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Ich konvertiere!

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Autor
Beitrag
Amerigo
Inventar
#1 erstellt: 30. Sep 2004, 20:57
Ich lösche hiermit meine Mitgliedschaft bei den 'Holzohren', die mir bisher Heimat waren und melde mich neu bei den 'Goldohren' an.

Was ist passiert? Nun, ich bin erkältet daheim und 's war mir langweilig. Also hab' ich von meinem Händler zum Testen Fadel Art und Transparent Cable gekriegt, und zwar Cinch und Lautsprecher-Kabel.

Hammer. Ihr könnt jetzt natürlich sagen 'okay, offenbar hat er mehr Fieber als er merkt', aber diese Transparents gebe ich nicht mehr her.

Stimmen sind weniger kehlig, sondern haben mehr Schmelz gekriegt. Bässe sind fundamentaler, trockener geworden. Ich habe mehr Raum zwischen den Klängen, die Atmosphäre ist gelöster, transparenter geworden, der Raum breiter.

Das Fadel klang auch ganz gut, für mich aber zu weich, zu süsslich.

Es gibt Kabelkang. Für mich jedenfalls (und jetzt her mit dem Fieberthermometer!)
vgapsycho
Stammgast
#2 erstellt: 30. Sep 2004, 22:54
Ist das ansteckend?

Mägo_de_Oz
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 01. Okt 2004, 00:18
Hi!

Mehrmaligen Blindtest gemacht, Trefferquote deutlich über 50%?

Gruß
Satanshoden
Stammgast
#4 erstellt: 01. Okt 2004, 01:41
Willkommen im Club

Kannst du löten? KONDENSATORKLANG ist noch mal ein ganz andere Qualität! Probier mal einen M-Cap Supreme oder einen Audyn Plus vor dem Hochtöner, da geht die Sonne auf.
Haichen
Inventar
#5 erstellt: 01. Okt 2004, 07:37
Moin Amerigo !

Ich habe mich auch erst nach längerer Zeit etwas intensiver mit der Kabelage beschäftigt und will diese auch nicht mehr hergeben.

Der Voodoo-Streit in diesem Forum ist sicherlich schon legendär.

Aber jeder, wie er will !

Hai-di Kabel !

haichen


[Beitrag von Haichen am 01. Okt 2004, 07:40 bearbeitet]
lumi1
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Okt 2004, 09:04

Amerigo schrieb:
Es gibt Kabelkang. Für mich jedenfalls (und jetzt her mit dem Fieberthermometer!) :angel


Nun denn......... ..auf die Kabel.
Wie erwähnt, jedem das seine.
Trotzdem, die Kondensatoren könnte ich noch nachvollziehen....
Sorry, ich kann´s nie lassen....
Bitte kein Krieg,....okay?
anon123
Administrator
#7 erstellt: 01. Okt 2004, 10:18
Hallo Amerigo,

es dürfte ja hinreichend bekannt sein, daß ich mit dem in Abrede stellen von Kabelklang nichts anfangen kann. Dennoch: Eine Erkältung schlägt auf die Ohren, jedenfalls bin ich kaum wirklich differenziert hörfähig, wenn ich erkältet bin. Auch sind die Symptome einer Erkältung nicht eben konzentrationsfördernd.

Deine klanglichen Schilderungen unbenommen postest Du vielleicht weitere Erfahrungen, wenn der "Kopf wieder frei" ist.

Beste Grüße.
horst.b.
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 01. Okt 2004, 10:41
Braver Mann !


H
Amerigo
Inventar
#9 erstellt: 01. Okt 2004, 10:52
Der Klang ist auch heute noch besser! Ich hab das Fadel Art für über 600 Euro aber weggeräumt, klingt mir zu aufgeblasen. Das Transparent aber, das ist noch dran.

