur nicht so blumig beschrieben, hätten ja noch Sinn gemacht zwecks Haltbarkeit, Leitfähigkeit bzw besserem Kontakt usw....

Nein - ganz und gar nicht!
Auch die ersten beiden Aussagen sind definitiv komplett bescheuert.
kinodehemm
Inventar
#8 erstellt: 31. Mrz 2017, 13:35

Auch die ersten beiden Aussagen sind definitiv komplett bescheuert.


das zeigt doch nur die Konsequenz desn Artikels- von A-bis Z
Sonny_Tucson
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 31. Mrz 2017, 15:10
Obi Wan schrieb doch:
Also die ersten beiden Punkte, nur nicht so blumig beschrieben, hätten ja noch Sinn gemacht zwecks Haltbarkeit, Leitfähigkeit bzw besserem Kontakt usw....

Und nicht
....., wodurch ein reaktionsschneller, dynamischer Sound erzielt wird


Also: stimmt doch!
bapp
Inventar
#10 erstellt: 31. Mrz 2017, 15:57
Ich nehme dann also zur Kenntnis, dass sich bei Sony nicht nur schnöde Technologen mit den Lötprozessen befassen, sondern dass dort auch ein Druide beschäftigt ist, der in der Schwitzhütte die streng geheime Lötsuppe zusammenrührt, und ihr erst den richtigen Klang verleiht.
Und schnell muss er sein, der Klang, richtig schnell, das ist ganz wichtig - erst dann geht sie ab, die Hutz!
Dadof3
Inventar
#11 erstellt: 01. Apr 2017, 09:41
ZeeeM
Inventar
#12 erstellt: 01. Apr 2017, 12:32

8erberg (Beitrag #2) schrieb:

komisch, schon wieder Sony, nachdem sie schon die volle Breitseite für ihre "Premium Sound"- SD-Karte bekommen haben...
Geht Sony auch unter die Entwickler, Produzenten und Vertreiber von Tinnef?


Solange sich dadurch die Absatzzahlen und die Marge steigern lässt, scheißt man auf die Nerds die das Zeuch entwickeln.
bapp
Inventar
#13 erstellt: 29. Apr 2017, 01:45
Das muss aber vorher erst noch sauber ausgependelt werden!
coreasweckl
Inventar
#14 erstellt: 29. Apr 2017, 08:58
bez. Technik, die trotz Einfachheit und Zuverlässigkeit einen klanglichen Mehrgewinn gewährleistet, lob ich mir die Aktivatortechnik.
Da kann so schnell nichts ausfallen...


[Beitrag von coreasweckl am 30. Apr 2017, 01:54 bearbeitet]
soundrealist
Inventar
#15 erstellt: 29. Apr 2017, 09:55

cr (Beitrag #4) schrieb:

Das richtige Lötmaterial ist wichtig:


Der erste Schritt wäre mal eine Löterei, die hält. Beim Sony ES-Receiver, den ich in den 90er meinen Eltern schenkte, mußten nach 10 Jahren Dutzende Lötstellen nachgelötet werden..... :KR


Genau darin liegt das Geheimnis des neuen ES-Lötzinns: Wenn die Lötstellen halten, kommt auch ein Signal raus. Das klingt dann eindeutig dynamischer und plastischer, als ein defektes Gerät. In sofern sind die unzähligen Hörtests der erfahrenen Sony-ES-Produktentwickler alles andere als Vodoo
soundrealist
Inventar
#16 erstellt: 29. Apr 2017, 10:02

Passat (Beitrag #1) schrieb:

Und auch das Gehäuse:

Das stabile Rahmen- und Träger-Gehäuse aus Stahl hält den Schalldruck externer Lautsprecher in Grenzen und sorgt für einen gebündelteren Klang.




.... stell Dir mal vor, der Bass der externen Lautsprecher haut so starke Beulen ins Gehäuse, daß im Inneren die Platinen brechen. Da ist es doch extrem beruhigend, so ein Kampfpanzergehäuse zu haben
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