Höre gerade Mich Gerbers Kontrabass (Tales Of The Wind) und das an mehr Körper, mehr Wärme, mehr Schmelz rüberkommt, einfach Hammer. Das System klingt erwachsener und ich hab viel kontrollierteren Bass, deutlich mehr Fundament. Auch den Stimmen tut das gut, die werden angenehmer zum Hören, einfach mehr Fleisch am Knochen.

Nun zurück zur Tagesordnung Und ich werd mich nie mehr gegen Kabelklang auslassen.
yoda-ohne-soda
Stammgast
#10 erstellt: 01. Okt 2004, 11:01
Hallo Amerigo,

viel Spaß mit deiner Kombi Transparent und Cabasse. Gute Wahl.

Gruß
Frank
UweM
Moderator
#11 erstellt: 01. Okt 2004, 11:06
Nur so aus Neugier, sind das nicht Kabel mit solchen Kaestchen dran?

Gruesse, Uwe
Amerigo
Inventar
#12 erstellt: 01. Okt 2004, 11:22
http://www.transparentcable.com/products/audio/plus_spkcable.html

Ja genau, da hat's so ein Kästchen dazwischen. Keine Ahnung, was der physikalische Hintergrund genau ist. Ist auch nicht so wichtig, der Klang zählt bei mir und ist mein oberstes Kriterium. Hätte ich niemals gedacht, dass solches Voodoo funktioniert.

Yoda: danke!
UweM
Moderator
#13 erstellt: 01. Okt 2004, 11:53
Die Kaestchen enthalten Filterbauelemente welche Massgeblich fuer den veraenderten Klangeindruck verantwortlich sind. Dass man mit Filtern den Klang hoerbar verbiegen kann, ist unbestritten aber kein Nachweis fuer Kabelklang.

Bei Vergleichtests haben wir Keastchenkabel daher immer von vorneherein ausgeschlossen.

Gruss,

Uwe
Amerigo
Inventar
#14 erstellt: 01. Okt 2004, 11:59
Gute Anmerkung, Uwe, das hab' ich voll unterschlagen beim Transparent.

Aber beim Fadel Art gilt ja meine Beobachtung trotzdem, da war der Klang auch deutlich anders als mit meinem Standard-Kabel. Das ist übrigens auch ein gutes, keine Billigstrippe. Muss ich damit leben, dass das nur eingebildet sein könnte? Bin als Psychologe ja gerne bereit, meine Eindrücke anzuzweifeln.
UweM
Moderator
#15 erstellt: 01. Okt 2004, 12:06
Hi Amerigo,

im Zweifelsfall gilt: Wenn du dich hinterher besser fuehlst, war es in Ordnung

Welches Fadel ist es denn?

Gruss,

Uwe
Amerigo
Inventar
#16 erstellt: 01. Okt 2004, 12:22
Uwe: 'GreyLitz' steht drauf, das ist wohl das Einsteigerkabel von Fadel Art.

Es bläht mir aber den Bass auf und ich hatte den Eindruck, der Klang wird weniger transparent, sondern eher kompakt. Nach etwa 10 Minuten hatte ich Druck auf dem Kopf, und zwar immer wieder, wenn ich das Fadel dran hatte. Mir hat sehr gefallen, dass die Klänge mehr Vibration hatten. Für mich aber too much.
RG_9_Jünger
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 01. Okt 2004, 12:47
Hi Amerigo

Willkommen im Club.


greetz Christian
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 01. Okt 2004, 12:54
Hallo Amerigo,

herzlichen Glückwunsch. Das ist wie...sich verlieben. Schön, wenn man es kann.

Grüße vom Charly
lumi1
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 01. Okt 2004, 14:48

Amerigo schrieb:
Muss ich damit leben, dass das nur eingebildet sein könnte? Bin als Psychologe ja gerne bereit, meine Eindrücke anzuzweifeln.


Hallo!
Bist Du tatsächlich Psychologe?
Wie wär´s mit Selbsttherapie?
Oder analysiere mich.
Warum höre ich nichts?
Und warum kann ich bei Kabeln nie meinen Mund halten?

Zu starkes Geltungsbedürfnis?
Überdimensionales Mitteilungsverhalten?
Oder ein nörgelnder Besserwisser, der die Physik zu ernst nimmt?
Bitte hilf mir, ich will auch endlich zu den hörenden gehören.

Gut, bissi Spaß muß sein, wenn ich es auch nie nachvollziehen kann.
Ob Du´s Dir einbildest oder nicht, ist doch wurscht. Zufriedenheit zählt.
Zweifel lieber andere oder mich an.
Thono
Stammgast
#20 erstellt: 01. Okt 2004, 15:15
Hallo,


Oder ein nörgelnder Besserwisser, der die Physik zu ernst nimmt?


hat ein Physiker eigentlich immer recht?

Gruß
Thomas
Torsten_Adam
Inventar
#21 erstellt: 01. Okt 2004, 15:33
Ich verstehe wieder einmal einige hier nicht!


Ich habe die Erfahrungen auch machen müssen, war auch ähnlich erstaunt. Wenn andere diese Erfahrungen nicht gemacht haben, warum auch immer, warum halten diese Leute sich nicht einfach zurück und verkneifen sich ihre Kommentare?

Immer dies Rumgehacke hier!
lumi1
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 01. Okt 2004, 16:12

Thono schrieb:
Hallo,


Oder ein nörgelnder Besserwisser, der die Physik zu ernst nimmt?


hat ein Physiker eigentlich immer recht?

Gruß
Thomas


Hy!

Definitiv: Nein

Ich habe auch schon Sachen erlebt, die ich mir nicht vorstellen kann.
Weil ich keine Erklärung dafür habe, und andere auch nicht.

Ich testete halt auch schon so viel Kabel, soviel ich(nicht) hören konnte, und die Messungen,Blindtests,und,und.....

Ich will nicht zettern, im Gegenteil bin am grübeln.
Habe ewig nicht experimentiert, so sicher verbohrt bin ich nach allen Sitzungen.Und Messungen.
Wenn es plötzlich ein Kabel gebe, welches ich höre?
Dann könnt ich mich nicht mal outen.
Ganz im Ernst, das war keine Veräppelung.
Ich habe ja hier bestimmt schon überall den Ruf als "ungläubiger".
Aber ich werde neugierig.
Ich geb´s zu.
Weil eine Konvertierung ist wahrhaft mal was neues hier!

P.S.
Ich bin kein Physiker.

MfG.
Amerigo
Inventar
#23 erstellt: 01. Okt 2004, 16:30
Och, lumi1 drückt ja vor allem seinen Wunsch aus, auch endlich diese Kabel zu hören. Ist doch okay, Torsten.

Selbstzweifel ist eh' der Anfang. Dieses Forum hier hat mich zuerst mega genervt, bis ich's jetzt selber probiert habe. Ich glaube, einen Vorwurf kann mir niemand mehr machen: "Du hast's ja nie selber probiert".

Das ist auch der Vorteil, wenn man einen guten Hifi-Händler hat, der lässt einen mal Kabel heimnehmen und selber hören.

Noch schnell Amerkung an lum1: es gibt nicht nur analytische Psychologie. Wir sind seit Freud wirklich weitergekommen.
jororupp
Inventar
#24 erstellt: 01. Okt 2004, 18:51
Hallo,

mein Eindruck zu diesem Thema: ein Kabel mit seinen jeweiligen elektrischen und physikalischen Eigenschaften wird zwischen Geräte geschaltet, die ebenfalls ihre jeweiligen individuellen Eigenschaften haben. In einem Fall passt die Kombination ideal und führt vielleicht zu solchen a-ha-Erlebnissen wie von Amerigo geschildert. Es kann m.E. aber auch zu keinen hörbaren Ergebnissen oder sogar zu einer Verschlechterung führen.

Auf jeden Fall Glückwunsch an Amerigo und weiterhin viel Spaß mit den neuen Kabeln.

Gruß

Jörg
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 01. Okt 2004, 19:04
Hallo Jörg,

deswegen muß man sich ja die Arbeit mit dem Probehören machen. Eine Mindestqualität an Anlage muß aber schon vorhanden sein, damit Unterschiede hörbar werden.

Grüße vom Charly
jororupp
Inventar
#26 erstellt: 01. Okt 2004, 19:57
Hallo Charly,

da kann ich Dir nur zustimmen. Was zu diesem Thema halt immer wieder Verwunderung verursacht ist m.E. der Umstand, dass mit unterschiedlichen Kabeln experimentiert wird und keine Unterschiede gehört werden. Dann sind die Kabel möglicherweise untereinander in ihren elektrischen/physikalischen Eigenschaften sehr ähnlich.
Erwischt man dann per Zufall ein Kabel was optimal passt (oder überhaupt nicht passt) dann kann der klangliche Gewinn (oder auch Verlust) deutlich sein. Die Bandbreite zwischen "kein Unterschied" und "optimal" bzw. "katastrofal" (schreibt man das heute so??? Ich bin verwirrt. Nieder mit der neuen Rechtschreibung )
kann natürlich erheblich sein.

Gruß

Jörg
dr.matt
Inventar
#27 erstellt: 01. Okt 2004, 20:39
Hallo Amerigo,

arcamalpha
Stammgast
#28 erstellt: 01. Okt 2004, 21:45
Die Mischung machts...


Amerigo schrieb:
Es gibt Kabelkang. Für mich jedenfalls (und jetzt her mit dem Fieberthermometer!) :angel


...klar gibt´s Kabelklang (wenn ich auch die vielen Links, die Gegenteiliges behaupten, jetzt aufführen könnte, vor allem englische).

http://www.hifi-foru...=83&thread=283&z=1#1

Ich würde mir jedoch nie einen warmklingenden (= verzerrenden) Verstärker zulegen.

Natürlichkeit, Detailtreue, gute räumliche Abbildung und Neutralität (also HiFi im besten Wortsinn) halte ich für das zu erstrebende Ziel.

Dazu dienen mir auch Kabel.

Gruss
arcamalpha
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 01. Okt 2004, 21:58
Hallo Arcamalpha,

wie kommst du darauf, daß ein warm klingender Verstärker mehr oder weniger verzerrt als ein....ja was eigentlich?

Grüße vom Charly


[Beitrag von Ch_Event am 01. Okt 2004, 21:58 bearbeitet]
arcamalpha
Stammgast
#30 erstellt: 01. Okt 2004, 22:15
Verwaschene, zurückgenommene Höhen...:P


Ch_Event schrieb:
Hallo Arcamalpha,

wie kommst du darauf, daß ein warm klingender Verstärker mehr oder weniger verzerrt als ein....ja was eigentlich?

Grüße vom Charly


Ich teile die folgende Definition von "Warmer Klang":

http://www.hifi-news...e/klangbegriffe.html

Ich wollte damit nur ausdrücken: es gibt besch... aufgenommenen CD´s, empfindlich auf realitätsnahe Höhen reagierenden Ohren etc. etc., da würde das "Anwärmen" vielleicht was bringen. Das ist für mich jedoch nicht HiFi - geschweige das obere Ende (High End) des Machbaren.


Gruss
arcamalpha
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 01. Okt 2004, 22:25
Hallo Arcamalpha,

Verstärker, die keinen linealglatten Frequenzgang haben, kommen in meiner Vorstellung gar nicht vor. Aber auch mit linalglattem Frequenzgang gibt es wärmer klingende oder analytisch klingende Verstärker.

Grüße vom Charly
UweM
Moderator
#32 erstellt: 01. Okt 2004, 22:31

Ich teile die folgende Definition von "Warmer Klang":

http://www.hifi-news...e/klangbegriffe.html


Komisch, dort kann ich unter der Definition von "warm" nichts davon lesen, dass dies mit Verzerrungen einher ginge.

Grüße,

Uwe
arcamalpha
Stammgast
#33 erstellt: 01. Okt 2004, 22:41
Hallo,


UweM schrieb:
Ich teile die folgende Definition von "Warmer Klang":
Komisch, dort kann ich unter der Definition von "warm" nichts davon lesen, dass dies mit Verzerrungen einher ginge.
Grüße,
Uwe


...wer lesen kann, ist im Vorteil. (sorry, kleiner Spass am Abend ), also da steht auch


Warm

...sind leicht zurückgenommene Höhen im Spiel, gepaart mit einer guten Ausprägung des Grundtonbereichs (untere Mitten).


Ein nicht linearer Frequenzgang ist meinen Begriffen nach verzerrt, also nicht gerade über´s gesamte (hörbare) Frequenzspektrum verlaufend. Ist aber auch egal. Musik soll schliesslich Spass machen.

Also euch allen noch einen schönen highfidelen Abend.

Gruss
arcamalpha
cr
Moderator
#34 erstellt: 01. Okt 2004, 22:52
Und wo ist jetzt die Logik von dem Ganzen?
Zuerst wird behauptet, man habe die Existenz von Kabelklang erkannt, und konvertiere vom Lager der Zweifler zu den Gläubigen, dann stellt sich raus, dass mit passiven Filtern gearbeitet wird.
Und? Wer bestreitet das, dass man mit passiven Filtern den Klang verändert? Es freut mich ja für jeden, der mit so was glücklich wird, aber mit dem Thema Kabelklang hat das absolut Null zu tun.
Amerigo
Inventar
#35 erstellt: 01. Okt 2004, 22:57
cr, lies genau. Nicht nur das Transparent Cable hat deutliche Unterschiede gezeigt, sondern auch das Fadel Art, das 'nur' ein Kabel, ohne Kästchen, ist. Sie waren sehr nahe beieinander und deutlich von meiner qualitativ guten Normalstrippe entfernt.
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 01. Okt 2004, 23:02
Hallo CR,

zur Erinnerung:


Aber beim Fadel Art gilt ja meine Beobachtung trotzdem, da war der Klang auch deutlich anders als mit meinem Standard-Kabel. Das ist übrigens auch ein gutes, keine Billigstrippe. Muss ich damit leben, dass das nur eingebildet sein könnte? Bin als Psychologe ja gerne bereit, meine Eindrücke anzuzweifeln.


Das Fadel ist anscheinend kein Kästchenkabel. So leicht lösen sich manche Fragen auf.

Grüße vom Charly
Amerigo
Inventar
#37 erstellt: 02. Okt 2004, 11:48
Gut beobachtet, Charly. Das Fadel Art ist kein Kästchenkabel.

Bild:

Auch bei diesem Kabel war ein deutlicher Unterschied zu hören. Vor allem bei den Frauenstimmen (Beth Nielsen Chapman, Jann Arden, Sarah McLachlan) hatte ich deutlich mehr Körper in den Stimmen. Bei einem bestimmen Song von Keri Noble (ganz neu!) würde ich mich sogar auf einen Blindtest einlassen. Vom Bassfundament mal gar nicht zu reden, ich wusste gar nicht, dass meine Cabasse Moorea da unten rum noch derart locker aufspielen können (gehört mit Kontrabass: Mich Gerbers 'Tales of the wind').
UweM
Moderator
#38 erstellt: 02. Okt 2004, 12:15

Ein nicht linearer Frequenzgang ist meinen Begriffen nach verzerrt, also nicht gerade über´s gesamte (hörbare) Frequenzspektrum verlaufend. Ist aber auch egal. Musik soll schliesslich Spass machen.


Hi,

ein nichtlinearer Frequenzgang bedeutet eine Verfärbung, keine Verzerrung, das ist technisch gesehen ein himmelweiter Unterschied

Grüße,

uwe
jakob
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 02. Okt 2004, 12:44
@ UweM,

man unterscheidet zwischen linearen und nichtlinearen Verzerrungen. Frequenzgang- wie auch Phasenfehler werden zwar seltener so genannt, sind aber lineare Verzerrungen; Klirrfaktor und Intermodulationsverzerrungen sind nichtlineare Verzerrungen.

@ cr,

das man mit passiven Filtern einiges erreichen kann, dürfte unbestritten sein, aber woher weißt Du, welche Filterelemente sich in den Kästchen verbergen und welche meßbaren Auswirkungen damit einhergehen?

Gibt es eine meßtechnische Untersuchung?

Gruss
UweM
Moderator
#40 erstellt: 02. Okt 2004, 13:26

Auch bei diesem Kabel war ein deutlicher Unterschied zu hören. Vor allem bei den Frauenstimmen (Beth Nielsen Chapman, Jann Arden, Sarah McLachlan) hatte ich deutlich mehr Körper in den Stimmen. Bei einem bestimmen Song von Keri Noble (ganz neu!) würde ich mich sogar auf einen Blindtest einlassen


Hmmm, bei allen Frauenstimmen ist der Unterschied "deutlich" aber nur bei einer traust du dir einen Blindtest zu?

Wie definierst du denn "deutlich"

Grüße,

uwe
Amerigo
Inventar
#41 erstellt: 02. Okt 2004, 13:36
Ach, weisst, bei diesem Stück von Keri Noble (if no one will listen) ist so viel Herz drin, das spüre ich noch auf ganz anderen Ebenen als nur rein akustisch. Darum würde ich das Fadel und auch das Transparent gegen mein eigenes Normalkabel sicher erkennen. Diese Kabel bringen auch in den Zwischenräumen mehr rüber, auch wenn das für viele jetzt schräg klingen mag.

Deutlich: An meinem Marantz PM7200 mit Cabasse Moorea haben Frauenstimmen die Tendenz, ganz oben ein wenig schrill zu klingen, und ein wenig zu dünn. "Kehlig" hat das ein Freund genannt.

Mit dem Fadel war die Spitze genommen, der Klang runder und voller. Vielleicht wie der Unterschied zwischen Buche hell und Kirschbaum geölt, wenn eine Allegorie hier erlaubt ist.

Und mal abgesehen von den Stimmen: Das Bassfundament beim Fadel war massiv besser, beim Transparent habe ich dann eine Leichtigkeit in den Bässen, die ich so noch nie gehört habe an meiner Anlage. Einfach befreit klingt das.
Haichen
Inventar
#42 erstellt: 04. Okt 2004, 14:02
@Amerigo !

Der Song von Keri Noble hält mich ebenfalls fest in seinen Klauen
Das sog. Feintuning tut ein übriges..
Schei.. Musiksucht
Gelscht
Gelöscht
#43 erstellt: 06. Okt 2004, 19:53
Naja muß ich auch meinen "SENF" dazu abgeben!
Habe auch neue Kabel Von der Firma Dope-Sounds,Model Voodoo
Ist ein Reinsilberkabel und ist SPITZE!!

Das ist KEIN Witz

Rolf
Der_Handballer
Inventar
#44 erstellt: 06. Okt 2004, 20:02

jakob schrieb:
@ UweM,

man unterscheidet zwischen linearen und nichtlinearen Verzerrungen. Frequenzgang- wie auch Phasenfehler werden zwar seltener so genannt, sind aber lineare Verzerrungen; Klirrfaktor und Intermodulationsverzerrungen sind nichtlineare Verzerrungen.


Gegenfrage:
Ein Sinuston abgespielt auf einer Anlage mit abfallendem Frequenzgang - wie klingt der? Verzerrt?!? Oder warm?!?
Grüsse...
Gelscht
Gelöscht
#45 erstellt: 06. Okt 2004, 20:10

Der_Handballer schrieb:

jakob schrieb:
@ UweM,

man unterscheidet zwischen linearen und nichtlinearen Verzerrungen. Frequenzgang- wie auch Phasenfehler werden zwar seltener so genannt, sind aber lineare Verzerrungen; Klirrfaktor und Intermodulationsverzerrungen sind nichtlineare Verzerrungen.


Gegenfrage:
Ein Sinuston abgespielt auf einer Anlage mit abfallendem Frequenzgang - wie klingt der? Verzerrt?!? Oder warm?!?
Grüsse...

-scope-
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 06. Okt 2004, 20:11
Hallo,


Ein Sinuston abgespielt auf einer Anlage mit abfallendem Frequenzgang - wie klingt der?


Insufficient DATA! System halted!

Bei f = 25 KHz klingt er z.B. "garnicht"...Vielleicht mal "Lassie" um Rat bitten


[Beitrag von -scope- am 06. Okt 2004, 20:14 bearbeitet]
Der_Handballer
Inventar
#47 erstellt: 06. Okt 2004, 20:36
Aber bei 1kHz hörst Du was, oder?
Aber vielleicht kann die scope'sche Anlage gar keine Sinustöne...


[Beitrag von Der_Handballer am 06. Okt 2004, 20:38 bearbeitet]
jakob
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 07. Okt 2004, 10:35
Hi Der_Handballer,

bedingt eine Gegenfrage nicht eine Ursprungsfrage?

Ich verstehe Deine Frage so nicht. Soll es ein Sinuston sein oder eine Folge von Sinustönen mit steigender Frequenz bzw. ein Gleitsinus?

Falls es nur ein Sinuston sein soll, dann wird er sich (sofern die nichtlinearen Verzerrungen entsprechend gering sind) nicht verzerrt anhören, und er wird sich auch nicht "wärmer" anhören als andere Sinustöne, gegebenfalls wird er leiser oder lauter sein, was eine Frage des Referenzpunktes ist.

Gruss
Der_Handballer
Inventar
#49 erstellt: 07. Okt 2004, 23:39
@jakob:

Richtig! Danke!
Also "outet" sich ein "verbogener" Frequenzgang beim SinusTON (hat nix mit Gleitsinus zu tun!) als Änderung der Lautstärke (Amplitude). Das ist aber weder eine lineare noch eine nichtlineare Verzerrung! Verstanden?! (leider hat scope den Zusammenhang zerrissen)
Somit kann man nicht mit Sicherheit vom Frequenzgang auf ein bestimmtes Klangbild schliessen! Andere Faktoren sind da (noch) wichtiger.


[Beitrag von Der_Handballer am 07. Okt 2004, 23:42 bearbeitet]
RealHendrik
Inventar
#50 erstellt: 08. Okt 2004, 00:58

Also "outet" sich ein "verbogener" Frequenzgang beim SinusTON (hat nix mit Gleitsinus zu tun!) als Änderung der Lautstärke (Amplitude). Das ist aber weder eine lineare noch eine nichtlineare Verzerrung! Verstanden?!


Doch! Genau das ist ein verbogener Frequenzgang! Wenn sich die Amplitude in Abhängigkeit der Frequenz ändert, liegt eine lineare Verzerrung vor! Verstanden?

Gruss,

Hendrik


[Beitrag von RealHendrik am 08. Okt 2004, 00:59 bearbeitet]
jakob
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 08. Okt 2004, 09:33
@ Der_Handballer,

ja, verstanden, was Du meinst.

Wir können gerne über die Sinnhaftigkeit technischer Begriffsbildung diskutieren, aber ich befürchte, dies führte hier ein wenig zu weit.

Tatsächlich sind Frequenzgangänderungen unter dem Begriff "lineare Verzerrungen" zu finden während Klirrfaktor und IM-Verzerrungen unter dem Begriff "nichtlineare Verzerrungen" zusammengefaßt werden.

Diese Unterscheidung ist sinnvoll, da die Nichtlinearität zur Entstehung neuer Signalbestandteile führt, während dies eben bei linearen Verzerrungen nicht der Fall ist.

Der alltägliche Sprachgebrauch weicht von dieser Einteilung leider häufiger ab.

Gruss
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